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Meine Frau möchte, dass meine Tochter keinen Kontakt zu meiner Mutter hat.

15. Mai 2005 um 11:59

Hallo,
ich bin in einer so blöden und sehr stressigen situation, dass ich mich nun mal an leute wenden möchte, denen es ähnlich geht und die vielleicht mir tips geben können, wie ich damit umgehen soll:

Ja, also ich bin seit fast 7 Jahren verheiratet und habe eine 6 jährige tochter, seit der geburt ist es aber in meiner ehe nicht mehr so entspannt wie früher, was aber nicht mit meiner tochter zu tun hat, sondern es hat sich im laufe des ersten lebensjahres ein so bitterer Streit zwischen meiner frau und meiner mutter entwickelt, dass ich denke, dieser streit wird meine ehe zerstören,wenn sich nichts ändert.
streitpunkt ist immer die unreflektierten anfeindungen meiner frau meiner mutter gegenüber, in ihrer abwesendheit, sie zieht meine mutter förmlich durch den dreck. das auch vor meiner tochter und diese entfernt sich nun auch zunehmend von meiner mutter. auf der anderen seite fordert meine mutter, vielleicht berechtigt, auch ein minimum an kontakt zu ihrer bis vor kurzem einzigen enkelin. in diesem spannungsfeld stehe ich nun schon so lange, dass ich schon leicht colerische züge entwickelt habe, wenn es um dieses thema geht. Meine frau scheint so verletzt zu sein, dass sie mit aller gewalt, das bezeichne ich schon als gewalt, ohne rücksicht auf frieden in den eigenen 4 wänden, den kontakt zu meiner mutter verhindert.
ich bin ratlos und hätte gerne, dass mir jemand zu diesem thema was sagen kann.
vielen dank

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15. Mai 2005 um 13:52

Und was ist dein beitrag...?
kann es sein, dass du dich von deiner mutter nicht genügend abgenabelt hast?
deine kurze beschreibung hört sich so an, als ob deine frau das problem hätte. es ist aber genauso deines! du hast deine frau zu unterstützen - udn ggf. muss deine mutter dann eben zurückstecken.
schade, dass der konflikt schon so alt ist. der lässt sich nicht mehr so schnell lösen.
ich bin mir aber sicher, dass du zugeben musst, dass wenn du an die zeit kurz nach der geburt deiner tochter denkst, dass du dann feststellst, dass du dich nicht genügend vor deine frau gestellt hast. was auch immer der inhalt dieses streist war! und er WIRD deine ehe zerstören, wenn du nicht bald was tust..
da ist ein ziemlich übliches problem und liegt oft daran, dass die männer eben noch nicht von ihren müttern abgnabelt sind.
deine frau ist total verletzt und auch alleine, weshalb sie deine mutter "klein" macht. das ist nicht in ordnung, zjmal sie eure tochter reinzieht, aber entspringt ihrer hilflosigkeit. nur du kannst sie stärken. also fühle dich vielleihct mal zuständig dafür, deiner frau da rauszuhelfen, statt sie ebenfalls "anzuklagen".
notfalls wirst du dich hoffentlich für deine frau entscheiden udn nicht für deine mutter (heisst, dass du ggf. für eine weil die "berechtigten ansprüche deiner mutter" hinter die ebenfalls berechtigten anfoderungen deiner frau, nämlich dass du dich schützend bzgl.deiner mutter vor sie stellst), zurück stellst.
du siehst zwar, dass deine frau verletzt ist. ihre vehemente reaktion ist pure hilflosigkeit, für die du dich offensichtlich überhaupt nciht zuständig fühlst. eigentlich ist es nämlich ein problem zwischen euch (dass du nicht ganz bei ihr bist, sondern auch noch bei deiner mutter), udn nicht zwischen ihr und deiner mutter - es kommt nur so raus, weil sie auf dich nicht so wütend sein will, weil sie dich liebt. deshalb ist sie wütend auf deine mutter. weil diese dich nicht loslässt. dabei ist es an dir, deine mutter loszulassen udn dich zu deiner frau zu stellen.

was tun???? erst musst du dich für deine frau enzscheiden und dann reden, reden, reden...sie muss wieder vertrauen in dich gewinnen und spüren, dasss du bei irh angekommen bist.

