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Meine ehrlichen Gefühle als Stiefmutter

16. März 2011 um 12:37

Ich habe das Bedürfniss mir mir meine Gefühle als Mama und Stiefmutter einfach mal von der Seele zu schreiben.
Ich bin Mutter von zwei Mädchen (8 u.11J.) und Siefmutter von den Kids meines Mannes (24 u 9J).
Seine Tochter lebt bei uns, da ihre Mutter verstorben ist.
Wir sind nun seit fast fünf Jahren eine Patchwork-Family.Also der Alltag besteht aus mir, meinem Mann und drei Mädels 8,9, und 11 Jahren. Unsere ersten Jahre waren eine Ansammlung von vielen Konflikten...aber darauf möchte ich jetzt garnicht eingehen.
Ich bin somit nicht nur Mama und nur am Wochenende Stiefmutter sondern ich bin beides 24std jeden Tag jede Woche usw...
Ich kenne ein paar Frauen die auch in einer Patchwork leben, aber sie sind Stiefmütter am wochenende/ Ferien... wenn ich nach ihren Gefühlen frage, bekomme ich gesagt, "ach, zum Glück besteht ein Wochenende nur aus 2 Tagen" und der Vater kümmert sich dann rührend um seine Kinder.

Meine Aufgabe besteht aber darin mich auch rührend um seine Tochter zu kümmern...jeden Tag. Den sie hat keine Mama mehr, die das tun kann.
Ich kann auf keine Exfrau neidisch sein, ich muß nicht angst haben daß sie sich zwischen uns stellen möchte .
Aber
ich muß Mutter sein für ein Kind, das ich nicht zur Welt gebracht habe, das die ersten vier Jahre völlig anders aufgewachsen und erzogen wurde, das in aller Welt als "armes" Kind dasteht. (was ich ihr sicher nicht absprechen möchte),das sich durch das erlebte Trauma deutlich von anderen Kindern unterscheidet, ich muß jeden Tag beweißen, das ich sie genau gleich behandle( lieb habe) wie meine eigenen Mädels, wir stehen immer unter Beobachtung, wie verhält sich die Stiefmutter? Wie das Kind wie die Geschwister? Merkt man einen Unterschied?
ich muß Mutterliebe geben, auf Kommando, es war keine zeit, um dies wachsen zu lassen.
es wird mir nahe gelegt auch Zeit mit ihr alleine zuverbringen, damit sie sich ebenso geliebt und gewünscht fühlt. Ich habe seit fünf Jahren keinen einzigen Tag mit meinen Kindern allein verbracht, sie war immer dabei. Sollten aber meine Kids zu ihrem Vater gehn, bin ich mit ihr alleine...sie bekommt etwas, was ich meinen Kindern nicht geben kann,meine ungeteilte Aufmerksamkeit, und wenn ich den Wunsch äußere,auch mal Zeit nur mit meinen Kids zuverbringen schauen mich alle verachtend an.Wie kann man nur das arme Kind ausschließen?!!!
Sie selbst achtet peinlich genau darauf , wie ich mich verhalte, sie will mich als Mutter, will meine Tochter sein, (über ihre Mama mag sie nicht reden). sie behauptet auch körperliche Merkmale(Augen usw) von mir zu haben.

Wenn ich das Essen auf die Teller verteile und ihrer zu erst dran ist, freut sie sich und meint, gell ich bekomme zuerst weil du mich lieb hast! Und meine Kinder schauen mich mit großen Augen an.

Himmel ich bin es so leid mir Gedanken machen zu müssen wär zuerst was auf den Teller bekommt, wer zuerst sein Vesper in die Hand bekommt usw...ich möchte so gerne wieder einfach einen "normalen" Alltag haben. Bei uns waren solche Dinge nie Thema. Keiner hat darauf geachtet. Es ging alles selbstverständlich...kein Neid keine Eifersucht und vorallem keine Vergleiche! Das setzt mich so sehr unter Druck. Und es scheint mich keiner zu verstehen. Es wäre doch toll, wenn die Kleine so an mir hängt, was könnte mir besseres passieren?
Ich könnte da ne ganze Reihe aufzählen!!! aber ich schweige.
Den mein erster und wichtigster Punkt wäre: Auch etwas von der Liebe und Zuneigung zurück zu bekommen!
Aber das geht nicht. Sie kann ihre Gefühle nicht äußern/ oder zulassen.Sie möchte nur die Bestättigung das sie gut ist, das sie geliebt wird...leider nicht mal ihrem Vater kann sie es sagen, geben oder zeigen....
Es geht immer nur darum ihr Sicherheit und liebe zu geben.
Und das laugt mich aus.... es macht mich manchmal so leer...
Und dann sind da meine Kids, die mir so viel geben, und dafür bin ich so unendlich dankbar .o) . die das spüren, die mich in den Arm nehmen und sagen, du bist die beste und ....... hat Glück dich auch als Mama bekommen zu haben.

Dann gibt es Momente, da wünsche ich mir, eine kleine Einheit nur mit meinen Mädchen zu sein. Es einfach genießen dürfen, was für ein starkes selbstverständliches Band wir haben und wieder so frei zu lachen, nicht darüber nachdenken zu müssen, sie mit ins Boot zu nehmen, sie emotional mit einzubinden.... Einfach mal die Verantwortung wieder abgeben.... Die Verantwortung ein Kind genauso zu lieben, wie seine Eigenen. Und ich glaube das mir vielleicht einige Stiefmütter bestättigen können -es ist (fast) unmöglich!
Und dann schäm ich mich für solche Gedanken. Wo sie doch keine Mama mehr hat und wir gerade alles sind, was sie hat. Sie ja nichts für ihre Gefühlskälte kann.

Ich darf nie, nicht einen Tag nicht eine Stunde diese mir auferlegte Verantwortung abgeben. Nie kann ich mir sagen, daß ist Aufgabe ihrer Mutter....nie kann ich mir erlauben mein Kind ein paar Augenblicke länger in den Armen u halten und zu sagen, hey das ist ok, dafür nimmt ihre Mutter sie auch in den Arm, nie kann ich sagen dieses Kleidchen gefällt mir besser das ist für meine Tochter, denn sie möchte auch das Kleid anzeihen das mir am Besten gefällt, immer muß ich sagen, beide gleich schön...niemals mehr darf ich meine wirkliche Meinung über so banale Dinge äüßern...
Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe einen Teil meinerselbst aufgeben müssen um sie in meinem / unserem Leben aufzunehmen...und das macht mich traurig...

Ich danke euch fürs "zuhören" und bin für jede Meinung Anregung offen. Am meisten würde ich mich freuen, wenn es Frauen gibt, die vielleicht Verständniss für mich und meine Gefühle haben und selbst ähnliches erleben....
Alles Liebe

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16. März 2011 um 22:01

Re
Ich verstehe dich auch, klar tut mir das arme mädchen sehr leid, und du machst es super, aber DU musst auch glücklich sein.

Wie sieht es denn mit ner therapie für die kleine aus? Damit sie über ihre gefühle reden lernt. Hatte eine mit meinem sohn und es hilft wirklich.

Dann würde ich mal feste regeln setzen, ich zb hab drei kids (4m,6&8j) und wir haben das geregelt das es jede woche eine einzel spielzeit gibt für die großen nur mir mir alleine. Dann unternehme ich ab und zu auch was mit beiden alleine was.
Seitdem läuft alles besser.

Wie weit hilft dir dein mann?? Kann er nicht auf zwei mädels aufpassen wenn du mit einer mal was schönes alleine machst?
Ich denke diese mama/kind zeit alleine ist sehr wichtig.

Oder das dein mann mit seiner tochter was macht oder die oma besucht und du mit deinen beiden mal allein bist. Da kann dir KEINER was vorwerfen. Du bist ne gure stiefmutter und dein mann kann froh sein dich zu haben.
Aber einzel zeit muss halt sein, und seine tochter hast du ja wenn deine beim vater sind.

Viel glück

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16. März 2011 um 23:51
In Antwort auf vigdis_12731829

Re
Ich verstehe dich auch, klar tut mir das arme mädchen sehr leid, und du machst es super, aber DU musst auch glücklich sein.

Wie sieht es denn mit ner therapie für die kleine aus? Damit sie über ihre gefühle reden lernt. Hatte eine mit meinem sohn und es hilft wirklich.

Dann würde ich mal feste regeln setzen, ich zb hab drei kids (4m,6&8j) und wir haben das geregelt das es jede woche eine einzel spielzeit gibt für die großen nur mir mir alleine. Dann unternehme ich ab und zu auch was mit beiden alleine was.
Seitdem läuft alles besser.

Wie weit hilft dir dein mann?? Kann er nicht auf zwei mädels aufpassen wenn du mit einer mal was schönes alleine machst?
Ich denke diese mama/kind zeit alleine ist sehr wichtig.

Oder das dein mann mit seiner tochter was macht oder die oma besucht und du mit deinen beiden mal allein bist. Da kann dir KEINER was vorwerfen. Du bist ne gure stiefmutter und dein mann kann froh sein dich zu haben.
Aber einzel zeit muss halt sein, und seine tochter hast du ja wenn deine beim vater sind.

Viel glück

Danke Euch Beiden
Danke für Euer Verständniss, und danke für Eure Anregungen.
Also die Kleine war knapp 2 Jahre in Therapie. Ich habe es damals veranlaßt, da sie sehr verstört war und keinerlei Trauerverarbeitung gemacht wurde. Leider mit nur mäßig Erfolg.

Sie hatte keinerlei Zugang zu irgendjemanden, und hat auch mich und meine Kinder total abgelehnt. Wir hatten sehr sehr schwierige Jahre und vor 1.1/2 Jahren auch eine dreimonatige Trennung, da ich nervlich einfach nicht mehr konnte.
Sie lebte dann mehr oder weniger bei ihrer Tante und bei unseren gelegentlichen Treffen weinte sie zum erstmal sehr viel, hat sich für alles entschuldigt und gesagt sie will uns wieder, sie will zu mir ich sei doch sowas wie ihre Mama. Das hat mich so gerührt und sie tat mir so unendlich leid...alo sind wir wieder unter ein Dach gezogen. Seit dem hängt sie an mir.Wie eine Klette. Und die ganze Familie( incl. mein Mann) Freunde, der Hausarzt, jubeln natürlich. Sie sehen nur das Äußere, und das sieht natürlich nach fast einem Wunder aus. Endlich spricht sie mit der "Mama" nein sie will sogar ihr ein und alles sein...also bloß nichts falsch machen. Ja nicht "wegstoßen".
Ja und mein Mann ?! Der arbeitet sehr viel, sieht die Kinder oft Tage nicht....Leider hat er keinen so guten Draht zu seiner Tochter, sie sucht auch nicht seine Nähe. Er hält nichts davon, die Kids mal aufzuteilen. Ich habe ihm vom meinem Wunsch erzählt und er war total gekränkt, sieht es als Ablehnung seiner Tochter die doch jetzt so an mir hängt! Außerdem denk ich er hat keine große Lust was mit ihr alleine zu unternehmen, da sie, sobald meine Mädels nicht dabei sind, kaum ein Wort redet. Also Spaßfaktor gleich null. Während meine eben recht aufgeweckte Kinder sind und man eigentlich viel Spaß mit ihnen hat.
Leider muß er auch am Wochenende arbeiten so das diese Zeit zum evt, "aufteilen " auch fehlt. Oma gibts leider nicht kein Kontakt, nur zu meiner Seite...und die verbringen gern ab und zu mal einen Nahcmittag aber halt mit allen Kids. Ich hatte mal vorsichtig angefragt, und da kam sofort Warum??? Wie unsere eigenen Enkel sehn wir dann nicht nur sie??? ach nee das wäre komisch, beim Notfall klar aber so, hast halt jetzt drei Kinder. Dabei hab ichs dann belassen.

Und noch was, sie möchte übrigens keine Zeit mit ihrem Vater alleine verbringen. Ich wollte es mal mit etwas druc durchsetzen, damit auch mein Mann mal die Verantwortung für seine Tochter übernimmt, ( sich die beiden auch mal näher kommen) hab ihr mitgeteilt sie sie an einem Samstag Nachmittag mit Papa ganz alleine zum Rodeln darf da ich mit meinen Kids einen Termin hätte, da liefen dicke Tränen und ein "ich will nicht-ich bleib bei dir" und ein Vorwurfsvoller Blick von meinem Mann. Und meine Mädels meinten dann nur ich soll es lassen es bringt ja doch nichts....

Tja und dann hab ichs eben auch gelassen. Was soll ich tun? Sie will nicht er will (eigentlich) nicht! Nur meine Kids und ich wollen....und das wird uns dann vorgeworfen....wir spalten die Familie...und das obwohl doch alles so gut läuft.

Mein Mann würde lieber etwas mal mit einer meiner Töchter unternehmen....um ihnen das Gefühl zu geben er liebt sie auch und sie sind bei ihm aufgehoben. Ich sag ihm, gebdas erst mal deiner Tochter, und er antwortet, sie will doch eh nicht und bevor es blöd wird und wir uns anschweigen...

Da bin ich sprach -und machtlos....

Ich denke meine Kids sind "einfacher", viel öffener lustiger da muß man sich gar nicht viel Mühe geben....
Und sie ist eben schwierig, anstrengend....und man bekommt nur sehr wenig von ihr zurück.

Die therapeutin meinte "emotional verkümmert" und es wird Jahre dauern...wenn überhaupt.

Und so bin eben ich diejenige die sich ständig bemüht, manchmal daran verzweifelt, und so ein schlechtes Gewissen hat, weil meine Mädels so hinten anstehen müssen....immer müssen sie Verständiss haben für "das arme Mädel"...und sie haben wirklich viel- nur bei mir geht es damit so langsam zu neige....

Wo lädt man diesen Aku auf? Wo ladet Ihr Euren auf?
Danke Euch

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17. März 2011 um 0:20

Anerkennung ?
liebe Mandelaugen,

was darf man als Anerkennung erwarten? Wie sollte diese aussehen?..
hhhmmm er ist dankbar, ja sehr, vorallem weil wir eine sehr schwere Zeit mit ihr hatten...Anfangs hat er mit ihr darüber gesprochen, aber sie hat sich nie auch nur ein Wort dazu geäüßert. nur geschwiegen. Jetzt sagt er es mir hin und wieder. Wie dankbar er mür mich ist und für das was ich für sie tue...
Aber er sieht sich auch als Vater für meine Kids und meint es gehört sich so. Ich die Mama er der Vater schließlich geht er auch für meine Kinder arbeiten und betont das niemals extra. Also warum müsse man meine "Arbeit" immer extra hervorheben. Für ihn ist es doch selbstverständlich. Er (versucht) keinerlei Unterschiede zu machen, und somit versteht er auch meinen Wunsch nicht, es verletzt ihn eher.

Wir tauschen viele Zärtlichkeiten vor den Kids aus, ganz normal wir lieben uns sehr und die Kids machen sich einen Spaß draus( oh die verliebten Eltern usw). auch seine Tochter reagiert zumindest nicht offensichtlich nicht neidisch drauf. Nur was uns aufgefallen ist, sie wird dann imerr "blöd" zu ihm, tritt ihn oder wirft ihm ganz komische Dinge vor, maßregelt ihn als wäre er ihr Kind! Und nun kam es auch schon einigemal vor das sie mir dann Dinge erzählt hat, was er anscheinend zu ihr gesagt hätte, ich mich sehr aufrege( wie kann er nur so gemein zu ihr sein) ihn zur rede stelle und er schwört soetwas nie geäüßert zu haben. Also mir viel auf, das ich immer sofort dann für sie Parei ergreife, und öfters haben wir uns dann in die Haare bekommen und aus war es mit dem schönen abend...
.Es war ganz seltsam, wenn er heim kam war sie plötzöich ruhig fast weinerlich...hat sich benommen, wie wenn sie nicht zur Familie gehört( aufs letzte Eck vom Sofa sitzen, fragen ob sie denn was trinken dürfe usw..)
Meine Freundin gab mir dann Wink ob ich mir vorstellen könnte, daß sie das mit Absicht macht, Wenn wir uns streiten, hat sie was sie will ungeteilte Aufmerksamkeit von mir.
Seitdem gehen wir beide überhaupt nicht mehr darauf ein.

