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Meine Tochter (3) weint mehr als sie lacht

24. Juli 2009 um 22:12

Hallo,

ich bin grade ein bisschen besorgt und traurig.

Meine Tochter (3) ist zur Zeit sehr quengelig. Ich weiß, dass Kinder solche Phasen haben, aber es ist bei ihr nun wirklich ziemlich extrem. Sie weinte heute westentlich mehr, als sie gelacht hat und das macht mir große Sorgen.

Ich bin beruflich sehr eingespannt momentan und habe nicht viel Zeit für sie. Jetzt kommt nächste Woche noch der Wechsel in den Kindergarten dazu und es ist enfach irgendwie hektisch zur Zeit. Ich versuche schon, jede freie Minute mit ihr zu nutzen. Wir sind dann allerding nicht ständig unterwegs, sondern wenn ich frei habe, versuche ich, den Tag zu Hause, bzw. bei schönem Wetter in der Umgebung (Spielplätze, Garten usw.) zu verbringen, damit nicht auch noch ein Freizeitstress dazu kommt.
Klar, wir gehen mal schwimmen oder zum Reiten oder so, aber das ist eigentlich die Ausnahme.
Trotzdem weint sie in letzter Zeit bei jeder Gelegenheit, ist super empfindlich, wenn sie Ärger bekommt. Da reicht schon ein ganz klein bisschen lauteres Wort, oder ein strengeres nein und sie fängt an zu weinen und sagt, sie wäre traurig und zieht sich dann meistens in ihr Zimmer zurück. Oft mit den Worten: Lass mich in Ruhe.

Sogar wenn wir gerade noch ganz schön zusammen gespielt haben und ich das Spiel unterbrechen muss um Essen zu machen, oder sowas. Ich mache schon alles, was im Haushalt so anfällt abends, wenn sie schläft, damit sie dann nicht auch noch auf mich verzichten muss...bzw. ich mache Kleinigkeiten auch tagsüber mit ihr zusammen.

Kann mir jemand helfen? Ist das eine normale Phase, ist mein Kind unglücklich oder überfordert oder vernachlässigt? Was kann ich tun???

Danke und Gruß

Claudia

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25. Juli 2009 um 9:29

Keine verbale Dresche
aber ich möchte dennoch einen Aspekt hinzufügen.

Mein Sohn ist schon immer ein extremes Jammerkind gewesen, das war schon im Babyalter so. Wir haben auch heute, mit vier Jahren, noch Tage und Wochen an denen ich es als tagtäglichen Kampf empfinde, dass er Sätze normal sagt, ohne dass er in diesen Jammerton verfällt.

Ich habe gerade bei berufstätigen Müttern das Gefühl, dass sie aufgrund des schlechten Gewissens versuchen, ihren Kindern alles Recht zu machen und ebenso alles durchgehen lassen. Ich habe es selbst so gemacht und das entsprechende Ergebnis erhalten. Mein Sohn kann sehr schlecht alleine spielen und aufgrund des jammerns - und meines schlechten Gewissens - hat er sich so immer durchsetzen können.

Mittlerweile machen wir es so, dass wir nach dem Nachhausekommen gemeinsam spielen, dann habe ich eine Auszeit, die zumeist im Kochen oder aufräumen besteht. Ich denke, es ist kein Weltuntergang für ein Kind, wenn man von Mama nicht stundenlang aktiv bespielt wird.

Meine Kinder (4 und 2,5 Jahre) schlafen mit uns gemeinsam im Bett. Ich genieße es sehr, ebenso die Kinder.
Liebe Claudia, du musst bedenken, dass die Nähe in der Nacht noch sehr einfach geben kannst und deiner Tochter wird es mit Sicherheit gut tun, insbesondere, wenn du insgesamt wenig Zeit hast.

lg
Stefanie

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25. Juli 2009 um 9:58
In Antwort auf runa_12850644

Keine verbale Dresche
aber ich möchte dennoch einen Aspekt hinzufügen.

Mein Sohn ist schon immer ein extremes Jammerkind gewesen, das war schon im Babyalter so. Wir haben auch heute, mit vier Jahren, noch Tage und Wochen an denen ich es als tagtäglichen Kampf empfinde, dass er Sätze normal sagt, ohne dass er in diesen Jammerton verfällt.

