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Meine Schwester mag mich nicht...

6. Juli um 16:10 Letzte Antwort: 14. Juli um 18:22

Hallo ihr Lieben

Es ist zwar eine komplizierte Geschichte, jedoch wäre ich sehr erfreut wenn ich ein paar Antworten bekommen würde... 

Meine Schwester ist 6 Jahre älter als ich... Schon als ich klein war, hatte ich das Gefühl dass sie mich nicht sonderlich mochte. Sie machte mich als Kind wegen meinen dicken Augebrauen, langen Beinen und kleinen Brüsten fertig. Ich bekam als Kind wegen meinem äusseren Erscheinen etwas mehr Aufmerksamkeit von meinen Eltern und Verwandten als meine Schwester. Auch hatte als Kind viele Freundinnen die immer gerne um mich herum waren. Meine Schwester hingegen hatte nicht wirklich viele Freunde in der Schule, dass sie immer mit meinen Freundinnen spielte  wenn diese bei mir zu Besuch waren. Vielfach wenn es Streitereien gab zwischen mir und meinen Freundinnen, nutzte meine Schwester diese Gelegenheit aus und schloss mich dann aus um mit ihnen alleine zu spielen. Meine Eltern sagten mir dann immer ich sollte dies nicht so persönlich nehmen.

Als wir älter wurden (ich 18) hatte ich einen Freund den ich nach 2 Jahren verliess, weil er mich mehrfach betrogen hatte und ich dann auch von ihm gewisse Geschlechtskrankheiten hatte. Komischerweise hat meine Schwester dann aber trotzdem Kontakt mit ihm und lästerte sogar über mich mit ihm. Solche Intrigen passsierten immer wieder. Wenn ich mich von einer Freundin distanziert habe weil es einfach nicht mehr gepasst hat, hat sie sich mit ihr dann zusammengeschlossen und  über mich gelästert (zbsp. dass ich meine ich sei etwas Besseres). Ich musste mir auch mal von meinem Bruder erzählen lassen, dass meine Schwester sich darüber nervt, dass er mehr Bilder auf Facebook liken würde als von ihr (ich weiss, extrem kindisch). Weil ich mir nicht mehr immer alles gefallen lies und auch mal was unseren Eltern erzählte, hat sie in den letzten 8 Jahren mind. 1x im Jahr aus dem Nichts den Kontakt zu mir abgebrochen. Warum sie das tat/tut, weiss ich bis heute nicht.

Mir fiel dann immer mehr auf, dass ich nicht mehr mich selber sein konnte vor meiner Schwester. Ich verstellte mich immer dass sie ja nie meinte dass ich mich als etwas besseres fühlen würde und ich sie verärgern könnte. Dabei fing ich mich an schlecht zu fühlen und fiel in eine Depression. Das schlechte Verhältnis zu meiner Schwester und auch meine Familienverhältnisse machten mir das Leben nicht leicht.
 Nach meiner Ausbildung und meiner überwundenen Depression nahm ich mir vor nochmal ein Studium anzutreten und fing somit mit Jura an. Mein Geld verdiente ich nebenbei mit kleinen Modeljobs. Jura wollte eigentlich auch meine Schwester studieren, konnte sie jedoch nicht da sie sehr jung Mutter wurde und alleinerziehend war. Dadurch hatte sie viel Geldprobleme. Ich griff ich ihr somit unter die Arme wo ich nur konnte, auch mit ihrem Kind. Mein Freund unterstützte sie ebenfalls finanziell weil er Mitleid hatte mit ihr. Sie hatte immer schlechte Beziehungen die ihr leider nie gut getan haben. Aus einem Jux, als hätte sie nicht schon genug Sorgen, hat sie ihre Wohnung gekündigt und war dann Wohnungslos worauf  ich dann zu meinem Freund zog und ihr meine Wohnung überliess. Ich hatte endlich Hoffnung dass sie einsieht, dass ich es eigentlich immer nur gut meine mit ihr. Kaum war sie eingezogen, brach sie wieder den Kontakt zu mir ab. Es schien wirklich so: Wenn sie mich brauchte, war ich gut und wenn sie mich nicht brauchte, stellte sie den Kontakt ein. Immer wieder war ich der Depp vom Dienst weil ich mich dann wieder grundlos entschuldigte, dass sie jaaaaa wieder mit mir sprach und ich vor allem ihr Kind wieder sehen konnte (ich hatte sehr eine enge Bindung zu ihrem Kind). Als sie wieder eine Wohnung hatte, zog sie kommentarlos aus meiner Wohnung aus. Nein, nicht mal ein danke erhielt ich. Ihr dank war eine SMS an meinen Freund, indem sie wieder in den negativsten Tönen von mir sprach und behauptete, dass ich ihm nicht die ganze Wahrheit erzähle wie ich wirklich bin und er dies irgendwann noch sehen wird. Nun bin ich 26 und merke dass die Bezihung zu meiner Schwester mir nicht gut tut. Ich habe mich dazu gedrängt den Kontakt zu pflegen, weil wir Geschwister sind. Diesmal hat es mir echt den Rest gegeben denn sie hat mir wieder den Kontakt zu ihrem Kind verboten und mich auf jeglichen Plattformen gelöscht und blockiert. Ich stehe wieder so im Ungewissen und weiss nicht wie ich das verstehen soll...

