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Meine Eltern machen mich noch wahnsinnig

22. November 2005 um 19:13 Letzte Antwort: 21. Dezember 2005 um 12:41

Meine Eltern sind seit dem ich meinen Freund(März05) kennen gelernt habe absolut
unzugänglich. Anfangs witzelte meine Mutter noch ha ha Du bist verliebt,
das hat sich relativ schnell gelegt da ich auch die Nächte bei ihm verbringe.
Sie macht mir die Hölle heiß, sie sagt ich soll ausziehen usw. Ich bin
keine 16 mehr, wieso darf ich nicht in meiner wenigen Freizeit bei meinen Freund bleiben.

Reicht es nicht das ich meist unter der Woche zu hause schlafe. Was ich nicht verstehe ab und zu meinte sie ich soll Kondome verwenden, am nächsten Tag steckt absichtlich ein Schlüssel in der Haustür so das ich nicht ins Haus kann. Sie stichelte mich ab und zu mal
das ich schwanger sei...ich kann mit ihr nicht mehr reden. ich verwende ja die Pille,
als ich öfters mal versuchte das Thema anzuschneiden, meinte sie Pille wär schlecht
für den Körper später und meinte man sollte vorher heiraten bevor man was macht, ein
Kind sei ein Geschenk des Himmels und falls das geschehen würde sie würde mir nicht helfen. Andererseits meinte sie mal man solle nicht zu früh heiraten. Heute morgen steckte wieder mal ein Schlüssel in der Tür und mein zimmer war teilweise verwüstet.

Meinen Freund hab ich meinen Eltern noch nicht vorgestellt, da ich einfach Angst habe
was geschieht. Unter diesen Umständen möchte ich ihn ihnen auch nicht vorstellen.

Mit ihr zu reden macht kein Sinn, Dinge wie Schlampe will ich mir nicht mehr anhören. Ich studiere seit Anfang Oktober, sie will mir jedesmal einreden das ich es sowieso nicht bestehe da ich nie zuhause sei...Sie hat allerdings erst sehr spät heraus gefunden das ich
mit meinen Freund schlafe, das war vor einer Woche seitdem ist es zuhause fast unerträglich. Mein Vater meint zu den ganzen nix, bzw. er hält sich wie immer da raus und redet nur mit meiner Mum über das Thema. Das einzige was mein Vater macht er trinkt seinen Schmerz herunter. Vielleicht macht sie auch die Tatsache fertig das meine Cousine(lebt in Asien) im Januar heiraten möchte, da sie vermutlich schwanger ist. Man kann das trotzdem nicht auf mich projezieren und es kann ihr doch egal sein das sie heiratet.

Man muss zu den ganzen noch hinzufügen, dass ich fast vergewaltigt wurde vor 2 Jahren, mich mit letzter Kraft noch wehren konnte. Damals hab ich auch versucht mit meinen eltern zu reden was da genau passiert ist, sie lenkten immer vom Thema ab, weil sie das nicht ertragen konnten. Ich konnte es erst durch meinen Freund richtig verarbeiten, da er mir mit sehr viel Geduld geholfen hat.

Ausziehen kann ich im Moment nicht da das Studium sehr viel abverlangt, nun sitze ich zuhause und konnte durch den Streit heut morgen mich nicht wirklich aufs lernen konzentrieren. Ausserdem will ich meinen kleinen Bruder nicht alleine lassen, da er auch jedesmal nieder gemacht wird wenn er schlechte Noten nach hause bringt. Es ist vermutlich auch einer der Gründe das er damals vom Gymnasium gehen musste, da von zuhause immer nur Druck kam, die Noten dadurch auch nur schlechter wurden. Das war auch bei meinen älteren Bruder so, der daraufhin die Fos abbrach weil er nicht mehr konnte. Mein älterer Bruder machte damals ähnliches durch, er hatte zu der Zeit auch eine Freundin(aber im Ausland), er ist aber dann für einige Zeit zu meiner Oma gezogen weil er es einfach nicht mehr ertragen konnte. Daraufhin gab es jahrelang Streit zwischen meiner Oma und meiner Mutter. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Es ist ein permanenter Druck.

