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Morbus perthes...

25. Mai 2002 um 11:19

Hallo ihr lieben,

ich habe da mal ne Frage. Hat von Euch jemand ein Kind das an MP leidet? Könnt Ihr mir was dazu sagen was Heilung Therapien und so betrifft?
Ich habe schon im Netz gesucht habe leider aber noch nicht wirklich brauchbare sachen gefunden.
Der kleine meines Bruders ist 4 Jahre alt und leidet daran, er soll jetzt erst mal n halbes jahr in einen Rollstuhl kommen, obwohl er ja eigentlich "gesund" ist.Könnt ihr mir was dazu sagen?

Lieben Gruß

Alessa

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25. Mai 2002 um 22:58

Kenne nur Morbus bechterif
und daran "leiden" meine Brüder. Das ist die Verknöcherung der Knorpel in den Gelenken.

Da es meistens eine Erbkrankheit ist und zu dem eher die Männer betrifft, gibt es da nicht viel, was man dagegen tun kann.

Bei meinem Zwillingsbruder ist es zum schlimmsten Fall gekommen, als er 19 war. Und das war mit heftigen Schmerzen im Knie, Fieber bis zum Dilirium verbunden. Nach einigen Tagen war es wieder vorbei und bei ihm ist die Krankheit zum STillstand gekommen.

Bei meinen jüngeren Bruder hat es nicht nur die Gelenke sondern auch die Wirbelsäule betroffen. Er hat hin und wieder Schmerzschübe, ganz selten kommt es vor, das er hinfällt und bewegungsunfähig ist.

Bisher ist mir nicht bekannt, das die Ärzte und Forscher etwas gefunden haben, was da gegen hilft. Sie konnten bei den mir bekannten Fällen, dazu zählt auch eine Kollegin, nur mit Mitteln gegen die Schmerzen weiter helfen.

Schau doch mal allgemein unter Morbus nach, ich weiß, es gibt verschiedenen Formen. Aber vielleicht hilft Dir ja eine Suchmaschine dabei weiter.

LG von Romara

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26. Mai 2002 um 17:04
In Antwort auf alexus_12900916

Kenne nur Morbus bechterif
und daran "leiden" meine Brüder. Das ist die Verknöcherung der Knorpel in den Gelenken.

Da es meistens eine Erbkrankheit ist und zu dem eher die Männer betrifft, gibt es da nicht viel, was man dagegen tun kann.

Bei meinem Zwillingsbruder ist es zum schlimmsten Fall gekommen, als er 19 war. Und das war mit heftigen Schmerzen im Knie, Fieber bis zum Dilirium verbunden. Nach einigen Tagen war es wieder vorbei und bei ihm ist die Krankheit zum STillstand gekommen.

Bei meinen jüngeren Bruder hat es nicht nur die Gelenke sondern auch die Wirbelsäule betroffen. Er hat hin und wieder Schmerzschübe, ganz selten kommt es vor, das er hinfällt und bewegungsunfähig ist.

Bisher ist mir nicht bekannt, das die Ärzte und Forscher etwas gefunden haben, was da gegen hilft. Sie konnten bei den mir bekannten Fällen, dazu zählt auch eine Kollegin, nur mit Mitteln gegen die Schmerzen weiter helfen.

Schau doch mal allgemein unter Morbus nach, ich weiß, es gibt verschiedenen Formen. Aber vielleicht hilft Dir ja eine Suchmaschine dabei weiter.

LG von Romara

Hallo Romara...
erst mal vielen lieben Dank für Deine Info, das ganze hört sich doch sehr ähnlich an was Du da berichtete hast. Aber wie Du sagst vielleicht sollte ich unter " Morbus" mal nachschauen sind wohl irgendwie verwandt die Krankheiten...

weißt du ob man bei deinen Brüdern auch " schonung" verordnet hat also wie z.b. den Rollstuhl? Und was passiert wenn man nicht schont?


