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Meine Tochter will umbedingt zum Vater!!

13. März 2002 um 18:12 Letzte Antwort: 22. März 2002 um 8:47

hallo!!
Ich bin völlig verzweifelt.ich Lebe seid 15 Monaten in Scheidung und ich kämpfe um meine 8 Jahre alten Tochter.Sie fühlt sich zu ihrem Vater so hingezogen.Sie sag zu mir so dinge wie zum beispiel ich hasse dich ,ich habe dich nicht mehr Lieb nur noch meinen PAPA.Das geht jetzt seid Monaten so und ich bin völlig fertig ich habe noch einen Sohn der ist 2 und Leidet auch drunter.Sie will umbedingt zu ihrem Vater ziehen sie sagt das hat sie es besser.Aber er wohnt bei seine Eltern und die sind Alkoholiker.
was kann ich noch machen ich habe mir schon Hilfe von einen Therapeuten geholt dachte es Liegt an mir.aber der sagt das sie wohl bequatscht wird von ihm und seinen Eltern.Sie geht sogar hin und hebt die hand hoch so alls wolle sie mich Hauen.ich gebe ihr keine grund da zu tun ich schalge meine Kinder nie,mal ein auf denn popo aber ich weis nicht weite was soll ich machen sie zu ihm Lassen??
Gruss

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13. März 2002 um 22:49

Das tut weh....
Lieber Floh,


erst einmal möchte ich Dir sagen, daß Du mit diesem Problem nicht allein bist, dennoch ist es gerade als Mutter sehr schwer, solche Entwicklungen, wie sie bei dir gerade stattfinden, zu aktzeptieren.
Doch fangen wir erstmal langsam an: deine Tochter sieht vermutlich ihren Vater regelmäßig am Wochenende. Wie reagiert er auf sie? kennt er die Problematik, die bei Dir zu Hause herrscht? Vorallem, wie ist das Verhältnis deinerseits zu deinem geschiedenen Mann? Redet ihr noch miteinander über die Kinder? Könnt ihr normal miteinander umgehen? Oder liegen da massive Probleme vor?
Ich denke, da beginnt schon die Problematik. Wer hat das Sorgerecht? Ihr beide, oder Du? Und ich bin sicher, daß Du deine Tochter sehr liebst, es dir also wehtun würde, wenn sie sich entscheiden würde, zu ihrem Vater zu gehen. Und warum sagt sie solche Dinge zu Dir, das ist doch grausam...
Aber andererseits auch wieder nicht, denn sie macht sich Luft, versucht meiner Meinung nach, Aufmerksamkeit zu bekommen, versucht, beachtet zu werden. Nimmst Du dir Zeit für deine Kinder? Nimmst Du dir Zeit für DICH und DEINE Kinder?
Nimmst Du wahr, daß deine Tochter vielleicht ein Problem hat, mehrere sogar, vorallem durch die Trennung von deinem Mann, ihrem Vater. Meiner Meinung nach sind das Warnsignale, die keinesfalls unbeachtet bleiben sollten. Ich rate Dir dringend, eine Beratungstelle aufzusuchen, sei es ProFamila, oder das Diakonische Werk. Dort gibt es Sozialpädagogen, die sich mit solchen Problemen auseinandersetzen, mit DIR gemeinsam Lösungen finden wollen, die Situation entspannen können. Wenn Du allerdings zunächst anonym bleiben möchtest, und Dir alles von der Seele reden möchtest, dann ruf die Telefonseelsorge an 08001110111(kostenloser Service 24 Stunden), dort kann man dir ebenfalls dann auch Adressen vermitteln, die dir weiterhelfen können.

