Forum / Meine Familie

Mit meinem Latein am Ende

17. September um 12:31 Letzte Antwort: 14. Oktober um 18:49

Hallo an alle Leser/innen,

ich wende mich heute an euch, weil ich Rat suche und einfach nicht mehr weiter weiß.

Es geht um meine Tochter, 10 Jahre alt. Ihr Vater und ich leben getrennt, er ist wieder neu verheiratet und auch wieder Vater geworden. Meine Tochter geht jedes 2. Wochenende komplett zu ihm und die Ferien teilen wir uns auf. Das Verhältnis zwischen mir und meinem Ex-Mann ist sehr unterkühlt und wir kommunizieren nur noch unsere Elternrolle betreffend miteinander. Vor unserer Tochter tragen wir keine Streitigkeiten aus, sie weiß aber natürlich schon, dass unser Verhältnis zueinander nicht von Freundschaft geprägt ist. Ich selbst rede vor ihr nicht schlecht über ihren Vater, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, wenn Eltern ihre Kinder da mit reinziehen. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich würde mir lieber auf die Zunge beißen, als vor ihr über ihn herzuziehen. Was er leider nicht hinbekommt. Er schafft es einfach nicht, seine Abneigung mir gegenüber, von ihr fernzuhalten. Soviel erstmal zu den Rahmenbedingungen.

Jetzt geht es um folgendes Problem: Meine Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wieder mal Anwandlungen, dass sie nicht ins Papa-Wochenende möchte. Ich habe in dieser Zeit immer versucht zu vermitteln zu ihrem Wohle und weil mir auch all die Jahre immer sehr daran gelegen war, dass sie trotz Trennung ein gutes Verhältnis zu ihrem Papa behält. Sie ist dann letzten Endes doch immer ins Papa-Wochenende gegangen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich die Lage immer mehr zuspitzt. Zudem bin ich mittlerweile mit meinem Latein am Ende! Mittlerweile fühlt sie sich von mir auch verraten, wenn ich sie dazu "zwinge" Wochenends zu ihm zu gehen. Außerdem gehen mir auch die Argumente aus. Denn ich verstehe sie durchaus, was ich ihr auch immer sage. Aber es macht mich so traurig für sie, dass das Verhältnis zu ihrem Papa immer mehr den Bach runter geht und auch wütend auf ihn!

Das Problem der beiden besteht darin, dass die Kommunikation gestört ist. Sie getraut sich nicht ihm zu sagen, was sie fühlt und offen mit ihm Problempunkte anzusprechen, weil sie seine Reaktion fürchtet. Die Vergangenheit hat ihr leider auch immer gezeigt, dass Papa in der Regel komplett abblockt, wenn sowas mal auf den Tisch kommt und entweder auf "ich bin ja so traurig" macht oder aber ärgerlich wird und ihre Gefühle abtut. Das tut ihr immer sehr weh verständlicherweise, was nun dazu führt, dass sie sich gar nicht mehr getraut Themen anzusprechen. Dabei wäre es so wichtig! Sie selbst sagt, dass sie sich bei ihm nicht mehr wohl fühlt, dass sie sich benutzt fühlt (wird wohl immer dazu verdonnert sich mit ihrem Stiefbruder zu beschäftigen, sollen den Erwachsenen immer aus den Füßen gehen, einiges mit im Haushalt erledigen), nicht ernst genommen fühlt (sagt sie was ist sie "eine Prinzessin" oder ein "faules Früchtchen", um nur ein paar Beispiele zu nennen). Außerdem fehlt ihr die qualitative Zeit, einfach nur mal mit ihrem Papa und auch gerne mal bei einer Unternehmung, die ihr Freude macht ("immer machen wir nur das, was Papa will". Dazu kommt noch, dass er es wohl gar nicht schafft seine Abneigung mir gegenüber vor ihr im Griff zu haben. Es verletzt sie immer sehr, wenn sie vor ihm nicht offen über unsere Wochenenden reden kann, wenn er die Augen verdreht, wenn sie dann doch mal was erzählt oder sich einfach nur teilnahmslos oder missbilligend in diesem Momenten verhält. Sie konnte sich auch schon anhören, dass sie doch bitte nicht immer soviel über mich erzählen soll, das wäre doch seiner neuen Frau gegenüber nicht angebracht. Solche Dinge darf sie sich in ihrem Alter von ihrem Vater anhören! Und ich denke nicht, dass hier seine neue Frau das Problem ist! Zwischen ihnen (neue Frau, Stiefsohn)  läuft es im großen und ganzen recht gut, die üblichen Streitigkeiten mal ausgelassen.