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22. November 2005 um 20:15

Es ist ein permanenter Druck,
aber anscheinend ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Du sitzt zuhause, kannst nicht richtig lernen, weil du dich ärgerst - aber ausziehen kannst du nicht? Packe deine Sachen, ziehe ebenfalls zu deiner Oma, zu deinem Freund oder in eine kleine WG. Ist doch alles stressfreier als das jetzt. Du wirst deine Eltern nicht ändern, du kannst es nur akzeptieren - oder gehen.

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26. November 2005 um 17:39
In Antwort auf selina_12089507

Es ist ein permanenter Druck,
aber anscheinend ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Du sitzt zuhause, kannst nicht richtig lernen, weil du dich ärgerst - aber ausziehen kannst du nicht? Packe deine Sachen, ziehe ebenfalls zu deiner Oma, zu deinem Freund oder in eine kleine WG. Ist doch alles stressfreier als das jetzt. Du wirst deine Eltern nicht ändern, du kannst es nur akzeptieren - oder gehen.

Na ja
wenn das alles so einfach wäre. Aber dazu gehört eine Menge Geld, ich würde lieber arbeiten wenn ich könnte(gesundheitliches Problem und na ja das Studium beansprucht enorm viel Zeit). Zu meinen Freund ziehen wäre schön aber nicht die Lösung, von ihm ist meine FH schlecht zu erreichen. Zu meiner Oma kann ich nicht ziehen, sonst gibt es wieder ewigen Streit zwischen ihr und meiner Mutter. Ein kleine WG kostet Geld. Es ist eine verzwickte Situation. Ich muss wohl meine Eltern noch weiter ertragen bis ich vermutlich daran kaputt gehe... oder irgendwann in Lotto gewinnen...aber danke für den Vorschlag...

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26. November 2005 um 17:44

Ist natürlich keine Lösung für Dein Problem
aber was hältst Du davon, in der Uni-Bibliothek zu lernen? Dann kannst Du Dich wengistens konzentrieren.

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30. November 2005 um 12:43
In Antwort auf lisha_12936458

Na ja
wenn das alles so einfach wäre. Aber dazu gehört eine Menge Geld, ich würde lieber arbeiten wenn ich könnte(gesundheitliches Problem und na ja das Studium beansprucht enorm viel Zeit). Zu meinen Freund ziehen wäre schön aber nicht die Lösung, von ihm ist meine FH schlecht zu erreichen. Zu meiner Oma kann ich nicht ziehen, sonst gibt es wieder ewigen Streit zwischen ihr und meiner Mutter. Ein kleine WG kostet Geld. Es ist eine verzwickte Situation. Ich muss wohl meine Eltern noch weiter ertragen bis ich vermutlich daran kaputt gehe... oder irgendwann in Lotto gewinnen...aber danke für den Vorschlag...

Es gibt hilfe!!
Hallo,
mir hat es bei meinem Problem leider nicht so geholfen, da bei mir dass Problem die Mutter meiner Freundin ist, die im Grunde ähnliches durchmacht wie du, aber es gibt für solchen Fällen Hilfe an deiner FH. Hier gibt es Psychologen und Berater die völlig anonym (also für dich) und kostenfrei dir weiterhelfen, sei es mit einem Experten-Rat oder aber dich an andere Hilfsstellen ( gerade was das finanzielle angeht) unterstützen.

Aus meiner Sicht DAS KILLERARGUMENT:
"Habt ihr den kein Vertrauen in eure eigene Erziehung!" und sag ihnen sie sollen sich doch bitte mal an ihre eigene Jugend erinnern.
Pass deinen Vater ab, mach mit ihm einen Termin AUSSERHALB der Wohnung aus( möglichst innerhalb der nächsten 24h ), an dem du mit ihm reden kannst und mach ihm klar wie verzweifelt du bist.

