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Meine depressive Mutter

4. Dezember 2018 um 13:21

Hi!

Ich bin neu hier und ich offenbare nun meine Grösste Sorge dich ich habe (ganz kurze Version)

Meine Mutter und ihre Depression. Meine Mutter leidet eigentlich schon seit ich denken kann an depressionen. Ich habe gelernt wie man damit umgeht und ihre Ausfälle als kleines Kind nicht als "schlimm" zu werten schliesslich war das für mich "normal". Vor zwei Jahren, da war ich 23 Jahre, bekam ich einen Anruf von meinem Vater ich solle sofort zu ihnen nachhause kommen er wisse nicht mehr weiter, der geliebte Hund meiner Mutter sei gestorben. Ich war geschockt denn mein Vater ist ein sehr starker Mann würde niemals und niemanden um Hilfe bitten- ich wusste es musste schlimm sein. Also ging ich zu ihnen nachhause und fand meine Mutter laut schreiend und weinend vor ich sah sie an und sie war nicht meine Mutter so wie ich sie kannte als wäre sie ein anderer Mensch. Sie schüttelte mich und sagte mir immer wieder "du darfst mich nicht verlassen du bist die einzige die mich versteht" sie redete wirres Zeug wie "dein Vater hat mich geschlagen, er liebt dich nicht er liebt keines seiner Kinder nur sich selbst".(Mein Vater ist ein sehr kalter Mensch zeigt nie Emotionen und hat Nerven, Geduld aus Stahl und würde niemanden etwas zu leide tun) Sie machte meinen Vater für den Tod des Hundes verantwortlich. Eigentlich machte sie meinen Vater immer für alles verantwortlich. Mein Vater ist das pure gegenteil von meiner Mutter er ist ein eher kalter Mensch zeigt nie Emotionen und hat Nerven, Geduld aus Stahl weshalb er auch schon über 30 Jahren mit meiner Mutter verheiratet ist und sie nicht aufgeben möchte obwohl sie ihm das leben zur Hölle macht. Sie wollte meinen Vater umbringen, stand vor ihm mit einem Messer und wollte zustechen. Sie schluckte 80 Tabletten und wollte sterben. Ich musste ihre Abschiedsbriefe lesen welche sie uns allen (wir sind 3 Kinder) geschrieben hatte. Es war eine schlimme Zeit, die schlimmste bisher. Es kam raus, dass sie Ihre antidepressiva nicht mehr genommen hatte und dadurch hatte sie Schizophränie Anfälle. Die Lage beruhigte sich jedoch ging meinem Vater das Geld aus wir Kinder halfen wo wir konnten mit Rechnungen bezahlen Geld geben etc. doch wir alle verdienen nicht viel, müssen ständig schauen dass wir unsere Kosten abdecken können. Meine Mutter kifft zudem noch was auch ziemlich ins Geld geht und natürlich au nicht Ideal für die Gesundheit. Denn sie hat ständig das Gefühl dass sie krank ist, eine Krankheit hat wie Krebs einen Tumor oder sonstiges. Man kann sie fragen wann mal will wie es ihr geht die Antwort lautet immer "nicht gut, ich bin krank mir tut dies und jenes weh aber dein Vater will nicht mit mir zum Arzt weil er geizig ist". Wenn ich sage ich habe Kopfweh, hat sie auch kopfweh und so weiter. Zudem kocht sie auch nicht mehr mein Vater muss immer auswärts Takeaway holen obwohl sie weiss dass sie gar kein Geld mehr haben um sich diesen Luxus zu finanzieren (dasselbe mit dem Gras). Ich werde bald 26 und ich kann nicht mehr. ich bin die Jüngste von uns aber musste schon seit ich denken kann eine Rolle übernehmen die mir gar nicht zusprach. ich bin die Starke, die die Familie zusammenhäöt immer eine Lösung findet. Doch ich bin an einem Punkt angekommen wo ich ratlos bin und ausgelaugt. Nicht nur meine Mutter leidet an Depressionen sondern auch meine Schwester, beide sind Labil und mein Bruder interessiert sich nicht für die Familie- er macht sein eigenes Ding. Bleibt nur mein Vater, meine Grossmutter und ich. Ich weiss keine Lösung mehr dass einzige was ich weiss ist, dass es so nicht weitergehen kann mein Vater leidet sehr auch wenn er es nciht zu gibt und auch ich leide sehr denn ich möchte meine Familie nicht so sehen und eigentlich möchte ich auch mal an meine Zukunft denken können meine Familienplanung in Angriff nehmen und nicht ständig 3 Rollen in meiner "alten" Familie übernehmen müssen. Es kommt mir vor, als dürfte ich keine eigenen Probleme haben für die ist gar kein Platz und Zeit. Ach es gibt sovieles zu erzählen soviele Fragen wo ich keine Antwort darauf weiss aber ich möchte eigentlich nur mich austauschen, mit Leuten die auch solche oder ähnliche Probleme haben in der Familie. Liebe Grüsse M

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4. Dezember 2018 um 21:06

Hmm also bei euch läuft so einiges schief. Und eines mal vorneweg: Dein Bruder macht es richtig! Schau doch, dass du guten Kontakt zu ihm hälst, OHNE von der Familie zu erzählen. Sondern einfach, weil er dein Bruder ist.

Wenn deine Mutter seit einem Vierteljahrhundert Depressionen hat, stellt sich mir die Frage, warum sie nie in Therapie war. Sie wollte sich umbringen, hatte schizophrene Anfälle - warum wurde sie von deinem Vater nicht eingeliefert?

Ich habe eine schizophrene Tante (wobei diese Diagnose ewig her ist, könnte auch manisch depressiv sein meiner Meinung nach). Ich erspare die hier alle erlebten Geschichten. Man kann solchen Leuten nicht helfen, wenn sie sich nicht helfen lassen. Man kann da sein für sie, sie im Alltag unterstützen, aber wir sind keine Therapeuten.

Sprich mit deinem Vater. Und lebe dein Leben, es reicht, wenn deine Schwester bereits von ihrer Kindheit gezeichnet ist.

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11. Januar um 14:08

Ich möchte noch einmal bestärken, was schon vorher gesagt wurde. Deine Mutter muss dringend in eine Therapie. Am besten in eine ambulante Tagesklinik, wo sie besser medikamentös eingestellt wird und du und dein Vater sollten sich auch paychologisch beraten lassen. Wenn sie einen akuten Schub hat, kann man auch den Psychosozialen Dienst anrufen oder in die LVR-Klinik im die Notaufnahme mit ihr. Wenn du deine Eltern nicht dazu bekommst, dann halte selbst Abstand und kümmere dich um deine eigene finanzielle Absicherung uns psychische Gesundheit. Ich spreche aus Erfahrung und habe selbst einen Vater mit schizophrenem Verhalten und paranoiden Schüben.

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