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Mein Vater ist "geil" auf mich

16. Februar 2006 um 21:24

Hallo an alle,

ich leide jetzt schon seit vielen Jahren an einem Problem, das mich völlig unglücklich machen lässt. Das Problem ist mein Vater!!!((((
Seit ich in die Pubertät kam, hat er in seiner Tochter nicht mehr die Tochter gesehen, sondern.. also ihr wisst schon. Alltäglich hatte ich es mit sexueller Belästigung zu tun und mit der ganzen unbeschreiblichen Abartigkeit des Ganzen!!(Inzest, Pedofilie, Appokallypse, was ist es genau???\\\\\) Dies führte dazu, dass ich heute, mit 22, noch nie einen Freund in meinem Leben gehabt habe und auch sonst so ziemliche Probleme damit hab, mich zu verlieben und das männliche Geschlecht in dieser Welt überhaupt zu "sehen"..
Ich kann nur sagen, dass ich meinen Vater HASSE, wie ein Mensch einen anderen Menschen nur hassen kann! Dafür, dass er mir die Jugend einfach kaputt gemacht hat. Dafür, dass ich mich nie so anziehen konnte, wie ich wollte. Dafür, dass ich mich in meinem eigenen Körper jahrelang unwohl fühlte. Dafür, dass ich mit der ganzen Perversion überhaupt zu tun hatte und - anstatt sich mit dem eigenen Gefühlsleben zu beschäftigen - einen aktiven Hass in sich empfinden musste!!
Heutzutage kann ich sagen, dass ich große Probleme mit der eigenen Identifikation habe, und deshalb auch echte Schwierigkeiten, sich auf eine Beziehung einzulassen. So schwerwiegend, dass es bis heute noch kein einziges Mal dazu kam...

1.Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und würde sich den ganzen Frust mal gerne von der Seele reden lassen?
2.Über Tipps, wie man das Trauma übergehen kann und mal endlich zu leben anfangen soll, wäre ich sehr dankbar.

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17. Februar 2006 um 10:10

Hass auf den Vater
Hallo,

meine Erfahrungen bezogen sich eher auf den Bereich auf die "harte Tour" geschlagen und von meinem Vater mißbraucht zu werden. Das hat sich so ausgewirkt, daß ich noch heute unter extremen Übergewicht leide, weil ich durch das quälende Schlagen meines Vaters in Bezug auf meinem Körper ein unerklärliches Unbehagen empfinde. Dies ist von seiten meines Vaters noch umso verwerflicher, weil ich damals ein zwischen 2 und acht Jahre alter Junge war. Ich habe mittlerweile zwei Therapien hinter mir.
In Deinem Falle rate ich Dir das gleiche. Mache auf alle Fälle eine Therapie und lösche die schlechten Erinnerungen und das ungute Gefühl in bezug auf Deinen Körper ein für alle Mal aus. Du bist ein Frau, die das Recht hat geliebt zu werden und das selbstverständliche Recht hat, sich selbst und ihren eigenen wunderbaren Körper zu lieben. Solltest Du hingegen, weiterhin den miesen Erinnerungen bezüglich Deines Vaters "nachhängen", wirst Du Dich nach wie vor von ihm zerstören lassen. Dies würde dann dazu führen, daß Dein Leben nie so lebenswert sein wird, wie Du es Dir vorstellst. Gerne bin ich jederzeit bereit, mit Dir persönlich zu reden, wenn ich Dir damit helfen kann. Hinterlasse bitte dann einfach einen entsprechenden Hinweis im Forum, bitte!

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18. Februar 2006 um 13:38
In Antwort auf rubyrott

Hass auf den Vater
Hallo,

meine Erfahrungen bezogen sich eher auf den Bereich auf die "harte Tour" geschlagen und von meinem Vater mißbraucht zu werden. Das hat sich so ausgewirkt, daß ich noch heute unter extremen Übergewicht leide, weil ich durch das quälende Schlagen meines Vaters in Bezug auf meinem Körper ein unerklärliches Unbehagen empfinde. Dies ist von seiten meines Vaters noch umso verwerflicher, weil ich damals ein zwischen 2 und acht Jahre alter Junge war. Ich habe mittlerweile zwei Therapien hinter mir.
In Deinem Falle rate ich Dir das gleiche. Mache auf alle Fälle eine Therapie und lösche die schlechten Erinnerungen und das ungute Gefühl in bezug auf Deinen Körper ein für alle Mal aus. Du bist ein Frau, die das Recht hat geliebt zu werden und das selbstverständliche Recht hat, sich selbst und ihren eigenen wunderbaren Körper zu lieben. Solltest Du hingegen, weiterhin den miesen Erinnerungen bezüglich Deines Vaters "nachhängen", wirst Du Dich nach wie vor von ihm zerstören lassen. Dies würde dann dazu führen, daß Dein Leben nie so lebenswert sein wird, wie Du es Dir vorstellst. Gerne bin ich jederzeit bereit, mit Dir persönlich zu reden, wenn ich Dir damit helfen kann. Hinterlasse bitte dann einfach einen entsprechenden Hinweis im Forum, bitte!

...
Hi,

du schreibst, dass du bereits zwei Therapien hinter sich hast. Aber immer noch Probleme, abzunehmen und mit sich selbst im Einklang zu leben. Bringt es denn was?
Ich habe auch schon sehr oft überlegt, sich einer unterzuziehen. Denke aber, dass das komplette Verschwinden dieses Schmarotzers von diesem Planeten die beste und wirksamste Therapie wäre... Sein ganzes Wesen ist für mich der Inbegriff der Perversion!!! Und wird es bis ans Lebensende bleiben!(wo man aber wirklich von der Zukunft reden kann;..)
Dir muss es aber nicht besser ergangen sein((..
Ich schreib dir 'ne Privatnachricht.

