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mein Stiefsohn beklaut uns und nimmt alles, was er meint brauchen zu können

16. Februar 2011 um 0:53

Hallo,

mein Stiefsohn ist 13 und seit 2 Jahren lebt er bei uns. Verheiratet sind wir seit 3 Jahren. Früher hatte das Kind, von dessen Existenz ich erst seit 2 1/2 Jahren weiß, bei Verwandten meines Mannes gelebt und meinen Mann selten mal gesehen. Die beiden kannten sich also kaum, als der Junge zu uns kam. Die leibliche Mutter hatte ihn angeblich schon als Baby nicht versorgen wollen und den Jungen in den ersten 6 Jahren ein bis zwei Mal pro Jahr besucht.
Ich selbst habe eine Tochter mit in die Ehe gebracht und ich ernähre die Familie alleine. Mein Stiefsohn klaut so viel, dass ich Existenzangst bekomme.
Er beklaut auch meine Tochter, nimmt ihr also Geld aus der Schultasche, dass sie in der Schule abgeben muss. Es ist ihm auch egal, dass sie dann Ärger bekommt. Er hat schon ihr Parfüm genommen und wollte es verkaufen, wie er seine Schulmensakarte auch schon verkauft hatte.
Er geht an meine private Schublade, in der mein Tagebuch drin ist und Schmuck. Ich habe Angst, dass er mein Andenken an meine Großmutter auch noch verkauft. Meine Eurosammlung (Euros mit allen europäischen Symbolen) hat er genommen, mein Sparschwein und anderes. Er ist so gierig und unersättlich.
Jetzt fühle ich mich wie auf dem Bahnhof. Das Schlafzimmer und das Zimmer meiner Tochter sind nun immer abgeschlossen, das ist so unpraktisch und befremdlich.
Immer, wenn mein Stiefsohn besonders lieb zu mir ist , klaut er den Tag drauf wieder oder hat schon. Er nimmt nicht nur Geld ( 400 Euro in 7 Wochen), sondern auch meine Sachen. Er nahm meinen MP3-Player (ein billiges Ding, 4 Jahre alt) mit meiner Lieblingsmusik und löschte am Schul-PC alles um seine Musik draufzuspielen.

Es klingt, als bekäme mein Sohn nicht genug? Er war sein Leben lang verwöhnt worden, bekam so viel. Wenn er was neu hat, macht er es sowieso ganz schnell kaputt. Kopfhörer zerschneidet er, Lautsprecher nimmt er auseinander, MP3-Player oder I-Pods fallen an einem Tag 5 Mal runter......Er sagt dann, es sei egal, er brauche eben wieder was Neues.
Ich erziehe ihn liebevoll und gerecht. Was andere Leute ihren Kindern gekauft haben, haben sie nicht in 2 Jahren und nicht allein gekauft. (PCs, Wii, Gameboys, tolle Handys, I-Pods, Mountain Bike, Skateboard (eins für 120 Euro erwartet er) Er hatte wenig dabei, als er kam und es ging schnell kaputt. Ich habe ihm eine Grundausstattung an Spielzeug und Fahrrad, Skateboard (vom Flohmarkt und auch Neues) gekauft, Kleidung (er kam mit extrem wenig ),...... Noch mehr schaffe ich nicht. Wir nagen nicht am Hungertuch, aber eine komplette altersgemäße Grundasustattung für ein Kind ist teuer für mich. das geht nur nach und nach.
Mir tut es so weh, dass der Junge so hinterlistig ist und uneinsichtig. Er sagt einfach, andere hätten 200 Euro Taschengeld im Monat und die Kumpels hätten I-Phones und PCs, eigene Fernseher und, und und..... Er hält es für sein RECHT diese Sachen zu kaufen. Nachdem wir gerade für 400 Euro Kleidung und Schuhe für ihn gekauft hatten, wollte er noch eine Uhr. Obwohl ich sagte, der Etat sei ausgeschöpft, klaute er in der Nacht 50 Euro und am Tag darauf noch mal so viel.
Mein Mann ist auch entsetzt über das alles, aber denkt, das sei in dem Alter normal und würde von selbst wieder vergehen.
Hat er recht? ich habe Angst und fühle mich daheim nicht mehr zu Hause. Was ist, wenn er 15, 16 ist?
Manchmal sagt mein Sohn, er mache es nicht mehr und dann stelle ich fest, dass er 10 Minuten später wieder was genommen hat...........................