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6. Juli um 18:59

es gibt Menschen, mit denen passt man einfach nicht zusammen. Egal, ob man verwandt ist, oder nicht. 

Was bringt es, wenn Du Dich dazu drängst, den Kontakt zu pflegen? Dir und ihr nur Leid. Dass ihr Geschwister seid, ändert daran doch gar nichts.

Tu Euch beiden einen Gefallen und geht getrennter Wege.

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6. Juli um 20:34
In Antwort auf avarrassterne3

es gibt Menschen, mit denen passt man einfach nicht zusammen. Egal, ob man verwandt ist, oder nicht. 

Was bringt es, wenn Du Dich dazu drängst, den Kontakt zu pflegen? Dir und ihr nur Leid. Dass ihr Geschwister seid, ändert daran doch gar nichts.

Tu Euch beiden einen Gefallen und geht getrennter Wege.

Ich hätte mich noch adaptiert um der Familie diese Situation zu ersparen... vielleicht hast Du aber Recht..

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13. Juli um 13:17

Das hört sich sehr nach Eifersucht und Missgunst an. Das tut euch beiden nicht gut. Entweder setzt ihr euch mal zusammen an einem Tisch und redet das aus oder ihr geht getrennte Wege und versucht zum Wohle ihres Kindes eine passende Lösung zu finden. Dich mit Kontaktverbot zum Kind zu "bestrafen", bzw. das Kind auf gleiche weise zu bestrafen ist schon eine Hausnummer. Egal wie es ausgeht, lass dich bitte nicht mehr ausnutzen und zwing dich zu nichts, nur weil es deine Schwester ist. Wenn du dich bei jemanden verstellen musst, solltest du dich distanzieren.

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14. Juli um 13:41
In Antwort auf vidya_20626113

Hallo ihr Lieben

Es ist zwar eine komplizierte Geschichte, jedoch wäre ich sehr erfreut wenn ich ein paar Antworten bekommen würde... 

Meine Schwester ist 6 Jahre älter als ich... Schon als ich klein war, hatte ich das Gefühl dass sie mich nicht sonderlich mochte. Sie machte mich als Kind wegen meinen dicken Augebrauen, langen Beinen und kleinen Brüsten fertig. Ich bekam als Kind wegen meinem äusseren Erscheinen etwas mehr Aufmerksamkeit von meinen Eltern und Verwandten als meine Schwester. Auch hatte als Kind viele Freundinnen die immer gerne um mich herum waren. Meine Schwester hingegen hatte nicht wirklich viele Freunde in der Schule, dass sie immer mit meinen Freundinnen spielte  wenn diese bei mir zu Besuch waren. Vielfach wenn es Streitereien gab zwischen mir und meinen Freundinnen, nutzte meine Schwester diese Gelegenheit aus und schloss mich dann aus um mit ihnen alleine zu spielen. Meine Eltern sagten mir dann immer ich sollte dies nicht so persönlich nehmen.