Lieben Gruß

Alessa

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27. Mai 2002 um 7:13
In Antwort auf alessa7

Hallo Romara...
erst mal vielen lieben Dank für Deine Info, das ganze hört sich doch sehr ähnlich an was Du da berichtete hast. Aber wie Du sagst vielleicht sollte ich unter " Morbus" mal nachschauen sind wohl irgendwie verwandt die Krankheiten...

weißt du ob man bei deinen Brüdern auch " schonung" verordnet hat also wie z.b. den Rollstuhl? Und was passiert wenn man nicht schont?


Lieben Gruß

Alessa

Hallo Alessa
meine Brüder haben beide keine Schonung verordnet bekommen. Zu mindest nicht im Rollstuhl.

Bei meinem Zwillingsbruder hieß es, er könne nun keinen Sport mehr machen, aber er spielt nach wie vor, Fußball und fährt Fahrrad.

Bei meinem jüngeren Bruder ist es ja schlimmer, als bei meinem Zwilling. Bei seinem letzten "Anfall" haben ihm die ärzte gesagt, das er wohl seinen Berif nicht mehr ausüben könnte. Und einen anderen zu finden wäre schwierig, weil er nicht lange sitzen oder stehen kann, weil es bei ihm die Wirbelsäule betrifft.

Beide jedoch haben sich nicht an die Anweisungen gehalten und sagen, solange sie sich bewegen können werden sie es auch tun. sie würden wohl nie zugeben, das sie Schmerzen haben, hin und wieder haben sie die jedoch. Aber bisher ist nichts eingetreten, was die Ärzte voraussagten.

Nun kann das ja bei jedem anders sein. Aber meine Kollegin hat es ja auch und sie arbeitet nach wie vor. Trotz der Schmerzen.

Sie alle führen nach aussen hin ein völlig normales Leben, aber es kommt sicher auf den Status der Krankheit an, wie schlimm die Verknöcherung fortgeschritten ist. Die Gelenke sind nicht mehr elastisch und die Bewegungen tun halt weh. Wie schlimme es in Deinem Fall ist, kann nur der Arzt erklären anhand von Röntgenbildern, denke ich.

Liebe Grüsse von 'Romara

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5. Juni 2002 um 22:59

Es gibt Fachleute...
Hallo Alessa,

bei einem meiner Zwillingssöhne ist mit knapp zwei Jahren MP diagnostiziert worden.
Das war der totale Schock für uns!!!

Ihm wurde das erste halbe Jahr eine Thomasschine angepasst, was sich im nachhinein als absolut falsch herausstellte.
Es ist sicher besser einen zweiten Arzt hinzu zu ziehen (!!!)
Durch Zufall hörten wir von den wunderbaren Erfolgen, die im Universitätsklinikum in Essen erzielt wurden. Dort fuhren wir trotz der 500 Kilometer in regelmäßigen Abständen hin.
Zunächst bekam er für zwei mal sechs Wochen Gips, danach wurde ihm eine spezielle Gehhilfe angefertigt. Mit dieser Gehhilfe konnte er spielen und toben, ja sogar Schi fahren...

Mit 5 1/2 Jahren war es dann vorbei.

Heute schaue ich noch ein wenig, das er nicht den ganzen Tag von den höchsten Bäumen springt und auch Trampolin springen oder Schi springen wird er wohl nie machen dürfen.
Aber sonst ist er genau so sportlich wie sein Zwillingsbruder, der übrigens auch geröngt worden ist, aber zum Glück nichts hatte.

Wenn Du noch Infos benötigst könnte ich noch ´mal in der entsprechenden Mappe wühlen.

Also Kopf hoch.... es wird wieder!!!

Alles Liebe,

Karin

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6. Juni 2002 um 22:45
In Antwort auf fadia_12328272

Es gibt Fachleute...
Hallo Alessa,

bei einem meiner Zwillingssöhne ist mit knapp zwei Jahren MP diagnostiziert worden.
Das war der totale Schock für uns!!!