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18. Februar 2006 um 14:42

Deine Gefühle sind der Schlüssel
Eine Behandlung durch Psychoanalyse kann in manchen Fällen zwar helfen, doch andererseits auch sehr viel kaputt machen. Was ich Missbrauchs-Opfern eher raten würde, das wäre eine Therapie, die NICHT in die Vergangenheit zurückgeht und das Geschehene nochmals durchkaut. Sondern eine, die Dir HIER und JETZT eine Chance gibt.

Du schreibst von Deiner Wut auf Deinen Vater. Was mir jedoch aufgefallen ist: In Deinem Bericht taucht die Einstellung Deiner Mutter gar nicht auf. Was ich damit sagen möchte ist, daß es durchaus sein kann, daß Deine noch vorhandene Wut sich vielleicht nicht nur auf Deinen Vater, sondern möglicherweise auch auf andere Leute in Deiner Familie oder Umgebung beziehen kann, die damals weggeschaut haben.

Das Trauma mit allen dazugehörigen Gefühlen, welche Du damals erlebt hast, das kommt noch heute in Deinem Alltag hoch. Es ist wie ein Schalter, der bei manchen Situationen einfach umkippt. Beobachte Dich mal eine Weile selbst, in welchen Situationen das hochkommt, und was Du da in diesen Momenten fühlst oder denkst. Das kann Wut sein, oder auch manch anderes mehr. Doch genau diese gefühlsmäßigen "Flashbacks", die ihre Wurzel in der Vergangenheit haben, sind im Grunde genommen genau DER Auslöser, der Dich behindert, so daß Du heute noch keine Beziehung eingehen kannst. Der Schlüssel um dieses unerfreuliche Gefühle wegzubekommen, der bist Du selbst. So daß Du in solchen Situationen statt dessen ein neutrales oder vielleicht sogar ein erfreuliches Gefühl erlebst. Wenn dieses noch heute im Alltag immer wieder auftauchende Trauma weg ist, dann bist Du frei. Falls Du das nicht alleine hinbekommen solltest, darfst Du ruhig einen Fachmann oder eine Fachfrau zu Hilfe nehmen, der/die Dich darin unterstützt. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei.

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18. Februar 2006 um 23:29
In Antwort auf tawnie_12894732

Deine Gefühle sind der Schlüssel
Eine Behandlung durch Psychoanalyse kann in manchen Fällen zwar helfen, doch andererseits auch sehr viel kaputt machen. Was ich Missbrauchs-Opfern eher raten würde, das wäre eine Therapie, die NICHT in die Vergangenheit zurückgeht und das Geschehene nochmals durchkaut. Sondern eine, die Dir HIER und JETZT eine Chance gibt.

Du schreibst von Deiner Wut auf Deinen Vater. Was mir jedoch aufgefallen ist: In Deinem Bericht taucht die Einstellung Deiner Mutter gar nicht auf. Was ich damit sagen möchte ist, daß es durchaus sein kann, daß Deine noch vorhandene Wut sich vielleicht nicht nur auf Deinen Vater, sondern möglicherweise auch auf andere Leute in Deiner Familie oder Umgebung beziehen kann, die damals weggeschaut haben.

Das Trauma mit allen dazugehörigen Gefühlen, welche Du damals erlebt hast, das kommt noch heute in Deinem Alltag hoch. Es ist wie ein Schalter, der bei manchen Situationen einfach umkippt. Beobachte Dich mal eine Weile selbst, in welchen Situationen das hochkommt, und was Du da in diesen Momenten fühlst oder denkst. Das kann Wut sein, oder auch manch anderes mehr. Doch genau diese gefühlsmäßigen "Flashbacks", die ihre Wurzel in der Vergangenheit haben, sind im Grunde genommen genau DER Auslöser, der Dich behindert, so daß Du heute noch keine Beziehung eingehen kannst. Der Schlüssel um dieses unerfreuliche Gefühle wegzubekommen, der bist Du selbst. So daß Du in solchen Situationen statt dessen ein neutrales oder vielleicht sogar ein erfreuliches Gefühl erlebst. Wenn dieses noch heute im Alltag immer wieder auftauchende Trauma weg ist, dann bist Du frei. Falls Du das nicht alleine hinbekommen solltest, darfst Du ruhig einen Fachmann oder eine Fachfrau zu Hilfe nehmen, der/die Dich darin unterstützt. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei.

Hi, depunkt,
vielen Dank für die WERTVOLLEN Ratschläge. Ich werde mich auf jeden Fall mit dem, was du geschrieben hast, näher befassen und ggf. Konsequenzen ziehen...
Meine Mutter hat von Anfang an so getan, als ob sie nichts merken würde. Meiner Ansicht nach aber hat sie mich einfach verraten, indem sie sich kein einziges Mal für mich und für meine Rechte eingesetzt hat (wo ich ja auch nach dem Gesetz noch minderjährig war).
Du hast ganz recht auch, dass diese Wut nicht nur meinem verhassten Vater gegenüber da ist, sondern auch den übrigen Familienmitgliedern, die mich mit meinem Leid bewusst (weil informiert!) im Stich gelassen haben. Das ist auch eine ziemliche Enttäuschung gewesen. Nach der es kaum noch möglich ist, die Menschen überhaupt noch zu den eigenen Bezugspersonen und nahen Angehörigen zu zählen..

..das Leben halt.. eine Lotterie, in der niemand wissen kann, welches Los er kriegt

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20. Februar 2006 um 21:24

Frage....
Ist Dein Vater angezeigt worden?

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21. Februar 2006 um 15:46
In Antwort auf addie_12556001

Frage....
Ist Dein Vater angezeigt worden?