Als wir älter wurden (ich 18) hatte ich einen Freund den ich nach 2 Jahren verliess, weil er mich mehrfach betrogen hatte und ich dann auch von ihm gewisse Geschlechtskrankheiten hatte. Komischerweise hat meine Schwester dann aber trotzdem Kontakt mit ihm und lästerte sogar über mich mit ihm. Solche Intrigen passsierten immer wieder. Wenn ich mich von einer Freundin distanziert habe weil es einfach nicht mehr gepasst hat, hat sie sich mit ihr dann zusammengeschlossen und  über mich gelästert (zbsp. dass ich meine ich sei etwas Besseres). Ich musste mir auch mal von meinem Bruder erzählen lassen, dass meine Schwester sich darüber nervt, dass er mehr Bilder auf Facebook liken würde als von ihr (ich weiss, extrem kindisch). Weil ich mir nicht mehr immer alles gefallen lies und auch mal was unseren Eltern erzählte, hat sie in den letzten 8 Jahren mind. 1x im Jahr aus dem Nichts den Kontakt zu mir abgebrochen. Warum sie das tat/tut, weiss ich bis heute nicht.

Mir fiel dann immer mehr auf, dass ich nicht mehr mich selber sein konnte vor meiner Schwester. Ich verstellte mich immer dass sie ja nie meinte dass ich mich als etwas besseres fühlen würde und ich sie verärgern könnte. Dabei fing ich mich an schlecht zu fühlen und fiel in eine Depression. Das schlechte Verhältnis zu meiner Schwester und auch meine Familienverhältnisse machten mir das Leben nicht leicht.
 Nach meiner Ausbildung und meiner überwundenen Depression nahm ich mir vor nochmal ein Studium anzutreten und fing somit mit Jura an. Mein Geld verdiente ich nebenbei mit kleinen Modeljobs. Jura wollte eigentlich auch meine Schwester studieren, konnte sie jedoch nicht da sie sehr jung Mutter wurde und alleinerziehend war. Dadurch hatte sie viel Geldprobleme. Ich griff ich ihr somit unter die Arme wo ich nur konnte, auch mit ihrem Kind. Mein Freund unterstützte sie ebenfalls finanziell weil er Mitleid hatte mit ihr. Sie hatte immer schlechte Beziehungen die ihr leider nie gut getan haben. Aus einem Jux, als hätte sie nicht schon genug Sorgen, hat sie ihre Wohnung gekündigt und war dann Wohnungslos worauf  ich dann zu meinem Freund zog und ihr meine Wohnung überliess. Ich hatte endlich Hoffnung dass sie einsieht, dass ich es eigentlich immer nur gut meine mit ihr. Kaum war sie eingezogen, brach sie wieder den Kontakt zu mir ab. Es schien wirklich so: Wenn sie mich brauchte, war ich gut und wenn sie mich nicht brauchte, stellte sie den Kontakt ein. Immer wieder war ich der Depp vom Dienst weil ich mich dann wieder grundlos entschuldigte, dass sie jaaaaa wieder mit mir sprach und ich vor allem ihr Kind wieder sehen konnte (ich hatte sehr eine enge Bindung zu ihrem Kind). Als sie wieder eine Wohnung hatte, zog sie kommentarlos aus meiner Wohnung aus. Nein, nicht mal ein danke erhielt ich. Ihr dank war eine SMS an meinen Freund, indem sie wieder in den negativsten Tönen von mir sprach und behauptete, dass ich ihm nicht die ganze Wahrheit erzähle wie ich wirklich bin und er dies irgendwann noch sehen wird. Nun bin ich 26 und merke dass die Bezihung zu meiner Schwester mir nicht gut tut. Ich habe mich dazu gedrängt den Kontakt zu pflegen, weil wir Geschwister sind. Diesmal hat es mir echt den Rest gegeben denn sie hat mir wieder den Kontakt zu ihrem Kind verboten und mich auf jeglichen Plattformen gelöscht und blockiert. Ich stehe wieder so im Ungewissen und weiss nicht wie ich das verstehen soll...