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15. Mai 2005 um 15:34
In Antwort auf sophie19021

Und was ist dein beitrag...?
kann es sein, dass du dich von deiner mutter nicht genügend abgenabelt hast?
deine kurze beschreibung hört sich so an, als ob deine frau das problem hätte. es ist aber genauso deines! du hast deine frau zu unterstützen - udn ggf. muss deine mutter dann eben zurückstecken.
schade, dass der konflikt schon so alt ist. der lässt sich nicht mehr so schnell lösen.
ich bin mir aber sicher, dass du zugeben musst, dass wenn du an die zeit kurz nach der geburt deiner tochter denkst, dass du dann feststellst, dass du dich nicht genügend vor deine frau gestellt hast. was auch immer der inhalt dieses streist war! und er WIRD deine ehe zerstören, wenn du nicht bald was tust..
da ist ein ziemlich übliches problem und liegt oft daran, dass die männer eben noch nicht von ihren müttern abgnabelt sind.
deine frau ist total verletzt und auch alleine, weshalb sie deine mutter "klein" macht. das ist nicht in ordnung, zjmal sie eure tochter reinzieht, aber entspringt ihrer hilflosigkeit. nur du kannst sie stärken. also fühle dich vielleihct mal zuständig dafür, deiner frau da rauszuhelfen, statt sie ebenfalls "anzuklagen".
notfalls wirst du dich hoffentlich für deine frau entscheiden udn nicht für deine mutter (heisst, dass du ggf. für eine weil die "berechtigten ansprüche deiner mutter" hinter die ebenfalls berechtigten anfoderungen deiner frau, nämlich dass du dich schützend bzgl.deiner mutter vor sie stellst), zurück stellst.
du siehst zwar, dass deine frau verletzt ist. ihre vehemente reaktion ist pure hilflosigkeit, für die du dich offensichtlich überhaupt nciht zuständig fühlst. eigentlich ist es nämlich ein problem zwischen euch (dass du nicht ganz bei ihr bist, sondern auch noch bei deiner mutter), udn nicht zwischen ihr und deiner mutter - es kommt nur so raus, weil sie auf dich nicht so wütend sein will, weil sie dich liebt. deshalb ist sie wütend auf deine mutter. weil diese dich nicht loslässt. dabei ist es an dir, deine mutter loszulassen udn dich zu deiner frau zu stellen.

was tun???? erst musst du dich für deine frau enzscheiden und dann reden, reden, reden...sie muss wieder vertrauen in dich gewinnen und spüren, dasss du bei irh angekommen bist.

"Und was ist dein beitrag...?"
Hallo sophie,
das sind sehr offene worte, danke dafür, zunächst mal.
du hast recht der knackpunkt war direkt nach der geburt, vielleicht auch schon während der schwangerschaft, da hat sich meine mutter nicht korrekt verhalten, meine frau, sie ist übrigen ausländerin und etwa 1500 km von ihrer eigenen familie entfernt, war damals emotional sehr dünnhäutig, nahm alles sehr ernst usw. ich habe das damals unterschätzt und darauf gehofft, meine frau kann sich von so manch blöden spruch distanzieren, konnte sie aber nicht, und so sind es auch heute noch immer die alte sachen, die sie ihr vorwirft, weshalb sie immer noch verletzt ist, übrigens das gleiche sehe ich auch, dass ich mich lange nicht eindeutig zu ihr bekannt habe, das tue ich aber nun schon lange, ich verlange nur, dass sie auch mein dilemma versteht und für mich ein bisschen tolleranter ist. aber das schiff ist in der beziehung so fest gefahren, dass nach sehr harmonischen tagen und wochen, nur das thema das ganze kippen kann, ein finger zippen, wie heute morgen, und schon ist die kacke so am dampfen.

ist es denn zuviel verlangt, dass sie sich für mich und für die ruhe in den eigenen wänden ein bisschen lockerer zeigt und nicht immer meine tochter reinzieht.
die tut mir bei der sache nämlich am meisten leid.
und meine mutter irgendwie auch, denn die vermisst wirklich meine tochter.
aber vielleicht bin ich immer noch nicht eindeutig genug, aber wie soll ich das sein, ich bin nun mal der seohn meiner mutter.