Ihm wurde das erste halbe Jahr eine Thomasschine angepasst, was sich im nachhinein als absolut falsch herausstellte.
Es ist sicher besser einen zweiten Arzt hinzu zu ziehen (!!!)
Durch Zufall hörten wir von den wunderbaren Erfolgen, die im Universitätsklinikum in Essen erzielt wurden. Dort fuhren wir trotz der 500 Kilometer in regelmäßigen Abständen hin.
Zunächst bekam er für zwei mal sechs Wochen Gips, danach wurde ihm eine spezielle Gehhilfe angefertigt. Mit dieser Gehhilfe konnte er spielen und toben, ja sogar Schi fahren...

Mit 5 1/2 Jahren war es dann vorbei.

Heute schaue ich noch ein wenig, das er nicht den ganzen Tag von den höchsten Bäumen springt und auch Trampolin springen oder Schi springen wird er wohl nie machen dürfen.
Aber sonst ist er genau so sportlich wie sein Zwillingsbruder, der übrigens auch geröngt worden ist, aber zum Glück nichts hatte.

Wenn Du noch Infos benötigst könnte ich noch ´mal in der entsprechenden Mappe wühlen.

Also Kopf hoch.... es wird wieder!!!

Alles Liebe,

Karin

Hallo Karin!
Erst mal vielen lieben Dank das Du Dich gemeldet hast. Ich finde es unheimlich schwer irgendetwas brauchbares über diese verflixte Krankheit rauszufinden...leider.

Ich kann mir nur schwer vorstellen ein 4-Jähriges Kind, das eigentlich laufen springen hüpfen kann in einen Rollstuhl zu setzen. Wie bitteschön soll das denn gehen. Ihn festbinden? Oder an den Menschenverstand appelieren? Ist wohl etwas zu viel erwartet denke ich. Aber das schlimme ist einfach man möchte diese Krankheit ja aufhalten und ist irgendwie machtlos und muss sich auf die Aussage eines Arztes verlassen*seufz.

Wie war das denn mit dem Gips? Konnte der kleine sich trotzdem bewegen oder musste er liegen?Und was war das denn für eine Gehhilfe?

Es wäre unheimlich lieb von Dir wenn Du mir noch mehr erzählen könntest.Mein Bruder und seine Partnerin sind total verzweifelt, da sie jetzt auch noch mit dem 3. Schwanger ist und sie absolut nicht weiß was auf sie zukommt.Musstest Du Deinen kleinen viel tragen? Oder wie war das im Alltagsleben, Kindergarten, Spielen und so?

Es wäre echt klasse, wenn Du nochmal in Deiner Mappe schauen könntest und ich bin Dir über jeden Hilfe dankbar.

Lieben Gruß an Dich und nochmal ein herzliches Dankeschön

Alessa

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6. Juni 2002 um 22:54

Hallo Temptress...
hab eben gemerkt das ich vor lauter immer schauen vergessen habe mich bei Dir für Deinen lieben Tip zu bedanken. Das hol ich jetzt aber nach*mal der Temtress gaaaaaaaaanz lieben Dank sag und hoff sie is nich bös!

Ich les gerade so viel das meine Gedanken meistens schon wieder weg sind bevor sie da waren...hm vielleicht sollte ich den hebel mal wieder auf langsam und durchatmen schalten*seufz

Danke nochmal an Dich
und lieben Gruß

Alessa

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7. Juni 2002 um 22:29
In Antwort auf alessa7

Hallo Karin!
Erst mal vielen lieben Dank das Du Dich gemeldet hast. Ich finde es unheimlich schwer irgendetwas brauchbares über diese verflixte Krankheit rauszufinden...leider.

Ich kann mir nur schwer vorstellen ein 4-Jähriges Kind, das eigentlich laufen springen hüpfen kann in einen Rollstuhl zu setzen. Wie bitteschön soll das denn gehen. Ihn festbinden? Oder an den Menschenverstand appelieren? Ist wohl etwas zu viel erwartet denke ich. Aber das schlimme ist einfach man möchte diese Krankheit ja aufhalten und ist irgendwie machtlos und muss sich auf die Aussage eines Arztes verlassen*seufz.

Wie war das denn mit dem Gips? Konnte der kleine sich trotzdem bewegen oder musste er liegen?Und was war das denn für eine Gehhilfe?