Hallo
Nein.. (der kann sich verpissen mit seinen ganzen Anzeigen etc.)
Aber das Oberste Gericht wird sich bestimmt einsetzen!Irgendwann..

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21. Februar 2006 um 17:14
In Antwort auf anastasia236

Hallo
Nein.. (der kann sich verpissen mit seinen ganzen Anzeigen etc.)
Aber das Oberste Gericht wird sich bestimmt einsetzen!Irgendwann..

Willst du wirklich darauf warten?

Bitte jetzt nicht falsch verstehen anastasia,
doch tust du dir und deinem Selbstwertgefühl einen großen Gefallen, wenn du ihn anzeigst und damit für dich etwas tust, dich gegen ihn und was er dir angetan hat zu wehren.
Dadurch wird sein schandhafte Tun öffentlich und die Familienlüge auch nicht weiter aufrecht gehalten.
Es würde hart werden, doch auch ein Weg für Dich
aus diesem Sumpf herauszukommen.

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23. Februar 2006 um 4:52
In Antwort auf anastasia236

...
Hi,

du schreibst, dass du bereits zwei Therapien hinter sich hast. Aber immer noch Probleme, abzunehmen und mit sich selbst im Einklang zu leben. Bringt es denn was?
Ich habe auch schon sehr oft überlegt, sich einer unterzuziehen. Denke aber, dass das komplette Verschwinden dieses Schmarotzers von diesem Planeten die beste und wirksamste Therapie wäre... Sein ganzes Wesen ist für mich der Inbegriff der Perversion!!! Und wird es bis ans Lebensende bleiben!(wo man aber wirklich von der Zukunft reden kann;..)
Dir muss es aber nicht besser ergangen sein((..
Ich schreib dir 'ne Privatnachricht.

...
Dein Gedanke, zum kompletten Verschwinden deines Vaters, ist leider das selbe Problem, wie mit jeder Rache: sie scheint einem der leichteste Ausweg aus allem!
Das ist auch nicht unbedingt verwerflich, schließlich suchen wir alle nach einfachen Lösungen.
Doch ist das keine Lösung, denn das Problem ist nun nicht mehr allein die Person, die alles ausgelöst hat, sondern das größte Problem sind die Erinnerungen!
Und die Erinnerungen kann man eigentlich nur mit Hilfe von anderen, sprich Therapie, beseitigen.
Zumindest ist es mit einer Therapie einfacher, das Ganze zu bewältigen!

Ich wünsch dir alles Gute

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1. März 2006 um 23:55
In Antwort auf inez_12562985

Willst du wirklich darauf warten?

Bitte jetzt nicht falsch verstehen anastasia,
doch tust du dir und deinem Selbstwertgefühl einen großen Gefallen, wenn du ihn anzeigst und damit für dich etwas tust, dich gegen ihn und was er dir angetan hat zu wehren.
Dadurch wird sein schandhafte Tun öffentlich und die Familienlüge auch nicht weiter aufrecht gehalten.
Es würde hart werden, doch auch ein Weg für Dich
aus diesem Sumpf herauszukommen.

Anzeigen? Oberpeinlich!
Also ich glaub dass es nich so selten ist,dass ein Vater was mit seiner Tochter hat und habe auch schon mal öfter was darüber gelesen und so.
In meinen Paralelklasse gibts auch eine die garantiert was mit ihren Dad macht. Auch wenn die nie so richtig darüber redet.
Und seie hat auch garantiert keinen Trauma oder so. Die kann sowieso niemand von uns so richtig leiden,weil sie so viele Freiheiten zu Hause hat! Kann abends lange wegbleiben, kann oft schwänzen mit Entschuldigung,hat Kohle ohne Ende und immer die schicksten Klamotten.
Hab sie schon paarmal miteinander auf Zunge knutschen sehen und so. Obwohl sie dachten, sieht niemand. Ist mir aber auch egal, muss jede selbst wissen!

Also mein Vater hat mich auf ner Feier oder Fest,Geburtstag und so auch schon mal auf mein Mund geküsst und dabei seine Zunge rausgetan. Und hat mich manchmal auch schon aus Spaß irgendwo hingefasst, wo eigentlich nur mein Freund anfassen sollte. Meißtens wenn er bissel was getrunken hat.Finde ich zwar dann auch schon voll komisch und so. Aber so schrecklich schlimm nun auch wieder nicht.
Zur Polizei oder so gehen würd ich deshalb aber echt NIE,schon wegen Mama. Das muss unbedingt in der Familie bleiben! Denn sonst käm mein Vater vielleicht weg, oder ich. Ausserdem wär es mir voll peinlich, wenn die Nachbarn oder Arbeitskollegen und die Schule davon erfährt. Was zu Hause los ist, geht niemand was an!!!
Bei uns ist alles im grünem Bereich.Mir gehts gut.

LG Jessi

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2. März 2006 um 9:55
In Antwort auf nannie_12861565

Anzeigen? Oberpeinlich!
Also ich glaub dass es nich so selten ist,dass ein Vater was mit seiner Tochter hat und habe auch schon mal öfter was darüber gelesen und so.
In meinen Paralelklasse gibts auch eine die garantiert was mit ihren Dad macht. Auch wenn die nie so richtig darüber redet.
Und seie hat auch garantiert keinen Trauma oder so. Die kann sowieso niemand von uns so richtig leiden,weil sie so viele Freiheiten zu Hause hat! Kann abends lange wegbleiben, kann oft schwänzen mit Entschuldigung,hat Kohle ohne Ende und immer die schicksten Klamotten.
Hab sie schon paarmal miteinander auf Zunge knutschen sehen und so. Obwohl sie dachten, sieht niemand. Ist mir aber auch egal, muss jede selbst wissen!

