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Mein Vater der Zerstörer

21. September 2018 um 1:24

Hallo Leute!

Ich weiß nicht recht wie ich anfangen soll aber ich weiß das das ein langer Thread wird. Vorweg meine Frage bzw. der Sinn der Diskussion ist das ich mit meinem Vater und der Familien- sowie meiner emotionalen Situation, die er verursacht nicht leben kann und gerne andere Perspektiven dazu hören würde.

Mein Vater und meine Mutter trafen sich in recht jungen Jahren und waren ingesamt 28 Jahre zusammen. Mein Vater hat meine Mutter über die ganze Zeit betrogen und sie mehr als respektlos behandelt. Er hat meine Mutter z.B. einmal ohne Erklärung, Geldmittel und Auto mit meiner nur ein paar Wochen alten Schwester in einem Fremden Land stehengelassen um mit einer anderen in Urlaub zu fleigen. Meine Mutter hatte keinen Rückhalt von ihrer Familie und wollte wie sie es beschreibt "den Kampf um ihre Familie nicht aufgeben" natürlich gab es auch gute Zeiten und sie wollte mit aller Macht erreichen das es funktioniert. Als die Lebensumstände für sie nicht meht tragbar waren (70h Wochen im Betrieb + Haushalt ohne Hilfe, 2 Geschlechtskrankheiten wobei eine zur Unfruchtbarkeit führte und eine Krebserkrankung) Mein Vater hat weder uns Kinder noch meine Mutter sorgsam noch respektvoll behandelt. Bei gemeinsamen Essen mit Bekannten vielen des Öfteren Kommentare wie "ohne Familie und Frau wär alles leichter" oder "eigentlich ist das alles nur anstrengend" und ja das neben uns allen. Er hat seine Familie nach außen wie auch nach Innen nie als etwas Wertvolles gesehen und das auch nicht transportiert entsprechend war die Resonanz von Außen: seine "Leute" kann man behandeln wie man will... Ich möchte nur einen EIndruck vermitteln da das allein sicher schon den Rahmen sprengen würde.

Nach der Trennung meiner Eltern dauerte es keine 2 Wochen hatte er öffentlich bekannt ein Sexverhältnis mit einer im Betrieb arbeitenden Kellnerin und auch keinen Hehl daraus gemacht das er eh immer schon andere Frauen hatte etc. Das alles geschah in unserem unmittelbaren Umfeld also Leute die ich kenne, die ich regelmäßig treffe und auch wenn wir (seine Kinder) danebenstanden war das kein Hindernis für ihn unsere Mutter und deren Beziehung in den Dreck zu ziehen. Er hat sich auch bei Elternsprechtagen in der Schule neben mir an andere Mütter rangemacht. Eine Klassenkollegin verkündete sogar einmal das wir ja vlt eh bald Stiefschwestern sind - ich muss also ncht grübeln ob mein Vater ihre Mutter regelmäßig trifft das würde ich schließlich in der Schule erfahren.

Nach einigen Jahren haben sich meine Eltern wieder angenähert. Mein Vater war regelmäßig bei mir und meiner Mutter zu besuch und es gab gemeinsame Unternehmungen. In dieser Zeit hatte er nebenbei wieder Verhältnisse mit anderen Frauen gleichzeitig laufen. Woher ich das weiß? Als ich eine Wochenende bei meinem Papa verbringen wollte weigerte sich eine Bettgespielin das Haus zu verlassen und mit der anderen musste er die Buchhaltung im Schlafzimmer machen zudem half ich im Sommer ab und an bei ihm im Betrieb aus und durfte ihm als auch der gesamten Gasthausrunde dabei zuhören wieviele Frauen er doch habe und die seien eh nur alle Schlampen, Dreck etc. gitb ja gar keinen Grund Frauen anders zu behandeln sind nur dumm wollen Geld etc.

Es vergingen so um die 5 Jahre als meine Eltern sich nun erneut annäherten. Mir geht es gar nicht mehr darum ob mein Vater treu ist oder nicht aber ich verachte mittlerweile beide meiner Eltern gleichermaßen wie ich sie liebe.

