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Mein Sohn (5) macht uns das Leben schwer

27. April 2016 um 13:49

Hallo mamas hoffe irgendwie hier hilfreiche Tipps oder Unterstützung zu bekommen. Es geht um mein Sohn der seit ca.1 Jahr aus den Händen gleitet. Die erste Zeit war er einfach nur frech hat gelogen und uns auf gut deutsch an der Nase herumgeführt. Haben uns Hilfe beim Kinderarzt geholt,der uns wieder rum zu ner psychologischen Beratung geschickt hat. Haben das auch gemacht,nach ein paar Sitzungen hies es das wäre nur ne Phase. Einige Wochen ging es gut aber seit ein paar wochen eskaliert es jeden Tag egal ob es Nachts ist oder über den Tag. Das lügen wurde von Tag zu Tag schlimmer und vor 2 Wochen hat er uns das erste mal Geld geklaut. Wir haben stundenlang an ihn hin gesprochen ob er es uns nicht geben will keine chance,naxh einiger Zeit ist mein Mann ins Zimmer hat gesagt komm schatz gib mir das Geld ich sag einfach Mama das ich es verlegt hab.Er lief Schnur stracks an sein Regal und hat es ihm gegeben. Ich war so was von schockiert das er es sofort raus gerückt hat obwohl er sogar mit uns!das geld überall gesucht hat. Ich war mit den Nerven durch und hab nur noch geheult. Seid ca. 10 Tagen hat er die Angewohnheit einfach hysterisch zu schreien und mich zu schlagen wenn er seinen willen nicht bekommt,er schreit rum nein bitte nicht lass das obwohl wir nicht mal im selben Raum sind. In solchen Momenten ignorieren wir ihn und nehmen das alles heimlich auf um uns auch abzusichern. Die Nachbarn bekommen alles mit und mal ehrlich wer ein Kind so schreien hört debkt sich sein Teil drum Die Aufnahmen. Es ist wirklich erschreckend zu sehen wie er sich in dieser Zeit verändert er wird zim tyrann ist dann in seinem Film und dreht einfaxh nur durch. Diese Aktionen habe ich Tag täglich wenn er seinen willen nicht bekommt. Ich bin fix und fertig nehme seit einem Jahr Antidepressiva und kann kein Tag mehr normal ohne Angst beginn. Das kuriose ist auch es gab die letzten 2 jahre keinerlei Veränderungen in seinem Leben ein Schicksalsschlag oder ähnliches. Im kindi ist er das bravste kind.wenn ihn andere sehen können sie es am Anfang gar nicht glauben erst wenn sie es selbst erleben. Er wirft das Essen aus dem Fenster wenn es ihm nicht schmeckt er schlägt mich er spuckt rum,hab jetzt bei 2 kinderpsychologen einen Termin allerdings erst im juli,aber wir können nicht mehr er dreht komplett durch. Wir haben alles versucht von strafen bis ignorieren lieb zu reden nix hilft mehr. Mein Freund ist kurz davor auszuziehen weil er ihn damals wie sein eigenes angenommen hat und ihn belastet das auch alles wahnsinnig. Wir können nicht mehr

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27. April 2016 um 13:59

Mein Sohn (5) macht uns das Leben schwer
Achja und selbst wenn er seinen willen hat provoziert er immer weiter bis wir schreien. Er will auch immer das letzte Wort haben wenn er es nicht hat dreht er solange durch bis er keine Kräfte mehr hat.

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27. April 2016 um 19:18

Hallo!
Als das mit dem Geld war, hast Du von Deinem Mann geschrieben - oder meintest Du damit Deinen Freund, der nicht der Kindsvater ist?
Wie lange bist Du schon mit Deinem Freund zusammen? Hat Dein Sohn Kontakt zum leiblichen Vater? Nimmst Du die Antidepressiva wegen Deines Sohnes?

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27. April 2016 um 22:46
In Antwort auf sie1976

Hallo!
Als das mit dem Geld war, hast Du von Deinem Mann geschrieben - oder meintest Du damit Deinen Freund, der nicht der Kindsvater ist?
Wie lange bist Du schon mit Deinem Freund zusammen? Hat Dein Sohn Kontakt zum leiblichen Vater? Nimmst Du die Antidepressiva wegen Deines Sohnes?

Sorry
Ja ich meinte mein freund .nein sein leiblicher Vater will seit der Geburt keinen Kontakt er kennt sein Papa Nicht.
Seit 3 jahren sind wir zusammen

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27. April 2016 um 22:48
In Antwort auf sie1976

Hallo!
Als das mit dem Geld war, hast Du von Deinem Mann geschrieben - oder meintest Du damit Deinen Freund, der nicht der Kindsvater ist?
Wie lange bist Du schon mit Deinem Freund zusammen? Hat Dein Sohn Kontakt zum leiblichen Vater? Nimmst Du die Antidepressiva wegen Deines Sohnes?