Was meint Ihr dazu? Bin echt hilflos............
Grüße,
Anna

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16. Februar 2011 um 19:53

Was meinst Du?
Hallo Caro,

nein, ICH erziehe nicht nach der antiautoritären Methode. Meine Tochter kennt auch ihre Grenzen. Von welchem Problem sprichst Du denn? Meinst Du, dass für mich Stiefmutter zu sein ein Problem ist? Dann stimme ich Dir zu, denn Stiefmütter haben Pflichten und keine Rechte.
Warum freut sich der Junge nicht über das, was er bekommen hat? Woher kommt so ein egoistisches Denken und was noch wichtiger ist: wie kann man das ändern?
Er bekam früher alles, aber darauf hatte ich doch keine Einfluss.
Ich denke, er kann nicht damit umgehen, dass ich Grenzen setze. Sein Vater findet, man darf nicht "stehlen" sagen, denn man würde stigmatisieren und es würde schlimmer. Viel mehr müsse man immer wieder sagen, dass Geld nehmen nicht richtig sei. Dann würde es in ein paar Jahren besser.
Ich habe keine Autorität, weil ich nur die Frau seines Vaters bin und gesetzlich nicht befugt bin zu erziehen.
In dieser Situation sollte der Junge aber kapieren, dass ich dann aich in Ruhe gelassen werde und nicht bestohlen.

Liebe Grüße,
Anna

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17. Februar 2011 um 20:45

Dann bleibt mir nur noch die Trennung.................
Hi Caro,

wenn Du der Meinung bist, es sei logisch und normal mich zu verarschen, schockt mich das sehr!
Wie erziehst Du denn Deine Kinder, was machst Du um Dich durchzusetzen? Hast Du auch Stiefkinder?
Was sind Deine Prinzipien?
In Deinen Antworten erfahre ich viel Verachtung für mich und meine Situation.
Es deprimiert mich total, dass eine andere Mutter mir sagt, sie würde auch so mit mir umgehen.
Ich konnte schon 2 Nächte nicht schlafen und finde alles hoffnungslos. Wenn mich jemand fragen würde, ob man eine Beziehung mit einem Mann eingehen sollte, der schon Kinder mitbringt, würde ich nur noch abraten. Es ist eine riesige Enttäuschung .............................. .....

Bitte wünsch mir nicht "alles Gute", wenn Du es auch wie mein Sohn machen würdest, der Spott tut weh.
Aber ich darf Dir danken, dass Du mir wenigstens geantwortet hast.

Anna

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17. Februar 2011 um 21:23
In Antwort auf sue_11895195

Dann bleibt mir nur noch die Trennung.................
Hi Caro,

wenn Du der Meinung bist, es sei logisch und normal mich zu verarschen, schockt mich das sehr!
Wie erziehst Du denn Deine Kinder, was machst Du um Dich durchzusetzen? Hast Du auch Stiefkinder?
Was sind Deine Prinzipien?
In Deinen Antworten erfahre ich viel Verachtung für mich und meine Situation.
Es deprimiert mich total, dass eine andere Mutter mir sagt, sie würde auch so mit mir umgehen.
Ich konnte schon 2 Nächte nicht schlafen und finde alles hoffnungslos. Wenn mich jemand fragen würde, ob man eine Beziehung mit einem Mann eingehen sollte, der schon Kinder mitbringt, würde ich nur noch abraten. Es ist eine riesige Enttäuschung .............................. .....

Bitte wünsch mir nicht "alles Gute", wenn Du es auch wie mein Sohn machen würdest, der Spott tut weh.
Aber ich darf Dir danken, dass Du mir wenigstens geantwortet hast.

Anna

Hallo Anna
ich finde die Geschichte von dem was ich hier lese sehr traurig und muss sagen, ich selber haben einen Sohn ( nicht biologisch ) der nun im Teenageralter ist. Sein Vater und ich leben nun seit 6 Jahren gemeinsam und verheiratet, er kam vor knapp 5 Jahren zu uns. Wir haben viel durchlebt, er litt unter starkem ADS und selbst dies was einen Menschen sehr viel Kraft kostet hat mich dennoch nie abgeschreckt dies Kind zu lieben wie mein eigenes. Gut sicher haben wir keine eigenen Kinder, was aber nicht schlimm ist. Ich kann nicht schwanger werden. Doch meinen Sohn und heute sage ich seit nun 3 Jahren bewusst MEIN Sohn. Er hatte nie wirklich gewusst bis zu dem Tag als er herkam zu uns, wo er wirklich hingehört. Die Ausprägung ADS war in die aggressive Richtung und rührte von dem ständigen innerlichen Kampf keine wirkliche Basis oder Perspektive zu sehen in seinem damals noch so kleinen Leben. Nehmen was man nur bekommen kann ohne Danke oder das ist Toll, ständig aus auf Stress und Streit, ständig nur meckern, schreien und auch totale Respektlosigkeit waren Tagesordnung. Doch dieses Kind, MEIN Kind brauchte nur Liebe, ein wenig Aufmerksamkeit, Toleranz und Regeln, vor Allem aber eine Basis.