Ich fürchte, du musst dich damit abfinden, dass sie eine Geschwisterrivalität verspürt und dich immer wieder schneiden wird.

Ich habe den Kontakt zu meiner Schwester letztlich abgebrochen damit sie versteht, dass ich mich nicht mehr von ihr ausnutzen lasse. Sie stand auch immer vor der Tür, wenn sie Hilfe brauchte und hat mich hintergangen und mir geschadatvsobald es ihr besser ging.

Ich weiß, dass sie nun sehr unter dem Kontaktabbruch leidet, aber mir ging es blendend damit. Ich habe Freundinnen kennengelernt, die für mich wie Schwestern sind. Loyalität ist viel mehr wert als Blutsverwandtschaft.

Lass dich von deiner Schwester nicht ärgern. Die hat eigene Probleme mit denen sie überfordert ist.

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14. Juli um 16:32
In Antwort auf happilyworking

Ich fürchte, du musst dich damit abfinden, dass sie eine Geschwisterrivalität verspürt und dich immer wieder schneiden wird.

Ich habe den Kontakt zu meiner Schwester letztlich abgebrochen damit sie versteht, dass ich mich nicht mehr von ihr ausnutzen lasse. Sie stand auch immer vor der Tür, wenn sie Hilfe brauchte und hat mich hintergangen und mir geschadatvsobald es ihr besser ging.

Ich weiß, dass sie nun sehr unter dem Kontaktabbruch leidet, aber mir ging es blendend damit. Ich habe Freundinnen kennengelernt, die für mich wie Schwestern sind. Loyalität ist viel mehr wert als Blutsverwandtschaft.

Lass dich von deiner Schwester nicht ärgern. Die hat eigene Probleme mit denen sie überfordert ist.

bist Du meine Schwester?
Ich hab den Kontakt abgebrochen, weil sie sich von mir immer ausgenutzt fühlte - ohne dass ich ihre Hilfe je wollte (oder auch nur als solche empfunden habe). Hintergangen fühlte sie sich von mir sicher auch und geschadet bestimmt auch. Auch das lag keine Sekunde in meiner Absicht.

Solche Dinge liegen immer im Auge des Betrachters, ich glaube nicht, dass es da ein "Gut" und ein "Böse" gibt. Oder bestenfalls selten.
Wenn zwei Menschen, die absolut nicht kompatibel sind, miteinander klar kommen MÜSSEN, werden in der Konsequenz beide das Gefühl haben, dass der jeweils andere sich absolut ar*** benimmt und ein echtes *** ist. Weil nun einmal jeder von beiden nicht geben kann, was der andere möchte / braucht, ohne das eigene Selbst zu nahe 100% zu verleugnen.

Wird bei der TE das gleiche sein. Die Schwester blacklistet sie ganz sicher nicht einfach so. Da wird schon etwas vorgefallen sein, was für die TE kein erkennbares Problem, für ihre Schwester aber ein NoGo war. So reagieren Menschen nun einmal, wenn Grenzen wiederholt überschritten werden.
Bei der TE ist es das mit den Freunden / Freundinnen, das Lästern ... kann ich auch nicht leiden und wer hinter meinem Rücken über mich spricht, ist weg vom Fenster. Nur gerade weil es meine Schwester auch macht, weiß ich, dass das auch andere Hintergründe haben kann. Sie sorgt sich teilweise echt um mich, kann meine Handlungen und Entscheidungen nicht nachvollziehen (wie ich ihre nicht) - und sieht das "darüber sprechen" keine Sekunde als "lästern" auch wenn da "hält sich für was besseres" und anderes in der Preisklasse vorkommen mag. Folglich: aus ihrer Sicht flippe ich aus, weil sie sich Sorgen um mich macht und ein Mensch ist, der sowas nuneinmal mit anderen bespricht. Tja, wer ist da schwarzes und wer weißes Schaf? Beide gescheckt im besten Falle.