Es wäre unheimlich lieb von Dir wenn Du mir noch mehr erzählen könntest.Mein Bruder und seine Partnerin sind total verzweifelt, da sie jetzt auch noch mit dem 3. Schwanger ist und sie absolut nicht weiß was auf sie zukommt.Musstest Du Deinen kleinen viel tragen? Oder wie war das im Alltagsleben, Kindergarten, Spielen und so?

Es wäre echt klasse, wenn Du nochmal in Deiner Mappe schauen könntest und ich bin Dir über jeden Hilfe dankbar.

Lieben Gruß an Dich und nochmal ein herzliches Dankeschön

Alessa

Hi Alessa
Hoffentlich kann ich Dir nun gut Auskunft geben.

Unser Sohn mußte im ersten Jahr die "Thomasschiene" tragen.
Das ist eine starre Gehhilfe mit einem Bügel unten, am anderen Fuß mußte er einen Schuh mit ca. 10 cm Absatz tragen (-->schrecklich!!!)
Diese Behandlung war definitiv falsch!!!
Er hat sich nicht nur ein Jahr total gequält, die vormals gesunde rechte war auch schon in Mitleidenschaft gezogen.

Als wir ins Universitätsklinikum in Essen kamen hatte er links Typ IV, rechts Typ I nach Catterall.
Dr Matthias Hövel, der sich auf den Perthes spezialisiert hatte sagte, daß er -wäre er mit der Thomasschiene weiter behandelt worden- sein Leben im Rollstuhl hätte verbringen können!

Ist das bei deinem Neffen auch schon so schlimm??

Er wurde durch den Gips 12 Wochen total ruhig gestellt.
Der Gips ging vom Bauch bis zum Fuß und war in sich gedreht, so daß er am Anfang (1-2 Wochen) nur in einer speziellen Kinderkarre gefahren werden konnte und sonst nur gelegen war.
Danach hatte er sich recht gut zurecht gefunden und ist selbstständig "gelaufen"...
Auf die Fragen der Leute haben wir immer geantwortet er habe sich das Bein gebrochen!!

Danach hat er die Essener Schiene, eine Abduktionsschiene getragen.
Diese ist mit einer beweglichen Spreizhose zu vergleichen, und von nun an konnte er super laufen...
Da dies mit seinem dritten Geburtstag zusammenfiel konnte und durfte er auch gleich in den Kindergarten. Für die Kindergartenkinder war es nach der anfänglichen Neugier nichts besonderes und so behandelten sie ihn auch ganz normal.
Klasse war auch, daß er endlich wieder normale weite Hosen (Jogginghosen) anziehen konnte, das war ein Riesenproblem mit der Thomasschiene und auch mit dem Gips.

Bei uns hat es mit dieser Schiene dann noch einmal zwei Jahre gedauert, aber wie gesagt, links war wirklich alles kaputt, was kaputt sein konnte.

Ich kann Deinen Bruder da wirklich beruhigen aber ich hatte damals auch seinen Zwillingsbruder und die beiden anderen Geschwister röntgen lassen, bei denen war alles okay!!

Mit der Tragerei ist es letztlich nur in der allerersten Zeit ein Problem. Wir haben viel im sitzen/liegen gespielt, ich habe ihm etwas vorgelesen oder Kindervideos angesehen.

Diese Zeit geht vorbei und es lohnt sich so unendlich.....!!!!

Ich habe im Internet nachgesehen und festgestellt, daß es immer noch die gleiche Durchwahl ist: 0201/723-3162

Ich wünsche euch alles Gute....

Liebe Grüße,

Karin





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11. Juni 2002 um 23:20

Hoi alessa...
schau mal da nach... vielleicht findest du nützliches... interessantes... hilfreiches...

http://www.morbus-perthes.de/

liebe grüße, pain4me

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18. Juni 2002 um 22:11
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi alessa...
schau mal da nach... vielleicht findest du nützliches... interessantes... hilfreiches...

http://www.morbus-perthes.de/

liebe grüße, pain4me

Hallo pain4me...
danke für Deinen lieben Tip. Ich find es echt total nett das es echt Menschen gibt die versuchen einem soweit möglich zu helfen.