Nach meinen Erfahrungen mit meinen früheren Freundinen, waren -Sorry wenn ich das sagen muss - die Väter immer die Einzigen, die Objektiv an die Probleme ihrer Kinder rangegangen sind und wenn man sie mal davon überzeugt hat, dass man sie braucht, für einen wie ein Löwe kämpfen.
Mütter sind in den frühen Entwicklungsphasen da zwar der traditionelle Ansprechpartner, aber ab den Teeniejahren, drehen manche völlig ab. Loslassen ist wohl tierisch schwer. ( Hab keine Kinder, kann daher die andere Seite nicht beleuchten)

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5. Dezember 2005 um 0:03
In Antwort auf ashley_12710567

Es gibt hilfe!!
Hallo,
mir hat es bei meinem Problem leider nicht so geholfen, da bei mir dass Problem die Mutter meiner Freundin ist, die im Grunde ähnliches durchmacht wie du, aber es gibt für solchen Fällen Hilfe an deiner FH. Hier gibt es Psychologen und Berater die völlig anonym (also für dich) und kostenfrei dir weiterhelfen, sei es mit einem Experten-Rat oder aber dich an andere Hilfsstellen ( gerade was das finanzielle angeht) unterstützen.

Aus meiner Sicht DAS KILLERARGUMENT:
"Habt ihr den kein Vertrauen in eure eigene Erziehung!" und sag ihnen sie sollen sich doch bitte mal an ihre eigene Jugend erinnern.
Pass deinen Vater ab, mach mit ihm einen Termin AUSSERHALB der Wohnung aus( möglichst innerhalb der nächsten 24h ), an dem du mit ihm reden kannst und mach ihm klar wie verzweifelt du bist.

Nach meinen Erfahrungen mit meinen früheren Freundinen, waren -Sorry wenn ich das sagen muss - die Väter immer die Einzigen, die Objektiv an die Probleme ihrer Kinder rangegangen sind und wenn man sie mal davon überzeugt hat, dass man sie braucht, für einen wie ein Löwe kämpfen.
Mütter sind in den frühen Entwicklungsphasen da zwar der traditionelle Ansprechpartner, aber ab den Teeniejahren, drehen manche völlig ab. Loslassen ist wohl tierisch schwer. ( Hab keine Kinder, kann daher die andere Seite nicht beleuchten)

Vielen Dank
für die Antworten. Ich habe mich jetzt zu folgenden entschlossen tatsächlich nicht auszuziehen, sicherlich werden einige denken hey warum zieht die nicht sofort um? Meine Antwort ist ja es existieren gravierende Probleme, denke aber nicht das es die ultimative Lösung ist auszuziehen denn sonst gibt es hinterher noch mehr verletzten stolz. Bin ein sehr positiver Mensch klar es zieht mich runter und macht mich fertig. Aber stillschweigend zu gehen ist für beide Seiten unvorteilhaft. Klar mein Bruder ist ausgezogen und hat jetzt weniger Probleme, aber das Problem wird sich sonst vermutlich bei meinen kleinen Bruder wiederholen wenn jetzt wieder kampflos aufgegeben wird.

Denke man sollte immer versuchen zu reden. Auch Eltern haben Schwachpunkte und wenn man merkt das es ihnen selber nicht gut geht kann man sie in genau diesen Momenten ansprechen und auch zum eigentlichen Problem anquatschen. Habe noch viel Arbeit vor mir, aber ich denke ein Versuch ist es immer Wert. Falls es nicht klappen sollte hab ich wenigstens alles getan. Warum jetzt dieser Entschluss? Habe mit vielen Leuten gequatscht die ähnliche Probleme hatten, die Leute die kampflos aufgegeben haben haben heute immer noch einen ziemlich distanzierten bis gar keinen Kontakt, die Leute die es trotz hoher Differenzen öfters versucht haben, haben nun ein ziemlich gutes Verhältnis.