Ich möchte ersteinmal noch sagen, daß Du deiner Tochter auf gar keinen Fall Deine Wut darüber zeigen solltest, sondern bleib neutral, auch wenn es schwer ist. Kinder machen sich ihr Bild, glaube mir, aber sie werden eben auch oft beeinflußt von Dritten.
Wenn Du ihr das Zeichen gibst, daß Du nicht willst, daß sie zu ihrem Vater geht, der noch bei seinen Eltern wohnt, die beide *alkoholabhängig sind*, wird sie es erst recht machen wollen. Ich würde an deiner Stelle ersteinmal deinem Exmann klarmachen, daß seine Eltern nicht gerade ein Umgang für ein 8-jähriges Mädchen sind. Was das Jugendamt dazu sagen würde, weiß ich nicht......
Dennoch, laß Dich nicht entmutigen, sondern informier dich, es gibt Hilfe- man muß sie nur in Anpruch nehmen wollen- ich weiß , wovon ich rede.



Floh, zum Abschluß möchte ich Dir von Herzen viel Kraft und Mut wünschen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, daß nach einer Trennung Kinder furchtbar leiden, und die verschiedensten Reaktionen kommen, also keine Panik.


P.S.Und wenn du deinen Kinder schon nie schlägst, der Klaps auf den Popo is dann bitte was????? Ist nicht böse gemeint, sondern nur eine Frage, die mich nicht losläßt....




Mit vielen lieben Grüßen
Nicole

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13. März 2002 um 23:55

Bin auch ein Scheidungskind...
Liebe Floh,

meine Eltern sind auch geschieden. Als ich 12 und mein kleiner Bruder 10 war. Bei uns war die Scheidung sehr hässlich und als meine Mutter mit uns auszog, war mein kleiner Bruder völlig orientierungslos. Während ich mich für ein Leben mit meiner Mutter entschied, hat mein Bruder sehr an der Tatsache geknabbert. Er sagte auch immer soetwas wie *ich will zu Papa, der hat mich lieber als DU*. Das lag an mehreren Dingen.

1. mein Vater hat uns mit tollen Dingen unterhalten, Freizeitpark, tolle Restaurantbeschue und immer ein großzügiges Taschengeld.
Das konnte sich meine Mutter nicht leisten, weil mein Vater keinen Unterhalt zahlte!!

2. Wenn wir etwas verbockt haben, und es dann logischerweise von Mutti Schimpfe gab, dann wäre das nach Meinung meines Bruders bei Papa nicht passiert.

Kinder testen immer ihre Grenzen, wollen wissen, wie die Eltern reagieren. SChon immer wird auch aus Kindersicht versucht, die Eltern gegeneinander auszuspielen, und das ist noch leichter, wenn diese sich trennen.

Ich schlage folgendes vor: Lass sie in den Ferien mal ein oder 2 Wochen zu ihm. Es ist bestimmt nicht leicht für DIch aber, Deine Tochter hat die Möglichkeit, den Alltag mit dem Vater zu proben. Mach ihr klar, das Du immer für sie da bist, das sie Dich tag und nacht erreichen kann, wenn sie Sorgen hat. Vielleicht muß sie erst lernen, das es doch nicht so viel Besser ist, wie bei DIr. Aber ich sage gleich, das kann lange dauern.

Mein Bruder ist mit 14 zu unserem Vater gezogen. Er hatte ein dickes Fell und hielt es gut 3 Jahre bei ihm aus. Dann kam er zu uns zurück, enttäuscht, verletzt und unsicher.
Dann bist DU gefordert. Sei für sie da, mach ihr keine Vorwürfe, wenn sie kranzbürstig reagiert. Sie sucht nur nach ihrem Weg und ist sehr unsicher, wie es weiter geht. Gib ihr den Mut zu ihrer Entscheidung und sage ihr, das kein Fehelr so schlimm sein kann, das sie nicht mit DIr darüber reden kann.

Rede auch mit den Lehrer darüber, und bitte diese, Kontakt zu DIr zu halten, wenn Deine Tochter bei ihm ist. Vereinbart einen Telefontag, an dem Du immer anrufst, wenn sie bei ihm ist.