Ich hab mal auf der Seite geblättert is einiges brauchbares dabei. Aber bis man das immer findet*seufz

Lieben Gruß

Alessa

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29. August 2002 um 16:53
In Antwort auf fadia_12328272

Hi Alessa
Hoffentlich kann ich Dir nun gut Auskunft geben.

Unser Sohn mußte im ersten Jahr die "Thomasschiene" tragen.
Das ist eine starre Gehhilfe mit einem Bügel unten, am anderen Fuß mußte er einen Schuh mit ca. 10 cm Absatz tragen (-->schrecklich!!!)
Diese Behandlung war definitiv falsch!!!
Er hat sich nicht nur ein Jahr total gequält, die vormals gesunde rechte war auch schon in Mitleidenschaft gezogen.

Als wir ins Universitätsklinikum in Essen kamen hatte er links Typ IV, rechts Typ I nach Catterall.
Dr Matthias Hövel, der sich auf den Perthes spezialisiert hatte sagte, daß er -wäre er mit der Thomasschiene weiter behandelt worden- sein Leben im Rollstuhl hätte verbringen können!

Ist das bei deinem Neffen auch schon so schlimm??

Er wurde durch den Gips 12 Wochen total ruhig gestellt.
Der Gips ging vom Bauch bis zum Fuß und war in sich gedreht, so daß er am Anfang (1-2 Wochen) nur in einer speziellen Kinderkarre gefahren werden konnte und sonst nur gelegen war.
Danach hatte er sich recht gut zurecht gefunden und ist selbstständig "gelaufen"...
Auf die Fragen der Leute haben wir immer geantwortet er habe sich das Bein gebrochen!!

Danach hat er die Essener Schiene, eine Abduktionsschiene getragen.
Diese ist mit einer beweglichen Spreizhose zu vergleichen, und von nun an konnte er super laufen...
Da dies mit seinem dritten Geburtstag zusammenfiel konnte und durfte er auch gleich in den Kindergarten. Für die Kindergartenkinder war es nach der anfänglichen Neugier nichts besonderes und so behandelten sie ihn auch ganz normal.
Klasse war auch, daß er endlich wieder normale weite Hosen (Jogginghosen) anziehen konnte, das war ein Riesenproblem mit der Thomasschiene und auch mit dem Gips.

Bei uns hat es mit dieser Schiene dann noch einmal zwei Jahre gedauert, aber wie gesagt, links war wirklich alles kaputt, was kaputt sein konnte.

Ich kann Deinen Bruder da wirklich beruhigen aber ich hatte damals auch seinen Zwillingsbruder und die beiden anderen Geschwister röntgen lassen, bei denen war alles okay!!

Mit der Tragerei ist es letztlich nur in der allerersten Zeit ein Problem. Wir haben viel im sitzen/liegen gespielt, ich habe ihm etwas vorgelesen oder Kindervideos angesehen.

Diese Zeit geht vorbei und es lohnt sich so unendlich.....!!!!

Ich habe im Internet nachgesehen und festgestellt, daß es immer noch die gleiche Durchwahl ist: 0201/723-3162

Ich wünsche euch alles Gute....