Also mein Vater hat mich auf ner Feier oder Fest,Geburtstag und so auch schon mal auf mein Mund geküsst und dabei seine Zunge rausgetan. Und hat mich manchmal auch schon aus Spaß irgendwo hingefasst, wo eigentlich nur mein Freund anfassen sollte. Meißtens wenn er bissel was getrunken hat.Finde ich zwar dann auch schon voll komisch und so. Aber so schrecklich schlimm nun auch wieder nicht.
Zur Polizei oder so gehen würd ich deshalb aber echt NIE,schon wegen Mama. Das muss unbedingt in der Familie bleiben! Denn sonst käm mein Vater vielleicht weg, oder ich. Ausserdem wär es mir voll peinlich, wenn die Nachbarn oder Arbeitskollegen und die Schule davon erfährt. Was zu Hause los ist, geht niemand was an!!!
Bei uns ist alles im grünem Bereich.Mir gehts gut.

LG Jessi

Ich glaub...
ich würde mein Vater auch nicht anzeigen können, wenn er was mit mir machen täte. Ist ja doch schliesslich mein Vater!
Mein Vater tut mir aber nix. Klar schaut er auch schon mal ziemlich seltsam, wenn ich nackend aus der Wanne komme und Mutti nicht da ist. Oder wenn ich mich oben ohne friesieren tu usw. Aber Männer können bestimmt garnich anders, denke ich mal.

Bei Yahoo gibts ein Mädchen, die hat sogar nen Kind von ihrem Vater gekriegt. Sie hat es gesagt und musste deswegen von daheim weg und ihr Baby wurde vom Jugendamt weg genommen. Und ihr Vater ist immer noch daheim. Jetzt kämpft sie von einer Stelle zur anderen um ihr Kind, weil sie es haben möchte.
Hätte sie lieber nichts gesagt! Dann hätte sie ihr Baby noch ganz normal.

Marina

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2. März 2006 um 13:52
In Antwort auf kelly_12947009

Ich glaub...
ich würde mein Vater auch nicht anzeigen können, wenn er was mit mir machen täte. Ist ja doch schliesslich mein Vater!
Mein Vater tut mir aber nix. Klar schaut er auch schon mal ziemlich seltsam, wenn ich nackend aus der Wanne komme und Mutti nicht da ist. Oder wenn ich mich oben ohne friesieren tu usw. Aber Männer können bestimmt garnich anders, denke ich mal.

Bei Yahoo gibts ein Mädchen, die hat sogar nen Kind von ihrem Vater gekriegt. Sie hat es gesagt und musste deswegen von daheim weg und ihr Baby wurde vom Jugendamt weg genommen. Und ihr Vater ist immer noch daheim. Jetzt kämpft sie von einer Stelle zur anderen um ihr Kind, weil sie es haben möchte.
Hätte sie lieber nichts gesagt! Dann hätte sie ihr Baby noch ganz normal.

Marina

An streuselschnecke1989 & Marina
Vielen Dank für die Antworten.
Das Irrenhaus ist komplett, so scheint's mir...

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9. März 2006 um 9:32

Das...
was du da schreibst ist wirklich hammerhart. Ich bin Mutter von zwei Kindern und kann mir nicht vorstellen, dass eine Mutter sowas zulassen kann. Sie muss es bemerkt haben!!! Ein Vater sollte ein Vater bleiben und seine Finger bei sich lassen. Es ist okay wenn ein Vater seine Tochter auch mal küsst, aber dann bitte nicht mit der Zunge. Grapschen geht ja wohl gar nicht ob besoffen oder nüchtern!!!Würde mein Partner das jemals machen, wäre er schneller weg als sehen könnte.
Das du Probleme deshalb hast kann ich gut verstehen, denn es ist nichts anderes als Mißbrauch und sich davon zu erholen ist wahrscheinlich noch schwerer als von einer Vergewaltigung.
Am besten wäre es wenn du dich einem Therapeuten anvertraust. Ich weiß das ist nicht sehr leicht aber es hilft schon mal sehr mit jemanden darüber zu reden. Was deinen Vater angeht...zeig ihn an...er hat es nicht anders verdient. Er ist alt genug zu wissen was man als Vater darf und was nicht und wenn er es nicht weiß muss er die Konsequenzen tragen. Er hat so wie ich das in deinem Bericht rauslese dein Leben total kaputt gemacht. Wegen Ihm musstest du auf so viele schöne Dinge verzichten, wie z.Bsp die erste große Liebe, das Gefühl von Geborgenheit. Es gibt leider viele Männer die Ihre Position als Vater missbrauchen und leider werden diese Fälle auch nicht immer bekannt.

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18. März 2006 um 18:22

P.S.
AN ALLE, nochmal, die hier (und auch privat) geschrieben haben:

~ DANKE für die Anteilnahme ~

Ich werd's Euch NIE vergessen.

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9. April 2006 um 20:10

...
Wenn ein Vater sein Kind unsittlich berührt ist es falsch.
Ein Kind kann von seinen Vater in Arm genommen werden und geküsst werden(ohne Zunge)
Aber alles was darüber geht ist verboten.
Auch wenn man der Familie nicht schaden will, sowas muss geklärt werden.
Und dennen denn sowas passiert müssen versuchen sich aus dieser Situation zu befreien.

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16. April 2006 um 12:37

Gehts euch noch gut??
Ich finde es absolut nicht normal, zu Hause halbnackt oder gar ganz nackt vor dem Vater herumzulaufen, Zungenküsse mit ihm auszutauschen oder mich gar von ihm irgendwo anfassen zu lassen außer an unverfänglichen Stellen!
Und Dir, Anastasia, rate ich zu einer Anzeige und einem therapeutischen Gespräch. Geh zu einer Therapeutin und sprich mir ihr, Du kannst ja dann immer noch überlegen, ob mehr daraus werden soll. Und vielleicht machst Du Deiner Mutter mal ganz klar, wie enttäuscht Du von ihr bist. Ich glaube, bei solchen Frauen ist es die Angst, den Mann/die Familie zu verlieren, die sie die Augen verschließen lässt vor seinen Übergriffen. Es ist eine eklatante Schwäche!
Liebe Grüße, Meerblau

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18. April 2006 um 18:13

Hallo
Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen.