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15. Mai 2005 um 19:39
In Antwort auf lehi_12946481

"Und was ist dein beitrag...?"
Hallo sophie,
das sind sehr offene worte, danke dafür, zunächst mal.
du hast recht der knackpunkt war direkt nach der geburt, vielleicht auch schon während der schwangerschaft, da hat sich meine mutter nicht korrekt verhalten, meine frau, sie ist übrigen ausländerin und etwa 1500 km von ihrer eigenen familie entfernt, war damals emotional sehr dünnhäutig, nahm alles sehr ernst usw. ich habe das damals unterschätzt und darauf gehofft, meine frau kann sich von so manch blöden spruch distanzieren, konnte sie aber nicht, und so sind es auch heute noch immer die alte sachen, die sie ihr vorwirft, weshalb sie immer noch verletzt ist, übrigens das gleiche sehe ich auch, dass ich mich lange nicht eindeutig zu ihr bekannt habe, das tue ich aber nun schon lange, ich verlange nur, dass sie auch mein dilemma versteht und für mich ein bisschen tolleranter ist. aber das schiff ist in der beziehung so fest gefahren, dass nach sehr harmonischen tagen und wochen, nur das thema das ganze kippen kann, ein finger zippen, wie heute morgen, und schon ist die kacke so am dampfen.

ist es denn zuviel verlangt, dass sie sich für mich und für die ruhe in den eigenen wänden ein bisschen lockerer zeigt und nicht immer meine tochter reinzieht.
die tut mir bei der sache nämlich am meisten leid.
und meine mutter irgendwie auch, denn die vermisst wirklich meine tochter.
aber vielleicht bin ich immer noch nicht eindeutig genug, aber wie soll ich das sein, ich bin nun mal der seohn meiner mutter.

Ja, du verlangst zu viel!
hi william,
ich denke, vom kopf her hast du das problem voll in griff, zitat: "das gleiche sehe ich auch, dass ich mich lange nicht eindeutig zu ihr bekannt habe, das tue ich aber nun schon lange".
toll, das hätte ich nach deinem ersten beitrag nicht gedacht. herzlichen glückwunsch, das ist ein wirklihc wesentlicher schritt.
dann gehts aber weiter: "ich verlange nur, dass sie auch mein dilemma versteht und für mich ein bisschen tolleranter ist." ..und das geht nicht, weil "weshalb sie immer noch verletzt ist" ---alles deine worte. du gibst dir die antwort eigentlich selbst.
du kannst von deiner frau nichts fordern, was sie dir nicht selbst geben kann, sie ist zu schwach und zu verletzt udn nur du kannst ihr da raushelfen. --also musst du warten, bis es soweit ist. und bis dahin müsst ihr halt hart dran arbeiten. und das ist wirklich arbeit.
vielleicht kannst du ihr sagen, dass du dran arbeiten willst und dass du versuchst geduldig zu sein mit ihr und ihrer verletztheit. aber erwähne auf keinen fall, dass du von irh erwartetst, dass sie auch einen schritt auf dich zugeht und "deine mutetr toleriert" ---das kommt erst viel später. mache ihr klar, dass sie so viel zeit bekommt, wie sie braucht und dass du vollkommen auf ihrer seite stesht. dazu gehört vielleicht auch, dass du eine weile auf den kontakt zu deiner mutter verzichtest um ihr zu zeigen, dass er dir ernst ist, bei ihr zu sein (vielleicht stellt deien frau áber auch eine andere regel für die ersten schritte auf). wenn du ihr vertrauen gewonnen hast, dass sie die ersten schritte mitgehen will, dann versuche mit ihr eine einigung bzgl. der rolle eurer tochter zu finden ---das ist ein thema zwischen euch als paar (noch nicht mal als eltern ---auch wenn das inhaltlich die ursache war)....

ja, es ist zu viel verlangt, dass sie jetzt so locker ist, wie du es für den frieden brauchst. und dass deine mutter ihre enkelin vermisst ist verständlich, aber wiegt nicht schwerer (und schon gar nicht gleich) der verletztheit und den bedürfnissen deiner frau! deine frau geht immer vor deine mutter!!! halte dich zurück und auch deine mutter. jetzt ist deine frau dran (vorausgesetzt, sie hat eure ehe noch nicht aufgeben, was hart an der grenze ist, wenn sie eure tochter mit reinzieht). den satz "ich bin nun mal der seohn meiner mutter" halte ich für bedenklich ---du kannst nicht beidel gleichzeitig sein. du solltest mehr vate rund ehemann sein als sohn ---vielleicht bist du doch noch nicht abgenabelt genug...? geh da mal in dich....

für die gespräche mit deiner frau empfehle ich dir "zwiegespräche" nach möller (buch: die wahrheit beginnt zu zweit) und wenn du lust hast, lese dohc auch mal was über familienaufstellung nach hellinger....

alles gute!

