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Meine Tochter hat Epilepsie und eine angebliche Sprachverzögerung

1. April 2012 um 15:28

Hallo, meine Tochter ist jetzt 3 Jahre und knapp 7 Monate alt und hat seit Oktober 2011 attestiert Epilepsie! Sie ging seit dem 15.08.2011 in den Kindergarten und bekam dann leider am 05.10.2011 einen Krampfanfall (damals noch ohne das wissen das sie Epilepsie hat) und seitdem darf sie nicht mehr in den Kindergarten gehen, also geht sie schon bald 7 monate nicht mehr in den Kindergarten! Der Bürgermeister (der der Träger des KiGas ist) und die Leiterin suchen dauernd neue ausreden um sie nicht wieder aufzunehmen! Sie wollen das meine Tochter in einen Förderkindergarten geht, was aber auch aus Ärztlicher sicht der behandelnden Neurologin keine nötigkeit hat! Sie darf auch mit Epilepsie einen Regelkindergarten besuchen! Habe mir aber trotzdem einen Förderkindergarten angesehen und bin zum Entschluss gekommen das meine Tochter dort nix zu suchen hat da sie ja ein ganz "normales" Kind ist! Jetzt versuche ich mein Kind in der Nachbarstadt in einen Regelkindergarten zu bekommen aber dort wird immer wieder auf zwei Faktoren herumgehakt: Epilepsie und weil sie noch nicht ganz so spricht wie andere in ihrem Alter (Ist ja auch kein Wunder wenn das Kind nicht in den KiGa darf)! Trotz Logopädie und Ergotherapie verlangen die eine Entwicklungsdiagnostik die in dem Förderkindergarten gemacht werden muss! Aus dem gespräch mich der Ärztin des Förderkindergartens habe ich herausgehört das sie meine Tochter auf jeden fall in diesem Förderkindergarten haben will! Ich möchte das aber nicht! Jetzt meine Frage, was kann ich denn noch tun damit ich endlich richtig angehört werde und meine Tochter in einem Regelkindergarten unter bekomme?? (In den KiGa in dem sie die ganze Zeit vom 15.08-05.10.2011 war möchte ich sie nicht wieder tun)

Lg, DarkSilverStar

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2. April 2012 um 18:25

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Ja, sie hat Anspruch auf einen Platz, aber nicht auf eine bestimmte Einrichtung. Ein Kind in eine Kita einklagen - klar, man hat den Platz, aber deine Tochter wäre schon am ersten Tag "unten durch" und du gleich mit. Würde ich mir wohl nicht antun wollen.

zum Thema "Förderkindergarten": Was soll denn das sein? Eine integrative Einrichtung? Da sind größtenteils normale Kinder und ein paar Kinder mit besonderen Förderbedarf. Oder meinst du einen heilpädagogischen Kindergarten?

Bekommt deine Tochter denn Medikamente wegen der Epilepsie? Die Erzieherinnen müssten evtl. darüber aufgeklärt werden, wie sie bei Anfällen reagieren sollen und auch über Medikamentengabe. Aber das sind jetzt nicht so gravierende Umstände, dass eine Nichtaufnahme begründet werden kann.

Zum Sprachentwicklung: Also die Begründung, sie würde schlecht sprechen, weil sie nicht in der Kita ist, kannst du vergessen.Das hat ja nichts miteinander zu tun. Es wird schon andere Ursachen haben, sie ist in dem Bereich vielleicht ein bisschen verzögert. Ist ja auch völlig ok. Richtig ist, dass in der Kita die Sprache sehr viel besser werden kann.