Meine Mutter wirft für mich jedesmal ihre Würde weg wenn sie sich auf ihn einlässt. Ich verstehe nicht wie sie sich nur von ihm anfassen lassen kann - ich rede hier von wirklichem Ekel den ich empfinde, ich möchte von ihm gar nicht angefasst werden. Zudem fühle ich mich hintergangen ich habe immer hinter ihr gestanden und sie getröstet aber wenn ich mich dazu äußere das es mir damit nicht gut geht ist das natürlich nicht meine Sache. Mein Vater ist für mich einfach ein verabscheuungswürdiger, feiger und skruppelloser Mensch. Er hat für mich nicht nur unsere Familie zerstört sondern diese auch regelmäßig vor anderen erniedrigt, schlecht gemacht und in den Dreck gezogen. Ihm ist das alles nicht bewusst bzw. übernimmt er keine Verantwortung für sein Tun und ich solle mich doch freuen wenn sie sich verstehen. Auf eine Konfrontation reagiert er meist aggressiv und laut.

Ich sehe keine Möglichkeit mit dem Ganzen ins Reine zu kommen. Bis heute muss ich mir abschätzige Kommentare über meine Familie und vor allem in Bezug auf meine Mutter von anderen anhören. Mein Vater benimmt sich nach außen weiterhin wie ein Prolet (trinkt, hält Hasstiraden gegen Frauen und Familie und kennt keine sozialen Grenzen). Ich weiß einfach nicht was ich tun soll ginge es würde ich meinen Vater am liebsten aus der Familie verbannen. Antworten wie "Untreue betrifft Kinder nicht" könnt ihr euch sparen ja in dem Moment wo ein Elternteil negativ auf die Familie einwirkt geht es auch Kinder etwas an immerhin machen wir das genauso mit und nein ich kann nicht einfach "nicht mehr drüber nachdenken" oder sollte mich nicht für irgendetwas verantwortlich fühlen. Doch das tue ich - ich sehe mich als Teil der Familie dafür verantwortlich darauf zu achten das diese respektiert und gewahrt wird zudem kann ich mich der Konfrontation mit dem Vergangenem under Ist-Situation nicht entziehen. Über meine Vertrauensprobleme und regelrechte Angst gegenüber Männern möchte ich gar nicht sprechen.

Danke an alle die das bis zum Ende lesen und ihre Gedanken mit mir teilen!

An alle die das lesen und ihre Kindsväter oder -mütter betrügen - es betrifft nicht nur euch und ihr tut euren Kindern genauso weh wie eurem/er Partner/in.

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21. September 2018 um 18:51



@fitimflug danke das du auf sowas achtest und auch Handlungen setzt. Ich wollte damit jedoch lediglich ausdrücken das es mir keinen Frieden lässt/ich das alles für mich nicht so stehen lassen kann oder möchte.

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21. September 2018 um 18:52

Hallo Valentina001,

ich wohne nicht mehr zu hause was nur leider keinen Unterschied macht.

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22. September 2018 um 1:06
In Antwort auf plantsch

Hallo Leute!

Ich weiß nicht recht wie ich anfangen soll aber ich weiß das das ein langer Thread wird. Vorweg meine Frage bzw. der Sinn der Diskussion ist das ich mit meinem Vater und der Familien- sowie meiner emotionalen Situation, die er verursacht nicht leben kann und gerne andere Perspektiven dazu hören würde.