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16. Mai 2005 um 14:12

Kann dir keine PN schicken...
mein rechner streikt, wenn ich dir eine PN schicken will...sorry.

hier die antwort:

hi william,

naja, in erster linie bin ich auch privat involviert.

vor 3 jahren kam unser 1. kind auf die welt und da lief es ähnlich schief wie bei euch. wir haben 2 jahre gebraucht, bis wir rausgefunden haben, was das problem ist:

- dass mir seine mutter zu nahe getreten ist

- dass mein mann nicht zu mir stand (was nach wie vor das schlimmste ist, drückt sich in meiner wut gegen seine mutter aus)

- dass er zu ihr nicht NEIN sagen kann (und es mir nicht erlaubt hat)

----> udn dass es folglich nicht ein problem zwischen schwiegermutetr und mir ist, sondern zwischen ihm und mir

von da an haben wir hart dran gearbeitet.

ich bin familiensoziologin, coach und personalentwicklerin und daher von professioneller seite in ähnlicher situation wie du.

dann habe ich angefangen, viel zu lesen (halbes psychologiestudium *grins*) und die zwieschgspräche mit meinem mann geführt.

ich weiss jetzt, dass er bei mir steht. das ist der wesentliche schritt!!!!

aber in bezug auf meine schwiegermutter bin ich immer noch total verletzt udn verkrampft. das ist für meinen mann sehr belastend, weil er seine mutetr ja auch liebt - aber ich weiss jetzt, dass ich zuerst bei ihm komme (was ne weile nicht so war, weil er sie ja machen liess, statt mich zu schützen)

alos, das ganze ist auch bei uns nicht ausgestanden, aber wir sind auf einem guten weg.

und du auch! da bin ich mir ganz sicher!!!!

ich wünsch dir gute nerven ---denn auch ich bin sehr brutal ggü. meiner schwiegermutter, was sonst gar nicht meine art ist, aber ich bin eben auch sehr schwach und verletzt (weshalb ich gut position für deine frau beziehen kann).

alles gute! (vielleicht hats du ja auch lust, mich auf dem laufenden zu halten? )

+ liebe grüsse.....

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16. Mai 2005 um 22:07
In Antwort auf sophie19021

Kann dir keine PN schicken...
mein rechner streikt, wenn ich dir eine PN schicken will...sorry.

hier die antwort:

hi william,

naja, in erster linie bin ich auch privat involviert.

vor 3 jahren kam unser 1. kind auf die welt und da lief es ähnlich schief wie bei euch. wir haben 2 jahre gebraucht, bis wir rausgefunden haben, was das problem ist:

- dass mir seine mutter zu nahe getreten ist

- dass mein mann nicht zu mir stand (was nach wie vor das schlimmste ist, drückt sich in meiner wut gegen seine mutter aus)

- dass er zu ihr nicht NEIN sagen kann (und es mir nicht erlaubt hat)

----> udn dass es folglich nicht ein problem zwischen schwiegermutetr und mir ist, sondern zwischen ihm und mir

von da an haben wir hart dran gearbeitet.

ich bin familiensoziologin, coach und personalentwicklerin und daher von professioneller seite in ähnlicher situation wie du.

dann habe ich angefangen, viel zu lesen (halbes psychologiestudium *grins*) und die zwieschgspräche mit meinem mann geführt.

ich weiss jetzt, dass er bei mir steht. das ist der wesentliche schritt!!!!

aber in bezug auf meine schwiegermutter bin ich immer noch total verletzt udn verkrampft. das ist für meinen mann sehr belastend, weil er seine mutetr ja auch liebt - aber ich weiss jetzt, dass ich zuerst bei ihm komme (was ne weile nicht so war, weil er sie ja machen liess, statt mich zu schützen)

alos, das ganze ist auch bei uns nicht ausgestanden, aber wir sind auf einem guten weg.

und du auch! da bin ich mir ganz sicher!!!!

ich wünsch dir gute nerven ---denn auch ich bin sehr brutal ggü. meiner schwiegermutter, was sonst gar nicht meine art ist, aber ich bin eben auch sehr schwach und verletzt (weshalb ich gut position für deine frau beziehen kann).

alles gute! (vielleicht hats du ja auch lust, mich auf dem laufenden zu halten? )

+ liebe grüsse.....

