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Meine Tochter möchte mich nicht mehr sehen

28. Dezember 2019 um 23:37 Letzte Antwort: 31. Dezember 2019 um 1:53

Hallo,
ich habe ein großes Problem und weiß nicht mehr weiter. Mein Mann und ich trennten uns, als meine Tochter sechs war. Seitdem haben wir sie im Wechselmodell erzogen, immer eine Woche bei ihm und eine bei mir. Das hat immer gut funktioniert. Wir hatten immer ein sehr enges Verhältnis und ja, ich hätte mir mehr Zeit mit ihr gewünscht. Insgeheim hab ich mir immer gewünscht, dass sie irgendwann ganz zu mir kommt. 
Nun hat die Pubertät bei ihr voll zugeschlagen und vor einigen Wochen eröffnete sie mir, dass sie zukünftig lieber ganz beim Vater leben will. Eine Erklärung dazu konnte sie mir nicht geben, nur das sie sich dort wohler fühlt. Ich muss dazu sagen, dass die Stiefmutter sehr "junggeblieben" ist. Mit dem 17-jährigen Stiefbruder, seiner Freundin und ihr ist das Leben wie in einer Clique, es wird alles gemeinsam ausgewertet, das Geld sitzt sehr locker und es gibt so gut wie keine Regeln, das Leben ist eine einzige Party. Ich kann schon verstehen, dass ihr das gefällt (das war dort schon immer so aber früher hat sie das einfach nur genervt, sie wollte es lieber ruhiger). 
Nun ist es so, dass sie sich kaum noch meldet, sie entgleitet mir immer mehr. Sie will mich kaum noch sehen, wenn ich ihr schreibe, habe ich das Gefühl, die Antworten werden ihr vordiktiert und sie will gar nicht mehr kommen. Ich habe Angst, dass sie den Kontakt bald ganz abbricht. Der Vater ist beruflich bedingt viel unterwegs und er bekommt vieles gar nicht mit was so abgeht. Wenn sie doch mal hier ist, ist eigentlich alles normal aber sobald sie wieder dort ist, ist es als ob sie ein komplett anderer Mensch ist.
Ich bin total verzweifelt, weine fast nur noch und weiß gar nicht mehr weiter. Vor allem weiß ich gar nicht, wie es so quasi über Nacht dazu kommen konnte, dass sie nicht nicht mehr her kommen will. Wenn man das so mitkriegt, könnte man fast denken, dass ihr hier schlimme Dinge wiederfahren sind aber das ist definitiv nicht so. Wie kann ich meine Tochter denn nur wieder bekommen??? Sie fehlt mir so sehr....

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29. Dezember 2019 um 0:10



Ich versteh Dich , und da müssen wohl alle Mütter/ Väter durch ...das Kind wird erwachsen und bestimmt seinen eigenen Weg 
Du kannst ihr nur die Sicherheit mitgeben , dass sie immer willkommen sein wird , 
auch wenn es momentan nicht mehr so regelmäßig ist ....sie ist 17, auch dort zuhause und es scheint ihr gut zu gehen ...

LOSLASSEN kostet weniger Kraft als Festhalten , und doch ist es schwieriger 

Konzentriere Dich wieder mehr auf Dich 😉
und Eines ist ganz sicher, irgendwann kommt die Zeit,
wo sie ihre Mama wieder mehr zu schätzen weiß....

Alles Liebe 





 

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29. Dezember 2019 um 2:03
In Antwort auf 10diva



Ich versteh Dich , und da müssen wohl alle Mütter/ Väter durch ...das Kind wird erwachsen und bestimmt seinen eigenen Weg 
Du kannst ihr nur die Sicherheit mitgeben , dass sie immer willkommen sein wird , 
auch wenn es momentan nicht mehr so regelmäßig ist ....sie ist 17, auch dort zuhause und es scheint ihr gut zu gehen ...

LOSLASSEN kostet weniger Kraft als Festhalten , und doch ist es schwieriger 

Konzentriere Dich wieder mehr auf Dich 😉
und Eines ist ganz sicher, irgendwann kommt die Zeit,
wo sie ihre Mama wieder mehr zu schätzen weiß....