All das führt einfach immer mehr dazu, dass sie sich von ihm distanziert und mittlerweile schon Bauchschmerzen und Beklemmungen bekommt, wenn die Papa-Wochenenden wieder vor der Tür stehen. Das tut mir immer so im Herzen weh für meine Tochter und macht mich so wütend auf ihn! Aber alles was ich sage scheint an ihm abzuprallen und ist ja eh immer an den Haaren herbei gezogen und entspringt nicht unserer Tochter, sondern mir! Für alles sind andere verantwortlich, nur er nicht.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, sehe nur, dass meine Tochter leidet und kann und will das so auch nicht mehr hinnehmen. Nur was kann ich noch tun? Alles läuft ins Leere und es kostet uns einfach soviel Kraft... Über Rat oder Anregungen wäre ich dankbar!





 

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17. September um 13:00
In Antwort auf butterfly8788

Hallo an alle Leser/innen,

ich wende mich heute an euch, weil ich Rat suche und einfach nicht mehr weiter weiß.

Es geht um meine Tochter, 10 Jahre alt. Ihr Vater und ich leben getrennt, er ist wieder neu verheiratet und auch wieder Vater geworden. Meine Tochter geht jedes 2. Wochenende komplett zu ihm und die Ferien teilen wir uns auf. Das Verhältnis zwischen mir und meinem Ex-Mann ist sehr unterkühlt und wir kommunizieren nur noch unsere Elternrolle betreffend miteinander. Vor unserer Tochter tragen wir keine Streitigkeiten aus, sie weiß aber natürlich schon, dass unser Verhältnis zueinander nicht von Freundschaft geprägt ist. Ich selbst rede vor ihr nicht schlecht über ihren Vater, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, wenn Eltern ihre Kinder da mit reinziehen. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich würde mir lieber auf die Zunge beißen, als vor ihr über ihn herzuziehen. Was er leider nicht hinbekommt. Er schafft es einfach nicht, seine Abneigung mir gegenüber, von ihr fernzuhalten. Soviel erstmal zu den Rahmenbedingungen.

Jetzt geht es um folgendes Problem: Meine Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wieder mal Anwandlungen, dass sie nicht ins Papa-Wochenende möchte. Ich habe in dieser Zeit immer versucht zu vermitteln zu ihrem Wohle und weil mir auch all die Jahre immer sehr daran gelegen war, dass sie trotz Trennung ein gutes Verhältnis zu ihrem Papa behält. Sie ist dann letzten Endes doch immer ins Papa-Wochenende gegangen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich die Lage immer mehr zuspitzt. Zudem bin ich mittlerweile mit meinem Latein am Ende! Mittlerweile fühlt sie sich von mir auch verraten, wenn ich sie dazu "zwinge" Wochenends zu ihm zu gehen. Außerdem gehen mir auch die Argumente aus. Denn ich verstehe sie durchaus, was ich ihr auch immer sage. Aber es macht mich so traurig für sie, dass das Verhältnis zu ihrem Papa immer mehr den Bach runter geht und auch wütend auf ihn!

Das Problem der beiden besteht darin, dass die Kommunikation gestört ist. Sie getraut sich nicht ihm zu sagen, was sie fühlt und offen mit ihm Problempunkte anzusprechen, weil sie seine Reaktion fürchtet. Die Vergangenheit hat ihr leider auch immer gezeigt, dass Papa in der Regel komplett abblockt, wenn sowas mal auf den Tisch kommt und entweder auf "ich bin ja so traurig" macht oder aber ärgerlich wird und ihre Gefühle abtut. Das tut ihr immer sehr weh verständlicherweise, was nun dazu führt, dass sie sich gar nicht mehr getraut Themen anzusprechen. Dabei wäre es so wichtig! Sie selbst sagt, dass sie sich bei ihm nicht mehr wohl fühlt, dass sie sich benutzt fühlt (wird wohl immer dazu verdonnert sich mit ihrem Stiefbruder zu beschäftigen, sollen den Erwachsenen immer aus den Füßen gehen, einiges mit im Haushalt erledigen), nicht ernst genommen fühlt (sagt sie was ist sie "eine Prinzessin" oder ein "faules Früchtchen", um nur ein paar Beispiele zu nennen). Außerdem fehlt ihr die qualitative Zeit, einfach nur mal mit ihrem Papa und auch gerne mal bei einer Unternehmung, die ihr Freude macht ("immer machen wir nur das, was Papa will". Dazu kommt noch, dass er es wohl gar nicht schafft seine Abneigung mir gegenüber vor ihr im Griff zu haben. Es verletzt sie immer sehr, wenn sie vor ihm nicht offen über unsere Wochenenden reden kann, wenn er die Augen verdreht, wenn sie dann doch mal was erzählt oder sich einfach nur teilnahmslos oder missbilligend in diesem Momenten verhält. Sie konnte sich auch schon anhören, dass sie doch bitte nicht immer soviel über mich erzählen soll, das wäre doch seiner neuen Frau gegenüber nicht angebracht. Solche Dinge darf sie sich in ihrem Alter von ihrem Vater anhören! Und ich denke nicht, dass hier seine neue Frau das Problem ist! Zwischen ihnen (neue Frau, Stiefsohn)  läuft es im großen und ganzen recht gut, die üblichen Streitigkeiten mal ausgelassen.

