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Mein Mann will seinen Sohn sehen

16. Februar 2010 um 19:00

Es wäre alles an sich kein Problem, wenn nicht zuvor so viel passiert wäre.
Zur Vorgeschichte: Seit Ende 2008 darf er seinen Sohn (4 Jahre) nicht mehr sehen. Die Ex ist ausgetickt als sie erfahren hat dass wir ein gemeinsames Kind bekommen haben und hat ihn mit Klagen und Anzeigen überzogen.
Den Straprozess haben wir dank meiner Hilfe gewonnen - bin ja vom Fach. Ein großer Zivilprozess steht noch aus. Wir haben schon sehr viel mitgemacht und viel Geld dabei ausgeben müssen.
Mein Mann hat sich beim Jugendamt um einen begleiteten Umgang bemüht. Es soll begleitet stattfinden, damit die Ex nicht als nächstes die Gelegenheit hat ihn wegen Kindesmissbrauch- oder Misshandlung anzuzeigen - was ich ihr durchaus als nächstes zutraue.
Man sagte ihm dass er hierzu sich mit der Ex zusammen setzen solle, was er ablehnte. Er wollte dass ihm einfach eine Zeit genannt wird, egal welche und er hin kommt um den Jungen zu sehen. Bisher kam keine Rückmeldung, also beließ er es dabei.
Nun hat hat letzte Woche per Anwalt einen Brief für die Ex aufsetzen lassen, wo er die Forderung stellt dass er das Kind so oder so sehen will.
Das ruft in mir einen riesen Angst hervor, weil ich hier alles in Gefahr sehe und das Gefühl habe dass er uns ihr ausliefert und wir wieder einen Schlamassel erleben werden.
Ich werde in ein paar Tagen unseren zweiten Sohn entbinden. Es ist durchaus ein sehr ungünstiger Zeitpunkt so etwas klären zu wollen und es erzeugt Stress in mir. Wir haben so viel anderes zu regeln. Geburt des Kindes, Umzug, Finanzen ins Lot bringen etc.
Ich fühle mich von alledem bedroht und habe Angst, weil jetzt wieder etwas ungewisses auf mich zukommt. Ich sagte ihm dass es unvernünftig sei, wenn er sich ihr so ausliefert und das Kind unbegleitet sehen will. Er meinte nur, dass wenn sie so etwas macht man ja immer noch begleiteten Umgang machen könne.
Hallo - ich sehe ihn dann schon sofort in U-Haft sitzen, er verliert seinen Job und ich stehe mit zwei kleinen Kindern da. Dieses Schreckensszenario ging mir nur noch durch den Kopf.

Ich habe auch Angst dass es wie bei der ersten Geburt wird, und die ganze erste Zeit, die eigentlich so schön sein sollte, überschattet sein wird durch die Geschichte und die Probleme durch den Sohn. Das quält mich gerade, wo doch alles so schön lief die ganzen Monate zuvor. War wohl zu schön um wahr zu sein.

Vieles was mit dem Sohn schief lief haben wir gar nicht geklärt oder besprochen. Es lief einfach dadurch alles besser bei uns, weil das Kind nicht mehr da war und unser gemeinsamer Sohn uns soviel Freude machte. Nichts ist geklärt und ich habe Angst dass wir nun wieder da anfangen wo wir aufgehört haben, wenn sein Sohn hierher kommt. Aber ich kann in meinem Zustand mit Baby und Kleinkind nicht mehr ertragen.

Ich habe auch Angst vor der Wesensveränderung meines Mannes, da er durch das Kind an die Ex erinnert wird und Aggressionen entwickelt, mit dem Kind auch überfordert ist und es woanders auslässt.
Dann wieder die alte Leier und Maschen, z.B. dass sie das Kind mit unzureichender Kleidung abgibt, damit er ihm Kleider kauft. Meinen Mann macht das alles traurig und wütend und wir kriegen es dann ab.

Ich bin kurz vor der Geburt und hab das Gefühl dass wenn ich nur eine Sache erlebe, die wieder so schlimm abläuft, ich meine Kinder schnappe und weg bin. Ich habe keine Toleranz mehr bei diesem Thema, weil zuviel passiert und erlebt und mit Baby und Kleinkind kann ich mir sowas gar nicht mehr leisten.

Ich dachte wir sind eine schöne Familie die ihr zweites Kind erwartet. Und nun fühle ich mich wie eine Frau, die einfach die Geburt so schnell wie möglich hinter sich bringen will und dann abwartet wann sie ihren Mann verlassen kann, weil Unzumutbares auf sie zukommt oder ihre Familie zerstört werden wird durch einen Feind der da draußen lauert

Die ist doch schon beim ersten Kind von uns so ausgetickt. Wenn sie nun vom zweiten erfährt, wird sie sicher nicht besser reagieren. Sie wird es kurz nach der Geburt erfahren, da die Anwältin sie informieren wird, dass sie nun nur noch Kindesunterhalt erhalten wird und ihr Ehegattenunterhalt gestrichen wird, aufgrund der Geburt unseres zweiten Kindes. Und mein Mann gibt der dann auch noch ne tolle Vorlage dazu damit sie sich rächen kann, indem er ihr zu einem ungünstigen Zeitpunkt hinterläuft wegen dem Sohn.

Ich fände es besser wenn er, solange das Kind so klein ist und sich nicht artikulieren kann, begleiteten Umgang macht und später erst, wenn das Kind sich selbst behaupten kann, unbegleitet sieht. Damit die Frau nicht einfach behaupten kann, dass mein Mann sonstwas mit dem Kind angestellt hat.