Mein Vater und meine Mutter trafen sich in recht jungen Jahren und waren ingesamt 28 Jahre zusammen. Mein Vater hat meine Mutter über die ganze Zeit betrogen und sie mehr als respektlos behandelt. Er hat meine Mutter z.B. einmal ohne Erklärung, Geldmittel und Auto mit meiner nur ein paar Wochen alten Schwester in einem Fremden Land stehengelassen um mit einer anderen in Urlaub zu fleigen.  Meine Mutter hatte keinen Rückhalt von ihrer Familie und wollte wie sie es beschreibt "den Kampf um ihre Familie nicht aufgeben"  natürlich gab es auch gute Zeiten und sie wollte mit aller Macht erreichen das es funktioniert. Als die Lebensumstände für sie nicht meht tragbar waren (70h Wochen im Betrieb + Haushalt ohne Hilfe, 2 Geschlechtskrankheiten wobei eine zur Unfruchtbarkeit führte und eine Krebserkrankung) Mein Vater hat weder uns Kinder noch meine Mutter sorgsam noch respektvoll behandelt. Bei gemeinsamen Essen mit Bekannten vielen des Öfteren Kommentare wie "ohne Familie und Frau wär alles leichter" oder "eigentlich ist das alles nur anstrengend" und ja das neben uns allen. Er hat seine Familie nach außen wie auch nach Innen nie als etwas Wertvolles gesehen und das auch nicht transportiert entsprechend war die Resonanz von Außen: seine "Leute" kann man behandeln wie man will... Ich möchte nur einen EIndruck vermitteln da das allein sicher schon den Rahmen sprengen würde.

Nach der Trennung meiner Eltern dauerte es keine 2 Wochen hatte er öffentlich bekannt ein Sexverhältnis mit einer im Betrieb arbeitenden Kellnerin und auch keinen Hehl daraus gemacht das er eh immer schon andere Frauen hatte etc. Das alles geschah in unserem unmittelbaren Umfeld also Leute die ich kenne, die ich regelmäßig treffe und auch wenn wir (seine Kinder) danebenstanden war das kein Hindernis für ihn unsere Mutter und deren Beziehung in den Dreck zu ziehen. Er hat sich auch bei Elternsprechtagen in der Schule neben mir an andere Mütter rangemacht. Eine Klassenkollegin verkündete sogar einmal das wir ja vlt eh bald Stiefschwestern sind - ich muss also ncht grübeln ob mein Vater ihre Mutter regelmäßig trifft das würde ich schließlich in der Schule erfahren.

Nach einigen Jahren haben sich meine Eltern wieder angenähert. Mein Vater war regelmäßig bei mir und meiner Mutter zu besuch und es gab gemeinsame Unternehmungen. In dieser Zeit hatte er nebenbei wieder Verhältnisse mit anderen Frauen gleichzeitig laufen. Woher ich das weiß? Als ich eine Wochenende bei meinem Papa verbringen wollte weigerte sich eine Bettgespielin das Haus zu verlassen und mit der anderen musste er die Buchhaltung im Schlafzimmer machen zudem half ich im Sommer ab und an bei ihm im Betrieb aus und durfte ihm als auch der gesamten Gasthausrunde dabei zuhören wieviele Frauen er doch habe und die seien eh nur alle Schlampen, Dreck etc. gitb ja gar keinen Grund Frauen anders zu behandeln sind nur dumm wollen Geld etc.

Es vergingen so um die 5 Jahre als meine Eltern sich nun erneut annäherten. Mir geht es gar nicht mehr darum ob mein Vater treu ist oder nicht aber ich verachte mittlerweile beide meiner Eltern gleichermaßen wie ich sie liebe.

Meine Mutter wirft für mich jedesmal ihre Würde weg wenn sie sich auf ihn einlässt. Ich verstehe nicht wie sie sich nur von ihm anfassen lassen kann - ich rede hier von wirklichem Ekel den ich empfinde, ich möchte von ihm gar nicht angefasst werden. Zudem fühle ich mich hintergangen ich habe immer hinter ihr gestanden und sie getröstet aber wenn ich mich dazu äußere das es mir damit nicht gut geht ist das natürlich nicht meine Sache. Mein Vater ist für mich einfach ein verabscheuungswürdiger, feiger und skruppelloser Mensch. Er hat für mich nicht nur unsere Familie zerstört sondern diese auch regelmäßig vor anderen erniedrigt, schlecht gemacht und in den Dreck gezogen. Ihm ist das alles nicht bewusst bzw. übernimmt er keine Verantwortung für sein Tun und ich solle mich doch freuen wenn sie sich verstehen. Auf eine Konfrontation reagiert er meist aggressiv und laut.

