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Meine Mutter hat den Kontakt zu mir abgebrochen

25. November um 9:30

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

Mehr lesen

Beste hilfreiche Antwort

25. November um 23:03
In Antwort auf avarrassterne1

Dir ist schon klar, dass der Vorschlag sie genauso entmündigt, wie der Typ es tut?

Familienrat, die Angeklagte vorladen und unter Druck setzen - nein, das hast Du nicht geschrieben, aber bei jemandem, der sich so leicht manipulieren lässt, kommt genau das dabei heraus.
Ist aber was anderes, weil die Familie sind ja "die Guten"? Nein, ist es nicht, es wäre genau das gleiche. Das mit den besten Absichten glaubt nun einmal JEDER von sich selbst.

Besser lesen bitte. Hier steht nichts von Anklage, entmündigen oder Druck machen. 

lass deinen Frust woanders aus.

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25. November um 9:51

wahnsinn
wo hat sie diesen typen her???  der macht mit ihr was er will und sie ist ihm hörig

sag bloß nicht dass sie ihn auch noch finanziert....

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25. November um 11:59
In Antwort auf carina2019

wahnsinn
wo hat sie diesen typen her???  der macht mit ihr was er will und sie ist ihm hörig

sag bloß nicht dass sie ihn auch noch finanziert....

Naja Sie leben eigentlich so gut wie nur von ihrem Geld 

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25. November um 12:18

Liebe carina2019
da wirst du leider nichts machen können.  Deine Mama muss da ihre Erfahrung selber machen. Leider, kann das wirklich lange dauern, bis sie sieht auf wen sie sich da eingelassen hast. 

Sei einfch da wenn sie dich braucht. Du darfst dich natürlich auch zurückziehen,  wenn das für dich gesunheitlich zu belastend wird.
lieb grüsse 

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25. November um 12:31
In Antwort auf anonym260

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

unglaublich wie schwach man sein kann. das kann ich gar nicht verstehen. was ist mit deiner mutter los? wie ist sie überhaupt so alt geworden in diesem zustand?

ich rate euch: tut euch als familie zusammen und trifft euch - ohne ihn. redet in aller ruhe mit der mama. sagt, was ihr denkt und euch bedrückt. ihr muss unbedingt geholfen werden. sie ist unfähig selbstständig zu leben und ist ihm bzw. sich selbt völlig ausgeliefert. 

ihr müsst jetzt als familie zusammenhalten und diesen typen los werden. er ist eine gefahr für sie. 

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25. November um 13:45
In Antwort auf anonym260

Naja Sie leben eigentlich so gut wie nur von ihrem Geld 

dachte ich mir
woher kommt der typ?  arbeitet er überhaupt?

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25. November um 13:45
In Antwort auf carina2019

dachte ich mir
woher kommt der typ?  arbeitet er überhaupt?

Ne er arbeitet leider nicht 

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25. November um 13:47
In Antwort auf fresh0000

unglaublich wie schwach man sein kann. das kann ich gar nicht verstehen. was ist mit deiner mutter los? wie ist sie überhaupt so alt geworden in diesem zustand?

ich rate euch: tut euch als familie zusammen und trifft euch - ohne ihn. redet in aller ruhe mit der mama. sagt, was ihr denkt und euch bedrückt. ihr muss unbedingt geholfen werden. sie ist unfähig selbstständig zu leben und ist ihm bzw. sich selbt völlig ausgeliefert. 

ihr müsst jetzt als familie zusammenhalten und diesen typen los werden. er ist eine gefahr für sie. 

Wir haben keine Chance. Sie ist alt genug und kann selbst entscheiden. Sie wird bestimmt irgendwann merken das es ein Fehler war, aber bis dahin sind es schmerzhafte Tage Woche Montage und eventuell jahre

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25. November um 14:35
In Antwort auf anonym260

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

ich denke, da wirst Du nichts machen können.
Letztlich ist es die Entscheidung Deiner Mutter und wenn sie den Kontakt mit Dir lieber abbricht als möglicher Weise dieses Prachtexemplar von Freund zu verlieren, kannst Du das nur akzeptieren.

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25. November um 14:38
In Antwort auf fresh0000

unglaublich wie schwach man sein kann. das kann ich gar nicht verstehen. was ist mit deiner mutter los? wie ist sie überhaupt so alt geworden in diesem zustand?

ich rate euch: tut euch als familie zusammen und trifft euch - ohne ihn. redet in aller ruhe mit der mama. sagt, was ihr denkt und euch bedrückt. ihr muss unbedingt geholfen werden. sie ist unfähig selbstständig zu leben und ist ihm bzw. sich selbt völlig ausgeliefert. 

ihr müsst jetzt als familie zusammenhalten und diesen typen los werden. er ist eine gefahr für sie. 

Dir ist schon klar, dass der Vorschlag sie genauso entmündigt, wie der Typ es tut?

Familienrat, die Angeklagte vorladen und unter Druck setzen - nein, das hast Du nicht geschrieben, aber bei jemandem, der sich so leicht manipulieren lässt, kommt genau das dabei heraus.
Ist aber was anderes, weil die Familie sind ja "die Guten"? Nein, ist es nicht, es wäre genau das gleiche. Das mit den besten Absichten glaubt nun einmal JEDER von sich selbst.

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25. November um 14:40
In Antwort auf anonym260

Wir haben keine Chance. Sie ist alt genug und kann selbst entscheiden. Sie wird bestimmt irgendwann merken das es ein Fehler war, aber bis dahin sind es schmerzhafte Tage Woche Montage und eventuell jahre

ja, bis dahin macht ihr den Weg zurück zu Euch nur schwerer, wenn ihr sie jetzt auch unter Druck setzt und sie, wenn es dann so weit ist, als ersten Gedanken zur Familie hat, jetzt zugeben zu müssen, dass die doch Recht hatten... Sollte dann von ihrem Stolz noch etwas übrig sein, steht das einer Rückkehr zur Familie im Wege.

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25. November um 17:01
In Antwort auf anonym260

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

Ach herje das tut mir sehr sehr Leid das zu hören. Ich habe in etwa die selbe Bindung zu meiner Mutter wie du zu deiner und ich wüsste nicht was ich tun würde, wenn mir so etwas passieren würde..

Ich kann mir folgendes vorstellen: Seit dem Tod deines Vaters, vermisste deine Mutter wahrscheinlich diese Zuneigung und Liebe, die eben ein Kind nicht geben kann. Diese Zuneigung und Liebe bekommt sie nun von ihrem neuen Partner und hält sich so extrem daran fest, dass sie gar nicht merkt, was sie dir damit eigentlich antut. 

Dieser neue Partner manipuliert sie und leider merkt sie das noch nicht selbst. 
Machen kannst du da nicht wirklich viel. Vielleicht kannst du mal versuchen Kontakt zu ihr aufnehmen und mal schauen was dann passiert. Vielleicht ist sie ja schon gar nicht mehr so glücklich und hat selbst gemerkt, dass ihr dieser Partner nicht gut tut. 