Ich fühle mich jedoch machtlos ausgeliefert und alles kommt mir nun so schutz- und wertlos vor

LG

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16. Februar 2010 um 21:03

Hallo kleinermaulwurff,
das ist wirklich keine schöne Situation. Das macht einen fast schon beim Lesen wütend. Ihr seid ja alle Geiseln seiner Ex, erstmal er und sein Kind und alle ziehen dann dich da mit rein.

Wie wäre es, wenn du deinem Mann diesen Beitrag zeigst oder das nochmal für ihn als Brief zum Lesen niederschreibst? Er liebt dich doch, dann muss ihn das aufrütteln.

Konzentriere ich auf dich und fordere von ihm, nichts mehr vor und unmittelbar nach der Geburt zu unternehmen, was seinen Sohn betrifft. Jetzt ist sicher nicht die Zeit dazu. Da muss jetzt er mal ganz dringend zurückstecken.

Verständlich, dass er seinen Sohn vermisst. Es geht hier aber eben nicht nur um seinen Sohn, es geht auch um deine Gesundheit - auch die psychische - und das Wohlbefinden eurer beiden Kinder. Die brauchen ja Stabilität und keine aufgelöste Mutter und keinen verzweifelt-wütenden Vater.

Bekomme das Baby, freut euch gemeinsam und dann, wenn die erste Phase vorüber ist und sich alles eingespielt hat, entwerft einen neuen Schlachtplan wegen seines Sohnes und wie ihr das alles handhaben wollt und könnt.

Das packst du!

Lieben Gruß,
apfelzimt

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17. Februar 2010 um 10:23
In Antwort auf apfelzimt

Hallo kleinermaulwurff,
das ist wirklich keine schöne Situation. Das macht einen fast schon beim Lesen wütend. Ihr seid ja alle Geiseln seiner Ex, erstmal er und sein Kind und alle ziehen dann dich da mit rein.

Wie wäre es, wenn du deinem Mann diesen Beitrag zeigst oder das nochmal für ihn als Brief zum Lesen niederschreibst? Er liebt dich doch, dann muss ihn das aufrütteln.

Konzentriere ich auf dich und fordere von ihm, nichts mehr vor und unmittelbar nach der Geburt zu unternehmen, was seinen Sohn betrifft. Jetzt ist sicher nicht die Zeit dazu. Da muss jetzt er mal ganz dringend zurückstecken.

Verständlich, dass er seinen Sohn vermisst. Es geht hier aber eben nicht nur um seinen Sohn, es geht auch um deine Gesundheit - auch die psychische - und das Wohlbefinden eurer beiden Kinder. Die brauchen ja Stabilität und keine aufgelöste Mutter und keinen verzweifelt-wütenden Vater.

Bekomme das Baby, freut euch gemeinsam und dann, wenn die erste Phase vorüber ist und sich alles eingespielt hat, entwerft einen neuen Schlachtplan wegen seines Sohnes und wie ihr das alles handhaben wollt und könnt.

Das packst du!

Lieben Gruß,
apfelzimt

Hallo liebe Apfelzimt
Ja so ist es. Die Umschreibung Geiseln der Ex trifft es ganz gut.
Er macht uns ja dazu.
Denn eigentlich könnte alles auch so ablaufen, dass wir gleichzeitig unabhängig von ihr sein könnten, wenn er vernünftig vorgehen würde.

Ach liebe Apfelzimt, ihm einen Brief zu schreiben bringt hier leider auch wenig, weil ich ihm ja alles so schon gesagt habe und er am Ende auch noch wütend wurde.
Wenn ich wieder mit dem Thema ankäme, stehe ich schon wieder da als jemand der nervt.
Ich weiß auch nicht was los ist und das traurige an allem ist, dass wenn es um das Kind geht auf einmal alles unberechenbar wird und sich komplett meiner Kontrolle entzieht.

Er hat das ganze ja schon selbt eingeleitet und mich nur darüber informiert und kam sich ganz toll vor dabei, nach dem Motto er bezieht mich mit ein. Dabei ist es gar nicht so.
Ich glaube ich stoße bei ihm auf taube Ohren.
Aber wenn ein nächster Schritt notwendig sein wird, hoffe ich dass ich die Kraft dazu finde ihm zu sagen, dass er jetzt mal einen Schritt zurück schalten soll.

Der letzte Absatz Deines Beitrages beschreibt genau das wie es eigentlich laufen sollte.
Ich verstehe ihn nicht. Er pocht immer so sehr darauf, dass man alles miteinander gemeinsam entscheiden soll und regt sich auf wenn ich Alleingänge fabriziere und dann sowas.
Sobald es um seine Familie oder um den Sohn geht scheint diese Regel wohl ausgehebelt zu sein.
Dann kann ich aber auch wieder machen was ich will.
Im Moment ist es so dass ich mich einfach emotional von ihm löse und das ganze hier auch nicht mehr als Familie ansehe, sondern als ein Wagnis das wir eingegangen sind, welches sich in der Auflösung befindet und nur noch auf den Startschuss dazu wartet.

Danke für Deine lieben tollen Worte.
Ich habe auch keine Kraft mehr zu kämpfen, weil ich in der Vergangenheit schon so viel gekämpft habe und auch soviel dadurch einstecken musste. Auf diesen Lasten sitze ich heute noch.
Wenn es zur Situation kommt in der man am Scheidpunkt steht, dann werde ich nicht mehr kämpfen, sondern gehen. Das wird sehr schnell gehen diesmal, da ich es mir mit zwei kleinen Kindern nicht leisten kann, mich zum Spielball dieser Frau machen zu lassen.
Wie Du schon schreibst.
Ich brauche Sicherheit und Stabilität. Wenn er sie uns entzieht, dann werde ich mich von ihm unabhängig machen und selbst dafür sorgen.
Ok, dann müsste ich auf den Mann den ich liebe und den Vater meiner Kinder und auf eine Familie verzichten.
Aber dafür weiß ich dass ich alleine sehr wohl in der Lage bin meinen Kindern und mir immerhin Sicherheit und Stabilität zu geben.