Ich habe gerade bei berufstätigen Müttern das Gefühl, dass sie aufgrund des schlechten Gewissens versuchen, ihren Kindern alles Recht zu machen und ebenso alles durchgehen lassen. Ich habe es selbst so gemacht und das entsprechende Ergebnis erhalten. Mein Sohn kann sehr schlecht alleine spielen und aufgrund des jammerns - und meines schlechten Gewissens - hat er sich so immer durchsetzen können.

Mittlerweile machen wir es so, dass wir nach dem Nachhausekommen gemeinsam spielen, dann habe ich eine Auszeit, die zumeist im Kochen oder aufräumen besteht. Ich denke, es ist kein Weltuntergang für ein Kind, wenn man von Mama nicht stundenlang aktiv bespielt wird.

Meine Kinder (4 und 2,5 Jahre) schlafen mit uns gemeinsam im Bett. Ich genieße es sehr, ebenso die Kinder.
Liebe Claudia, du musst bedenken, dass die Nähe in der Nacht noch sehr einfach geben kannst und deiner Tochter wird es mit Sicherheit gut tun, insbesondere, wenn du insgesamt wenig Zeit hast.

lg
Stefanie

Noch was
ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, als solltest du über dein Kind drüber fahren a la 'stell dich nicht so an'. Es ist eben nur MEINE Erfahrung mit diesem Thema.

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25. Juli 2009 um 23:41

Zeig ihr, dass du da bist!
Hallo Claudia!
Wenn man deinen Text so liest merkt man, dass du ein schlechtes Gewissen hast. Du sagst ja, dass sie mehr Zeit mit dir verbringen möchte, als du ihr geben kannst und du vermutest ganz richtig, dass sie deshalb traurig und wütend ist.Meine Tochter wurde so weinerlich, als ich unsere zweite Tochter erwartete. Sie war 2 3/4 und kam gerade in den Kiga, als ihre Schwester 2 Monate war. In der Zeit der späten Schwangerschaft wartete ich sehnlichst, dass der Kiga anfängt. Sie war unerträglich. Ihre Launen schwankten in unvorstellbarem Maße. Letztendlich hielt sie ihren Stuhl zurück um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir kümmerten uns sooo viel um sie. Bezogen sie in alles mit ein. Aber es reichte nicht, weil es anders war als vorher.
Meine Tochter wird jetzt vier und liebt ihre kleine Schwester über alles. Sie ist in die Rolle reingewachsen.
Ich habe versucht ihr in meiner Zuwendung Beständigkeit und Verläßlichkeit zu geben. Einmal die Woche habe ich einen Nachmittag nur mit ihr verbracht. Papa brachte sie jeden Abend mit einen schönen Ritual ins Bett. Es waren ihre Zeiten, in denen sie uns nur für sich alleine hatte. Sie ist immer noch sehr launisch und zickig, aber ich glaube, dass ist einfach bei Mädels so.
Schenk deiner Tochter feste Momente am Tag. Die müßen aber auch ernst genommen und eingehalten werden. Das gibt ihr Sicherheit und sie muß nicht ständig um Aufmerksamkeit kämpfen und sich in ihrer Trauer hilflos zurück ziehen.
Ich bin sicher, wenn du es kontinuierlich einhälst, wird sie in die Rolle einer Tochter mit beschäftigter Mami hineinwachsen. Wenn sie sich deiner Zuwendung sicher sein kann, wird sie bestimmt den Mut und das Selbstvertrauen aufbringen schneller Eigenstänig zu werden. Kinder, die ständig vom Mama betreut werden, haben oft nicht die Gelegenheit dazu. Frag sie doch, ob sie dir bei Arbeiten hilft. Das gemeinsame Kochen ist schon eine super Idee!
Viel Glück!!!

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28. Juli 2009 um 20:27
In Antwort auf azalea_12100357

