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Mit Schwiegermutter unter einem Dach...HORROR!

13. März 2007 um 14:22

Hallo ihr Lieben !
Auch ich habe ein großes Problem mit meinen Schwiegereltern, wie so viele hier, aber ich muss jetzt einfach mal von mir berichten, sonst platze ich noch. Wir wohnen alle unter einem Dach, wir oben und meine Schwiegereltern unten. Das ist der Horror !!! Ich bin 26 Jahre alt, fühle mich dort aber wie ein kleines beobachtetes Kind. Meine Schwiegermutter ist sehr neugierig, drängt sich auf und klammert. Sie ist seit mehreren Jahren depressiv, seit einem halben Jahr ist sie in Therapie, durch meine Hilfe, sonst wäre sie das bis heute noch nicht. Das Problem ist, manchmal habe ich das Gefühl es wird schlimmer und nicht besser. Sie lässt uns einfach nicht in Ruhe. Ich komme zum Beispiel mit Einkaufstüten nach Hause, wenn ich sie dann im Flur oder so treffe, fängt sie sofort an zu fragen, na was hast du denn schönes gekauft und wo usw. wenn das ab und zu mal vorkommen würde, wäre es für mich kein Problem aber ständig. Überhaupt soll ich mich ständig ab- und anmelden. Angeblich weil das höflich ist, ich glaube aber eher, dass sie die volle Kontrolle über uns haben will. Letztens waren beide schwer krank und konnten die Tiere nicht versorgen (kleiner Bauernhof), also haben wir das gemacht. Ich war total fertig und am Ende von der vielen Arbeit. Abends hat sie dann gemeckert, da wir erst die Tiere versorgt hatten und nicht erst zu Ihnen gekommen sind um zu fragen wie es ihr geht. Das muss man sich mal vorstellen, die hat immer was zu meckern ...
Wir wollen dieses Jahr heiraten, der Termin steht, aber ich habe echt Zweifel, ob ich das dort aushalte.Aber ich liebe meinen Freund über alles und möchte mich nicht von ihm trennen, wegen seiner Mutter. Das würde ich selber von mir schwach finden, aber ich kann nicht mehr, es gibt Tage da könnte ich nur noch heulen ...
Hat vielleicht irgend jemand einen Tip, wie man sich "Taub stellen" kann, gegen dumme Sprüche und Angriffe?

Liebe Grüße

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14. März 2007 um 14:01

Vielen Dank für deinen Beitrag,
wenn es nach mir gegangen wäre, wären wir dort auch nie eingezogen, aber am Anfang war es noch nicht so schlimm bzw. nervig. Aber jetzt wo ich dort richtig wohne, ist es kaum auszuhalten. Ich kenne diese Seite von mir gar nicht, ich merke das ich mich immer mehr abwende um so mehr sie sich aufdrängt. Ich muss ehrlich sagen, so langsam hasse ich sie nur noch. Nun haben wir so viel Geld,Zeit und Nerven in die Wohnung gesteckt, mein Freund würde niemals ausziehen. Eher würde er seine Eltern rausschmeißen Aber das ist auch keine Lösung. Wir wohnen in einem kleinen Ort und niemand darf mitbekommen, was bei uns abgeht. Es gibt auch noch drei Geschwister, keiner kümmert sich um die Mutter, weil sie wissen das es mit der nicht auszuhalten ist. Ab und zu besuchen sie ihre Mutter, wenn die weg fahren, könnte ich jedes mal losheulen, weil ich dann neidisch bin, ich würde dann auch so gerne wegfahren in meine eigene Wohnung. Mitte April gehen wir alle zusammen Brunchen, da will ich das Thema mal offen ansprechen, mal sehen was die Geschwister sagen und vor allem meine Schwiegermutter ?!? Oder soll ich es lieber lassen ?
Entschuldigung das ich alles durcheinander schreibe, bin heute aber echt nicht gut drauf.
Liebe Grüße

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20. März 2007 um 21:24

Hi, sternschnuppe
Ich kann gut mitfühlen, wie es Dir ergeht.
Kann auch ein Lied singen. Ich habe es bei meinen Schwiegereltern ganze 5 Jahre ausgehalten. Ich bin er Meinung es waren 5 Jahre zu viel. Mir ging es genauso. Wo fährst du hin, wo kommst du her, was kochst du heute usw. Wir haben unten gewohnt, meine Schwiegereltern im EG. Wir hatten keinen eigenen Eingang,so liefen wir uns unwillkürlich mehrmals am Tag über den Weg. manchmal dachte ich schon, sie lauern mir auf. Ich hatte schon verfolgungswahn. Das letzte Jahr war ich nur noch depressiv und krank. Wollte nicht mehr aus meinen vier Wänden raus. Ständig hatte meine Schwiegermutter was zu meckern. Ich wüsste jetzt gar nicht wo ich aufhören soll. Aber es geht ja hier nicht um mich. Einen Tip? Ich kenne kein Rezept dafür. Deine Schwiegermutter wird sich nie ändern glaube mir. Und bevor deine Beziehung in die Brüche geht, rede mit deinem Freund. Wenn ihr dieses Jahr heiraten wollt, wäre es ja eine gute Gelegenheit, sich was eigenes zu suchen. Es müssen ja nicht ewig viele Kilometer dazwischen sein. Ein Gartenzaun würde schon reichen. Manchmal glaube ich, dass meine Schwiegermutter es gar nicht bös gemeint hat. Es war ihre Natur. Trotzdem hat es mich fast kaputt gemacht. Und meine Ehe hat auch ganz schön gelitten.

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21. März 2007 um 11:55
In Antwort auf bonny90

Hi, sternschnuppe
Ich kann gut mitfühlen, wie es Dir ergeht.
Kann auch ein Lied singen. Ich habe es bei meinen Schwiegereltern ganze 5 Jahre ausgehalten. Ich bin er Meinung es waren 5 Jahre zu viel. Mir ging es genauso. Wo fährst du hin, wo kommst du her, was kochst du heute usw. Wir haben unten gewohnt, meine Schwiegereltern im EG. Wir hatten keinen eigenen Eingang,so liefen wir uns unwillkürlich mehrmals am Tag über den Weg. manchmal dachte ich schon, sie lauern mir auf. Ich hatte schon verfolgungswahn. Das letzte Jahr war ich nur noch depressiv und krank. Wollte nicht mehr aus meinen vier Wänden raus. Ständig hatte meine Schwiegermutter was zu meckern. Ich wüsste jetzt gar nicht wo ich aufhören soll. Aber es geht ja hier nicht um mich. Einen Tip? Ich kenne kein Rezept dafür. Deine Schwiegermutter wird sich nie ändern glaube mir. Und bevor deine Beziehung in die Brüche geht, rede mit deinem Freund. Wenn ihr dieses Jahr heiraten wollt, wäre es ja eine gute Gelegenheit, sich was eigenes zu suchen. Es müssen ja nicht ewig viele Kilometer dazwischen sein. Ein Gartenzaun würde schon reichen. Manchmal glaube ich, dass meine Schwiegermutter es gar nicht bös gemeint hat. Es war ihre Natur. Trotzdem hat es mich fast kaputt gemacht. Und meine Ehe hat auch ganz schön gelitten.