Ich werde nicht noch einmal mich mit Richtern und Staatsanwälten rumschlagen oder mich aufregen wenn die Ex im Zeugenstand sitzt und schlimme Lügen über meinen Mann und seine Familie erzählt und den festen Willen hat ihm zu schaden und dadurch auch gleichzeitig leider auch meinen Kindern und mir.

Danke liebe Apfelzimt.

LG

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17. Februar 2010 um 14:45


Danke liebe Reneemäuschen auch für Deinen Zuspruch und Deine Worte.
Ich weiß auch nicht was genau ihn antreibt.
Vielleicht will er dass sein Sohn das neue Geschwisterchen kennen lernen soll und deshalb der ungünstige Zeitpunkt mit der Geburt. Aber um welchen Preis.
Er hat mehr oder weniger 1,5 Jahre mit dem Sohn gelebt. Die Ex hat ihn extrem an das Kind gebunden, weil sie ihn ja damit halten wollte. So als wäre es ihr Gottesgeschenk an ihn womit sie ihn nun sicher hat. Und er hat das Kind und seine Vaterschaft selbst total hoch stilisiert. Alles drehte sich nur noch ums Kind. Nach der Trennung hat er sich wie ein Schiffbrüchiger an das Kind geklammert und so entstand eine Art fatale Schicksalsgemeinschaft, was wiederum die besondere Bindung zu dem Sohn erklärt.

Du hast so recht. Er wird ohnehin bei dem Kind nicht etwas gut machen können. Er meinte dass er ihn sehen muss damit sein Sohn kein Asozialer wird. Ich denke dass man das bei solch einer Frau und solch einem Umfeld eh nicht verhindern kann, wenn es denn wirklich so kommen sollte. Da nutzen auch keine unbegleiteten Papa-Wochenenden um das alles auszugleichen.

Er hat die Ex verlassen. Das wollte er schon bevor sie schwanger war, aber sie lief ihm hinterher, er blieb aus Mitleid und Dummheit leider eine Nacht zuviel, so dass sie Gelegenheit hatte den Versuch zu starten ihn mit einem Kind halten zu wollen, was natürlich scheiterte.
Er wollte kein Kind mit ihr. Mit mir hat er hingegen zwei Wunschkinder.
Jedoch holt einen die Vergangenheit immer wieder ein.

Seine Schwester hat mich auch aufgeregt. Sie fragte nach dem Jungen. Als er meinte dass er erfolglos mit dem Jugendamt verhandelt hat, sagte sie energisch dass er hartnäckig dranbleiben solle, da die sich sonst nicht einsetzen. Sie hat selbst zwei Kinder und ihr Mann keine Altlasten. Ich dachte nur dass die gar nicht weiß wovon sie redet.
Ich weiß nicht inwieweit vielleicht die Familie wieder mal Einfluss auf das ganze nimmt.

Deine Worte sind schön realistisch und ungekünstelt. Daher tun sie umso mehr gut. Leider ist da sonst keiner der in seinem Umfeld mal so mit ihm redet. Ich stehe einsam auf verlorenem Posten.

Du sagst es. Er hat jetzt so viel. Aber ich weiß dass ich diesen Weg nicht mehr mit ihm gehen werde und im ersten Konfliktfall weg sein werde.

Ja, Dein Mann und der von Apfelzimt haben einen guten Umgang mit allem gefunden. So wie Dein Mann sehe ich es auch. Wenn wir die Möglichkeit hätten das Kind zu uns zu nehmen, dann hätte ich kein Problem damit es als Mitglied unserer Familie anzusehen und es würde mit seinen Brüdern groß werden.
Aber dieses Mittel- und Zwischending, dass man an der Nadel der Ex hängt und dadurch der ganze Dreck in die eigene Familie eingespült wird ist untragbar und daher abzulehnen oder nur unter staatlicher Beobachtung in Form eines begleiteten Umgangs durchzuführen.

Deine Worte in meinen Ohren einer der nicht mit der Vergangenheit abschließen kann, eine Null. Bei mir schwindet auch der Respekt enorm derzeit.
Mir kommen grad die Tränen wenn ich lese dass er wie in einem Automatismus eher der Ex und dem Sohn herrennen würde, statt mir mit den zwei Kindern wenn ich weg bin, einfach weil er es so gewohnt ist. Denn genau so sehe ich es auch.
Glaub wenn ich weg wäre hätte er erst mal das Gefühl nun endlich freie Bahn zu haben um mit allen Mitteln um das Kind kämpfen zu können, da nichts mehr da ist was er schützen muss. Sich selbst schützt er ja nicht.
Ich glaube man muss erst wie die Ex vorgehen um sich ein Engagement hervorzurufen.

Meine Wortwahl sagt mir selbst auch schon viel aus. Beim Erstgeborenen schreib ich sein Sohn und unseren gemeinsamen Sohn nenne ich mein Sohn. Und so ist es wohl auch.