Du solltest einen Therapeuten/in aufsuchen. Und dir wirklich alles von der Seele reden was dich belastet (das hilft wirklich)...

Dann klappt es auch irgendwann mit dem anderen Geschlecht.

Mein Mann geht mit unseren Kindern nicht einmal Baden weil das falsch verstanden werden könnte, auch nicht wenn er eine Badehose dabei trägt.

Ich kann mir nicht vorstellen was ich als Mutter tun würde wenn mein Mann sowas machen würde. Aber ich glaube er könnte dann NIE WIEDER jemanden "anfassen".

Lass dich nicht unterkriegen...

LG jungemamax2

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13. Mai 2006 um 11:20


mensch du tust mir furchtbar dolle leid...ich habe letztes jahr,bedingt durch mein studium,das buch "ich bin nicht mehr eure tochter" gelesen...ich habe es bestimmt schon 4 mal durchgelesen und immer wieder frage ich mich oder sage ich mir was die mädchen eigentlich machen wollen???also ich kann deine wut und deinen hass verstehen und kann aber auch verstehen das du angst hast...es wird ewigkeiten dauern bis du es mit deinem seelischen vielleicht in einklang gebracht hast aber ich glaube dein daddy hat dich gezeichnet und das für dein ganzes leben...ich weiß nicht wie ich dir jetzt helfen könnte oder was ich dir empfehle...ich kann die nur ein was wünschen:einen ganz ganz toleranten partner der dich so liebt wie du bist und der auf dich und deine vergangenheit sehr viel rücksicht nimmt und natürlich einen psychologen der dich auf deinen zukunftigen lebensgang unterstützt und dir auch hilft in eine zukunft voller positiven dinge zu sehen...ich wünsche dir alles gute...vielleicht kannst du auch die umgebung von deinem vater irgendwie umgehen...
also alles alles liebe ich drück dir die daumen

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13. Mai 2006 um 16:22

Schaut doch bitte auch mal im Psychologie Forum
Ich habe dort einen offenen Brief über das Thema eingestellt (im Allgemeinen sexuelle Gewalt). Er ist unterteilt, man MUSS also nicht den ganzen Text lesen.
Lg

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19. Mai 2006 um 13:57

Vater hassen
ich weis wie du dich fühlst mein stief vater hat mich über monate mis braucht und meine mutter glaubt mir bis heute noch nicht und das ist jetzt 5 jahre her mittlerweile kann ich damit gut um gehen aber ich kann dir nur raten rede kans oft darüber mit freunden oder bekanten so habe ich es geschafft es zu verarbeiten!wenn du jemanden kennen lernst und interesse an ihm hast rede einfach unverbindlich mit ihm was dir passiert ist und du wirst sehen männer können damirt eigemntlich besser um gehen als man denkt!!!

viel glück noch und alles alles gute!!!

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18. Juni 2006 um 16:05

ALLEN,
die diesen Beitrag hier lesen, kann ich nur eins sagen: Ihr solltet wissen, das es so was wie eine "Mißgeburt" im lebendigen Bestandteil dieser Erde tatsächlich gibt.. OBJEKTIV gesehen. Wenn jemand Probleme hat oder so, kann er/sie sich ruhig ganz sicher sein, dass es jemanden gibt, an dem er/sie seine ganzen negativen Emotionen rauslassen DÜRFTE, OHNE dafür JEGLICHE Gewissensbisse zu haben!
Hätte ich die Macht, würde ich den Schmarotzer, der sich komischerweise mein Vater// nennt (wie ekelig), vor JEDE Rache auf diesem Planeten stellen... Die ausgeklügelsten und qualvollsten Hinrichtungsmethoden des Mittelalters und der Inquisition, die Todesstrafe, die ganzen übrigen schweren Mißhandlungen, die es so gibt.. Nichts ist einfach so in dieser Welt, diejenigen, die das Ganze tatsächlich VERDIENT haben, gibt es auch!//
Leider..

Also merkt euch, bitte, alle:

DIE MIßGEBURTE - DIE GIBT ES.

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29. Juni 2006 um 22:37

Mein Vater
Dein Erlebnis erinnert mich an meine Kindheit.Ich war 13,mit 17 bin ich ausgezogen.Heute 45Jahre Alleinerziehend.Partnerschaft ging schief,wegen ...
Hilfe damals keine - meine Mutter hat es gewußt,meine Klassenlehrerin nicht geglaubt, Jugendamt hatte meine Mutter nicht gewollt.
Mißbrauch in der Familie gab es in der DDR nicht.Ich möchte mich hier nicht weiter ausführlich äußern.
Du kannst die Erinnerungen zwar verdrängen, aber nie vergessen. mach nicht den gleichen Fehler,such Dir unbedingt Hilfe.
Melde dich mal bei mir.Ich kann Dir zwar nicht helfen,aber ich weiß wie Du Dich fühlst.
MfG Ramona

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30. Juni 2006 um 7:48
In Antwort auf vivien_11915847

Schaut doch bitte auch mal im Psychologie Forum
Ich habe dort einen offenen Brief über das Thema eingestellt (im Allgemeinen sexuelle Gewalt). Er ist unterteilt, man MUSS also nicht den ganzen Text lesen.
Lg

Mh
(s12)