Ich sehe keine Möglichkeit mit dem Ganzen ins Reine zu kommen. Bis heute muss ich mir abschätzige Kommentare über meine Familie und vor allem in Bezug auf meine Mutter von anderen anhören. Mein Vater benimmt sich nach außen weiterhin wie ein Prolet (trinkt, hält Hasstiraden gegen Frauen und Familie und kennt keine sozialen Grenzen). Ich weiß einfach nicht was ich tun soll ginge es würde ich meinen Vater am liebsten aus der Familie verbannen. Antworten wie "Untreue betrifft Kinder nicht" könnt ihr euch sparen ja in dem Moment wo ein Elternteil negativ auf die Familie einwirkt geht es auch Kinder etwas an immerhin machen wir das genauso mit und nein ich kann nicht einfach "nicht mehr drüber nachdenken" oder sollte mich nicht für irgendetwas verantwortlich fühlen. Doch das tue ich - ich sehe mich als Teil der Familie dafür verantwortlich darauf zu achten das diese respektiert und gewahrt wird zudem kann ich mich der Konfrontation mit dem Vergangenem under Ist-Situation nicht entziehen. Über meine Vertrauensprobleme und regelrechte Angst gegenüber Männern möchte ich gar nicht sprechen.

Danke an alle die das bis zum Ende lesen und ihre Gedanken mit mir teilen!

An alle die das lesen und ihre Kindsväter oder -mütter betrügen - es betrifft nicht nur euch und ihr tut euren Kindern genauso weh wie eurem/er Partner/in.

Ich kann verstehen, dass Du jetzt beide verachtest. Deine Mutter hat eine grosse Schuld, dass sie Dich nicht aus dieser Situation herausnahm, indem sie sich getrennt hätte.
Ja, es wird vermutlich Deine Beziehungen zu Männern lebenslang beeinträchtigen und Dir wird es schwer fallen, Männern ohne Vorbehalt in einer Beziehung zu vertrauen und Dich "sicher" zu fühlen. Ich kannte mal einen Mann, der auch aus so einer kranken Ehe kam, der erzählte mir, dass seine Mutter ihn als Schulkind manchmal ihn ins Auto steckte, mit ihm in den Wald fuhr, wo sie wusste, dass ihr Mann sich mit einer Geliebten traf, und ihn als Sohn dann ZWANG, zuzusehen, wie sein Vater, in einem geparkten Auto im Wald mit anderen Frauen lautstark Sex hatte und dabei schimpfte sie dann rum und sagte sowas wie "Ja, schau hin, was Dein dreckiger Vater da mit der macht! Damit Du siehst, was das für ein Schwein das ist", usw.....und der sagte mir , und man merkte es auch, dass er aus dem Grund keinerlei vertrauensvolle Beziehung zu jemandem schafft. Der war damals um die 30 schon.

Ich würde Dir raten, ab jetzt, wo Du älter bist, möglichst grossen seelischen und auch  räumlichen Abstand zu Deinen Eltern zu halten und Dir Dein Leben alleine jetzt aufzubauen, und auch Deine Beziehungen, damit meine ich auch, dass Du Deine Partner eben NICHT bei Deinen Eltern vorstellst oder Besuche mit denen machst, sondern Deine Beziehungen alleine führst. Sonst erinnert es Dich immer an deren Ehe.

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22. September 2018 um 9:13

Danke für deine Antwort FitimFlug!

Mein Verantwortungsgefühl bezieht sich eher darauf meine Familie gegen die Angriffe von außen zu schützen. Ich kann einfach nicht ruhig oder still bleiben wenn ich mit Kommentaren konfrontiert werde. Dazu kommt noch die Kritik seitens meiner Familie wenn ich entsprechend reagiere. Sprich mein Gegenüber darüber aufkläre das es sich solche Aussagen sparen kann oder eben kontere. Oft kommt vor allem meines Vaters irgendeine beschwichtigende Floskel womit er mir auch noch in den Rücken fällt. 

