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Meine Mutter und mein Schicksalsschlag!

21. März 2011 um 4:02

Seit klein auf ist alles bei mir schief gelaufen. Mein leiblicher Vater ist in die Türkei abgehauen bevor ich ein Jahr alt wurde, ich habe nie erfahren warum er gegangen ist. Meine Mutter hatte nix und brachte uns somit schwer durch die Runden, aber sie hatte es irgendwie geschafft. Denn als ich 4 Jahre alt war lernte meine Mutter auf ihrer arbeit einen jungen Mann kennen! Und nicht mal nach einer langen Zeit waren sie ein Paar. Ich hab ihn nie akzeptiert, ich weis nicht mal warum. Klar als er kam hatte wir alles, ein Haus mit Garten, Geld, ich mein eigenes Zimmer usw, ein fast perfektes Leben. Nur was bringts wenn man alles hat aber nicht glücklich ist? Jedenfalls gut 3 normale Jahre vergingen, ich hatte mich an ihn gewöhnt. Doch meine meinung zu ihm hatte sich nie geändert. Ich mochte ihn immer noch nicht. Ich als kleines Kind hab immer nach Mutterliebe gesucht, hab es aber leider nie bekommen. Meine Mutter war nie so eine Person die mich in Arm genommen hat oder mal gesagt hat Tochte ich liebe dich oder hat mir jemals aufmerksamkeit geschenkt. Nein, meine Mutter war eine eiskalte Person. Weil sie es selber von Ihren Eltern nicht kannte. Und somit fing ich an alles zu machen um Ihre aufmerksamkeit zu bekommen. Ich hab die Schule geschwänzt, bin abends von zuhause abgehauen, usw! Das übliche was man so als Teenager bzw Jugendlicher macht. Aber ich hab somit alles nur noch schlimmer gemacht. Anstatt das ich von meiner Mutter die liebe und zuneigung bekam, hab ich rießen ärger gekriegt und hab es bei meiner Mutter entgültig verkackt. Es war ja schon eine lange Zeit vergangen, ich war schon so um die 13/14. Ich hatte so ein scheiß gefühl, den in der Schule wurde ich nie akzeptiert, sondern nur gehänselt. Daheim hatte ich nicht das Gefühl zur Familie zu gehören. Es war alles scheiße. Ich konnte leider auch nicht zu einem anderen Familienmitglied gehen, weil unsere Familie verstritten war. Jedenfalls war ich mit meinem Latein am Ende, wusste auch keinen Ausweg mehr und fing mich an zu Ritzen. Erst waren es nur kleine und leichte Schnitte, bis ich richtig depressiv wurde. Dann find es richtig an! Es war wie eine Sucht von dem ich nicht Weg kam. Nur einer aus meier Schule, hat meinen Hilferuf nach außen bemerkt und mich darauf angesprochen. Ich hab mich so wohl gefühlt endlich mal mit jemanden darüber reden zu können. Und er war auch immr für mich da. Aber sowas wie Liebe gabs für uns ein Glück nicht. Denn er war wie ein Bruder für mich. In der Zeit war ich schon 15 und er 17. Aber leider musste ich von seiner kleinen Schwester erfahren das er einen Autounfall hatte und nun im Krankenhaus liegt! Ich bin sofort hin, es war wie ein schock für mich Ihn da so liegen zu sehen. 2 lange und schmerzhafte Monate lang hab ich gewartet das vom Koma wieder aufwacht. Wie haben wir uns alle rießig gefreut das er wieder da ist. 3 Tage danach war er wieder ansprechbar. Er hatte immer ein Armkettchen und eine Halskette um. Die hatte er nie ausgezogen. Außer im Krankenhaus halt. Jedenfalls machte er mit mir noch späßchen und meinte:" Nimm den Schmuck mit bevor diese noch im Krankenhaus verloren gehen." Ich hab mich so gefreut und mit einem grinsen auf den Lippen ging ich heim. So gegen 23 Uhr am abend klingelte mein Handy, es war seine Schwester. Mit total zittriger und verheulter Stimme sagte sie mir das ihr Bruder am Herzversagen gestorben ist. Ich konnte nicht mehr, ich war am Ende. Ich glaub er wusste es das er es nicht mehr schaffen wird und hat mir darum den Schmuck mit heim gegeben. Als Abschied und erinnerung an Ihn. Es war der o4.o6.2o10 als er den letzten Atemzug von sich gab. Mein Leben war so trostlos und einsam ohne Ihn. Daheim war alles immer noch gleich. Mit meiner Mutter hab ich immer noch kein gutes Verhältnis, aber es war besser als früher. In zwischen hatte meine Mutter mit dem Mann 2006 geheiratet, aber ich fing ihn an zu hassen. Weil für seine Kumpels machte er alles, aber für seine Familie nichts. Meine Eltern stritten sich nur noch, mir ging und meiner Mutter ging das so an die Psyche. Meine Mutter wurde sehr depressiv, fing an wirres zeug zu reden, wie "eines tages bin ich nicht mehr da oder ihr werdet mich bald sehr vermissen" und sie fing an zu trinken. Als ob ich das Bemerken hätte, ich sagte noch zu meiner Mama komm packen wir unsere Sachen und lass uns hier verschwinden! Ich stand immer hinter meiner Mama egal was war oder wie sie auch zu mir was. Doch sie wollte nicht. Meine Mutter beschloss als Belohnug das ich eine Ausbildungstelle hatte, mein Zimmer ganz neu zu Streichen usw. Wie ich mich gefreut hab Doch dies hielt nicht lange an. Den genau am letzten Tag