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Meine Eltern wollen meine Beziehung killen - was tun?

9. April 2015 um 12:52

Ich hoffe mal, ich kann hier als Mann auch schreiben..
Folgendes Problem:

Nach einer 3-jährigen Beziehung mit einer viel jüngeren Partnerin haben wir uns letztes Jahr getrennt. Die Trennung war im Grunde auch notwendig, da wir unser Zusammenleben einfach beide nicht mehr in den Griff bekommen haben. Ich will jetzt nicht sagen, dass sie mich rausgeworfen hat. Aber aufgrund meiner Schufa-Probleme stand eben nur sie auf dem Mietvertrag. Und nach dem AUS wollte ich da auch recht schnell weg. Es war auch für mich einfacher zu gehen, als sie auszuzahlen und ihr dann ewig lange beim Auszug zuzuschauen.

Nachdem ich meinen Eltern mein Leid geklagt habe, haben sie mir quasi einen Neustart finanziert. Neue Wohnung, neue Möbel - und das alles in einer Woche.
Es folgte dann ein Kontaktabbruch von mehreren Monaten.
Sie hatte recht schnell einen neuen Freund, und auch bei mir gingen auch so langsam die Dates los.
Sie hatte mich dann aber nach einer Weile wegen alten Nebenkosten kontaktiert, und wir sind langsam wieder ins Gespräch gekommen. Dabei hat sie mir quasi erzählt, dass ihre neue Beziehung wohl ein Griff ins Klo war, und dass sie alleine nur schwer klar kommt. Sie hat eben keine Eltern, die mal so nebenbei die Kreditkarte ziehen, wenn das Kind Probleme hat. Bei mir ist das etwas einfacher. Ich habe ihr dann auf freundschaftlicher Ebene etwas unter die Arme gegriffen, und ihr etwas Last abgenommen. Im Gegenzug hat sie ihre neue Beziehung beendet, und mir ein paar Gefälligkeiten getan, die sie verdammt gut kann. Kochen, Hausarbeit etc.
Und wo die Liebe hinfällt, wir haben uns wieder neu verliebt. Wir kennen uns eben sehr gut, und haben jetzt die Möglichkeit, alte Fehler zu vermeiden. Das Ganze funktioniert so gut, dass unsere Beziehung jetzt um Welten besser ist, als sie es jemals war. Unsere Chancen stehen also gut.

Nachdem von ihrer Seite klar war, dass sie mich nie mehr hergeben möchte, haben wir den Entschluss gefasst, wieder zusammen zu ziehen. Zumal sie ihre Wohnung ein viertel Jahr kaum betreten hat. Und da ich ein Jahr an meiner Wohnung gebunden bin und quasi alles Möbel neu ist, ist sie eben ausgezogen und zu mir gezogen.

Prinzipiell habe ich ja auch nichts zu verlieren. Sollte es jemals wieder zu einem Bruch kommen, muss sie gehen. Sie hat ihr Mobiliar fast komplett zur Entsorgung gegeben. Jetzt arbeitet sie auch bei mir in der Firma. Wir teilen uns jetzt also Miete, Nebenkosten und Fahrtkosten.
Durch ihre Entscheidung hat sie sich freiwillig voll in meine Obhut begeben, alle Hintertürchen verschlossen und hat sich selbst von mir abhängig gemacht. Zumindest von meiner Seite aus kann ich positiv in die Zukunft schauen und unsere Trennung als "Warnung" abhaken.

Aber:
Meine Eltern drehen jetzt voll am Rad. Sie sehen das so:
Diese "Hu*e" hat mich vor die Tür gesetzt, nur um mit anderen Typen in die Kiste zu steigen. Und nachdem sie gemerkt hat, dass sie ihr Leben nicht alleine in den Griff bekommt, kommt sie zu mir als "Notlösung" zurück - und macht sich ins "gemachte Nest". Sie sitzt auf dem Sofa und schläft in dem Bett, was meine Eltern bezahlt haben.
Ich solle mich entscheiden, entweder ich werfe sie raus, oder meine Eltern brechen den Kontakt ab und drehen mir den Geldhahn zu.

Auf der einen Seite ist es schön, wenn man Eltern hat, die einem pausenlos aus der Sch**ße helfen, aber ich lasse mich ungern erpressen. Und wenn sie mir ein Sofa schenken, ist das gefälligst meins, und ich entscheide selbst, mit wem ich darauf herumhampel.

Natürlich habe ich mich für meine (Ex)Freundin entschieden. Dadurch habe ich eine Liebe gefunden und spare enorm viel Geld. Wie gesagt, im "Notfall" habe ich ja nichts zu verlieren.

Jetzt ist schon eine Weile vergangen, unsere Beziehung ist immer noch sehr liebevoll und wir unterstützen uns gegenseitig.
Aber meine Eltern lassen sich nicht erweichen.

Jetzt hat mein Vater meiner Freundin per Anwalt untersagt, mein Mobiliar zu benutzen. Bzw. das Mobiliar meiner Eltern. Was natürlich völliger Humbug ist.

Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich eigentlich den Kontakt mit meinen Eltern abbrechen müsste. Das geht aber auch nicht, da ich bisher ein sehr gutes Verhältnis hatte und meine Eltern ein Alter erreicht haben, wo sie mich brauchen.

Durch meine Kinder habe ich jetzt erfahren, dass mein Vater in Erwägung zieht, mich bis auf den Pflichtanteil zu enterben.

Es ist also so, dass wenn ich an der Beziehung festhalte, möglicherweise einen höllischen finanziellen Schaden erleide. Und da geht es schon um einige Nullen hinter dem Komma.

Ich habe schon mehrfach versucht, auf vernünftiger Ebene mit meinen Eltern zu reden. Ich habe auch mehrfach gesagt, dass die Trennung zum Großteil auch an mir lag, und dass sie mich nicht vor die Tür gesetzt hat. Interessiert alles nicht. "Wir haben Dir aus der Sch**ße geholfen, nicht sie. Wir haben tausende Euros bezahlt, um dir die Wohnung einzurichten, nicht sie. Wir können verlangen, dass du uns jetzt auch mal entgegenkommst, und diese "Alte", die sich nur bei dir durch-schmarotzt rauswirfst. - Deine Entscheidung!"

Habt ihr irgendeinen Tipp, was man da machen kann?

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14. April 2015 um 17:09

Hallo!
Hast Du sie denn eine gewisse Zeit nennenswert finanziell unterstützt? Könnte es für Aussenstehende tatsächlich so wirken, dass sie auf Deine Kosten lebt?

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