Was zu Eltern noch zu sagen ist, für sie ist es nicht einfach zuzusehen das das Kind plötzlich erwachsen wird und sie nicht mehr die wichtigsten sind.

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15. Dezember 2005 um 20:10
In Antwort auf lisha_12936458

Vielen Dank
für die Antworten. Ich habe mich jetzt zu folgenden entschlossen tatsächlich nicht auszuziehen, sicherlich werden einige denken hey warum zieht die nicht sofort um? Meine Antwort ist ja es existieren gravierende Probleme, denke aber nicht das es die ultimative Lösung ist auszuziehen denn sonst gibt es hinterher noch mehr verletzten stolz. Bin ein sehr positiver Mensch klar es zieht mich runter und macht mich fertig. Aber stillschweigend zu gehen ist für beide Seiten unvorteilhaft. Klar mein Bruder ist ausgezogen und hat jetzt weniger Probleme, aber das Problem wird sich sonst vermutlich bei meinen kleinen Bruder wiederholen wenn jetzt wieder kampflos aufgegeben wird.

Denke man sollte immer versuchen zu reden. Auch Eltern haben Schwachpunkte und wenn man merkt das es ihnen selber nicht gut geht kann man sie in genau diesen Momenten ansprechen und auch zum eigentlichen Problem anquatschen. Habe noch viel Arbeit vor mir, aber ich denke ein Versuch ist es immer Wert. Falls es nicht klappen sollte hab ich wenigstens alles getan. Warum jetzt dieser Entschluss? Habe mit vielen Leuten gequatscht die ähnliche Probleme hatten, die Leute die kampflos aufgegeben haben haben heute immer noch einen ziemlich distanzierten bis gar keinen Kontakt, die Leute die es trotz hoher Differenzen öfters versucht haben, haben nun ein ziemlich gutes Verhältnis.

Was zu Eltern noch zu sagen ist, für sie ist es nicht einfach zuzusehen das das Kind plötzlich erwachsen wird und sie nicht mehr die wichtigsten sind.

Hallo
was hälst du davon einfach deinen Freund den Eltern vorzustellen? Es ist für Eltern auch nicht so toll, wenn die Tochter einen Freund hat, und sie kennen ihn nicht. Da baut sich dann auch viel auf, was unnötig ist.
Viele Grüße
Hith

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21. Dezember 2005 um 12:41

Hilfe
HI. Ich hab mich grad hier mal umgesehen und mich hier angemeldet, weil ich jemanden brauche der mir vielleicht helfen kann. Ich hab auch ein Problem mit meinem Freund und meiner Familie. Vielleicht kannst du mir ja helfen. Mal sehen. Ich schreib dir das einfah mal. Also am Anfang war alles ok. Ich hab meinen Freund mitgebracht. Alles schön soweit. Nur dann hat er einen Fehler gemacht und mit meiner Mutter einen Bürgschaftsvertrag abgeschlossen hinter meinem Rücken. Das ist nun 1 1/2 Jahre her. Da lief auch noch alles gut. Auf einmal aber nich mehr, weil meine Mom stress gemacht hatte. Bis heute hassen sie sich bis auf den Tod. Ich bin im September diesen Jahres ausgezogen. Mit der Aufforderung meiner Eltern. Sie machen mich total fertig. Ich sollte mich andauernd entscheiden. Er oder sie. In letzter Zeit lief es ganz gut, also mein Freund darf nich bei mir sein, aber heimlich ist er es doch. Und irgendwie haben sie auf einmal wieder einen Austick bekommen und sagten ich solle mich entscheiden. Ich hab nix gesagt und nun lässt sie mich allein. Ich soll irgendwie die Miete zahlen und zusehen. Ich bin Minderjährig, also 17. Werde erst im Juli 18. Kannst du mir helfen? Ich dachte nur, vielleicht kannst du mir helfen. Ich weiß echt nich mehr was ich tun soll. Wäre toll, wenn du mir zurückschreiben könntest. Bis dahin. MfG Stef

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