Was mich eben so belastet. Es dreht sich immer alles um sie. Sie ist der Mittelpunkt, egal ob früher durch trotzen trampeln schreien...jetzt durch eine ganz seltsame art und weise.
Aber es dreht sich immer um sie.
Sie schafft es immer das sie Thema ist durch ihr Verhalten.... und dann geht sie mit einem Schmunzeln aus dem raum....

Und ganz ehrlich ich denke sie hat uns alle voll im Griff. Ich halte mich eigentlich für eine kluge selbstbewußte Frau, aber selbst mir fällt es so schwer zu unterscheiden, was hier eigentlich läuft? Armes Mädchen? Raffiniertes Mädchen?
Aber was will sie den bezwecken? Wir könnten doch eine wirklich tolle Familie sein? Wo jeder sein Plätzchen hat.

Ich wünsche mir Ruhe. Kennst du das? Normalität....

Ach und ein bißerl mehr Spaß....denn sobald wir hier Spaß haben egal ob als Famile oder mit Freunden zieht sie sich zurück...und plötzlich macht sich jeder nur noch Gedanken was sie denn hat... das ärgert mich . Das trübt die Stimmung so sehr, selbst wenn wir uns alle vornehmen es einfach mal nicht zu beachten so denkt doch jeder dran und die Ausgelassenheit und Freude ist (leider) weg.
Ich versuche wirklich an mir zu arbeiten, aber immer schweifen meine Gedanken ab immer macht es mich traurig, weil ich es einfach nicht verstehe, und schon ist sie wieder Mittelpunkt der Kreis schließt sich...

Also bitte wenn ihr Anregungen habt....bin für jede HIlfe dankbar.
Vieleicht bruach ich nur den richtigen (denk) Anstoß lächel....

Dank...
liebe Grüße

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17. März 2011 um 9:03

Ohj ohj ohj
ja, das hast du treffend ausgedrückt.
Alle erpressen, alle sind so froh, endlich die Verantwortung abzugeben. Sie ist sehr schwierig, und anfangs wollten alle "das arme Kind" tätscheln, bis sie merken, ups funktioniert gar nicht, sie ist ja ein Tyrann. und da kam ich gerade recht. Du wolltest den Mann also kümmer dich ums Kind. Das Kind lehnt dich ab-tu was. Und nun sind alle zufreiden, außer mir eben.

Früher hab ich noch Mitleid bekommen weil sie wirklich total ausgeflippt ist. Man hat mir die Schultern gekolpft und gesagt, schweres Los, aber du schaffst das schau deine Mädels an du bekommst das hin, aber tauschen will ich mit dir nicht: Und nun rastet die Kleine nimmer aus keine Eskapten mehr, und für alle ist Lösung: Nimm sie ja so an!

Es ist von ihr ja nicht wirklich zuneigung zu mir, ich denke in ihrem Herzen mag sie mich schon, anscheind wurde sie auch von ihrer Mutter nicht sehr beachtet nicht in den Arm genommen usw...und ich bin eben anders. Aber es ist keine wirkliche Bindung zwischen uns....
Ja und der Papa, der ist fest der Meinung das ist mein Part, vorallem jetzt wo sie ja so an mir hängt, und eher zu ihm "blöd" ist. Er geht Arbeiten er spielt mit allen Mädels und der Rest ist MAMASACHE. Den immerhin hab ich ja schon so unglaublichviel bei ihr erreicht. Und jedes Kind würde nunmal mehr an der Mutter hngen, schließlich bin ich auch daheim und regle da alles.
Und was soll ich sagen, er arbeitet so viel, hat wirklich wenig Zeit, und immer wenn er sich mit ihr beschäftigt hat, artet es aus und dann spricht sie nichts mehr zieht sich zurück. Früher war ich der BUHmann...sie hat mich wirklich wie die übelste Stiefmutter aus Aschenputtel hingestellt, es war der reinste Horror. Und nun bin ich auf einmal ihr Mittelpunkt, sie will bei mir sein....
Manchmal habich das Gefühl sie will ihm damit eines auswischen-aber ihn interessiert es gar nicht. er ist voll zufreiden denn jetzt läuft ja alles Bestens....Sollte ich das ansprechen meint er: Was willst du eigentlich? Früher hat sie dich so abgelehnt und du hast gelitten und nun hängt sie an dir und es paßt dir wieder nicht!!!
Er denkt sie ist schwierig hat Probleme, aber so wäre es doch eine gute Lösung für uns alle. Keine Dramen mehr. Er sieht sich als Vater von den Dreien und ich bin eben die Mutter von Dreien was will man mehr? Es gehört also zu meiner Aufgabe mich nicht als Stiefmutter sondern Mutter zu sehen, schließlich hat die arme ja keine mehr!

Und ich kann das nicht! Es ist so viel vorgefallen! Es waren so harte Zeiten...und ich merke einfach, das es nicht echt ist. Ich mächte ihr kein "Spiel" unterstellen, ich denke einfach in ihrer Psyche stimmt was nicht. Aber es sieht keiner. Nur ich , meine Kinder, und zwei Freundinen, mit denen ich sehr viel Kontakt habe, die den Alltage hier live miterleben, und zwischen den Zeilen lesen...die sagen auch...nee stimmt was nicht. Für alle anderen auch wenn wir schon zu Beratungsstellen gegangen sind, es wird nicht erkannt. Wenn man sie befragt, Kommen nur Die größten Lobtöne an mich ,, und jedem geht das Herz auf, das arme Mädchen hat endlich seine "mami" gefunden... Nach all der Tragödie, Mutter baut keine Bindung zum Kind auf, Mutter stirbt, Vater muß arbeiten...nun endlich hat sie ein Nest ist doch alles prima.....
Wenn ich dann äußere das ich auch zeit für meine Kinder brauche, heißt es immer, sie haben jetzt 3 Kinder dafür haben sie sich entschieden. Sollten sie ein Problem haben so liegt es an Ihnen.

Sollte ein Kind von unsren Freunden zu mir kommen kuscheln usw...muß mir auch Vorwürfe anhören, warum ich es mit jedem Kind kann nur mit ihr nicht?
Dazu kann ich nur sagen, diese Kinder kommen auf mich zu, sie kommt nicht und wenn ich sie herhole ist sie sehr steif...keine richtige Umarmung...
Also so was sie sagt, wie sie tut paßt einfach nicht zu dem wie sie sich dann emotional gibt.Sie hängt an mir, sie redet mit mir, aber eigentlich geht es ausschließlich um sie. Was sie gut macht, das ise toll ist usw...sie bebachtet alles was ich tu...kann es in Deteils aufzählen...eben wie ein Schatten der alles notiert. Und das kommt bei allen als "die große Mutterliebe" an....wenn ich sie deswegen maßregle grinst sie nur und scheint auch noch stolz drauf zu sein. Alle schmunzeln und ich werd verrückt lach!!!! nee eigentlich wirklich zum heulen.

Darf ich fragen wie es bei euch ist? Wieviel Verantwortung übernimmt dein Partner?

Liebe Grüße

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17. März 2011 um 9:16

Du hast recht
ich muß lernen, (schon wieder) als die BÖSE dazustehen. Meine Gefühle zu äußern und auch mal drauf zu beharren, sollen sie doch denken was sie wollen...leben mußes eh ich.

Es ist sicher meiner angst. Ich war nun knapp vier Jahre "die Böse" und ich habe ich nicht wohl gefühlt. Im Gegenteil...Wir waren auf dem Servierbrett jeder hat auf uns geschat...Keiner hat es verstanden warum sie solche Probleme macht, wir waren in Therapie bei Jugendamt-wirklich das ganze Programm und jedesmal mußte ich mich ausziehn, total nackt machen...man hat mich durchleutet...um hinter her zu sagen : sie sind spitze, machen sie sich bloß keine Vorwürfe, die kleine hat eben ein Traume. Aber dafür mußte ich so tief in meine Intimsphäre blicken kassen. Jeder Alltagssituation wurde durchleutet...
Es war für mich die schlimmste Zeit. Ich lebe seit meinem 18 Jebensjahr alleine bzw mit Partener habe alles alleine geschafft und dafür wirlich auch viel Annerkennung von meinem Umfeld (Familie, Lehrer Freunde) erhalten...und dann auf einmal war ich Mittelpunkt einer "Problemfamilie".

Davor habe ich angst....

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17. März 2011 um 11:10
In Antwort auf nele_12261646

Ohj ohj ohj
ja, das hast du treffend ausgedrückt.
Alle erpressen, alle sind so froh, endlich die Verantwortung abzugeben. Sie ist sehr schwierig, und anfangs wollten alle "das arme Kind" tätscheln, bis sie merken, ups funktioniert gar nicht, sie ist ja ein Tyrann. und da kam ich gerade recht. Du wolltest den Mann also kümmer dich ums Kind. Das Kind lehnt dich ab-tu was. Und nun sind alle zufreiden, außer mir eben.

Früher hab ich noch Mitleid bekommen weil sie wirklich total ausgeflippt ist. Man hat mir die Schultern gekolpft und gesagt, schweres Los, aber du schaffst das schau deine Mädels an du bekommst das hin, aber tauschen will ich mit dir nicht: Und nun rastet die Kleine nimmer aus keine Eskapten mehr, und für alle ist Lösung: Nimm sie ja so an!

Es ist von ihr ja nicht wirklich zuneigung zu mir, ich denke in ihrem Herzen mag sie mich schon, anscheind wurde sie auch von ihrer Mutter nicht sehr beachtet nicht in den Arm genommen usw...und ich bin eben anders. Aber es ist keine wirkliche Bindung zwischen uns....
Ja und der Papa, der ist fest der Meinung das ist mein Part, vorallem jetzt wo sie ja so an mir hängt, und eher zu ihm "blöd" ist. Er geht Arbeiten er spielt mit allen Mädels und der Rest ist MAMASACHE. Den immerhin hab ich ja schon so unglaublichviel bei ihr erreicht. Und jedes Kind würde nunmal mehr an der Mutter hngen, schließlich bin ich auch daheim und regle da alles.
Und was soll ich sagen, er arbeitet so viel, hat wirklich wenig Zeit, und immer wenn er sich mit ihr beschäftigt hat, artet es aus und dann spricht sie nichts mehr zieht sich zurück. Früher war ich der BUHmann...sie hat mich wirklich wie die übelste Stiefmutter aus Aschenputtel hingestellt, es war der reinste Horror. Und nun bin ich auf einmal ihr Mittelpunkt, sie will bei mir sein....
Manchmal habich das Gefühl sie will ihm damit eines auswischen-aber ihn interessiert es gar nicht. er ist voll zufreiden denn jetzt läuft ja alles Bestens....Sollte ich das ansprechen meint er: Was willst du eigentlich? Früher hat sie dich so abgelehnt und du hast gelitten und nun hängt sie an dir und es paßt dir wieder nicht!!!
Er denkt sie ist schwierig hat Probleme, aber so wäre es doch eine gute Lösung für uns alle. Keine Dramen mehr. Er sieht sich als Vater von den Dreien und ich bin eben die Mutter von Dreien was will man mehr? Es gehört also zu meiner Aufgabe mich nicht als Stiefmutter sondern Mutter zu sehen, schließlich hat die arme ja keine mehr!

Und ich kann das nicht! Es ist so viel vorgefallen! Es waren so harte Zeiten...und ich merke einfach, das es nicht echt ist. Ich mächte ihr kein "Spiel" unterstellen, ich denke einfach in ihrer Psyche stimmt was nicht. Aber es sieht keiner. Nur ich , meine Kinder, und zwei Freundinen, mit denen ich sehr viel Kontakt habe, die den Alltage hier live miterleben, und zwischen den Zeilen lesen...die sagen auch...nee stimmt was nicht. Für alle anderen auch wenn wir schon zu Beratungsstellen gegangen sind, es wird nicht erkannt. Wenn man sie befragt, Kommen nur Die größten Lobtöne an mich ,, und jedem geht das Herz auf, das arme Mädchen hat endlich seine "mami" gefunden... Nach all der Tragödie, Mutter baut keine Bindung zum Kind auf, Mutter stirbt, Vater muß arbeiten...nun endlich hat sie ein Nest ist doch alles prima.....
Wenn ich dann äußere das ich auch zeit für meine Kinder brauche, heißt es immer, sie haben jetzt 3 Kinder dafür haben sie sich entschieden. Sollten sie ein Problem haben so liegt es an Ihnen.

Sollte ein Kind von unsren Freunden zu mir kommen kuscheln usw...muß mir auch Vorwürfe anhören, warum ich es mit jedem Kind kann nur mit ihr nicht?
Dazu kann ich nur sagen, diese Kinder kommen auf mich zu, sie kommt nicht und wenn ich sie herhole ist sie sehr steif...keine richtige Umarmung...
Also so was sie sagt, wie sie tut paßt einfach nicht zu dem wie sie sich dann emotional gibt.Sie hängt an mir, sie redet mit mir, aber eigentlich geht es ausschließlich um sie. Was sie gut macht, das ise toll ist usw...sie bebachtet alles was ich tu...kann es in Deteils aufzählen...eben wie ein Schatten der alles notiert. Und das kommt bei allen als "die große Mutterliebe" an....wenn ich sie deswegen maßregle grinst sie nur und scheint auch noch stolz drauf zu sein. Alle schmunzeln und ich werd verrückt lach!!!! nee eigentlich wirklich zum heulen.

Darf ich fragen wie es bei euch ist? Wieviel Verantwortung übernimmt dein Partner?

Liebe Grüße

Ich schreib der beqeumlichkeit halber mit dem andere nick
ich bins, mandellaugen

Hört sich so an als ob sie einfach nur eine andere Variante der Bestrafung für Dich ausgesucht hätte, die man ihr auch nicht mal nachweisen kann und Du musst quasi durch.
Früher war es total Ablehnung. Sie hat gemerkt dass es damit nicht weitergehen kann, also ist es nun die totale Zuwendung, womit sie Dich schon fast erstickt.

So oder so ist beides übertrieben, auffällig, ich denke sie ist sich schon bewusst darüber dass sie Dich damit straft.

Erinnert mich an manisch Depressive, entweder himmelhochjauchzend oder zutodebetrübt auf jeden Fall ganz schön Psycho das ganze ...

Leider ist es allzu oft so, dass gerade solche Männer, die gerne Verantwortung abgeben, Workoholics sind, sich auch gerne Frauen aussuchen die früh Selbständig waren, alles alleine hinbekommen, nicht schnell überfordert sind, belastbar sind ... tragen ...

Bei ihm kommt scheinbar erst der Job, dann die familie, ganz klar, für die Familie bist Du dann zuständig, das ist immer schwierig und mit so einem Ballast fast schon unerträglich.

Da muss man auch aufpassen, denn wenn Dich das alles so sehr mitnimmt, geht das auch von der Kraft ab die Du für Deine Töchter benötigst. Die kriegen ja noch einen Knacks weg. Denn solche Kinder die mit sowas aufwachsen entwickeln ganz feine Antennen für die Zwischentöne, für die Gefühlslagen anderer.
Sie lernen dann auch nicht bei sich zu sein, sondern den anderen den Vorzug zu geben, sich zurück zu nehmen und müssen auch auf vieles verzichten was von der eigenen Mutter ihnen zukommen würde. Einfach weil Du runter gezogen bist.

Es ist durchaus Dein Anrecht auch mit den Töchtern alleine etwas zu unternehmen, das solltest Du durchsetzen.
Ich weiß wie schwer es ist zuzulassen dass man die Böse ist.
Andererseits ist ja aber im Grunde Dein Partner der Böse, wieso ist er es nicht auch in Deinen Augen, wieso zeigst Du es ihm nicht?
Du kannst es auch in einem Brief niederschreiben.

Mache Dir klar dass Du 2 Kinder und ein Stiefkind hast. Was soll diese Verlogenheit und das sollen Therapeuten sein die sowas sagen? Unglaublich ...
Das Verhältnis zum Stiefkind braucht einfach etwas ganz anderes und sollte nicht 100% gleichgesetzt werden, man sollte jedes Verhältnis danach behandeln wie es ist und nicht alles unter den Teppich kehren.
Ist doch klar dass das hier viel problematischer ist. Hört sich so an als ob man Dich nur mundtot machen willl.