Professionell?
ebeiL Sophie ( wie deine Verschreiber)

Naja, das sind ja die besten voraussetzungen mich zu verstehen, aber eigentlich hätte ich das ahnen können, denn ud! hast eigentlich nicht so sehr fachlich beraten, sondern eher emotional, find ich.

das soll deinen rat, deine hilfe natürlich nicht entwerten, ganz im gegenteil, aber es war so überzeugend, so emotional halt. Ich hab noch nie professionelle hilfe in anspruch genommen, weiß also gar nicht, wie das klingt, ich müsste nur mich mal hören um mal professionelle hilfe zu hören.

Das Leben in meinen eigenen 4 Wänden läuft aber komplett anders, das ist mit meiner Arbeit, mit den Supervisionen, mit den Fallbesprechungen in keiner weise zu vergleichen.

Das war übrigens auch ein Ding was mir so auf die N. gegangen ist, cih kann mir nicht selber helfen, trotz meines alltäglichen, sozialen, beraterischen, professionellen Umfeldes, warum läuft das alles so anders, wie ich es im beruf organisieren würde oder wollte.

heute habe ich den Anfang gemacht, ich habe erstmal versucht keinen druck aufzubauen, dass mir der besuch bei meiner mutter total wichtig ist, ich habe meine frau und meine tochter zum flohmarkt begleitet, das war schön.

oft denke ich, wärst du die fessel mutter doch los, dann könntest du machen was du willst, aber die ist immer da, schlimm oder.

Selbst nach so einem schönen Tag wie heute, sitzt in meinem kopf ein männchen, was sagt, nun befriedige doch das verlangen deineer mutter, und dann hast du ruhe, das männchen werd ich sicher so schnell nicht los.

aber das kennt ihr auch, oder.

Ok, ich mach jetzt schluss für heute, aber es macht spass mit dir zu schreiben, ich mag deinen stil zu schreiben, zu reden.

bis dann



william


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17. Mai 2005 um 9:30
In Antwort auf lehi_12946481

Professionell?
ebeiL Sophie ( wie deine Verschreiber)

Naja, das sind ja die besten voraussetzungen mich zu verstehen, aber eigentlich hätte ich das ahnen können, denn ud! hast eigentlich nicht so sehr fachlich beraten, sondern eher emotional, find ich.

das soll deinen rat, deine hilfe natürlich nicht entwerten, ganz im gegenteil, aber es war so überzeugend, so emotional halt. Ich hab noch nie professionelle hilfe in anspruch genommen, weiß also gar nicht, wie das klingt, ich müsste nur mich mal hören um mal professionelle hilfe zu hören.

Das Leben in meinen eigenen 4 Wänden läuft aber komplett anders, das ist mit meiner Arbeit, mit den Supervisionen, mit den Fallbesprechungen in keiner weise zu vergleichen.

Das war übrigens auch ein Ding was mir so auf die N. gegangen ist, cih kann mir nicht selber helfen, trotz meines alltäglichen, sozialen, beraterischen, professionellen Umfeldes, warum läuft das alles so anders, wie ich es im beruf organisieren würde oder wollte.

heute habe ich den Anfang gemacht, ich habe erstmal versucht keinen druck aufzubauen, dass mir der besuch bei meiner mutter total wichtig ist, ich habe meine frau und meine tochter zum flohmarkt begleitet, das war schön.

oft denke ich, wärst du die fessel mutter doch los, dann könntest du machen was du willst, aber die ist immer da, schlimm oder.

Selbst nach so einem schönen Tag wie heute, sitzt in meinem kopf ein männchen, was sagt, nun befriedige doch das verlangen deineer mutter, und dann hast du ruhe, das männchen werd ich sicher so schnell nicht los.

aber das kennt ihr auch, oder.

Ok, ich mach jetzt schluss für heute, aber es macht spass mit dir zu schreiben, ich mag deinen stil zu schreiben, zu reden.

bis dann



william


Ein schöner satz von hellinger für dich...
hallo william,

ich finde meinen betrag an dich auch nicht "professionell" - udn gerade weil du dich ja auch in einem ähnlichen umfeld befindest, wundert(e) mich deine frage danach um so mehr...,-)

es freut mich sehr zu hören, dass du mit dir selbst voran kommst - keinen druck gemacht hast udn mit deinen mädels etwas unternommen hast. super!!! das ist echt stark von dir!!!

ich habe da gestern einen sehr schönen satz gelesen, bei dem ich an dich gedacht habe: "doch die kraft, die es dich kostet, dich zurück zu halten, fliesst den anderen zu"...ist von hellinger.