Bin auch der Ansicht dass man nichts erzwingen sollte und dass der Sohn irgendwann eh von alleine kommen wird.
Die Ex hat schon lange einen neuen. Einer mit langem Pferdeschwanz, Lederjacke und am Hals tätowiert (sowas macht man meist im Knast soweit ich weiß). Der war ja dann bei den ganzen letzten Übergaben dabei und hat das Kind abgegeben während sie im Auto hockte. Und zwar ein paar Straßen weiter von ihrer Wohnung, weil sie es nicht direkt bei ihrer Wohnung haben will, aber auch ablehnt das Kind hier selbst vorbei zu bringen. Und so machte mein Mann sich zum Trottel.
Der Typ hat ja dann bei der Übergabe meinen Mann provoziert und beleidigt und dann sind die noch zur Polizei und haben ihn angezeigt.

Nach allem was wir mit der Frau mitgemacht haben, wie sie dreist im Zeuganstand saß und eine Show vor unseren Augen abgezogen hat, uns mit allen Mitteln schaden wollte und immer noch will, weil noch Klagen laufen, krieg ich grad das Kotzen wenn ich dran denke, dass der Junge hierher kommt und dann wieder "meine Mama hier ... meine Mama da ..." erzählt. Irgendwie hat es sich ausgemamat.
Ich sehe es auch gar nicht ein dass ich hier mit Baby dasitze, während mein Mann dieser Frau das Kind abnimmt, so dass sie Kindfrei hat. Bei mir wird sowas nämlich ganz teuer verkauft wenn er MAL was mit unserm Sohn unternimmt.
Nach allem was war will ich nix mehr sehen oder hören was mit dieser Frau zu tun hat und schon gar nicht für sie den Babysitter machen.

Irgendwie bereue ich es grad dass ich ihn aus dem Strafprozess mit viel Einsatz rausgehauen habe. Vielleicht wäre es gut gewesen wenn er eine fette Strafe aufgebrummt bekommen hätte, damit er richtig weiß woran er ist.
So kann er jetzt wieder gut verdrängen und sagen dass es ihm nur um seinen Sohn geht und die Ex für ihn nicht existieren würde.

Danke für Deine Worte. Ich werde alles noch einmal lesen

LG

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17. Februar 2010 um 18:04
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo liebe Apfelzimt
Ja so ist es. Die Umschreibung Geiseln der Ex trifft es ganz gut.
Er macht uns ja dazu.
Denn eigentlich könnte alles auch so ablaufen, dass wir gleichzeitig unabhängig von ihr sein könnten, wenn er vernünftig vorgehen würde.

Ach liebe Apfelzimt, ihm einen Brief zu schreiben bringt hier leider auch wenig, weil ich ihm ja alles so schon gesagt habe und er am Ende auch noch wütend wurde.
Wenn ich wieder mit dem Thema ankäme, stehe ich schon wieder da als jemand der nervt.
Ich weiß auch nicht was los ist und das traurige an allem ist, dass wenn es um das Kind geht auf einmal alles unberechenbar wird und sich komplett meiner Kontrolle entzieht.

Er hat das ganze ja schon selbt eingeleitet und mich nur darüber informiert und kam sich ganz toll vor dabei, nach dem Motto er bezieht mich mit ein. Dabei ist es gar nicht so.
Ich glaube ich stoße bei ihm auf taube Ohren.
Aber wenn ein nächster Schritt notwendig sein wird, hoffe ich dass ich die Kraft dazu finde ihm zu sagen, dass er jetzt mal einen Schritt zurück schalten soll.

Der letzte Absatz Deines Beitrages beschreibt genau das wie es eigentlich laufen sollte.
Ich verstehe ihn nicht. Er pocht immer so sehr darauf, dass man alles miteinander gemeinsam entscheiden soll und regt sich auf wenn ich Alleingänge fabriziere und dann sowas.
Sobald es um seine Familie oder um den Sohn geht scheint diese Regel wohl ausgehebelt zu sein.
Dann kann ich aber auch wieder machen was ich will.
Im Moment ist es so dass ich mich einfach emotional von ihm löse und das ganze hier auch nicht mehr als Familie ansehe, sondern als ein Wagnis das wir eingegangen sind, welches sich in der Auflösung befindet und nur noch auf den Startschuss dazu wartet.

Danke für Deine lieben tollen Worte.
Ich habe auch keine Kraft mehr zu kämpfen, weil ich in der Vergangenheit schon so viel gekämpft habe und auch soviel dadurch einstecken musste. Auf diesen Lasten sitze ich heute noch.
Wenn es zur Situation kommt in der man am Scheidpunkt steht, dann werde ich nicht mehr kämpfen, sondern gehen. Das wird sehr schnell gehen diesmal, da ich es mir mit zwei kleinen Kindern nicht leisten kann, mich zum Spielball dieser Frau machen zu lassen.
Wie Du schon schreibst.
Ich brauche Sicherheit und Stabilität. Wenn er sie uns entzieht, dann werde ich mich von ihm unabhängig machen und selbst dafür sorgen.
Ok, dann müsste ich auf den Mann den ich liebe und den Vater meiner Kinder und auf eine Familie verzichten.
Aber dafür weiß ich dass ich alleine sehr wohl in der Lage bin meinen Kindern und mir immerhin Sicherheit und Stabilität zu geben.

Ich werde nicht noch einmal mich mit Richtern und Staatsanwälten rumschlagen oder mich aufregen wenn die Ex im Zeugenstand sitzt und schlimme Lügen über meinen Mann und seine Familie erzählt und den festen Willen hat ihm zu schaden und dadurch auch gleichzeitig leider auch meinen Kindern und mir.

Danke liebe Apfelzimt.