Meine Gefühle meiner Mutter gegenüber sind sehr stark und ausgeprägt wir haben was alles andere angeht ein mehr als gutes Verhältnis und stehen uns auch sehr nah. Es geht denke ich nicht nur um Stolz bei ihr. Ich habe den Eindruck sie kämpft nach wie vor um Anerkennung bei meinem Vater, möchte ihren Wert beweisen, was damit einher geht das sie in eine Art Gefälligkeitsmodus fällt. So nachdem Motto guck wie gut ich zu dir bin wie sehr ich mich um alles kümmere und jetzt bestätige mich endlich. Ich habe sie darauf angesprochen und sie meinte für sie hätte sie "gewonnen", da sie ja bestimmt wann sie sich sehen etc. Mir wird trotzdem schlecht wenn ich sehe wie sie ihn bei Familienessen betütelt. Wenn mein Vater seine Hasstiraden schwinkt ist es auch oft meine Mutter die dann ausgerechnet in seine Richtung argumentiert. Zb Frauen können ja nich gleich viel verdienen wie Männer immerhin hat man da ja als Arbeitgeber immer das Problem das die ja VLT schwanger werden etc. obwohl sie sich sonst nie so äußert. Denke sie will ihn damit gefallen ich habe wiederum nur das Gefühl das sie  mir in den Rücken fällt um für meinen Vater gut dazustehen.

Du meintest ich solle mir Freunde suchen, die ihre Geschichte erzählen. In Bezug auf was? Beziehungen? Muss sagen kenne auch da keine guten Beispiele. 

Ich versuche an meiner Angst zu arbeiten das Schwere ist für mich das ich nicht abwägen kann wann es berechtigt ist das ich nicht vertraue bzw mich verletzt fühle, weil mein Gegenüber nicht genug auf mich achtet oder mir den entsprechenden Respekt entgegenbringt. Ich lege alles auf eine Goldwaage und am Ende gibt es immer negative Szenarien, die eintreten könnten. Man kann es mir also gar nicht Recht machen und sowas wie Missverständnisse etc. gibt es für mich nicht mein Kopf unterstellt stets Absicht. Mir ist bewusst, das mir niemand die absolute Sicherheit geben kann mich nicht zu verletzen oder zu hintergehen doch schein ich nur in Beziehungen sicher zu fühlen in denen ich emotional kein Risiko eingehe, was mich aber nicht befriedigt. 

Danke für deine netten Worte!

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22. September 2018 um 9:39
In Antwort auf werkoderko

Ich kann verstehen, dass Du jetzt beide verachtest. Deine Mutter hat eine grosse Schuld, dass sie Dich nicht aus dieser Situation herausnahm, indem sie sich getrennt hätte.
Ja, es wird vermutlich Deine Beziehungen zu Männern lebenslang beeinträchtigen und Dir wird es schwer fallen, Männern ohne Vorbehalt in einer Beziehung zu vertrauen und Dich "sicher" zu fühlen. Ich kannte mal einen Mann, der auch aus so einer kranken Ehe kam, der erzählte mir, dass seine Mutter ihn als Schulkind manchmal ihn ins Auto steckte, mit ihm in den Wald fuhr, wo sie wusste, dass ihr Mann sich mit einer Geliebten traf, und ihn als Sohn dann ZWANG, zuzusehen, wie sein Vater, in einem geparkten Auto im Wald mit anderen Frauen lautstark Sex hatte und dabei schimpfte sie dann rum und sagte sowas wie "Ja, schau hin, was Dein dreckiger Vater da mit der macht! Damit Du siehst, was das für ein Schwein das ist", usw.....und der sagte mir , und man merkte es auch, dass er aus dem Grund keinerlei vertrauensvolle Beziehung zu jemandem schafft. Der war damals um die 30 schon.