All das führt einfach immer mehr dazu, dass sie sich von ihm distanziert und mittlerweile schon Bauchschmerzen und Beklemmungen bekommt, wenn die Papa-Wochenenden wieder vor der Tür stehen. Das tut mir immer so im Herzen weh für meine Tochter und macht mich so wütend auf ihn! Aber alles was ich sage scheint an ihm abzuprallen und ist ja eh immer an den Haaren herbei gezogen und entspringt nicht unserer Tochter, sondern mir! Für alles sind andere verantwortlich, nur er nicht.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, sehe nur, dass meine Tochter leidet und kann und will das so auch nicht mehr hinnehmen. Nur was kann ich noch tun? Alles läuft ins Leere und es kostet uns einfach soviel Kraft... Über Rat oder Anregungen wäre ich dankbar!





 

Schick deine Tochter nicht mehr hin! Wenn sie nicht will, will sie nicht.  Verständlich.  Ihr solltet eine neutrale Person einschalten. Familientherapeut oder so. Dann eskaliert das nicht. 

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17. September um 13:13
In Antwort auf butterfly8788

Hallo an alle Leser/innen,

ich wende mich heute an euch, weil ich Rat suche und einfach nicht mehr weiter weiß.

Es geht um meine Tochter, 10 Jahre alt. Ihr Vater und ich leben getrennt, er ist wieder neu verheiratet und auch wieder Vater geworden. Meine Tochter geht jedes 2. Wochenende komplett zu ihm und die Ferien teilen wir uns auf. Das Verhältnis zwischen mir und meinem Ex-Mann ist sehr unterkühlt und wir kommunizieren nur noch unsere Elternrolle betreffend miteinander. Vor unserer Tochter tragen wir keine Streitigkeiten aus, sie weiß aber natürlich schon, dass unser Verhältnis zueinander nicht von Freundschaft geprägt ist. Ich selbst rede vor ihr nicht schlecht über ihren Vater, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, wenn Eltern ihre Kinder da mit reinziehen. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich würde mir lieber auf die Zunge beißen, als vor ihr über ihn herzuziehen. Was er leider nicht hinbekommt. Er schafft es einfach nicht, seine Abneigung mir gegenüber, von ihr fernzuhalten. Soviel erstmal zu den Rahmenbedingungen.

Jetzt geht es um folgendes Problem: Meine Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wieder mal Anwandlungen, dass sie nicht ins Papa-Wochenende möchte. Ich habe in dieser Zeit immer versucht zu vermitteln zu ihrem Wohle und weil mir auch all die Jahre immer sehr daran gelegen war, dass sie trotz Trennung ein gutes Verhältnis zu ihrem Papa behält. Sie ist dann letzten Endes doch immer ins Papa-Wochenende gegangen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich die Lage immer mehr zuspitzt. Zudem bin ich mittlerweile mit meinem Latein am Ende! Mittlerweile fühlt sie sich von mir auch verraten, wenn ich sie dazu "zwinge" Wochenends zu ihm zu gehen. Außerdem gehen mir auch die Argumente aus. Denn ich verstehe sie durchaus, was ich ihr auch immer sage. Aber es macht mich so traurig für sie, dass das Verhältnis zu ihrem Papa immer mehr den Bach runter geht und auch wütend auf ihn!