LG

Oje,
das ist bitter. Dann sag ihm das so. Dass du nicht mehr alles mitmachst und auch bereit bist, zu gehen. Weil du selbst jetzt Mutter bist und auch, weil du dir selbst zu viel wert bist, um dich wegen einer Verrückten kaputt machen zu lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihn das nicht aufrüttelt. Er "verliert" dann auch seine beiden weiteren Kinder (als Familie) und dich dazu. Womöglich hat er den Ernst der Lage aus deiner Sicht noch gar nicht erkannt.

Aber vielleicht musst du wirklich erst einmal gehen, dass er bemerkt, was er verliert. So ein Theater so kurz vor der Geburt... das ist doch Irrsinn.

Ach und weil du über meinen Mann geschrieben hast. Ja, er macht das toll. Aber er hatte nie und nimmer mit solchen Dingen zu kämpfen. Die Kindsmutter ist weitgehend normal und die "Probleme" mit ihr sind aber so was von Peanuts gegen eure. Mit diesen, die ja von außen kommen müsst ihr umgehen und dann noch die ganzen klassischen Patchwork-Probleme lösen, sollte er ihn wieder regelmäßig sehen. Das ist sehr viel. Du bietest ihm tolle Lösungswege an, die muss er jetzt aber schleunigst ergreifen.

Lieben Gruß

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17. Februar 2010 um 20:19

Liebe Reneemäuschen
Ja, ich hab auch schon Bezeichnungen gefunden gehabt für ihn. Er ist super anstregend, weil er sich wie ein hyperaktives Kind verhält, dass man einfach nicht in Griff kriegen kann. Es ist alles so zäh wie Kaugummi. Man wird, egal was man tut, immer wieder mit dem selben Problem konfrontiert und es ändert sich einfach nichts.

Wie wahr, dass er mehr an dem Kind hängt dass er nicht wollte und dafür die Kinder die er wollte der Ex ausliefert. Es ist alles so paradox.

Schön formuliert das mit dem Ikonenstatus. Habs grad oben Apfelzimt auch schon geschrieben. Das werd ich ihm wohl mitteilen, dass das ganze dazu in der Lage ist, mich dazu zu bewegen ihn zu verlassen. Damit er weiß woran er ist und seine Entscheidungen auch in diesem Bewusstsein treffen kann.

Ist ja interessant das ganze mal aus einer Männerperspektive zu sehen, der sogar selbst ein Kind hat.
Schön dass man bestätigt wird. Und ja, es ist verrückt und nicht zu verstehen.
Er ist sonst immer so sehr auf seinen Stolz bedacht und kann sich sehr gut wehren. Aber vor dieser Frau kapituliert er, mit der Begründung dass es ja um ein Kind gehe.
Es ist eine ganz fatale Geschichte. Als die beiden zusammen kamen, war sie ja schon alleinerziehende Mutter einer Tochter und gab sich zuckersüß. Mit der Zeit kam ihr wahres Gesicht zum Vorschein und er wollte gehen. Da zog sie die Nummer mit der Schwangerschaft ab und alles eskalierte. Sie fühlte sich dann sicher und zeigte nunr ihr wahres Gesicht völlig nackt, weswegen es zu schlimmen Szenen in der Ehe kam.
Mein Mann blieb aus Pflichtgefühl, weil er sie nicht schwanger im Stich lassen wollte und sie auch immer wieder ihn zum zurück kommen überredete.
Als das Kind da war, hat sie es sehr vernachlässigt, so dass mein Mann sich in der Pflicht fühlte, ihre Defizite auf seine Kosten auszugleicen. Ich glaube dieses hin und her hat ihm den gesunden Menschenverstand geraubt.

Als das mit dem Strafprozess war hat er mir immer wieder gesagt dass er ohne meinen Beistand durch all das verrückt geworden wäre. Er sagte als er seinen Sohn nicht mehr sehen durfte, dass er so froh ist dass wir unseren Sohn haben, weil er das ganze sonst nicht ertragen könnte.
Da frag ich mich natürlich jetzt welchen Wert all diese Aussagen hatten und inwieweit sie so daher gesagt waren.

Wie geht es euch eigentlich? Wie läuft es mit dem Verfahren? Gern auch per PN.

Lieben Gruß

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18. Februar 2010 um 15:26

Du Arme !!!
so viel zum Thema happy end !!!!!!! Nun dachte ich es läuft bei Euch so gut, aber wie man sieht kann sich das täglich ändern.
Ich verstehe Deine Bedenken, sich so kurz vor der Geburt mit so einem Thema belasten zu müssen. Und die Zeit mit dem Neugeborenen nicht genießen zu können, weil das Thema Rache der EX wieder auf dem Tisch ist. Ich find das nicht so gut von Deinem Lebensgefährten, vor allem, weil ja schon Ruhe eingekehrt war. Und wenn die EX nun ihren Unterhalt gestrichen bekommt, wird sie durchdrehen. Dein Argument, ihr dafür so wenig wie möglich Ansatzpunkte zu liefern, ist vernünftig. Unvernünftig ist es von Deinem Mann, euch da so angreifbar zu machen.
Ich drück Dir die Daumen, dass er zu einem Einsehen kommt. Mach ihm begreiflich, dass IHR da jetzt an erster Stelle stehen müßt !!!! Das mit dem seinem älteren Sohn läuft doch nicht weg... ich versteh ihn nicht !! Aber falls Du Dich erinnern kannst, hab ich ja ähnliches durchgemacht.
Oh mann... hoffentlich kommt er noch zur Vernunft !!!
Sein Job ist es JEDLICHEN STREß VON DIR VERNZUHALTEN !!! Er soll an den Notkaiserschnitt vom letzten mal denken, an die Angst die er um DIch hatte. Er soll daran denken, dass DU vielleicht unter Streß nicht stillen kannst. Dass er der Ernährer ist, und das ihr ihn braucht !!!!
Das mit der Ex ist vorbei,das Verhältnis zu seinem Sohn tragisch. Aber ihr müßt an erster Stelle stehen.. Hallo ...??? Du bekommst ein Kind !!!! Ihr seid eine Familie !!
Ich drück Dir die Daumen

