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Mein Sohn (4 Klasse) hat 5 in Deutsch mündlich

1. Februar 2013 um 22:23

Hilfe ich verliere den Verstand... Unser Sohn war in der 1 Klasse sehr still und langsam. In der 3 Klasse kassierte er nur 3 und 4, war weiterhin sehr still. Ende 3 Klasse fing es an mit Bauchschmerzen und ich solle ihn von der schule abholen. Ich habe ihm verboten mich anzurufen. Jeden 2 Tag hat ihn angeblich jemand geschupst und gefault. Das habe ich auch abgeblokt. Anfang 4 Klasse gab es kein Elternabend, erst im Oktober war Elternsprechtag. Er ist nicht überaschend auf einer 4 in Deutsch. Und die Lehrerin sieht keine Besserung. Selbstbewust kündigte ich an, dass ich trotzdem in auf Realschule schicken würde. Schließlich unsere Große hatte auch eine Hauptschulempfehlung und ist jetzt im 1 Semester Jurastudiums.
Ende Januar erfahre ich er hat 5 mündlich in Deutsch und bei schriftlich 3,4,5,5 kippen 60% mündlich alles um.
Sonst hat er alles 3 und 2.
Ach nein, Englisch! Es ist zu wenig, dass mir mein Sohn am letzten Tag vor der Zeugnisausgabe erzählt die Lehrerin hat sich gewechselt, diese Lehrerin gibt im eine 4 (100% mündlich) weil den Test hat er nicht mitgeschriében.
Weil ich mir Chancenlos im Augenblich vorkamm, wechselten wir die Schule ab Montag ist alles neu.
Aber damit ist es nicht getan, ich muss die Zensuren anzweifeln. Oh, mein Gott, ich habe das nicht mal für mich und meine Tochter gemacht. Immer die Lehrer als etwas höheres betrachtet, ich wünsche mir...Es were so! Wer hat mit so einer Situation Erfahrung, mir dreht sich der Kopf..

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9. Mai 2013 um 14:53


Liebe Mom 761,
ich kann die Situation deines Sohnes gut nachvollziehen ! Als Jungendliche habe ich selber nie aufgezeigt, weil ich sehr schüchtern war. Aus diesem Grunde musste auch ich die Schule wechseln, da meine Leistungen darunter natürlich sehr litten. Zu meiner Enttäuschung, hat sich auf der neuen Schule an meiner fehlenden mündlichen Mitarbeit nichts geändert. Meine gesamte Schulzeit über war ich das einzige Mädchen, was sich nie gemeldet hat.
Der Ursprung darin liegt denk ich mal darin, dass die Kinder Angst haben vor einer größeren Gruppe zu sprechen. Sie sind unsicher und fürchten sich davor, bei einer falschen Antwort vielleicht von der Klasse ausgelacht zu werden.
Ich hoffe, dass dein Sohn in seinem Leben viele gute Erfahrungen machen wird, aus denen er jede Menge Selbstbewusstsein nehmen kann. Spätestens auf der weiterführenden Schule wird sich eurer Problem sicher in Luft auflösen.
Anbei sende ich dir einen Link, dem du noch weitere Informationen entnehmen kannst.
Alles gute,
Shanice

Hier der Link :
http://www.urbia.de/archiv/forum/th-2921426/Wie-kann-ich-sie-zum-Mitmachen-im-Unterricht-ermutigen.html