Zeig ihr, dass du da bist!
Hallo Claudia!
Wenn man deinen Text so liest merkt man, dass du ein schlechtes Gewissen hast. Du sagst ja, dass sie mehr Zeit mit dir verbringen möchte, als du ihr geben kannst und du vermutest ganz richtig, dass sie deshalb traurig und wütend ist.Meine Tochter wurde so weinerlich, als ich unsere zweite Tochter erwartete. Sie war 2 3/4 und kam gerade in den Kiga, als ihre Schwester 2 Monate war. In der Zeit der späten Schwangerschaft wartete ich sehnlichst, dass der Kiga anfängt. Sie war unerträglich. Ihre Launen schwankten in unvorstellbarem Maße. Letztendlich hielt sie ihren Stuhl zurück um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir kümmerten uns sooo viel um sie. Bezogen sie in alles mit ein. Aber es reichte nicht, weil es anders war als vorher.
Meine Tochter wird jetzt vier und liebt ihre kleine Schwester über alles. Sie ist in die Rolle reingewachsen.
Ich habe versucht ihr in meiner Zuwendung Beständigkeit und Verläßlichkeit zu geben. Einmal die Woche habe ich einen Nachmittag nur mit ihr verbracht. Papa brachte sie jeden Abend mit einen schönen Ritual ins Bett. Es waren ihre Zeiten, in denen sie uns nur für sich alleine hatte. Sie ist immer noch sehr launisch und zickig, aber ich glaube, dass ist einfach bei Mädels so.
Schenk deiner Tochter feste Momente am Tag. Die müßen aber auch ernst genommen und eingehalten werden. Das gibt ihr Sicherheit und sie muß nicht ständig um Aufmerksamkeit kämpfen und sich in ihrer Trauer hilflos zurück ziehen.
Ich bin sicher, wenn du es kontinuierlich einhälst, wird sie in die Rolle einer Tochter mit beschäftigter Mami hineinwachsen. Wenn sie sich deiner Zuwendung sicher sein kann, wird sie bestimmt den Mut und das Selbstvertrauen aufbringen schneller Eigenstänig zu werden. Kinder, die ständig vom Mama betreut werden, haben oft nicht die Gelegenheit dazu. Frag sie doch, ob sie dir bei Arbeiten hilft. Das gemeinsame Kochen ist schon eine super Idee!
Viel Glück!!!

Danke...
...für eure Beiträge. Es ist wirklich anstrengend momentan. Nur ist es so, dass meine Tochter eigentlich dran gewöhnt ist, dass ich viel unterwegs bin. Sie war bisher bei einer Tagesmutti und ich habe 2-3 Tage in der Woche gearbeitet. Am Wochenende war sie oft bei Oma und Opa. Wir haben also die Betreuung schon einigermaßen familiär gelöst. Papa ist jeden Sonntag da und so hat sie einen ganzen Tag, an dem wir als Familie zusammen sind und sie uns beide nur für sich hat. Wir sind allerdings schon lange nicht mehr zusammen und meine Tochter kennt es nicht anders.
Auch Nachts habe ich sie oft bei mir. Einerseits, weil ich sie dann auch manchmal vermisse, wenn ich von der Arbeit komme und sie schon schläft, andererseits, weil sie es natürlich auch will. Gestern wollte ich sie zu mir holen als sie noch nicht ganz schlief. Aber sie wollte nicht. Sie wollte lieber alleine in ihrem Bett schlafen. Ich hab ihr gesagt, dass ich stolz auf sie bin, weil sie schon so ein großes Mädchen ist und sie lieb habe. Wenn ich ehrlich bin, war ich richtig geknickt deswegen...
Na ja, heute hatten wir einen ganz schönen Tag, obwohl sie wieder viel gemault hat.
Das mit den festen Zeiten ist auf jeden Fall eine gute Idee. Und dann hoffe ich, dass diese Phase demnächst vorbei ist...

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9. August 2009 um 0:19
In Antwort auf runa_12850644

Noch was
ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, als solltest du über dein Kind drüber fahren a la 'stell dich nicht so an'. Es ist eben nur MEINE Erfahrung mit diesem Thema.