Umgekehrt gibt es das genauso: sie gibt mir Hilfe, die ich weder wollte (noch ablehnen konnte, ohne grob beleidigend zu werden) noch mir hilft - und fühlt sich natürlich ausgenutzt, wenn ich das nicht erwidere.

Für sie ist die Gratulation zum Geburtstag eine Kleinigkeit aber wichtig und grundlegend. Für mich tatsächlich eine große Hürde bei anderen (ja, ich vergesse das auch, wenn ich es in vier verschiedenen Kalendern festhalte, die mich erinnern sollen. Echt. ) und bei mir selbst absolut unerwünscht, weil unangenhm bis schmerzhaft. Was sie natürlich nicht respektieren kann / will und trotzdem gratuliert oder schlimmer noch: Geschenke schickt. Ja, ist nicht üblich, ja, schon klar, ich bin vermutlich der einzige Mensch der Welt, der damit ein Problem hat, aber ich HABE es und zwar ein dickes. Nein, ich kann da nicht einfach darüber hinweg sehen, mich lächelnd bedanken und es gut sein lassen, auch mit 47 steckt das noch zu tief. Nun, in dem Punkt können wir also beide nicht "über unseren Schatten springen". Logische Konsequenz: sie ist tief verletzt, wenn ich mal wieder vergessen habe, zu gratulieren, ich bin tief verletzt, weil sie es nun einmal nicht hinbekommt, NICHT zu gratulieren. Wer ist das Ar***loch? Nun, wir beide wohl.
Wer hat damit ein Problem, AUSSER bei der Schwester? Na keiner. Meine Freunde / Bekannten sind alles Menschen, bei denen die Welt ohne Geburtstaglückwünsche so gar nicht untergeht und die MÜSSEN mir auch nicht gratulieren. Ihre Freunde / Bekannten sind alles Menschen, die an sowas denken und sich wünschen, dass man auch bei ihnen daran denkt, auch wenn sie ganz bestimmt "ist doch nicht nötig" sagen.

und so könnte ich seitenlang weiter schreiben... Fakt ist: auch wenn man verwandt ist, ist man noch lange nicht kompatibel. Noch nicht mal zwingend soweit, dass man die Grenzen des anderen auch nur verstehen / erkennen kann.
 

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14. Juli um 17:52
In Antwort auf avarrassterne3

bist Du meine Schwester?
Ich hab den Kontakt abgebrochen, weil sie sich von mir immer ausgenutzt fühlte - ohne dass ich ihre Hilfe je wollte (oder auch nur als solche empfunden habe). Hintergangen fühlte sie sich von mir sicher auch und geschadet bestimmt auch. Auch das lag keine Sekunde in meiner Absicht.

Solche Dinge liegen immer im Auge des Betrachters, ich glaube nicht, dass es da ein "Gut" und ein "Böse" gibt. Oder bestenfalls selten.
Wenn zwei Menschen, die absolut nicht kompatibel sind, miteinander klar kommen MÜSSEN, werden in der Konsequenz beide das Gefühl haben, dass der jeweils andere sich absolut ar*** benimmt und ein echtes *** ist. Weil nun einmal jeder von beiden nicht geben kann, was der andere möchte / braucht, ohne das eigene Selbst zu nahe 100% zu verleugnen.

Wird bei der TE das gleiche sein. Die Schwester blacklistet sie ganz sicher nicht einfach so. Da wird schon etwas vorgefallen sein, was für die TE kein erkennbares Problem, für ihre Schwester aber ein NoGo war. So reagieren Menschen nun einmal, wenn Grenzen wiederholt überschritten werden.
Bei der TE ist es das mit den Freunden / Freundinnen, das Lästern ... kann ich auch nicht leiden und wer hinter meinem Rücken über mich spricht, ist weg vom Fenster. Nur gerade weil es meine Schwester auch macht, weiß ich, dass das auch andere Hintergründe haben kann. Sie sorgt sich teilweise echt um mich, kann meine Handlungen und Entscheidungen nicht nachvollziehen (wie ich ihre nicht) - und sieht das "darüber sprechen" keine Sekunde als "lästern" auch wenn da "hält sich für was besseres" und anderes in der Preisklasse vorkommen mag. Folglich: aus ihrer Sicht flippe ich aus, weil sie sich Sorgen um mich macht und ein Mensch ist, der sowas nuneinmal mit anderen bespricht. Tja, wer ist da schwarzes und wer weißes Schaf? Beide gescheckt im besten Falle.