als mein Zimmer endlich fertig war, wir am Putzten und am einräumen waren passierte es. Es war ein wunderschöner Tag, ich verstand mich mit meinr Mutter so gut, wie nochz nie. Wir haben gelacht, hatten Spaß und erzählten uns gegenseitig Sachen von dem wir früher nie nur ein Wort gewechselt haben. Mein Stiefvater war jedenfalls wiedermal bei seinem Kumpel anstatt daheim zu helfen. Und das regte meine Mutter so auf, das sie aus Wut anfing zu weinen. Ich habe meinem Stiefvater noch angerufen und meinte das Mama sehr wütend sein, er kam darauf sofort heim und wollte wissen was los ist. Meine Mutter fing an ihn anzubrüllen was das soll und das ihm seine Freunde wichtiger sind als die Familie. Darauf hin stritten sie sich so deftig, das ich mich in mein Zimmer verzog und laut Musik hörte, doch hatte immer ein Ohr bei meinen Eltern. Aber ich hatte es im Gewissen irgendwas passiert heute noch. Ich hab nur noch mitbekommen wir mein Stiefvater gebrüllt hat es reicht! Dann war es für einen kurzen moment ruhig, ich sah nur noch wie meine Mama aus dem Gästezimmer raus rannte und brüllte ich bring mich schon selber um. Dabei schaute sie so intensiv in die Augen. Aber in dem Moment hab ich das nicht realisiert und mich einfach nur darüber aufgeregt dass sie wiedermal mit dem Thema anfängt. Sie ist ja ins Schalfzimmer meiner Eltern gerannt, das auf dem Dachboden war. Ich hab nur die ganze seit was rumpeln gehört, dann war es ruhig. Ich dachte nur sie sei ins Bad und heult sich die Augen aus. Ich bereue es bis heute das ich ihr nicht hinterher bin. Es war gegen 2o Uhr als sie hoch ging. In der zwischen Zeit räumt ich meinen Schrank weiter ein. Bin ins Wohnzimmer was essen, aber immer mit den Gedanken bei meiner Mutter. Irgendwann mal konnte ich nicht mehr, machte mir sorgen und gegen 21.30uhr schaute mal nach ihr. Hmm die Tür war verschlossen, ich rief ihren Namen, Nix! Ich schaute durchs Schlüssenloch, kein Licht brennt und nix bewegt sich. Ich bin sofort runter zu meinem Stiefvater der gemütlich vor dem Ferseher sahst und CSI anschaute. Ich meinte nur zu ihm, bitte lass uns nachschauen ob alles okay ist. Wiederwillig stand er auf und ging mit hoch. Er rief genau so nach ihr, bis er die Leiter nahm und mich darum bat ihn Fest zuhalten. Ich stand mit der Leiter die an der Treppe gegen die Tür gelehnt war, das er endlich rüber klettert und schaut was los ist. Erst war alles ruhig, bis er entsetzt rief "Spinnt die" . Meine reaktion darauf, die Tür eintretten und schauen was mir meiner Mama los ist. Es war ein fehler. In dem Moment sehr ich nur wie meine Mutter sich selbst an einem Balken vom Dach erhängt hat...
Ich bin schreiend runter gerannt und hab die ganze Nachbarschafft aufgeweckt. Es war der o8.o8.2o10 gegen 21.40 Uhr als wir sie Tod auffanden, der allerschlimmste Tag meines Lebens! Ich kann mich ab da an nix mehr erinnern. Nur das meine beste Freundin neben mir war und ich bei guten Familienfreunden war. Durch eine Frau die für das Amt arbeitet wurde mir beigebracht das meine Mutter schon längst Tod sei. 2 Monate vergingen für mich als seien es 2 Jahre. Ich wohnte bei den Familienfreuden, weil ich nicht zurück in das Haus wollte, weil ich meinen Stiefvater nochmehr hasste und ihm die schuld an dem Tod meiner Mutter gab. Die Pflegefamilie (familienfreunde) schmieß mich dann aber raus, weil sie mit mir nicht umgehen konnten. Nur weil ich mich immer in mein Zimmer verzogen hab! Was eig verständlich ist. Denn ich wollte in Ruhe trauern. Wie durch einen Zufall tauchte der Bruder meiner Mutter auf, also mein Onkel. Er meinte er nimmt mich auf, ich kann bei Ihm Leben solang ich will. Ich packte all meine Sachen und zog zu ihm. Im Moment sitzte ich hier im Zimmer,die ich mit meiner 4 Jahre älteren Cousine teile und erzähle euch mein nicht so schönes Schicksal. Leider hatte ich aber nie die Kraft dazu, auf die Beerdigung meiner Mutter zu gehen. Sie wurde auf meinem Wunsch in der Türkei, in ihrer Heimatstadt begraben, die sie 2o Jahre lang nicht besuchen konnte. Sie hätte es so gewollt. Aber ein habe ich mir Versprochen, zu meinem 17 Geburtstag werde ich sie an ihrem Grab besuchen!!!

*Mama Ruhe In Frieden, Ich liebe Dich*

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21. März 2011 um 15:38


Oh mein gott wie traurig. Herzliches Beileid. Schicke Dir viel kraft.

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22. März 2011 um 0:12
In Antwort auf kirsty_12516800


Oh mein gott wie traurig. Herzliches Beileid. Schicke Dir viel kraft.


Vielen Danke ich möchte dir wirklich von herzen danken...

Das dass jemand gelesen hat und mir kraft schick, das gibt mir echt ein bisschen Mut und öffnet mir ein kleine Tür.

Wirklich vieeleeen Danke!!!

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