Kratzamkopp: kann ich nur bestätigen,
ich habe meinen heiss geliebten Beruf (Jugendheim) eingestellt wegen meiner Kinder und meine Tochter (drei) macht zur Zeit genau das, was du beschreibst. Und das liegt sicher nicht daran, dass ich zu wenig Zeit mit ihr verbringe, sondern ich denke bei meiner Tochter mittlerweile, dass sie nun soweit gereift ist, dass sie zwei und zwei zusammenzählen kann: JE MEHR ICH MIT IHR MACHE, UMSO MEHR VERLANGT SIE!!! Und dieses jammernde EGAL WAS ES IST, immer wieder und wieder, das nervt unheimlich. Denn es gab auch eine Zeit, wo das nicht so war. Zum grossen Teil liegt es natürlich daran, dass wir seit sieben Monaten ein Brüderchen haben, und nun meint sie, wenn sie AUCH quengelt, dann bekommt sie sofort Aufmerksamkeit.
Ich habe es nun so gemacht, dass ich ein bis dreimal sage: REDE NORMAL, DANN VERSTEHE ICH, WAS DU WILLST,
und wenn sie dann immer noch weinerlich und gekünstelt Forderungen stellt, dann schicke ich sie in ihr Zimmer. Klar, da wird dann erst einmal eine Runde laut und künstlich geheult, aber das ist mir dann auch egal, denn ich brauche die Zeit dann auch, um runterzufahren, wenn mir ihr Gequengel nervt.
Immerhin quatscht sie auch bei Gesprächen mit anderen Leuten dazwischen, indem sie einfach irgendein Kauderwelsch redet, was ich nicht verstehe -Hauptsache, sie unterbricht mich.
Wie gesagt, ich schicke sie ruhig ins Zimmer und sage ihr, dass ich es nicht mag, wenn sie (ich imitiere sie dann) das macht. Und wenn sie fertig ist mit WEINEN, dann kann sie aus ihrem Zimmer kommen und normal mit mir reden.
Ebenso mit dem Aufstehen morgens: Die Augen gehen auf, und sie fängt direkt an, zu quengeln!!! Und da bestehe ich dann auch darauf, dass sie ruhig zu sein hat aus Rücksicht zu ihrem Brüderchen, und einfach und ganz normal zu mir kommen soll, wenn sie wach wird. PUNKT!!
Klar, erstens die Trotzphase, zweitens sind die Kleinen mit drei Jahren ja nicht mehr soooooo "dumm", sondern können schon Kausalzusammenhänge sehr gut erkennen und drittens: meine denkt, sie hat eine neue Methode gefunden, meine Aufmerksamkeit (egal, ob positiv oder negativ) zu wecken.
Also nicht davon beeindrucken lassen, sondern so kühl und desinteressiert wie nur möglich darauf reagieren, damit sie merkt, dass sie damit keinen Erfolg hat. Sonst wird das irgendwann zu einem festen Verhaltensmuster.

Gruss,Lola

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9. August 2009 um 10:41

Amelie.. beziehst du das jetzt auf MEINEN Beitrag?
So ein Schwachsinn, wenn es auf mich bezogen sein sollte...
"wie es ihrer "Mami" geht" ??? Was soll DAS denn?!?

"Beachtest du sie denn NUR, wenn sie "weint"???????
Häääää?

Ich habe gesagt, ich beachte sie gerade DANN eben NICHT!!!
Ausserdem brauche ich dir hier nicht zu beschreiben, wie mein Kind sich verhält, wenn es künstlich weint. Das weiss jede Mutter am besten über ihr Kind. Zumindest, wenn die Mutter sich einigermassen intensiv mit ihrem Kind beschäftigt.
Dein Beitrag ist richtig daneben... Absolut nichtssagend und völlig am Thema vorbei. Sorry!!

Lola

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9. August 2009 um 13:03

Oh mann,
SO EIN KäääääääääSEEEEE!

So ein Käse!!

Lauter Psychologen hier unterwegs. Oh mann!!

Meine Tochter ist ein absolutes Wunschkind, und von anonymen Pseudo-Super-Müttern lasse ich mir doch nicht erzählen, dass mein Kind für mich eine RIVALIN darstellt!!!!!!!!!!!! Oh mein Gott!!! So ein Schwachsinn!!!