Umgekehrt gibt es das genauso: sie gibt mir Hilfe, die ich weder wollte (noch ablehnen konnte, ohne grob beleidigend zu werden) noch mir hilft - und fühlt sich natürlich ausgenutzt, wenn ich das nicht erwidere.

Für sie ist die Gratulation zum Geburtstag eine Kleinigkeit aber wichtig und grundlegend. Für mich tatsächlich eine große Hürde bei anderen (ja, ich vergesse das auch, wenn ich es in vier verschiedenen Kalendern festhalte, die mich erinnern sollen. Echt. ) und bei mir selbst absolut unerwünscht, weil unangenhm bis schmerzhaft. Was sie natürlich nicht respektieren kann / will und trotzdem gratuliert oder schlimmer noch: Geschenke schickt. Ja, ist nicht üblich, ja, schon klar, ich bin vermutlich der einzige Mensch der Welt, der damit ein Problem hat, aber ich HABE es und zwar ein dickes. Nein, ich kann da nicht einfach darüber hinweg sehen, mich lächelnd bedanken und es gut sein lassen, auch mit 47 steckt das noch zu tief. Nun, in dem Punkt können wir also beide nicht "über unseren Schatten springen". Logische Konsequenz: sie ist tief verletzt, wenn ich mal wieder vergessen habe, zu gratulieren, ich bin tief verletzt, weil sie es nun einmal nicht hinbekommt, NICHT zu gratulieren. Wer ist das Ar***loch? Nun, wir beide wohl.
Wer hat damit ein Problem, AUSSER bei der Schwester? Na keiner. Meine Freunde / Bekannten sind alles Menschen, bei denen die Welt ohne Geburtstaglückwünsche so gar nicht untergeht und die MÜSSEN mir auch nicht gratulieren. Ihre Freunde / Bekannten sind alles Menschen, die an sowas denken und sich wünschen, dass man auch bei ihnen daran denkt, auch wenn sie ganz bestimmt "ist doch nicht nötig" sagen.

und so könnte ich seitenlang weiter schreiben... Fakt ist: auch wenn man verwandt ist, ist man noch lange nicht kompatibel. Noch nicht mal zwingend soweit, dass man die Grenzen des anderen auch nur verstehen / erkennen kann.
 

Das hast du gut analysiert. Ich habe den Kontakt vor allem deswegen abgebrochen, weil meine Schwester immer wieder bei mir gewohnt, oder mich besucht hat und dann mein Geld ausgegeben hat, während sie selbst nie gearbeitet hat.

Sie hat das so gesehen, dass sie mir Gesellschaft leistet und ich froh sein könnte, dass sie mir das Einkaufen abnimmt und hatte teilweise den Lieferservice für Abendessen schon bestellt, noch bevor ich von der Arbeit zu hause war. Als sich dann noch meine Vermieter über den von ihr verursachten Lärm tagsüber beschwert haben, habe ich ihr ein Zugticket zu meiner Mutter gekauft und sie vor die Tür gesetzt. Das hat sie sehr gestört.

Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen und sie lebt immer noch bei meiner Mutter und setzt gerade die vierte Ausbildung / Studium in den Sand. Immer, wenn sie mir schreibt, möchte sie mich wieder "besuchen" kommen. Einmal habe ich ihr ein Hotel in der Nachbarschaft gebucht und vorab bezahlt (weil ich sie nicht mehr unendlich lange in meiner Wohnung haben möchte). Da war sie dann beleidigt und ist nicht gekommen. Das war dann für mich das letzte Mal, dass ich sie "eingeladen" habe. Wir hatten einige Jahre keinen Kontakt und jetzt wieder wegen einer Erbschaftssache schriftlich oder über WhatsApp.