Selbst wenn man drei leibliche Kinder hat kann man getrennt von den anderen etwas mit ihnen unternehmen, was soll das denn ...
Ich nehme auch nicht überall hin beide Kinder mit und mein Mann auch nicht. Alles hängt an Dir, wieder mal, wo ist denn der Vater ...
Auch er kann mit seiner Tochter etwas alleine unternehmen, damit du auch mal entlastet bist.
Das machen doch in normalen Familie die Männer auch, wieso ist das denn hier nicht möglich.
Wieder einmal werden einer Stiefmutter strengere Auflagen gemacht, als man es bei einer leiblichen Mutter machen würde, indem man auch noch mit der Moralkeule kommt ...

Wie ist es bei uns? Ich hab ja oben schon erwähnt dass er oft den großen nimmt und ich den kleinen oder umgekehrt, allerdings sind bei uns die kinder auch erst 1 und 2,5 Jahre alt.
Bei einer Cousine meines Mannes ist es so, dass sie meist mit der Jüngsten unterwegs ist, bei der Schwester ist es auch so.
Wenn ich jedoch überfordert bin, ist es ganz klar dass mein Mann eines der beiden Kinder nimmt oder beide. Und das fehlt mir hier bei euch.
Es ist klar dass die Kleine Dich überfordert und da sollte doch der Mann Dir das Kind mal abnehmen, so rum sollte man es sehen. Das ist partnerschaftliches Verhalten.

Ich ermögliche ihm umgekehrt auch dass er Zeit mit seinem Sohn aus erster Ehe verbringt, ohne dass die beiden Kleinen dabei sind, also unsere gemeinsamen Kinder. Ist ja klar dass er auch mal nur Zeit mit ihm haben muss, damit das Verhältnis ungestört sich festigen kann und nicht dauernd die Kleinen dazwischenfunken oder der Vater in den Hintergrund rückt.

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17. März 2011 um 12:49
In Antwort auf kleinermaulwurff

Ich schreib der beqeumlichkeit halber mit dem andere nick
ich bins, mandellaugen

Hört sich so an als ob sie einfach nur eine andere Variante der Bestrafung für Dich ausgesucht hätte, die man ihr auch nicht mal nachweisen kann und Du musst quasi durch.
Früher war es total Ablehnung. Sie hat gemerkt dass es damit nicht weitergehen kann, also ist es nun die totale Zuwendung, womit sie Dich schon fast erstickt.

So oder so ist beides übertrieben, auffällig, ich denke sie ist sich schon bewusst darüber dass sie Dich damit straft.

Erinnert mich an manisch Depressive, entweder himmelhochjauchzend oder zutodebetrübt auf jeden Fall ganz schön Psycho das ganze ...

Leider ist es allzu oft so, dass gerade solche Männer, die gerne Verantwortung abgeben, Workoholics sind, sich auch gerne Frauen aussuchen die früh Selbständig waren, alles alleine hinbekommen, nicht schnell überfordert sind, belastbar sind ... tragen ...

Bei ihm kommt scheinbar erst der Job, dann die familie, ganz klar, für die Familie bist Du dann zuständig, das ist immer schwierig und mit so einem Ballast fast schon unerträglich.

Da muss man auch aufpassen, denn wenn Dich das alles so sehr mitnimmt, geht das auch von der Kraft ab die Du für Deine Töchter benötigst. Die kriegen ja noch einen Knacks weg. Denn solche Kinder die mit sowas aufwachsen entwickeln ganz feine Antennen für die Zwischentöne, für die Gefühlslagen anderer.
Sie lernen dann auch nicht bei sich zu sein, sondern den anderen den Vorzug zu geben, sich zurück zu nehmen und müssen auch auf vieles verzichten was von der eigenen Mutter ihnen zukommen würde. Einfach weil Du runter gezogen bist.

Es ist durchaus Dein Anrecht auch mit den Töchtern alleine etwas zu unternehmen, das solltest Du durchsetzen.
Ich weiß wie schwer es ist zuzulassen dass man die Böse ist.
Andererseits ist ja aber im Grunde Dein Partner der Böse, wieso ist er es nicht auch in Deinen Augen, wieso zeigst Du es ihm nicht?
Du kannst es auch in einem Brief niederschreiben.

Mache Dir klar dass Du 2 Kinder und ein Stiefkind hast. Was soll diese Verlogenheit und das sollen Therapeuten sein die sowas sagen? Unglaublich ...
Das Verhältnis zum Stiefkind braucht einfach etwas ganz anderes und sollte nicht 100% gleichgesetzt werden, man sollte jedes Verhältnis danach behandeln wie es ist und nicht alles unter den Teppich kehren.
Ist doch klar dass das hier viel problematischer ist. Hört sich so an als ob man Dich nur mundtot machen willl.

Selbst wenn man drei leibliche Kinder hat kann man getrennt von den anderen etwas mit ihnen unternehmen, was soll das denn ...
Ich nehme auch nicht überall hin beide Kinder mit und mein Mann auch nicht. Alles hängt an Dir, wieder mal, wo ist denn der Vater ...
Auch er kann mit seiner Tochter etwas alleine unternehmen, damit du auch mal entlastet bist.
Das machen doch in normalen Familie die Männer auch, wieso ist das denn hier nicht möglich.
Wieder einmal werden einer Stiefmutter strengere Auflagen gemacht, als man es bei einer leiblichen Mutter machen würde, indem man auch noch mit der Moralkeule kommt ...

Wie ist es bei uns? Ich hab ja oben schon erwähnt dass er oft den großen nimmt und ich den kleinen oder umgekehrt, allerdings sind bei uns die kinder auch erst 1 und 2,5 Jahre alt.
Bei einer Cousine meines Mannes ist es so, dass sie meist mit der Jüngsten unterwegs ist, bei der Schwester ist es auch so.
Wenn ich jedoch überfordert bin, ist es ganz klar dass mein Mann eines der beiden Kinder nimmt oder beide. Und das fehlt mir hier bei euch.
Es ist klar dass die Kleine Dich überfordert und da sollte doch der Mann Dir das Kind mal abnehmen, so rum sollte man es sehen. Das ist partnerschaftliches Verhalten.

Ich ermögliche ihm umgekehrt auch dass er Zeit mit seinem Sohn aus erster Ehe verbringt, ohne dass die beiden Kleinen dabei sind, also unsere gemeinsamen Kinder. Ist ja klar dass er auch mal nur Zeit mit ihm haben muss, damit das Verhältnis ungestört sich festigen kann und nicht dauernd die Kleinen dazwischenfunken oder der Vater in den Hintergrund rückt.

Hallo
Du triffst in vielen Dingen genau ins Schwarze lächel....

Leider muß mein Mann aufgrund der finanziellen Situation zwei Jobs machen und sein Hauptjob ist bei der Polizei und dort
sind keine gute Arbeitszeiten (.
Ich würde es mal so beschreiben:
Er hängt sehr an mir, möchte auch die freie Zeit mit mir verbringen. Zu seiner Tochter hatte er vorher auch keinen Draht, ist leider eine traurige Geschichte, er wollte kein Kind mehr, sie wurde (!!!) doch schwanger, Beziehung lief nicht gut, stand vor dem aus, und dann verstarb sie plötzlich.
Und daherau blieb das kleine Mädchen übrig. Eigentlich ein Kind das keiner wirklich wollte.

Mir tat das am Anfang so leid. Mir ging mein Herz auf und ich habe alles ertragen, weil ich immer hoffe irgendwann wird es werden...
Hab mich deutlich überschätzt!!!

Er ist so ein typischer " wir haben Spaß" mit den Kids Papa. Meine stehen da voll drauf, den er ist lustig, läßt sich auch gerne auf ihre Diskussionen ein.( meine lieben das, wer hat das besser Argument grins), also da ist viel Bewegung drin...und mit seiner Tochter geht das halt nicht.

Mein Fehler war, daß ich ihn gebeten habe sich nicht zu sehr mit meinen Kids zu beschäftigen sondern seiner Tochter näher zu kommen, da eine Beziehung aufzubauen. Er war fürchterlich gekränkt, hat sich von mir und meinen Kids ausgeschlossen gefühlt...hat es damm mit ihr Versucht und es kam nichts gar nichts. Er probiert es heute noch vorallem immer dann wenn wir darüber sprechen ich ihn anstosse. Aber mehr als ein "ja" oder "nein" kommt von ihr nicht.
Sein Wunsch ist wir verschmelzen zu einer Familie, bei ihm gibt es kein Sief!!!

Und wenn ich sage man leugnet doch nur die Realität dann ist beleidigt. Für ihn sind meine Kids seine. Und von mir verlangt er das selbe. Nur meine anzunehmen ist wirklich sehr einfach. Sie lassen es zu sie wünschen es sich und haben gelernt, wie du sagtest, sehr genügsam zu werden. Sie sind feinfühlig und lassen auf Grund der tragischen Geschichte seiner Tochter immer den Vortritt. Auch um mich zu entlasten.
Bsp. ich sitzt mit ihr drei stunden bei den Hausi, nicht geht vorwärts und meine sagen, laß nur mama du hast genug zu tun wir schaffen unsere alleine.
Und dann bricht es mir das Herz. Ich fühl mich so schlecht, und dann ärgere ich mich auch über sie.

Wir haben das Problem gelöst nun gehen alle Kids in eine Hausi betreuung.... mir tut es ehrlich für meine leid, denn ich hatte nie Probleme mit Ihnen im Gegenteil es hat Spaß gemacht. Aber man darf ja nicht nur ein Kind hinschicken, das wäre ungerecht und sie würde sich wieder als Aussenseiterin fühlen....UNd das Nächste, es würde wieder heißen. Böse Stiefmutter, ihre eigenen behält sie die andere muß hin....
EinTeufelskreis....

Wie alt ist den der Sohn von Deinem Mann?
Wie kommst du mit eurer Situation klar?
Liebe Grüße

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17. März 2011 um 13:43


Ja da hast du recht lach...sowas von kompliziert und ich hab erst ein en Bruchteil erzählt, grins, aber mit dem rest verschon ich dich lieber....

Aber es stimmt er spielt eine große Rolle, ja wir waren auch schon bei Therapeuten....
Haben immerwieder das Gesprech gesucht. Aber bei beiden sitzen die Gefühle oder Nichtgefühle so tief.

Wir führen eine wundervolle partnerschaft( also mal von den Patch-Problemen abgesehen) einfach perfekt die große Liebe starke Gefühle viel Humor alsp für uns die perfekte Mischung...
Darum hänge ich ja auch so an ihm...
Aus diesem Grund haben ihn auch meine Mädels schnell ins Herz geschlossen...

Nur die Beziehung mit seiner Tochter alles mist...von beiden Seiten.... und da komm ich und übernehm das ganze Paket...versuche zu Vermitteln nehm s selber in die hand und dann geht mir die Kraft und auch die Lust aus.

Denn egal was man tut man wird immer beäugt und tatsächlich bekommt ein Halbweisenkind eine ganz besondere Stellung...
Von allen....Das fing im Kindergarten an, über Lehrer Verwandete Nachbarn....
Mein Mann wurde auch von allen Seiten mit "Ratschlägen " überhäuft, er muß dies tun dann wieder dass...immer Kritik, weil sie so aus dem Rahmen gefallen ist....
Sie hatte Anfangs die absulute Aschenputtelrolle, schlich an der Wand entlang... hat sich geweigert zu duschen Zähne zu putzen einfach das volle Programmm hat nicht geredt, wenn Besuch kam hat sie angefangen uns zu bedienen usw...es war wirklich Horror...und daneben dann meine Kids, kleine "Prinzessinen mit Kleidchen haare gerichtet und immer nett und lustig.
Also war es naheliegend erst mir, dann ihm die Schuld dafür zu geben.
Die Therapeutin schob es auf ihr Trauma und das sie von ihrer Mutter abgelehnt worden war und nun feststellen muß daß eine Mutter auch anders sein kann... Und ich bin nunmal nicht ihre Mutter, also versucht sie durch solches Verhalten die volle Aufmerksamkeit zu nekommen auch wenn negativ....

Aber das haben wir zum Glück alles hinter uns...Jetzt hat sich das Boot gedreht und alle einschließlich meines Mannes sind so zufreiden...eben nur ich nicht. weil es an mir hängt, weil meine Kids zukurz kommen, weil wir seit fünf Jahren nur Rücksicht nehmen....tun wir es einmal nur nicht, egal ob eines meine Kids ich oder mein Mann, haben wir ein Mädchen das sich tagelang ohne zu sprechen in ihr Zimmer zurück zieht...

UNd da mein Mann wenig da ist bleibt es am mir hängen, ich muß sie weider raus holen und dann klebt sie wieder an mir und sie ist der Mittelpunkt!!!!

Ich versuche sie zu lieben-aber ich kann esnicht..ich liebe meine kids die meiner Freundin sind mir so ans Herz gewachsen...soviele kleine Menschlein nur bei ihr gehts nicht....
Und nun soll ich von meinem mann erwarten Liebe Dein Kind?

Weißt du ich habe ihn mal gefragt was er a ihr liebt, und er konnte nichts sagen...außer schöne Haare kann gut malen...aber Charaktermäßig nichts...dann hat er mich gefragt und ich konnte auch nichts sagen...ich kann nicht über sie schimpfen, sie macht wirklich keine solchen Aufstände mehr, eben normal wie jedes andere Kind auch, mal nen guten Tag mal keinen so guten...Aber nichts dramatisches...da schaffen es meine schon eher das ich mal richtig wütend werde grins...
Aber ich kann leider auch nichts positives sagen...ich suche und suche und nichts...es kommt nichts.... emotional tot. Wie soll man jemanden lieben (oder auch verachten) der emotional keine Reaktionen zeigt????

Ich ich bin so ein Gefühlsdussel...ich mag Menschen mit ihren Eigenheiten...ich finde es spannend und ich kann viele dafür dann auch ins Herz schließen.....
Und ich denke bei meinem Schatz ist es ähnlich...
Was solln wir denn da tun???

dafür schäm ich mich....

so jetzt ese ich mirdeine Geschichte durch....
sei lieb umarmt

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17. März 2011 um 16:26

Kommst mit
ja da wäre ich sofort dabei ein ganzes Wochenende einfach nur Frau sein!!!!!

Ich glaube das würde vielen uns mal gut tun....man sollte es auch umsetzen...

ja wir haben alles durch , leider ziemlich erfolglos

aber ich werd versuchen mir mehr Freiräume zu verschaffen und mich nicht mehr so sehr manipulieren lassen.....
Und wieder mehr freude und Zeit mit meinen Kids verbringen....

Wie ist das Verhältnis von dir zu seinem Sohn (gewesen)?
Liebe grüße und danke fürs umarmen....gerne zurück

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27. März 2011 um 16:34

Liebe Leidensgenossin!
Ich verstehe dich verdammt gut, ich habe die gleichen Gefühle wie du. Mein Mann hat drei Kinder mitgebracht und ich ein Kind. Die Exfrau will keinen Kontakt zu den Kindern mehr.

Wir haben die undankbarste Rolle der ganzen Welt!!!
Es ist wahnsinnig schwierig, dem eigenen Kind auch noch gerecht zu werden.
das Umfeld misstraut einer Stiefmutter komplett. Ständig achten alle darauf, daß man sich komplett aufopfern muß. Sonst ist man halt die Böse.
Ich habe viel im Leben erreicht.
Nichts war auch nur annähernd so schwierig wie das Stiefmutterleben rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

Mein Rat: Dein Mann ist der Vater, ER ist verantwortlich
Denke an dich!! Pass auf dich auf!!!

Du bist nicht verantwortlich für das Leben und das Glück seiner Tochter.

Du bist eine ganz tolle Stiefmutter für die Kleine, ich ziehe meinen Hut vor dir!!
Aber trotzdem muss du mehr Grenzen ziehen, sonst gehst in an dieser undankbaren Rolle als Frau und als Mensch unter.

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch sehr freuen,

l.g
Pauline4810

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28. März 2011 um 12:46

Ist das der Wahnsinn!
sechs Kinder alle bei dir zu Hause??
Respekt!!!!