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1. August 2007 um 21:18

Ich hab leider...
Ich hab so etwas noch nie durch gemacht aba sieh einfach geradeaus und fergiss was war. Jede Träne wird dir nur mehr kummer machen. Bleib Stark und gehe deinen Weg es fällt schwer ich war eine weile mit jemanden zusammen die auch sowas durch hat . Sie hat aba nie darüber gesprochen aba sie geht ihren Weg und schaut gerade aus.Du wirst schon jemanden finden der dich mag erzähle ihm von dir und sage es ihm dann wirst du sehen ob er dich mag wegen dir und nich wegen deiner vergangenheit pass auf dich auf es geht wieder Bergauf.=)

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4. Juli 2013 um 17:04

Hoert sich ja nicht gut bei dir an.
warum bist du denn nicht zur polizei gegangen als er sexuell an dich ranging??? verstehe ich nicht.

warum hast du ... jetzt wo du 22 bist noch keine anzeige gemacht oder hast du das schon ???

ich kann dir nur rahten zu einen psychologen zu gehen der sich fuer solche faelle spezialisiert hat. du koenntest im netz nachsehen wer bei dir in der naehe ist.du musst das ja nicht alleine verarbeiten.

so jetzt noch ein ding zu deiner mutter,warum hat die dir nicht geholfen oder hat die mit gemacht??
wenn das ueber jahre ging MUSS sie was mitbekommen haben!!!!! es tut mir leid fuer dich das du son scheiss mitmachen musstest ich kann mir das nur wage vorstellen da mir sowas noch nicht passiert ist. mann kann mit freunden darueber reden aber ich denke ein psychologe und eine gespaechsgruppe fuer vergewaltigte maedchen waere das beste fuer dich.

bitte schaere nicht alle maenner ueber einen kamm denn es gibt mehr die wirklich lieb sind als die,die ihre toechter vernaschen weil sie ein defizit im schaedel haben.

noch mals tut mir als mann es leid das du leiden musstest unter einen von uns aber glaube mir es sind nicht im geringsten alle so und nun schau mal nach ob du dich bei einem arzt und einer gruppe anmelden kannst ich denke das es dir helfen wird. ich wuensche dir viel erfolg und alles alles gute. das ich

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4. Juli 2013 um 17:17

Ich noch mal.
ich habe gelesen das frauen dir geschrieben haben du sollst es verdraengen und versuchen zu vergessen.

genau das ist der falscheste weg den es gibt. die frauen haben nichts in ihrem leben dazu gelernt. hast ja gelesen die eine ist allein erziehend. all die jenigen die es VERSUCHEN zu verdraengen scheitern trotzdem !!!! weil sie es nicht verarbeiten koennen. denn irgendwann kommt doch der tag wo es wieder hoch kommt und sie doch drann denken da bringt das scheiss verdraengen gar nichts.
gehe bitte zu einer selbsthilfe gruppe und zusaetzlich in behalndlung eines psychologen der sich damit auskennt. du MUSST es verarbeiten du musst drueber spraechen dich austauschen und erfahrung anderer sammeln um ein weg der besserung zu finden. also tuh dir und mir bitte ein gefallen und versuche es mit psychologen und selbsthilfe guppe. ich habe andere sachen durch als eine vergewaltigung des vaters und ich spraeche aus erfahrung das es gut war das ich zu einem psychologen und selbsthilfegruppe gegangen bin.mir hat es sehr geholfen mit anderen darueber zu reden als es in mich hinein zu fressen.

jetzt an alle die ihr rahten die gedanken zu unterdruecken und zu versuchen es zu vergessen!!!!! Ihr seit doch nicht ganz sauber in eurem kopf einen menschen so ein bescheuerten raht zu geben. nur weil ihr mit eurem leben danach nich klasr kommt muessen es nicht auch noch andere. adios ...das ich

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10. Dezember 2015 um 22:41
In Antwort auf erich_11885367

...
Dein Gedanke, zum kompletten Verschwinden deines Vaters, ist leider das selbe Problem, wie mit jeder Rache: sie scheint einem der leichteste Ausweg aus allem!
Das ist auch nicht unbedingt verwerflich, schließlich suchen wir alle nach einfachen Lösungen.
Doch ist das keine Lösung, denn das Problem ist nun nicht mehr allein die Person, die alles ausgelöst hat, sondern das größte Problem sind die Erinnerungen!
Und die Erinnerungen kann man eigentlich nur mit Hilfe von anderen, sprich Therapie, beseitigen.
Zumindest ist es mit einer Therapie einfacher, das Ganze zu bewältigen!