Das Problem der beiden besteht darin, dass die Kommunikation gestört ist. Sie getraut sich nicht ihm zu sagen, was sie fühlt und offen mit ihm Problempunkte anzusprechen, weil sie seine Reaktion fürchtet. Die Vergangenheit hat ihr leider auch immer gezeigt, dass Papa in der Regel komplett abblockt, wenn sowas mal auf den Tisch kommt und entweder auf "ich bin ja so traurig" macht oder aber ärgerlich wird und ihre Gefühle abtut. Das tut ihr immer sehr weh verständlicherweise, was nun dazu führt, dass sie sich gar nicht mehr getraut Themen anzusprechen. Dabei wäre es so wichtig! Sie selbst sagt, dass sie sich bei ihm nicht mehr wohl fühlt, dass sie sich benutzt fühlt (wird wohl immer dazu verdonnert sich mit ihrem Stiefbruder zu beschäftigen, sollen den Erwachsenen immer aus den Füßen gehen, einiges mit im Haushalt erledigen), nicht ernst genommen fühlt (sagt sie was ist sie "eine Prinzessin" oder ein "faules Früchtchen", um nur ein paar Beispiele zu nennen). Außerdem fehlt ihr die qualitative Zeit, einfach nur mal mit ihrem Papa und auch gerne mal bei einer Unternehmung, die ihr Freude macht ("immer machen wir nur das, was Papa will". Dazu kommt noch, dass er es wohl gar nicht schafft seine Abneigung mir gegenüber vor ihr im Griff zu haben. Es verletzt sie immer sehr, wenn sie vor ihm nicht offen über unsere Wochenenden reden kann, wenn er die Augen verdreht, wenn sie dann doch mal was erzählt oder sich einfach nur teilnahmslos oder missbilligend in diesem Momenten verhält. Sie konnte sich auch schon anhören, dass sie doch bitte nicht immer soviel über mich erzählen soll, das wäre doch seiner neuen Frau gegenüber nicht angebracht. Solche Dinge darf sie sich in ihrem Alter von ihrem Vater anhören! Und ich denke nicht, dass hier seine neue Frau das Problem ist! Zwischen ihnen (neue Frau, Stiefsohn)  läuft es im großen und ganzen recht gut, die üblichen Streitigkeiten mal ausgelassen.

All das führt einfach immer mehr dazu, dass sie sich von ihm distanziert und mittlerweile schon Bauchschmerzen und Beklemmungen bekommt, wenn die Papa-Wochenenden wieder vor der Tür stehen. Das tut mir immer so im Herzen weh für meine Tochter und macht mich so wütend auf ihn! Aber alles was ich sage scheint an ihm abzuprallen und ist ja eh immer an den Haaren herbei gezogen und entspringt nicht unserer Tochter, sondern mir! Für alles sind andere verantwortlich, nur er nicht.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, sehe nur, dass meine Tochter leidet und kann und will das so auch nicht mehr hinnehmen. Nur was kann ich noch tun? Alles läuft ins Leere und es kostet uns einfach soviel Kraft... Über Rat oder Anregungen wäre ich dankbar!





 

das einzig sinnvolle ist wohl: mit dem Vater reden.
Ruhig und offen, soweit es geht urteilsfrei, bevor Du wenigstens seine Seite gehört hast.
Gemeinsam Lösungen suchen - unterkühltes Verhältnis hin oder her, das könnt Ihr nur zusammen klären.

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17. September um 13:14
In Antwort auf limonenkuchen

Schick deine Tochter nicht mehr hin! Wenn sie nicht will, will sie nicht.  Verständlich.  Ihr solltet eine neutrale Person einschalten. Familientherapeut oder so. Dann eskaliert das nicht. 

wenn der Vater Umgangsrecht hat, geht das nicht so einfach (was gut und richtig ist)

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17. September um 13:31
In Antwort auf limonenkuchen

Schick deine Tochter nicht mehr hin! Wenn sie nicht will, will sie nicht.  Verständlich.  Ihr solltet eine neutrale Person einschalten. Familientherapeut oder so. Dann eskaliert das nicht. 

Meine Tochter geht seit einem Jahr bereits zu einer Kinderpsychologin. Ich habe das unterstützend vor einem Jahr veranlasst und es tut ihr sehr gut. Er selbst hat schon diverse Male angekündigt, dass er mal mit ihr hingeht, was er bis jetzt leider noch nicht in die Tat umgesetzt hat.

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17. September um 13:35
In Antwort auf avarrassterne3

das einzig sinnvolle ist wohl: mit dem Vater reden.
Ruhig und offen, soweit es geht urteilsfrei, bevor Du wenigstens seine Seite gehört hast.
Gemeinsam Lösungen suchen - unterkühltes Verhältnis hin oder her, das könnt Ihr nur zusammen klären.

Danke auch für deine Antwort. Guter und sinnvoller Vorschlag, allerdings habe ich das die letzten Jahren schon so oft versucht. Mit keinem zufriedenstellenden Ergebnis für unsere Tochter. Er macht prinzipiell - so scheint es - wenn ich mich an ihn wende, dicht. Selbst seine Eltern erreichen nichts. Er wird immer sofort ärgerlich und weist alles von sich. Von meiner Seite aus habe ich da wirklich alles versucht. Er nimmt mich nicht für voll und das schlimmste - seine Tochter auch nicht.

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17. September um 15:03
In Antwort auf butterfly8788

Meine Tochter geht seit einem Jahr bereits zu einer Kinderpsychologin. Ich habe das unterstützend vor einem Jahr veranlasst und es tut ihr sehr gut. Er selbst hat schon diverse Male angekündigt, dass er mal mit ihr hingeht, was er bis jetzt leider noch nicht in die Tat umgesetzt hat.

hast Du das dort mal angesprochen? Die Kinderpsychologin kann Dir da sicher besser helfen, als ich es könnte.