Ich hoffe fest, dass ihr wieder zueinander findet. 

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25. November um 17:46
In Antwort auf anonym260

Ne er arbeitet leider nicht 

wo hat sie den Kerl denn kennengelernt?

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25. November um 17:57
In Antwort auf sunny921

Ach herje das tut mir sehr sehr Leid das zu hören. Ich habe in etwa die selbe Bindung zu meiner Mutter wie du zu deiner und ich wüsste nicht was ich tun würde, wenn mir so etwas passieren würde..

Ich kann mir folgendes vorstellen: Seit dem Tod deines Vaters, vermisste deine Mutter wahrscheinlich diese Zuneigung und Liebe, die eben ein Kind nicht geben kann. Diese Zuneigung und Liebe bekommt sie nun von ihrem neuen Partner und hält sich so extrem daran fest, dass sie gar nicht merkt, was sie dir damit eigentlich antut. 

Dieser neue Partner manipuliert sie und leider merkt sie das noch nicht selbst. 
Machen kannst du da nicht wirklich viel. Vielleicht kannst du mal versuchen Kontakt zu ihr aufnehmen und mal schauen was dann passiert. Vielleicht ist sie ja schon gar nicht mehr so glücklich und hat selbst gemerkt, dass ihr dieser Partner nicht gut tut. 

Ich hoffe fest, dass ihr wieder zueinander findet. 

Wo mein dad verstorben ist, waren meine Eltern bereits geschieden. Sie war 8 Jahre allein stehend und ich glaube nun hat sie eine richtig große rosa Brille auf. Ich glaube nach 8 Jahre Single leben hat sie einfach Angst wieder alleine zu sein. Ich überlege jeden Tag sie anzurufen, aber ich mache es doch nicht. Meine Oma und meine tante haben ihr auch schon mehr mals gesagt sie soll sich bei mir melden, aber sie macht es nicht. Ich denke auch nicht das sie es nicht macht weil sie es so haben will sondern vielleicht eher die angst das wenn wir wieder kontakt haben ihr Partner sie verlässt. 

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25. November um 17:57
In Antwort auf anonym260

Naja Sie leben eigentlich so gut wie nur von ihrem Geld 

entschuldige bitte - aber, Deine Mutter ist alt genug, um ihr eigenes Leben zu bestimmen, selbst wenn es der Tochter Sorge bereitet.

Liebe TE, nimm es mir nicht übel, aber Du schreibst hier ein paar mal, dass Du NIEMANDEN mehr hättest und erwähnst aber genau so oft, dass Du ja offenbar einen Ehemann hast? Ist DER ein ''NIEMAND''?   Oder wie ist das zu verstehen?

Mit diesen Angaben, bin ich versucht, daraus zu schließen, dass weder Du, noch Deine Mutter, je gelernt haben, auf eigenen Füßen zu stehen, emotional betrachtet.

Ist ja nicht immer nur alles allein materiell zu betrachten.

Wenn die Mutter Depressionen hat, gehört sie damit zum Arzt.

Und wenn Dein Vater so früh von Euch gehen musste, dann ist es sehr verständlich, dass es umso schwieriger ist, sich so bald wieder auf einen neuen Menschen einzulassen.

Ich finde es schade, dass Du Dich als Tochter, noch immer an Deine Mutter anlehnen willst - dafür hast Du aber jetzt den Ehemann!

Egoismus und Eifersucht ist gerade nicht gut für Eure Beziehungen. Nehmt Rücksicht aufeinander - aber vergiss nie Deine Mutter darüber, sondern behalte ihre neue Beziehung im Auge - zusammen, mit Deinem Mann - denn, Euer Misstrauen gegenüber dem neuen Mann, könnte sogar berechtigt sein. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn der Partner versucht, die Familie auseinander zu bringen - sie quasi abschottet, um sie (die Frau) für sich allein zu haben!

4 Monate der Beziehung sind viel zu kurz, um sich derlei Kapriolen herausnehmen zu dürfen, ohne Folgen zu verursachen, die Euch allen schaden.

Das Gezerre an der Mutter muss aufhören. Was sie braucht, ist Hilfe und das Gefühl der Geborgenheit in ihrer Familie.
Sie hat sich in eine ''Liebe'' verloren und wird vielleicht ohne Hilfe auch nicht mehr die Kraft haben da raus zu kommen. Der Mann scheint sie ''im Griff'' zu haben.

Erkundigt Euch über Hilfsmöglichkeiten, bei einem Anwalt oder entsprechenden Institutionen - nicht in ''Alleingängen'' - das ist ganz wichtig! Und wartet damit nicht zu lange!

Alles Gute Dir und Deiner Familie

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25. November um 18:47
In Antwort auf gabriela1440

entschuldige bitte - aber, Deine Mutter ist alt genug, um ihr eigenes Leben zu bestimmen, selbst wenn es der Tochter Sorge bereitet.

Liebe TE, nimm es mir nicht übel, aber Du schreibst hier ein paar mal, dass Du NIEMANDEN mehr hättest und erwähnst aber genau so oft, dass Du ja offenbar einen Ehemann hast? Ist DER ein ''NIEMAND''?   Oder wie ist das zu verstehen?

Mit diesen Angaben, bin ich versucht, daraus zu schließen, dass weder Du, noch Deine Mutter, je gelernt haben, auf eigenen Füßen zu stehen, emotional betrachtet.

Ist ja nicht immer nur alles allein materiell zu betrachten.

Wenn die Mutter Depressionen hat, gehört sie damit zum Arzt.

Und wenn Dein Vater so früh von Euch gehen musste, dann ist es sehr verständlich, dass es umso schwieriger ist, sich so bald wieder auf einen neuen Menschen einzulassen.

Ich finde es schade, dass Du Dich als Tochter, noch immer an Deine Mutter anlehnen willst - dafür hast Du aber jetzt den Ehemann!

Egoismus und Eifersucht ist gerade nicht gut für Eure Beziehungen. Nehmt Rücksicht aufeinander - aber vergiss nie Deine Mutter darüber, sondern behalte ihre neue Beziehung im Auge - zusammen, mit Deinem Mann - denn, Euer Misstrauen gegenüber dem neuen Mann, könnte sogar berechtigt sein. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn der Partner versucht, die Familie auseinander zu bringen - sie quasi abschottet, um sie (die Frau) für sich allein zu haben!

4 Monate der Beziehung sind viel zu kurz, um sich derlei Kapriolen herausnehmen zu dürfen, ohne Folgen zu verursachen, die Euch allen schaden.

Das Gezerre an der Mutter muss aufhören. Was sie braucht, ist Hilfe und das Gefühl der Geborgenheit in ihrer Familie.
Sie hat sich in eine ''Liebe'' verloren und wird vielleicht ohne Hilfe auch nicht mehr die Kraft haben da raus zu kommen. Der Mann scheint sie ''im Griff'' zu haben.

Erkundigt Euch über Hilfsmöglichkeiten, bei einem Anwalt oder entsprechenden Institutionen - nicht in ''Alleingängen'' - das ist ganz wichtig! Und wartet damit nicht zu lange!