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7. Juli 2013 um 19:11

Hi
bin auch so ein ruhiger typ. hab's trotzdem bis zum studium geschafft
eine schlechte mündliche note bedeutet ja noch nicht den weltuntergang. wenn er da nicht gut drin ist, dann unterstütz ihn beim schriftlichen. dann kann er das zumindest ausgleichen (so hab ich zumindest meinen notendurchschnitt über wasser gehalten).
ich rate davon ab alles, was lehrer sagen und meinen, dass es richtig ist für barew münze zu nehmen. ich studiere zusammen mit lehramtsstudenten und bin ehrlich gesagt schockiert (zum einen über die qualität der lehrerausbildung, zum anderen über die motive von mancher/m kommilitonen/in - z.b. "ich studier auf lehramt, weil man da nichtsmachen muss und im sommer 6 wochen ferien hat " "in dem beruf kannste machen, was du willst und kannst dank verbeamtung nicht gefeuert werden "). tu mir also den gefallen und sei da kritisch.
du kannst im übrigen die lehrer darauf hinweisen, dass es (soweit ich weiß) keine "mündlichen" noten gibt, sondrn SoMi-Noten (sonstige mitarbeit). hierzu zählt im übrigen einiges mehr, wie etwa das machen von hausaufgaben (immer vorhanden und qualitativ hochwertig), beteiligung bei gruppenarbeit usw. wenn er also zumindest das erfüllt, dann sollten sie ihm zumindest ne 4 geben. so wird er auch zusätzlich motiviert und traut sich vielleicht irgendwann auch mehr zu sagen. verweise die lehrer darauf, dass "nicht melden" nicht gleichzusetzen ist mit "nicht wissen" und benotet soll meiner meinung nach das wissen des kindes werden und nicht seine persönlichkeit (introvertiert vs. extrovertiert). klar eine 1 steht ihm auch unter berücksichtigung dieser aspekte nicht zu, aber zumindest eben eine 4 oder sogar eine drei (ich hatte 2 lehrer, die mir deswegen je eine 2 mündlich gegeben haben, eben mit der begründung, dass meine hausaufgaben immer super waren - wenn ich sie denn mal unfreiwillig vorlesen musste - und die lehrer merkten, dass ich alles wusste, wenn sie mich in ein "persönliches" gespräch zum thema verwickelten. z.b. wenn eine aufgabe still bearbeitet werden sollte und ich schon fertig war, ist der lehrer rübergekommen und hat gefragt, wie ich mit der aufgabe klar gekommen bin und welches ergebnis ich hab). grade, was die "persönlichen" gespräche angeht, würde ich deinem sohn zu einem platz direkt vorm lehrerpult raten, da sieht der lehrer am besten, was dein sohn alles kann, auch ohn, dass er sich meldet.

gegen deine entscheidung ihn doch noch auf die realschule zu schicken spricht meiner meinung nach auch nichst. lehrer haben gar nicht den überblick über das ganze kind und dann noch über alle kinder der klasse, sodass sie den einzelnen gar nicht so genau einschätzen können im hinblick auf seine weitere entwicklung. außerdem ist unser bildungssystem nach oben hin undurchlässig und nicht nach unten. es ist also möglich vom gymnasium bis zur haupt abzusteigen, aber nahezu unmöglich es von der haupt raum auf's gymnasium zu schaffen. in diesem sinne stehen ihm mit der realschule alle wege offen (ob zum abitur oder zur haupt).

und, was ich persönlich schade finde, (bitte werte das jetzt nicht als persönlichen angriff oder so), ist, dass du ihm nicht glaubst. ist es denn wirklich so abwägig, dass er jeden tag geschubst wird? grade die ruhigen kinder sind ein begehrtes ziel für rumgeschubse. ich für meinen teil wurde auch gemobbt und beschimpft, nur habe ich es, im gegensatz zu deinem sohn, nie meinen eltern gesagt. du und dein sohn habt also scheinbar ein super vertrauensverhältnis und er versucht sich bei dir hilfe zu holen, aber du nimmst ihn nicht ernst und würgst seine hilferufe gar ab, wenn du ihm verbietest dich anzurufen. er ist unsicher und möchte wissen/sich sicher sein, dass jemand hinter ihm steht, deswegen kontaktiert er dich, damit du ihm rückhalt gibst. da finde ich es schade, dass du ihn scheinbar (!!! ich betone dieses wort, weil ich die genaue situation gar nicht kenne) im stich lässt mit seinen sorgen.
dass du entschieden hast die schule zu wechseln finde ich wiederum gut. damit hast du das herumschubse-problem vielleicht gelöst. allerdings musst du bedenken, dass eine neue schule für ein schüchternes kind viel stress bedeutet (keine freunde usw.), weshalb er da sicherlich besonders unterstützung braucht.

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