Ich denke, es ist ok, dass man sich auseinanderlebt und unterschiedliche Interessen hat. Auch in einer Familie muss man die Bedürfnisse und Wünsche des anderen respektieren und sich nicht alles gefallen lassen. Ich behandele meine Familienmitglieder so, wie ich einen Arbeitskollegen behandeln würde: höflich-distanziert. Die TE ist offensichtlich die Person, die sich nicht emotional von ihrer Schwester lösen kann, aber das noch lernen muss. Erst nach einer emotionalen Lösung kann man ein gesundes Verhältnis neu aufbauen.

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14. Juli um 18:22
In Antwort auf happilyworking

Das hast du gut analysiert. Ich habe den Kontakt vor allem deswegen abgebrochen, weil meine Schwester immer wieder bei mir gewohnt, oder mich besucht hat und dann mein Geld ausgegeben hat, während sie selbst nie gearbeitet hat.

Sie hat das so gesehen, dass sie mir Gesellschaft leistet und ich froh sein könnte, dass sie mir das Einkaufen abnimmt und hatte teilweise den Lieferservice für Abendessen schon bestellt, noch bevor ich von der Arbeit zu hause war. Als sich dann noch meine Vermieter über den von ihr verursachten Lärm tagsüber beschwert haben, habe ich ihr ein Zugticket zu meiner Mutter gekauft und sie vor die Tür gesetzt. Das hat sie sehr gestört.

Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen und sie lebt immer noch bei meiner Mutter und setzt gerade die vierte Ausbildung / Studium in den Sand. Immer, wenn sie mir schreibt, möchte sie mich wieder "besuchen" kommen. Einmal habe ich ihr ein Hotel in der Nachbarschaft gebucht und vorab bezahlt (weil ich sie nicht mehr unendlich lange in meiner Wohnung haben möchte). Da war sie dann beleidigt und ist nicht gekommen. Das war dann für mich das letzte Mal, dass ich sie "eingeladen" habe. Wir hatten einige Jahre keinen Kontakt und jetzt wieder wegen einer Erbschaftssache schriftlich oder über WhatsApp.

Ich denke, es ist ok, dass man sich auseinanderlebt und unterschiedliche Interessen hat. Auch in einer Familie muss man die Bedürfnisse und Wünsche des anderen respektieren und sich nicht alles gefallen lassen. Ich behandele meine Familienmitglieder so, wie ich einen Arbeitskollegen behandeln würde: höflich-distanziert. Die TE ist offensichtlich die Person, die sich nicht emotional von ihrer Schwester lösen kann, aber das noch lernen muss. Erst nach einer emotionalen Lösung kann man ein gesundes Verhältnis neu aufbauen.

weißt Du was? Ich habe auch keine abgeschlossene Ausbildung. Mehr als eine angefangen. (aber einen Beruf gefunden, in dem ich richtig gut bin und der mir sehr viel gibt)
Und wenn ich andere bei mir wohnen lasse / zum Essen einlade / ... ist das für mich tatsächlich in diesem Moment mit der Gesellschaft desjenigen abgegolten. 
Von anderen annehmen könnte ich das hingegen nicht - in der Hauptsache, weil ich mir nie sicher bin, wann irgendwer das als "ausnutzen" versteht, blocke ich quasi alle "Geschenke" und "Hilfe" ab. Beides anzunehmen ist nach ein paar arg bitteren Erfahrungen für mich etwas, wozu ich mich bewußt zwingen müsste, damit es möglich ist.

Ok, ich habe nie bei meiner Schwester gewohnt (und seit ich 18 bin nicht bei meiner Mutter, das kommt auch ganz sicher nie wieder vor, zu ihr habe ich auch keinen Kontakt mehr) - aber sonst könntest Du meine Schwester sein - und ich Deine, wenn es anders gelaufen wäre

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