Ich habe fünf , drei von ihm, eines von mir und ein gemeinsames.
Das hat meine Leistungsfähigket bereits gesprengt.
Noch ein Kind mehr mag ich mir garnicht vorstellen.
Hast du noch Zeit für dich ???

ich kann auch ein Liedchen singen von Ex Partnern, (

Ich denke auch oft: was wäre ,wenn ich alleine mit meinen Kindern wäre.

Gruß an alle Patch-Worker

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21. April 2011 um 17:04

Du hast so völlig Recht!
Liebe Caro,


jaaaa, endlich sagt es mal einer!!
Du hast so verdammt recht.

Man kann die eigenen Kinde nur mehr líeben!
Alles andere wäre unnatürlich.
Man darf sich nicht für Seine Kinder opfern.
Dieses Privileg steht den eigenen Kindern zu, und nur denen!
Als Stiefmutter muss man fair bleiben, das reicht völlig!
Freundschaftlich und korrekt und ehrlich.
Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, sonst wird man seinen eigenen Kindern nicht gerecht.

Im Zweifelsfall lieber eine schlechte Stiefmutter sein, als eine schlechte Mutter für die eigenen Kinder sein.

Die anderen, das Umfeld wird protestieren.
Aber -
Bitteschön, auch das Umfeld kann sich ja gerne um die "armen " Kinder kümmern. Nur zu!

Ich möchte da niemanden aufhalten, ebenfalls gute Taten zu vollbringen.

Das wollen die aber meist garnicht, die suchen nur eine Dumme, die es für sie erledigt - aus purer Bequemlichkeit

Denn die die selber kaum etwas tun, die rufen doch meist am lautesten

Liebe Stiefmütter - denkt an Euch selbst - dann sonst tut es niemand!

Liebe Grüße

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27. April 2011 um 16:18

Danke!!!
Ich bin ja sooo froh, dass ich deinen Beitrag hier grade gelesen habe! Du machst dir gar kein Bild davon, wie sehr du mir aus der Seele sprichst! Das darf man ja sonst überhaupt nie äußern, weil man gleich verurteilt wird und mal wieder das Bild der bösen Stiefmutter bestätigt!
Ich kann bald wirklich nicht mehr...seit 6 Jahren wohntder nun 13-jährige erste Sohn meines Mannes bei uns. Unser gemeinsamer Sohn ist 5 und ich kann deine Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen. Glaub mir, ich weiß genau, was du meinst mit ständiger Beobachtung, Benachteiligungsvorwürfen und wahren Gefühlen den Kindern gegenüber. Aber wem kann man das nahe bringen ohne als grausame, kalte Stiefmutter dazustehen.
Kein Mensch blickt dahinter, was man selbst tagtäglich, jede Minute psychisch zu verarbeiten hat. Obs nun ums Essenverteilen geht oder darum, wen man zuerst begrüßt, wenn man einen Raum betritt! Außerdem möchte ich, wenn nötig, genauso mit dem Großen schimpfen dürfen (ohne jedes Wort 3mal überdenken zu müssen) !
Bei mir kommt allerdings erschwerend (oder besser gesagt ein anders gelagertes Problem) hinzu...die psychisch kranke Mutter lebt noch und holt ihn auch hin und wieder zu sich, wenns ihr denn grade mal in den Kram passt! Grade gestern kam er von einer Woche MAMA-Urlaub zurück!
Glaube mir...so ein eiskaltes und abweisendes Verhalten , wenn er solange von ihr bearbeitet wurde...das bringt mich grade echt an meine Gefühls-Grenzen!
Er nutzt uns nur als Nobelhotel, was SIE ihm ermöglicht hat, weil sie ihn zu uns gegeben hat! Das ist menschlich so enttäuschend! Wenn er nur wüsste, warum er bei uns ist und wie wir uns den A... für ihn aufgerissen haben, damit er nicht mit ihr untergeht! Mann...für wen mach ich das eigentlich! Ich könnte sooo glücklich sein, mit MEINER kleinen Familie!

Und das Schlimme ist jetzt wieder....weil ich das hier schreibe und auch gleich abschicke, habe ich jetzt schon wieder ein schlechtes Gewissen!

Manchmal tut es aber auch schon gut, von anderen zu lesen, denen es ähnlich geht! Ich hoffe, dir hilft das hier auch!

Würde mich freuen, von dir zu lesen!

GlG

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27. April 2011 um 18:19
In Antwort auf mert_12636388

Danke!!!
Ich bin ja sooo froh, dass ich deinen Beitrag hier grade gelesen habe! Du machst dir gar kein Bild davon, wie sehr du mir aus der Seele sprichst! Das darf man ja sonst überhaupt nie äußern, weil man gleich verurteilt wird und mal wieder das Bild der bösen Stiefmutter bestätigt!
Ich kann bald wirklich nicht mehr...seit 6 Jahren wohntder nun 13-jährige erste Sohn meines Mannes bei uns. Unser gemeinsamer Sohn ist 5 und ich kann deine Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen. Glaub mir, ich weiß genau, was du meinst mit ständiger Beobachtung, Benachteiligungsvorwürfen und wahren Gefühlen den Kindern gegenüber. Aber wem kann man das nahe bringen ohne als grausame, kalte Stiefmutter dazustehen.
Kein Mensch blickt dahinter, was man selbst tagtäglich, jede Minute psychisch zu verarbeiten hat. Obs nun ums Essenverteilen geht oder darum, wen man zuerst begrüßt, wenn man einen Raum betritt! Außerdem möchte ich, wenn nötig, genauso mit dem Großen schimpfen dürfen (ohne jedes Wort 3mal überdenken zu müssen) !
Bei mir kommt allerdings erschwerend (oder besser gesagt ein anders gelagertes Problem) hinzu...die psychisch kranke Mutter lebt noch und holt ihn auch hin und wieder zu sich, wenns ihr denn grade mal in den Kram passt! Grade gestern kam er von einer Woche MAMA-Urlaub zurück!
Glaube mir...so ein eiskaltes und abweisendes Verhalten , wenn er solange von ihr bearbeitet wurde...das bringt mich grade echt an meine Gefühls-Grenzen!
Er nutzt uns nur als Nobelhotel, was SIE ihm ermöglicht hat, weil sie ihn zu uns gegeben hat! Das ist menschlich so enttäuschend! Wenn er nur wüsste, warum er bei uns ist und wie wir uns den A... für ihn aufgerissen haben, damit er nicht mit ihr untergeht! Mann...für wen mach ich das eigentlich! Ich könnte sooo glücklich sein, mit MEINER kleinen Familie!

Und das Schlimme ist jetzt wieder....weil ich das hier schreibe und auch gleich abschicke, habe ich jetzt schon wieder ein schlechtes Gewissen!

Manchmal tut es aber auch schon gut, von anderen zu lesen, denen es ähnlich geht! Ich hoffe, dir hilft das hier auch!

Würde mich freuen, von dir zu lesen!

GlG

Ich bin für dich da!
Liebe Leidesgenossin,


es gibt nicht den geringsten Grund für dein schlechtes Gewissen, deine Gefühle sind völlig natürlich!!!

Ich habe elf Jahre lang meine drei Stiefkinder erzogen, es war seelisch extrem anstrengend. Ich verstehe dich sehr gut. Sie sind heute erwachsen. Ich bin jetzt wie befreit.

Ja, du könntest viel unbeschwerter ohne ihn leben, das liegt auf der Hand.
Nimm dir ganz bewußt Auszeiten nur mit deinen Sohn alleine, es ist dein Recht und das Recht deines Kindes.

grenze dich unbedingt ab, es tut sonst alles zu weh. Sei einfach nur nett zu ihm aber nicht fürsorglich und mütterlich. Du bist nicht seine Mutter, du brauchst das nicht zu tun.

Laß andere denken was sie wollen, wenn man dich kritisiert, sage den Leuten einfach: "Ja der Junge hat es schwer so ohne sene Mutter, könnt Ihr Euch nicht auch ein wenig um ihn kümmern? Er kann es soo gut brauchen. " Glaube mir ,die Kritiker werden sehr schnell verstummen.


Opfere nicht. Lebe dein Leben. Dein Man sollte sich abends genauso intensiv mit ihm beschäftigen als wenn er alleine mit ihm wohnen würde. Dein Mann ist immer noch alleinerziehend!!!

Bitte deinen Mann, ihm alle Grenzen aufzuzeigen, die du für dich brauchst. Männer machen es sich da gerne bequem und wälzen die Erziehungsleistung auf die Frau ab.
Das ist falsch. ER muss ihn erziehen.
Mann und der 13 jährige müssen dich achten und würdigen.

Höre nicht auf, für deine Rechte einzustehen, du hast alles Recht der Welt auf ebensoviel Rücksichtnahme wie der 13 jährige.

Nur Mut. Du schaffst das!

liebe Grüße

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27. April 2011 um 18:27
In Antwort auf sela_11895605

Du hast so völlig Recht!
Liebe Caro,


jaaaa, endlich sagt es mal einer!!
Du hast so verdammt recht.

Man kann die eigenen Kinde nur mehr líeben!
Alles andere wäre unnatürlich.
Man darf sich nicht für Seine Kinder opfern.
Dieses Privileg steht den eigenen Kindern zu, und nur denen!
Als Stiefmutter muss man fair bleiben, das reicht völlig!
Freundschaftlich und korrekt und ehrlich.
Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, sonst wird man seinen eigenen Kindern nicht gerecht.

Im Zweifelsfall lieber eine schlechte Stiefmutter sein, als eine schlechte Mutter für die eigenen Kinder sein.

Die anderen, das Umfeld wird protestieren.
Aber -
Bitteschön, auch das Umfeld kann sich ja gerne um die "armen " Kinder kümmern. Nur zu!

Ich möchte da niemanden aufhalten, ebenfalls gute Taten zu vollbringen.

Das wollen die aber meist garnicht, die suchen nur eine Dumme, die es für sie erledigt - aus purer Bequemlichkeit

Denn die die selber kaum etwas tun, die rufen doch meist am lautesten

Liebe Stiefmütter - denkt an Euch selbst - dann sonst tut es niemand!

Liebe Grüße

Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein????
"Alles andere wäre unnatürlich.
Man darf sich nicht für Seine Kinder opfern.
Dieses Privileg steht den eigenen Kindern zu, und nur denen!
Als Stiefmutter muss man fair bleiben, das reicht völlig!
Freundschaftlich und korrekt und ehrlich.
Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, sonst wird man seinen eigenen Kindern nicht gerecht."

Oh man, Stiefmutter sein ist weiß gott nicht immer einfach, ich kann viele Erfahrungen und Gefühle auch bestätigen, aber hier steckt aber einer seine eigenen Grenzen verdammt eng.

Natürlich ist es kein Verrat an das eigene Kind, auch mütterlich mit dem Stiefkind umzugehen. Und es tut auch weder dem Stiefkind noch dem eigenem Kind etwas, zu erfahren, dass man sich gleich allen gegenüber verhält, dass nur nicht alles immer jedem zur gleichen Zeit geben werden kann. Es ist für mich auch völlig okay zu jedem meiner Kinder und Stiefkinder eine andere individuelle Beziehung zu haben ... und anders muss nicht ständig mit besser oder schlechter bewertet werden.

Vg

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27. April 2011 um 20:17
In Antwort auf nelle_12316143

Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein????
"Alles andere wäre unnatürlich.
Man darf sich nicht für Seine Kinder opfern.
Dieses Privileg steht den eigenen Kindern zu, und nur denen!
Als Stiefmutter muss man fair bleiben, das reicht völlig!
Freundschaftlich und korrekt und ehrlich.
Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, sonst wird man seinen eigenen Kindern nicht gerecht."

Oh man, Stiefmutter sein ist weiß gott nicht immer einfach, ich kann viele Erfahrungen und Gefühle auch bestätigen, aber hier steckt aber einer seine eigenen Grenzen verdammt eng.

Natürlich ist es kein Verrat an das eigene Kind, auch mütterlich mit dem Stiefkind umzugehen. Und es tut auch weder dem Stiefkind noch dem eigenem Kind etwas, zu erfahren, dass man sich gleich allen gegenüber verhält, dass nur nicht alles immer jedem zur gleichen Zeit geben werden kann. Es ist für mich auch völlig okay zu jedem meiner Kinder und Stiefkinder eine andere individuelle Beziehung zu haben ... und anders muss nicht ständig mit besser oder schlechter bewertet werden.

Vg

Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, ja!!!!!
Ich bleibe dabei, mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, ja!!

Fairness, Freundschaft, netter Umgang sind vollkommen in Ordnung und genug.
Seine Kinder behandeln dich doch auch nicht genauso liebevoll wie ihre leibliche Mutter oder ihren Vater, oder?
Wäre doch auch unnatürlich und verletzend für die leiblichen Eltern, nicht wahr?
Wie behandelt denn die Mutter seiner Kinder deine Kinder ???

Ich werde meinen Kindern dieses Privileg nicht nehmen, sie müssen mich sowieso schon im Alltag teilen. Meine Müttergefühle teile ich nicht. Die gehören meinen Kindern. Mehr möchte ich meinen Kids nicht zumuten.

Das mögen einige Sozialromantiker anders sehen, aber das ist nur ihre Meinung und nicht mein Problem.

Ich stehe ganz offen dazu!
Tatsächlich ist es doch immer spürbar und für jeden, daß eine Mutter am intensivsten liebt. Eine leibliche Mutter!
Warum solte man daraus einen Hehl machen?

Ich kann nur auffordern, offen und selbstbewußt damit umzugehen.
Stiefmütter tun bereits genug im Alltag, sie müssen sich nicht auch noch verbiegen.

Grüße an alle Patchworker

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27. April 2011 um 20:57

Ungleiches gleich behandeln? öhm besser gleich gut?
...hm,

"Es ist für mich auch völlig okay zu jedem meiner Kinder und Stiefkinder eine andere individuelle Beziehung zu haben ... und anders muss nicht ständig mit besser oder schlechter bewertet werden.",

ist das Gegenteil von Gleichmacherei und beinhaltet unterschiedliche Gefühle, unterschiedliche Gemeinsamkeiten, unterschiedliche Unternehmungen, sowohl den Kinder / Jugendlichen als auch den Erwachsenen entsprechend.

(Davon ab, dass wir nicht von Rechtswissenschaft reden sondern von Familien.)

Bei mir entsteht eher der Eindruck, dass Stiefmüttern es für natürlich halten, die Familie getrennt zu halten und es grundsätzlich als Unmöglich ansehen.

Ich vermute auch eher dass leider viel zu wenig positve Beiträge gepostet werden, es diese aber gibt und diese Perspektiven genauso wichtig sind, damit sich in Patchworkfamilie etwas ändert
Ich dachte lange die Ablehnung kommt nur von außen, sehe aber hier, dass sie auch von innen heraus gepflegt wird.

Mein Betrag bezog sich auf pauline4810 (direkt über mein Beitrag) und nicht auf amorya13.


Ja ich empfinde die Schilderung von der TE ebenso liebevoll und ihr gehört jede Menge Respekt. Auch hat sie im Gegensatz zu vielen Stiefmüttern offensichtlich eine Verwandschaft die das mitträgt. Das ist ja eher die Ausnahme.

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27. April 2011 um 21:14
In Antwort auf sela_11895605

Mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, ja!!!!!
Ich bleibe dabei, mütterlich darf man nur zu den Eigenen sein, ja!!

Fairness, Freundschaft, netter Umgang sind vollkommen in Ordnung und genug.
Seine Kinder behandeln dich doch auch nicht genauso liebevoll wie ihre leibliche Mutter oder ihren Vater, oder?
Wäre doch auch unnatürlich und verletzend für die leiblichen Eltern, nicht wahr?
Wie behandelt denn die Mutter seiner Kinder deine Kinder ???

Ich werde meinen Kindern dieses Privileg nicht nehmen, sie müssen mich sowieso schon im Alltag teilen. Meine Müttergefühle teile ich nicht. Die gehören meinen Kindern. Mehr möchte ich meinen Kids nicht zumuten.