Es ist eine harte Zeit für DIch und ich weiß, das es fast ausweglos scheint. Aber Du mußt jetzt für Deine Kinder stark sein.
Der Kleine wird Dich auch brauchen. Der versteht es noch gar nicht, sieht nur, das Papa weg ist und seine SChwester mit Mama streitet. Hilf ihnen, den eigen Platz in dieser Familie zu finden. Auch wenn es bedeutet, sie loszulassen.

Alles Liebe und viel viel Glück
Deine Romara.

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14. März 2002 um 10:44
In Antwort auf edmi_12645327

Das tut weh....
Lieber Floh,


erst einmal möchte ich Dir sagen, daß Du mit diesem Problem nicht allein bist, dennoch ist es gerade als Mutter sehr schwer, solche Entwicklungen, wie sie bei dir gerade stattfinden, zu aktzeptieren.
Doch fangen wir erstmal langsam an: deine Tochter sieht vermutlich ihren Vater regelmäßig am Wochenende. Wie reagiert er auf sie? kennt er die Problematik, die bei Dir zu Hause herrscht? Vorallem, wie ist das Verhältnis deinerseits zu deinem geschiedenen Mann? Redet ihr noch miteinander über die Kinder? Könnt ihr normal miteinander umgehen? Oder liegen da massive Probleme vor?
Ich denke, da beginnt schon die Problematik. Wer hat das Sorgerecht? Ihr beide, oder Du? Und ich bin sicher, daß Du deine Tochter sehr liebst, es dir also wehtun würde, wenn sie sich entscheiden würde, zu ihrem Vater zu gehen. Und warum sagt sie solche Dinge zu Dir, das ist doch grausam...
Aber andererseits auch wieder nicht, denn sie macht sich Luft, versucht meiner Meinung nach, Aufmerksamkeit zu bekommen, versucht, beachtet zu werden. Nimmst Du dir Zeit für deine Kinder? Nimmst Du dir Zeit für DICH und DEINE Kinder?
Nimmst Du wahr, daß deine Tochter vielleicht ein Problem hat, mehrere sogar, vorallem durch die Trennung von deinem Mann, ihrem Vater. Meiner Meinung nach sind das Warnsignale, die keinesfalls unbeachtet bleiben sollten. Ich rate Dir dringend, eine Beratungstelle aufzusuchen, sei es ProFamila, oder das Diakonische Werk. Dort gibt es Sozialpädagogen, die sich mit solchen Problemen auseinandersetzen, mit DIR gemeinsam Lösungen finden wollen, die Situation entspannen können. Wenn Du allerdings zunächst anonym bleiben möchtest, und Dir alles von der Seele reden möchtest, dann ruf die Telefonseelsorge an 08001110111(kostenloser Service 24 Stunden), dort kann man dir ebenfalls dann auch Adressen vermitteln, die dir weiterhelfen können.

Ich möchte ersteinmal noch sagen, daß Du deiner Tochter auf gar keinen Fall Deine Wut darüber zeigen solltest, sondern bleib neutral, auch wenn es schwer ist. Kinder machen sich ihr Bild, glaube mir, aber sie werden eben auch oft beeinflußt von Dritten.
Wenn Du ihr das Zeichen gibst, daß Du nicht willst, daß sie zu ihrem Vater geht, der noch bei seinen Eltern wohnt, die beide *alkoholabhängig sind*, wird sie es erst recht machen wollen. Ich würde an deiner Stelle ersteinmal deinem Exmann klarmachen, daß seine Eltern nicht gerade ein Umgang für ein 8-jähriges Mädchen sind. Was das Jugendamt dazu sagen würde, weiß ich nicht......
Dennoch, laß Dich nicht entmutigen, sondern informier dich, es gibt Hilfe- man muß sie nur in Anpruch nehmen wollen- ich weiß , wovon ich rede.



Floh, zum Abschluß möchte ich Dir von Herzen viel Kraft und Mut wünschen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, daß nach einer Trennung Kinder furchtbar leiden, und die verschiedensten Reaktionen kommen, also keine Panik.


