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Meine Mutter kommt mit der Trennung meines Vaters nicht klar

20. September 2009 um 19:34 Letzte Antwort: 5. November 2009 um 9:29

Hallo ihr,

es geht um die Trennung meiner Eltern. Sie hätten dieses Jahr ihre Silberhochzeit gehabt. Im Juni ist meine Mutter in ihre neue Wohnung eingezogen. Mein Vater ist mit seiner Mutter im (sein) Haus geblieben. Nun hat mein Vater meine Mutter mehr oder weniger gesagt, dass sie gehen soll. Meine Mutter wollte es eigentlich nicht. Beide haben ihre Sache zu der Trennung beigetragen. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht mehr und so ist für alle das Beste, bevor sie sich gegenseitig kaputt machen....dachte ich dann auch. Sie hatten schon sehr, sehr lange Probleme.

Nun zum Problem: Meine Mutter kann die Trennung nicht überwinden. Sie fühlt sich sehr einsam in ihrer neuen Wohnung (hat abends oder morgens keinen zum reden usw.) Früher hat sie gerne mal ein, zwei, drei, vier Gläschen Wein getrunken. Ist mir aber nie so extrem aufgefallen. Ich glaube jetzt allerdings, dass sie mittlerweile zu viel trinkt. Ich habe zwar nie gesehen, dass sie sich richtig betrunken hat, aber hab es im Gefühl und höre es auch mal von anderen Leuten. Ich habe sie schon öfter darauf angesprochen (ob sie auch tagsüber mal was trinkt) Sie hat es immer bestritten und war sofort beleidigt. Kritik kann sie sowieso nicht gut vertragen. Gestern war ich bei ihr und sie war die ganze Zeit nur am weinen, heute am Telefon wieder. Ich weiß nicht was ich machen soll, oder wie ich ihr helfen kann??? Sie unternimmt oft abends etwas mit Freundinnen, geht 3 Tage die Woche arbeiten und hat noch eine Mutter um die sie sich auch kümmern muss. Aber sie fühlt sich eben trotzdem einsam. Sie kann sich nicht aufraffen, Dinge allein in der Wohnung zu machen, wie z.B. Fernsehen (hat sie früher oft und gerne getan) oder mal das Rumpelzimmer vom Einzug aufzuräumen. (Ansonsten sieht ihre Wohnung Tipp top aus) Hunger hat sie auch nicht und sie isst kaum was.
Was kann ich denn bloß tun um ihr zu helfen? Als sie da gestern so saß, am weinen, habe ich wirklich Angst um sie bekommen, dass sie sich vielleicht was antut oder irgendwann da liegt, weil sie nur getrunken hat..... Habt ihr vielleicht ein paar Tips für mich??

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23. September 2009 um 21:12

Re
Hallo,

danke für deine Antwort Naja es kommt nach dazu, dass sich seid der Trennung viele "Freunde" von ihr abgewand haben und die zu Feiern nur noch meinen Vater einladen.Das macht noch zusätzlich fertig. Ich weiß, dass ich ihr wohl nicht helfen kann, aber ich habe einfach Angst, dass sie das Ganze nicht übersteht. Sie war gestern beim Hausarzt, da sie durch die ganze Weinerei mal wieder Druchfall, Erbrechen, keinen Appetit und Fieber hatte. Dieser hat ihr Antidepressiva verschrieben. Wenn das nicht hilft, sollte sie besser einen Therapeuten aufsuchen, da sie da sonst so nicht durchkommt meinte der Hausarzt. Naja schauen wir nun erstmal, ob die Tabletten in 14 Tagen etwas anschlagen...

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5. November 2009 um 9:29
In Antwort auf gaia_12732922

Re
Hallo,

danke für deine Antwort Naja es kommt nach dazu, dass sich seid der Trennung viele "Freunde" von ihr abgewand haben und die zu Feiern nur noch meinen Vater einladen.Das macht noch zusätzlich fertig. Ich weiß, dass ich ihr wohl nicht helfen kann, aber ich habe einfach Angst, dass sie das Ganze nicht übersteht. Sie war gestern beim Hausarzt, da sie durch die ganze Weinerei mal wieder Druchfall, Erbrechen, keinen Appetit und Fieber hatte. Dieser hat ihr Antidepressiva verschrieben. Wenn das nicht hilft, sollte sie besser einen Therapeuten aufsuchen, da sie da sonst so nicht durchkommt meinte der Hausarzt. Naja schauen wir nun erstmal, ob die Tabletten in 14 Tagen etwas anschlagen...

Bin in der (fast) gleichen Situation.
Hallo,
liebe und vor allem verständnisvolle Grüße an deine Mutter.
Als ich las dass deine Eltern dieses Jahr ihre Silberhochzeit hätten feiern können war mir zum heulen,denn auch wir haben 1984 geheiratet,
ja, wir haben "gefeiert", nämlich gar nicht, er hat sich nicht mal für diesen Tag freigenommen,
Geht deine Mutter auch ins Netz, dann würde ich mich gern mit ihr austauschen, denn Scheidung ist nicht gleich Scheidung und nach so langer Zeit spielen andere Prämissen eine Rolle.
Ich bin fest entschlossen mich zu trennen und will das aber nicht Hals über Kopf erledigen. Habe natürlich auch Angst vor den Folgen die deine Mutter im Moment durchmacht.
Also melde dich mal.
Andrea

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