Hallo boony90 !
Genauso geht es mir auch, habe schon fast Verfolgungswahn, sie lauert, aber nicht nur bei mir auch bei ihrem Sohn. Wir haben ihr auch schon mal gesagt, dass wenn sie weniger fragen würde, wir auch wahrscheinlich mehr erzählen würden. Da wir letzte Woche Krach hatten, geht es im Moment. Aber ich weiss ganz genau, dass sich das auch wieder ändern wird. Manchmal tut sie mir auch leid, sie kann einfach nicht anders. Sie selber ist damals nach der Hochzeit eingezogen und musste sich mit den Schwiegereltern alles teilen, also Küche, Badezimmer usw. Für mich wäre das niemals in Frage gekommen. Wir haben oben unsere eigene Wohnung mit Tür, wo die auch klingeln müssen, wenn sie was wollen. Aber deshalb war auch schon oft Ärger. Ich rede sehr viel mit meinem Freund, wir sind mittlerweile fast acht Jahre zusammen, kann mir momentan in meinem Leben kein anderen Mann vorstellen, also eine Trennung kommt für mich auf keinen Fall in Frage.
Falls du Lust hast, kannst du ja noch ein bisschen von dir schreiben. Liebe Grüße

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6. April 2007 um 14:37
In Antwort auf sternschnuppe1980

Hallo boony90 !
Genauso geht es mir auch, habe schon fast Verfolgungswahn, sie lauert, aber nicht nur bei mir auch bei ihrem Sohn. Wir haben ihr auch schon mal gesagt, dass wenn sie weniger fragen würde, wir auch wahrscheinlich mehr erzählen würden. Da wir letzte Woche Krach hatten, geht es im Moment. Aber ich weiss ganz genau, dass sich das auch wieder ändern wird. Manchmal tut sie mir auch leid, sie kann einfach nicht anders. Sie selber ist damals nach der Hochzeit eingezogen und musste sich mit den Schwiegereltern alles teilen, also Küche, Badezimmer usw. Für mich wäre das niemals in Frage gekommen. Wir haben oben unsere eigene Wohnung mit Tür, wo die auch klingeln müssen, wenn sie was wollen. Aber deshalb war auch schon oft Ärger. Ich rede sehr viel mit meinem Freund, wir sind mittlerweile fast acht Jahre zusammen, kann mir momentan in meinem Leben kein anderen Mann vorstellen, also eine Trennung kommt für mich auf keinen Fall in Frage.
Falls du Lust hast, kannst du ja noch ein bisschen von dir schreiben. Liebe Grüße

Hi, Sternschnuppe
Tut mir leid, wenn ich erst jetzt wieder antworte. Hatten sehr viel um die Ohren in den letzten Wochen.
Das Du Dich von deinem Freund trennst würd ich auch nicht sagen, warum auch. Es ist der Mann den Du liebst. Nur leider ist da auch eine Schwiegermama. die nicht immer auf der Seite der Schwiegertochter steht. Eben so wie auch meine.Ich glaub ich hab schon geschrieben, dass wir aus "ihrem" Haus ausgezogen sind. Als mein Mann und ich uns damals kennengelernt haben, war er gerade mal 2 Monate mit seiner langjährigen Freundin auseinander gegangen. Und dann kam ich. Ein Dorn im Auge seiner Mutter von Anfang an. Da hieß es immer wieder Steffi wäre doch die perfekte Frau für ihren Sohn gewesen usw und so fort. Bei seiner Geburtstagsfeier ein halbes Jahr später kam seine Ex auch plötzlich angetrabt. Sie sei von seiner Mutter eingeladen worden. Lauter solche Dinge. Da er sich die Wohnung im Keller kurz nach der Trennung komplett neu eingerichtet hatte, stimmte ich zu und zog zu ihm in die Wohnung. Ich bestand nicht darauf, eine eigene gemeinsame Wohnung zu suchen. er hatte so viel Geld in die Renovierung gesteckt, da gab ich klein bei.
Leider. Ab da wurde es immer schlimmer. Ich hatte kein eigenes Leben mehr. Ihren Sohn hat sie nach der Arbeit immer an der Haustür abgefangen und hat ihm ein tolles Essen vorgesetzt. Er hat sich nicht getraut nein zu sagen und ich saß wie eine blöde in der unteren Wohnung und hab auf ihn gewartet. Anfangs hatten natürlich wir beide totalen Streit. bis mir klar wurde, dass es nichts mit uns beiden zu tun hat und wir nicht den Fehler machen dürfen und uns deswegen zu streiten. Mein Mann hat seiner Mutter dann mal gesagt was Sache ist, und das es so nicht laufen kann. Das nicht nur wir Regeln einzuhalten haben, sondern auch sie. Seine Mutter war Wochenlang beleidigt, hat uns mit Worten und mit Blicken gemieden. Dann ging wieder alles von vorne los. nach fünf Jahren haben wir beide es nicht mehr ausgehalten und sind ausgezogen. nachdem ja mitlerweile auch unsere Kinder darunter gelitten haben.
Von wegen, sie treten den schönen Rasen nieder, verjagen die Vögel und überhaupt bin ich nicht fähig Kinder richtig zu erziehen. Bin stur und lass mir keine Ratschläge geben. Ausßerdem gehe ich viel zu oft mit meiner Freundin aus. Eine gute Ehefrau bleibt zu Hause bei ihrem Mann usw.
Jetzt ist es bald ein Jahr her, dass wir nicht mehr dort wohnen. Das Verhältnis zu den Schwiegereltern hat sich nicht wesentlich gebessert. Sie schmollen vor sich hin. Mein Mann ist auch sehr enttäuscht von seinen Eltern und hält sich sehr reserviert.
Es tut mir doch auch irgendwie leid, denn sie sind krank und nicht mehr die jüngsten. Nun sind sie allein in diesem riesigen Haus und können sich nicht um den großen Garten kümmern. Nach und nach wird alles zugepflastert. Aber das mußte wohl so sein.
Unsere Kinder können dieses Jahr das erste mal die Ostereier im Garten suchen. Darüber bin ich sehr glücklich.
Ich hoffe, bei dir ist es nicht ganz so schlimm. Hast Du schon mal daran gedacht, sie vielleicht auf ein gläschen Wein Einzuladen und in aller Ruhe mit ihr über das "Problem" zu sprechen. Vielleicht klappt es ja bei deiner Schwiegermama.
ich wünsch Dir alles Gute und ein wunderschönes Osterfest Nicole

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11. Juni 2008 um 6:55

Hallo Ihr,
Auch auf die Gefahr hin das keiner mehr schreibt, möchte ich auch meinen Beitrag dazu geben. Ich wohne seit 4 Monaten im Haus meiner Schwiedereltern. Aber nicht meiner Schwiegermutter in Spee ist das Problem, nein die Oma die im Nebenhaus wohnt. Die hat bis vor 2 Wochen noch Ihre 96 Jahre alte Mutter gepflegt und gehegt und nun da sie nicht mehr da ist terroriesiert Sie mich. Ich bin zu laut, ich bin zu schrill, ich bin zu Dick, ich gebe unnötig Geld aus, wie bist du den schon wieder angezogen. Seit Ich weiß das sie mich bei Gespächen mit den Nachbaren belauscht und Kontroliert was ich einkaufe traue ich mich kaum noch aus dem Haus. Sie hat das früher schon bei meinen Schwiegereltern gemacht und mein Schwiegervater und Mutter leben nun seit 10 Jahren getrennt. Jder hat nun einen neuen Partner und ist Glücklich, aber so sollte es doch nicht sein. Mein Schwiegervater sagt immer nur meinem Verlobten seine Oma hätte ihn in den Alkehol getrieben und das glaube ich jetzt auch. Da helfen aber leider keine Radschläge mehr wie von meiner Mutter "Hör nicht hin" oder "Dreh dich einfach um".

Dazu muss ich sagen ich bin dei Älteste von 8 Kinder, bei uns ist es immer laut, daher ist mein Umgangston schon etwas lsuter und wenn ich mich ungerecht behandelt fühle noch ein ticken. Mein Mann weiß damit umzugehen da er meine Familie kennt und weiß das mein "Schreien" garnicht laut ist sondern mein normaler Ton.