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17. September um 15:43
In Antwort auf avarrassterne3

hast Du das dort mal angesprochen? Die Kinderpsychologin kann Dir da sicher besser helfen, als ich es könnte.

Ja, sie weiß Bescheid. Nun ging es aber mal wieder eine Weile gut und deshalb haben wir dieses Thema die letzten Sitzungen nicht mehr besprochen. Werden wir wohl wieder thematisieren müssen...
Ich befürchte wir werden immer wieder an diesen Punkt kommen, bis sie irgendwann gar nicht mehr hin möchte und alles gut zureden von mir auch nichts mehr nützt. Solange er stoisch seinen Kurs fährt, wird sich an ihrem Verhältnis nichts zum Guten hin ändern.

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17. September um 15:48
In Antwort auf butterfly8788

Ja, sie weiß Bescheid. Nun ging es aber mal wieder eine Weile gut und deshalb haben wir dieses Thema die letzten Sitzungen nicht mehr besprochen. Werden wir wohl wieder thematisieren müssen...
Ich befürchte wir werden immer wieder an diesen Punkt kommen, bis sie irgendwann gar nicht mehr hin möchte und alles gut zureden von mir auch nichts mehr nützt. Solange er stoisch seinen Kurs fährt, wird sich an ihrem Verhältnis nichts zum Guten hin ändern.

und was hat sie die letzten Male, wo es angesprochen wurde, dazu gesagt?

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17. September um 17:39
In Antwort auf butterfly8788

Meine Tochter geht seit einem Jahr bereits zu einer Kinderpsychologin. Ich habe das unterstützend vor einem Jahr veranlasst und es tut ihr sehr gut. Er selbst hat schon diverse Male angekündigt, dass er mal mit ihr hingeht, was er bis jetzt leider noch nicht in die Tat umgesetzt hat.

Kann die Kinderpsychologin auch Gespräche mit euch dreien zusammen organisieren, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen? 

Falls nicht, würde ich einen Familientherapeuten einschalten. 

 

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17. September um 21:07
In Antwort auf babette

Kann die Kinderpsychologin auch Gespräche mit euch dreien zusammen organisieren, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen? 

Falls nicht, würde ich einen Familientherapeuten einschalten. 

 

Das Ganze ist ja kein "Familienproblem", vielmehr ein Problem meiner Tochter mit ihrem Vater. Zwischen denen beiden müsste vermittelt werden. 

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17. September um 21:10
In Antwort auf avarrassterne3

und was hat sie die letzten Male, wo es angesprochen wurde, dazu gesagt?

Sie gibt ihr Hilfestellung dabei mit ihren Gefühlen umzugehen und ermutigt sie dazu, das Gespräch mit ihm zu suchen und ihre Grenzen aufzuzeigen. Außerdem hat sie angeboten, dass er mal mit ihr zu einer Sitzung geht. 

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17. September um 22:18
In Antwort auf butterfly8788

Sie gibt ihr Hilfestellung dabei mit ihren Gefühlen umzugehen und ermutigt sie dazu, das Gespräch mit ihm zu suchen und ihre Grenzen aufzuzeigen. Außerdem hat sie angeboten, dass er mal mit ihr zu einer Sitzung geht. 

Gut. Sie hat also keineswegs den Eindruck, dass sie dort nicht mehr hin sollte. Das ist schon mal enorm wichtig. 

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18. September um 7:53
In Antwort auf butterfly8788

Hallo an alle Leser/innen,

ich wende mich heute an euch, weil ich Rat suche und einfach nicht mehr weiter weiß.

Es geht um meine Tochter, 10 Jahre alt. Ihr Vater und ich leben getrennt, er ist wieder neu verheiratet und auch wieder Vater geworden. Meine Tochter geht jedes 2. Wochenende komplett zu ihm und die Ferien teilen wir uns auf. Das Verhältnis zwischen mir und meinem Ex-Mann ist sehr unterkühlt und wir kommunizieren nur noch unsere Elternrolle betreffend miteinander. Vor unserer Tochter tragen wir keine Streitigkeiten aus, sie weiß aber natürlich schon, dass unser Verhältnis zueinander nicht von Freundschaft geprägt ist. Ich selbst rede vor ihr nicht schlecht über ihren Vater, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, wenn Eltern ihre Kinder da mit reinziehen. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich würde mir lieber auf die Zunge beißen, als vor ihr über ihn herzuziehen. Was er leider nicht hinbekommt. Er schafft es einfach nicht, seine Abneigung mir gegenüber, von ihr fernzuhalten. Soviel erstmal zu den Rahmenbedingungen.