P.S.Und wenn du deinen Kinder schon nie schlägst, der Klaps auf den Popo is dann bitte was????? Ist nicht böse gemeint, sondern nur eine Frage, die mich nicht losläßt....




Mit vielen lieben Grüßen
Nicole

Danke für die Hilfe!!!!
Hallo Nicole!!!!!
Vielen Dank für Deinen Rat!!!
so erst mal Beanworte ich deine Fragen von oben.so das sorgerecht haben wir beide aber das wird bald neu verhandelt.ich und meine Ex können überhaubt nicht mehr normal reden auhc nicht über Die Kinder es geht nicht mehr.Und er beienflust die kleine auch völlig das mit Hilfe suchen habe ich gemach schon vor 15 monaten kurz nach der trennung und es hat sich bis jetzt nicht getan im gegen teil es ist schlimmer geworden.und er geht nicht auf das Kind ein.so ich nehem mir eigentlich sehr viel Zeit für meine Kinder so vile wie ich habe.ich bin auch immer für die beiden da.wir reden eigentlich über alles und alle Probleme nur seid ein paar Monaten tut sie es auch nicht mehr ich komme nicht mehr an sie rann auch der therapeut nicht sie mehr.
Viele grüsse
sabine

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14. März 2002 um 10:54
In Antwort auf alexus_12900916

Bin auch ein Scheidungskind...
Liebe Floh,

meine Eltern sind auch geschieden. Als ich 12 und mein kleiner Bruder 10 war. Bei uns war die Scheidung sehr hässlich und als meine Mutter mit uns auszog, war mein kleiner Bruder völlig orientierungslos. Während ich mich für ein Leben mit meiner Mutter entschied, hat mein Bruder sehr an der Tatsache geknabbert. Er sagte auch immer soetwas wie *ich will zu Papa, der hat mich lieber als DU*. Das lag an mehreren Dingen.

1. mein Vater hat uns mit tollen Dingen unterhalten, Freizeitpark, tolle Restaurantbeschue und immer ein großzügiges Taschengeld.
Das konnte sich meine Mutter nicht leisten, weil mein Vater keinen Unterhalt zahlte!!

2. Wenn wir etwas verbockt haben, und es dann logischerweise von Mutti Schimpfe gab, dann wäre das nach Meinung meines Bruders bei Papa nicht passiert.

Kinder testen immer ihre Grenzen, wollen wissen, wie die Eltern reagieren. SChon immer wird auch aus Kindersicht versucht, die Eltern gegeneinander auszuspielen, und das ist noch leichter, wenn diese sich trennen.

Ich schlage folgendes vor: Lass sie in den Ferien mal ein oder 2 Wochen zu ihm. Es ist bestimmt nicht leicht für DIch aber, Deine Tochter hat die Möglichkeit, den Alltag mit dem Vater zu proben. Mach ihr klar, das Du immer für sie da bist, das sie Dich tag und nacht erreichen kann, wenn sie Sorgen hat. Vielleicht muß sie erst lernen, das es doch nicht so viel Besser ist, wie bei DIr. Aber ich sage gleich, das kann lange dauern.

Mein Bruder ist mit 14 zu unserem Vater gezogen. Er hatte ein dickes Fell und hielt es gut 3 Jahre bei ihm aus. Dann kam er zu uns zurück, enttäuscht, verletzt und unsicher.
Dann bist DU gefordert. Sei für sie da, mach ihr keine Vorwürfe, wenn sie kranzbürstig reagiert. Sie sucht nur nach ihrem Weg und ist sehr unsicher, wie es weiter geht. Gib ihr den Mut zu ihrer Entscheidung und sage ihr, das kein Fehelr so schlimm sein kann, das sie nicht mit DIr darüber reden kann.

Rede auch mit den Lehrer darüber, und bitte diese, Kontakt zu DIr zu halten, wenn Deine Tochter bei ihm ist. Vereinbart einen Telefontag, an dem Du immer anrufst, wenn sie bei ihm ist.