Alles Gute Dir und Deiner Familie

Die Liebe zu den Eltern ist eine andere wie zum Ehemann. Ich bin jeden Tag dankbar das mein Mann und ich diese Zeit zu zweit durch stehen. Wir geben uns Kraft und Halt. Auch er leidet an dieser Situation. Man kann noch so glücklich verheiratet oder liiert sein, einen riesen Freundeskreis oder Bekannten Kreis haben, aber die liebe der eltern ist was anderes. Wenn man ein Elternteil verliert weil er verstirbt dann nimmt man Abschied. Wenn ein bruch kommt ist das eine andere Art von Abschied mit der man sich erst zurecht finden muss

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25. November um 20:02
In Antwort auf anonym260

Die Liebe zu den Eltern ist eine andere wie zum Ehemann. Ich bin jeden Tag dankbar das mein Mann und ich diese Zeit zu zweit durch stehen. Wir geben uns Kraft und Halt. Auch er leidet an dieser Situation. Man kann noch so glücklich verheiratet oder liiert sein, einen riesen Freundeskreis oder Bekannten Kreis haben, aber die liebe der eltern ist was anderes. Wenn man ein Elternteil verliert weil er verstirbt dann nimmt man Abschied. Wenn ein bruch kommt ist das eine andere Art von Abschied mit der man sich erst zurecht finden muss

sei dankbar, dass Du 30 Jahre lang eine Mutter hattest, mit der Du Dich super verstanden hast. Das sind schon mal 30 Jahre mehr als bei mir, selbst wenn es bei 30 Jahren bleibt.

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25. November um 22:53

Deine Mutter war stark und hat dich großgezogen. Jetzt scheint sie durch diesen Mann wohl in ein Tief zu kommen. So wie es aussieht kannst du akut gerade wenig machen. Aber was du machen kannst  ist für sie da sein wenn sie dies selber erkennt und dann deine Hilfe braucht. Das hat was wie bei einem Alkoholkranken der erst tief fallen und scheitern muss um dann vielleicht zu genesen. Ertrage es und sei dann stark wenn sie dich braucht.

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25. November um 23:03
In Antwort auf avarrassterne1

Dir ist schon klar, dass der Vorschlag sie genauso entmündigt, wie der Typ es tut?

Familienrat, die Angeklagte vorladen und unter Druck setzen - nein, das hast Du nicht geschrieben, aber bei jemandem, der sich so leicht manipulieren lässt, kommt genau das dabei heraus.
Ist aber was anderes, weil die Familie sind ja "die Guten"? Nein, ist es nicht, es wäre genau das gleiche. Das mit den besten Absichten glaubt nun einmal JEDER von sich selbst.

Besser lesen bitte. Hier steht nichts von Anklage, entmündigen oder Druck machen. 

lass deinen Frust woanders aus.

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26. November um 7:51
In Antwort auf fresh0000

Besser lesen bitte. Hier steht nichts von Anklage, entmündigen oder Druck machen. 

lass deinen Frust woanders aus.

"als Familie zusammen tun und den Typen loswerden" ist sonst bitte WAS?
Jeder Mensch hat das Recht, Entscheidungen zu treffen. Ja, natürlich auch falsche Entscheidungen zu treffen. Und das tut die Mutter der TE. Die Entscheidungen ihrer Mutter muss die TE weder schlau noch weise noch toll finden, das müssen auch nicht die sein, die jemand anders an ihrer Stelle treffen würde, aber es ist immer noch die Entscheidung DER MUTTER, nicht die der TE, nicht die der Familie. Und der Mutter dieses Recht zu nehmen, indem die Familie sich zusammen tut und ihren Partner "los wird" nimmt der Mutter die Entscheidung genauso ab, wie "der Typ" es tut.

Und bitte, eine Familie, die sich zusammen tut um den Partner eines Familiemitgliedes "los zu werden" übt keinen Druck aus? Wem willst Du das denn verkaufen?

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26. November um 10:00
In Antwort auf gabriela1440

entschuldige bitte - aber, Deine Mutter ist alt genug, um ihr eigenes Leben zu bestimmen, selbst wenn es der Tochter Sorge bereitet.

Liebe TE, nimm es mir nicht übel, aber Du schreibst hier ein paar mal, dass Du NIEMANDEN mehr hättest und erwähnst aber genau so oft, dass Du ja offenbar einen Ehemann hast? Ist DER ein ''NIEMAND''?   Oder wie ist das zu verstehen?

Mit diesen Angaben, bin ich versucht, daraus zu schließen, dass weder Du, noch Deine Mutter, je gelernt haben, auf eigenen Füßen zu stehen, emotional betrachtet.

Ist ja nicht immer nur alles allein materiell zu betrachten.

Wenn die Mutter Depressionen hat, gehört sie damit zum Arzt.

Und wenn Dein Vater so früh von Euch gehen musste, dann ist es sehr verständlich, dass es umso schwieriger ist, sich so bald wieder auf einen neuen Menschen einzulassen.

Ich finde es schade, dass Du Dich als Tochter, noch immer an Deine Mutter anlehnen willst - dafür hast Du aber jetzt den Ehemann!

Egoismus und Eifersucht ist gerade nicht gut für Eure Beziehungen. Nehmt Rücksicht aufeinander - aber vergiss nie Deine Mutter darüber, sondern behalte ihre neue Beziehung im Auge - zusammen, mit Deinem Mann - denn, Euer Misstrauen gegenüber dem neuen Mann, könnte sogar berechtigt sein. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn der Partner versucht, die Familie auseinander zu bringen - sie quasi abschottet, um sie (die Frau) für sich allein zu haben!

4 Monate der Beziehung sind viel zu kurz, um sich derlei Kapriolen herausnehmen zu dürfen, ohne Folgen zu verursachen, die Euch allen schaden.

Das Gezerre an der Mutter muss aufhören. Was sie braucht, ist Hilfe und das Gefühl der Geborgenheit in ihrer Familie.
Sie hat sich in eine ''Liebe'' verloren und wird vielleicht ohne Hilfe auch nicht mehr die Kraft haben da raus zu kommen. Der Mann scheint sie ''im Griff'' zu haben.

Erkundigt Euch über Hilfsmöglichkeiten, bei einem Anwalt oder entsprechenden Institutionen - nicht in ''Alleingängen'' - das ist ganz wichtig! Und wartet damit nicht zu lange!

Alles Gute Dir und Deiner Familie

wow...   so kann nur jemand schreiben der absolut kein gutes verhältnis zu seiner mutter hat

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27. November um 3:44
In Antwort auf carina2019

wow...   so kann nur jemand schreiben der absolut kein gutes verhältnis zu seiner mutter hat

Irrtum -

so schreibt jemand, der selbst Mutter ist. Und meine Tochter dürfte sich in mein Liebesleben nicht einmischen, da ich mich für mich selbst verantwortlich fühle, wenn es um meine Beziehung geht.