Jetzt geht es um folgendes Problem: Meine Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wieder mal Anwandlungen, dass sie nicht ins Papa-Wochenende möchte. Ich habe in dieser Zeit immer versucht zu vermitteln zu ihrem Wohle und weil mir auch all die Jahre immer sehr daran gelegen war, dass sie trotz Trennung ein gutes Verhältnis zu ihrem Papa behält. Sie ist dann letzten Endes doch immer ins Papa-Wochenende gegangen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich die Lage immer mehr zuspitzt. Zudem bin ich mittlerweile mit meinem Latein am Ende! Mittlerweile fühlt sie sich von mir auch verraten, wenn ich sie dazu "zwinge" Wochenends zu ihm zu gehen. Außerdem gehen mir auch die Argumente aus. Denn ich verstehe sie durchaus, was ich ihr auch immer sage. Aber es macht mich so traurig für sie, dass das Verhältnis zu ihrem Papa immer mehr den Bach runter geht und auch wütend auf ihn!

Das Problem der beiden besteht darin, dass die Kommunikation gestört ist. Sie getraut sich nicht ihm zu sagen, was sie fühlt und offen mit ihm Problempunkte anzusprechen, weil sie seine Reaktion fürchtet. Die Vergangenheit hat ihr leider auch immer gezeigt, dass Papa in der Regel komplett abblockt, wenn sowas mal auf den Tisch kommt und entweder auf "ich bin ja so traurig" macht oder aber ärgerlich wird und ihre Gefühle abtut. Das tut ihr immer sehr weh verständlicherweise, was nun dazu führt, dass sie sich gar nicht mehr getraut Themen anzusprechen. Dabei wäre es so wichtig! Sie selbst sagt, dass sie sich bei ihm nicht mehr wohl fühlt, dass sie sich benutzt fühlt (wird wohl immer dazu verdonnert sich mit ihrem Stiefbruder zu beschäftigen, sollen den Erwachsenen immer aus den Füßen gehen, einiges mit im Haushalt erledigen), nicht ernst genommen fühlt (sagt sie was ist sie "eine Prinzessin" oder ein "faules Früchtchen", um nur ein paar Beispiele zu nennen). Außerdem fehlt ihr die qualitative Zeit, einfach nur mal mit ihrem Papa und auch gerne mal bei einer Unternehmung, die ihr Freude macht ("immer machen wir nur das, was Papa will". Dazu kommt noch, dass er es wohl gar nicht schafft seine Abneigung mir gegenüber vor ihr im Griff zu haben. Es verletzt sie immer sehr, wenn sie vor ihm nicht offen über unsere Wochenenden reden kann, wenn er die Augen verdreht, wenn sie dann doch mal was erzählt oder sich einfach nur teilnahmslos oder missbilligend in diesem Momenten verhält. Sie konnte sich auch schon anhören, dass sie doch bitte nicht immer soviel über mich erzählen soll, das wäre doch seiner neuen Frau gegenüber nicht angebracht. Solche Dinge darf sie sich in ihrem Alter von ihrem Vater anhören! Und ich denke nicht, dass hier seine neue Frau das Problem ist! Zwischen ihnen (neue Frau, Stiefsohn)  läuft es im großen und ganzen recht gut, die üblichen Streitigkeiten mal ausgelassen.

All das führt einfach immer mehr dazu, dass sie sich von ihm distanziert und mittlerweile schon Bauchschmerzen und Beklemmungen bekommt, wenn die Papa-Wochenenden wieder vor der Tür stehen. Das tut mir immer so im Herzen weh für meine Tochter und macht mich so wütend auf ihn! Aber alles was ich sage scheint an ihm abzuprallen und ist ja eh immer an den Haaren herbei gezogen und entspringt nicht unserer Tochter, sondern mir! Für alles sind andere verantwortlich, nur er nicht.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, sehe nur, dass meine Tochter leidet und kann und will das so auch nicht mehr hinnehmen. Nur was kann ich noch tun? Alles läuft ins Leere und es kostet uns einfach soviel Kraft... Über Rat oder Anregungen wäre ich dankbar!





 

Guten Morgen Butterfly

Deinen Konflikt kann ich gut verstehen und auch dass Deine Tochter den Weg des geringeren Widerstandes wählen will und nicht mehr zu ihrem Vater zu gehen.

Klar ist auch das es oft so ist das Kinder in Scheidungskonstellationen als Instrument gegen den Ex Partner/ rin benutzt werden.

Dass der Vater nicht auf die Bedürfnisse und Wünsche Deiner Tochter eingeht fühlt sich seht belastend an.

Ich kenne diese " Spiele "  gut aber die nützen in einer solchen Situation wie Du sie beschreibst recht wenig.

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der Beratung beim Kinderschutzbund die gibt es auch bei Trennungen und mit dem Kurs Angebot Strake Eltern starke Kinder. 