Es ist eine harte Zeit für DIch und ich weiß, das es fast ausweglos scheint. Aber Du mußt jetzt für Deine Kinder stark sein.
Der Kleine wird Dich auch brauchen. Der versteht es noch gar nicht, sieht nur, das Papa weg ist und seine SChwester mit Mama streitet. Hilf ihnen, den eigen Platz in dieser Familie zu finden. Auch wenn es bedeutet, sie loszulassen.

Alles Liebe und viel viel Glück
Deine Romara.

Danke für deine Hilfe!!!
hallo Romara!!
Vielen danke für deine Hilfe!!ich weis nicht genau was ich tunn soll aber ich habe eine entschluss gefasst und ich denke ssie soll es aus Probieren bei ihrem Vater.es tut mir zwar weh sie gehen zu lassen aber ich denke das ist das beste,und meine Tür ist für sie ja immer auf oder tag oder nacht sie kann immer wieder zu mir kommen wenn sie Probleme hat.Und wir haben ja auch ein besuchkonntakt und sie sieht michja dann mal sehen was uns die Zeit bringt.
VIELE LIEBE GRÜSSE
Sabine

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14. März 2002 um 11:29

Danke für deine Meinung!!
Hallo!!
seine elter sind Alkis aber sie schalgen nicht oder so sind auch eigentlich sehr ruhig.allso ich denke das ich da nicht zu befürchten habe.
VIELE LIEBE GRÜSSE
Sabine

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14. März 2002 um 12:40

Nein.....
auf gar keinen fall würde ich ein kind zu alkoholkranken grosseltern geben. willst du etwa, dass dein kind auch an den alkohol gewöhnt wird ? glaub ich ganz sicher nicht, aber wenn ein kind sieht, wie die grosseltern täglich alkohol trinken, wird sie sich nichts dabei denken und auch einmal anfangen. denn für sie ist das dann normal.

kann es sein, dass sie auf den kleineren bruder eifersüchtig ist ?

gib ihr viel liebe und sag ihr immer wieder, wie lieb du sie hast und wie traurig du wärst wenn sie weg ginge.

ich hab eine 8-jährige enkeltochter (mein sohn ist der vater)sie lebt bei ihrer mutter, diese hat ständig andere partner und lässt die kleine nicht mehr zum vater . aber ich hab das besuchsrecht und ich sag ihr immer wieder wie lieb wir sie haben, auch ihr papa.

ich will damit sagen, dass eine 8-jährige schon sehr viel begreift, wenn man ihr die situation erklärt.

aber warum klärst du das nicht mit dem jugendamt ?

auf jeden fall wünsch ich dir viel kraft!
alles gute
maya

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14. März 2002 um 14:45

Loslassen?
Hallo Floh,

bei mir liegt die Geschichte nun schon einige Jahre zurück. Meine Kinder waren älter als ich mich trennte, aber das machte es nicht unbedingt leichter. Ich kann nur dem Vorschlag beipflichten: Loslassen - Gehenlassen. Ist allerdings mit Blick auf das Alter des Kindes (8 Jahre?) eine Entscheidung auf dünnem Eis. Mit 8 sind Kinder sehr beeinflußbar und wahrscheinlich auch nicht in der Lage das Gefüge in dem sie leben zu durchblicken und eigenständig zu verändern. Meist sind sie in dem Alter, und später auch, in gewisser Weise "käuflich" und lieben es so wenig Grenzen wie möglich aufgezeigt zu kriegen.

Wenn Du eine wirklich gute Lösung mit professioneller Hilfe suchst, wende Dich an die Organisation "Trialog" in Münster. Das ist ein Expertenteam das grundsätzlich Entscheidungen zu Wohle des Kindes erarbeitet und auf den Weg bringt. Habe bisher nur Positive Infos von dieser Organisation. Da ich nicht weiß woher Du kommst, wäre mein Rat, dort anzurufen und nach einer vergleichbaren Möglichkeiten in Deiner Umgebung zu fragen.