Und... ganz ehrlich, das halte ich auch für dringend notwendig, damit die Rollen nicht vertauscht werden, die jeder inne hat.

Dass ich mich um meine Mutter gesorgt hatte als sie noch lebte, war für mich die Normalität und das wünsche ich keiner Tochter - am wenigsten meiner.

Wir Eltern sind für unsere Kinder da, wann immer sie uns brauchen und wenn sie es wünschen. Das macht für mich Sinn.  Töchter, die das Leben ihrer Eltern bestimmen wollen, nicht - bei aller Liebe!

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27. November um 3:49
In Antwort auf anonym260

Die Liebe zu den Eltern ist eine andere wie zum Ehemann. Ich bin jeden Tag dankbar das mein Mann und ich diese Zeit zu zweit durch stehen. Wir geben uns Kraft und Halt. Auch er leidet an dieser Situation. Man kann noch so glücklich verheiratet oder liiert sein, einen riesen Freundeskreis oder Bekannten Kreis haben, aber die liebe der eltern ist was anderes. Wenn man ein Elternteil verliert weil er verstirbt dann nimmt man Abschied. Wenn ein bruch kommt ist das eine andere Art von Abschied mit der man sich erst zurecht finden muss




hast Du denn mal überlegt, ob es zu diesem Bruch überhaupt hätte kommen müssen?

Für mich klingst Du ziemlich unbeholfen - woher kommt das?

 

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27. November um 6:54
In Antwort auf gabriela1440

entschuldige bitte - aber, Deine Mutter ist alt genug, um ihr eigenes Leben zu bestimmen, selbst wenn es der Tochter Sorge bereitet.

Liebe TE, nimm es mir nicht übel, aber Du schreibst hier ein paar mal, dass Du NIEMANDEN mehr hättest und erwähnst aber genau so oft, dass Du ja offenbar einen Ehemann hast? Ist DER ein ''NIEMAND''?   Oder wie ist das zu verstehen?

Mit diesen Angaben, bin ich versucht, daraus zu schließen, dass weder Du, noch Deine Mutter, je gelernt haben, auf eigenen Füßen zu stehen, emotional betrachtet.

Ist ja nicht immer nur alles allein materiell zu betrachten.

Wenn die Mutter Depressionen hat, gehört sie damit zum Arzt.

Und wenn Dein Vater so früh von Euch gehen musste, dann ist es sehr verständlich, dass es umso schwieriger ist, sich so bald wieder auf einen neuen Menschen einzulassen.

Ich finde es schade, dass Du Dich als Tochter, noch immer an Deine Mutter anlehnen willst - dafür hast Du aber jetzt den Ehemann!

Egoismus und Eifersucht ist gerade nicht gut für Eure Beziehungen. Nehmt Rücksicht aufeinander - aber vergiss nie Deine Mutter darüber, sondern behalte ihre neue Beziehung im Auge - zusammen, mit Deinem Mann - denn, Euer Misstrauen gegenüber dem neuen Mann, könnte sogar berechtigt sein. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn der Partner versucht, die Familie auseinander zu bringen - sie quasi abschottet, um sie (die Frau) für sich allein zu haben!

4 Monate der Beziehung sind viel zu kurz, um sich derlei Kapriolen herausnehmen zu dürfen, ohne Folgen zu verursachen, die Euch allen schaden.

Das Gezerre an der Mutter muss aufhören. Was sie braucht, ist Hilfe und das Gefühl der Geborgenheit in ihrer Familie.
Sie hat sich in eine ''Liebe'' verloren und wird vielleicht ohne Hilfe auch nicht mehr die Kraft haben da raus zu kommen. Der Mann scheint sie ''im Griff'' zu haben.

Erkundigt Euch über Hilfsmöglichkeiten, bei einem Anwalt oder entsprechenden Institutionen - nicht in ''Alleingängen'' - das ist ganz wichtig! Und wartet damit nicht zu lange!

Alles Gute Dir und Deiner Familie

Manches Mal frage ich mich, ob du die selben Threads liest, wie der Rest von hier. 

Ich kann nur den Kopf schütteln. 
 

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27. November um 7:40
In Antwort auf anonym260

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

Der "Neue" deiner Mutter versucht deine Mutter auszunutzen. Er denkt nur an seine Interessen. Sprich unbedingt mit deiner Mutter, wenn der Neue dir dumm kommen sollte ruf die Polizei. Mein damals geschiedener Vater hatte auch mal eine neue Freundin kennengelernt. Die war scheiße freundlich und hat sich total bei ihm eingeschleimt. Weil er so einsam war, ging er ihr auch fast auf dem Leim. Meine Schwester die damals noch bei ihm wohnte hatte da aber schnell einen Keil dazwischen gemacht.


Eine Beziehung die dafür sorgt dass sich liebende Eltern und Kinder nicht mehr verstehen ist etwas krankes oder verbrecherisches. Schmeiß diesen Typen aus dem Hause deiner Mutter raus. Was weiß der schon von deiner Familie. Notfalls hol dir nen Knüppel und schlag drauf. (Besser hol dir die Hilfe von Freunden oder anderen Familienangehörigen/Verwandten)

Der Typ ist mehrfach geschieden und er hat keine Beziehung zu seinen Kindern. Das ist ein Freak oder Heiratsschwindler.

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27. November um 9:44
In Antwort auf bar_sinister19

Manches Mal frage ich mich, ob du die selben Threads liest, wie der Rest von hier. 

Ich kann nur den Kopf schütteln. 
 

danke! genau meine meinung!

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28. November um 1:05
In Antwort auf carina2019

danke! genau meine meinung!

ruhig Blut 

gib zu, dass Du mich vermisst

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28. November um 1:07
In Antwort auf bar_sinister19

Manches Mal frage ich mich, ob du die selben Threads liest, wie der Rest von hier. 

Ich kann nur den Kopf schütteln. 
 

nein - ich gucke mir immer erst DEINE an...

Ordnung muss sein

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28. November um 13:40
In Antwort auf avarrassterne1

sei dankbar, dass Du 30 Jahre lang eine Mutter hattest, mit der Du Dich super verstanden hast. Das sind schon mal 30 Jahre mehr als bei mir, selbst wenn es bei 30 Jahren bleibt.

Ich wusste nicht, dass das hier ein Wetteifern ist, wer weniger Zeit mit der Mutter verbracht hat.

 

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28. November um 14:57
In Antwort auf l.diehl

Ich wusste nicht, dass das hier ein Wetteifern ist, wer weniger Zeit mit der Mutter verbracht hat.

 

um die ZEIT ging es nicht. Um Wetteifern auch nicht.

Davon abgesehen: was ist falsch daran, wenn man daran erinnert wird, zu schätzen, was man bekommen hat statt mit dem zu hadern, was es gerade nicht gibt?

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29. November um 9:38
In Antwort auf gabriela1440

Irrtum -

so schreibt jemand, der selbst Mutter ist. Und meine Tochter dürfte sich in mein Liebesleben nicht einmischen, da ich mich für mich selbst verantwortlich fühle, wenn es um meine Beziehung geht.