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2. April 2012 um 19:53

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Also meine Tochter bekommt Medikamente und is auch soweit gut eingestellt!! Die Medikamentenvergabe würde nicht in den Kindergarten bereich fallen sondern das mache ich vorher zu hause...sie brauch nur 2 mal am tag was nehmen! Ja das soll ein Heilpädagogischer Kindergarten sein in den die Behörden sie "abschieben" wollen und wir haben uns den "Kindergarten" angesehen, da kommt man sich vor wie in einer Irrenanstalt! Und das mit der Sprache hat sich auch schon total gebessert...Sie spricht schon viel mehr als vor einem halben Jahr!! Bei uns im Dorf gibt es leider nur einen Kindergarten, aber in der nächstgrösseren Stadt ca. 4km von mir weg sind dafür schon 3 Kindergärten!!
Ich habe langsam echt keine Kraft mehr weil ich schon über ein halbes Jahr kämpfe und sich NIX tut...Meiner Tochter fehlt der Kindergarten! Werde mich wirklich mal Rechtlichen Rat holen und ggf. auch an die Öffentlichkeit gehen!!

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6. April 2012 um 8:28
In Antwort auf thecla_12062492

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Also meine Tochter bekommt Medikamente und is auch soweit gut eingestellt!! Die Medikamentenvergabe würde nicht in den Kindergarten bereich fallen sondern das mache ich vorher zu hause...sie brauch nur 2 mal am tag was nehmen! Ja das soll ein Heilpädagogischer Kindergarten sein in den die Behörden sie "abschieben" wollen und wir haben uns den "Kindergarten" angesehen, da kommt man sich vor wie in einer Irrenanstalt! Und das mit der Sprache hat sich auch schon total gebessert...Sie spricht schon viel mehr als vor einem halben Jahr!! Bei uns im Dorf gibt es leider nur einen Kindergarten, aber in der nächstgrösseren Stadt ca. 4km von mir weg sind dafür schon 3 Kindergärten!!
Ich habe langsam echt keine Kraft mehr weil ich schon über ein halbes Jahr kämpfe und sich NIX tut...Meiner Tochter fehlt der Kindergarten! Werde mich wirklich mal Rechtlichen Rat holen und ggf. auch an die Öffentlichkeit gehen!!

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hallo darksilverstar,

ich habe eine nicht ganz vergleichbare, aber ähnliche situation hinter mir.
mein sohn ist hyperaktiv und hat eine sprachentwicklungsverzögerung.
mittlerweile besucht er seinen 3ten kindergarten. die ersten zwei waren regelkitas, nun besucht er eine integrative kita.
und was soll ich sagen? es war die beste lösung für meinen sohn.
ich musste auch erst verstehen, dass mein kind zwar ein ganz normales kind ist, aber eben sein rücksäckchen zu tragen hat. und mit diesem rucksäckchen konnte er in einem regelkindergarten einfach nicht genug gefördert werden.
in seiner jetzigen kitagruppe gibt es 5 "normale" kinder und 5 kinder mit speziellem förderbedarf ganz unterschiedlicher art.logopädie und ergotherapie finden vor ort statt.
man kommt sich keinesfalls vor wie in einem "irrenhaus"...im gegenteil. die atmosphäre ist eine sehr herzliche! du glaubst nicht wie gut der kontakt zwischen diesen kindern funktioniert. mein sohn zb kümmert sich neuerdings liebevoll um einen neuzugang, der wesentlich mehr probleme als er selber hat. dieser junge ist geistig behindert und spricht kein wort. aber mein sohn lehnt ihn trotzdem nicht ab, sondern nimmt ihn an. wie jedes andere "normale" kind auch.
mein sohn BLÜHT geradezu auf, seit dem er in den integrativen kindergarten geht!

was ich dir sagen möchte? nimm an, dass deine tochter nun mal einen gewissen förderbedarf braucht. das ist nichts schlimmes. und auch integrative- oder heilpädagogische kitas haben nichts schlimmes an sich. das sind keine irrenanstalten!!!

das dir langsam die kraft fehlt kann ich verstehen! mir ging es auch so, als ich ein halbes jahr ohne kitaplatz da stand! das ist nervenzerreissend.

wende dich mal an deinen kinderarzt, ob es in deiner nähe ein spz gibt, sozial-pädiatrisches-zenrum. werde dort vorstellig, dort kann auch eine entwicklungsdiagnostik gemacht werden. dort kann auch genau festgestellt werden, welche art von kindergarten für dein kind am sinnvollsten ist, bzw welche förderungen notwendig, welches umfeld fördernd.

ich wünsche dir alles gute

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