J
Ja die hat mir mein Arzt verschrieben damals als ich so am ende war wegen dem kleinen

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28. April 2016 um 10:54

Ich pflück es mal auseinander...
>> psychologischen Beratung geschickt hat. Haben das auch gemacht,nach ein paar Sitzungen hies es das wäre nur ne Phase. Einige Wochen ging es gut aber seit ein paar wochen eskaliert es jeden Tag<<

Der Kindergarteneintritt ist für ein Kind ein großer Schritt, nämlich das erste Stück Eigenständigkeit. Sie testen in dieser Zeit an allen Ecken und Enden ihre Grenzen.

>>Das lügen wurde von Tag zu Tag schlimmer.....mein Mann ins Zimmer hat gesagt komm schatz gib mir das Geld ich sag einfach Mama das ich es verlegt hab<<

Merkst Du was? Ihr fördert das Lügen, Dein Freund signalisiert sogar "Wir belügen die Mama zusammen, dann ist die Welt in Ordnung." Kinder lernen das Verhalten, welches sie vorgelebt bekommen. Da Dein Sohn erst 5 ist, denkt er nicht darüber nach, ob dieses Verhalten richtig oder falsch ist. Alles was zum Ziel führt, ist richtig!

>>hat er die Angewohnheit einfach hysterisch zu schreien und mich zu schlagen wenn er seinen willen nicht bekommt,.....und selbst wenn er seinen willen hat provoziert er immer weiter bis wir schreien<<

Kinder brauchen ganz klare Grenzen. Und so laut zu schreien, dass er aufhört, ist keine Grenze, es ist bestenfalls ein übertönen.

>>In solchen Momenten ignorieren wir ihn und nehmen das alles heimlich auf...er wird zim tyrann ist dann in seinem Film und dreht einfaxh nur durch<<

Und Ihr zwei verkriecht Euch, bis der Anfall vorbei ist. Ihr habt das Gefühl, dass Dein Sohn Euch einfach nur schikanieren und fertig machen will und Ihr demonstriert auch, dass ihm das gelingt. Für sowas ist er noch zu jung! Er testet ganz einfach nur seine Grenzen und will herausfinden, welcher Weg ihn zum Ziel führt. Ihr setzt ihm keine Grenzen, ihr zeigt ihm auch nicht, was richtig ist.

Auch wenn sich das alles jetzt vorwurfsvoll anhört - ich werfe Dir nichts vor und ich gebe Dir keine Schuld. Das Verhalten der Kinder hat seinen Ursprung IMMER im Verhalten der Eltern. Und darüber solltest Du froh sein, denn Dein Verhalten ist das einzige, welches Du beeinflussen und ändern kannst!

>>Das kuriose ist auch es gab die letzten 2 jahre keinerlei Veränderungen in seinem Leben<<

Doch, er kam in den Kindergarten

>>Im kindi ist er das bravste kind<<

Da wird er sich solche Sachen wohl auch nicht trauen.


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28. April 2016 um 14:54

Mann du Arme
das klingt ja total schrecklich, fast wie in dem Film "We need to talk about Kevin" .

Also ich kenne auch ein paar Kinder, die eine Zeitlang wahnsinnig viel gelogen haben. Wenn es eine Phase ist, kommt die bei deinem Sohn verhältnismässig früh, die Kinder, die ich kannte, waren alle eher so zwischen 7/8 Jahre alt.

Ein paar Dinge, um mit diesem Verhalten umzugehen, wären veilleicht folgende:

Ich habe den Eindruck, ihr schämt euch wegen seinem Verhalten in der Öffentlichkeit (vor den Nachbarn) und er nutzt das aus. Ich würde empfehlen, dass ihr mal mit den Nachbarn redet und ihnen die Situation erklärt. Kinder, die aus heiterem Himmel "Aua, Mama nicht hauen!" schreien, gibt es. Ihr müsst ihm klar machen, dass ihm das nichts bringt.

In der Situation mit dem Geld, hätte ich wahrscheinlich früher mit dem Suchen aufgehört, abends den Kühlschrank nahezu leer geräumt, bis auf Sachen, die er nicht mag, und so getan, als ob ihr jetzt nichts mehr kaufen könntet, weil er euch ja das Geld geklaut hat.