Bei deiner Geschichte Anna sehe ich leichte Parallelen zu der Geschichte wie ich sie hier erlebt habe. Nur langes Durchhaltevermögen, immer wieder die Hand reichen, zeigen wie Stolz man ist auf Gutes und auch daran festhalten beide Teile Eltern in dem Haushalt bei dem der Junge lebt haben GLEICHES Recht und stehen auf GLEICHER ERWACHSENEN-EBENE, die Aussagen der Erwachsenen gelten gleich und es gibt kein MEIN oder DEIN, dies lässt eine Mauer wie der Junge sie aufgebaut hat durchbrechen. Es ist leider nicht einfach und besonders dein Partner muss als Vater dem Jungen klare Regeln geben die auch bei euch genauso für deine Tochter gelten. Es ist ein Kind dessen Mutter es nie liebte, in diesem Alter enttäuscht eigentlich von seinem Idealbild Mutter was ein Kind haben sollte. So musst besonders du diesen Vater wachrütteln für eine Gleichberechtigung zwischen Dir und ihm. Ihr BEIDE müsst in euren Aussagen die gleiche Berechtigung haben und die Liebe die du deiner Tochter entgegen bringst solltest du auch dem Sohn deines Mannes entgegen bringen.
Steck den Kopf nicht in den Sand. Es gibt Möglichkeiten, beziehe das Kind ein in dein Leben, auch wenn es dich zur Weissglut bringt so sieh dies Hindernis als Herausforderung.

Bei meinem Sohn haben wir das ADS überwunden da es eben nur ein psychischer Auslöser einer nicht vorhandenen Basis war, mein Sohn sagt Mama zu mir, die leibliche Mutter spielte genauso wie bei deinem Sohn keine Rolle und auch ich habe ihn egal wie schlimm er früher mal war in gewissen Situationen immer wieder an seine Fähigkeiten des Guten erinnert, habe ihm alle meine Liebe gegeben und hier kann ich sagen wir haben alles geschafft eine normale Familie zu sein in der wir normal leben.
Zeige deinem Sohn wie schön es ist eine Schwester zu haben eine neue Mama die er lieben darf ohne enttäuscht zu werden in seinem eigentlichen Kinderleben.
Ich glaube du versuchst es aber die Spannungen entstehen durch eben die schlimmen Erlebnisse mit ihm und je mehr du auch von seinem Vater in der Erziehung ausgegrenzt wirst, um so mehr verliert das Kind den Respekt vor dir.
Du nennst ihn doch schon Deinen Sohn : wie mein Sohn machen würdest, der Spott tut weh.

Auch wenn es leider nicht immer einfach ist, so liebst du dies Kind auf eine besondere Weise. Vielleicht solltest du dem Kind einen Brief schreiben in dem du ihm sagst wie weh es dir tut, dass er so ist und sich damit aus der Familie ausgrenzt obwohl du eigentlich doch stolz bist das er bei euch lebt. Betone auf was du stolz bist und das du ihn wie deinen Sohn siehst. Das es dir vielleicht auch leid tut, dass du eben nicht die Mama bist die ihn geboren hat, aber du dir wünschst du hättest ihn genau wie seine Schwester auf dem Arm halten können. Er soll wissen das du immer für ihn da bist und er immer zu dir kommen kann egal ob er Mist gemacht hat oder nicht. Das denke ich solltest du ihm vielleicht vermitteln.
Allerdings deinen Partner solltest du rügen wenn er dich nicht auf die gleiche Stufe stellt mit sich, denn nicht ER und SOHN und DU und TOCHTER heisst es, sondern IHR ALLE ZUSAMMEN. Ich denke mal es sollte einen Abend mal an einem Tisch geben und vielleicht solltest du auch wenn es hin und wieder nervig ist Interesse zeigen an Dingen die dein Sohn macht. Von daher wünsche ich dir viel Kraft und noch Durchhaltevermögen, denn es ist sicher sehr sehr hart und dennoch kann man es schaffen.

Liebe Grüße

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18. Februar 2011 um 14:40
In Antwort auf hailee_12627485

Hallo Anna
ich finde die Geschichte von dem was ich hier lese sehr traurig und muss sagen, ich selber haben einen Sohn ( nicht biologisch ) der nun im Teenageralter ist. Sein Vater und ich leben nun seit 6 Jahren gemeinsam und verheiratet, er kam vor knapp 5 Jahren zu uns. Wir haben viel durchlebt, er litt unter starkem ADS und selbst dies was einen Menschen sehr viel Kraft kostet hat mich dennoch nie abgeschreckt dies Kind zu lieben wie mein eigenes. Gut sicher haben wir keine eigenen Kinder, was aber nicht schlimm ist. Ich kann nicht schwanger werden. Doch meinen Sohn und heute sage ich seit nun 3 Jahren bewusst MEIN Sohn. Er hatte nie wirklich gewusst bis zu dem Tag als er herkam zu uns, wo er wirklich hingehört. Die Ausprägung ADS war in die aggressive Richtung und rührte von dem ständigen innerlichen Kampf keine wirkliche Basis oder Perspektive zu sehen in seinem damals noch so kleinen Leben. Nehmen was man nur bekommen kann ohne Danke oder das ist Toll, ständig aus auf Stress und Streit, ständig nur meckern, schreien und auch totale Respektlosigkeit waren Tagesordnung. Doch dieses Kind, MEIN Kind brauchte nur Liebe, ein wenig Aufmerksamkeit, Toleranz und Regeln, vor Allem aber eine Basis.