Liebe Grüße,

Karin





Thomasschiene
Sorry, aber eine Thomasschiene ist eben nicht schrecklich. Das ist leider die sch-Einstellung, die mir letztlich di Gesundheit ruiniert hat. Ich habe Perthe mit 6 bekommen, und ich habe mich gewissermaßen gefreut, die Schiene zu bekommen: Mir war wohl klar, daß sie mir hilft, ohne Schmerzen und ohne Krücken zu gehen. Als ich aber die ersten Tage damit unterwegs war und natürlich Probleme hatte, wurde mir klar, daß meine Eltern sich offenbar für mich schämten - jedenfalls habe ich es so empfunden. Ich "durfte" dann tageweise ohne Schiene im Kinderwagen sitzen, mit einem Verband um den Fuß, damit niemand fragt, warum ein so großes Kind noch im Kinderwagen sitzt. Da das nicht durchzuhalten war, lief ich dann früher oder später doch, aber ich versuchte, allen zu zeigen, daß ich auch ohne Schiene laufen konnte: Beim Treppensteigen habe ich zum Beispiel immer gemogelt, und meine Eltern haben es toleriert, mich halbe Tage ohne Schiene zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit bekam ich einen Spitzfuß, weil meine Eltern den Spitzfußzügel weggelassen hatten, "weil das so schlimm aussah". Den Spitzfuß bemerkten sie erst, als der Schuhrand mir Löcher in die Strumpfferse gescheuert hatte: "Halt den Fuß grade", war die Reaktion. Ging aber nicht... Kurz: Meine Eltern waren es, die mit der Schiene nicht klarkamen. Ich bin jetzt 22, und meine Hüfte ist kaputt. Die beien anderen Mädchen, die ich damals kennengelernt hatte und die ebenfalls Thomasschienen hatten, sind völlig gesund, sie hatten die Schienenkonsequent getragen, und ich hatte sie insgeheim beneidet, weil sie von Ihren Eltern so ganz normal behandelt worden sind.

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7. Januar 2005 um 4:59

..
Hi
Ich bin der Stefan, bin 15 und hatte selber mal MP.
Also, ich verstehe nicht, wieso er in einen Rollstuhl soll!!!
Es könnte sein, weil ich auch im Endstation war!
Aber ich kann wieder alles uneingeschränkt machen!

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12. Januar 2005 um 17:31

RE MP
Hallo Alessa,

MP bedeudet ja eine Durchblutungstörung des Hüftkopfes,was später dann zur Nekrose also zum Absterben und zur Deformierung des Hüftkopfes führt. Um dies eben zu verhindern muß der Hüftkopf entlastet werden - Gehhilfen,Rollstuhl.
Es kommt natürlich auch darauf an in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet - ist sie zu weit fortgeschritten dann hilft nur eine OP. Im Falle deines Bruders denke ich geht man davon aus das der Hüftkopf sich noch durch rein konservative Therapie regenerieren wird.Passiert dies nicht wird er um eine OP nicht herumkommen.
Ich habe jahrelang auf einer orth.Kinderstation gearbeitet und viele dieser Kinder betreut,mein Mann ist Orthopäde -also ich hoffe es hilft Dir ein wenig weiter.Wenn du noch Fragen hast,dann melde dich einfach nochmal.
LG Dana

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27. Dezember 2006 um 3:40
In Antwort auf aella_12168615

Thomasschiene
Sorry, aber eine Thomasschiene ist eben nicht schrecklich. Das ist leider die sch-Einstellung, die mir letztlich di Gesundheit ruiniert hat. Ich habe Perthe mit 6 bekommen, und ich habe mich gewissermaßen gefreut, die Schiene zu bekommen: Mir war wohl klar, daß sie mir hilft, ohne Schmerzen und ohne Krücken zu gehen. Als ich aber die ersten Tage damit unterwegs war und natürlich Probleme hatte, wurde mir klar, daß meine Eltern sich offenbar für mich schämten - jedenfalls habe ich es so empfunden. Ich "durfte" dann tageweise ohne Schiene im Kinderwagen sitzen, mit einem Verband um den Fuß, damit niemand fragt, warum ein so großes Kind noch im Kinderwagen sitzt. Da das nicht durchzuhalten war, lief ich dann früher oder später doch, aber ich versuchte, allen zu zeigen, daß ich auch ohne Schiene laufen konnte: Beim Treppensteigen habe ich zum Beispiel immer gemogelt, und meine Eltern haben es toleriert, mich halbe Tage ohne Schiene zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit bekam ich einen Spitzfuß, weil meine Eltern den Spitzfußzügel weggelassen hatten, "weil das so schlimm aussah". Den Spitzfuß bemerkten sie erst, als der Schuhrand mir Löcher in die Strumpfferse gescheuert hatte: "Halt den Fuß grade", war die Reaktion. Ging aber nicht... Kurz: Meine Eltern waren es, die mit der Schiene nicht klarkamen. Ich bin jetzt 22, und meine Hüfte ist kaputt. Die beien anderen Mädchen, die ich damals kennengelernt hatte und die ebenfalls Thomasschienen hatten, sind völlig gesund, sie hatten die Schienenkonsequent getragen, und ich hatte sie insgeheim beneidet, weil sie von Ihren Eltern so ganz normal behandelt worden sind.