hellinger stehe ich übrigens sehr kritsich gegenüber, weil er mir doch recht authoritär vorkommt.

wenn ich aber an meine art von beitrag an dich denke, war das so ähnlich...nix gecoacht in dem sinne, dass ich dich die lösung selber suchen lasse, sondern einfach gesagt, was ich für die lösung (zumindest im ersten schritt als ansatz) halte. was ich spannend finde ist, dass du ein mann bist udn damit die postition meines mannes verstrittst.

in dem zusammenhang hat mir gut gefallen, was du über das "männchen" (eigentlich ja ein muttchen und vermutlich dein "kindliches Ich" als gewissen aus der transaktionsanalyse ---ich habe ja viel gelesen! *grins*). so geht es meinem mann wohl auch, obwohl er es nie so auf den punkt bringen konnte wie du...also hat der austausch mit dir für mich schon auch erkenntnisgewinn gebracht.

vielleict hast du ja auch einen systemischen background - da gibt es immer einen "blinden fleck", den man nicht selbst sehen und nur indirekt (mit dem spiegel der anderen) beeinflussen kann...deshalb ist das männchen so hartnäckig.

ich bin übrigens auch oft frustriert, weil ich manche dinge bei anderen total schnell sehe und bei mir bin ich wie "blind". so habe ich noch keine ahnung, wie ich diese wut auf meine schwiegermutter lindern kann (und vielleicht ist mein weg potenziell auch einer für deine frau?)

magst du mir vielelicht mal deine e-adresse per PN schicken, damit wir hier nichta lles ans licht der öffentlichkeit zerren müssen?

sorry wegen der tipper---kostet mich viel mühe, weniger zu machen ---form sollte nicht vor inhlat gehen...

lg,

sophie

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8. Juli 2005 um 22:35

Vielleicht eine kleine Hilfe!
Hi!
Ich habe Deinen Bericht gelesen und habe mich dabei an meine eigene Verfassung vor 6 Jahren zurückversetzt gefühlt! Ich bin jedoch der weibliche Teil in Deiner Geschichte, hoffe aber, dass ich Dir ein bissel weiter helfen kann! Hier in Kurzfassung die Zusammenhänge: 1992 Heirat, gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern, 1998 Kauf eines Grundstückes, 1999 Hausbau; Geburt unserer Tochter, während der Bauphase; Einzug ins eigene Heim! Während der Bauplanung und Bauphase kühlte das Verhältnis zwischen mir und meinen Schwiegereltern auf den Nullpunkt herunter - Grund unklar! Das Verhalten meines Mannes machte mich rasend, da ich nie das Gefühl hatte, das er sich bei seinen Eltern für unsere Interessen und unsere kleine Familie einsetzte. Das unterkühlte dann auch immermehr unsere Beziehung, die durch die neue Situaton als Eltern sowieso etwas durcheinander war. Durch negative Äußerungen meiner Schwiegereltern über unsere Zukunftsplanung wurden bei mir nicht gerade neue Sympatien geweckt. Ich fühlte mich andauernd auf dem Prüfstand und hatte nicht das Gefühl, das unsere Einstellung, manches anders machen zu wollen als unsere Eltern akzeptiert wurde. Wobei ich irgendwie immer als Einzelkämpfer dastand, während mein Mann sich aus allem heraushielt. 2001 verlor ich dann unser zweites Kind im dritten Schwangerschaftsmonat. Wir hatten mal wieder Streit wegen den Eltern meines Mannes, die mich mit den winzigsten Sachen zur Weisglut brachten! 2001 brachen dann meine Schwiegereltern den Kontakt zu unserer Familie ab, erzählten aber allen, dass ich ihnen verbieten würde das Enkelchen zu besuchen. Ein halbes Jahr später Aussöhnungsversuch! 2002 Geburt unseres kleinen Sohnes. Ehe aber weiterhin auf wackeligen Beinen und jeder kleine Anlass reichte zum Streit. 2003 kurz vor dem Aus unserer Ehe! Und endlich die Einsicht und auch die innere Einstellung offen miteinander zu reden. Wir hatten uns beide harte Worte und Fakten zu sagen, aber danach wußte jeder worum es ging. Und wir merkten, dass wir es, als Paar und Familie nicht schaffen konnten, solange dieses ewige Streitthema Schwiegereltern nicht endlich vom Tisch war. Und wir versuchten zusammen den Grund für meine Überempfindlichkeit herauszufinden. Mein Mann mußte zugeben, dass er sich nicht gerne mit seinen Eltern angelegt hat, wenn es um unser Leben ging. Und er lieber den bequemen Weg eingeschlagen und sich an die Wünsche der beiden anpaßt hat, was für mich und die zwei Kinder manchmal recht nervig und stressig iwar. Und wir sehr oft unsere Wünsche dahinter anstellen mußten. Das hat bei mir oft Hetzereien gegen die beiden ausgelöst, weil ich mich so ärgerte, dass sie irgendwie für meinen Mann unantastbar waren. Und er lieber uns Unannehmlichkeiten oder einen schiefen Haussegen aufgeladen hat, wie dort einfach mal für uns einzutreten. Das Endergebnis war bei uns dann, dass wir unseren Kontakt zu meinen Schwiegereltern momentan auf Eis gelegt haben, einfach damit wir zwei und unsere Familie eine Chance bekommt wieder eine feste Basis zu bekommen. Den Kindern haben wir soweit dies in dem Alter geht, versucht begreiflich zu machen, dass sie weiterhin die Großeltern besuchen dürfen und wir keinem der beiden deswegen böse sind - wir haben sie auch hingebracht und sind auf ein kurzes Gespräch dort geblieben. Nach einem halben Jahr hat uns dann allerdings ein Brief erreicht, indem meine Schwiegereltern uns mitgeteilt haben, dass sie sich auf Anraten ihrer Bekannten und Freunde ab sofort von unseren Kindern fernhalten wollen und seitdem ist der Kontakt vollends abgebrochen. In unserer Ehe ist seitdem allerdings wieder eine Vertrautheit und ein Zusammenhalt entstanden, der uns nach all der Unruhe sehr gut tut. Und obwohl ich durchaus bereit dazu wäre, mich irgendwie mit meinen Schwiegereltern zu arrangieren, will mein Mann diesen Frieden, der hier wieder eingekehrt ist, nicht aufs Spiel setzen. Und möchte zumindest derzeit keinen Kontakt zu seinen Eltern suchen. Ich kann aus eigener Erfahrung nur dazu raten - mit viel Zeit und Einfühlungsvermögen auszuloten, warum Deine Frau so auf Deine Mutter reagiert und ein offenes Gespräch mit ihr zu suchen. Wir wissen heute beide, dass es bei uns nicht soweit hätte kommen müssen, wenn wir zuerst einmal früher mit einander und dann rechtzeitig auch mit den Schwiegereltern geredet hätten. Inzwischen ist die Situation so verfahren, dass mein Mann keine Basis mehr sieht, wo er mit seinen Eltern ansetzen könnte, weil sie die wichtigste Zeit in seinem Leben verpasst haben!
Viele Grüße, zuklein