Bei deiner Geschichte Anna sehe ich leichte Parallelen zu der Geschichte wie ich sie hier erlebt habe. Nur langes Durchhaltevermögen, immer wieder die Hand reichen, zeigen wie Stolz man ist auf Gutes und auch daran festhalten beide Teile Eltern in dem Haushalt bei dem der Junge lebt haben GLEICHES Recht und stehen auf GLEICHER ERWACHSENEN-EBENE, die Aussagen der Erwachsenen gelten gleich und es gibt kein MEIN oder DEIN, dies lässt eine Mauer wie der Junge sie aufgebaut hat durchbrechen. Es ist leider nicht einfach und besonders dein Partner muss als Vater dem Jungen klare Regeln geben die auch bei euch genauso für deine Tochter gelten. Es ist ein Kind dessen Mutter es nie liebte, in diesem Alter enttäuscht eigentlich von seinem Idealbild Mutter was ein Kind haben sollte. So musst besonders du diesen Vater wachrütteln für eine Gleichberechtigung zwischen Dir und ihm. Ihr BEIDE müsst in euren Aussagen die gleiche Berechtigung haben und die Liebe die du deiner Tochter entgegen bringst solltest du auch dem Sohn deines Mannes entgegen bringen.
Steck den Kopf nicht in den Sand. Es gibt Möglichkeiten, beziehe das Kind ein in dein Leben, auch wenn es dich zur Weissglut bringt so sieh dies Hindernis als Herausforderung.

Bei meinem Sohn haben wir das ADS überwunden da es eben nur ein psychischer Auslöser einer nicht vorhandenen Basis war, mein Sohn sagt Mama zu mir, die leibliche Mutter spielte genauso wie bei deinem Sohn keine Rolle und auch ich habe ihn egal wie schlimm er früher mal war in gewissen Situationen immer wieder an seine Fähigkeiten des Guten erinnert, habe ihm alle meine Liebe gegeben und hier kann ich sagen wir haben alles geschafft eine normale Familie zu sein in der wir normal leben.
Zeige deinem Sohn wie schön es ist eine Schwester zu haben eine neue Mama die er lieben darf ohne enttäuscht zu werden in seinem eigentlichen Kinderleben.
Ich glaube du versuchst es aber die Spannungen entstehen durch eben die schlimmen Erlebnisse mit ihm und je mehr du auch von seinem Vater in der Erziehung ausgegrenzt wirst, um so mehr verliert das Kind den Respekt vor dir.
Du nennst ihn doch schon Deinen Sohn : wie mein Sohn machen würdest, der Spott tut weh.

Auch wenn es leider nicht immer einfach ist, so liebst du dies Kind auf eine besondere Weise. Vielleicht solltest du dem Kind einen Brief schreiben in dem du ihm sagst wie weh es dir tut, dass er so ist und sich damit aus der Familie ausgrenzt obwohl du eigentlich doch stolz bist das er bei euch lebt. Betone auf was du stolz bist und das du ihn wie deinen Sohn siehst. Das es dir vielleicht auch leid tut, dass du eben nicht die Mama bist die ihn geboren hat, aber du dir wünschst du hättest ihn genau wie seine Schwester auf dem Arm halten können. Er soll wissen das du immer für ihn da bist und er immer zu dir kommen kann egal ob er Mist gemacht hat oder nicht. Das denke ich solltest du ihm vielleicht vermitteln.
Allerdings deinen Partner solltest du rügen wenn er dich nicht auf die gleiche Stufe stellt mit sich, denn nicht ER und SOHN und DU und TOCHTER heisst es, sondern IHR ALLE ZUSAMMEN. Ich denke mal es sollte einen Abend mal an einem Tisch geben und vielleicht solltest du auch wenn es hin und wieder nervig ist Interesse zeigen an Dingen die dein Sohn macht. Von daher wünsche ich dir viel Kraft und noch Durchhaltevermögen, denn es ist sicher sehr sehr hart und dennoch kann man es schaffen.

Liebe Grüße

Hallo
Ich bin genau der selben Meinung wie meine Vorrednerin.

Das dein Sohn klaut ist absolut nich in Ordnung und wenn mein Freund so reagieren würde, wie dein Mann es getan hat, dann würde ich ihm gehörig meine Meinung dazu sagen.

Am allerwichtigsten ist, dass dein Mann einsieht, dass du auch Rechte hast. Ihr lebt zusammen als Familie in einem Haushalt, da kann er es nicht so leben, dass du seinem Sohn absolut nichts sagen darfst oder deinem Sohn in seiner Art und Weise signalisieren, dass er nicht auf dich hören braucht. Deiner Meinung keine Beachtung schenken braucht. Ihr müsst bei allem an einem strang ziehen und vor allem eine Einheit bilden.