Dann sind da ja noch die berühmten Nachbaren, jeder kannt das wenn man in in einer Kleinen Gemeindegruppe wohnt, egal wie groß die Stadt ist, mann wir immer beobachtet. So nun haben die Nachbarn gemein, wenn ich mehr arbeiten würde wäre ich nicht so dick. Erstens bin ich von morgens um 5 bis abends um 8 nur am arbeiten. Da ich aber viel im Haus mache und meine Arbeitstelle der PC ist sieht keiner das ich dreimal am Tag putze und meinen umbau vorran treibe.

Dann immer der Satz "Was die Nachbarn wohl sagen/denken" Scheiß drauf, auf der Welle ist meine Oma auch lange geschwommen aber das hat sie bald sein lassen als sie gemerkt hat, dass es bei mir nicht zieht.

Ich bin am Ende und kämpfe doch weiter. Ich weiß auch nicht, ich war am Wochenende kurz davor auszuziehen ohne Paddy, weil es vieleicht einfacher für ihn wäre, dann habe ich aber mit ansehen müssen wie ein 1,83m Großer Mann auf dem gemeinsamen Sofa eingekauert liegt und weint. Ich bin den Tränen nahe wenn ich daran denke und alles nur weil die da drüben einfach nicht verstehen will, das ich so bin wie ich bin.

So Schluss, ich kann allen nur Raten Kopf hoch und Stark sein. Lernen sich ein Dickesfell wachsen zu lassen und ab und zu damit es einem Besser geht Schwiegermutters/omas Pflanzen vergiften.

Grüße

Jaminea

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11. Juni 2008 um 15:53

Ich hoffe für dich,
dass dein zukünftiger Mann an deiner Seite steht, denn nur so ist es zu schaffen und er sollte mal Mann genug sein, seinen Eltern Grenzen zu setzen und du tu es bitte auch, denn
sonst hast du in kurzer Zeit Depressionen und hältst das Ganze nicht mehr aus. Die Geschwister würde ich nicht ansprechen. Denn jeder hat für sich sein eigenes Erleben mit den Eltern.
Lieben Gruß
Melike

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27. Juni 2008 um 14:42

Bei mir ist es genauso
Hallo Sternschnuppe,

ich habe genau das gleiche Problem. Wir wohnen auch mit den Schwiegereltern in einem Haus auf einem Bauernhof. Es gibt nur Ärger... Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich liebe meinen Freund über alles bin aber mittlerweilen am Ende und er kann aber nicht ausziehen, da er in das Haus sehr viel investiert hat... Bin nur zufällig auf Deinen Beitrag gestoßen und möchte wissen, wie es Dir jetzt geht und ob Du heiraten wirst?????

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10. Oktober 2008 um 17:25

Zieht aus dem Haus aus!
Hallo meine Liebe,

auch ich weiß ganz genau was du meinst. Ganz ehrlich, ich dachte schon nur ich habe so a geschiß, aber es beruhigt mich das es doch ein paar Leidensgenossinnen gibt.

Ganz ehrlich: wenn ich die Zeit nochmal 1,5 Jahre zurückdrehen könnte, würde ich es tun. Ich habe Ende letzen Jahres geheiratet. Und ich würde es unter diesen Umständen nicht mehr machen. Nicht falsch verstehen: Ich lieben meinen Mann. Ich würde ihn zwar wieder heiraten, aber erst dann wenn wir in einem eigenen Haus wohnen würden und man zu meinen Eltern und auch Schwiegereltern mindestens das Telefon oder das Auto benutzen muß wenn man vom anderen etwas möchte.
Ich kann dir nur den Tip geben! Du bekommst nie Ruhe! Ich sitze jetzt schom im Käfig. Und mein Mann hat mir vor unserer Hochzeit versprochen das wir uns was eigenes bauen. Er wollte nur aus Kostengründen vorübergehend dorten bleiben (wobei ich noch nie was davon gehalten habe). Wegen einem Jahr braucht ma ja nicht was neues einrichten....
Jetzt habe ich den Salat weil mein Mann von seinen Versprechungen nichts mehr wissen will und wenn dann neben seinen Eltern bauen möchte. Laß dich nicht auf Versprechungen ein! Handle vor deiner Hochzeit, jetzt hast du die besten Druckmittel. Ich war zu naiv - ich habe darauf vertraut.

Wobei meine Schwiegermutter mir gegenüber kein Drachen ist. "Nur" sehr anstrengend!
Vor allem gegenüber meinem Mann, sie hat ständig was anderes was er helfen soll (auch kleine Landwirtschaft). Und das geht uns natürlich gewaltig auf die Nerven.
Aber mich nervt vor allem das man nie alleine im Haus ist. Ich bin das nicht gewohnt. Immer hört man wo jemanden reden, im Bad, Trepp auf und Trepp ab....
Das ist das was mich total fertig macht. Ich habe zu Hause auch keine Lust mehr auf meinem Mann. Ich finde die Situation total abtörnend. (Aber kaum übernachten wir auswärts oder im Hotel - ist alles anders)

Wie geht es euch da?
I wünsch euch a schönes Wochenende und hoffe, das ich dir ein wenig geholfen habe.


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5. März 2009 um 15:57

Bin leider wieder da....
Ich bins wieder. Aus Zufall habe ich meinen alten Thread wieder gefunden, nun sind zwei Jahre vergangen. Vielleicht interessiert es jemanden wie es heute bei mir aussieht.

Ich habe leider nicht auf euch gehört hätte ich es mal. Zur Zeit ist es so schlimm, es ist so viel passiert, ich könnte ein Buch schreiben, es würde ein Bestseller werden.

Kurz vor unserer Hochzeit habe ich rausgefunden das sie sogar unseren Müll durchsucht, ich habe Dinge in ihre Schränke gefunden, die ich weggeschmissen habe. Als ich sie zur Rede stellte hiess es nur ich solle kein Theater machen, es wäre doch jetzt bald die Hochzeit...und ich Idiot habe auch noch klein beigegeben.
Wochen später, obwohl sie mir versprach nicht mehr den Unrat zu durchschnüffeln, meinte sie für uns kochen zu wollen, denn ich würde ja nur so ein "Fertigessen" machen, auf die Frage woher sie das wisse, schaute sie mich nur groß an...

Dann wurde mein Mann schwer krank und seit dem muss ich ganz ehrlich sagen, empfinde ich nur noch Hass für sie, in dieser schweren Zeit, in der wir Hilfe gebraucht hätten, ist sie ständig ausgerastet und hat mich jeden Abend nachdem ich von meinem Mann aus dem Krankenhaus kam psychisch fertig gemacht. Ich war da so am Ende, dies hat sich so sehr in meine Seele gebrannt, dass ich ihr das einfach nicht verzeihen kann.

Sie macht zur Zeit eine ambulante Therapie wegen verschiedene Probleme, ich merke leider keine Veränderung, dafür merke ich die bei meinem Mann, er hat immer zu mir gehalten, die ganzen neun Jahre, aber er hat auch immer ein wenig zu seiner Mutter gehalten. Na klar er liebt sie, es ist seine Mutter, aber mittlerweile erkennt er ihr wahres Gesicht, es fällt ihm schwer, aber er nabelt sich derzeit stark ab und das finde ich super. Ihr müsst wissen, er hat sonst immer jeden morgen ihr als erstes "Tschüss" und Abends als erstes ihr "Hallo" gesagt, sonst war sie schon beleidigt, aber das macht er jetzt nicht mehr.

Wir haben schon versucht zu reden, sogar mit einer Psychologin, nichts hilft, mit ihr kann man nicht reden, irgend wann ist sie wie apatisch und weint nur und macht uns Vorwürfe und redet nur von sich, das alle gegen sie wären, nicht nur wir, die ganze Welt. Wenn man sie dann was fragt, reagiert sie gar nicht, sie fängt dann wieder an von ihren Problemen zu reden. Es ist echt heftig. Ich habe von ihr eine Endschuldigung verlangt, ich habe gedacht das ich dann vielleicht besser verzeihen und vergessen könnte, darauf meinte sie nur sie wüsste nicht wofür sie sich endschuldigen müsste...