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9. Juli 2005 um 14:05

Ich vermute
....daß du nicht klar zu deiner frau stehst oder dich vornehm -des "lieben friedens willen" - ganz raus hälst. ein fataler fehler.

leider schreibst du nicht, ob, wo und auf welche weise sich ev. deine mutter reinmischt, ev. alles besser weiß oder von anfang an mit deiner frau nicht einverstanden war. wer, auch nonverbal, ablehnt, wird in der folge selbst abgelehnt.

hat deine mutter dich eigentlich "losgelassen" oder bist du nach wie vor "ihr eigentum", daß sie mit deiner frau nicht mal teilen will ?

auch, wenn deine mutter "nur" am enkel interessiert ist, so kann dies die mutter schon verletzen.

oder wie ist das nun ?

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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13. Juli 2015 um 9:22

Gleiches Problem...
Hallo,
ich habe genau das Gleiche und verzweifle genauso wie du.
Hier mal eine Zusammenfassung:

Meine Mutter ist das absolute Gegenteil von meinen Schwiegereltern. Sie ist sehr locker, Lebemensch und unternimmt viel. Meine Schwiegereltern haben keine Freunde und hocken den ganzen Tag zu Hause. Sie sind sehr misstrauisch und nachtragend.

Am Anfang war die Beziehung noch sehr gut, doch dann haben wir ein Haus zusammen mit meinen Schwiegereltern gekauft. Immer wenn meine Mutter uns besuchen kam, gingen die Schwiegereltern davon aus, dass sie ja auch mal hoch kommen könnte, um sie zu besuchen. Relativ schnell haben sich beide Eltern nicht mehr verstanden. Das war für uns auch noch OK.