Und... ganz ehrlich, das halte ich auch für dringend notwendig, damit die Rollen nicht vertauscht werden, die jeder inne hat.

Dass ich mich um meine Mutter gesorgt hatte als sie noch lebte, war für mich die Normalität und das wünsche ich keiner Tochter - am wenigsten meiner.

Wir Eltern sind für unsere Kinder da, wann immer sie uns brauchen und wenn sie es wünschen. Das macht für mich Sinn.  Töchter, die das Leben ihrer Eltern bestimmen wollen, nicht - bei aller Liebe!

ins Liebesleben würd ich mich auch nicht einmischen

aber hier NUR von "Liebesleben" zu sprechen ist schon sehr ....

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3. Dezember um 8:06
In Antwort auf carina2019

ins Liebesleben würd ich mich auch nicht einmischen

aber hier NUR von "Liebesleben" zu sprechen ist schon sehr ....

gerade bei Dir könnte ich mir aber auch super die Antwort auf den umgekehrten Bericht vorstellen... der wäre dann wohl ungefähr so:

seit 4 Monaten habe ich endlich eine neue Partnerin gefunden. Wir unternehmen viel zusammen, durch mich hat sie Spaziergänge in der Natur schätzen gelernt, statt immer nur in den Betonwüsten die Konsumtempel abzuklappern, inzwischen gehen wir oft und gern im Wald spazieren. Stellt Euch vor, vor mir kannte sie noch nicht mal ACDC! Sie hat solche Musik nie gehört, jetzt zum ersten Mal beschäftigt sie sich überhaupt damit
Naja, das einzige Problem, was wir haben, ist ihre Familie. Die haben sich nie wirklich abgenabelt, waren ständig da. Ich denke, man muss doch als erwachsener Mensch auch ein eigenes Leben haben statt mehrfach in der Woche bei der Mutter herum zu sitzen? Wir hatten nie mal einen Tag Ruhe, immer war mindestens eine von denen da. Meine Partnerin hat sich dann auch etwas von ihnen distanziert, aber damit wurde es dann an den Wochenenden noch schlimmer. Immer wenn ich am WE nicht da war (ich musste immer mal zurück in die alte Heimat) und sie wieder mit ihrer Familie zusammen war, ist sie in ein richtig tiefes Loch gefallen.
Inzwischen hat sie den Kontakt zur Tochter ganz abgebrochen, die hing ja mehr an der Mutter als an ihrem eigenen Mann, ich meine, das ist doch nicht normal?

Und ich glaube jetzt will sich die Tochter mit der ganzen Familie zusammen tun, um mich wieder loszuwerden. Ihnen ist von Anfang an ein Dorn im Auge, dass sie sich auch durch mich mal etwas von ihrer Familie lösen konnte, mit 60 (!) nach 30 Jahren nur "Mutter" sein mal ein eigenes Lebens hatte. Und ich denke, wenn die alle auf meine Partnerin einreden, wird ihnen das bestimmt auch gelingen, sie ist nicht so ein Mensch, dass sie ihre Wünsche gegen so viele Personen auch durchsetzen würde, sie ist ein eher konfliktscheuer Mensch. Ich habe ihr auch schon angeboten, dass ich gehe, weil ich so viel Unruhe in die Familie bringe, als sie sich mal wieder mit ihrer Tochter gestritten hat. War zwar nicht wirklich wegen mir, aber sie sagte, sie haben sich sonst nie gestritten. Das wollte sie aber auch nicht. Und jetzt bin ich wohl schuld, dass sie sich von ihrer Familie teilweise zurückgezogen hat. Selbst mit ihrer Mutter (!) hatte ich schon die Diskussion, dass ich ihr noch klar sagen musste, dass ich nicht einfach zuschauen würde, wie sie sich zwischen meine Partnerin und mich stellt. Meine Partnerin ist doch nicht 16, sie ist 60, da mischt sich ihre Mutter immer noch ein?!?

Da wäre Deine Antwort noch genauso klar und die gleiche, lana? Glaube ich nicht wirklich.

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3. Dezember um 8:38
In Antwort auf avarrassterne1

gerade bei Dir könnte ich mir aber auch super die Antwort auf den umgekehrten Bericht vorstellen... der wäre dann wohl ungefähr so:

seit 4 Monaten habe ich endlich eine neue Partnerin gefunden. Wir unternehmen viel zusammen, durch mich hat sie Spaziergänge in der Natur schätzen gelernt, statt immer nur in den Betonwüsten die Konsumtempel abzuklappern, inzwischen gehen wir oft und gern im Wald spazieren. Stellt Euch vor, vor mir kannte sie noch nicht mal ACDC! Sie hat solche Musik nie gehört, jetzt zum ersten Mal beschäftigt sie sich überhaupt damit
Naja, das einzige Problem, was wir haben, ist ihre Familie. Die haben sich nie wirklich abgenabelt, waren ständig da. Ich denke, man muss doch als erwachsener Mensch auch ein eigenes Leben haben statt mehrfach in der Woche bei der Mutter herum zu sitzen? Wir hatten nie mal einen Tag Ruhe, immer war mindestens eine von denen da. Meine Partnerin hat sich dann auch etwas von ihnen distanziert, aber damit wurde es dann an den Wochenenden noch schlimmer. Immer wenn ich am WE nicht da war (ich musste immer mal zurück in die alte Heimat) und sie wieder mit ihrer Familie zusammen war, ist sie in ein richtig tiefes Loch gefallen.
Inzwischen hat sie den Kontakt zur Tochter ganz abgebrochen, die hing ja mehr an der Mutter als an ihrem eigenen Mann, ich meine, das ist doch nicht normal?

Und ich glaube jetzt will sich die Tochter mit der ganzen Familie zusammen tun, um mich wieder loszuwerden. Ihnen ist von Anfang an ein Dorn im Auge, dass sie sich auch durch mich mal etwas von ihrer Familie lösen konnte, mit 60 (!) nach 30 Jahren nur "Mutter" sein mal ein eigenes Lebens hatte. Und ich denke, wenn die alle auf meine Partnerin einreden, wird ihnen das bestimmt auch gelingen, sie ist nicht so ein Mensch, dass sie ihre Wünsche gegen so viele Personen auch durchsetzen würde, sie ist ein eher konfliktscheuer Mensch. Ich habe ihr auch schon angeboten, dass ich gehe, weil ich so viel Unruhe in die Familie bringe, als sie sich mal wieder mit ihrer Tochter gestritten hat. War zwar nicht wirklich wegen mir, aber sie sagte, sie haben sich sonst nie gestritten. Das wollte sie aber auch nicht. Und jetzt bin ich wohl schuld, dass sie sich von ihrer Familie teilweise zurückgezogen hat. Selbst mit ihrer Mutter (!) hatte ich schon die Diskussion, dass ich ihr noch klar sagen musste, dass ich nicht einfach zuschauen würde, wie sie sich zwischen meine Partnerin und mich stellt. Meine Partnerin ist doch nicht 16, sie ist 60, da mischt sich ihre Mutter immer noch ein?!?