Dann habe ich das Gefühl, dass es deinem Kind hervorragend gelingt, einen Keil zwischen euch zu treiben. Ihr müsst zusammenstehen und die Aktion mit dem Geld und wir belügen jetzt beide mal Mama, geht natürlich gar nicht.

Wenn er dich haut, geh aus dem Raum.

Gibt es denn mit dem Essen grundsätzlich Probleme? Ich frage schon nach, was die Kinder wollen, aber wenn eins meiner Kinder das Essen aus dem Fenster schmeissen würde, würde ich den Tisch abräumen und dafür sorgen, dass er mindestens 2-3 Stunden nichts anderes mehr isst.

Ich bin selbst mit meiner Tochter beim Psychologen wegen exzessiven Tagträumens und frage mich, ob du nicht im SPZ besser ausgehoben wärst, weil das Verhalten deines Kindes schon sehr extrem ist. Der Psychologe lässt meine Tochter reden, während sie vor sich hin malt. Ich habe ehrlich gesagt, keine Ahnung, was das bringen soll.

Habt ihr denn ab und zu noch vernünftige Gespräche mit ihm oder dreht er ohne Pause so durch.

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28. April 2016 um 15:05
In Antwort auf somasu

Mann du Arme
das klingt ja total schrecklich, fast wie in dem Film "We need to talk about Kevin" .

Also ich kenne auch ein paar Kinder, die eine Zeitlang wahnsinnig viel gelogen haben. Wenn es eine Phase ist, kommt die bei deinem Sohn verhältnismässig früh, die Kinder, die ich kannte, waren alle eher so zwischen 7/8 Jahre alt.

Ein paar Dinge, um mit diesem Verhalten umzugehen, wären veilleicht folgende:

Ich habe den Eindruck, ihr schämt euch wegen seinem Verhalten in der Öffentlichkeit (vor den Nachbarn) und er nutzt das aus. Ich würde empfehlen, dass ihr mal mit den Nachbarn redet und ihnen die Situation erklärt. Kinder, die aus heiterem Himmel "Aua, Mama nicht hauen!" schreien, gibt es. Ihr müsst ihm klar machen, dass ihm das nichts bringt.

In der Situation mit dem Geld, hätte ich wahrscheinlich früher mit dem Suchen aufgehört, abends den Kühlschrank nahezu leer geräumt, bis auf Sachen, die er nicht mag, und so getan, als ob ihr jetzt nichts mehr kaufen könntet, weil er euch ja das Geld geklaut hat.

Dann habe ich das Gefühl, dass es deinem Kind hervorragend gelingt, einen Keil zwischen euch zu treiben. Ihr müsst zusammenstehen und die Aktion mit dem Geld und wir belügen jetzt beide mal Mama, geht natürlich gar nicht.

Wenn er dich haut, geh aus dem Raum.

Gibt es denn mit dem Essen grundsätzlich Probleme? Ich frage schon nach, was die Kinder wollen, aber wenn eins meiner Kinder das Essen aus dem Fenster schmeissen würde, würde ich den Tisch abräumen und dafür sorgen, dass er mindestens 2-3 Stunden nichts anderes mehr isst.

Ich bin selbst mit meiner Tochter beim Psychologen wegen exzessiven Tagträumens und frage mich, ob du nicht im SPZ besser ausgehoben wärst, weil das Verhalten deines Kindes schon sehr extrem ist. Der Psychologe lässt meine Tochter reden, während sie vor sich hin malt. Ich habe ehrlich gesagt, keine Ahnung, was das bringen soll.

Habt ihr denn ab und zu noch vernünftige Gespräche mit ihm oder dreht er ohne Pause so durch.

Ja
Danke erstmal für deine Antwort ja es ist sehr anstrengend und nervlich für uns das Limit.. Das Problem ist wenn ich aus dem Raum gehe wenn er mich schlägt kommt er hinterher und macht dann weiter.ein teil der Nachbarschaft weiss es das er immer austickt aber es gibt auch ein paar die uns dafür verantwortlich machen das er schreit weil wir auf gut deutsch zu doof sind ihn ruhig zustellen.. Ja das mit dem essen haben wir auch versucht aber er beruhigt sich dann gar nicht mehr und schreit ihr doofen eltern lässt mich verhungern. Meine mutter zb wohnt 200km weiter weg immer wenn ich ihr von meinen Problemen erzähle sagt sie ich würde spinnen und die videos die ich aufnehme sind manipuliert weil er bei ihr sooo lieb ist.... und ich einfach nur überfordert vin. Das macht mich auch sehr traurig... was meintest du mit der anderen Therapie wenn du willst kannst mir ne pm schreiben wollte ich auch,aber da ich neu bin kenn ich mich hier noch nicht so gut aus