Das mögen einige Sozialromantiker anders sehen, aber das ist nur ihre Meinung und nicht mein Problem.

Ich stehe ganz offen dazu!
Tatsächlich ist es doch immer spürbar und für jeden, daß eine Mutter am intensivsten liebt. Eine leibliche Mutter!
Warum solte man daraus einen Hehl machen?

Ich kann nur auffordern, offen und selbstbewußt damit umzugehen.
Stiefmütter tun bereits genug im Alltag, sie müssen sich nicht auch noch verbiegen.

Grüße an alle Patchworker

... anstrengend ja, aber es geht auch ohne Verbiegung ...
"Wie behandelt denn die Mutter seiner Kinder deine Kinder ???" Das ist die Mutter meiner Stiefkinder, ich habe mit ihr nichts zu tun, daher kann sie meine Kinder auch nicht "behandeln".

"Tatsächlich ist es doch immer spürbar und für jeden, daß eine Mutter am intensivsten liebt. Eine leibliche Mutter!" (Auch für Deine Meinung gäbe es genug Gegenbeispiele.)
>>>> Tja, wer ist hier wohl eine Romantikerin.

Davon ab, dass die Gefühle sich unterscheiden, ist völlig normal, aber das tun sie auch den eigenen Kindern (bei mehreren Kids) gegenüber, deshalb muß für mich da kein Stiefkind und kein leibliches Kind drunter leiden.

Es ist genauso offen und selbstbewußt, gegen dieses "Meine Kinder / deine Kinder/unsere Kinder" - Ding zu leben. Auch dies schützt ein vor zu großer Aufopferung und Verbiegung, weil einige Verhaltensweisen wegfallen bzw. offener und selbstverständlicher werden.

"Stiefmütter tun bereits genug im Alltag" Stimmt

VG

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27. April 2011 um 22:11

Messlatte für Stiefmütter bitte nicht zu hoch ansetzen!
Die Meinung von caro1981 finde ich absolut zutreffend!!

"Warum kann man gerade hier nicht sehen, dass diese Grenzen natürlich sind? Überall bestehen ähnliche Probleme in den patchworkfamilien. Wieso fällt es dann so schwer zu akzeptieren, dass wir uns nur quälen, wenn wir die Messlatte so hoch setzen, dass wir von uns erwarten, angenommene Kinder so sehr zu lieben wie unsere eigenen?"


Bitte die Messlatte für Stiefmütter nicht zu hoch hängen, das tut uns doch nicht gut.......

Wie alle leisten bereits genug, warum dann auch noch mit stark erhöhter Messlatte???

Alle anderen aus der Patchworkfamilie tun das doch auch nicht, sie legen sich selbst die Messlatte auf Normallhöhe.

Und das sollten Stiefmütter auch ganz sebstbewusst für sich selbst in Anspruch nehmen. Verabschieden wir uns doch endlich von den alten Märchen um Schneewittchen, die allermeisten Stiefmütter leisten Gutes und Großartiges. Natürlich gibt es Ausnahmen, Aber nach meiner Erfahrung leisten fast alle Stiefmütter das Beste.

ich ziehe meinen Hut vor Lisua(? ), die sechs Kinder großzieht!!! In eIner Patchworkfamilie. Respekt !!! Eine Mega Leistung. Sie leistet ohne Zweifel Großartiges. Sie ist sehr liebevoll zu allen ihren Kindern.

Ich möchte nicht trennend wirken, sondern Mut machen die natürlichen Grenzen zu akzeptieren.


Ich möchte hier Rückendeckung liefern und Mut machen entspannter mit den überhöhten Erwartungen des Umfeldes umzugehen.Unser Job ist erwiesenermassen (Untersuchungen belegen das ) die schwierigtse Rolle in unsrer Gessellschaft.

Wir solten aufhören uns unter Druck setzen zu lassen!!!!

Wir alle solten uns lieber gegenseitig Mut machen und uns stark machen, denn Siefmütter haben wenig Rückendeckung in der Gesellschaft und wir können das ändern, wenn wir uns gegenseitig stützen.

Wer möchte dabei mitmachen??

Grüße an alle Patchworker

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28. April 2011 um 8:51
In Antwort auf sela_11895605

Ich bin für dich da!
Liebe Leidesgenossin,


es gibt nicht den geringsten Grund für dein schlechtes Gewissen, deine Gefühle sind völlig natürlich!!!

Ich habe elf Jahre lang meine drei Stiefkinder erzogen, es war seelisch extrem anstrengend. Ich verstehe dich sehr gut. Sie sind heute erwachsen. Ich bin jetzt wie befreit.

Ja, du könntest viel unbeschwerter ohne ihn leben, das liegt auf der Hand.
Nimm dir ganz bewußt Auszeiten nur mit deinen Sohn alleine, es ist dein Recht und das Recht deines Kindes.

grenze dich unbedingt ab, es tut sonst alles zu weh. Sei einfach nur nett zu ihm aber nicht fürsorglich und mütterlich. Du bist nicht seine Mutter, du brauchst das nicht zu tun.

Laß andere denken was sie wollen, wenn man dich kritisiert, sage den Leuten einfach: "Ja der Junge hat es schwer so ohne sene Mutter, könnt Ihr Euch nicht auch ein wenig um ihn kümmern? Er kann es soo gut brauchen. " Glaube mir ,die Kritiker werden sehr schnell verstummen.


Opfere nicht. Lebe dein Leben. Dein Man sollte sich abends genauso intensiv mit ihm beschäftigen als wenn er alleine mit ihm wohnen würde. Dein Mann ist immer noch alleinerziehend!!!

Bitte deinen Mann, ihm alle Grenzen aufzuzeigen, die du für dich brauchst. Männer machen es sich da gerne bequem und wälzen die Erziehungsleistung auf die Frau ab.
Das ist falsch. ER muss ihn erziehen.
Mann und der 13 jährige müssen dich achten und würdigen.

Höre nicht auf, für deine Rechte einzustehen, du hast alles Recht der Welt auf ebensoviel Rücksichtnahme wie der 13 jährige.

Nur Mut. Du schaffst das!

liebe Grüße

Das tut so gut...
...zu hören, dass jemand das nachvollziehen kann!
Und ob dus glaubst oder nicht, mir fällt es schon viel leichter damit umzugehen!

Also DANKE

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28. Mai 2011 um 12:58
In Antwort auf mert_12636388

Danke!!!
Ich bin ja sooo froh, dass ich deinen Beitrag hier grade gelesen habe! Du machst dir gar kein Bild davon, wie sehr du mir aus der Seele sprichst! Das darf man ja sonst überhaupt nie äußern, weil man gleich verurteilt wird und mal wieder das Bild der bösen Stiefmutter bestätigt!
Ich kann bald wirklich nicht mehr...seit 6 Jahren wohntder nun 13-jährige erste Sohn meines Mannes bei uns. Unser gemeinsamer Sohn ist 5 und ich kann deine Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen. Glaub mir, ich weiß genau, was du meinst mit ständiger Beobachtung, Benachteiligungsvorwürfen und wahren Gefühlen den Kindern gegenüber. Aber wem kann man das nahe bringen ohne als grausame, kalte Stiefmutter dazustehen.
Kein Mensch blickt dahinter, was man selbst tagtäglich, jede Minute psychisch zu verarbeiten hat. Obs nun ums Essenverteilen geht oder darum, wen man zuerst begrüßt, wenn man einen Raum betritt! Außerdem möchte ich, wenn nötig, genauso mit dem Großen schimpfen dürfen (ohne jedes Wort 3mal überdenken zu müssen) !
Bei mir kommt allerdings erschwerend (oder besser gesagt ein anders gelagertes Problem) hinzu...die psychisch kranke Mutter lebt noch und holt ihn auch hin und wieder zu sich, wenns ihr denn grade mal in den Kram passt! Grade gestern kam er von einer Woche MAMA-Urlaub zurück!
Glaube mir...so ein eiskaltes und abweisendes Verhalten , wenn er solange von ihr bearbeitet wurde...das bringt mich grade echt an meine Gefühls-Grenzen!
Er nutzt uns nur als Nobelhotel, was SIE ihm ermöglicht hat, weil sie ihn zu uns gegeben hat! Das ist menschlich so enttäuschend! Wenn er nur wüsste, warum er bei uns ist und wie wir uns den A... für ihn aufgerissen haben, damit er nicht mit ihr untergeht! Mann...für wen mach ich das eigentlich! Ich könnte sooo glücklich sein, mit MEINER kleinen Familie!

Und das Schlimme ist jetzt wieder....weil ich das hier schreibe und auch gleich abschicke, habe ich jetzt schon wieder ein schlechtes Gewissen!

Manchmal tut es aber auch schon gut, von anderen zu lesen, denen es ähnlich geht! Ich hoffe, dir hilft das hier auch!

Würde mich freuen, von dir zu lesen!

GlG

Wow
Erstmal möchte ich mich bei Euch allen für eure ehrlichen Antworten bedanken....
Es gibt mir ganz viel Mut und Kraft weiterzumachen. Manchmal reicht es doch wirklich aus zu Wissen, daß man sich nicht alleine mit solchen "Problemen" rumschlagen muß. Das es Menschen / Frauen gibt die ähnliches erleben, die Verständnis haben wo man nicht gleich einen Stempel aufgesetzt bekommt.
Fühlt euch bitte alle gedrückt...

Ich glaube wir können alle von einander lernen , vorallem von den Mamis die schon ein paar Jahre diese Erfahrungen sammeln...

Ich selbst habe nun ausprobiert, alle die mit dem Satz" Das arme Mädchen" beginnen, beizupflichten..und sie dann gerne zum Unterstüzen einlanden. Das Resultat bisher ist: KEin einziges Wort mehr, natürlich auch keine Unterstützung, lach...aber zumindest schleudern sie mir ihre "Meinung" nicht mehr so unverfroren ins Gesicht. Bestimmt beobachten sie mich noch genauso, aber äußern tun sie nichts mehr. UNd das hilft mir schon sehr.

Wenn ich mein eigens Kind in den Arm nehme, zuhöre und ein schräger Blick kommt, bitte ich gleich sich doch derweil geschwind mit "ihr" zu beschäftigen damit ich in Ruhe meinem Kind zuhören kann...und welch Wunder ich hörte sogar schon den Satz: " Ach das müssen Kinder lernen das man sich nicht um alle gleichzeitig kümmern kann, das schadet gar nicht" !!!
Aufeinmal...wenn man sie selbst mit in die Verantwortung nimmt, scheint ja doch alles nur noch halb so schlimm zu sein...

Und ich erlaube mir wieder meine Liebe zu meinen Kindern auch zu zeigen egal wer noch im Raum ist. Es ist das natürlcihste und man darf doch niemals das Gefühl in einem zulassen, man müsse DIE LIEBE gleich empfinden. Wenn das der Fall ist wunderbar, wenn nicht auch gut...Ich bin mir sicher alle hier behandeln ihre Stifkinder gerecht und versuchen ihr Bestes, und das allein das reicht doch aus das es gewürdigt und geschätzt wird!!!

Wir sollten lernen uns selbst dafür zu schätzen und nicht ständig mit uns selbst ins Gericht gehen...den wenn wir es tun tun es auch die anderen.

Sicher hat jede von uns ihre ganz persönlichen "Probleme/Aufgaben" aber wir versuchen und geben doch unser Bestes!!! Und das ist toll!!! Desen sollten wir uns bewußt sein. Ein großes Lob an alle Mamis die sich die Zeit nehmen ihren eigenen und auch ihren Stifkindern ein schönes zu Hause zu geben. Und gerade unsere Stifkindern können sich doch glücklich schätzen das es solche Frauen wie uns gibt, die sich auch ihrer annehem und sich soviel und so oft den Kopf zerbrechen, ob sie alles richtig machen.Damit es allen gut geht.

Bitte tretet in Eurem Umfeld selbstbewußt auf. Laßt es nicht zu mit Blicken und Worten durchbohrt zu werden, dazu hat keiner das Recht.
Ich habe an mir festgestellt, das ich selbst die größte Kritikerin bin, Schuldgefühle bekomme wenn ich mein Kind ansehe und mein Herz überläuft und bei meinem Stifkind nicht die gleichen Gefühle wecken kann. Dann werde ich unsicher und das merken alle und zack greifen sie mich genau dann an. Den ist ist tatsächliche so, alle schieben die Verantwortung ab. Leider oft auch der Mann. (denn er geht ja arbeiten-für alle) das höre ich immer. Ja dann haben wir auch Verantwortung gibt diesen Kindern ein zu Hause Gerechtigkeit Fürsorge usw...aber über Liebe darf nun wirklich nur das eigene Herz urteilen.

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28. Mai 2011 um 13:26

Oh wie lieb von Dir
Ich danke dir von Herzen für Diene lieben Worte. offensichtlich bin ich richtig verstanden worden. Ich wollte niemals urteilen, wieviel Zuneigung oder Liebe "richtig" ist ....ich hoffe hier ein Plätzchen gefunden zu haben, wo wir alle unsere tiefen Gefühle außern dürfen, ohne das jemand dabei verletzt wird. Weder das Stifkind noch deren Verwandeten(insbesondere der Vater). Und ohne das man dafür (ver)urteilt wird. Ich gehe wirklich davon aus das jede Mama hier versucht ihr Bestes zu geben, und doch an ihre Grenzen stößt. Den mit dem leiblichen Kind verbindet einem einfach alles. Ohne das man es dem anderem Kind nicht gönne würde. NIemals würde ich wollen das mein Stifkind das Gefühl hat sie würde weniger geliebt werden. Acuh wenn das der Wahrheit entspricht. Und ich möchte so ehrlich sein und sagen, ich stecke Probleme mit meinen Kids leichter weg. Bsp. Schule. Meinen Kindern fällt das Lernen sehr leicht. Mit ihr muß ich sehr viel üben wiederholen usw. Und ich ertappe mich einfach bei den Gedanken. "HIlfe warum kann sie es einfach nicht, jetzt sitzte ich seit 2 stunden hier, mit meinen Kids wäre ich schon lange fertig und könnt nen Kaffee trinken"... Und dann schäm ich mich dafür. Für dieses Gefühl, mehr Arbeit zu haben..als ich "eigentlich" hätte. und diese Gefühle glaube ich , verstehen nur Stifmütter... und diese sollten wir hier sagen und teilen dürfen....Nie wollte ich das menem Mann sagen, den ich würde ihn damit verletzten...
Deshalb ein großes Danke an Euch

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28. Mai 2011 um 13:48
In Antwort auf nelle_12316143

Ungleiches gleich behandeln? öhm besser gleich gut?
...hm,

"Es ist für mich auch völlig okay zu jedem meiner Kinder und Stiefkinder eine andere individuelle Beziehung zu haben ... und anders muss nicht ständig mit besser oder schlechter bewertet werden.",

ist das Gegenteil von Gleichmacherei und beinhaltet unterschiedliche Gefühle, unterschiedliche Gemeinsamkeiten, unterschiedliche Unternehmungen, sowohl den Kinder / Jugendlichen als auch den Erwachsenen entsprechend.

(Davon ab, dass wir nicht von Rechtswissenschaft reden sondern von Familien.)

Bei mir entsteht eher der Eindruck, dass Stiefmüttern es für natürlich halten, die Familie getrennt zu halten und es grundsätzlich als Unmöglich ansehen.

Ich vermute auch eher dass leider viel zu wenig positve Beiträge gepostet werden, es diese aber gibt und diese Perspektiven genauso wichtig sind, damit sich in Patchworkfamilie etwas ändert
Ich dachte lange die Ablehnung kommt nur von außen, sehe aber hier, dass sie auch von innen heraus gepflegt wird.

Mein Betrag bezog sich auf pauline4810 (direkt über mein Beitrag) und nicht auf amorya13.


Ja ich empfinde die Schilderung von der TE ebenso liebevoll und ihr gehört jede Menge Respekt. Auch hat sie im Gegensatz zu vielen Stiefmüttern offensichtlich eine Verwandschaft die das mitträgt. Das ist ja eher die Ausnahme.