Da wäre Deine Antwort noch genauso klar und die gleiche, lana? Glaube ich nicht wirklich.

Es ist also legitim, dass eine Mutter sich von heute auf morgen nicht mehr und sich für die gesundheitlichen Belange der Tochter interessiert?

Es ist auch legitim mit Trennung einen Menschen emotional zu erpressen? 

Warum ist die Tochter die Böse, wenn sie sich Sorgen macht? 
 

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3. Dezember um 8:54
In Antwort auf bar_sinister19

Es ist also legitim, dass eine Mutter sich von heute auf morgen nicht mehr und sich für die gesundheitlichen Belange der Tochter interessiert?

Es ist auch legitim mit Trennung einen Menschen emotional zu erpressen? 

Warum ist die Tochter die Böse, wenn sie sich Sorgen macht? 
 

jede Geschichte hat (mindestens) 2 Seiten. In den meisten Fällen sind beide legitim.
Jede dieser Seiten ist gefiltert, interpertiert. - so dass es selten möglich ist, von der einen Seite auf die ganze Geschichte zu schließen.
Beispielsweise wissen wir, dass das mit der "Erpressen mit Trennung" der Eindruck aus Sicht der Tochter war. Ob es die Absicht vom Partner der Mutter war - wissen wir nicht. Ob es auch der Eindruck der Mutter war - wissen wir nicht.
Und genau das ist das Problem, auf das ich hinaus wollte.
Ich bin mir recht sicher, hätte statt der Tochter der Partner der Mutter um Rat gefragt, wären die meisten Antworten anders ausgefallen - obwohl es doch die gleiche Situation ist.

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3. Dezember um 23:18
In Antwort auf avarrassterne1

jede Geschichte hat (mindestens) 2 Seiten. In den meisten Fällen sind beide legitim.
Jede dieser Seiten ist gefiltert, interpertiert. - so dass es selten möglich ist, von der einen Seite auf die ganze Geschichte zu schließen.
Beispielsweise wissen wir, dass das mit der "Erpressen mit Trennung" der Eindruck aus Sicht der Tochter war. Ob es die Absicht vom Partner der Mutter war - wissen wir nicht. Ob es auch der Eindruck der Mutter war - wissen wir nicht.
Und genau das ist das Problem, auf das ich hinaus wollte.
Ich bin mir recht sicher, hätte statt der Tochter der Partner der Mutter um Rat gefragt, wären die meisten Antworten anders ausgefallen - obwohl es doch die gleiche Situation ist.

Beide Sichtweisen zu betrachten.. Dahingehend kann ich dir zustimmen....

Jetzt kommt das große Aber. Wäre deine Intention dahin gehenden beide Seiten zu verstehen, wäre es ein leichtes für  dich auch die Warte der Te zu verstehen. 

Endgültig aufgehoben wurde der Aufruf zum Verständnis der anderen Seite mit deiner Aussage :"ich bin mir sicher.." 

Liebe TE, ich kann deine Sorge verstehen und lass dich nicht zur eifersüchtigen Dreijährigen abstempeln. Du kennst deine Mutter und ich denke du hast es so objektiv wie möglich geschildert. 

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9. Dezember um 3:21
In Antwort auf avarrassterne1

gerade bei Dir könnte ich mir aber auch super die Antwort auf den umgekehrten Bericht vorstellen... der wäre dann wohl ungefähr so:

seit 4 Monaten habe ich endlich eine neue Partnerin gefunden. Wir unternehmen viel zusammen, durch mich hat sie Spaziergänge in der Natur schätzen gelernt, statt immer nur in den Betonwüsten die Konsumtempel abzuklappern, inzwischen gehen wir oft und gern im Wald spazieren. Stellt Euch vor, vor mir kannte sie noch nicht mal ACDC! Sie hat solche Musik nie gehört, jetzt zum ersten Mal beschäftigt sie sich überhaupt damit
Naja, das einzige Problem, was wir haben, ist ihre Familie. Die haben sich nie wirklich abgenabelt, waren ständig da. Ich denke, man muss doch als erwachsener Mensch auch ein eigenes Leben haben statt mehrfach in der Woche bei der Mutter herum zu sitzen? Wir hatten nie mal einen Tag Ruhe, immer war mindestens eine von denen da. Meine Partnerin hat sich dann auch etwas von ihnen distanziert, aber damit wurde es dann an den Wochenenden noch schlimmer. Immer wenn ich am WE nicht da war (ich musste immer mal zurück in die alte Heimat) und sie wieder mit ihrer Familie zusammen war, ist sie in ein richtig tiefes Loch gefallen.
Inzwischen hat sie den Kontakt zur Tochter ganz abgebrochen, die hing ja mehr an der Mutter als an ihrem eigenen Mann, ich meine, das ist doch nicht normal?

Und ich glaube jetzt will sich die Tochter mit der ganzen Familie zusammen tun, um mich wieder loszuwerden. Ihnen ist von Anfang an ein Dorn im Auge, dass sie sich auch durch mich mal etwas von ihrer Familie lösen konnte, mit 60 (!) nach 30 Jahren nur "Mutter" sein mal ein eigenes Lebens hatte. Und ich denke, wenn die alle auf meine Partnerin einreden, wird ihnen das bestimmt auch gelingen, sie ist nicht so ein Mensch, dass sie ihre Wünsche gegen so viele Personen auch durchsetzen würde, sie ist ein eher konfliktscheuer Mensch. Ich habe ihr auch schon angeboten, dass ich gehe, weil ich so viel Unruhe in die Familie bringe, als sie sich mal wieder mit ihrer Tochter gestritten hat. War zwar nicht wirklich wegen mir, aber sie sagte, sie haben sich sonst nie gestritten. Das wollte sie aber auch nicht. Und jetzt bin ich wohl schuld, dass sie sich von ihrer Familie teilweise zurückgezogen hat. Selbst mit ihrer Mutter (!) hatte ich schon die Diskussion, dass ich ihr noch klar sagen musste, dass ich nicht einfach zuschauen würde, wie sie sich zwischen meine Partnerin und mich stellt. Meine Partnerin ist doch nicht 16, sie ist 60, da mischt sich ihre Mutter immer noch ein?!?

Da wäre Deine Antwort noch genauso klar und die gleiche, lana? Glaube ich nicht wirklich.

nicht dein ernst   

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9. Dezember um 7:48
In Antwort auf anonym260

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

Ich kann deinen Frust verstehen. Es muss wirklich schlimm sein, so den Kontakt zu verlieren. Bei meiner Mutter war es ähnlich: Als sie ihren neuen Partner kennenlernte schlief der Kontakt vollkommen ein. Ihre Interessen haben sich komplett verändert. Vorher war sie sehr tierlieb, jetzt jagt sie und hängt soch Trophäen an die Wand.