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28. April 2016 um 20:42

.
Aber wenn man ihn in ein heim gibt ist er doch für immer weg oder das ist halt was wo ich nicht will

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29. April 2016 um 11:23
In Antwort auf caroandi3

Ja
Danke erstmal für deine Antwort ja es ist sehr anstrengend und nervlich für uns das Limit.. Das Problem ist wenn ich aus dem Raum gehe wenn er mich schlägt kommt er hinterher und macht dann weiter.ein teil der Nachbarschaft weiss es das er immer austickt aber es gibt auch ein paar die uns dafür verantwortlich machen das er schreit weil wir auf gut deutsch zu doof sind ihn ruhig zustellen.. Ja das mit dem essen haben wir auch versucht aber er beruhigt sich dann gar nicht mehr und schreit ihr doofen eltern lässt mich verhungern. Meine mutter zb wohnt 200km weiter weg immer wenn ich ihr von meinen Problemen erzähle sagt sie ich würde spinnen und die videos die ich aufnehme sind manipuliert weil er bei ihr sooo lieb ist.... und ich einfach nur überfordert vin. Das macht mich auch sehr traurig... was meintest du mit der anderen Therapie wenn du willst kannst mir ne pm schreiben wollte ich auch,aber da ich neu bin kenn ich mich hier noch nicht so gut aus

Wegen dem Essen
würde ich ihn schreien lassen. Ich finde seine Aussagen sind wirklich grenzwertig für einen Fünfjährigen. Aber er spielt ganz offensichtlich mit eurem Bedürfnis, euch vor eurer Umwelt zu rechtfertigen. Sein Kind heimlich zu filmen, ist schon sehr extrem, aber ich kann euch auch verstehen. Deshalb würde ich demonstrativ das Fenster öffnen, wenn er das nächste Mal wieder so rumschreit und ihm sagen, dass er das ruhig machen soll, weil sich die Nachbarn sonst langweilen, oder etwas ähnliches.

Was die Therapie betrifft, gibt es in viele Orten Sozialpädiatrische Zentren, die verschiedene Spezialisten zusammenbringen. Psychologen quatschen eben nur und wenn dein Sohn so extrem gut lügt, dann wird der euch wahrscheinlich bescheinigen, dass euer Kind ganz normal ist und ihr ein Problem habt.

Ich hoffe, ich mache dir nicht unnötig Angst und ich bin auf keinen Fall ein Spezialist, und 4/5/6 war auch bei meiner grossen Tochter kein einfaches Alter. Das kann wirklich alles eine Phase sein. Aber lies dir mal folgenden Artikel durch und üebrleg, ob du euren Sohn da nicht ein bisschen wiedererkennst:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89801891.html vor allem der letzte Satz:
Sie können sich nicht in die Gefühle anderer hineinversetzen, aber sie sind sehr gut darin, zu wissen, was andere denken"

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29. April 2016 um 11:47
In Antwort auf somasu

Wegen dem Essen
würde ich ihn schreien lassen. Ich finde seine Aussagen sind wirklich grenzwertig für einen Fünfjährigen. Aber er spielt ganz offensichtlich mit eurem Bedürfnis, euch vor eurer Umwelt zu rechtfertigen. Sein Kind heimlich zu filmen, ist schon sehr extrem, aber ich kann euch auch verstehen. Deshalb würde ich demonstrativ das Fenster öffnen, wenn er das nächste Mal wieder so rumschreit und ihm sagen, dass er das ruhig machen soll, weil sich die Nachbarn sonst langweilen, oder etwas ähnliches.

Was die Therapie betrifft, gibt es in viele Orten Sozialpädiatrische Zentren, die verschiedene Spezialisten zusammenbringen. Psychologen quatschen eben nur und wenn dein Sohn so extrem gut lügt, dann wird der euch wahrscheinlich bescheinigen, dass euer Kind ganz normal ist und ihr ein Problem habt.

Ich hoffe, ich mache dir nicht unnötig Angst und ich bin auf keinen Fall ein Spezialist, und 4/5/6 war auch bei meiner grossen Tochter kein einfaches Alter. Das kann wirklich alles eine Phase sein. Aber lies dir mal folgenden Artikel durch und üebrleg, ob du euren Sohn da nicht ein bisschen wiedererkennst:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89801891.html vor allem der letzte Satz:
Sie können sich nicht in die Gefühle anderer hineinversetzen, aber sie sind sehr gut darin, zu wissen, was andere denken"

Erstmal vielen dank
Für die Worte kann den Link leider nicht öffnen

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29. April 2016 um 11:54
In Antwort auf caroandi3

Erstmal vielen dank
Für die Worte kann den Link leider nicht öffnen

Komisch
dann gibt mal bei Google: "psychopathische persönlichkeit"

Das würde ich mal im Hinterkopf behalten, wenn ihr es in den nächsten Jahren absolut nicht hinbekommt.