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18. Februar 2010 um 15:40

Mich mal einklinke...
Sorry, wenn ich bei Eurer Diskussion einfach mal einhake, aber ich sehe das - auch wenn ich nicht in dieser Form betroffen bin - anders. Ich habe jetzt nicht alles ganz genau gelesen, aber mir stoßen so Sachen auf wie - "neue" Familie, "Kontakt zu Kind(ern) aus voriger Beziehung abbrechen", etc.

Lassen wir die Ex(en) einfach mal außen vor, denn dass die scheinbar desöfteren anders ticken und der Next das Leben schwer machen, habe ich ja am eigenen Leib erlebt.

Aber hier geht es doch auch um ein Kind von ihm. Ex hin oder her, es ist doch AUCH SEIN Kind, das er sicherlich genauso liebt, wie sein jüngeres Kind mit kleinermaulwurff und das, was demnächst das Licht der Welt erblicken wird.

Ich bin ja, wie in einem anderen Post zu lesen ist, mit einem Mann zusammen, der jeweils zwei Kinder aus zwei Ehen hat. Nachdem das erste Kind mit Ex 2 auf die Welt kam, hat sie Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, dass der Sohn aus Ehe Nr. 1 nicht mehr kommt.
Sohn 2 aus Ehe Nr. 1 hatte mein Partner nie bei sich, weil die Ex nicht wollte, dass er ihn mitnimmt - erst war er zu klein, dann war das Kind zu verschüchtert, was weiß ich. Nachdem dann mit neuer Frau Kinder da waren, zerbrach der Kontakt zum ersten Sohn. Der Kontakt ist erst wieder seit nun 2 1/2 Jahren da - und diesmal auch mit dem zweiten Sohn - der ist inzwischen 9 Jahre alt!

Mein Partner hat also gute 7 Jahre der Kindheit von Kind 2 verpasst, das finde ich (als Mutter) total schrecklich und diese Zeit fehlt den Beiden einfach...

Könntet Ihr Euch vorstellen, dass Ihr im umgekehrten Fall, wenn es zu einer Trennung käme und die Kinder beim Mann blieben, auf Eure Kinder verzichten würdet? Weil der Ex totalen Stress wegen des Umgangs macht, weil er Euch Müttern das Leben zur Hölle macht? Niemals, oder? Der Gedanke käme gar nicht auf. Immerhin reden wir von dem eigenen Fleisch und Blut, das keiner von uns aufgeben würde. Nicht wegen des tyrannisierenden Ex und nicht wegen des neuen Partners.

Um nichts in der Welt würde ich mich davon abhalten lassen, mit meinem Kind Umgang zu haben, never ever! Und wenn mein neuer Partner das nicht akzeptieren kann, dann ist es nicht der richtige Partner für mich...

Und anders herum könnte ich vor einem Mann keinen Respekt haben, der bereit ist, für eine neue Liebe die eigenen Kinder hinten anzustellen.

Ich habe meinem Partner, bevor der Kontakt zu den Söhnen der ersten Ehe wieder zustande kam, regelrecht mit Fragen gequält, warum er bereit war, auf seine Söhne zu verzichten - wegen der neuen Frau, der neuen Kinder. Ich konnte das nicht verstehen. Und er konnte es mir eigentlich nicht erklären. Es war für ihn der Weg des geringsten Widerstandes und gab ihm mit Frau 2 "Frieden".

Sicherlich wäre vieles einfacher, bequemer und nervenschonender (und billiger!), wenn es keine "Altlasten" gäbe, aber man entscheidet sich doch für diesen Mann und weiß, dass da Kind(er) vorhanden ist / sind.

Ich möchte keinem zu nahe treten, kenne auch die genauen Hintergründe ja nicht, alles klar. Ich verstehe auch die Gedanken von kleinerMaulwurff, hätte ebenso keinen Bock auf den nächsten Kampf mit der Ex. Das ist zermürbend, belastend und tut nicht gut, gar keine Frage.

Aber ich möchte einfach mal zu bedenken geben, dass es doch durchaus nachvollziehbar ist, wenn sich ein Vater um sein Kind bemüht.

Wir als Mütter würden das doch genauso machen...

Liebe Grüße
99mama

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19. Februar 2010 um 1:35
In Antwort auf laryn_12938654