Übrigens, nach dem "Klaps" hätte ich auch gefragt. Meine Kids sind mittlerweile 17 und 21 und sind auch ohne irgendwelche "Kläpse" total ok geraten. Erzieherische Maßnahmen dieser Art sind normalerweise eher ein Zeichen von elterlicher/mütterlicher Hilflosigkeit. Was denkst Du?

Lieber Gruß
bb46

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14. März 2002 um 15:59
In Antwort auf louisa_12961473

Loslassen?
Hallo Floh,

bei mir liegt die Geschichte nun schon einige Jahre zurück. Meine Kinder waren älter als ich mich trennte, aber das machte es nicht unbedingt leichter. Ich kann nur dem Vorschlag beipflichten: Loslassen - Gehenlassen. Ist allerdings mit Blick auf das Alter des Kindes (8 Jahre?) eine Entscheidung auf dünnem Eis. Mit 8 sind Kinder sehr beeinflußbar und wahrscheinlich auch nicht in der Lage das Gefüge in dem sie leben zu durchblicken und eigenständig zu verändern. Meist sind sie in dem Alter, und später auch, in gewisser Weise "käuflich" und lieben es so wenig Grenzen wie möglich aufgezeigt zu kriegen.

Wenn Du eine wirklich gute Lösung mit professioneller Hilfe suchst, wende Dich an die Organisation "Trialog" in Münster. Das ist ein Expertenteam das grundsätzlich Entscheidungen zu Wohle des Kindes erarbeitet und auf den Weg bringt. Habe bisher nur Positive Infos von dieser Organisation. Da ich nicht weiß woher Du kommst, wäre mein Rat, dort anzurufen und nach einer vergleichbaren Möglichkeiten in Deiner Umgebung zu fragen.

Übrigens, nach dem "Klaps" hätte ich auch gefragt. Meine Kids sind mittlerweile 17 und 21 und sind auch ohne irgendwelche "Kläpse" total ok geraten. Erzieherische Maßnahmen dieser Art sind normalerweise eher ein Zeichen von elterlicher/mütterlicher Hilflosigkeit. Was denkst Du?

Lieber Gruß
bb46

Danke!!
Hallo!!
ich kann dir nur sagen das ich sie vieleicht 1 mal im jahr ein auf dem popo gebe wenn ünerhaubt.das sollte nich heissen das ich sie schlage das tuhe ich bestimmt nicht.
Vielen danke für deien Rat.
Gruss
UND ALLES LIEBE
SABINE

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16. März 2002 um 9:13

Wie geht es weiter?
Lieber Floh,

Ich verfolge hier den Werdegang deiner Geschichte, und finde alle eingegangene Beiträge sehr vernünftig und vorallem hilfreich, wenn man genau hinsieht.
Was wirst Du nun wirklich tun?
Mir ist noch eingefallen, daß ich mit meiner Tochter nach der Trennung vom Kindsvater, sie war damals noch nicht mal 3, auch massive Probleme hatte, ich bin erst einmal ein Jahr mit ihr alleine geblieben, habe alles mit ihr gemeinsam ausgestanden, ihre nächtlichen Albträume, ihre Aggresssionen anderen Kindern gegenüber. Sie hat sogar ein Mal ein Kind gebissen, warum, weiß bis heute keiner. Sie war in gewisser weise verhaltensauffällig und klammerte sich regelrecht an mich, suchte nach Hilfe, gab mir immer wieder Zeichen, die mich teilweise für Momente selbst erstarren ließen, weil ich solche momente nicht erwartet hatte.
Kinder zeigen auf ganz unterschiedliche Art, daß ihene etwas nicht gefällt, und sie sollten stets wissen, daß sie geliebt werden, wie auch immer sie sich verhalten, was auch immer sie tun. Liebe heißt auch vergeben.....Ich schließe mich jedem Beitrag ein bißchen an, und Du bist doch nun in der glücklichen Lage, für dich daraus den Mittelweg zu suchen. Sieh nach Vorne , Nicht Zurück- in diesem Sinne Dir und Deinen Kindern ein schönes und ruhiges Wochenende