So nun höre ich erst mal auf, vielleicht melden sich ja ein paar. Würde mich freuen

Liebe Grüße

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19. April 2009 um 17:36

Schwiegermutter im Haus/Bauernhof
Ich habe zufällig diese Beiträge gelesen und kann voll und ganz mitfühlen. Es ist auch bei mir die reinste Höhle um es noch milde auszudrücken. Ich lebe seit über 10 Jahren auf Bauernhof mit Mann und Kindern und Schwiegereltern, habe meinen Beruf aufgegeben. Meine Schwiegermutter kontrolliert mich ständig, ob Wäsche, meinen Müll, meine Gefriertruhe, meine Einkäufe (schon allein der Blick auf meinen Einkaufskorb genügt mir), alle Post, die wir erhalten, geht erst durch ihre Hände, unser kompletter Tagesablauf wird beobachtet usw....
Zu Beginn unserer Ehe kam sie sogar einmal nachts unangeklopft in unser Schlafzimmer, weil was im Stall war. Egal wer zu mir kommt, sie schaut immer, ihr geht nichts durch. Ich könnte noch 1000 Seiten füllen. Klar ich habe bestimmt auch meine Fehler und bin auch total dickköpfig, aber, dass die uns nicht einfach unser Leben leben lässt und selber ihren Ruhestand bisschen geniesst. Ich kann kaum noch mit der Schwiegermutter reden, gehe ihr so gut es geht aus dem Weg. Mein Mann hält voll zu mir und auch schon öfters, was gesagt aber das bringt überhaupt nichts. Ich würde in dieses Haus nie wieder einziehen, aber meine Kinder halten mich!!! Auch müssen wir uns ständig anhören, wie sehr viel mehr sie früher arbeiten mussten, was ja bestimmt so war. Die Zeiten ändern sich und es ist doch nur wünschenswert, dass in der Landwirtschaft heutzutage mehr von Maschinen gemacht wird als früher. Und eins weiß ich auch ganz sicher, wenn es meine Kinder später mal besser haben, wie ich, da freue ich mich richtig für sie und werde es ihnen nicht ständig vorhalten. Jedenfalls ist es ganz klar, dass ALT und JUNG nicht in ein Haus gehören. Ich kenne auch niemanden, wo sowas einigermaßen funktioniert. An manchen Tagen bin ich total am Ende und manchmal stehe ich über der Sache. Ich würde trotzdem alles geben, um allein mit meiner Familie in einem Haus/Wohnung zu leben und kann jeden ganz gut verstehen, der solch ein Problem hat. Für eure Meinung wäre ich trotzdem sehr dankbar.
Viele Grüße

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19. April 2009 um 19:53
In Antwort auf sternschnuppe1980

Bin leider wieder da....
Ich bins wieder. Aus Zufall habe ich meinen alten Thread wieder gefunden, nun sind zwei Jahre vergangen. Vielleicht interessiert es jemanden wie es heute bei mir aussieht.

Ich habe leider nicht auf euch gehört hätte ich es mal. Zur Zeit ist es so schlimm, es ist so viel passiert, ich könnte ein Buch schreiben, es würde ein Bestseller werden.

Kurz vor unserer Hochzeit habe ich rausgefunden das sie sogar unseren Müll durchsucht, ich habe Dinge in ihre Schränke gefunden, die ich weggeschmissen habe. Als ich sie zur Rede stellte hiess es nur ich solle kein Theater machen, es wäre doch jetzt bald die Hochzeit...und ich Idiot habe auch noch klein beigegeben.
Wochen später, obwohl sie mir versprach nicht mehr den Unrat zu durchschnüffeln, meinte sie für uns kochen zu wollen, denn ich würde ja nur so ein "Fertigessen" machen, auf die Frage woher sie das wisse, schaute sie mich nur groß an...

Dann wurde mein Mann schwer krank und seit dem muss ich ganz ehrlich sagen, empfinde ich nur noch Hass für sie, in dieser schweren Zeit, in der wir Hilfe gebraucht hätten, ist sie ständig ausgerastet und hat mich jeden Abend nachdem ich von meinem Mann aus dem Krankenhaus kam psychisch fertig gemacht. Ich war da so am Ende, dies hat sich so sehr in meine Seele gebrannt, dass ich ihr das einfach nicht verzeihen kann.

Sie macht zur Zeit eine ambulante Therapie wegen verschiedene Probleme, ich merke leider keine Veränderung, dafür merke ich die bei meinem Mann, er hat immer zu mir gehalten, die ganzen neun Jahre, aber er hat auch immer ein wenig zu seiner Mutter gehalten. Na klar er liebt sie, es ist seine Mutter, aber mittlerweile erkennt er ihr wahres Gesicht, es fällt ihm schwer, aber er nabelt sich derzeit stark ab und das finde ich super. Ihr müsst wissen, er hat sonst immer jeden morgen ihr als erstes "Tschüss" und Abends als erstes ihr "Hallo" gesagt, sonst war sie schon beleidigt, aber das macht er jetzt nicht mehr.

Wir haben schon versucht zu reden, sogar mit einer Psychologin, nichts hilft, mit ihr kann man nicht reden, irgend wann ist sie wie apatisch und weint nur und macht uns Vorwürfe und redet nur von sich, das alle gegen sie wären, nicht nur wir, die ganze Welt. Wenn man sie dann was fragt, reagiert sie gar nicht, sie fängt dann wieder an von ihren Problemen zu reden. Es ist echt heftig. Ich habe von ihr eine Endschuldigung verlangt, ich habe gedacht das ich dann vielleicht besser verzeihen und vergessen könnte, darauf meinte sie nur sie wüsste nicht wofür sie sich endschuldigen müsste...

So nun höre ich erst mal auf, vielleicht melden sich ja ein paar. Würde mich freuen

Liebe Grüße

Ich fühle mit Dir!
Meine SM ist zwar eigentlich eine ganz nette Person, aber wohnen möchte ich um keinen Preis mit den beiden zusammen!
Mir reicht es, wenn ich die alle 2 Wochen einmal sehe. Danach hab ich dann erstmal wieder geng!

Dieses Ausgefrage, was man macht, gemacht hat, wann man wiederkommt etc. geht mir so extrem auf die Nerven!

Dann das Eingemische, wenn man mal Feiern plant z.B. ist der absolute Supergau! Wenn wir sagen, nein wir nehmen zum Grillen normales Geschirr, kauft sie Plastikgeschirr. Wenn es heisst nein 5 Baguettestangen reichen, kauft sie 25 usw. Das sind nur banale Beispiele und ich frage mich warum muss das sein??

Dann das Enkelkinderthema- lies mal unter Psychologiethema meinen Beitrag..

Es ist einfach manchmal nicht zu ertragen!
Ich kann Dir nur raten auszuziehen, sonst gibt sich das nie!!

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19. April 2009 um 21:18
In Antwort auf leyenda31

Ich fühle mit Dir!
Meine SM ist zwar eigentlich eine ganz nette Person, aber wohnen möchte ich um keinen Preis mit den beiden zusammen!
Mir reicht es, wenn ich die alle 2 Wochen einmal sehe. Danach hab ich dann erstmal wieder geng!

Dieses Ausgefrage, was man macht, gemacht hat, wann man wiederkommt etc. geht mir so extrem auf die Nerven!

Dann das Eingemische, wenn man mal Feiern plant z.B. ist der absolute Supergau! Wenn wir sagen, nein wir nehmen zum Grillen normales Geschirr, kauft sie Plastikgeschirr. Wenn es heisst nein 5 Baguettestangen reichen, kauft sie 25 usw. Das sind nur banale Beispiele und ich frage mich warum muss das sein??