Mein Stiefsohn ist zwar erst 2 Jahre und er wohnt auch nicht bei uns, kommt uns aber sehr häufig besuchen. Nach einer kurzen Anlaufphase in der ersten Zeit in der er vor ca anderthalb Jahren zu uns kam, entscheide ich genauso wie mein Freund, was der Kleine machen darf und was nicht. Wir wohnen zusammen und ich muss mich genauso in meiner Wohnung wohlfühlen wenn der Kleine da ist, wie mein Freund das auch möchte. Wir sprechen uns ab, was Dinge wie Süßigkeiten oder Hamster füttern angeht (Das macht er im Moment mit besonderer Vorliebe). Wenn der eine Nein sagt, bleibt der andere bei einem Nein, damit der Kleine erst gar nicht anfängt uns gegenseitig auszuspielen Außerdem kommt es berufsbedingt schon mal vor, dass ich mich einen Nachmittag um den Kleinen alleine kümmer, wenn er bei uns ist. Nicht auszudenken wie es ablaufen würde, wenn er glaubt, nicht auf das Hören zu müssen, was ich ihm sage.

Ich müsst als Familie zusammen finden und dabei ist es wichtig, dass dein Mann dir ebenfalls das "Recht einräumt" euren Sohn erziehen zu dürfen. Ich glaube, dass dies ein ganz entscheidender Punkt ist, um die anderen Dinge in den Griff zu bekommen.

Liebe Grüße

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18. Februar 2011 um 21:05
In Antwort auf hikari_11862858

Hallo
Ich bin genau der selben Meinung wie meine Vorrednerin.

Das dein Sohn klaut ist absolut nich in Ordnung und wenn mein Freund so reagieren würde, wie dein Mann es getan hat, dann würde ich ihm gehörig meine Meinung dazu sagen.

Am allerwichtigsten ist, dass dein Mann einsieht, dass du auch Rechte hast. Ihr lebt zusammen als Familie in einem Haushalt, da kann er es nicht so leben, dass du seinem Sohn absolut nichts sagen darfst oder deinem Sohn in seiner Art und Weise signalisieren, dass er nicht auf dich hören braucht. Deiner Meinung keine Beachtung schenken braucht. Ihr müsst bei allem an einem strang ziehen und vor allem eine Einheit bilden.

Mein Stiefsohn ist zwar erst 2 Jahre und er wohnt auch nicht bei uns, kommt uns aber sehr häufig besuchen. Nach einer kurzen Anlaufphase in der ersten Zeit in der er vor ca anderthalb Jahren zu uns kam, entscheide ich genauso wie mein Freund, was der Kleine machen darf und was nicht. Wir wohnen zusammen und ich muss mich genauso in meiner Wohnung wohlfühlen wenn der Kleine da ist, wie mein Freund das auch möchte. Wir sprechen uns ab, was Dinge wie Süßigkeiten oder Hamster füttern angeht (Das macht er im Moment mit besonderer Vorliebe). Wenn der eine Nein sagt, bleibt der andere bei einem Nein, damit der Kleine erst gar nicht anfängt uns gegenseitig auszuspielen Außerdem kommt es berufsbedingt schon mal vor, dass ich mich einen Nachmittag um den Kleinen alleine kümmer, wenn er bei uns ist. Nicht auszudenken wie es ablaufen würde, wenn er glaubt, nicht auf das Hören zu müssen, was ich ihm sage.

Ich müsst als Familie zusammen finden und dabei ist es wichtig, dass dein Mann dir ebenfalls das "Recht einräumt" euren Sohn erziehen zu dürfen. Ich glaube, dass dies ein ganz entscheidender Punkt ist, um die anderen Dinge in den Griff zu bekommen.

Liebe Grüße

Danke Euch 3en für Eure Antworten
Hallo,

Eure Beiträge haben mir sehr geholfen. Kleinerengels Tipp einen Brief zu schreiben, wurde schon in die tat umgesetzt, ich bin fast fertig mit meinem Brief an meinen Sohn. Den kann er dann in seinem Zimmer lesen. Natürlich weiß ich nicht, ob es was bringt, aber ich versuche es. Gut ist, dass ich so keine Patzigen Antworten bekomme. Gestern hat er mich geboxt und mein Handgelenk so getroffen, dass es dick ist und ich nur langsam tippen kann. Bei so viel Agression bleibt mir nichts anderes als die Erziehungsberatung und ich habe mich heute angemeldet.
Caros Warnung werde ich auch sehr ernst nehmen, werdemeine Bedürfnisse noch deutlicher machen müssen und gegen Grenzverletzungen vorgehen.
Caro, dass eine Beziehung wegen einem Stiefkind draufgehen kann, kann ich mir gut vorstellen. Wenn eine Patchworkfamilie Chancen haben soll, müssen ALLE es wollen.
Das Problem bei meinem Sohn ist, dass er KEINEN lieben kann. Das klingt heftig, aber es ist wirklich so. Ob er das wohl noch lernen kann? Kleinerengel gibt Hoffnung und Caro warnt (die Schmerzen, die Du selbst erlitten hast, bleiben bestimmt noch sehr lange in Erinnerung) Irgendwo zwischen alle Mutterliebe geben und auf sich aufpassen muss die Balance gefunden werden. Das kann ich nur mit professioneller Hilfe.
Und ohne eine Gleichstellung der Stiefmutter in der Erziehung geht echt gar nichts, da hast Du, Salexa, ja in Deinem Freund einen verständnisvolleren Partner als ich. Hier muss also auch was passieren.
Ich habe beim Jugendamt angerufen und man sagte mir, Stiefmütter hätten gesetzlich weniger zu sagen als eine Pflegemutter! Man erklärte mir das so:
Wenn ein leiblicher Vater/eine leibliche Mutter sterben würde, käme das Kind in ein Heim oder in eine Pflegefamilie und das Stief"elternteil" hätte nicht mal Besuchsrecht. Man könne aber vorbeugend ein Schreiben beim Notar aufsetzen um dem Stiefelternteil die Rechte zu geben. Mein Mann möchte mir aber unter keinen Umständen auch nur eine schriftliche Vollmacht für Entscheidungen im alltäglichen Leben geben. Wenn ich mit dem Kind zum Arzt gehe oder zu den lehrern, müsste ich das eigentlich haben.