Thomasschiene
Ich kann nicht beurteilen ob eine Thomasschiene schrecklich ist oder nicht.
Aber ich kann beurteilen ob eine Thomasschiene eine sinnvolle Therapie ist für die Erkrankung von Morbus Perthes.
Sie ist es absolut nicht!!!!
Eine Thomasschiene hält ein Bein steif. Dies erscheint im ersten Moment sinnvoll für die erkrankte Hüfte. Aber beim Gehen merkt der Patient, das gerade dieses Bein mit der betroffenen Hüfte mehr belastet wird, als gewünscht. Das ist absolut nicht gefragt!!!!
Gerade die betroffene Seite sollte doch entlastet werden. Dies wurde in der Uniklinik in Düsseldorf im "Ganglabor" festgestellt.
Das "Ganglabor" geht folgendermaßen vorer Patient bekommt an allen betreffenden Stellen einen Sensor angeklebt. Dieser wird mittels Kameras im Boden und an den Wänden über einen Computer aktiviert (Ganz banal ausgedrückt).
Dann geht der Patient vor und rückwärts und die Daten werden an den Computer weitergeleitet.
Der Computer errechnet die Festigkeit der Schritte von gesunder und erkrankter Seite(Wieder ganz banal erklärt). Bei einer Thomasschiene kann man diese Daten nicht konkret ermitteln. Sie behindern das Ergebnis.
In der Uniklinik in Hamburg-Eppendorf empfiehlt man die Behandlung der konsequenten Ruhigstellung.
Dies geschieht durch einen Rollstuhl mittels "Sitzkeil". Der "Sitzkeil" bewirkt, dass die Patienten "breitsitzen", damit die Hüftkugel, die im Aufbau ist, auch in die Hüftpfanne reinwächst.
Diese Studie kommt aus den USA.
Die sind Vorreiter der Krankheit Morbus Perthes.
Leider wird in Deutschland nicht an dieser Krankheit mit so viel enthusiasmus geforscht.
Da kann ich auch eine Argumentation liefern.
Leider ist es hier so, das man an einem neuen Kopfschmerzmittel oder einem neuen Hustensaft Millionen verdient werden können.
Aber eine so selten verbreitete Kinderkrankheit wie Morbus Perthes, verdient niemand etwas daran.
Die Thomasschiene ist in anderen Ländern schon seit Jahrzehnten bei dieser Krankheit verpönt!!!!
Eher psychisch belastbar als helfend!!!!
90 Prozent der Orthopäden verschreiben sie mehr als nur gerne, weil unwissend!!!!
Leider erkrankte unser Sohn mit vier Jahren auch an dieser Krankheit.
Da wir aber Mediziner sind, waren wir an dem längeren Hebel.
Heute ist er acht, putz munter und ist genesen.
Wir haben die konsequente Ruhigstellung gewählt und nicht die Thomasschiene wie sie allgemein in Deutschland gewählt wird.
Ob Thomasschiene oder Rollstuhl. Blöd angequatscht wird man immer. Wir hatten einen schwerbehinderten Ausweis für Parkplätze.
Als ich mal ausgestiegen war, rief jemand quer über den Parkplatz:" Na, Du siehst ja richtig behindert aus".
Als ich den Rollstuhl auspackte, und unseren Sohn reinhob, da bekam der Blödmann aber richtig Feuer von den anderen die ihn hörten.
In dem Moment war ich richtig froh, das ich mich nicht selbst rechtfertigen mußte.
Aber es gab auch andere Situationen, da mußte ich selbst darüber stehen.
Ich tat es gerne, denn es war mein Kind!!!!
Mein Fleisch und Blut von Gott gegeben.
Und ich tat es gerne!!!!
Ich war Mama, und mir war gar nichts peinlich!!!
Peinlich wurde es nur für meine Mitbürger, die meinten, erst mal reden, dann überlegen.
Unser Sohn war Dank der amerikanischen Forschung schnell über den Berg.
Aber mir wäre es auch egal gewesen, ob er geistig behindert, an HIV oder unheilbnaren Krebs erkrankt wäre.
Blöde Krankheit ist blöde Krankheit.
Er und wir hatten Glück das geringere Übel zu erfahren.
Mir wäre aber keine Behandlung peinlich gewesen, damit unser Kind glücklich wird!!!!!
Auch keine bekloppte Thomasschiene!!!!