Ich wünsch dir alles Gute

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir geht!!!
Zunächst mal: Hi Jaaaaah... solche "Väter" gibt es... leider!!! Als ich deinen Thread gelesen hab, sind mir die Tränen gekommen, weil deine Vergangenheit mich an die meine erinnert. Mein Erzeuger war alles andere als ein liebevoller Dad! Im Alter von 4-8 hatte er sich regelmäßig an mir und meiner Schwester vergangen. Immer wenn meine Mutter nicht da war, was ziemlich oft der Fall gewesen ist. Im Alter von sieben hab ich ihm zum ersten Mal den Tod gewünscht!!! Das hörte dann plötzlich auf, als meine jüngere Sis auf die Welt kam. Allerdings fing er dann an uns zu verprügeln. Als ich in die Pupertät kam (ich bin jetzt knapp 34) wurde die Gewalt zu hause immer schlimmer und war an der Tagesordnung, ob körperlich oder psychisch völlig egal. Mit 16 bin ich von zu Hause abgehauen, war im Mädchennotdienst und in Sicherheit. Dort habe ich dann zum ersten Mal vom sexuellen Mißbrauch erzählt. Ich vertraute es meiner Bezugsbetreurin an und somit konnte auch endlich reagiert werden. Es folgte eine Anzeige (aber nur weil er abgehauen war und meine Mutter eine Vermisstenanzeige machte und als der Polizist fragte warum er abgehauen sein könnte, sie ihm sagte :"Mein Mann hat meine Kinder mißbraucht" dadurch wurde es automatisch auch eine Strafanzeige.) Ich musste zum Gutachter und polizeiliche Aussagen machen. Mein "Glück" bei der Verhandlung war, das er alles gestanden hat, bis auf einen Punkt und das war das, was meine Schwester über den Mißbrauch sagte (sie war sehr instabil und kann bis heut nicht drüber reden). Als ich ihm beim Prozess wiedersah, war ich richtig geschockt! Vor mir stand nicht mehr der "mächtige, furchteinflößende, agressive Vater"... - vor mir stand ein ängstlicher, den Rücken gekrümmt, mikriger, einfach nur armseliger und in die die Jahre gekommener Mann. Wenns nicht mein Erzeuger gewesen wäre und ich nich wüsste, was für ein Abschaum er war und für mich auch heute noch ist, hätte ich fast Mitleid bekommen. Er bekam 3 Jahre 3 Monate... wurde aber nach 2 Jahren wegen guter Führung entlassen. Ich verklagte ihn damals auch auf Schmerzensgeld. Es waren 12 DM + 4% Zinsen... Das Geld wurde für meine sämtlichen Therapien, Klinikaufenthalte etc. verwendet, denn mit 16 bin ich zuerst in die Bulimie gerutscht, dann in die Anorexie und später beides gekoppelt, habe SVV betrieben und Drogen konsumiert. Ich habe seit meinem Abriss von Zuhause keinen Kontakt mehr zu ihm! Er hat mir fast mein ganzes bisherige Leben versaut, meine Kindheit und Jugend! Noch heute habe ich mit der Anorexie zu kämpfen und neige schnell dazu in Depressionen zu fallen. Vor 5 Jahren bin ich wegen der Essstörung nach Österreich in ein Therapiezentrum gegangen, wo ich 3 1/2 Jahre intensiv an mir und den Traumata gearbeitet habe. Als ich dort ankam war ich ein absolutes Wrack, wog nur mehr 40 Kg bei 1.74m und konnte körperliche Nähe kaum zulassen. Wenn mich jemand umarmen wollte, konnte es sein, das ich nen Totalauszucker bekam. Mit der Zeit ging es mir besser und ich fasste vertrauen zu dem Team und den anderen Mitpatienten. Die Bulimie habe ich seit 2012 hinter mir (was ich vor fünf Jahren nie im Leben geglaubt hätte) und 2013/14 ging es mir so gut wie nie in meinem Leben. Ich verliebte mich in die Frau meines Lebens und von Heirat ist die Rede. Kann Nähe zulassen und auch Gefühle besser aushalten. Ich habe meine Kommunikationsstörung gut im Griff und kann mich sogar streiten, was vorher undenkbar war, weil sich dann in mir immer alles blockiert hatte), kann mehr oder weniger über meine Vergangenheit sprechen und hab sie relativ gut verabeitet... Leider bin ich, aus diversen Gründen, seit Anfang des Jahres wieder mehr in die Anorexie zurück gefallen und kämpfe ziemlich mit mir (ich sage deshalb "mit mir" kämpfen, weil mein Selbstwertgefühl ziemlich im Keller liegt, z.b deshalb weil ich keinen Job finde)... Ich könnt grad ewig weiter schreiben, aber dann werd ich bis morgen nicht fertig ^^) Es braucht lang, bis man all das schreckliche, was man erlebt hat für sich verarbeitet hat... Ich bin froh das ich den Schritt nach Österreich gewagt habe, weil ich glaube, das ich sonst gestorben wäre. Ein gesundes Umfeld, Leute, denen du vertraust und und eine kompetente Traumatherapie sind extrem wichtig... Bitte entschuldige, weil ich hier so einen Roman hinterlasse, könnt wie gesagt noch ewig schreiben... Ich wünsch dir, das du für dich einen Weg findest damit umzugehen, dass du es schaffst Nähe zu zulassen! Lass nicht zu, das er dein ganzes Leben Macht über DICH und DEINEN Körper hat! Ich würde auch den Kontakt abbrechen, denn es tut dir nicht gut jedes Gott verdammte Mal dem Peiniger in die Augen schauen zu müssen! Solche Menschen müssen öffentlich gemacht werden, bzw. das was sie tun, ihre sadistischen und perversen Verhaltensweisen! Sonst behalten sie ihre Macht und wir bleiben Opfer! Du bist stark und kannst dagegen setzen! Lass nicht zu, das er dich mißbraucht! Falls du möchtest kannst Du mir gern eine PN schicken. liebe Grüße, Lainule

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10. Dezember 2015 um 22:44
In Antwort auf lainule