Dann das Enkelkinderthema- lies mal unter Psychologiethema meinen Beitrag..

Es ist einfach manchmal nicht zu ertragen!
Ich kann Dir nur raten auszuziehen, sonst gibt sich das nie!!

Schwiegereltern im Haus - schrecklich !!!
So Sachen, wie zusammen grillen usw., gibt es mit meinen Schwiegereltern nie. Das ist ja das Schlimme daran, wenn man sich jeden Tag sieht und ich stets versuche der Schwiegermutter zu entkommen, werde ich meine Freizeit nicht auch noch mit denen verbringen. Geburtstage, Ostern und Weihnachten verbringen wir schon zusammen, aber das reicht mir vollkommen.

Ich komme mir manchmal schlecht dabei vor, weil ich nicht so viel mit denen zu tun haben möchte, aber ich würde sonst regelrecht drauf gehen. Am Anfang unserer Ehe habe ich alles recht machen wollen, meine Schwiegermutter hat sich allerhand erlaubt und ich habe es halt ertragen. Die ist so dominant und hat wie schon beschrieben ihre Nase überall drin. Manchmal kann ich es selber nicht glauben, was ich schon alles mitmachen musste: das Beste war, als sie mir meinen Abfall durchstöberte und tatsächlich noch Alufolie darin gefunden hatte, der ja als Wertstoff entsorgt werden sollte und das hat sie mir auch mit erhobenem Leib gepredigt oder wenn ich Besuch habe ist sie regelrecht auf der Lauer und damit ihr auch ganz gewiss nichts durch die Lappen geht, stellte sie sich kürzlich mit Leiter neben uns und schrubbte die Leiter. Kaum zu glauben, aber da könnte ich noch Stunden schreiben und mich selber wundern, dass ich das überhaupt aushalte??????

Am meisten fürchte ich mich davor, dass ich meine Schwiegereltern mal pflegen muss, was ja in der Landwirtschaft so üblich ist und auch von mir erwartet wird. Mit meinem Mann kann ich über solche Sorgen leider nicht reden, der sieht das ganz locker.

Ich würde schon sagen, dass die Beziehung mit meinem Mann stimmt, deshalb kommt ein Auszug nicht in Frage, schon der Kinder wegen. Ich kann nur nicht verstehen, dass ich so dumm war und in dieses Haus eingezogen bin. Deshalb kann ich nur jedem raten, nie und niemals in die Nähe der Schwiegereltern zu ziehen.

Viele Grüße

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21. April 2009 um 11:39
In Antwort auf sonnenblume1000

Schwiegereltern im Haus - schrecklich !!!
So Sachen, wie zusammen grillen usw., gibt es mit meinen Schwiegereltern nie. Das ist ja das Schlimme daran, wenn man sich jeden Tag sieht und ich stets versuche der Schwiegermutter zu entkommen, werde ich meine Freizeit nicht auch noch mit denen verbringen. Geburtstage, Ostern und Weihnachten verbringen wir schon zusammen, aber das reicht mir vollkommen.

Ich komme mir manchmal schlecht dabei vor, weil ich nicht so viel mit denen zu tun haben möchte, aber ich würde sonst regelrecht drauf gehen. Am Anfang unserer Ehe habe ich alles recht machen wollen, meine Schwiegermutter hat sich allerhand erlaubt und ich habe es halt ertragen. Die ist so dominant und hat wie schon beschrieben ihre Nase überall drin. Manchmal kann ich es selber nicht glauben, was ich schon alles mitmachen musste: das Beste war, als sie mir meinen Abfall durchstöberte und tatsächlich noch Alufolie darin gefunden hatte, der ja als Wertstoff entsorgt werden sollte und das hat sie mir auch mit erhobenem Leib gepredigt oder wenn ich Besuch habe ist sie regelrecht auf der Lauer und damit ihr auch ganz gewiss nichts durch die Lappen geht, stellte sie sich kürzlich mit Leiter neben uns und schrubbte die Leiter. Kaum zu glauben, aber da könnte ich noch Stunden schreiben und mich selber wundern, dass ich das überhaupt aushalte??????

Am meisten fürchte ich mich davor, dass ich meine Schwiegereltern mal pflegen muss, was ja in der Landwirtschaft so üblich ist und auch von mir erwartet wird. Mit meinem Mann kann ich über solche Sorgen leider nicht reden, der sieht das ganz locker.

Ich würde schon sagen, dass die Beziehung mit meinem Mann stimmt, deshalb kommt ein Auszug nicht in Frage, schon der Kinder wegen. Ich kann nur nicht verstehen, dass ich so dumm war und in dieses Haus eingezogen bin. Deshalb kann ich nur jedem raten, nie und niemals in die Nähe der Schwiegereltern zu ziehen.

Viele Grüße

Hallo sonnenblume...
das hört sich ja wirklich alles ganz furchtbar an!!!

Den Müll zu durchwühlen ist ja wohl der absolute Knaller!!

Lass Dir doch sowas nicht gefallen und rede Klartext mit ihr!!!!!

Nur weil sie die Mutter Deines Mannes ist hat sie noch lange kein Recht dazu, so etwas zu machen!!!!!

Das höre ich ständig von so vielen Leuten wieder: "ich nehme ja nur Rücksicht, weil sie seine Mutter ist!"

NEIN!!!!

Sie ist eine eigenständige Person und egal, welches Verwandschaftsverhältnis man hat, man hat sich verdammt nochmal anständig zu verhalten und zu benehmen!

Wenn die Beziehung zu Deinem Mann gut ist, ist das ja schonmal super!!!
Da gibts ja auch genügend Exemplare, die dann zu ihrer Mutter halten! Grauenhaft!

Ich würde aber schon darüber nachdenken, wenn es in Zukunft noch schlimmer wird, vielleicht doch mal woanders hinzuziehen und sei es nur ein paar Häuser oder Straßen weiter...

Wir sind auch grad am Überlegen, ob wir wieder in die Nähe meiner Eltern ziehen.
Haben jetzt 6 Jahre lang 100km weit entfernt gewohnt. Es wäre aber ein eigenes Haus , was so 700m entfernt ist...
Und ich bin echt am Zweifeln ob das gut geht auf DAuer!!???
In das Haus meiner oder seiner Eltern ziehen???? NIEMALS würde das für uns in Frage kommen..

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10. Juli 2009 um 17:28
In Antwort auf sonnenblume1000

Schwiegermutter im Haus/Bauernhof
Ich habe zufällig diese Beiträge gelesen und kann voll und ganz mitfühlen. Es ist auch bei mir die reinste Höhle um es noch milde auszudrücken. Ich lebe seit über 10 Jahren auf Bauernhof mit Mann und Kindern und Schwiegereltern, habe meinen Beruf aufgegeben. Meine Schwiegermutter kontrolliert mich ständig, ob Wäsche, meinen Müll, meine Gefriertruhe, meine Einkäufe (schon allein der Blick auf meinen Einkaufskorb genügt mir), alle Post, die wir erhalten, geht erst durch ihre Hände, unser kompletter Tagesablauf wird beobachtet usw....
Zu Beginn unserer Ehe kam sie sogar einmal nachts unangeklopft in unser Schlafzimmer, weil was im Stall war. Egal wer zu mir kommt, sie schaut immer, ihr geht nichts durch. Ich könnte noch 1000 Seiten füllen. Klar ich habe bestimmt auch meine Fehler und bin auch total dickköpfig, aber, dass die uns nicht einfach unser Leben leben lässt und selber ihren Ruhestand bisschen geniesst. Ich kann kaum noch mit der Schwiegermutter reden, gehe ihr so gut es geht aus dem Weg. Mein Mann hält voll zu mir und auch schon öfters, was gesagt aber das bringt überhaupt nichts. Ich würde in dieses Haus nie wieder einziehen, aber meine Kinder halten mich!!! Auch müssen wir uns ständig anhören, wie sehr viel mehr sie früher arbeiten mussten, was ja bestimmt so war. Die Zeiten ändern sich und es ist doch nur wünschenswert, dass in der Landwirtschaft heutzutage mehr von Maschinen gemacht wird als früher. Und eins weiß ich auch ganz sicher, wenn es meine Kinder später mal besser haben, wie ich, da freue ich mich richtig für sie und werde es ihnen nicht ständig vorhalten. Jedenfalls ist es ganz klar, dass ALT und JUNG nicht in ein Haus gehören. Ich kenne auch niemanden, wo sowas einigermaßen funktioniert. An manchen Tagen bin ich total am Ende und manchmal stehe ich über der Sache. Ich würde trotzdem alles geben, um allein mit meiner Familie in einem Haus/Wohnung zu leben und kann jeden ganz gut verstehen, der solch ein Problem hat. Für eure Meinung wäre ich trotzdem sehr dankbar.
Viele Grüße