Schonmal was von Grenzen setzen gehört?? Schonmal was von Verboten gehört?
Jaaaaaa, selbst Kindern im Alter von drei Jahren muss man bestimmte Sachen VERBIETEN oder ihnen GRENZEN setzen.
Dass das nicht einfach ist, weiss man ja, denn wäre es einfach, dann würde JEDE Mutti das recht schnell übers Herz bringen.
Nichts desto trotz, falls es dich interessiert: Meine Tochter ist den Grossteil des Tages mit mir beschäftigt, d.h. sie spielt nicht alleine, sondern ICH spiele mit ihr. Und nicht gerade wenig. Selbst beim Kochen binde ich sie mit ein. Auf meinen Haushalt lege ich nicht soviel Wert, solange meine Tochter nicht im Bett liegt. Erst dann renne ich noch bis Mitternacht herum, und räume auf, spüle ab, wische die Wohnung nass, usw.
Und WENN ich schon soviel bewusste Zeit mit meiner Tochter verbringe, dann kann ich auch erwarten, dass sie das zu schätzen lernt, d.h. akzeptiert, wenn ich mit ihrem Brüderchen zu tun habe oder oder oder.
Immerhin, ich sagte eingangs ja schliesslich auch, dass ich meinen Beruf vorerst eingestellt habe, NUR UM BEI MEINEM KIND ZU SEIN. Dafür lassen viele andere Mütter ihre Kinder von anderen Menschen erziehen, d.h. es ist nicht viel Wiedererkennungswert der Mutter in der Erziehung des Kindes. UND oft ist es nicht so, dass es den Kindern gut tut, dass sie von morgens bis abends in Ganztagskindergärten oder bei Oma oder oder oder sind.
So, ich hoffe, du revidierst deine Meinung ein wenig, denn immerhin ging es hier um ein Verhalten, das eigentlich nicht in Ordnung ist, weder für Mutter noch für Kind.
Das Thema war nicht: WIE SEHR LIEBT IHR EURE KINDER?

Gruss, Lola

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9. August 2009 um 15:54

@leia und amelie
Ich bin selbst Mutter von drei Mädchen und ich kann an Ikeas Beitrag nichts Schlimmes fnden. Sie sagt doch im Endeffekt nur, dass sie ihrer Tochter nicht durchgehen läßt, wenn diese rumzickt und aufgesetzt jammert und weint. Würde ich auch machen! Grenzen zu setzen und dem Kind klarzumachen, was erwünschtes Sozialverhalten ist und was nicht, ist doch ein ganz normaler Teil der Erziehung. Alles durchgehen zu lassen, was "natürliches Verhalten" einer Dreijährigen ist, würde auch bedeuten, sie andere Kinder zwicken zu lassen oder ihnen Spielsachen wegnehmen zu lassen. Es mag normal sein, aber es ist nicht erwünscht und man tut dem Kind keinen Gefallen, wenn es alle seine Launen ausleben darf ohne Rücksicht auf andere.

Aus ihrem Beitrag herauslesen zu wollen, sie sei eine Person, die sich von allem gleich angegriffen fühle, ist gelinde gesagt sehr unseriös.

LG,

BQ

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9. August 2009 um 19:49
In Antwort auf olivia_12176665

@leia und amelie
Ich bin selbst Mutter von drei Mädchen und ich kann an Ikeas Beitrag nichts Schlimmes fnden. Sie sagt doch im Endeffekt nur, dass sie ihrer Tochter nicht durchgehen läßt, wenn diese rumzickt und aufgesetzt jammert und weint. Würde ich auch machen! Grenzen zu setzen und dem Kind klarzumachen, was erwünschtes Sozialverhalten ist und was nicht, ist doch ein ganz normaler Teil der Erziehung. Alles durchgehen zu lassen, was "natürliches Verhalten" einer Dreijährigen ist, würde auch bedeuten, sie andere Kinder zwicken zu lassen oder ihnen Spielsachen wegnehmen zu lassen. Es mag normal sein, aber es ist nicht erwünscht und man tut dem Kind keinen Gefallen, wenn es alle seine Launen ausleben darf ohne Rücksicht auf andere.

Aus ihrem Beitrag herauslesen zu wollen, sie sei eine Person, die sich von allem gleich angegriffen fühle, ist gelinde gesagt sehr unseriös.

LG,

BQ

Na danke BQ,
Gott sei Dank gibt es auch Mütter, die ganz genau verstehen, was mit Grenzen setzen gemeint ist....

Danke dir Dachte, das artet jetzt hier in einem Zickenkrieg aus, wo ich dann einfach aus der ganzen Diskussion aussteige.

Ciao,
Gruss, Lola

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10. August 2009 um 0:35

Da haben wirs doch!!!
Wenn man selbst ja als Mutter einer anderen Mutter nicht zutraut, sein eigenes Kind zu kennen?!?! Hallo?!?
Das sollte eine gute Mutter eigentlich draufhaben, oder???
Ebenso, wie ich weiss, wann sie müde ist, oder wann sie traurig ist, oder wann es ihr schlecht geht, wann sie ihren Papa vermisst und wie sich das darstellt...

Na!!! Meine Tochter kann froh sein, dass sie eine Mutter wie mich hat

Lola

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