Ich komme also zu dem Schluss, dass mit dem PARTNER fast alles steht und fällt. Wenn der Partner nicht unterstützt, kämpft das Stiefelternteil gegen Windmühlen.

Liebe Grüße,
Anna

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19. Februar 2011 um 10:47

Hey Anna
also ich kann mich auch nur Caro anschliesse und auch ich danke dir sehr für deine Worte.
Ja Hoffnung ist der richtige Begriff. Ich weiss egal wie hart der Weg ist, doch Kinder auch in diesem Alter können lernen zu lieben.
Mein Sohn rief mich gestern auf der Arbeit an, erzählte mir was er noch vor habe mit seinem Kumpel und sagte weil er einiges was er mit mir erledigen wollte nun allein erledigte, dass er von mir nur geliebt werden will.
Ich habe ihm gesagt ich liebe ihn immer auch selbst dann wenn er mal über die Strenge schlägt. Das macht für mich eben eine perfekte Mutter-Kind-Beziehung aus. Sicher wirst auch du dies erleben können. Doch dazu gehört eben der Partner.
Dein Satz ist sooo treffend, die Frage die ich mir stelle ist dabei eigentlich auch, wie kommt dein Sohn mit deiner Tochter klar, viel mehr aber noch welche Rechte in der Erziehung nimmt dein Mann sich gegenüber deiner Tochter an?

Wenn du deinem Mann das Recht einräumst deine Tochter zu erziehen, so wie du es tust, er aber im Umkehrfall bei seinem Sohn rein gar nichts macht, so ist hier wirklich eine Klärung der Rollen nur von Vorteil.

Sicher Elternteile die in der Beziehung nicht das leibliche Kind haben und somit nur Stief sind, haben hier eben leider mehr Pflichten als Rechte. Doch wie soll eine gute Ehe funktionieren, wenn man sich leider immer wieder fragen muss welchen Stellenwert man hat.

Bei meinem Mann kann ich nur sagen wir waren uns von Beginn an einig wir sind Eltern, wir reagieren und agieren gemeinsam und auch die Haltung was Familienleben angeht war gleich. Wir haben nie auch als unser Sohn versuchte bei dem einen oder dem anderen zu fragen wegen Erlaubnis einzeln zu entscheiden. Nein wir haben immer gemeinsam entschieden und als dies gefestigt war und unser Sohn dadurch sah, wir ziehen am gleichen Strang so war auch klar meine Aussagen waren gleichwertig mit denen meines Mannes.
Man muss sicher etwas härter sein in vielen Dingen, doch dann ist es um so einfacher auch mal die vielen Positiven Seiten zu zeigen.

Hier habe ich heute nach nur 4 Jahren des Zusammenlebens ein Kind was mich als einzige Mama sieht, seine Wurzeln zwar kennt, aber darauf keinen Wert legt.
Es kann klappen auch wenn es hin und wieder innerlich viel Kraft kostet.

Die andere Frage was mich eigentlich hier bewegt ist, ob du ihn mal in den Arm nimmst, ihm sagst ob du Stolz bist. Ob du ihm sagst ich hab dich lieb, ihn in Dinge wie Kochen oder Haushalt oder vielleicht auch nur beantworten nerviger Fragen einbeziehst. Erklärst du ihm auch teilweise warum er in gewissen Situationen deine Seele verletzt eben auf Kinderfreundliche Art.
Welchen Platz nimmt er eigentlich in eurer Familie ein? Ist er ein vollwertiges Mitglied oder ist er ein "Störenfried", ich denke hier ist sehr viel Klärungsbedarf und die Stellen die du bereits nun kontaktieren willst, diese sind sicher richtig.

Ich drücke auch sehr die Daumen und hoffe es kommt alles zu einem positiven Ende und deine Hand wird dann auch bald nur noch eine kleine Episode in deinem Leben sein an die man so nicht mehr denkt.