Schwiegermutter
Ich kann dir total nachfühlen.lebe jetzt schon 20 Jahre mit meinen Schwiegerelten unter einem Dach. wir haben auch Landwirtschaft und können leidernicht alleine wohnen.
Ich hasse diese Frau und manchmal weiß ich nicht wie lange ich das noch durch halte....
Wenn ich meinen Mann nicht so lieben würde und er nicht so zu mir halten würde,wäre ich schon weg.
Sie hat schon paar Mal die Meinung gesagt bekommen von meinem Mann aber immer wieder fährt sie ihre Giftspritzen aus.
ich möchte auch nichts lieber wie endlich mit meiner Familie irgendwo ganz alleine zu wohnen aber das wird leider nie vorkommen.
Man kann echt nur über den Dingen stehen und sein Ding durch ziehen, aber das klappt auch nicht immer.
Bin im Moment bissl im stress kann mich abergerne noch mal melden.
Libe Grüße und Kopf hoch...

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12. Juli 2009 um 12:15
In Antwort auf jaminea

Hallo Ihr,
Auch auf die Gefahr hin das keiner mehr schreibt, möchte ich auch meinen Beitrag dazu geben. Ich wohne seit 4 Monaten im Haus meiner Schwiedereltern. Aber nicht meiner Schwiegermutter in Spee ist das Problem, nein die Oma die im Nebenhaus wohnt. Die hat bis vor 2 Wochen noch Ihre 96 Jahre alte Mutter gepflegt und gehegt und nun da sie nicht mehr da ist terroriesiert Sie mich. Ich bin zu laut, ich bin zu schrill, ich bin zu Dick, ich gebe unnötig Geld aus, wie bist du den schon wieder angezogen. Seit Ich weiß das sie mich bei Gespächen mit den Nachbaren belauscht und Kontroliert was ich einkaufe traue ich mich kaum noch aus dem Haus. Sie hat das früher schon bei meinen Schwiegereltern gemacht und mein Schwiegervater und Mutter leben nun seit 10 Jahren getrennt. Jder hat nun einen neuen Partner und ist Glücklich, aber so sollte es doch nicht sein. Mein Schwiegervater sagt immer nur meinem Verlobten seine Oma hätte ihn in den Alkehol getrieben und das glaube ich jetzt auch. Da helfen aber leider keine Radschläge mehr wie von meiner Mutter "Hör nicht hin" oder "Dreh dich einfach um".

Dazu muss ich sagen ich bin dei Älteste von 8 Kinder, bei uns ist es immer laut, daher ist mein Umgangston schon etwas lsuter und wenn ich mich ungerecht behandelt fühle noch ein ticken. Mein Mann weiß damit umzugehen da er meine Familie kennt und weiß das mein "Schreien" garnicht laut ist sondern mein normaler Ton.

Dann sind da ja noch die berühmten Nachbaren, jeder kannt das wenn man in in einer Kleinen Gemeindegruppe wohnt, egal wie groß die Stadt ist, mann wir immer beobachtet. So nun haben die Nachbarn gemein, wenn ich mehr arbeiten würde wäre ich nicht so dick. Erstens bin ich von morgens um 5 bis abends um 8 nur am arbeiten. Da ich aber viel im Haus mache und meine Arbeitstelle der PC ist sieht keiner das ich dreimal am Tag putze und meinen umbau vorran treibe.

Dann immer der Satz "Was die Nachbarn wohl sagen/denken" Scheiß drauf, auf der Welle ist meine Oma auch lange geschwommen aber das hat sie bald sein lassen als sie gemerkt hat, dass es bei mir nicht zieht.

Ich bin am Ende und kämpfe doch weiter. Ich weiß auch nicht, ich war am Wochenende kurz davor auszuziehen ohne Paddy, weil es vieleicht einfacher für ihn wäre, dann habe ich aber mit ansehen müssen wie ein 1,83m Großer Mann auf dem gemeinsamen Sofa eingekauert liegt und weint. Ich bin den Tränen nahe wenn ich daran denke und alles nur weil die da drüben einfach nicht verstehen will, das ich so bin wie ich bin.

So Schluss, ich kann allen nur Raten Kopf hoch und Stark sein. Lernen sich ein Dickesfell wachsen zu lassen und ab und zu damit es einem Besser geht Schwiegermutters/omas Pflanzen vergiften.

Grüße

Jaminea

Liebe Sternschnuppe,
ich kenne Dein Problem nur zu gut, vor allem das mit dem Heiraten.
Mein Freund aus einer Bauernfamilie, hat den Hof übernommen, geht "nebenher" Vollzeit arbeiten, seine Eltern machen den Hof gegen Bezahlung. Ich gehe auch Vollzeit arbeiten, habe meine zeitintensiven "Hobbies", helfe aber im Stall, wenn es klemmt.

Wir wollten auch dieses Jahr heiraten, dann machte die Schwiegermutter Stresse - Hochzeit auf nächstes Jahr verschoben, da wir noch keinen konkreten Termin ausgesucht hatten.

Meine Schwiegermutter nörgelt nur an mir herum (über Dritte, die persönlich), meidet mich, wenn ich sie grüße dreht sie sich demonstrativ weg. Kommen meine Eltern zu besuch, verschwindet sie schnell.

Dass die Frau psychisch kaputt ist, ist mir klar. Sie hat fast 10 Jahre lang Koma-Patienten (Mutter und Schwiegervater) zu Hause gepflegt. Trotzdem darf sie doch nicht uns das Leben versauen, nur weil sie keinen Spaß mehr kennt bzw. weil sie es niemandem gönnt!

Als ich mich bei meiner Mutter, Schwester und Freundin deshalb ausgeheult habe meinten die erst, ich solle es doch nochmal mit ihr versuchen. Dann erlebten es alle mit, wie sich so etwas abspielt. Danach war ihre Meinung, ich solle sie lassen, wer nicht will der hat! Ich soll mich da nicht weiter aufreiben und ihr hinterherrennen.
So mache ich es jetzt auch. Ich grüße sie auch nicht mehr. Wir sehen uns ja auch fast nicht mehr.

Trotzdem bleibt das ungute Gefühl wegen der Hochzeit: Will ich mir das antun? Bei oder mit der Hochzeit kann ich nicht alles wieder vergessen machen. Will ich mit ihr weiterhin unter einem Dach wohnen? Antwort darauf: Nur, wenn mein Freund sich auch mal gegen sie stellt und ihr Kontra gibt.

Ich weiß nicht, ob ich Dir damit geholfen habe. Aber ich kann nachempfinden, wie es Dir geht und wünsche Dir für Deine Zukunft alles Gute!