Du Arme !!!
so viel zum Thema happy end !!!!!!! Nun dachte ich es läuft bei Euch so gut, aber wie man sieht kann sich das täglich ändern.
Ich verstehe Deine Bedenken, sich so kurz vor der Geburt mit so einem Thema belasten zu müssen. Und die Zeit mit dem Neugeborenen nicht genießen zu können, weil das Thema Rache der EX wieder auf dem Tisch ist. Ich find das nicht so gut von Deinem Lebensgefährten, vor allem, weil ja schon Ruhe eingekehrt war. Und wenn die EX nun ihren Unterhalt gestrichen bekommt, wird sie durchdrehen. Dein Argument, ihr dafür so wenig wie möglich Ansatzpunkte zu liefern, ist vernünftig. Unvernünftig ist es von Deinem Mann, euch da so angreifbar zu machen.
Ich drück Dir die Daumen, dass er zu einem Einsehen kommt. Mach ihm begreiflich, dass IHR da jetzt an erster Stelle stehen müßt !!!! Das mit dem seinem älteren Sohn läuft doch nicht weg... ich versteh ihn nicht !! Aber falls Du Dich erinnern kannst, hab ich ja ähnliches durchgemacht.
Oh mann... hoffentlich kommt er noch zur Vernunft !!!
Sein Job ist es JEDLICHEN STREß VON DIR VERNZUHALTEN !!! Er soll an den Notkaiserschnitt vom letzten mal denken, an die Angst die er um DIch hatte. Er soll daran denken, dass DU vielleicht unter Streß nicht stillen kannst. Dass er der Ernährer ist, und das ihr ihn braucht !!!!
Das mit der Ex ist vorbei,das Verhältnis zu seinem Sohn tragisch. Aber ihr müßt an erster Stelle stehen.. Hallo ...??? Du bekommst ein Kind !!!! Ihr seid eine Familie !!
Ich drück Dir die Daumen

Hallo liebe Lucky
Ja siehst Du, genau das meinte ich damit als ich davon schrieb dass es bei uns noch nicht ausgestanden ist.
Das ganze lauert immer im Hintergrund und immerhin hat mein Mann das Kind ein Leben lang.
Es kann immer wieder etwas sein.

Ja, es ist auch ein denkbar schlechter Zeitpunkt, wegen Geburt und Unterhalt. Ich weiß auch noch dass Dir ähnliches passiert ist und das ganze einen schon sehr belasten kann.
Vor allem ist es traurig wenn einem dann die erste Zeit mit Kind madig gemacht wird.
Gerade auch die lezten Worte Deines Beitrages haben mich berührt.

Danke dafür liebe lucky.

LG

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19. Februar 2010 um 2:15
In Antwort auf anne_12927889

Mich mal einklinke...
Sorry, wenn ich bei Eurer Diskussion einfach mal einhake, aber ich sehe das - auch wenn ich nicht in dieser Form betroffen bin - anders. Ich habe jetzt nicht alles ganz genau gelesen, aber mir stoßen so Sachen auf wie - "neue" Familie, "Kontakt zu Kind(ern) aus voriger Beziehung abbrechen", etc.

Lassen wir die Ex(en) einfach mal außen vor, denn dass die scheinbar desöfteren anders ticken und der Next das Leben schwer machen, habe ich ja am eigenen Leib erlebt.

Aber hier geht es doch auch um ein Kind von ihm. Ex hin oder her, es ist doch AUCH SEIN Kind, das er sicherlich genauso liebt, wie sein jüngeres Kind mit kleinermaulwurff und das, was demnächst das Licht der Welt erblicken wird.

Ich bin ja, wie in einem anderen Post zu lesen ist, mit einem Mann zusammen, der jeweils zwei Kinder aus zwei Ehen hat. Nachdem das erste Kind mit Ex 2 auf die Welt kam, hat sie Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, dass der Sohn aus Ehe Nr. 1 nicht mehr kommt.
Sohn 2 aus Ehe Nr. 1 hatte mein Partner nie bei sich, weil die Ex nicht wollte, dass er ihn mitnimmt - erst war er zu klein, dann war das Kind zu verschüchtert, was weiß ich. Nachdem dann mit neuer Frau Kinder da waren, zerbrach der Kontakt zum ersten Sohn. Der Kontakt ist erst wieder seit nun 2 1/2 Jahren da - und diesmal auch mit dem zweiten Sohn - der ist inzwischen 9 Jahre alt!

Mein Partner hat also gute 7 Jahre der Kindheit von Kind 2 verpasst, das finde ich (als Mutter) total schrecklich und diese Zeit fehlt den Beiden einfach...

Könntet Ihr Euch vorstellen, dass Ihr im umgekehrten Fall, wenn es zu einer Trennung käme und die Kinder beim Mann blieben, auf Eure Kinder verzichten würdet? Weil der Ex totalen Stress wegen des Umgangs macht, weil er Euch Müttern das Leben zur Hölle macht? Niemals, oder? Der Gedanke käme gar nicht auf. Immerhin reden wir von dem eigenen Fleisch und Blut, das keiner von uns aufgeben würde. Nicht wegen des tyrannisierenden Ex und nicht wegen des neuen Partners.

Um nichts in der Welt würde ich mich davon abhalten lassen, mit meinem Kind Umgang zu haben, never ever! Und wenn mein neuer Partner das nicht akzeptieren kann, dann ist es nicht der richtige Partner für mich...

Und anders herum könnte ich vor einem Mann keinen Respekt haben, der bereit ist, für eine neue Liebe die eigenen Kinder hinten anzustellen.

Ich habe meinem Partner, bevor der Kontakt zu den Söhnen der ersten Ehe wieder zustande kam, regelrecht mit Fragen gequält, warum er bereit war, auf seine Söhne zu verzichten - wegen der neuen Frau, der neuen Kinder. Ich konnte das nicht verstehen. Und er konnte es mir eigentlich nicht erklären. Es war für ihn der Weg des geringsten Widerstandes und gab ihm mit Frau 2 "Frieden".

Sicherlich wäre vieles einfacher, bequemer und nervenschonender (und billiger!), wenn es keine "Altlasten" gäbe, aber man entscheidet sich doch für diesen Mann und weiß, dass da Kind(er) vorhanden ist / sind.

Ich möchte keinem zu nahe treten, kenne auch die genauen Hintergründe ja nicht, alles klar. Ich verstehe auch die Gedanken von kleinerMaulwurff, hätte ebenso keinen Bock auf den nächsten Kampf mit der Ex. Das ist zermürbend, belastend und tut nicht gut, gar keine Frage.