Hallo
Danke für Deine Worte. Möchte gerne etwas zum
Thema Verwandschaft sagen.
Meine Familie betrachtet mein "Stif. Kind" als Zuwachs. Armes Mädchen toll das du sie annimmst. Wir nehmen sie auch voll an.
Seine/Ihre Verwandschaft:
Oh jetzt hat sie eine Stifmutter!!! Und Stifschwestern!!! Oh das KANN ja nur ungerecht sein.( und da kommt wohl allen wieder Schneewittchen in den sinn)
Ein Beispiel wenn meine Schwiegermutter zu Besuch kommt:

2 Tüten voller Geschenke nur für ihr Enkelkind. Den sie hat ja keine Mami mehr. Meine Kinder bekommen wenn überhaupt eine Tafel Schoko. Den sie haben ja mich.Im Alltag. Und ihr Vater lebt ja noch!!! ( zu dem übrigens nur 2-3mal Kontakt im Jahr besteht).Also Unterstützung? Ganz im Gegenteil. Sie finden es sogar ungerecht das mene beiden Mädchen zuweit sind. Sie haben ja sich. Und Meine Stiftochter ist ja ganz allein.
Leider absulut keine Unterstützung... Also wie die meisten hier bin ich auch auf mich alleine gestellt und muß die Vorurteile tragen...
Also der ISt Zusatand bedeutet nua am Beispiel von Kleidern, meine Stiftochter besitzt mehr als das doppelte als meine Mädchen, da sie von mir eingekleidet wird, genaso wie mene Kids, und von ihrer Verwandschaft, allerdinges bekommen meine Kinder von dieser Seite nichts. Somit hat die Kleine 6 Jacken während meine Kids nur 2 haben usw....
Und ratet mal wer dann wieder schlichten muß, wenn meine Kinder sich dann ungerecht behandelt fühlen? Ich . ich muß erkären das die Kleine ja nichts dafür kann, und Erwachsene leider manchmal sehr ungerecht sein können, auch wenn sie es gar nicht beabsichtigen. Ich nehme dann ein Kind in Schutz das immer im Mittelpunkt steht (sie kann ja wirklich nichts dafür) und die
Menschen die sie in den Mittelpunkt stellen ohne zu überlegen, wie sich wohl die anderen Kinder fühlen. Diese Erwachsenen sollten es eigentlich besser wissen....aber offensichtlich...

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15. Juni 2011 um 17:22

Dein Beitrag ist sehr gut...
...und macht vielen sicherlich Mut!

Chappeau, ich ziehe den Hut vor Dir und Deiner Leistung!

Ich bin mit 35 Jahren Stiefmutter einer mittlerweile 18 1/2jährigen. Ihre Mutter ist verstorben, als sie 11 Jahre alt war. Ich trat in ihr Leben, als sie 12 geworden ist!
Die ersten 2 - 3 Jahre lief alles "voll normal". Wir waren eine "normale" Familie!
Dann kam die Pubertät und es wurde immer schlimmer!

Heute, mit 18 1/2 habe ich das Gefühl - sie macht mir das Leben zu Hölle! Und mein Mann meint meistens nur: Ihr seid noch nie richtig miteinander klar gekommen und werdet es wahrscheinlich auch nie hinkriegen!

Sie lebt IHR Leben; nichts anderes! Keine Pflichten, Aufgaben - sondern nur Rechte! Und wenn ich ihr dann mal solche Hinweise gebe wie: Den Schwamm bitte nach Benutzung auswaschen und auswringen! Das hatten wir schon 50.000 mal! - dann hab ich sie wieder total schmollend da sitzen. Starrt vor sich hin, sagt kein Wort!
Gestern abend kam ich von meinem Hobby nach Hause, da hörte ich sie lautstark in Ihrem Zimmer mit ihrer Freundin telefonieren. Sie lästerte vollkommen über mich ab! Den Gipfel brachte sie allerdings mit den Worten: Boah, ich hasse die voll! - Die Freundin: dann zieh doch aus! - Tochter: DAS wird der schönste Tag in meinem Leben!

Das tut so verdammt weh! Und ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll! Sie beklaut mich, belügt mich - behandelt mich wie den letzten Dreck (so komme ich mir zumindest vor).

Manchmal habe ich einfach nur noch die Schn... voll!

Gruß
moppelich14

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15. Juni 2011 um 23:10

Liebe moppelich14; Halte durch!
ich kann deinen Frust sooo gut nachvollziehen!!!
bei meiner Stieftochter war es ganz genau so, sie war 10 als ich einzog. Dann war alles schön bis sie 14 wurde.
Dann ging es los!!
Es war schlimm. Besser wurde es als ein hinzugezogener Erziehungsberater mir klar machte dass ich keinerlei Schuld trage.
Meinen Mann hat er aufgefordert mehr Grenzen zu ziehen und mich nicht mit ihren Provokationen allein zu lassen.
Das konnte er aber nicht aus schlechtem Gewissen, weil auch sie keine Mutter mehr hatte.
Es war unlösbar, ich konnte nur durchhalten!!
Ich war wie befreit, als sie auszog.
Du schaffst das!!!
Grenze dich ab. Lass sie dir den Buckel runterrutschen.Bleib cool. Sie will dich aus der Reserve locken.
Kündige ihr innerlich, sie nabelt sich gerade ab und das tut ihr extrem weh, weil sie dafür ihre richtige Mutter bräuchte.

Werf Alle Schuldgefühle weg. Du kannst nichts dafür.

Du kannst deinen Frust bei mir abladen, hier ist ein verständnisvolles ( wissendes) und offenes Ohr für dich!

Pauline4810

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16. Juni 2011 um 8:12
In Antwort auf alpha_12233765

Dein Beitrag ist sehr gut...
...und macht vielen sicherlich Mut!

Chappeau, ich ziehe den Hut vor Dir und Deiner Leistung!

Ich bin mit 35 Jahren Stiefmutter einer mittlerweile 18 1/2jährigen. Ihre Mutter ist verstorben, als sie 11 Jahre alt war. Ich trat in ihr Leben, als sie 12 geworden ist!
Die ersten 2 - 3 Jahre lief alles "voll normal". Wir waren eine "normale" Familie!
Dann kam die Pubertät und es wurde immer schlimmer!

Heute, mit 18 1/2 habe ich das Gefühl - sie macht mir das Leben zu Hölle! Und mein Mann meint meistens nur: Ihr seid noch nie richtig miteinander klar gekommen und werdet es wahrscheinlich auch nie hinkriegen!

Sie lebt IHR Leben; nichts anderes! Keine Pflichten, Aufgaben - sondern nur Rechte! Und wenn ich ihr dann mal solche Hinweise gebe wie: Den Schwamm bitte nach Benutzung auswaschen und auswringen! Das hatten wir schon 50.000 mal! - dann hab ich sie wieder total schmollend da sitzen. Starrt vor sich hin, sagt kein Wort!
Gestern abend kam ich von meinem Hobby nach Hause, da hörte ich sie lautstark in Ihrem Zimmer mit ihrer Freundin telefonieren. Sie lästerte vollkommen über mich ab! Den Gipfel brachte sie allerdings mit den Worten: Boah, ich hasse die voll! - Die Freundin: dann zieh doch aus! - Tochter: DAS wird der schönste Tag in meinem Leben!

Das tut so verdammt weh! Und ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll! Sie beklaut mich, belügt mich - behandelt mich wie den letzten Dreck (so komme ich mir zumindest vor).

Manchmal habe ich einfach nur noch die Schn... voll!

Gruß
moppelich14

Liebe moppelich14, Halte durch, du schaffst das!offenes Ohr für dich!
Liebe moppelich14; Halte durch!

ich kann deinen Frust sooo gut nachvollziehen!!!
bei meiner Stieftochter war es ganz genau so, sie war 10 als ich einzog. Dann war alles schön bis sie 14 wurde.
Dann ging es los!!
Es war schlimm. Besser wurde es als ein hinzugezogener Erziehungsberater mir klar machte dass ich keinerlei Schuld trage.
Meinen Mann hat er aufgefordert mehr Grenzen zu ziehen und mich nicht mit ihren Provokationen allein zu lassen.
Das konnte er aber nicht aus schlechtem Gewissen, weil auch sie keine Mutter mehr hatte.
Es war unlösbar, ich konnte nur durchhalten!!
Ich war wie befreit, als sie auszog.
Du schaffst das!!!
Grenze dich ab. Lass sie dir den Buckel runterrutschen.Bleib cool. Sie will dich aus der Reserve locken.
Kündige ihr innerlich, sie nabelt sich gerade ab und das tut ihr extrem weh, weil sie dafür ihre richtige Mutter bräuchte.

Werf Alle Schuldgefühle weg. Du kannst nichts dafür.

Du kannst deinen Frust bei mir abladen, hier ist ein verständnisvolles ( wissendes) und

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17. Juni 2011 um 23:46

Da möchte wieder jemand ein schlechtes Gewissen machen....
Hallo Annette6,

Kennst du das Sprichwort: "Man sollte niemals über einen Indianer urteilen, in dessen Schuhen man nicht selber auch schon 200 Meilen gelaufen ist"

Was ich damit sagen möchte ist: Wie möchtest du das was wir Stiefmütter erleben beurteilen KÖNNEN????

Hast du eine solche Situation erlebt?
Wenn nicht, kommst du mir vor wie ein Mann der einer gebärenden Frau erklärt dass es unmöglich so weh tun kann.

Es ist Tatsache dass wir Stiefmütter bereit waren uns auf seine Kinder einzulassen.
Es ist nicht so das wir sie nicht wollten.
Aber - das Problem ist: Die Stiefkinder wollen das Zusammenleben oft nicht!!

und das spürt man tagtäglich!!

Ich kann gut nachvollziehen, dass es für seine Kinder schwierig ist mit einer fremden Mutter im Haus.
Aber - ein Mindestmass an Respekt muss von Ihnen zurückkommen,
jede leibliche Mutter fordert sich das auch ein, oder etwa nicht?

Und wir Stiefmütter tun genau das Gleiche, auch wir sind wertvoll, genau wie die Kinder.
Wenn sie überhaupt nicht mitmachen , müssen wir irgentwann dichtmachen.

Adoptionen sollten einfacher gemacht werde, da bin ich Deiner Meinung.

Liebe Grüße an alle Patchworker

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18. Juni 2011 um 11:54

Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen machen!!!!!
Hallo Annette,

Du sagst in deinem letzen Posting: "Ein schlechtes Gewissen will ich euch nicht machen, sondern das solltet ihr eigentlich schon haben."

Was hast du eigentlich für Probleme?

Du kannst, wenn du den Mut und die Kraft dazu hast, dich ebenfalls gerne um die armen Stiefkinder kümmern. Nur zu!
Jugendämter in ganz Deutschland suchen händerringend Pflegmütter und Väter, die ihr Privatleben neu ordnen möchten.

Darf ich fragen, woher du so gut unsere Situation beurteilen willst ?

Woher kennst du , worüber du hier urteilen möchtest???

Ich habe 11 Jahre lang ehrenamtlich als Pflegemutter meine Arbeit geleistet. Punkt.
Mache das doch einfach mal nach!

Ich habe mich um meine drei Stiefkinder liebevoll und respektvoll gekümmert.

Und ich habe auch irgentwann meine Grenzen gezogen. Jede Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit.

Ich bin weit entfernt davon, ein schlechtes Gewissen habe zu müssen.

Ich bin verdammt stolz auf meine Leistung!

Deine Meinung ist eben nur deine Meinung, aber nicht meine.

Dein Niveau ist auch nicht mein Niveau.


viele Grüsse an alle Patchworker

Pauline4810

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18. Juni 2011 um 16:11

Warum bist du so agressiv?
Hallo Annette

du bis sehr agressiv und provokant.

Das ist eben dein Niveau.

Ich bleibe dabei, dass ich stolz auf meine Leistung bin und kein schlechtes Gewissen habe.


jeder Leser hier kann sich selbst sein eigenes Bild machen und das ist gut so.

Die Leser würde ebenfalls interssieren, woher du diesen angeblich umfassenden Einblick in Stieffamilien hast?

Möchtest du dieses Mal antworten oder wieder die Antwort schuldig bleiben?


Ich gebe hier meine Meinung ab, auch wenn sie dir nicht gefällt.

Grüsse
von pauline4810



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18. Juni 2011 um 18:27


Nun ist alles klar!

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18. Juni 2011 um 19:35

Hallo Caro1981
Ich hatte dr noch nicht geantwortet, weil ich nicht so recht weiss, wie ich deinen Beitrag von heute einordnen soll.

Wie meinst du das?

viele Grüsse
pauline4810

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18. Juni 2011 um 23:42

Ach so, alles okay!
Danke für deinen Hinweis, caro1981!

ja, Annette war wirklich schon ziemlich speziell.

viele Grüsse
pauline4810

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19. Juni 2011 um 22:15

Don't feed the troll
@topic: Find ich klasse, dass du dir Strategien suchst, mit dieser schwierigen Situation klarzukommen.

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20. Juni 2011 um 15:53

Liebe annette ...
... ich finde deine aggressiven beiträge hier im formum sehr abstoßend und streitsüchtig.
versuche doch bitte, dich etwas zurückzunehmen.
lg marqueena

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13. Juli 2011 um 14:01

Oh Mann!
Oh Mann, bin ich so froh, dass eine Freundin dieses Forum empfohlen hat. Denn ich dachte, ich sei nicht normal, da ich eines von zwei Kindern meines Lebensgefährten nicht mag.
Liebe Amoryal, ich kann Dich so gut verstehen, obwohl meine Situation Deiner nicht ähnlich ist, wir haben die Kidne rnur alle 14 Tage am We und in den Ferien. Trotzdem kommt mir das so bekannt vor, da der Bruder so mit seiner eigenen (!!!) Schwester umgeht, wie Du es von Deiner Stieftochter beschreibst - Neid, Missgunst und ovr allem ganz wichtig: "Mich mögt ihr aber alle am Liebsten, oder?" Auch wenn ich keinen weisen Rat habe und auch wirklich verzweifelt, mir gibt es gerade ganz, ganz viel, dass ich weiß, es gibt andere, denen es geht wie mir...
Ich umarme DIch aus der Ferne und unbekannterweise!

