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Mein Sohn sorgt sich um mich

17. Januar 2012 um 21:25

Hallo ich bin neu hier und habe einen 3 1/2 Jahre alten Sohn.
Als mein Sohn 8 Monate alt war verließ uns sein Vater, im letzten Jahr im März lernte er meinen neuen Partner kennen und alles lief gut nur leider hat dieser Kerl nur Mist gemacht und wir haben uns am 5.01.2012 getrennt. Ich habe das mit dem kleinen besprochen und er schien es zu akzeptieren.
Knapp eine Woche später starb seine geliebte Oma, meine Mama ganz plötzlich und unerwartet. Mir ging es natürlich schlecht und konnte nicht immer tapfer bleiben.
Seid dem sagt mein Sohn immer er darf mich nicht alleine lassen und muss auf mich aufpassen.
Er sorgt sich richtig um mich was kann ich tun um ihm zu helfen schließlich bin ich ja die mutter und nicht er
sollte ich einen Terin beim Psychologen machen?

Danke schonmal

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18. Januar 2012 um 12:52

Psychiater...
...weiß ich nicht. Das denke ich sollte Dir Dein Bauchgefühl verraten. Wahrscheinlich eher für Dich als für Deinen Zweg
Kinder spiegeln uns und zeigen uns oftmals die Dinge auf, die wir nicht wahr haben wollen.

Vielleicht solltest Du mit ihm kindgerecht darüber reden. Des es Dich sehr traurig macht, weil Deine Mama/seine Oma jetzt im Himmel ist. Das manchmal Dinge geschehen, die auch einer starken Mama einfach nur wehtun und Du deshalb manchmal auch weinst. Das das aber ist wie ein aufgeschürftes Knie, das langsam wieder heilt, aber manchmal doch noch weh tut. Gleichnisse sind da glaub ich am einfachsten zu vermitteln und vor allem für das Kind verständlich.

Es ist schwierig für Kinder die Endlichkeit des Menschseins zu erfassen, ist es doch für uns Erwachsene oftmals nicht ertragbar. Wobei Kinder durch ihre Naivität den Dingen gegenüber vieles anders verarbeiten.

Vielleicht braucht Ihr beide Hilfe- Trauerhilfe.
Denn wenn Du wieder im Lot bist und Deine Trauer verarbeiten kannst, wird Dein Sohn nicht mehr das Bedürfniss haben Dich zu beschützen.

Das heißt nicht verstecken, sondern aktiv an Dir und Deinen Gefühlen arbeiten. Ich weiß, das ist in einer Weg-schau-gesellschaft schwer, aber ganz ehrlich...sch....drauf. Trauer um einen Menschen der gestorben ist oder aber uns einfach nur Verlässt-was einem Sterben in gewissem Maße gleichkommt- ist ein menschliches Gefühl wie sich kaputt lachen über einen Witz oder auch Schadenfreude. Nimm es an, dann wird es leichter

LG MickeyBlueEyes

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19. Januar 2012 um 12:13

Wünsche Dir ganz viel Kraft
Versuche so viel Zeit wie möglich für den Kleinen zu nehmen und möglichst Deinen Schmerz nicht vor ihm so zu zeigen. Zum Psychologen würde ich nicht gehen. Hast Du noch jemanden, bei dem Du dich mal ausweinen kannst? (Geschwister, Freundin?) Dann tue es. Vielleicht bist Du nachher entspannter im Umgang mit dem Kleinen.

LG
Petra

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1. Februar 2012 um 10:39

Vor was muss er denn aufpassen?
Hallo!

Ich finde es sehr schwer darüber einen Rat zugeben.
Die Frage ist ja auch,ob er beides verbindet oder es nur in zusammenhang mit deiner Mutter sieht.

Du sagst,das die Beziehung gut war und alles lief. In wieweit war er und dein Partner denn verbunden???
Und wie hast du ihm denn die trennung erklärt?

Denn wenn dein Partner erst einfach weg ist und dann aufeimal auch die Oma,ist das schon sehr hart.

Und einem Kind den Tod zuerlären ist nicht grade leicht...


Und,leider muss ich das jetzt so sagen,aber DU musst stark sein für den Kleinen.

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