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Mit 10 Jahre alte Trauer umgehen

Letzte Nachricht: 10. April um 20:50
09.04.21 um 21:33

Hallo Ihr Lieben,

Vielleicht ist das Fehl am Platz aber ich brauche eure Tipps.

Kurze Version: 
Mein Vater verstarb aufgrund von Suizid als ich 10 Jahre alt war. Ich habe es leider live miterlebt. (Bin 22)

Aufgrund dessen bekam ich Therapie und normalerweise komme ich gut damit zurecht.

Aber mit jedem Jahr bzw, je älter ich werde, desto mehr schmerzt es mir. Er hat mich verlassen. 
Bald ist sein Todestag und zurzeit ziehe ich mich komplett zurück. Mein Freund möchte für mich da sein, aber ich will ihn nicht damit belasten oder auch nicht darüber reden.
Ist es normal, nach so vielen Jahren immer noch Probleme damit zu haben? Wird das vergehen? Wisst ihr was das Beste ist? 

Selbstverständlich erwarte ich nciht die Lösung meines Problems aber vielleicht hat jemand Erfahrung damit oder weiss auch wie mein Partner damit umgehen soll.

Ich danke euch.

lg
Techni

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09.04.21 um 23:41
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Hallo Ihr Lieben,

Vielleicht ist das Fehl am Platz aber ich brauche eure Tipps.

Kurze Version: 
Mein Vater verstarb aufgrund von Suizid als ich 10 Jahre alt war. Ich habe es leider live miterlebt. (Bin 22)

Aufgrund dessen bekam ich Therapie und normalerweise komme ich gut damit zurecht.

Aber mit jedem Jahr bzw, je älter ich werde, desto mehr schmerzt es mir. Er hat mich verlassen. 
Bald ist sein Todestag und zurzeit ziehe ich mich komplett zurück. Mein Freund möchte für mich da sein, aber ich will ihn nicht damit belasten oder auch nicht darüber reden.
Ist es normal, nach so vielen Jahren immer noch Probleme damit zu haben? Wird das vergehen? Wisst ihr was das Beste ist? 

Selbstverständlich erwarte ich nciht die Lösung meines Problems aber vielleicht hat jemand Erfahrung damit oder weiss auch wie mein Partner damit umgehen soll.

Ich danke euch.

lg
Techni

Natürlich ist es normal. Du bist völlig traumatisiert.  Was hat dein Vater dich dabei nur gedacht dir so etwas anzutun? Was dein Freund tun sollte, kann keiner sagen. Du solltest ihn mal mitnehmen zu einer Sitzung bei deinem Therapeuten.  Dee kennt dich, die Situation und die Umstände besser als wir alle

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09.04.21 um 23:41
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Hallo Ihr Lieben,

Vielleicht ist das Fehl am Platz aber ich brauche eure Tipps.

Kurze Version: 
Mein Vater verstarb aufgrund von Suizid als ich 10 Jahre alt war. Ich habe es leider live miterlebt. (Bin 22)

Aufgrund dessen bekam ich Therapie und normalerweise komme ich gut damit zurecht.

Aber mit jedem Jahr bzw, je älter ich werde, desto mehr schmerzt es mir. Er hat mich verlassen. 
Bald ist sein Todestag und zurzeit ziehe ich mich komplett zurück. Mein Freund möchte für mich da sein, aber ich will ihn nicht damit belasten oder auch nicht darüber reden.
Ist es normal, nach so vielen Jahren immer noch Probleme damit zu haben? Wird das vergehen? Wisst ihr was das Beste ist? 

Selbstverständlich erwarte ich nciht die Lösung meines Problems aber vielleicht hat jemand Erfahrung damit oder weiss auch wie mein Partner damit umgehen soll.

Ich danke euch.

lg
Techni

Natürlich ist es normal. Du bist völlig traumatisiert.  Was hat dein Vater dich dabei nur gedacht dir so etwas anzutun? Was dein Freund tun sollte, kann keiner sagen. Du solltest ihn mal mitnehmen zu einer Sitzung bei deinem Therapeuten.  Dee kennt dich, die Situation und die Umstände besser als wir alle

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10.04.21 um 9:04
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Hallo Ihr Lieben,

Vielleicht ist das Fehl am Platz aber ich brauche eure Tipps.

Kurze Version: 
Mein Vater verstarb aufgrund von Suizid als ich 10 Jahre alt war. Ich habe es leider live miterlebt. (Bin 22)

Aufgrund dessen bekam ich Therapie und normalerweise komme ich gut damit zurecht.

Aber mit jedem Jahr bzw, je älter ich werde, desto mehr schmerzt es mir. Er hat mich verlassen. 
Bald ist sein Todestag und zurzeit ziehe ich mich komplett zurück. Mein Freund möchte für mich da sein, aber ich will ihn nicht damit belasten oder auch nicht darüber reden.
Ist es normal, nach so vielen Jahren immer noch Probleme damit zu haben? Wird das vergehen? Wisst ihr was das Beste ist? 

Selbstverständlich erwarte ich nciht die Lösung meines Problems aber vielleicht hat jemand Erfahrung damit oder weiss auch wie mein Partner damit umgehen soll.

Ich danke euch.

lg
Techni

Mach weiter mit der Therapie. 

Es ist wichtig, dass dir klar wird, dass dein Vater nicht DICH verlassen hat, sondern aufgrund seiner eigenen Probleme nur seinen eigenen Tunnelblick hatte. 

Solche Äusserungen wie "Was hat er sich dabei nur gedacht" sind komplett daneben, helfen niemandem weiter und verstehen weder Techni noch ihren Vater. 

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10.04.21 um 20:50

Finde Aussagen wie die von Grossstadt.Mensch auch unter aller Sau, aber leider fällt dieser User in fast allen Threads so negativ auf, ein Wunder dass er/sie noch nicht gesperrt wurde. Auf zurückgebliebene Aussagen wie "heul doch" muss man sich als niveauvoller Mensch eigentlich auch nicht einlassen, ich kann jedenfalls über sowas nur schmunzeln. Ernstzunehmen ist das jedenfalls nicht.

Wenn ein Mensch Suizid begeht, dann ist das nicht so, weil er da großen Bock darauf, sondern weil er einfach mit seinem eigenen Leid nicht mehr leben kann.
Dass du das miterleben musstest ist absolut schrecklich und ich kann dir nur raten, mit der Therapie weiter zu machen. Ein anderer Therapeut hat vielleicht auch andere Lösungsansätze.
Ich denke, es ist auch wichtig, dass du deinen Freund nicht aussperrst. Lass ihn für dich da sein, er ist dein Partner
Wie schon ein Vorposter geschrieben hat, ist es denke ich am wichtigsten, dass du versuchst, dir immer wieder vor Augen zu halten, dass dein Vater nicht dich damit verletzen wollte. Er war einfach sehr sehr krank, er hat dich bestimmt sehr geliebt.
Eine Idee, die mir noch kommt, wäre sich eventuell eine Selbsthilfegruppe mit anderen Betroffenen zu suchen, die auch einen Verwandten durch Suizid verloren haben. Die können oft auch besser nachvollziehen, wie du dich fühlst.
Ein Ziel wäre es in der Therapie bestimmt auch zu lernen, irgendwann deinem Papa zu verzeihen. Depressionen verändern den Menschen, es ist als hätte man Krebs in seiner Seele.

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