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9. Januar 2010 um 21:29

SCHWIEGERMUTTER ZIEHT EIN...und kommt uns jetzt schon 100 mal besuchen....
Hallo, wow und ich dachte ich wäre die einzige mit dem Schwiegermutterproblem. Ich 6 Jahre mit meinem Man zusammen und 1 Jahr verheiratet. Erwarte nun mein erstes Kind und wir werden mit der Schwiegermutter zusammen ziehen, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten kann, aber der Einzug passt mir überhaupt nicht.

Manchmal habe ich das Gefühl sie versteht nicht das ihr Sohn kein Kind mehr ist. Wenn wir bei ihr zu Besuch sind oder sie bei uns dann räumt sie als in unseren Sachen rum. Ich kann sowas nicht leiden. Manchmal habe ich das Gefühl die Beziehung zu ihr wird besser und dann in einem auf den anderen Moment könnte ich sie wieder klatschen. Das kommt mir dann immer vor, als ob sie mir nur was vorspielt.
Wenn sie eine Frage an mich hat und ich dabei stehe, fragt sie meinen Mann ob ich das will. HALLO ??? Warum fragt die mich denn nicht selbst?

Immer wenn sie da ist, verkrieche ich mich in meinem Schlafzimmer. Aber ich kann doch nicht wenn sie mit uns wohnt in meinem Schlafzimmer leben. Genau wie sie als über das Zimmer meiner ungeborenen Tochter redet. Oder das Kommentar :Sie kann es kaum abwarten ihre Küche einzurichten !!!! Hallo ??? Unser Haus, davon schon mal was gehört? Ich habe das Gefühl sie will den Mitleid von meinem Mann, weil sie Angst hat er gibt mir und meinem ungeborenen Kind zu viel Aufmerksamkeit. Versteht sie denn nicht, dass wir gerade eine Familie gründen?

Ehrlich gesagt, bin ich total verzweifelt und könnte nur heulen. Ich will mit ihr nicht zusammen ziehen. Ich trau mich das aber nicht meinem Mann zu sagen. Ich will ja dann nicht die Hexe sein, die seine Mutter lieber auf der Strasse leben lässt als bei uns. Sie wohnt die ganze Zeit schon mit ihrer Schwester zusammen. Warum kann sie denn nicht einfach dort bleiben. !??!?

Sie will unbedingt dass mein Mann ein Haus kauft. Sich verschuldet. Das kotzt mich an. Und er ist auch noch dabei es zu machen. Sie schaut sich die ganze Zeit Häuser für IHN an. Genauso wenn sie Babysachen kauft, sie kauft die Sachen für IHN. Und unsere Möbel im Haus sind SEINE. Ich frag mich manchmal was ich hier überhaupt mache !??!?!?

Genauso wenn sie zu Besuch ist, schmeisst sie unsere ganzen Finanzen auf den Kopf. Wir haben dann immer danach die Geldprobleme. Sie denkt auch er ist ein Geldscheisser.

Da ist so viel. Aber ich weiss einfach nicht ob ich übertreibe...was soll ich nur tun?!?!? TIPS????

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15. Februar 2011 um 11:12
In Antwort auf riconessa

Liebe Sternschnuppe,
ich kenne Dein Problem nur zu gut, vor allem das mit dem Heiraten.
Mein Freund aus einer Bauernfamilie, hat den Hof übernommen, geht "nebenher" Vollzeit arbeiten, seine Eltern machen den Hof gegen Bezahlung. Ich gehe auch Vollzeit arbeiten, habe meine zeitintensiven "Hobbies", helfe aber im Stall, wenn es klemmt.

Wir wollten auch dieses Jahr heiraten, dann machte die Schwiegermutter Stresse - Hochzeit auf nächstes Jahr verschoben, da wir noch keinen konkreten Termin ausgesucht hatten.

Meine Schwiegermutter nörgelt nur an mir herum (über Dritte, die persönlich), meidet mich, wenn ich sie grüße dreht sie sich demonstrativ weg. Kommen meine Eltern zu besuch, verschwindet sie schnell.

Dass die Frau psychisch kaputt ist, ist mir klar. Sie hat fast 10 Jahre lang Koma-Patienten (Mutter und Schwiegervater) zu Hause gepflegt. Trotzdem darf sie doch nicht uns das Leben versauen, nur weil sie keinen Spaß mehr kennt bzw. weil sie es niemandem gönnt!

Als ich mich bei meiner Mutter, Schwester und Freundin deshalb ausgeheult habe meinten die erst, ich solle es doch nochmal mit ihr versuchen. Dann erlebten es alle mit, wie sich so etwas abspielt. Danach war ihre Meinung, ich solle sie lassen, wer nicht will der hat! Ich soll mich da nicht weiter aufreiben und ihr hinterherrennen.
So mache ich es jetzt auch. Ich grüße sie auch nicht mehr. Wir sehen uns ja auch fast nicht mehr.

Trotzdem bleibt das ungute Gefühl wegen der Hochzeit: Will ich mir das antun? Bei oder mit der Hochzeit kann ich nicht alles wieder vergessen machen. Will ich mit ihr weiterhin unter einem Dach wohnen? Antwort darauf: Nur, wenn mein Freund sich auch mal gegen sie stellt und ihr Kontra gibt.

Ich weiß nicht, ob ich Dir damit geholfen habe. Aber ich kann nachempfinden, wie es Dir geht und wünsche Dir für Deine Zukunft alles Gute!

Gespraeche bringen nicht viel
Ich bin in der gleichen Situation. Bin zu meinem Lebensgefährten gezogen, der einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb hat. Ich, 49 Jahre, habe nun den Bereich der Schwiegermutter, 86 Jahre und hat 9 Kinder, übernommen. Schwiegermutter ist seit Mai vorigen Jahres in ihre Auszugswohnung im EG gezogen, diese betrifft den li. Gebäudeteil, d. h. uns trennt nur der Hausflur. WC und Bad zur gemeinsamen Benützung. Schwiegermutter und ich treffen uns auf dem Flur zwangsläufig und sprechen kein Wort. Die Post geht ebenfalls zuerst durch ihre Hände, so gehe ich dann morgens die Morgenzeitung holen und bringe sie wieder zurück und da wechseln wir auch kein Wort. Doch die explosive Spannung ist immer da. So dass Schwigermutter nun selbst lieber öfter fort ist, aber mit mir zu reden, käme ihr nie in den Sinn. Laufend will sie mir die eine, dann den anderen Enkel aufschwatzen, den wir dann mitzunehmen und durchzufüttern hätten. Dagegen habe ich mich nun gewehrt. Nun betitelt sie mich als herrisch. Schwiegermutter war mal 2 Wochen im Krankenhaus, da habe ich mich wie befreit gefühlt. Ist schon schade, da ich Freund plus Schwiegermutter finden wollte, da ich keine eigenen Eltern mehr habe. Nun hat Schwiegermutter noch ihre anderen Kinder, nebst meinen 2 Schwägerinnen, die nebenan wohnen, auf ihre Seite gezogen. Ich selbst bin aus Belgien hergezogen. Das steckt man sehr schwer weg. Zum Glück habe ich meinen Mann auf meiner Seite, der noch nie zu seiner Mutter herüber geschaut hat. Warum, weiß ich bis heute nicht. Ich habe gelernt daraus, dass man seine Interessen vergolgen sollte, damit man sich so weit wie möglich ablenken kann. Einfach seine Gedanken auf positive Bereiche lenken soll. Die gibt es ja zum Glück im Leben. Ich suche mir nun andere Lebensbereiche, wo ich andere netten Menschen kennen lerne. Die gibt es ja zum Glück. Bin nun dem WWDI-Ernärhrungsclub, wissen was du isst zugestoßen. Fühle mich durch deren Betreuung sehr unterstützt, fahre über Ostern 2 Tage mit meiner Coachin - Betreuerin - zu einem Seminar. Dort wird einem das Selbstwertgefühl beigebracht und wie man eine positive Konfliktlösung findet. Das wird mich dann wieder aufbauen. Freue mich, dass ich Unterstützung gefunden habe.
Und nachts sowie beim Wachwerden halte ich mich an meinem Lebenspartner fest und weiß, dass wir das gemeinsam schaffen und mir dadurch die Kraft gegeben wird. Noch letztes Jahr wurde ich durch Schwiegermutter runtergezogen, da diese unseren neuen Gartentisch fuer überflüssig fand, da man eh keine Zeit hätte, daran zu sitzen. Gartenkräuter fand sie auch nicht gut, denn das koste ja Zeit. Mein Gemüsebeetkasten machte sie runter, so dass ich keine Zeit fand, diesen zu bepflanzen. Nun aber habe ich durch den WWDI-Club einen Gärtner kennengelernt, der auch läuft und kommende Woche mein Betreuer bei der Ernährung sein wird. Dann finde ich wieder genügend positive Energie, um mein Leben in die positiven Bahnen zu lenken. Ich wünsche auch euch, dass ihr anderswo positive Gefühle bekommt, damit ihr eure Batterien aufladen könnt. Dann hat das Leben bestimmt schöne Seiten. Zum Glück habe ich einen Partner, der immer positiv drauf ist. Das hilft unendlich, denn wenn auch er mich im Stich lassen würde, hätte auch ich schon längst das Weite gesucht.
Grüß euch und alles Gute