LG Kleinerengel

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26. Juni 2012 um 20:43
In Antwort auf hailee_12627485

Hey Anna
also ich kann mich auch nur Caro anschliesse und auch ich danke dir sehr für deine Worte.
Ja Hoffnung ist der richtige Begriff. Ich weiss egal wie hart der Weg ist, doch Kinder auch in diesem Alter können lernen zu lieben.
Mein Sohn rief mich gestern auf der Arbeit an, erzählte mir was er noch vor habe mit seinem Kumpel und sagte weil er einiges was er mit mir erledigen wollte nun allein erledigte, dass er von mir nur geliebt werden will.
Ich habe ihm gesagt ich liebe ihn immer auch selbst dann wenn er mal über die Strenge schlägt. Das macht für mich eben eine perfekte Mutter-Kind-Beziehung aus. Sicher wirst auch du dies erleben können. Doch dazu gehört eben der Partner.
Dein Satz ist sooo treffend, die Frage die ich mir stelle ist dabei eigentlich auch, wie kommt dein Sohn mit deiner Tochter klar, viel mehr aber noch welche Rechte in der Erziehung nimmt dein Mann sich gegenüber deiner Tochter an?

Wenn du deinem Mann das Recht einräumst deine Tochter zu erziehen, so wie du es tust, er aber im Umkehrfall bei seinem Sohn rein gar nichts macht, so ist hier wirklich eine Klärung der Rollen nur von Vorteil.

Sicher Elternteile die in der Beziehung nicht das leibliche Kind haben und somit nur Stief sind, haben hier eben leider mehr Pflichten als Rechte. Doch wie soll eine gute Ehe funktionieren, wenn man sich leider immer wieder fragen muss welchen Stellenwert man hat.

Bei meinem Mann kann ich nur sagen wir waren uns von Beginn an einig wir sind Eltern, wir reagieren und agieren gemeinsam und auch die Haltung was Familienleben angeht war gleich. Wir haben nie auch als unser Sohn versuchte bei dem einen oder dem anderen zu fragen wegen Erlaubnis einzeln zu entscheiden. Nein wir haben immer gemeinsam entschieden und als dies gefestigt war und unser Sohn dadurch sah, wir ziehen am gleichen Strang so war auch klar meine Aussagen waren gleichwertig mit denen meines Mannes.
Man muss sicher etwas härter sein in vielen Dingen, doch dann ist es um so einfacher auch mal die vielen Positiven Seiten zu zeigen.

Hier habe ich heute nach nur 4 Jahren des Zusammenlebens ein Kind was mich als einzige Mama sieht, seine Wurzeln zwar kennt, aber darauf keinen Wert legt.
Es kann klappen auch wenn es hin und wieder innerlich viel Kraft kostet.

Die andere Frage was mich eigentlich hier bewegt ist, ob du ihn mal in den Arm nimmst, ihm sagst ob du Stolz bist. Ob du ihm sagst ich hab dich lieb, ihn in Dinge wie Kochen oder Haushalt oder vielleicht auch nur beantworten nerviger Fragen einbeziehst. Erklärst du ihm auch teilweise warum er in gewissen Situationen deine Seele verletzt eben auf Kinderfreundliche Art.
Welchen Platz nimmt er eigentlich in eurer Familie ein? Ist er ein vollwertiges Mitglied oder ist er ein "Störenfried", ich denke hier ist sehr viel Klärungsbedarf und die Stellen die du bereits nun kontaktieren willst, diese sind sicher richtig.

Ich drücke auch sehr die Daumen und hoffe es kommt alles zu einem positiven Ende und deine Hand wird dann auch bald nur noch eine kleine Episode in deinem Leben sein an die man so nicht mehr denkt.

LG Kleinerengel

Die Situation heute...
Hallo,

ich möchte Euch mal berichten, was aus uns geworden ist.
Zuerst einmal aber zu den letzten Fragen:
Klar habe ich ihn genau so in den Arm genommen wie meine Tochter, aber er wurde sofort steif wie ein Brett und ich fühlte, dass er es ablehnt berührt zu werden, nicht mal an der Schulter. So ist das bis heute. Nun ist er 14 und nimmt noch mehr Abstand.
Seine Beziehung zu meiner Tochter ist absolute Gleichgültigkeit. Er ignoriert sie und redet nur das nötigste mit ihr. Sie mag ihn trotzdem und ist traurig, dasss da nichts zurückkommt. Er ist ist übrigens jünger als sie. Die Tochter meiner Schwester ist gleichaltrig wie er und die verachtet er und grüßt sie nicht, obwohl sie sich sehr um ihn bemüht hatte.