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir geht!!!
Zunächst mal: Hi Jaaaaah... solche "Väter" gibt es... leider!!! Als ich deinen Thread gelesen hab, sind mir die Tränen gekommen, weil deine Vergangenheit mich an die meine erinnert. Mein Erzeuger war alles andere als ein liebevoller Dad! Im Alter von 4-8 hatte er sich regelmäßig an mir und meiner Schwester vergangen. Immer wenn meine Mutter nicht da war, was ziemlich oft der Fall gewesen ist. Im Alter von sieben hab ich ihm zum ersten Mal den Tod gewünscht!!! Das hörte dann plötzlich auf, als meine jüngere Sis auf die Welt kam. Allerdings fing er dann an uns zu verprügeln. Als ich in die Pupertät kam (ich bin jetzt knapp 34) wurde die Gewalt zu hause immer schlimmer und war an der Tagesordnung, ob körperlich oder psychisch völlig egal. Mit 16 bin ich von zu Hause abgehauen, war im Mädchennotdienst und in Sicherheit. Dort habe ich dann zum ersten Mal vom sexuellen Mißbrauch erzählt. Ich vertraute es meiner Bezugsbetreurin an und somit konnte auch endlich reagiert werden. Es folgte eine Anzeige (aber nur weil er abgehauen war und meine Mutter eine Vermisstenanzeige machte und als der Polizist fragte warum er abgehauen sein könnte, sie ihm sagte :"Mein Mann hat meine Kinder mißbraucht" dadurch wurde es automatisch auch eine Strafanzeige.) Ich musste zum Gutachter und polizeiliche Aussagen machen. Mein "Glück" bei der Verhandlung war, das er alles gestanden hat, bis auf einen Punkt und das war das, was meine Schwester über den Mißbrauch sagte (sie war sehr instabil und kann bis heut nicht drüber reden). Als ich ihm beim Prozess wiedersah, war ich richtig geschockt! Vor mir stand nicht mehr der "mächtige, furchteinflößende, agressive Vater"... - vor mir stand ein ängstlicher, den Rücken gekrümmt, mikriger, einfach nur armseliger und in die die Jahre gekommener Mann. Wenns nicht mein Erzeuger gewesen wäre und ich nich wüsste, was für ein Abschaum er war und für mich auch heute noch ist, hätte ich fast Mitleid bekommen. Er bekam 3 Jahre 3 Monate... wurde aber nach 2 Jahren wegen guter Führung entlassen. Ich verklagte ihn damals auch auf Schmerzensgeld. Es waren 12 DM + 4% Zinsen... Das Geld wurde für meine sämtlichen Therapien, Klinikaufenthalte etc. verwendet, denn mit 16 bin ich zuerst in die Bulimie gerutscht, dann in die Anorexie und später beides gekoppelt, habe SVV betrieben und Drogen konsumiert. Ich habe seit meinem Abriss von Zuhause keinen Kontakt mehr zu ihm! Er hat mir fast mein ganzes bisherige Leben versaut, meine Kindheit und Jugend! Noch heute habe ich mit der Anorexie zu kämpfen und neige schnell dazu in Depressionen zu fallen. Vor 5 Jahren bin ich wegen der Essstörung nach Österreich in ein Therapiezentrum gegangen, wo ich 3 1/2 Jahre intensiv an mir und den Traumata gearbeitet habe. Als ich dort ankam war ich ein absolutes Wrack, wog nur mehr 40 Kg bei 1.74m und konnte körperliche Nähe kaum zulassen. Wenn mich jemand umarmen wollte, konnte es sein, das ich nen Totalauszucker bekam. Mit der Zeit ging es mir besser und ich fasste vertrauen zu dem Team und den anderen Mitpatienten. Die Bulimie habe ich seit 2012 hinter mir (was ich vor fünf Jahren nie im Leben geglaubt hätte) und 2013/14 ging es mir so gut wie nie in meinem Leben. Ich verliebte mich in die Frau meines Lebens und von Heirat ist die Rede. Kann Nähe zulassen und auch Gefühle besser aushalten. Ich habe meine Kommunikationsstörung gut im Griff und kann mich sogar streiten, was vorher undenkbar war, weil sich dann in mir immer alles blockiert hatte), kann mehr oder weniger über meine Vergangenheit sprechen und hab sie relativ gut verabeitet... Leider bin ich, aus diversen Gründen, seit Anfang des Jahres wieder mehr in die Anorexie zurück gefallen und kämpfe ziemlich mit mir (ich sage deshalb "mit mir" kämpfen, weil mein Selbstwertgefühl ziemlich im Keller liegt, z.b deshalb weil ich keinen Job finde)... Ich könnt grad ewig weiter schreiben, aber dann werd ich bis morgen nicht fertig ^^) Es braucht lang, bis man all das schreckliche, was man erlebt hat für sich verarbeitet hat... Ich bin froh das ich den Schritt nach Österreich gewagt habe, weil ich glaube, das ich sonst gestorben wäre. Ein gesundes Umfeld, Leute, denen du vertraust und und eine kompetente Traumatherapie sind extrem wichtig... Bitte entschuldige, weil ich hier so einen Roman hinterlasse, könnt wie gesagt noch ewig schreiben... Ich wünsch dir, das du für dich einen Weg findest damit umzugehen, dass du es schaffst Nähe zu zulassen! Lass nicht zu, das er dein ganzes Leben Macht über DICH und DEINEN Körper hat! Ich würde auch den Kontakt abbrechen, denn es tut dir nicht gut jedes Gott verdammte Mal dem Peiniger in die Augen schauen zu müssen! Solche Menschen müssen öffentlich gemacht werden, bzw. das was sie tun, ihre sadistischen und perversen Verhaltensweisen! Sonst behalten sie ihre Macht und wir bleiben Opfer! Du bist stark und kannst dagegen setzen! Lass nicht zu, das er dich mißbraucht! Falls du möchtest kannst Du mir gern eine PN schicken. liebe Grüße, Lainule

Oh
Hab jetzt erst gelesen, das der Thread bereits vor knapp 10 Jahren geschrieben wurde... O.o ouw man... wer lesen kann ist klar im Vorteil! Lg, Lainule

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4. Januar 2016 um 1:26

Also ehrlich
es gibt nicht schlimmeres wie das.
Das ist dein Leben das das Schwein vernichten wollte.
Wende Dich vertrauensvoll an den "weißen Ring" und alles geht seinen Weg.
Gehe zum Hausarzt schildere deinen Fall, Der wird dich zu einem Psychotherapeuten überweisen.
Wenn nicht für mehrere Wochen in eine psychosomatische Klinik....

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