Alles Liebe 





 

Vielen Dank für deine lieben Worte. Ich habe mich oben wohl falsch ausgedrückt, sie ist erst 13, der Stiefbruder ist 17. Nichtsdestotrotz wird sie sich hoffentlich irgendwann ihrer Mutter erinnern.... nur wer weiß wieviel Zeit bis dahin vergangen ist und diese verlorene Zeit wird nie zurück kommen. Das ist es, was mich fast zerbrechen lässt...

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29. Dezember 2019 um 13:08

Oh...Sie ist erst 13!
Da sieht die Situation natürlich ganz Anders aus ....Du bist quasi verpflichtet, Dich um das Wohlergehen Deiner Tochter zu sorgen...
Oft ist es auch so , das die Kinder , die so aufwachsen , sich von Beiden Elternhäuser das Beste herauspicken...
Bei ihrem Vater die Freiheiten , bei Dir die Geborgenheit

Ich würde mich mit ihrem Vater und der Tochter zusammensetzen und eine gemeinsame Lösung suchen ...das Mädchen weiß, dass Du die Mama bist und ihr Ruhepol

Also überlege Dir Vorschläge , sprecht miteinander , darüber , dass Du Dich ausgeschlossen fühlst ...keine Vorwürfe , sondern was Du in Zukunft verändern möchtest , damit es Euch Allen gutgeht 

Alles Liebe


 

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29. Dezember 2019 um 17:19
In Antwort auf user2124573834

Hallo,
ich habe ein großes Problem und weiß nicht mehr weiter. Mein Mann und ich trennten uns, als meine Tochter sechs war. Seitdem haben wir sie im Wechselmodell erzogen, immer eine Woche bei ihm und eine bei mir. Das hat immer gut funktioniert. Wir hatten immer ein sehr enges Verhältnis und ja, ich hätte mir mehr Zeit mit ihr gewünscht. Insgeheim hab ich mir immer gewünscht, dass sie irgendwann ganz zu mir kommt. 
Nun hat die Pubertät bei ihr voll zugeschlagen und vor einigen Wochen eröffnete sie mir, dass sie zukünftig lieber ganz beim Vater leben will. Eine Erklärung dazu konnte sie mir nicht geben, nur das sie sich dort wohler fühlt. Ich muss dazu sagen, dass die Stiefmutter sehr "junggeblieben" ist. Mit dem 17-jährigen Stiefbruder, seiner Freundin und ihr ist das Leben wie in einer Clique, es wird alles gemeinsam ausgewertet, das Geld sitzt sehr locker und es gibt so gut wie keine Regeln, das Leben ist eine einzige Party. Ich kann schon verstehen, dass ihr das gefällt (das war dort schon immer so aber früher hat sie das einfach nur genervt, sie wollte es lieber ruhiger). 
Nun ist es so, dass sie sich kaum noch meldet, sie entgleitet mir immer mehr. Sie will mich kaum noch sehen, wenn ich ihr schreibe, habe ich das Gefühl, die Antworten werden ihr vordiktiert und sie will gar nicht mehr kommen. Ich habe Angst, dass sie den Kontakt bald ganz abbricht. Der Vater ist beruflich bedingt viel unterwegs und er bekommt vieles gar nicht mit was so abgeht. Wenn sie doch mal hier ist, ist eigentlich alles normal aber sobald sie wieder dort ist, ist es als ob sie ein komplett anderer Mensch ist.
Ich bin total verzweifelt, weine fast nur noch und weiß gar nicht mehr weiter. Vor allem weiß ich gar nicht, wie es so quasi über Nacht dazu kommen konnte, dass sie nicht nicht mehr her kommen will. Wenn man das so mitkriegt, könnte man fast denken, dass ihr hier schlimme Dinge wiederfahren sind aber das ist definitiv nicht so. Wie kann ich meine Tochter denn nur wieder bekommen??? Sie fehlt mir so sehr....

und wieso sagst du ihr nicht dass es dich verletzt?