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27. November 2008 um 22:06

Morbus perthes
hallo Alessa

Von meiner Schwester der kleine ist 3 jahre alt und hat leider ach die krankheit.Sie hats erst anfang Mai verfahren das der kleine an einer Hüftenerkrankung leidet.Wir waren bei vielen verschiedene Ärtzte und haben uns auch verschiedene Meinungen geholt so das wir jetzt noch nicht wiessen was das Richtige für Ihn wäre.Können wir uns mal Telefonisch kontaktireren damit wir über diese Krankheit mehr unterhalten.Und will dir noch eins sagen das es eine SEHR schlimme Krankheit.
Mein Name : Sehmus Kaplan aus Hildesheim
Mein TelefonNr. 0173/ 51 25 828
Kannst auch SMS senden.

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2. Dezember 2009 um 9:32

Hallo
Hallo,
mein Sohn hatte die gleiche Diagnose vor 6 Jahren bekommen,da war er gerad mal 4 Jahre alt,er hatte es Latteral 5 ( also kein Hüftkopf mehr).
Ich kann Dir nur den Tip geben ,lasse ihn nicht operien,es werden sehr harte und lange jahre,aber das >Kämpfen lohnt sich.
Wir haben mein Sohn nach Bobath Art therapieren lassen,er bekam Osteo ,Siatshu,Krankengym.,Reiten und schwimmen.
Ganz wichtig waren dabei die Elemente von Pörnbacher,der Keil und das Tisch-stuhl-element.Auf grund der langen und sehr harten arbeit haben wir es nun geschafft.der Hüftkopf hat sich neu aufgebaut.Wir haben eine große party gefeiert,weil die freude so groß war.
es war wirklich nciht einfach,aber wir haben es mit vielen höhen und tiefen geschafft.
lasst den kleinen nicht operieren,damit wird auch die seele mit zerschnitten.habt die kraft ,liebe,ausdauer und sucht euch einen guten Krankentherapolt der nach bobath arbeitet und beschafft euch die elemente von der krankenkasse.
schaut euch die einfach ,mal an bunter www.pörnbacher-konzept.de drot geht ihr auf Keil mit adpuktionsschinung und anschl tisch-stuhl-element.die sachen sehen nach nichts aus,aber die helfen echt klasse,wir hane nun 6 jahre damit hart gearbeitet und unser verdienst haben wir erst gestern zu hören bekommen.
wir haben den Morbus perthes OHNE OP besiegt.
Ich wünsche euch alle kraft der welt und gute besserung für den kleinen.Der rollstuhl ist schon ok,den hatten wir auch am anfang,der dient nur dafür,das die kinder nicht soviel gehen,weil sie es nicht dürfen.

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6. Juli 2016 um 17:24

Morbus perthes
Hallo Alessa,
ich kenne das Problem und habe auch lange Zeit speziell im Internet gesucht und bin dann allerdings letzte Woche auf das Informationsportal medon gestoßen. Die haben dort tolle Artikel mit Übungen zum Nachmachen. ich habe mir die Übungen mal angeeignet und sie mit einem bekannten Therapeuten besprochen. Seine Meinung zu diesen Übungen war sehr positiv. Schau doch mal unter https://www.medon.de/index.php?id=8675
Liebe Grüße
Mechthild

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