Und es würde euch vielleicht helfen, mal bei der Caritas, Pro Famila oder anderen Einrichtungen vorbeizuschauen und euren Erziehungsstil zu reflektieren.

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30. April 2016 um 8:54
In Antwort auf somasu

Komisch
dann gibt mal bei Google: "psychopathische persönlichkeit"

Das würde ich mal im Hinterkopf behalten, wenn ihr es in den nächsten Jahren absolut nicht hinbekommt.

Und es würde euch vielleicht helfen, mal bei der Caritas, Pro Famila oder anderen Einrichtungen vorbeizuschauen und euren Erziehungsstil zu reflektieren.

Unglaublich.
Du schreibst hier Ihr Kind ist eventuell eine psychopatische Persönlichkeit und Sie soll Ihren Erziehungsstil reflektieren?
Sie ist hier weil sie nicht weiterweiß, so einen Müll von Dir braucht sie echt nicht. Solche Kommentare machen mich so wütend. Vielleicht informierst Du Dich erst mal über psychopatische Persönlichkeiten und den Hirnstoffwechsel dieser Personen bevor Du es auf den Erziehungsstil von Leuten schiebst die Du nicht kennst.
Es gibt viele Gründe warum es so schwierig wird mit Kind, nicht jede Mutter ist "Schuld" daran. Es gibt vererbte Krankheiten, die ein "angepasstes Verhalten" für die kinder schwierig macht. Meist ist dann der Hirnstoffwechsel verändert. Bei ADHS zum Beispiel, oder in der autistischen Spektrumsstörung, solche Dinge haben nichts aber auch gar nichts mit dem erziehungsstil zu tun. Und Leute die dann der Mutter die schuld geben gießen noch öl ins feuer. Sie fühl sich so schon nicht gut weil sie von Außen angeguckt wird, und blöde Kommentare erhält sie bestimmt auch schon genug.

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2. Mai 2016 um 12:12
In Antwort auf hildur_12077590

Unglaublich.
Du schreibst hier Ihr Kind ist eventuell eine psychopatische Persönlichkeit und Sie soll Ihren Erziehungsstil reflektieren?
Sie ist hier weil sie nicht weiterweiß, so einen Müll von Dir braucht sie echt nicht. Solche Kommentare machen mich so wütend. Vielleicht informierst Du Dich erst mal über psychopatische Persönlichkeiten und den Hirnstoffwechsel dieser Personen bevor Du es auf den Erziehungsstil von Leuten schiebst die Du nicht kennst.
Es gibt viele Gründe warum es so schwierig wird mit Kind, nicht jede Mutter ist "Schuld" daran. Es gibt vererbte Krankheiten, die ein "angepasstes Verhalten" für die kinder schwierig macht. Meist ist dann der Hirnstoffwechsel verändert. Bei ADHS zum Beispiel, oder in der autistischen Spektrumsstörung, solche Dinge haben nichts aber auch gar nichts mit dem erziehungsstil zu tun. Und Leute die dann der Mutter die schuld geben gießen noch öl ins feuer. Sie fühl sich so schon nicht gut weil sie von Außen angeguckt wird, und blöde Kommentare erhält sie bestimmt auch schon genug.

Ich denke nicht,
dass das eine mit dem anderes etwas zu tun hat.

Was ist eigentlich sagen wollte, ist: Sein Verhalten kann auch an eurer Erziehung liegen (oder, wenn du willst an einer nicht adequaten Reaktion auf einen Schub, der das Verhalten ihres Sohnes verstärkt). Nur deshalb habe ich geschrieben, es wäre vielleicht gut eine Beratungsstelle aufzusuchen und zu gucken, wo sich die Eltern anders verhalten könnten.

Den Hinweis mit der psychopatischen Persönlichkeit habe ich nur geschrieben, weil ich finde, dass ihr Sohn sich überdurchschnittlich manipulativ verhält, für ein Kind dieses Alters. Sollte es keine Phase sein, sondern sich über die kommenden Jahre verschlimmern, würde ich zumindest in Erwägung, dass eine Störung des Hirnstoffwechsels vorliegt.