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29. Dezember 2019 um 18:19
In Antwort auf user2124573834

Hallo,
ich habe ein großes Problem und weiß nicht mehr weiter. Mein Mann und ich trennten uns, als meine Tochter sechs war. Seitdem haben wir sie im Wechselmodell erzogen, immer eine Woche bei ihm und eine bei mir. Das hat immer gut funktioniert. Wir hatten immer ein sehr enges Verhältnis und ja, ich hätte mir mehr Zeit mit ihr gewünscht. Insgeheim hab ich mir immer gewünscht, dass sie irgendwann ganz zu mir kommt. 
Nun hat die Pubertät bei ihr voll zugeschlagen und vor einigen Wochen eröffnete sie mir, dass sie zukünftig lieber ganz beim Vater leben will. Eine Erklärung dazu konnte sie mir nicht geben, nur das sie sich dort wohler fühlt. Ich muss dazu sagen, dass die Stiefmutter sehr "junggeblieben" ist. Mit dem 17-jährigen Stiefbruder, seiner Freundin und ihr ist das Leben wie in einer Clique, es wird alles gemeinsam ausgewertet, das Geld sitzt sehr locker und es gibt so gut wie keine Regeln, das Leben ist eine einzige Party. Ich kann schon verstehen, dass ihr das gefällt (das war dort schon immer so aber früher hat sie das einfach nur genervt, sie wollte es lieber ruhiger). 
Nun ist es so, dass sie sich kaum noch meldet, sie entgleitet mir immer mehr. Sie will mich kaum noch sehen, wenn ich ihr schreibe, habe ich das Gefühl, die Antworten werden ihr vordiktiert und sie will gar nicht mehr kommen. Ich habe Angst, dass sie den Kontakt bald ganz abbricht. Der Vater ist beruflich bedingt viel unterwegs und er bekommt vieles gar nicht mit was so abgeht. Wenn sie doch mal hier ist, ist eigentlich alles normal aber sobald sie wieder dort ist, ist es als ob sie ein komplett anderer Mensch ist.
Ich bin total verzweifelt, weine fast nur noch und weiß gar nicht mehr weiter. Vor allem weiß ich gar nicht, wie es so quasi über Nacht dazu kommen konnte, dass sie nicht nicht mehr her kommen will. Wenn man das so mitkriegt, könnte man fast denken, dass ihr hier schlimme Dinge wiederfahren sind aber das ist definitiv nicht so. Wie kann ich meine Tochter denn nur wieder bekommen??? Sie fehlt mir so sehr....

Na ja ich denke mal, dieses Entgleiten könnte auch bei dir zu Hause passieren, da wechselt doch immer wieder mal. Es muss nichts direkt mit dir und deiner Art zu tun haben, sondern einfach,dass sie diese Phase so oder so durchleben würde.

Aber ihr könnt euch doch als Erwachsene absprechen. Dass eben die Stiefmutter und Papa wenn er da ist, Wert darauf legen, dass sie deine Nachrichten ausreichend beantwortet.
Pflichten, Schule etc darf auch nicht vernachlässigt werden.

Sollte sie wirklich mal eine Weile bei ihrem Vater wohnen wollen,dann würde es dennoch gut sein,wenn eine Regelmäßigkeit in Form von Mama besuchen vorhanden ist.

Vielleicht wäre momentan auch ein 2 Wochen Modell besser. Oder 2-1-2, wie auch immer, sie und ihr Erwachsenen sollten sich daran halten, was vereinbart worden ist.
Meine ich gleich alt und auch sehr schwierig,bestimmte Dinge lasse ich an mir vorbeiziehen, aber eben das Wesentliche nicht.

Redet erst mal untereinander. Du dein Ex und seine Frau, danach mit ihr, was sie sich vorstellen könnte.

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29. Dezember 2019 um 18:44
In Antwort auf carina2019

und wieso sagst du ihr nicht dass es dich verletzt?