An Weihnachten fährt sie mit ihrem Partner in den Urlaub. Am Anfang hat sie uns Kinder noch gefragt, ob wor mitwollen, aber das hat ihrem Partner nicht gepasst. Irgendwann hat er sich sogar beschwert, wenn wir uns getroffen haben, oder ich zu Besuch kam. Als ich um Hilfe beim Umzug gebeten habe war ihm das auch zu viel.

Ich habe Besuche irgendwann komplett eingestellt und Weihnachten verbringe ich alleine bzw. an den Feiertagen mit Freunden.

Das Verhältnis zu meiner Mutter war jedoch nie sehr gut, sondern immer eher schwierig. Sie hat den Mann dann heimlich geheiratet. 

Jetzt, wo er schwer erkrankt ist, sucht sie wieder Kontakt, weil sie Angst hat in ihrem Ruhestand alleine, ohne Familie dazustehen.

Ich werde nächste Woche mal vorbeifahren, aber meine Meinung dazu ist: Wenn einer Mutter die Beziehung zum eigenen Kind so egal ist, hat sie auch nicht verdient, dass das Kind sich um sie kümmert.

Lebe dein eigenes Leben. Sie wird sich irgendwann wieder melden und dann musst du dir halt überlegen, ob du überhaupt noch etwas mit ihr zu tun haben willst.

Ich fahre nur hin um Fotoalben aus meiner Kindheit abzuholen, die bei ihr sind. Die nehme ich mit und dann sieht sie mich nie wieder. Ihren kranken Ehemann kann sie schön alleine pflegen und wenn sie an der Reihe ist, werde ich ihr eine Pflegekraft einstellen, aber das war mein letzter Besuch und nächstes Jahr gehe ich ins Ausland un wechsele die Telefonnummer/ Adresse ohne sie ihr mitzuteilen.

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9. Dezember um 23:12
In Antwort auf anonym260

Hallo an alle, 

Ich bin momentan wirklich so hilflos das ich dachte ich wende mich mal an ein forum und vielleicht gibt es gleich gesinnte.

Hier die Kurzfassung die auch sehr lang ist  

Meine Mutter (60) und ich (30) haben schon immer ein super Verhältnis. Sie war immer wie meine beste Freundin und Mutter in einem. Jeden Tag haben wir mindestens einmal geschrieben und wenn es nur eine guten morgen Nachricht war. Wir wohnen auch nur 3 Minuten voneinander entfernt. Nun hat sie seid 4 Monaten ein neuen Partner. Seit dem 1. Tag mochte er mich nicht, aber nicht aus charakterlichen Gründen sondern weil er der Meinung ist das man nicht so einen engen Kontakt zu seinen Kindern pflegen sollte. Er selbst hat zu seinen Kindern (von mehreren Frauen und war auch schon 2 mal verheiratet) so gut wie keinen Kontakt und möchte lieber frei sein (seine Worte) 
Nach 1 Woche hatten ich mit meiner Mutter einen kleinen Streit, wo er sich einmischte und zu meiner mutter sogar sagte es sei besser wenn er geht und sie sich trennen er bringe zu sehr Unruhe rein. Meine Mutter war natürlich gleich panisch und ich verstand sein Kommentar nicht weil der Streit nur eine Kleinigkeit war und nichts mit ihm zu tun hatte. Ich habe mich gewundert warum er den so übertrieben reagiert und sich überhaupt einmischt. Es wurde dann auffällig, daß immer wenn auch die 2 stress hatten (meine mutter erzählte mir natürlich davon) oder ich mit meiner mutter Streit hatte, er immer gleich mit Trennung drohte, so das meine mutter natürlich immer mehr angst bekam ihn zu verlieren. Darauf hin fing sie an sich ihm immer mehr anzupassen. Sie liebt backstreet boys und aufeinmal steht sie auf acdc Weil er sie mag. Sie liebt es zu bummeln und aufeinmal steht sie auf Wald Spaziergänge. Sie distanzierte sich dann immer mehr von mir, weil sie angst hat ihn zu verlieren und sie verändert sich immer mehr (das sind nur ein paar Beispiele). Wenn ich mit ihr was unternehmen wollte musste sie ihn immer erst "fragen" und er entschied dann. Sie Hatte immer weniger Zeit. Wenn er nicht bei ihr war (seid dem 1. Tag wo sie zusammen kamen hat er sozusagen schon bei ihr gewohnt), er fuhr meistens einmal die Woche heim für 2 Tage, stand meine Mutter bei uns vor der Tür (zwecks Gesellschaft) oder sie meldete sich das ich Sachen für sie erledigen soll, da es ihr nicht gut ging. Meine Mutter ist depressiv und immer wenn er weg war viel sie in ein Loch (sie ist es ja gewohnt ständig jemand um sich zu haben da er ja ständig da war). In der Zeit habe ich mich um sie gekümmert. Das passte ihm gar nicht. Ich vermute das es eine Art won Abhängigkeit ist was er wollte. Immer wenn er weg war war sie ja nicht alleine, ich war ja da. Nun hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und so hart es klingt aber sie ist auf eine Art nun auf ihn angewiesen. Wenn er mal nicht da ist hat sie niemanden mehr. Sie distanziert sich nun auch von ihrer Mutter und Schwester. Er hatte sogar meiner Oma "gedroht" , daß sich niemand zwischen ihm und ihrer Tochter drängt und wenn doch dann würde er dafür sorgen das der Kontakt bricht. Ich habe meine Oma natürlich gesagt das er das auch hin bekommt, bei meiner Mutter und mir hat er es ja auch geschafft. Er manipuliert sie so sehr und ich habe keine chance. Inzwischen pendeln sie zwischen seiner und ihrer Wohnung und seid ca. 3 Wochen leben sie nun in seiner wohnung. Sie leben auch auf ihre Kosten. 

Bei mir hat man vor 3 Monaten gesundheitliche Probleme festgestellt und sie fragt nicht mal wie es mir geht. Ich habe ab nächstes Jahr ein neuen Arbeitsplatz und mein Mann und ich ziehen zum Ende des Jahres sogar um. Alles wichtige, einschlagene Erlebnisse in meinem Leben und meine Mutter weiß nicht darüber. Ich kann sie nicht mal um Rat fragen. Das ich gesundheitlich angeschlagen bin, hat sie am Anfang noch mit bekommen, aber sie kennt keine Ergebnisse von den Ärzten. Sie haben sogar ms vermutet und das weiß sie und sie weiß bis heute nicht was raus gekommen ist. Es scheint so als ob sie mich nicht mehr liebt. Ich vermisse sie jeden Tag und der Schmerz ist unerträglich. Ich habe vor 3 Jahren mein Vater an dem Krebs verloren und meine Mutter ist das einzige was ich noch habe und das sie nun kein Kontakt mehr mit mir hat zerreißt mir mein Herz. Mit einer Trennung klar zu kommen weil jemand verstorben ist ist ein anderes Gefühl wie jemand der dich im Stich lässt. 
Ich bin dankbar für jeden Rat oder vielleicht hat jemand auch sowas erlebt 