Trotz des Briefes und guter Gespräche klappt es nicht mit meinem Sohn.
Zuerst schien es besser zu werden. Eine kompetente Erziehungsberatung gab uns Tipps und die schienen zu wirken. Nach einigen Monaten dachten wir, alles sei okay und hätte sich eingerenkt, aber dem ist nicht so. Plötzlich brach es wieder aus, das Klauen und ist jetzt schlimmer denn je zuvor. Nun macht er auch vor dem Geld seiner Freunde nicht halt und leiht sich große Summen zusammen, die er nicht zurückzahlen kann und stiehlt Bekannten Geldscheine. Man kann ihn nirgendwo hinlassen. Er lügt auch sehr geschickt und wird jedes mal besser im Verstecken und ich bin überzeugt, er würde jeden Lügendetektor schaffen. Wenn man ihn erwischt, ist es ihm nicht peinlich, er ärgert sich nur, dass er die von gestohlenem Geld besorgten Sachen wieder hergeben muss. Dann redet er nicht mit uns und zeigt seine Wut, indem er uns ignoriert. Einmal hat er dann seinen Handrücken mit einem Messer bearbeitet und daher sind wir nachts in die Psychatrie gefahren. Dort sagten die Ärzte,es sei nicht erkennbar, dass er sich das Leben nehmen wolle und schickten uns heim mit der Empfehlung zu einem Kinderpsychologen zu gehen. Dort waren wir, aber der Junge macht den Mund nicht auf, verweigert sich.

Liebe Grüße,
Anna

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8. Juli 2012 um 22:37
In Antwort auf sue_11895195

Die Situation heute...
Hallo,

ich möchte Euch mal berichten, was aus uns geworden ist.
Zuerst einmal aber zu den letzten Fragen:
Klar habe ich ihn genau so in den Arm genommen wie meine Tochter, aber er wurde sofort steif wie ein Brett und ich fühlte, dass er es ablehnt berührt zu werden, nicht mal an der Schulter. So ist das bis heute. Nun ist er 14 und nimmt noch mehr Abstand.
Seine Beziehung zu meiner Tochter ist absolute Gleichgültigkeit. Er ignoriert sie und redet nur das nötigste mit ihr. Sie mag ihn trotzdem und ist traurig, dasss da nichts zurückkommt. Er ist ist übrigens jünger als sie. Die Tochter meiner Schwester ist gleichaltrig wie er und die verachtet er und grüßt sie nicht, obwohl sie sich sehr um ihn bemüht hatte.

Trotz des Briefes und guter Gespräche klappt es nicht mit meinem Sohn.
Zuerst schien es besser zu werden. Eine kompetente Erziehungsberatung gab uns Tipps und die schienen zu wirken. Nach einigen Monaten dachten wir, alles sei okay und hätte sich eingerenkt, aber dem ist nicht so. Plötzlich brach es wieder aus, das Klauen und ist jetzt schlimmer denn je zuvor. Nun macht er auch vor dem Geld seiner Freunde nicht halt und leiht sich große Summen zusammen, die er nicht zurückzahlen kann und stiehlt Bekannten Geldscheine. Man kann ihn nirgendwo hinlassen. Er lügt auch sehr geschickt und wird jedes mal besser im Verstecken und ich bin überzeugt, er würde jeden Lügendetektor schaffen. Wenn man ihn erwischt, ist es ihm nicht peinlich, er ärgert sich nur, dass er die von gestohlenem Geld besorgten Sachen wieder hergeben muss. Dann redet er nicht mit uns und zeigt seine Wut, indem er uns ignoriert. Einmal hat er dann seinen Handrücken mit einem Messer bearbeitet und daher sind wir nachts in die Psychatrie gefahren. Dort sagten die Ärzte,es sei nicht erkennbar, dass er sich das Leben nehmen wolle und schickten uns heim mit der Empfehlung zu einem Kinderpsychologen zu gehen. Dort waren wir, aber der Junge macht den Mund nicht auf, verweigert sich.

Liebe Grüße,
Anna

Stiefsohn
Hallo Anna,
genau das gleiche haben wir mit dem Sohn meiner Frau durch gemacht. Es war ein Auf und Ab der Gefühle. Wir hatten Glück das er kriminell wurde, dann bekamen wir einen Einzelbetreuer vom JA. Vorherige Hilferufe verhallten. Glaub mir, es hört so schnell nicht auf. Als er dann Arbeit hatte wurde es besser. Zeitweise wollten wir ihn in ein Heim für schwer erziehbare tun. Ich sagte ihm das ich ihn nicht mehr sehen möchte, obwohl wir uns sehr mögen. Auch dachte ich wenn ich ihn in den Arm nehme wird es besser - das Gegenteil war der Fall. Auf Anraten eines der vielen Pätagogen hat er am besten funktioniert wenn man ihm als Bezugsperson ihm die kalte Schulter zeigt und sachlich mit ihn gesprochen hat. Er forderte immer wieder viel Aufmerksamkeit, worunter sein jüngerer Bruder sehr litt und dies auch verbal zum Ausdruck brachte. Insgesamt hat es viel Kraft und Geduld gekostet. Heute ist er 22 und sehr vernünftig. Meine Frau und ich sind sehr dankbar um seine Entwicklung, stand vor 6 Jahren noch die Frage im Raum: JVA oder nicht. Nun denne, würde mich freuen weiter von Euch zu hören. LG Tapsybaer

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