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16. Dezember 2011 um 12:24

Haltet Zusammen!!!
ich kann Dich gut verstehen,es ist bestimmt nicht einfach,und absolut der Horror aber ihr liebt euch..und es geht immer weiter!! hast Du ihrs schon mal direkt gesagt?? oder ein klärendes Gespräch wirkt manchmal Wunder!!...da fällt mir nur der Film "Das Schwiegermonster ein mit Jane Fona ..ist ein super Film!!..und ist vielleicht der ein oder ander "Tip dabei ...ich wünsch Dir viel kraft!!

ladylo77

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20. Mai 2016 um 11:44
In Antwort auf bonny90

Hi, sternschnuppe
Ich kann gut mitfühlen, wie es Dir ergeht.
Kann auch ein Lied singen. Ich habe es bei meinen Schwiegereltern ganze 5 Jahre ausgehalten. Ich bin er Meinung es waren 5 Jahre zu viel. Mir ging es genauso. Wo fährst du hin, wo kommst du her, was kochst du heute usw. Wir haben unten gewohnt, meine Schwiegereltern im EG. Wir hatten keinen eigenen Eingang,so liefen wir uns unwillkürlich mehrmals am Tag über den Weg. manchmal dachte ich schon, sie lauern mir auf. Ich hatte schon verfolgungswahn. Das letzte Jahr war ich nur noch depressiv und krank. Wollte nicht mehr aus meinen vier Wänden raus. Ständig hatte meine Schwiegermutter was zu meckern. Ich wüsste jetzt gar nicht wo ich aufhören soll. Aber es geht ja hier nicht um mich. Einen Tip? Ich kenne kein Rezept dafür. Deine Schwiegermutter wird sich nie ändern glaube mir. Und bevor deine Beziehung in die Brüche geht, rede mit deinem Freund. Wenn ihr dieses Jahr heiraten wollt, wäre es ja eine gute Gelegenheit, sich was eigenes zu suchen. Es müssen ja nicht ewig viele Kilometer dazwischen sein. Ein Gartenzaun würde schon reichen. Manchmal glaube ich, dass meine Schwiegermutter es gar nicht bös gemeint hat. Es war ihre Natur. Trotzdem hat es mich fast kaputt gemacht. Und meine Ehe hat auch ganz schön gelitten.

Hallo
möchte mir auch etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich führten 2 Jahre lang eine Fernbeziehung bei der alles soweit ganz gut lief. Wir hatten auch schon darüber geredet dass ich zu ihm ziehen werde weil es bei ihm jobmäßig nicht anders geht und ich in meinem Beruf leichter einen Job finden würde. Alles klar, es war soweit...

Ich zog in das Haus (wir 1. Stock SM im EG mit geteiltem Eingang und Treppenhaus) seiner Eltern ein und schon gings los! Ich hatte mir schon im Vorfeld einen Job gesucht und fing direkt an zu arbeiten. Meine Schwiegermutter meinte ich solle mir doch einen anderen Job suchen bzw. eine Umschulng zur Kindergartenhelferin machen weil das ja so ein schöner Beruf ist und sie das damal so gerne gemacht hätte aber nie durfte.Ich sagte ihr das ich das nicht möchte, aber sie fragte mich jedesmal:"Hast du dich schon für den Kurs angemeldet? Hast du schon wegen eine Kurs geschaut? Soll ich einen Kurs für dich suchen?" usw. Der Hauptgrund weswegen ich mir einen anderen Job suchen sollte ist war der, ( Ihre Worte)dass ihr armer Herr Sohn ja dann am Wochenende allein wäre und er ja so arm ist wenn alle seine Feund Familie haben und er am Wochenende ganz alleine wäre. Mein Freund mußte 2 Wochen nachdem ich zu ihm gezogen bin kurzfristig beruflich für ein halbes Jahr ins Ausland und war teilweise nicht mal am Wochenende zuhause. Nun saß ich da, alleine mit meinen Schwiegereltern in einer fremden Umgebung und ich war da nicht arm... im gegenteil ich müsste bitte doch darauf schauen dass es ihren Sohn gut geht, dass er frühstückt ißt, dass er dich rasiert usw.

Ich solle meine Wohnung mindestens 1x in der Woche putzen weil sie es in ihrer Wohnung so schön sauber hat und das soll auch so bleiben. Diese Wäsche gehört mit 40 Gewaschen diese mit 30 aufhängen mußt du die Schwarze Wäsche dort und die weiße dort. Wenn ich sie anders aufgehangen habe, hat sie sie umgehängt (Wir hatten eine gemeinsame Waschmaschine weil leider nur ein Anschluß vorhanden war). Sie bestimmte sogar in welcher Schüssel Sahne geschlagen wird und wo die Eier aufgeschlagen werden. Überall gab ich zuviel Zucker hinein und auch heute noch ist alles zu süß. Sie haben Sachen von mir ohne vorher zu fragen weggeschmissen.

Als sie mir wieder einmal erklärte was sie nicht für eine tolle Schwiegermutter denn sei, fragte ich sie ob sie vielleicht nicht ein wenig zu gut sei und ob sie mir den nicht manche Sachen selber machen lasse. Darauf sagte sie ganz harsch:" Wenn du alles selber machen möchtest für was brauchst du dann meinen Sohn?"

Ich machte alles falsch, solle mich nur an ihrer Tochter orientiern den die kann alles, weiß alles macht alles und überhaupt ihre Familie ist die beste. Durfte nichts entscheiden... sogar der Name der Katze(Lucky) war falsch, denn eine Katze hat nur Fredi oder Susi zu heißen.

Sie erzählte herum sie würde mich so gut in allem unterstüzen und stellte meine Freund 37 und mich 32 wie kleine Kinder hin

Habe es dort 3,5 Jahre ausgehalten, hab dann meinen Freund gesagt entweder ziehen wir aus oder ich ziehe wieder in meine Heimat zurück und das wars mit uns..Mittlerweile wohnen wir in unserer eigenen Wohnung 20km von SM entfernt und noch immer ist sie ein Thema. Ich habe Angst vor der Zukunft.(Kinder Heirat usw.) dass das alles wieder die reinste Hölle wird. Am iebsten würde ich wieder mit meinem Freund in meine Heimat ziehen denn da fühle ich wohl...

Sorry für den langen Text... könnt noch ewig so weiter machen denn da waren soviele Sachen die mich so verletzt haben und ich sie einfach nicht aus mir raus bringe..

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