Mit lieben grüßen,
Nicole

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16. März 2002 um 11:59
In Antwort auf edmi_12645327

Wie geht es weiter?
Lieber Floh,

Ich verfolge hier den Werdegang deiner Geschichte, und finde alle eingegangene Beiträge sehr vernünftig und vorallem hilfreich, wenn man genau hinsieht.
Was wirst Du nun wirklich tun?
Mir ist noch eingefallen, daß ich mit meiner Tochter nach der Trennung vom Kindsvater, sie war damals noch nicht mal 3, auch massive Probleme hatte, ich bin erst einmal ein Jahr mit ihr alleine geblieben, habe alles mit ihr gemeinsam ausgestanden, ihre nächtlichen Albträume, ihre Aggresssionen anderen Kindern gegenüber. Sie hat sogar ein Mal ein Kind gebissen, warum, weiß bis heute keiner. Sie war in gewisser weise verhaltensauffällig und klammerte sich regelrecht an mich, suchte nach Hilfe, gab mir immer wieder Zeichen, die mich teilweise für Momente selbst erstarren ließen, weil ich solche momente nicht erwartet hatte.
Kinder zeigen auf ganz unterschiedliche Art, daß ihene etwas nicht gefällt, und sie sollten stets wissen, daß sie geliebt werden, wie auch immer sie sich verhalten, was auch immer sie tun. Liebe heißt auch vergeben.....Ich schließe mich jedem Beitrag ein bißchen an, und Du bist doch nun in der glücklichen Lage, für dich daraus den Mittelweg zu suchen. Sieh nach Vorne , Nicht Zurück- in diesem Sinne Dir und Deinen Kindern ein schönes und ruhiges Wochenende



Mit lieben grüßen,
Nicole

HUHUHU
Liebe Nicole!!
erst mal danke für deine 2ten eintrag.ich habe mich entschieden meine Tochter bei mir zu halten.
wir hatten gstern unsere erst gemeinsame therapie bei einem Psychologen und ich habe da gesehn und bemerkt da sie alles für mich ist und war.ich hatte letzte woche nur meinen Faden verloren wolte nicht.Und schuld ist der ärger von letzten Wochende.Aber ich will für mich und meine Kinder Kämpfen und ich glaube mit Hilfe von unserem Therapeuten schaffen wir beide das auch.Die beiden sind mein LEBEN.
Vielen danke für deinen rat!!
VIELE LIEBE GRÜSSE
sabine

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19. März 2002 um 10:20
In Antwort auf dubaku_12727583

HUHUHU
Liebe Nicole!!
erst mal danke für deine 2ten eintrag.ich habe mich entschieden meine Tochter bei mir zu halten.
wir hatten gstern unsere erst gemeinsame therapie bei einem Psychologen und ich habe da gesehn und bemerkt da sie alles für mich ist und war.ich hatte letzte woche nur meinen Faden verloren wolte nicht.Und schuld ist der ärger von letzten Wochende.Aber ich will für mich und meine Kinder Kämpfen und ich glaube mit Hilfe von unserem Therapeuten schaffen wir beide das auch.Die beiden sind mein LEBEN.
Vielen danke für deinen rat!!
VIELE LIEBE GRÜSSE
sabine

Freut mich sehr
Liebe Sabine,


es freut mich, zu lesen, daß es Dir/Euch wieder besser geht, und Du positiver denken kannst als noch Tage zuvor.IHR werdet gemeinsam einen Weg finden, da bin ich mir sicher, denn wo ein Wille ist, ist auch Weg- mindestens einer...
Und wenn mal alles wieder etwas grau und ausweglos erscheint, dann erinner dich an deine Zeilen, die du mir geschrieben hast.Und da ich eigentlich doch interesssiert bin, wie es bei Dir weitergeht, gebe ich dir einen E-mail addy: stinker2@web.de. Da kannst du dich jederzeit wieder bei mir melden, ich würde mich freuen, ehrlich.
Bis dahin wünsche ich dir alles erdenklich Gute und weiterhin viel Mut und Kraft, nach Vorne zu schauen.