Ich würde Dir raten, ab jetzt, wo Du älter bist, möglichst grossen seelischen und auch  räumlichen Abstand zu Deinen Eltern zu halten und Dir Dein Leben alleine jetzt aufzubauen, und auch Deine Beziehungen, damit meine ich auch, dass Du Deine Partner eben NICHT bei Deinen Eltern vorstellst oder Besuche mit denen machst, sondern Deine Beziehungen alleine führst. Sonst erinnert es Dich immer an deren Ehe.

Huhu Werkoderko,

Ich denke das Schlimmste seitens meiner Mutter ist für mich das sie mir zwar immer Eigenständigkeit, Unabhängigkeit, Stolz und Selbstbewusstsein mit Nachdruck beigebracht hat, wovon ich sicher profitiere aber gleichzeitig ihr Rollen- und Frauenbild derart für mich ins negative ändert, sprich keine gerade Linie fährt, wenn es um meinen Vater geht. Ich liebe sie und habe den Drang sie irgendwie zu beschützen, weshalb SItuationen in denen sie zusammen sind für mich sehr anstrengend sind ich fühle in mir ein hohes Maß an Aggressivität und Enttäuschung, was sich gegen beide richtet. Am Ende mache ich mir Vorwürfe wie ich vor allem meiner Mutter gegenüber so fühlen kann. Schuld sehe ich bei ihr weniger. Ich bin mittlerweile der Meinung das meine Mutter dermaßen an Bestätigung seitens meines Vaters kämpft gerade weil er sie so behandelt und wenig gewürdigt hat. Nette Worte von ihm sind also das Non-Plus-Ultra für sie.

Wie beschrieben gibt es für mich in meinem Kopf keine Version einer Beziehung mit einem Mann in der er mich nicht erniedrigt, hintergeht, belügt, ausnutzt und Werte lebt. Ehrlich gesagt tun mir meine Partner rückblickend oft leid, da sie sich noch so bemühen können ich finde immer Gründe mich zurückzuziehen und der kleinste "Fehler" reicht für mich um sämtliches Vertrauen zu zerstören. Zudem kommt die von dir angesprochene Unsicherheit. Ich fühle mich immer als Option nicht weil ich kein Selbstbewusstsein habe, sondern weil mein Kopf Männern jegliche Form der ehrlichen Gefühle abspricht. 

Nach Beendigung meines Studiums weiß ich das ich auf alle Fälle räumlich weiter weg möchte um mich diesem ganzen Umfeld zu entziehen, nicht dauernd Leuten begegnen zu müssen, die sich wie beschrieben verhalten. Das Verhältnis zu meiner Mutter werde ich definitv nicht abbrechen aber ich denke darüber nach ihr zu sagen das ich sie liebend gerne besuche und mich über jeden Besuch ihrerseits freue, doch ohne meinen Vater. Natürlich wird es Familienangelegenheiten geben wo sich das nicht vermeiden lässt aber ich möchte auf die typischen Festivitäten beschränken. Diese Aussicht mindert den Leidensdruck schon erheblich. 

Ich hoffe das ich irgendwann an einen Punkt komme an dem ich eine richtige Beziehung meinerseits leben kann, was ich mir auch irrsinnig wünsche. Habe darüber nachgedacht mir professionelle Hilfe zu holen aber weiß ehrlich gesagt nicht wo man da hingeht. 

Danke das ihr euch Zeit für mich genommen habt vor allem weil ich sehr redseelig bin!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

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22. September 2018 um 22:15

Huhu FitimFlug,

das sind nicht Angriffe nachdem Motto wow deine Eltern sind scheisse. Das sind mehr Situationen wie z. B. ich komm beim Geschäft meines Papas vorbei ein Kunde und Bekannter kommt auf mich zu und fragt" wo isn dein Papa? Bei deiner Mutter oder mal wieder woanders?". Mir ist klar das das sicher auch daran liegt das mein Vater sich vorzugweise mit Menschen auf seinem Niveau und mit seiner Auffassung umgibt doch spiegelt das Verhalten nur wieder wie er über seine Familie spricht und umgeht was soweit geht das es für andere ganz normal scheint sich so zu verhalten. Das verletzt mich und macht mich dermaßen wütend. 

