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Meine Tochter 2 1/2 Jahre ist furchtbar stur (

29. März 2012 um 21:48

Hallo Eltern,

meine Tochter wird im Mai 2 1/2 Jahre und stellt sich strickt gegen mich! Am schlimmsten ist es Abends und fängt mindestens 2 Stunden vor dem zu Bett gehen an. Wenn ich sie um etwas bitte, beziehungsweise etwas von ihr verlange, dann antwortet sie immer mit einem klaren *NEIN* und macht einfach was sie will. Mein Mann und ich sind berufstätig und meine Tochter geht bis 15.30 Uhr in die Kinderkrippe. Dann hole ich sie immer ab und jetzt bei dem super Frühlingswetter sind wir bis 18.oo Uhr draußen. Danach versuche ich, sie ins Haus zu bekommen. Ich kann bis hierher noch verstehen, daß sie noch spielen möchte und keine Lust hat, hinein zu gehen. Meine Tochter will sich absolut nicht alleine beschäftigen und kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich meinen Haushalt mache. In gewisse Dinge beziehe ich sie mit ein, soweit sie in Ihrem Alter mit helfen kann. Wir essen dann zu abend und danach geht der Zank los. Sie will sich nicht umziehen, sich nur widerwillig die Zähne putzen (wenn ich nachputzen will, ist es ganz aus) etc. Das wäre ja alles nur halb so schlimm, wenn sie nicht immer laut schreien würde, wenn ihr etwas nicht passt. Sie kann mich manchmal innerhalb nur einer Stunde an den Rand meiner nervlichen Kraft bringen. Ich glaube schon, daß ich konsequent bin. Aber mit all meiner Konsequenz gibt es immer Geschrei. Ich hab schon einiges versucht, um sie abends etwas ruhiger werden zu lassen, in dem ich sie habe malen lassen oder wir haben uns Bücher angesehen. Auch mit leiser, ruhiger Musik habe ich es schon probiert. Es hat nicht viel gebracht. Ich denke, daß sie wenigstens ein bißchen ausgelastet sein müsste, weil sie in die Krippe geht. Aber Fehlanzeige. Alles in allem kann ich einfach nicht Ihre Wutanfälle verstehen. Sie schmeißt dann irgendetwas herunter, wenn sie ihren Kopf nicht durchsetzen konnte und dann nicht mehr weiter weiß. Ziehe ich konsequent die Folgen ihres unartigen Verhaltens durch, fängt sie an zu weinen und sagt ständig ganz laut "Aua*. Mir ist das voll peinlich, weil das ja auch andere Leute hören. Man könnte jedesmal annehmen, ich tue meinem Kind etwas an. Ich finde einfach keine Lösung, wie ich ihr das Schreien und das "Aua"-Sagen abgewöhnen kann. Ein Junge in ihrer Krippengruppe sagt auch immer Aua, wenn ihm was nicht paßt. Er ist nur einen Monat älter als meine Tochter. Ich denke, sie hat sich das von dem Jungen abgeschaut. Wem von Euch geht es ähnlich? Weiß von Euch vielleicht jemand eine Lösung, um das abzustellen?

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30. März 2012 um 15:56

Hey
Ich kann dir nicht wirklich helfen, wollte dir nur mal sagen, dass ich wirklich viele Kinder in dem Alter sehe, die allesamt die Angewohnheit haben laut "aua" zu brüllen, wenn ihnen etwas nicht passt. Und um dich zu beruhigen wollte ich nur anmerken, dass ich wirklich keinen kenne, der da denkt, die Mutter würde dem Kind wirklich wehtun Ich und meine Cousinen haben das iÜ auch gemacht. Einfach, weil man ja sonst mit einem "aua, mir tut was weh" bei der Mama normalerweise schon die gewünschte Aufmerksamkeit/Besorgnis bekommt und man somit vllt den Willen doch noch durchsetzen kann.
Ich finde, du klingst, als würdest du das shon sehr gut meistern. Vielleicht hilft es dir ja auch bei diesem Wehgeschrei konsequent zu bleiben,w enn du weißt, dass wirklich die allerwenigsten nicht erkennen, dass das Kindchen einfahc bockt
(Behaupte ich Noch-Nicht-Ganz-Mutter einfach mal!)

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30. März 2012 um 17:11

..
Immer schön ruhig bleiben und daran erinnern, dass dein Kind in der Trotzphase gar nicht anders kann als sich so zu verhalten. Liegt nicht am schlechten Charakter oder an der Erziehung - es ist einfach nur die Entwicklungsphase, in der sie lernt, dass sie ein eigenständiges Wesen ist. Nun probiert sie verschiedene Strategien aus, um sich auszutoben.

Wenn sie sich mal einen Tag nicht ausziehen will - fein. Zeige ihr die Konsequenzen: "Ziehe dich aus, dann lesen wir noch eine Geschichte. wenn du dich nicht ausziehst, lege ich dich auch so ins Bett". Je nachdem, was sie macht, dann eben auch durchziehen. Wegen einer Nacht mit Kleidung schlafen geht nicht gleich die Welt unter - aber sie lernt, dass sie durch dieses Verhalten nicht die gewünschten Reaktionen erzielt (verlängerte Aufmerksamkeit, später ins Bett gehen usw.)

Und zu anderen Leuten: Das muss dir nicht peinlich sein. Leute, die Ahnung von Kindern haben, wissen, dass es völlig normal ist. Andere Leute können dir egal sein. Und falls jemand wirklich gafft oder etwas sagt, hilft auch "Guck mal *Name*, wie die anderen Leute schon über dich reden, weil du dich nicht benehmen kannst. Ganz schön traurig". Ist eben die Frage, ob man das auch machen will.

In gewissen Situationen hilft auch konsequentes Gehen. Nicht gerade mitten auf der Hauptstraße, aber z.B. wenn ihr im Garten seid und sie nicht rein will. Du sagst "entweder du kommst oder ich gehe ohne dich rein". Wenn sie nicht kommt, gehst du.(Natürlich musst du sie durch ein Fenster oder so im auge haben). Sie wird nicht lange auf sich warten lassen.

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30. März 2012 um 23:42

Danke!
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten. Die haben mir nämlich sehr geholfen, etwas beruhigter an die Sache zu gehen. Gut, dass es fast allen anderen Mamas auch so geht. Man hat so seine Zweifel, ob das alles so richtig ist, was man sich ausdenkt, um einen Schreihals zu erziehen. Im Moment sieht es nämlich garnicht danach aus, als ob sich etwas bessern würde. Aber, was ich von Euch so lese ist durchaus ähnlich mit unserem Alltag. Heute hab ich sie nur ins Bett bekommen, weil ich ihr versprochen habe, daß wir morgen Nachmittag Karussell fahren. Kleiner Teufel!
Naja, ich werde mein Bestes geben,, so wie alle

Liebe Grüße!

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