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10. Mai 2016 um 11:58

Ähnlich wie bei uns..
hallo.. das thema kommt mir ziemlich bekannt vor. unser wird jetzt 7 jahre aber mit 5 war er die hölle auf erden. ich muss wirklich sagen, dass wir zwischen dem 5. und 6. lebensjahr keine freude an ihm hatten. es war ähnlich wie bei dir. hören kannte er gar nicht und er hatte unglaubliche bockphasen mehrmals am tag. wir waren nur am schimpfen und meckern und dann auch am bestrafen.. alles hat nichts geholfen. wir als paar haben uns ständig gestritten und ich hab mir mehrmals gedacht, warum wir so ein wirklich böses kind verdient haben sollten. schlussendlich wollte auch ich mir hilfe holen allerdings kann ich dir sagen, dass es nichts bringt mit deinem kind zum psychologen zu gehen. die kinder könn sich gar nicht äußern und haben eh vergessen was am morgen war. viellt helfen dir meine tipps weiter, denn schlussendlich muss man sein kind verstehen um zu handeln.. unser ist sehr sensibel, er hat unglaubliche angst vor anderen menschen, vorallem kindern. er geht nicht einmal auf einen spielplatz wenn dort bereits andere kinder spielen. auf der anderen seite hat er zu hause eine endlos große klappe und scheint uns als erwachsene überhaupt nicht zu respektieren.
im nachhinein muss ich sagen, dass unser einfach mit dem leben überfordert war und nicht wusste wie er sich äußern kann. seine gefühle haben ihn dann immer überrannt und er hat diese extrem ausgelebt. es gab nur freude oder frustration und diese wurde immer mit bock und heulerei ausgedrückt. egal ob er einen lutscher nicht bekam oder eben ins bett sollte, alles lief aus dem ruder, zu jeder zeit.
schließlich änderten wir komplett alles.. regelmäßigkeit und konsequenz sollten wir in unseren alltag einführen und.. wir konnten es kaum glauben, das war die lösung. seither gibt es bei uns einen strickten tagesplan.. 6.30 uhr aufstehn.. 7 uhr zur kita.. 16.15 uhr abholen von der kita.. 1 stunde selbstbeschäftigung.. dann spielen wir zusammen.. 18 uhr abendbrot.. 18.30 uhr bettfertig machen.. 19 uhr ins bett mit geschichte vorlesen oder eine runde ein gemeinschaftspiel (das darf er sich immer aussuchen). am wochenende halten wir die zeiten auch ähnlich ein.. mittags gibts immer um 12uhr, dann macht er mittgsschlaf bis 15 uhr oder mittagsruhe je nach dem wie früh er aufgestanden ist. 18 uhr dann abendbrot und 19 uhr ins bett. manche eltern verdrehn zwar jetzt bestimmt die augen, aber unser braucht diese regelmäßig, damit er weiss was passiert. er kommt mit veränderungen schlecht klar und so hat er im letzten jahr doch eine starke sicherheit im täglichen rhythmus gefunden. ich muss auch sagen, dass unser bis zum 6. lebensjahr noch eingepullert hat und wir standen kurz davor ihn in krankenhaus zu bringen, weil die ärzte nicht wussten woran es liegt. schlussendlich war auch dies seiner großen unsicherheit geschuldet. seitdem wir unseren alltag umgestellt haben, ist er nun fast trocken (1x monat pullert er jetzt noch ein) aber wir merken jetzt eben extrem, dass es immer die nächte sind wo am nächsten tag etwas passiert wovor er angst hat (selbst wenn nur ein anderes kind zu besuch kommt).
der zweite punkt war konsequenz.. kinder brauchen regeln und gerade welche, die große unsicherheit in sich haben. und sie müssen lernen, dass es konsequenzen hat wenn man diese nicht ein hält. wir haben lange gebraucht um den richtigen weg zu finden konsequenz zu sein und ihm das auch klar zu machen. konsequenz in verbindung mit der sache die er falsch gemacht hat/ oder nicht hörte öä.. dh, wenn er isst wie ein schwein gibts keinen nachtisch.. wenn er bummelt haben wir eben keine zeit mehr zum spielen.. wenn er aus dem bett ewig nach uns ruft, wird die tür zu gemacht usw.. wir haben das immer in kleinen schritten gemacht und alles nach und nach. wir waren selbst verwundert wie schnell plötzlich alles klappte. inzwischen hilft er uns sogar freiwillig im haushalt (müll rausbringen oder fegen etc) weil er weiß dass wir dann schneller fertig sind und mehr zeit zum spielen mit ihm haben. jetzt sind wir auch soweit, dass wir ihm aufgaben geben, damit er sich etwas "verdienen" kann. er möchte jetzt zbsp in einen fussballverein eintreten. hier wollten wir ihn nach den ferien anmelden. da er aber so große freude daran hat, haben wir ihm vorgeschlagen, dass wenn er schleife gelernt hat, kann er schon eher eintreten. somit hoffen wir, dass er sich jetzt endlich mal bemüht dies auch zu lernen, denn wenn er seine schuhe nicht zubinden kann, kann er auch nicht seine fussballschuhe anziehen. denn diese haben schnürung und dort bindet ihm keiner mehr die schuhe zu. das versteht er auch.
es war ein langer weg für uns und es ist nicht einfacher geworden. jedes kind ist anders und wir mussten uns schon sehr umstellen und auch auf vieles verzichten. nach wie vor eskaliert es mit ihm immer wenn unser tägl rhythmus mal nicht funktionert. geburtstage sind ein graus wenn wir abends länger bleiben und sehen wie die teilweise kleinen kinder dort noch schön spielen und wir mit unserem spätenes 21 uhr weg müssen. meist sind wir kaum zu haus und alles überfordert ihn dann nur noch und es gibt geheule und geschreihe. er braucht dann auch so ca 2 bis 3 tage eh er wieder er selbst ist und mit dem tag klar kommt ohne heulerich oder nängelich zu sein.
nun wird unser wie gesagt bald sieben, dann fängt die schule an, was auch noch einmal eine große herausforderung für unser familienleben sein wird. es wird sicherlich ein paar wochen dauern eh er sich eingelebt hat und auch in der schule sich selbstsicher und ohne angst bewegen kann.
zumal sich jetzt immer mehr herauskristalisiert, dass unser sohn wahrscheinlich empathielos ist, also er kann sich nicht in andere personen hineinversetzen und versteht nicht dass auch andere menschen (wir, seine freunde etc) ebenfalls gefühle haben. dies ist auch eine erklärung warum er in der vergangenheit teilweise so extrem reagierte. mitleid und hilfsbereitsschaft kennt er nicht und versteht er nicht. er sieht nur sich und seine welt. als uns das klar wurde, war das schon erstmal ziemlich verletztend, weil ja jede eltern wollen dass ihr kind sie liebt. das tut er auch, auf seine weise, aber er kann es uns nicht zeigen, jedenfalls nicht so wie andere kinder. meine frau belastet das schon sehr und es gibt situationen wo dann auch nur noch die tränen fließen, weil unser kind wiedermal ein "egoistischen ... war. das klingt extrem, aber so schlimm ist es auch. wenn man dann seine frau in den armen hält und sie sich bitterliche vorwürfe macht, was wir in unserer erziehung falsch gemacht haben, weil er uns manchmal so mit füßen tritt und so verletzend ist. wir müssen daran wachsen und damit umgehen.. viele sachen müssen wir ihm beibringen, weil es nie aus selbstverständlichkeit kommen wird.. trösten zum beispiel.. er empfindet es als sehr unangenehem jmd zu trösten. oder das man auf kleinere kinder rücksicht nehmen muss und sie nicht einfach aus dem weg schupsen kann wenn sie im weg stehen.. alles so sachen die seine freunde inzwischen schon von selbst erkannt haben. umso älter er wird, umso schwieriger wird es für ihn. er rastet manchmal beim fussball total aus, wenn ein kleinkind beim spielen umgeworfen wurde und die anderen kinder das spiel unterbrechen und trösten gehen. da steht er völlig allein und abseits und schreit die kinder an, dass das ein fussballspiel ist und sie gefällig spielen sollen und nicht kinder trösten.. peinlich und sehr verletzend wenn man dann als elternteil am rande sitzt..