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22. Oktober 2011 um 14:03

Ehrliche Gefühle als Stiefmutter...
Hallo!
Ich kann Dich total verstehen!
Ich bin keine "echte" Stiefmutter. Seit 2,5 Jahren bin ich mit einem Witwer zusammen. Seine Frau ist mittlerweile seit 11 Jahren verstorben. Seine Kinder sind jetzt 23, 20 (Söhne) und 17 (Tochter). Ich selber habe eine Tochter, sie ist 20.Wir wohnen 100 km auseinander, so dass wir eine Wochenendbeziehung führen... Alle seine Kinder wohnen noch zuhause. Meine Tochter ist seit einem Jahr im Studium und lebt 600 km von mir entfernt. Sie ist nur noch wenige Tage im Jahr zuhause. Eine ganz heftiges Detail: mein Geburtstag ist der Todestag seiner Frau. Er sagte mir jedoch, dies sei kein Problem, da der Todestag keine Rolle spielt, am Geburtstag seiner Frau, er mit den Kindern immer Essen gehe. Ich war erleichtert und konnte mich so drauf einstellen, an diesem Tag die vier alleine zu lassen. So weit so gut...
Als wir uns kennengelernt haben, habe ich mir gewünscht, dass wir eine große "Familie" werden, wenn auch nur an ein paar "Familientagen" im Jahr, da auch unsere Kinder im gleichen Alter sind und ich dachte, dass es in diesem Alter wohl keine größeren Probleme geben wird. Am Anfang war auch alles sehr schön, denn alle waren neugierig aufeinander. Eifersucht kam als erstes bei meiner Tochter auf. Das Einzelkind, das auf einmal so etwas wie Konkurrenz empfand. sie wollte (trotz ihrer damals 18 Jahren) ihre Mama nicht teilen, auch nicht ein paar Tage im Jahr. Ich habe dann ein paar Stunden mit meiner Tochter mit Hilfe einer Psychologin versucht, die Situation zu klären, war nicht so einfach! Mittlerweile hat sich die Situation mit meiner Tochter entspannt. Auch die räumliche Trennung hat einiges dazu beigetragen.
Meinen ersten Geburtstag, den ich mit meinem Partner gefeiert habe, war sehr schön. Er war bei mir, wir haben mit meiner Familie und Freunden einen Geburtstagsnachmittag gefeiert. Geburtstag hat für mich eine große Bedeutung. Es gibt einen Geburtstagstisch- und kuchen, Kerzen etc...
Ein 3/4 Jahr nach meinem Geburtstag (im letzten Sommer) war ich mit meinem Partner und seinen drei Kindern zusammen im Urlaub (meine Tochter hatte verzichtet, sie wusste, dass sie eifersüchtig sein wird und zog es vor, nach ihren Abitur die Zeit für ein Praktikum zu nutzen). Seine Tochter hatte in diesem Urlaub eine Saulaune und irgendwann habe ich ihr dann mal ein paar Takte dazu gesagt. Das war das erste Mal, dass ich überhaupt etwas gesagt habe! Ergebnis: Im Laufe des Abends gab es ein Gespräch zwischen ihr und ihrem Vater... Ein 3/4 Jahr nach meinem letzten Geburtstag teilte sie ihrem Vater mit, dass sie sauer auf ihn sei, dass er diesen Tag mit mir verbracht habe... und SIE wolle an diesem Tag nicht feiern! Der arme Mann, der viele Jahre ganz alleine mir seinen Kindern gelebt und für sie gelebt hat, ist nun in einem echten Gewissenskonflikt. Und mein Geburtstag ist nicht mehr so, wie er vorher war. Da ich nicht wollte, da er zwischen mir und seiner Tochter steht. verbrachte ich meinen nächsten Geburtstag bei meiner Tochter, die mittlerweile schon im Studium war...
Und um hier auch meine ehrlichen Gefühle zu schreiben... Ein damals 16-jähriges pubertierendes Mädchen wußte genau, was sie sagen musste, um bei ihrem Papa etwas zun erreichen... Übrigens mit den beiden Jungs habe ich keine Probleme. Mit dem Großen war ich 2 x zum Skifahren, wir können uns auch anmaulen und es hinterher wieder klären und auch mein Partner kommt dann damit klar, nur wenn es zwischen seiner Tochter und mir zu Diskussionen kommt, dann bekommt er ein sorgenvolles Gesicht und gerät in Nöte. Dies kann ich dann kaum aushalten, also vermeide ich seither jegliche Auseinandersetzung mit seiner Tochter... Ich habe mir mehrfach von meinem Partner gewünscht, dass wir den Konflikt lösen. Er lehnte jedes Mal ab, dass ich mit seiner Tochter darüber rede. Dies respektiere ich, es ist sein Kind! Seine Begründung: Ich sei so emotional, dass sei seine Tochter nicht bewöhnt... sie würde dann komplett dicht machen. Das glaube ich auch, denn sie äußert sich nie über ihre Gefühle. Die fehlende Mutter (sie war eben auch erst 6 Jahre alt als ihre Mutter starb) wird immer dann angeführt, wenn beim Papa emotional etwas erreicht werden muss... und ist entsprechend glorifiziert. Das es auch Mutter/Tochter-Konflikte gibt, steht ausserhalb jeglicher Diskussion.
Ein ungelöster Konflikt wird nur leider nicht von selber besser, sondern er verstärkt sich! Zwischen ihr und mir ist eine Distanz, die immer größer wird. Wir gehen höflich miteinander um, emotional ist es für mich jedoch manchmal kaum noch auszuhalten! Insbesondere weil mein Partner auch leidet... und ganz besonders, wenn mein Geburtstag wieder ansteht. Weihnachter, Silvester... das feiern alle! Geburtstag ist MEIN ganz besonderer Tag, der eben an diesem bestimmten und keinen anderen Tag fällt. In mir sträubt sich alles dagegen, hier meine Befürfnisse hinten an zu stellen. Vielleicht wäre ich, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, da mehr bereit zu, ich weiß es nicht. Ich habe mir von meinem Partner mehrfach gewünscht, dass wir diesen Konflikt lösen. Er kann sich jedoch zu nix durchringen. Ich weiß noch nicht mal so richtig, vor was er eigentlich Angst hat. Es wird in seiner Familie nicht so offen und ehrlich über Gefühle geredet, wie es bei mir und meiner Tochter ist. Ich kann für mich immer nur Vermutungen anstellen, aber sind die richtig...?
In meiner vorherigen Beziehung gab es auch ein Kind von meinem Expartner, jedoch war da noch die leibliche Mutter da. Ich dachte früher immer, es ist besser, wenn keine leibliche Mutter mehr da ist, stimmt aber nicht. Ich finde das alles emotional sehr anstrengend und es ist für mich eine enorme Herausforderung.
Ich versuche seine Tochter zu verstehen: Eifersucht, Schuldgefühle etc. Leider gibt es sehr wenig Literatur darüber, was es für eine Mädchen bedeutet, ohne Mutter groß werden muss. Und da sie nicht über ihre Gefühle spricht, kann ich es so schwer nachvollziehen. Auf der anderen Seite möchte ich meine Gefühle erklären. Ich habe das Gefühl, die müssen hinten rüber fallen... Manchmal bin ich völlig ratlos.
So langsam bekomme ich auch das Gefühl, dass die beziehung zu meinem Parnter darunter leidet...
Wie gehtst Du in Deiner Partnerschaft mit Deinen Gefühlen um? Bringt Zeit da Linderung?
LG

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22. Oktober 2011 um 14:30

Ihr müsste Eure Partner sehr lieben, wenn...
Ihr das alles aushalten könnt. Respekt

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4. Dezember 2011 um 11:31

Danke...
ich bin soooo froh, dass es anscheinend jemanden gibt, der wie ich mit leiblichen und Stiefkindern zusammen lebt und vor genau den selben Problemen steht! Ich bin froh den Artikel gefunden zu haben!

Bei mir ist es ähnlich, ach Quatsch, es ist genaus so!
Meine Stiefkinder sind zu zweit, 7 und 10 Jahre und meine leiblichen Kinder sind 9 und 14 Jahre alt. Die Kinder untereinander verstehen sich erstaunlich gut. Darüber bin ich mehr als froh, sonst würde das hier absolut nicht funktionieren.

Die "armen Kinder ohne Mutter" und ich verstehen uns auch, ich tue alles das was eine Mutter tut, und das seit 6 Jahren schon. Aber es ist nie genug. Ich bin auch täglich auf der Hut, sobald ich einem der beiden weniger zukommen lasse als zum Beispiel meiner leiblichen Tochter, heisst das sofort dass ich sie nicht sooo liebe...

Wir haben Unterstützung von einem Psychologen mittlerweile. Ich alleine, und mein Partner ist an meiner Seite und hilft mir sehr, habe das nicht geschafft. Ich war ausgebrannt, leergesaugt von den Bedürfnisse der Kinder nach Liebe und der grossen Verlustängste die sie haben. Das sie Angst haben, es furchtbar ist seine Mutter zu verlieren so früh, das ist keine Frage, klar werden sie mir erst mal nicht wirklich so bedingungslos etwas zurückgeben wie meine leiblichen Kinder. Wenn sie das überhaupt jemals bei jemanden machen, sich öffnen und lieben. Bisher allerdings gehen sie aber mit ihrer doch Unnahbarkeit

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6. Dezember 2011 um 9:49

Ganz ehrlich
Ich habe eine beziehung mit einem mann mit 2 Kindern hinter mir. Meine Erfahrungen: 1. Du bleibst immer Nr. 2 2. Ständiger Ärger, Streit und Unruhe wegen der Ex, enorme emotionale Belastungen 3. Die Kinder nehmen dich nie ganz an 4. Enorme finazielle Nachteile, kein eigenes Haus, Wohnung, kaum Altersabsicherung, ständig rennt man dem Geld nach, schlechte Wohnsituation, entsprechend unangenehmes soz. Umfeld 5. Ständige Herumfahrerei für Kinder, statt dessen kein Urlaub, Urlaub geht für Kinder drauf 6. Der Mann ist emotional hoch belastet und braucht ständig emotionale Unterstützung, kommt dir irgendwie wie ein kleines Kind vor, du kannst ihn nicht mehr achten, hast kaum noch Kraft für deine eigenen Belange, wirst ausgesaugt 7. Jede Abgrenzung von deiner Seite wird mit Druck beantwortet, denn das war schließlich der Auftrag für die Beziehung, dass du die Altlasten schulterst 8. Seine Eltern, Freunde etc. nehmen dich nie ganz an, weil die erste noch immer intrigiert 9. Die Beziehung ist zu belastet um langfristig zu überleben.

Fazit: Wer jede Menge Ärger in seinem Leben will, nie zur Ruhe kommen, stets am Anschlag leben + die Nerven ruinieren möchte, dem kann ich es empfehlen.

Für alle anderen gilt: Der Mann wünscht sich ein normales Leben und erwartet von der Frau, das zu bieten, kann es aber selbst nicht im mindesten bieten. Statt dessen jede Menge Streß, Ärger, Probleme, Druck und Vernachlässigung.

Was mich betrifft, war es verschwendete Zeit, ich bin heilfroh, dass wir kein Kind haben, denn das hätte keinen Vater mit genügend Kraft, Zeit und Nerven und Geld, um es gut aufzuziehen. Habe irgendwann aufgegeben, mir einzureden, er wäre es wert oder es wird alles besser - denn das wird es nicht.

Wer mehr wissen möchte, um sich ernsthaft mit der Realität auseinanderzusetzen, hier einen Artikel: https://www.familienhandbuch.de/teil-und-stieffamilien/stieffamilien/die-exfrau-.... Alles exakt so erlebt.

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6. Dezember 2011 um 14:49
In Antwort auf rena_12891479

Ganz ehrlich
Ich habe eine beziehung mit einem mann mit 2 Kindern hinter mir. Meine Erfahrungen: 1. Du bleibst immer Nr. 2 2. Ständiger Ärger, Streit und Unruhe wegen der Ex, enorme emotionale Belastungen 3. Die Kinder nehmen dich nie ganz an 4. Enorme finazielle Nachteile, kein eigenes Haus, Wohnung, kaum Altersabsicherung, ständig rennt man dem Geld nach, schlechte Wohnsituation, entsprechend unangenehmes soz. Umfeld 5. Ständige Herumfahrerei für Kinder, statt dessen kein Urlaub, Urlaub geht für Kinder drauf 6. Der Mann ist emotional hoch belastet und braucht ständig emotionale Unterstützung, kommt dir irgendwie wie ein kleines Kind vor, du kannst ihn nicht mehr achten, hast kaum noch Kraft für deine eigenen Belange, wirst ausgesaugt 7. Jede Abgrenzung von deiner Seite wird mit Druck beantwortet, denn das war schließlich der Auftrag für die Beziehung, dass du die Altlasten schulterst 8. Seine Eltern, Freunde etc. nehmen dich nie ganz an, weil die erste noch immer intrigiert 9. Die Beziehung ist zu belastet um langfristig zu überleben.

Fazit: Wer jede Menge Ärger in seinem Leben will, nie zur Ruhe kommen, stets am Anschlag leben + die Nerven ruinieren möchte, dem kann ich es empfehlen.

Für alle anderen gilt: Der Mann wünscht sich ein normales Leben und erwartet von der Frau, das zu bieten, kann es aber selbst nicht im mindesten bieten. Statt dessen jede Menge Streß, Ärger, Probleme, Druck und Vernachlässigung.

Was mich betrifft, war es verschwendete Zeit, ich bin heilfroh, dass wir kein Kind haben, denn das hätte keinen Vater mit genügend Kraft, Zeit und Nerven und Geld, um es gut aufzuziehen. Habe irgendwann aufgegeben, mir einzureden, er wäre es wert oder es wird alles besser - denn das wird es nicht.

Wer mehr wissen möchte, um sich ernsthaft mit der Realität auseinanderzusetzen, hier einen Artikel: https://www.familienhandbuch.de/teil-und-stieffamilien/stieffamilien/die-exfrau-.... Alles exakt so erlebt.

Ein toller Beitrag, Danke!
Hallo tessie0112,
ich kann in vielen Dingen deinem Beitrag zustimmen, besonders empfehlenswert ist der von dir vorgeschlagene Text: www.familienhandbuch.de/teil-und-stieffamilien/stieffamilien/die-exfrau

Absolut richtig!
Man ist als Stiefmutter extrem belastet und sollte sich wie auch immer, soviel Hilfe wie möglich suchen, ganz selbstbewusst.
Es gibt keinen Grund das alles allein schaffen zu müssen.


Liebe Grüsse
pauline4810

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6. Dezember 2011 um 16:10

@alexandra2977
Liebe Alexandra,
ich glaube nicht, dass die Schreiber (ich inkludiert) vergessen, dass auch leibliche Kinder ätzend zu ihren Eltern sein können.
Allerdings können Eltern ihren LEIBLICHEN Kindern irgendwie doch mehr - mmmh, wie nenne ich das jetzt - Geduld entgegenbringen. Glaub ich zumindest!
In meinem eigenen Fall weiß ich, z. B. (und mein Mann weiß es auch), dass ER unsere Tochter während der Krankheit der leiblichen Mutter und nach deren Tod, total verpäppelt und verzogen hat! ABER es ist einfach nicht leicht, das wirklich zuzugeben. Denn man (in diesem Fall mein Mann) hat ja nur noch die Tochter aus einer glücklichen, durch Tod beendeten Ehe.
Ich weiß allerdings auch aus eigener Erfahrung, dass das Verhältnis (egal ob leiblich oder nicht) wesentlich entspannter wird, je älter das Kind wird. In meinem Fall hat unsere Tochter nun einen Freund, mit dem wir supergut klar kommen. Er bringt sich in die Familie ein, lebt MIT uns, und nicht nur BEI uns (was unsere Tochter sonst immer gemacht hat) und im Moment genieße ich jeden streßfreien harmonischen Tag!

Ich wünsche ALLEN hier, ob Leibliche Mütter oder Stiefmütter, oder Stief- oder leibliche Kinder, dass sich die Probleme lösen!
Kürzlich habe ich meine Cousine beerdigen müssen. Sie war erst 48 Jahre jung, und hinterlässt 3 Kinder (14, 11, 9). Sie starb an Leukämie. Kurze Zeit vorher wurde eine Freundin von unserer Tochter beerdigt. Sie starb an einer Lungenembolie im Alter von 18 Jahren!

Seid dankbar für jeden Tag, den ihr habt. Es kann so schnell vorbei sein. Auch wenn es Querälen gibt! Versucht alle zusammenzuleben. Es ist schwierig - bestimmt! Aber nicht unmöglich!
Der Tod macht kurzen Prozess und nimmt keine Rücksicht auf Alter oder sonstiges! Ich weiß, dass ich meine "Stief"-tochter liebe! Als wäre sie mein eigenes Kind. Ich habe keine eigenen Kinder, und werden höchstwahrscheinlich auch nie eigene haben (was auch nicht schlimm ist). Wichtig ist mir nur, dass SIE weiß, dass ich sie liebe! Ich bin nicht ihre Mutter und will ich niemals sein. Aber ich bin für sie da - WIE eine Mutter!

VlG
moppelich14

P.S. Dies ist keine Wertung von irgendeinem Beitrag! Sondern MEIN persönliches Empfinden und Wünschen!

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13. Dezember 2011 um 10:33
In Antwort auf sela_11895605

Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen machen!!!!!
Hallo Annette,

Du sagst in deinem letzen Posting: "Ein schlechtes Gewissen will ich euch nicht machen, sondern das solltet ihr eigentlich schon haben."

Was hast du eigentlich für Probleme?

Du kannst, wenn du den Mut und die Kraft dazu hast, dich ebenfalls gerne um die armen Stiefkinder kümmern. Nur zu!
Jugendämter in ganz Deutschland suchen händerringend Pflegmütter und Väter, die ihr Privatleben neu ordnen möchten.

Darf ich fragen, woher du so gut unsere Situation beurteilen willst ?

Woher kennst du , worüber du hier urteilen möchtest???

Ich habe 11 Jahre lang ehrenamtlich als Pflegemutter meine Arbeit geleistet. Punkt.
Mache das doch einfach mal nach!

Ich habe mich um meine drei Stiefkinder liebevoll und respektvoll gekümmert.