Da wird genau die Symtomatik die Du beschreibst beleuchtet und Lösungen für die Familie gefunden.

Es ist keine dauerhafte Lösung der Tochter zu erlauben nicht mehr zum Papa zu fahren das kann gut sein um erst einmal Ruhe reinzubringen. Aber hilfreich auf Dauer ist das leider nicht .

Ich spreche da aus Erfahrung wir haben das damals an einem ähnlichen Wendepunkt entschieden und aus einer kleinen Pause die für ein paar Wochen gelten sollte sind nun 14 Jahre geworden.

Ich habe meine KInder die bei meinem Ex leben seitdem nicht mehr gesehen und heute machen sie uns den Vorwurf das wir zu schnell aufgegeben haben.

Ich kann Dir nur ans Herz legen Dir Unterstützung für euch alle zu suchen und zu versuchen mit rationalen Argumenten Deinem Mann irgendwie für das Kind mit ins Boot zu holen. Geht auf die Elternebene in der Kommunikation. 

Ich wünsche euch viel Kraft 
Karin

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14. Oktober um 16:06
In Antwort auf karin68

Guten Morgen Butterfly

Deinen Konflikt kann ich gut verstehen und auch dass Deine Tochter den Weg des geringeren Widerstandes wählen will und nicht mehr zu ihrem Vater zu gehen.

Klar ist auch das es oft so ist das Kinder in Scheidungskonstellationen als Instrument gegen den Ex Partner/ rin benutzt werden.

Dass der Vater nicht auf die Bedürfnisse und Wünsche Deiner Tochter eingeht fühlt sich seht belastend an.

Ich kenne diese " Spiele "  gut aber die nützen in einer solchen Situation wie Du sie beschreibst recht wenig.

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der Beratung beim Kinderschutzbund die gibt es auch bei Trennungen und mit dem Kurs Angebot Strake Eltern starke Kinder. 

Da wird genau die Symtomatik die Du beschreibst beleuchtet und Lösungen für die Familie gefunden.

Es ist keine dauerhafte Lösung der Tochter zu erlauben nicht mehr zum Papa zu fahren das kann gut sein um erst einmal Ruhe reinzubringen. Aber hilfreich auf Dauer ist das leider nicht .

Ich spreche da aus Erfahrung wir haben das damals an einem ähnlichen Wendepunkt entschieden und aus einer kleinen Pause die für ein paar Wochen gelten sollte sind nun 14 Jahre geworden.

Ich habe meine KInder die bei meinem Ex leben seitdem nicht mehr gesehen und heute machen sie uns den Vorwurf das wir zu schnell aufgegeben haben.

Ich kann Dir nur ans Herz legen Dir Unterstützung für euch alle zu suchen und zu versuchen mit rationalen Argumenten Deinem Mann irgendwie für das Kind mit ins Boot zu holen. Geht auf die Elternebene in der Kommunikation. 

Ich wünsche euch viel Kraft 
Karin

Karin, ich danke dir für deine Nachricht und, dass du deine Erfahrungen mit mir geteilt hast!

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14. Oktober um 18:49
In Antwort auf butterfly8788

Hallo an alle Leser/innen,

ich wende mich heute an euch, weil ich Rat suche und einfach nicht mehr weiter weiß.

Es geht um meine Tochter, 10 Jahre alt. Ihr Vater und ich leben getrennt, er ist wieder neu verheiratet und auch wieder Vater geworden. Meine Tochter geht jedes 2. Wochenende komplett zu ihm und die Ferien teilen wir uns auf. Das Verhältnis zwischen mir und meinem Ex-Mann ist sehr unterkühlt und wir kommunizieren nur noch unsere Elternrolle betreffend miteinander. Vor unserer Tochter tragen wir keine Streitigkeiten aus, sie weiß aber natürlich schon, dass unser Verhältnis zueinander nicht von Freundschaft geprägt ist. Ich selbst rede vor ihr nicht schlecht über ihren Vater, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, wenn Eltern ihre Kinder da mit reinziehen. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich würde mir lieber auf die Zunge beißen, als vor ihr über ihn herzuziehen. Was er leider nicht hinbekommt. Er schafft es einfach nicht, seine Abneigung mir gegenüber, von ihr fernzuhalten. Soviel erstmal zu den Rahmenbedingungen.