nun ja, also du siehst, früher oder später werdet auch ihr herausfinden woran es lag.. und ja es ist eine phase. bei manchen kindern dauert sie auch länger und bei manchen kindern muss man ergründen was dahinter steckt. wir kommen inzwischen wieder gut klar mit unserem. viellt ist dein kind ähnlich.. viellt erkennst du auch dein kind in unserem wieder. empathielosigkeit zeichnet sich bei zeiten ab. unser wollte nie groß kuscheln, auch unter seinen freunden ist er der einzige der sich nicht umarmen lässt von seinen freunden, er ist sehr egoistisch und materialistisch und scheint auch mit fast sieben noch in seiner kindlichen seifenblase zu leben. er traut sich selbst kaum was zu aber im gegenzug hat er eine große klappe. und er denkt immer sehr überdimensional sag ich mal. es geht immer nur ums gewinnen, der beste zu sein, das beste zu haben, das meiste usw.. geschenke interessieren nicht, hauptsache viele.. training interessiert nicht, hauptsache das trainingspiel gewinnen.. alleine spielen ist ganz schwer, ihm fehlt es schon immer an fantasie.. und wie gesagt, neue situationen sind ganz schlimm. inzwischen erzählen wir ihm nichts mehr, sondern erst am tag wo es passiert. damit kommt er besser klar, als wenn er sich schon tagelang vorher damit beschäftigt.
urlaube sind ein graus, alles neu und alles anders und auch wir wollen ihn nicht 24h bespielen.. es gab noch nie einen harmonischen urlaub bei uns, wir haben einen urlaub sogar einmal unterbrochen, weil er sich gar nicht mehr eingekriegt hat und wir völlig abgenervt waren. manchmal ertappe ich mich dabei wie ich eifersüchtig andere eltern mit kindern beobachte.. sie bekommen blümchen geschenkt oder steine, muscheln etc pp.. unser würde nie auf den gedanken kommen uns etwas zu schenken.. wenn die kinder schön am strand mit anderen spielen und die eltern sitzen und lesen bücher etc.. unser nängelt nur rum, dass er von uns bespielt werden möchte, vor anderen kindern versteckt er sich und am strand weiß er nichts mit sich anzufangen.. was haben wir schon an urlaubstagen vermasselt gekriegt weil unser völlig ausgerastet ist weil es nicht nach seinem kopf ging. und dabei lebt er bei uns wie im paradies.. ich spiele wirkl viel und gern mit ihm, wir unternehmen viele ausflüge am wochenende, machen fahrradtouren und erkunden unsere heimat. wir versuchen ihm viel möglich zu machen und auszuprobieren und bleiben selbst dabei auf der strecke. aber was soll man machen? und wir sind gott sei dank nicht die einzigen denen es so geht, daher kann ich alle eltern nur beruhigen.. es gibt echt schlimme zeiten aber es wird besser und mit ein bißchen geduld wird irgendwann alles auch "normal".. bei unserem dauert es halt eben immer. sozial hängt er seinen gleichaltrigen freunden ca 1 jahr hinterher. er brauch einfach die zeit und damit haben wir uns inzwischen abgefunden. wir müssen ihn zwar viel stützen und auch als der größte auf dem spielplatz muss ich immer zuerst ein weilchen neben ihm stehen bevor er alleine klar kommt, aber es wird nach und nach besser. er wird nie ein draufgänger und ist wahrsch immer der letzte seiner freunde, der dann den führerschein hat, den fahrradpass oä.. aber so ist es dann mal.. wir wissen, er ist nicht dumm, sondern das es seine angst ist, die ihn dann zurück hält, da müssen wir einfach möglichkeiten finden, ihn weiterhin zu stärken..