Man hat ja als Mann so seine Wünsche. Unter anderem, dass beide Elternteile mal was unternehmen, meine Frau sich auch mal mit meiner Mutter auf nen Kaffee oder so trifft. Nur irgendwie klappt das alles nicht.

Aus anfangs mir unbewussten Gründen, war meine Frau der Ansicht, dass sich meine Mutter mehr um meine Schwester kümmert, geldlich und auch von der Zeit. Was in meinen Augen logisch ist, da meine Schwester nichts auf die Reihe bekommt und auch viel viel mehr Zeit hat. Ebenso hatte ich mir eingeredet, dass sie mich ja auch unterstützt hat, als ich im Alter meiner Schwester war.
Nachdem meine Mutter etwas geerbt hatte, haben wir zu gleichen Teilen was davon bekommen. Somit war das für mich und meine Frau OK.

Und ab jetzt fängt das Problem an. Meine Frau war schwanger und sie und ich wollten eigentlich, dass meine Mutter mehr Interesse zeigt und auch öfters mal rum kommt oder sich kümmert. Es lief aber immer komplett über mich, da meine Frau lieber schreibt, statt telefoniert und meine Mutter genau andersrum.

Dann kam die Kleine auf die Welt und es hat sich nichts geändert. Sie hatte zwar sehr oft mich gefragt, aber man hatte den Eindruck, dass ihr andere Sachen wichtiger sind. (Meine Frau behält sich jeden früheren Vorfall).
Weihnachten wurde einmal ein Treffen abgesagt von ihr, weil sie dachte, dass wir an nem anderen Tag kommen würden, dann hatten wir nen Termin, wo sie lieber in die Therme gegangen ist,...
Ich weiß aber eigentlich von meiner Warte aus, dass meine Mutter unbedingt die Kleine mal haben will und es bemängelt sie und uns so wenig zu sehen. Wir können quasi immer vorbei kommen, aber andersrum passt es sehr oft nicht (meine Mutter arbeitet in Schicht).

Ich bin ein Typ, der allem Stress gerne aus dem Weg geht und auch das ein oder andere nicht so genau weitergebe, um das zu vermeiden.

1. großer Zwischenfall war, dass meine Frau sich mit ihren Eltern immer öfters in den Haaren hatte und ich geschlichtet habe. Nach fast 2 Jahren immer wieder schlichten, kam der Punkt wo ich nichts mehr schlichten konnte. Wir sind aus unserem Haus ausgezogen, welches wir weiterhin abbezahlen und ihre Eltern wohnen weiterhin da. Das Verhältnis ist nach dem Auszug wieder gut, weil sich ihre Eltern entschuldigt hatten und es bereuen.

2. großer Zwischenfall nach fast dem gleichen Prinzip. Meine Mutter wollte Samstag morgen auf nen Kaffee vorbei kommen. Da dachte ich dass sie Brötchen mitbringen kann und wir frühstücken. Nachdem ich meine Frau geweckt hatte und es ihr erzählt habe, ist sie zu ihrem Bruder gefahren. Ich war stinkig und hatte meiner Mutter gesagt, dass sie wegen ihr weg gelaufen ist. Meine Frau sagte, dass sie sauer auf mich sei, weil wir das immer absprechen und sie eigentlich was anderes vor hatte an dem Morgen.
Ich habe wieder alles etwas anders erzählt und gesagt dass meine Mutter weint. Meine Frau rief sie an, indem sie gesagt hatte, sie habe nichts gemacht, woraufhin meine Mutter meinte sie hätte keinen Anstand und aufgelegt hatte.

Das Ende vom Lied ist, dass beide eine Entschuldigung vom anderen erwarten, keiner nachgibt und meine Frau ihr die Kleine nicht geben will und der Meinung ist, dass sie sie jetzt nur noch an Geburtstagen sehen sollte.
Meine Mutter meinte dass ich ja mal mit der Kleinen vorbei kommen könnte.

Ich stehe hinter meiner Frau und bin der Meinung, dass meine Mutter da was machen muss. Ich falle ihr nicht in den Rücken und fahre mit der Kleinen zu ihr, weil ich Angst habe, dass es dann auch zwischen meiner Frau und mir riesen Krach gibt.

Sehe ich das richtig, dass meine Mutter da was machen muss?

Irgendwie habe ich den Eindruck, auch wenn meine Mutter heult wegen der Kleinen, dass ich der Einzige bin, den das belastet.

Wie sieht ihr das und was könnte ich machen, bzw was sollte ich nicht machen?


LG
Manuel









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