Danke schon mal vorab 

Das ist wirklich traurig, dass dieser Mann sie so für sich vereinnahmt. Ich kenn ihn zwar nicht, aber das macht mich wütend.
Deine Mutter scheint psychisch labil zu sein und er nutzt dies zu seinen Gunsten aus. 

ich bin mir sicher, dass deine Mutter dich liebt und sich sicher oft fragt, was du machst und wie es dir geht. Aber sie hat sicher zu große Angst vorm Alleinsein und handelt wie er will.

ich würde dir gerne etwas positives schreiben, aber ich denke solange deine Mutter nicht selbst begreift, dass es eine egoistische "Liebe" von ihm ist, wird sie sicher nicht auf dich zugehen.

suchst du denn noch den Kontakt ? Ich denke ich würde sie einfach weiterhin kontaktieren- auch wenn es dich verletzt - du bist in dem Fall die Stärkere und kannst ihr vielleicht verzeihen, weil sie im Grunde gar nicht weiß, was sie dir antut 

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9. Dezember um 23:21
In Antwort auf happilyworking

Ich kann deinen Frust verstehen. Es muss wirklich schlimm sein, so den Kontakt zu verlieren. Bei meiner Mutter war es ähnlich: Als sie ihren neuen Partner kennenlernte schlief der Kontakt vollkommen ein. Ihre Interessen haben sich komplett verändert. Vorher war sie sehr tierlieb, jetzt jagt sie und hängt soch Trophäen an die Wand.

An Weihnachten fährt sie mit ihrem Partner in den Urlaub. Am Anfang hat sie uns Kinder noch gefragt, ob wor mitwollen, aber das hat ihrem Partner nicht gepasst. Irgendwann hat er sich sogar beschwert, wenn wir uns getroffen haben, oder ich zu Besuch kam. Als ich um Hilfe beim Umzug gebeten habe war ihm das auch zu viel.

Ich habe Besuche irgendwann komplett eingestellt und Weihnachten verbringe ich alleine bzw. an den Feiertagen mit Freunden.

Das Verhältnis zu meiner Mutter war jedoch nie sehr gut, sondern immer eher schwierig. Sie hat den Mann dann heimlich geheiratet. 

Jetzt, wo er schwer erkrankt ist, sucht sie wieder Kontakt, weil sie Angst hat in ihrem Ruhestand alleine, ohne Familie dazustehen.

Ich werde nächste Woche mal vorbeifahren, aber meine Meinung dazu ist: Wenn einer Mutter die Beziehung zum eigenen Kind so egal ist, hat sie auch nicht verdient, dass das Kind sich um sie kümmert.

Lebe dein eigenes Leben. Sie wird sich irgendwann wieder melden und dann musst du dir halt überlegen, ob du überhaupt noch etwas mit ihr zu tun haben willst.

Ich fahre nur hin um Fotoalben aus meiner Kindheit abzuholen, die bei ihr sind. Die nehme ich mit und dann sieht sie mich nie wieder. Ihren kranken Ehemann kann sie schön alleine pflegen und wenn sie an der Reihe ist, werde ich ihr eine Pflegekraft einstellen, aber das war mein letzter Besuch und nächstes Jahr gehe ich ins Ausland un wechsele die Telefonnummer/ Adresse ohne sie ihr mitzuteilen.

Finde ich persönlich sehr hart. Deine Mutter war blind vor Liebe und ich verstehe die Wut und Enttäuschung darüber aber ich bin mir sicher, dass du eher Frieden mit dir selbst findest, wenn du ihr verzeihen kannst. 

es gibt sicher viele Gründe warum, sie dich enttäuscht hat und es nicht verdient hätte ! Aber verzeihen macht frei ! Ich spreche da aus ähnlicher Erfahrung nur dass es bei mir kein Kontaktabbruch war sondern ungleiche Behandlung zwischen mir und meinem Bruder.

wenn du ihr nicht verzeihen kannst, bestrafst du dich letztendlich selbst. Auch Studien beweisen, dass seelische Wunden, die nicht verziehen werden können bei den Geschädigten zu Krankheiten führen können. Ich möchte dir natürlich keine Angst machen, aber selbst wenn es jetzt für dich scheint richtig zu sein, ihr nicht verzeihen zu können - könnte es dich vielleicht doch irgendwann einholen. 

Ich hatte selbst schon ein Seminar zum Thema verzeihen besucht bei Fragen, geb ich gerne Feedback !

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11. Dezember um 8:09
In Antwort auf pyrophoric_89

Finde ich persönlich sehr hart. Deine Mutter war blind vor Liebe und ich verstehe die Wut und Enttäuschung darüber aber ich bin mir sicher, dass du eher Frieden mit dir selbst findest, wenn du ihr verzeihen kannst. 

es gibt sicher viele Gründe warum, sie dich enttäuscht hat und es nicht verdient hätte ! Aber verzeihen macht frei ! Ich spreche da aus ähnlicher Erfahrung nur dass es bei mir kein Kontaktabbruch war sondern ungleiche Behandlung zwischen mir und meinem Bruder.

wenn du ihr nicht verzeihen kannst, bestrafst du dich letztendlich selbst. Auch Studien beweisen, dass seelische Wunden, die nicht verziehen werden können bei den Geschädigten zu Krankheiten führen können. Ich möchte dir natürlich keine Angst machen, aber selbst wenn es jetzt für dich scheint richtig zu sein, ihr nicht verzeihen zu können - könnte es dich vielleicht doch irgendwann einholen. 

Ich hatte selbst schon ein Seminar zum Thema verzeihen besucht bei Fragen, geb ich gerne Feedback !

Ich verstehe deinen Einwand und sicherlich kann man manche Geschehnisse verzeihen und es ist gut, wenn man das tut. In meinem Fall ist die Lösung für mich eindeutig.

Meine Mutter ist eine selbstunsichere, weibliche Narzisstin und es gibt Geschehnisse (z. B. Gewalt und Misshandlung), die man nicht verzeihen kann und muss. In dem Fall ist es eher krankhaft, wenn man sich solchen Menschen weiterhin aussetzt und den Kontakt aufrecht erhält. Ich habe heute noch Albträume und Flashbacks, wenn ich Kontakt zu meiner Mutter habe.

Trotzdem idealisiert man seine Eltern und wünscht sich ein heiles Elternhaus und versucht zu verstehen, wieso sie nicht in der Lage waren die eigenen kindlichen Bedürfnisse zu stillen. Die innere Heilung kann man aber auch ohne toxische Personen in seinem Leben suchen und meist ist das einfacher.

Meine Mutter wird nicht über Nacht zu einem liebevolleren oder angenehmeren Menschen werden, sondern sie bleibt manipulativ und gefährlich. Ich bin froh, dass ich den Absprung geschafft habe und mich von ihr nicht mehr abhängig fühle.

In dem Fall der Post-Erstellerin scheint es aber eine gesunde Basisbeziehung gegeben zu haben. Da kann man sich natürlich überlegen, die Türe offen zu halten.

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