oh gott, soviel text.. aber viellt hilfts dem ein oder anderen weiter

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9. Mai 2017 um 10:17

Hallo, 

ich bin gerade zufällig über diesen Beitrag gestoppelt und musste wegen des Beitrags von nimo1608 etwas schmunzeln, obwohl es natürlich unfassbar schwierig mit so einem Kind ist  

Bei uns war es auch so, dass der Kleine zum Fußball wollte. Tja das durfte er nur, wenn er lernt Schnürsenkel zu binden und er sich auch gegnüber anderen Kindern benehmen kann. Unser kleiner ist immer sehr aggresiv, wenn ihm etwas nicht passt. Das so etwas zuhause vorkommt ist oft "normal", aber auch bei völlig fremden Leute rastet er komplett aus. Das ist so peinlich als Mutter. 

Dennoch ist er in manchen Situationen auch rictig berechenbar. Wir haben im Internet mal recherchiert welche Fußballschuhe ihm den gefallen würden. Es war bald sein Geburtstag und er durfte sich welche aussuchen. Ich kenn mich ja bei Fußballschuhen nicht aus, aber es gibt aktuell Sockenschuhe, die bei den Kids total angesagt sind. Schuhe sahen gut aus, Preis war auch in Ordnung. Ich als brave Mutter hab sie bestellt. Was ich nicht wusste, dass diese Schuhe, es war übrigens dieser https://www.soccercity.cc/schuhe/nike-fussballschuhe/kinder/nike-hypervenomx-proximo-2df-tf-kinder-gruen-orange.html , keine Schnürung mehr hat. Ich war baff..... Auf dem Fotot sind Schnürsenkel zu sehen, aber die dienen eher der Optik! Er wusste ganz genau, dass er die nicht schnüren muss. 
 
Kinder können einem manchmal echt zur Weißglut bringen. 
 

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