Und ich habe auch irgentwann meine Grenzen gezogen. Jede Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit.

Ich bin weit entfernt davon, ein schlechtes Gewissen habe zu müssen.

Ich bin verdammt stolz auf meine Leistung!

Deine Meinung ist eben nur deine Meinung, aber nicht meine.

Dein Niveau ist auch nicht mein Niveau.


viele Grüsse an alle Patchworker

Pauline4810

Zum umgang mit leuten wie annette
Liebe pauline,

ich antworte immer nur auf beiräge, die mir wertvoll erscheinen/weiterhelfen, die anderen ignoriere ich. kostet nur kraft und bringt nix!

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6. Januar 2012 um 17:22

Wann denn endlich....
...kann ich ihm normal begegnen?
Immer und immer wieder nehme ich mir vor, meinem Stiefsohn (13), genauso zu begegnen, wie meinem leiblichen Sohn (5). Aber immer und immer wieder verstricken wir uns in Kommunikationsprobleme und Anzickereien. Natürlich kommt mittlerweile auch sein pubertäres Verhalten hinzu. Mann...ich kann damit einfach nicht mehr umgehen. Als Stiefmutter darf ich mich ja noch nicht mal über das pubertäre Verhalten öffentlich ärgern, weil es mir gleich negativ angelastet wird. Aber jede Freundin mit gleichaltrigen Kindern darf wie selbstverständlich über ihre pubertierenden Kinder schimpfen...völlig normal! DAS kommt niemandem unfair vor!!! Es kotzt mich wirklich an....jede Reaktion ihm gegenüber überdenke ich dreimal...aber man wird sich ja wohl auch über Stiefkinder ärgern dürfen! Ja - ich weiß - aber bitte nicht öffentlich!!! Diese ständige Beobachtung unserer "Beziehung" ist die allerschlimmste Psychobelastung, die man sich überhaupt vorstellen kann!

Geht es euch ähnlich? Wie geht ihr damit um?

LG

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17. Januar 2012 um 15:32

Ein harter Job..
hallo erstmal...

ich lese sehr viel Unmut und Traurigkeit aus Deinen Zeilen, gepaart mit Überforderung und Selbstzweifel.

Schwierig...

Wieso glaubst Du, kannst Du die Verantwortung nicht abgeben? (Nachbarn-Verwandte-Bekannte--sch...drauf)
Wieso willst/kannst Du Dein Schicksal nicht annehmen?
Du bist Herrin Deines Lebens
Was siehst Du in dem Kind, was so eine Blockade in Dir auslöst? Ähnlichkeit mit der Mutter? Verhaltensweisen der Mutter? Das wäre aber Dein Problem!
Wo ist der Vater des Kindes? Wie verhält sich Dein Partner gegenüber Deinen Kids? Wie verhält sich Dein Partner den drei Kindern gegenüber. Bevorzugt er sein Eigenes? Hast Du das Gefühl er tut es? Kannst Du mit ihm darüber reden?-das ist Familienebene

Ein "fremdes" Kind annehmen ist nicht jedermanns Sache.
Eine Patchworkfamilie aufzubauen und erfolgreich zu händeln Schwerstarbeit. Kinder erziehen eine Lebensaufgabe. Kinder mit Vergangenheit aufzufangen ein Meisterstück. Wer aber sagt, das Du Dir keine Hilfe holen kannst.

Anscheinend hat die Kleine in Ihrer Hilflosigkeit ob des Verlustes ihrer Mutter einen Ersatz für sich gesucht und gefunden.

Kannst und vor allem willst Du die Ersatz"mama" sein?
Schlussfolgerungen und Konsequenzen alle durchgegangen und dazu bereit? Du wirst Deinen Weg finden müssen. Entscheidungen treffen. Eigenverantwortung zeigen. Dein Mann hat ein Kind. Du bist mit Ihm zusammen. Also hast Du nicht nur 2+1 sondern er hat 1+2

Dein Mann und Du-Ihr solltet in Ruhe aber bald reden ...vielleicht auch mit Hilfe






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22. Januar 2012 um 1:59

...falsche Gefühle...
Liebe Mitstiefmütter,
es tut echt gut zu lesen, dass man mit seinen zum teil schwer bezwingbaren gefühlen nicht allein ist. Und viele hier sind in noch viele vertrakteren Kostellationen gefangen....

Ich bin selber Stiefmutter von einem "halben" Kind - 1 Woche ist sie bei uns und eine woche bei der familie der Mutter. Zudem habe ich mit meinem Partner auch einen gemeinsamen Sohn. Eigentlich sind die umstände denkbar gut. Die Mutter der Tochter kümmert sich, wir haben mittlerweile ein recht gutes Verhältnis, der Vater kümmert sich sehr viel...aber trotzdem und auch wenn ich mir noch so sehr mühe gebe, kann ich die kleine - naja mittlerweile 9 Jahre alt - nicht wirklich leiden. Sie ist nicht ein bösartiges oder total verzogenes kind, aber sie lebt in einer komplett anderen Welt. Völlig naiv und nur auf sich selbst bezogen. Sie nimmt die welt mehr als eine bühne war und erzwingt regelrecht dass alle sie ständig ganz toll finden sollen und nimmt so wahnsinnig viel raum ein. Sie redet ununterbrochen wirklich belangloses, ist extrem affektiert und so unecht. Ihr lachen ist oft so gekünzelt und ihr geltungsdrang enorm. Ich habe generell kein Problem mit anderen Kindern aber bei uns stimmt einfach die Chemie nicht und ich weiß auch von anderen dass sie sie als ziemlich anstengend empfinden.

Ich gebe mir trotz allem große mühe und unterdrücke quasi seit 7 Jahren meine negativen gefühle zu ihr und versuche ihr eine chance zu geben. Beim letzten 18 Tage Am-Stück-Urlaub hab ichs dann einfach nicht mer ausgehalten. Ich nerve mich dann selbst so sehr, weil ich nicht mehr objektiv sein kann und jede kleinigkeit von ihr mich auf die palme bringt und ich einfach nicht mehr angemessen reagieren kann. Nicht allein aus diesem grund wollt ich meine Partnerschaft an diesem Punkt beenden, weil ich einfach nicht mehr konnte und ich will auch nicht für irgendwelche traumas bei der kleinen verantwortlich sein. Sie ist ja schließlich nur ein kind.
Mein Partner und ich haben uns letzlich wieder zusammengerafft und ich hab zum erstemal darüber geredet, wie es in mir aussieht und er war auch zunächst recht verständnisvoll. Ich hab ihm gesagt, dass mir so ein langer urlaub ,mit seiner tochter einfach zu viel ist (die Woche wenn sie bei uns ist, kommt mir schon immer echt lang vor, aber letzlich sehen wir uns ja nur an den abenden)...
Jetzt planen wir gerade den nächsten Urlaub und es ist natürlich überhaupt nicht in Ordnung diesen ohne meine stieftochter zu verbringen. Mein Partner will seinen kinder halt die gleichen erfahrungen bieten und keinen Unterschied machen...und ich finde das auch gut und richtig so,leider existiert dieser unterschied nun aber mal für mich. Schwierig,schwierig....
Wir haben über weihnachten das erstemal ohne seine tochter einen urlaub nur mit unserem sohn gemacht und das war soooo entspannt....
Was tut man gegen gefühle die man nicht haben will, aber doch hat?

Danke fürs zuhören...

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23. Januar 2012 um 12:03

Sei tapfer Sie wird es Dir eines Tages Danken
Liebe Amorya13

dein Beitrag bewegt und gibt einiges an Kummer Preis das Du schon einige Jahre mit Dir trägst aber ich kann Dich in sehr vielen Dingen verstehen.
Darum solltest Du auch ein Lob für deine aufgebrachte Kraft bekommen, es ist nicht leicht für andere da zu sein sie groß zu ziehen und zu wissen es sind nicht deine eigenen und jeden Tag angst zu haben deine würden zu kurz kommen.
Meine Tochter Katharina ( 5 ) ist fast jedes Wochenende bei Ihrem Papa sie liebt Ihn und das ist auch gut so wir vertragen uns ja nur ihretwegen die Kinder meines Mannes leben bei uns Mira ( 10 ) Philipp ( 7 ) und Lukas ( 6 ) sie sind seit letztem Frühling bei uns das die leibliche Mum Psychisch nicht labil ist sie ist nun zum 2 mal in einer geschlossenen Anstalt. Die Kinder sehen Ihre Mum dann wenn Sie denkt es passt Ihr Grad ... Sie ist so sehr mit sich selber beschäftigt und war es scheinbar immer das die kleinen immer auf der strecke standen.
Ich bemühe mich wo ich kann gleich gerecht zu bleiben aber ehrlich das kann man nicht die große ( 10 ) hat massive Probleme in der Schule sie hat die letzten 2 Jahre ich weiß nicht damit verbracht sich mit Sachen zu beschäftigen die Kinder nichts angehen ( dem Haushalt Erziehung der Jungs und den Kaffeeklatsch der Mutter ) das Sie nie gelernt hat was wirklich wichtig ist Sie hat große Probleme in der Schule sie ist versetzungsgefährdete Vernachlässigt sich selber Lügt um in den Vordergrund zu kommen protzt wen Sie was bekommt Verpetzt und und und Sie bringt in kurz sehr viel Unruhe ins Haus. Meine eigen kleine kommt viel zu kurz Seit alle da sind gibt es das Kuscheln nimmer nach dem Kindergarten oder das viele Basteln und Spielen oder in den Park gehen die komplette Aufmerksamkeit holt sich die große ( 10 ) bei den Jungs ja der kleine ( 6 ) hatte Nen tollen Start in die Schule ist fleißig und macht von der Entwicklung einen guten Eindruck er kommt wenn er die nähe Brauch und nimmt sich die Zeit bei dem großen ja ist es dann wieder um einiges schwerer ( 7 ) er hat eine Spur von ADHS, ADS und Autismus das heißt er brauch so oder so etwas mehr Aufmerksamkeit wie die anderen er wird oft von der großen ( 10 ) Unterdrückt gezwungen und und und das heißt das er sich viel bei uns ( Mir ) verkriecht.
Meine kleine denke ich hat einen starken Charakter die weiß sich zu wehren und durchzusetzten hat mit Ihren 5 Jahren weit mehr verständnis für richtig und falsch , gerecht und ungerecht es ist nicht leicht für alle immer gleichviel da zu sein zumal die große lernen muss zu lernen und lernen muss was Wahrheit ist und dabei zu bleiben das nimmt unseren Tag ein Sie bekommt mehr wie alle anderen an Aufmerksamkeit und mir kommt es das Ihr das nicht reicht. Aber zum eigentlichen Thema Sie haben eine Mutter die sie seit Jahren vernachlässigt und darum sind die kleinen ja auch bei uns die Mutter tut was Sie will und das war am Anfang auch Ihre Ansage es würde nach Ihrer Nase laufen und wie ich und mein Ex es handhaben würden wäre Ihr egal. Das Umgangsrecht besagt das Sie die Kinder alle 2 Wochen das Wochenende nimmt und Ihr immer die zweite Hälfte der Schulferien zustehen fazit die Mutter kommt ja wie sie will Sie Meldet Sich wann Sie will anfangs hat es mit alle 14 Tage geklappt nun aber waren die Kinder seit 26 Dezember nicht bei Ihr Sie vernachlässigt und verletzt immer mehr und ja wir ( Ich ) habe dann 3 Traurige und enttäuschte Kinder in der Küche sitzen wenn Mama nicht kommt und muss schnell handeln um Sie aus diesem Loch der Enttäuschung zu holen. Wir unternehmen viel mit ihnen fahren mal hier mal dahin dann wird gebastelt oder gemeinsam Gekocht und gebbackt nur meine kleine ( 5 ) ist bei Ihrem Papa Sie hat das nicht was die drei haben man muss einstecken wenn man nicht für seine eigenen sich aufopfert nur in der Hoffnung das es in einigen Jahren bei den Stiefkindern ankommt und Sie sehen das man für Sie da war und Sie es Dir Danken.
Ich Hoffe das Du nicht aufgibst und einen starken Partner an deiner Seite hast der es Dir Tag ein und aus Dankt und Du es spürst das im bewust ist was Du da eigentlich leistest.

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25. Januar 2012 um 20:03
In Antwort auf rena_12891479

Ganz ehrlich
Ich habe eine beziehung mit einem mann mit 2 Kindern hinter mir. Meine Erfahrungen: 1. Du bleibst immer Nr. 2 2. Ständiger Ärger, Streit und Unruhe wegen der Ex, enorme emotionale Belastungen 3. Die Kinder nehmen dich nie ganz an 4. Enorme finazielle Nachteile, kein eigenes Haus, Wohnung, kaum Altersabsicherung, ständig rennt man dem Geld nach, schlechte Wohnsituation, entsprechend unangenehmes soz. Umfeld 5. Ständige Herumfahrerei für Kinder, statt dessen kein Urlaub, Urlaub geht für Kinder drauf 6. Der Mann ist emotional hoch belastet und braucht ständig emotionale Unterstützung, kommt dir irgendwie wie ein kleines Kind vor, du kannst ihn nicht mehr achten, hast kaum noch Kraft für deine eigenen Belange, wirst ausgesaugt 7. Jede Abgrenzung von deiner Seite wird mit Druck beantwortet, denn das war schließlich der Auftrag für die Beziehung, dass du die Altlasten schulterst 8. Seine Eltern, Freunde etc. nehmen dich nie ganz an, weil die erste noch immer intrigiert 9. Die Beziehung ist zu belastet um langfristig zu überleben.

Fazit: Wer jede Menge Ärger in seinem Leben will, nie zur Ruhe kommen, stets am Anschlag leben + die Nerven ruinieren möchte, dem kann ich es empfehlen.

Für alle anderen gilt: Der Mann wünscht sich ein normales Leben und erwartet von der Frau, das zu bieten, kann es aber selbst nicht im mindesten bieten. Statt dessen jede Menge Streß, Ärger, Probleme, Druck und Vernachlässigung.

Was mich betrifft, war es verschwendete Zeit, ich bin heilfroh, dass wir kein Kind haben, denn das hätte keinen Vater mit genügend Kraft, Zeit und Nerven und Geld, um es gut aufzuziehen. Habe irgendwann aufgegeben, mir einzureden, er wäre es wert oder es wird alles besser - denn das wird es nicht.

Wer mehr wissen möchte, um sich ernsthaft mit der Realität auseinanderzusetzen, hier einen Artikel: https://www.familienhandbuch.de/teil-und-stieffamilien/stieffamilien/die-exfrau-.... Alles exakt so erlebt.

Genau so ist es
Ganz und voll deiner Meinung.
Lebe selber in dieser Situation und Du sprichst mir aus der Seele.

Echt nicht wünschenswert nur schwierig und problematisch..

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3. Dezember 2012 um 17:42

Wow!!
"Den Kindern mein Beileid". Dass ich nicht lache!!! Wie würdest du dich fühlen, wenn deine tolle kleine Familie kaputt geht. Kann ja passieren. Wie wäre es, wenn du dich in nen Kerl verliebst, der Kinder mitbringt und ihr eine Beziehung eingeht? Kann ja passieren. Und wie wäre es, wenn du aus irgendwelchen Gründen nicht mit seinen Kindern klarkommst. Kann ja auch passieren meine liebe Dame. Dann melde dich doch bitte hier wieder an. Vorher solltest du, meine liebe Dame, dir solche überflüssigen Kommentare sparen. Alles Gute Annette für deine Zukunft. D..... K.....

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3. Dezember 2012 um 19:03

Ja klar
Diese Pflicht sehen die Stiefmütter auch als natürlich. Es ist auch schön, dass viele Frauen damit klarkommen. Es gibt aber trotzdem auch immer die andere Seite. Man sollte das nicht verurteilen, wenn man selber nicht in der Situation ist. Du bist auch keine Heilige, da bin ich mir ziemlich sicher. Und normalerweise wünscht man niemandem schlechtes, aber so weisen Menschen wie dir, wünsche ich dieses Leben. Nimms nicht persönlich, ich will niemandem zu nahe treten. Aber du trittst einigen Frauen auch zu nahe.

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