Oh das hab ich und das weiß sie auch. Aber zur Zeit kommt das bei ihr nicht wirklich an. Bzw. habe ich sie auch immer dahingehend erzogen, zu sagen was SIE will auch wenn es andere eventuell verletzt. 

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29. Dezember 2019 um 18:51
In Antwort auf sanjay_18500776

Na ja ich denke mal, dieses Entgleiten könnte auch bei dir zu Hause passieren, da wechselt doch immer wieder mal. Es muss nichts direkt mit dir und deiner Art zu tun haben, sondern einfach,dass sie diese Phase so oder so durchleben würde.

Aber ihr könnt euch doch als Erwachsene absprechen. Dass eben die Stiefmutter und Papa wenn er da ist, Wert darauf legen, dass sie deine Nachrichten ausreichend beantwortet.
Pflichten, Schule etc darf auch nicht vernachlässigt werden.

Sollte sie wirklich mal eine Weile bei ihrem Vater wohnen wollen,dann würde es dennoch gut sein,wenn eine Regelmäßigkeit in Form von Mama besuchen vorhanden ist.

Vielleicht wäre momentan auch ein 2 Wochen Modell besser. Oder 2-1-2, wie auch immer, sie und ihr Erwachsenen sollten sich daran halten, was vereinbart worden ist.
Meine ich gleich alt und auch sehr schwierig,bestimmte Dinge lasse ich an mir vorbeiziehen, aber eben das Wesentliche nicht.

Redet erst mal untereinander. Du dein Ex und seine Frau, danach mit ihr, was sie sich vorstellen könnte.

Also wir haben heute zu dritt geredet, mit meinem ex und ihr. Wir haben uns jetzt erstmal darauf geeinigt, dass sie im 2—Wochen—Takt übers Wochenende kommt und jeden Donnerstag nach der Schule bis zum Abendbrot. Zumindest ist jetzt erstmal eine Regel da, ich hoffe, die wird dann auch eingehalten. Ich werde mich sicher erstmal damit abfinden müssen, dass sie ihren Lebensmittelpunkt jetzt dort sieht und das tut sehr weh. 

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29. Dezember 2019 um 20:04

Na denn, guckt mal wie es damit läuft,vielleicht sogar besser.

Ich finde übrigens egal ob die Eltern noch zusammen sind oder nicht, dass die Art der Aufgabenverteilung ungefähr stimmig ist.
Also dass nicht an einem Elternteil das unliebsame hängenbleibt und der andere mehr fürs Vergnügen zuständig ist.

Das betrifft die Einhaltung der Regeln und Pflichten von Kindern aber eben auch Termine ausmachen, einhalten, zu Elternabenden und Entwicklungsgesprächen gehen etc.
Ist ein Elternteil zeitlich nicht so oft da, dann kann er sich trotzdem über alles informieren und das Kind daran erinnern, vergewissern, dass gelernt wurde, oder auch mal Terminvorschläge machen.
So viel Zeit ist dazu. Denn sonst ist wirklich irgendwann immer die Mama die Böse, oder der Papa, wobei meist an Müttern der ganze Kruscht hängenbleibt.

 

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30. Dezember 2019 um 13:24
In Antwort auf user2124573834

Also wir haben heute zu dritt geredet, mit meinem ex und ihr. Wir haben uns jetzt erstmal darauf geeinigt, dass sie im 2—Wochen—Takt übers Wochenende kommt und jeden Donnerstag nach der Schule bis zum Abendbrot. Zumindest ist jetzt erstmal eine Regel da, ich hoffe, die wird dann auch eingehalten. Ich werde mich sicher erstmal damit abfinden müssen, dass sie ihren Lebensmittelpunkt jetzt dort sieht und das tut sehr weh. 

ist ja erstmal gut...

warte mal ab wie lange sie das überhaupt will - viell. ist sie auch bald wieder da

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31. Dezember 2019 um 1:53
In Antwort auf carina2019

ist ja erstmal gut...

warte mal ab wie lange sie das überhaupt will - viell. ist sie auch bald wieder da

Glaub mir, ich wünsche mir nichts mehr....

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