Jetzt geht es um folgendes Problem: Meine Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wieder mal Anwandlungen, dass sie nicht ins Papa-Wochenende möchte. Ich habe in dieser Zeit immer versucht zu vermitteln zu ihrem Wohle und weil mir auch all die Jahre immer sehr daran gelegen war, dass sie trotz Trennung ein gutes Verhältnis zu ihrem Papa behält. Sie ist dann letzten Endes doch immer ins Papa-Wochenende gegangen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich die Lage immer mehr zuspitzt. Zudem bin ich mittlerweile mit meinem Latein am Ende! Mittlerweile fühlt sie sich von mir auch verraten, wenn ich sie dazu "zwinge" Wochenends zu ihm zu gehen. Außerdem gehen mir auch die Argumente aus. Denn ich verstehe sie durchaus, was ich ihr auch immer sage. Aber es macht mich so traurig für sie, dass das Verhältnis zu ihrem Papa immer mehr den Bach runter geht und auch wütend auf ihn!

Das Problem der beiden besteht darin, dass die Kommunikation gestört ist. Sie getraut sich nicht ihm zu sagen, was sie fühlt und offen mit ihm Problempunkte anzusprechen, weil sie seine Reaktion fürchtet. Die Vergangenheit hat ihr leider auch immer gezeigt, dass Papa in der Regel komplett abblockt, wenn sowas mal auf den Tisch kommt und entweder auf "ich bin ja so traurig" macht oder aber ärgerlich wird und ihre Gefühle abtut. Das tut ihr immer sehr weh verständlicherweise, was nun dazu führt, dass sie sich gar nicht mehr getraut Themen anzusprechen. Dabei wäre es so wichtig! Sie selbst sagt, dass sie sich bei ihm nicht mehr wohl fühlt, dass sie sich benutzt fühlt (wird wohl immer dazu verdonnert sich mit ihrem Stiefbruder zu beschäftigen, sollen den Erwachsenen immer aus den Füßen gehen, einiges mit im Haushalt erledigen), nicht ernst genommen fühlt (sagt sie was ist sie "eine Prinzessin" oder ein "faules Früchtchen", um nur ein paar Beispiele zu nennen). Außerdem fehlt ihr die qualitative Zeit, einfach nur mal mit ihrem Papa und auch gerne mal bei einer Unternehmung, die ihr Freude macht ("immer machen wir nur das, was Papa will". Dazu kommt noch, dass er es wohl gar nicht schafft seine Abneigung mir gegenüber vor ihr im Griff zu haben. Es verletzt sie immer sehr, wenn sie vor ihm nicht offen über unsere Wochenenden reden kann, wenn er die Augen verdreht, wenn sie dann doch mal was erzählt oder sich einfach nur teilnahmslos oder missbilligend in diesem Momenten verhält. Sie konnte sich auch schon anhören, dass sie doch bitte nicht immer soviel über mich erzählen soll, das wäre doch seiner neuen Frau gegenüber nicht angebracht. Solche Dinge darf sie sich in ihrem Alter von ihrem Vater anhören! Und ich denke nicht, dass hier seine neue Frau das Problem ist! Zwischen ihnen (neue Frau, Stiefsohn)  läuft es im großen und ganzen recht gut, die üblichen Streitigkeiten mal ausgelassen.

All das führt einfach immer mehr dazu, dass sie sich von ihm distanziert und mittlerweile schon Bauchschmerzen und Beklemmungen bekommt, wenn die Papa-Wochenenden wieder vor der Tür stehen. Das tut mir immer so im Herzen weh für meine Tochter und macht mich so wütend auf ihn! Aber alles was ich sage scheint an ihm abzuprallen und ist ja eh immer an den Haaren herbei gezogen und entspringt nicht unserer Tochter, sondern mir! Für alles sind andere verantwortlich, nur er nicht.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, sehe nur, dass meine Tochter leidet und kann und will das so auch nicht mehr hinnehmen. Nur was kann ich noch tun? Alles läuft ins Leere und es kostet uns einfach soviel Kraft... Über Rat oder Anregungen wäre ich dankbar!





 

Grundsätzlich ist deine Tochter in einem Alter in dem sie gut sagen kann was sie möchte und was nicht. Da sich das jetzt länger und begründet hinzieht, würde ich das Gespräch mit Vater und Stiefmutter suchen. Vielleicht sieht dein Ex es ein, wenn das Ganze von dir kommt. Ansonsten würde ich sie nicht mehr hinschicken. Wenn es wirklich so ist wie sie sagt, dann ist das alles andere als gut für sie. Bevor du das machst würde ich aber mit einem Anwalt bzw Jugendamt sprechen, ob das nicht vielleicht Probleme geben könnte, ohne Absprache mit dem Vater.
Zum Thema im Haushalt helfen: In dem Alter normal. Dir Frage ist nur: in welchem Rahmen. 
Und: deine Tochter muss sich nunmal auch darauf einstellen, dass ihr beide unterschiedliche Arten habt Dinge zu tun. Sei es, dass sie ihren Teller selbst in die Spülmaschine räumt oder morgens ihr Bett macht. Dass muss sie lernen und aktzeptieren.

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