Danke für deine Geschichte, die hat mich zum lachen gebracht^^ Genau das versuche ich aber denke wie gesagt solange ich immer irgendwie damit konfrontiert werde mich in dem alten Umfeld bewege kann ich das nicht "vergessen". Wie beschrieben setze ich wirkliche große Hoffnungen daran das der Druck nachlässt sobald ich weg bin. Mein Ziel ist es nicht abzurechnen ich möchte einfach all diese Gedanken udn Gefühle loswerden und frei von dem ganzen sein.

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22. September 2018 um 22:21

Huhu Valentina,

das tue ich. Aber dadurch das die Konfrontation nicht nur in der Familie stattfindet sondern es für mich irgendwie überall und jederzeit dasteht komm ich selbst wenn ich nicht bei meinen Eltern bin nicht davon weg. Meine Mutter ist trotz allem die einzige zu der ich eine eimotionale Beziehung habe, doch mit ihr ist eben auch das andere immer da. Es steht für mich jedoch außer Frage das ich den Kontakt zu meiner Mutter abbreche das will und kann ich auch nicht. Nach der geographischen Trennung werde ich jedoch wie gesagt dementieren das ich nur noch mit ihr Kontakt möchte. 

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24. September 2018 um 6:46

Huhu FitimFlug!

Ich hoffe du hattest ein schönes Wochenende

Sofern ich das einschätzen kann geht es diesen Leuten einfach darum mich in irgendeiner Weise zu treffen hinzu kommt eben das wenn ich etwas kontere oder der Person erkläre das ihr Verhalten unterste Schublade ist meist mein Vater einspringt udn den beschwichtigenden spielt bzw versucht mich "zurückzupfeifen". Ich fühle mich dann noch blamiert und dem Gegenüber geht einer dabei ab. Wie gesagt ist das Niveau der Stammkundschaft auch einfach nicht sehr hoch. Ich denk im Endeffeckt geht es ihnen nur darum sich stark zu fühlen in dem sie mich provoziern und denken irgendwas gewonnen zu haben wenn sie Grenzen übertreten.

Ich versuche an meiner Wut zu arbeiten vor allem weil sie mich am meisten einschränkt. Ich denke was da mit reinspielt ist das ich meine Familie verteidigen will bzw. eben nicht einfach zulassen möchte wie mit uns umgegangen wird. Rational ist mir klar das ich den "Kampf" nicht gewinnen kann ich fühl mich nur selbst schlecht nichts auf sowas zu sagen bzw. diese Personen kommentarlosen walten zu lassen. 

Als er mich letztens bat schnell etwas vorbeizubringen hab ich ihm gesagt das ich es gerne zu ihm nach Hause bringe abe rmich aus gegebenen Gründen in seinem Geschäft nicht wohl fühle und entsprechend nicht mehr hingehe. Er meinte nur ich übertreibe, hab n Schaden bin behindert usw. Im Endeffekt ging es ihm nur drum das ich das Benötigte direkt zu ihm bringe udn nicht darum was ich ihm gesagt habe. Tut zwar weh aber insgesamt war so die Auseinandersetzung schnell vorbei.

XD Du bist der Hammer! Ich bin mir bewusst das ich ein Problem habe und tu mein bestes mich selbst zu reflektieren um meine Mechanismen bearbeiten zu können. Bei mir reicht eben nur ein vermeindlicher Fehler und ich bin ggedanklich in ner ewigen Spirale der Negativität. Das ist nervig, verwirrend und hart aber ich weigere mich so den Rest meines Lebens zu verbringen. Danke für die Aufmunterung!

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24. September 2018 um 7:02

Huhu Luna2478,

Danke das du dir Zeit für mein Anliegen genommen hast. Ich hoffe du hattest ein erholsames Wochenende

Ich versuche nicht darüber nachzudenken was ich verdient oder nicht verdient habe, ich habe auch eingesehen das meine Eltern sich nicht ändern werden und wenn ich meine Emotionen zurückstelle wünschte ich ihnen beiden das ihre Leben anders verlaufen hätten und sie für sich und alle anderen bessere Entscheidungen treffen hätten können. Egoistisch gedacht bin ich am wütensten das mein Vater seine fehlende Moral nicht wenigstens wie sonst jeder versteckt ausgelebt hätte. Natürlich wäre trotzdem nicht alles "gut" gewesen aber ich denke uns allen wäre viel Leid und Kummer erspart geblieben. Aber hey immerhin weiß ich ganz klar was ich als Mensch nicht will.