Sei herzlich gegrüßt aus Stade

Deine Nicole

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21. März 2002 um 18:51

Komischerweise......
hab ich das schon des öfteren verfolgt. Die Kinder, besonders die Mädchen, vergöttern plötzlich ihren Vater.

Und warum? Der Papa kann all die schönen Dingen mit ihnen machen, während die Mama im Alltag stecken bleibt.

Meine Schwester lebt auch in Scheidung, seit fast 2 Jahren.Die Kleine vergöttert ihren Vater, der kauft ihr alles, der macht nur tolle Sachen mit ihr. Er konkurriert mit der Mutter.

Leider wird die Mutter immer den kürzeren ziehen, auf die kürzere Distanz.

Langsam merkt meine Nichte, das ihr Vater ein Windei ist, und sie nur mit Geschenken abspeist.

Du musst einfach Geduld üben. Vielleicht solltest du ihrem Wunsch für eine Weile einfach nachgeben, so schwer es dir auch fällt.

Vielleicht hilft ihr die Realität auf die Füße. Du kannst dann all die schönen Sachen mit ihr machen, und der Papa steckt im Alltag. Vereinbare einfach mit deinem Mann eine Art Probezeit und wenn dann dein Kind lieber dort bleiben will, dann solltest du sie lassen. Sonst hasst sie dich vielleicht eines Tages.

Ich wünsch dir viel Glück für die Entscheidung.

Deine Vanda

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22. März 2002 um 8:47
In Antwort auf lleulu_12923948

Komischerweise......
hab ich das schon des öfteren verfolgt. Die Kinder, besonders die Mädchen, vergöttern plötzlich ihren Vater.

Und warum? Der Papa kann all die schönen Dingen mit ihnen machen, während die Mama im Alltag stecken bleibt.

Meine Schwester lebt auch in Scheidung, seit fast 2 Jahren.Die Kleine vergöttert ihren Vater, der kauft ihr alles, der macht nur tolle Sachen mit ihr. Er konkurriert mit der Mutter.

Leider wird die Mutter immer den kürzeren ziehen, auf die kürzere Distanz.

Langsam merkt meine Nichte, das ihr Vater ein Windei ist, und sie nur mit Geschenken abspeist.

Du musst einfach Geduld üben. Vielleicht solltest du ihrem Wunsch für eine Weile einfach nachgeben, so schwer es dir auch fällt.

Vielleicht hilft ihr die Realität auf die Füße. Du kannst dann all die schönen Sachen mit ihr machen, und der Papa steckt im Alltag. Vereinbare einfach mit deinem Mann eine Art Probezeit und wenn dann dein Kind lieber dort bleiben will, dann solltest du sie lassen. Sonst hasst sie dich vielleicht eines Tages.

Ich wünsch dir viel Glück für die Entscheidung.

Deine Vanda

DANKE
Hallo Vanda!!
Erstmal Danke für dein eintrag!
Das gleiche auch gedacht und das ist auch so beim mir seid dem ich in scheidung lebe ist das so das er denn Kinder alles Kauft.die beidenn kahmen manchmal mit Dingen nach hause die Super teuer erst mal waren.Und dazu nach ein paar Tagen in der Ecke gelamdet waren.Und icg gebe die da recht.
Ich habe mich im moment dafür Entschieden das ich für uns Kämpfe und mit ihr ein Therapie gemeinsam mache,und wenn das nichts bringt und der wunschvon ihr immer noch so Stark ist zu ihrem Vater gehen zu wollen dann Versuchen wir das mal.
Egal wie Schwer das mir auch fällt.
Aber ich habe die hoffnung das es mit der Threapie klappt.
VIELE LIEBE GRÜSSE

SABINE

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