Danke für die Tipps richtung professionelle Hilfe ich bin in diesem Jungel etwas verloren. Kannst du was das Geschehen bei diesen Therapien schildern bzw. aus Erfahrung sprechen?

Ich hadere diesebzüglich mit mir, weil ich Angst habe wenn Eindrücke von außen kommen das ich mich noch stärker damit beschäftige was nun rational gesehen real ist und was mir meine Ängste und Unsicherheiten einreden. Mein Kopf dreht sich in Beziehungsdingen immer zwischen war das nun ein Abwehrreflex um Distanz zu schaffen damit ich mich sicher fühle oder ist meine Reaktion berechtigt? Klarheit schafft immer nur einige Zeit Abstand aber das kann man niemanden zumuten. Ich bin mir selbst eben bewusst das ich dazu neige Verletzungen herbeibeschwöre um einen Grund zu haben den anderen abzuschreiben und mich wieder in meine Comfort-Zone zu begeben aber habe gleichzeitig Angst vlt den anderen nur damit zu entschuldigen bzw. das Muster meiner Mutter zu leben. Ich habe nun bedenken das wenn sich da noch eine andere Stimme (ein/e Therapeut/in) einschaltet das das für noch mehr Verwirrung meinerseits führt.

Danke für deine aufbauenden Zeilen. Die haben mich wirklich gerührt. 

Das habe ich vor gleichzeitig möchte ich aber nicht für eine für sie unangenehme SItuation sorgen im Sinne von: Wenn der dais muss ich dem absagen und am Ende fühlt sie sich zwischen die Stühle gestellt. Ich hoffe das es sich von selbst einpendelt bzw. ich das vlt eher passiv steuern kann. An Weihnachten etc wird sich das nicht vermeiden lassen aber ein paar mal im Jahr wir mein Leben sicher nicht so sehr beeinflussen wie derzeit 2 mal die Woche.

Nur das Beste für dich und dein Leben!

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24. September 2018 um 7:03

Hallo Valentina!

Ich hoffe auch du hattest ein schönes Wochenende.

Denke ich auch zumindest kann ich mich gut damit aufbauen.

Alles Gute

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25. September 2018 um 7:00

Hey FitimFlug!

hehe danke, deine Formuleirungen sind zu gut^^

Da können ich udn dein Sohn uns dann wohl die Hand geben^^ Erwachsen werden sie sicher klappt bei mir auch zwar zägelrich aber es wird XD. 

Ich versuchs so zu sehen das mich niemand dafür entlohnt erwachsenen, gescheiterten Existenzen Benehmen und Moral beizubringen und ich hab nix davon. Demnach gitbs für mich keinen Grund mehr mich mit ihnen abzugeben.

Naja das ich für ihn nen Schaden habe is mir klar aber hat auch was beruhigendes wenn er das sagt. So weiß ich das mein Verhalten nicht seinem ähnlich is.

Wie gesagt es dauert kein Jahr mehr dann hab ich endlich die Freiheit mein Umfeld vollends allein zu bestimmen. Bis dahin muss ich halt irgendwie durchhalten. Der Thread hat mir dahingehende sehr geholfen, da ich das sonst nur in der Familie angesprochen habe und da wars natürlich einfach mir reinzudrücken ich wär nich normal bzw. es würde mich nichts angehen oder ich sei egoistisch wenn ich mich dem entziehen möchte anstelle Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. 

Da hast du recht! Bin mir nur unsicher ob die wirklich eine längere Betreuung anbieten. Werde auf alle Fälle mal nachfragen sollte kostentechnisch auch einfahcer sien.

Danke dir alles Gute!

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