Aber ich möchte einfach mal zu bedenken geben, dass es doch durchaus nachvollziehbar ist, wenn sich ein Vater um sein Kind bemüht.

Wir als Mütter würden das doch genauso machen...

Liebe Grüße
99mama

Hallo Mama
Danke fürs Einklinken

Ich kann mir nicht vorstellen dass ich je in die Lage käme, dass mein Kind nicht bei mir sondern beim Partner leben würde.
Ich habe mein Leben lang darauf geachtet mich mit Menschen zu umgeben die nicht bösartig sind. Und soweit der Mensch sich nicht wirkliche Bösartigkeiten leistet, würde ich auch nicht gehen, wenn ich wüsste dass ich dadurch mein Kind verliere.
Ich würde trotz Unstimmigkeiten bleiben und bis zum letzten kämpfen und alles durchstehen.
Einfach nur wegen abgeflauter Liebe oder Zwistigkeiten würde ich nicht gehen, wenn ich dabei das Kind da lassen müsste.

Ich habe auch immer sehr darauf geachtet mit wem ich letztlich ein Kind zeuge. Mein Mann war da nicht so achtsam. Auch mein Ex war es nicht, also der mit den zwei Kindern.
Ich habe wirklich 35 Jahre lang sehr sehr gewissenhaft verhütet und es nie darauf ankommen lassen, weil mir das sehr wichtig war.
Daher denk ich kann ich mir den Luxus leisten behaupten zu können, dass bei mir das Risiko schon immer gering war ein Kind an einen Partner zu verlieren.

Wenn ich jedoch aber vorher schon wüsste, dass es dazu kommen könnte dass ich das Kind da lassen muss, also etwas in der Haupt meines Mannes gesteckt hätte, dann hätte ich mich einfach nicht so innig auf das Kind eingelassen. Ich hätte mich geschützt. Also ich meine gerade diesen Fall, wo wie hier, ein Umgang einfach mit unglaublichen Opfern verbunden ist.
Mein Vater hat eine 15jährige Tochter aus zweiter Ehe. Bis heute habe ich mich davor geschützt sie kennen zu lernen. Ich wollte Abstand dazu haben, weil ich wusste dass das ganze sehr problematisch werden wird. Und genau so kam es auch.
Mein Vater hat die Hölle durch gemacht mit der Frau und dem Kind. Da er nie richtig für mich da war, sah ich es nicht ein mich in die Problematik einzuklinken und wollte immer schon Distanz dazu. Die Umstände waren sehr schwierig.
Daher weiß ich dass ich sehr wohl jemanden der mit mir eng blutsverwandt ist auch abschreiben kann, wenn ich weiß dass ich sonst selbst dabei unter gehen können, wenn ich mich zu sehr einbinde.

Es ist klar dass er als Vater sein Kind sehen möchte und es sei ihm gegönnt darum zu kämpfen. Das ist nicht das Problem und darum geht es auch gar nicht, da es außer Frage steht, dass ihm das zusteht.
Es geht darum welchen Preis man dafür zahlt und ob es das Wert ist die Familie, die er nach eigenem Wunsch gegründet hat, zu gefährden.
Es wäre alles keine Frage, wenn die Ex einfach nur so wäre, wie die erste Ex Deines Mannes. Einfach nur das Kind zu entziehen ist im Gegensatz zu den Brocken die die Ex von meinem Mann bringt ein Kavaliersdelikt. Da hätte ich auch kein Problem mit wenn er um das Kind kämpfen würde.
Wir reden hier jedoch von einer Frau die zur Polizei rennt und schwere Anschuldigungen (Lügen) erhebt. Die zum Gerichtstermin erscheint und 45 Minuten lang heulend erzählt was mein Mann ihr alles angetan habe, was gelogen ist und auch aufflog, weil eine und eins nicht zusammen passte.
Wir reden hier von einer Klage über 40.000 Euro im Ausland die sie für erlittene angebliche Seelenqualen einklagen will.
Aufgrund dieses Prozesses kann mein Mann sich seit über 3 Jahren nicht scheiden lassen und wir haben große Einbußen aufgrund der Steuer und können nicht heiraten. Das ganze zieht sich in die Länge und ein Ende ist nicht absehbar.
Ich nenne ihn meinen Mann weil wir religiös geheiratet haben, immerhin und weil wir ohne das Hindernis schon längst verheiratet wären.
Es sind noch weiter Prozesse am Laufen, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen will. Aber wir zahlen monatlich zusätzlich zum Kindesunterhalt horrende Anwaltskosten, weil immer mal hier und da ein Prozesstag ist.

Mein Mann war von alledem in der Zeit meiner Schwangerschaft und die ersten Monate nach der Geburt so mitgenommen und kirre, dass er nicht mehr er selbst war, sondern unheimliche Aggressionen entwickelte die er an mir ausließ. Daher habe ich damals wirklich die schlimmste Zeit meines Lebens erlebt. Es war einfach für einen einzelnen Menschen nicht mehr zu verkraften was da abgezogen wurde.
Es tut ihm heute leid dass es so lief, er hätte sich im Griff haben müssen und es gibt keine Rechtfertigung dafür.
Aber so eine Zeit will ich nie mehr mitmachen.

Nun würde mich jedoch etwas interessieren.
Denn mein Hauptanliegen sind zweierlei Dinge, wobei der ganze Rest eigentlich klar ist.
Erstens, dass es sich beim Kampf um das Kind um einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt handelt, weil ich gerade eine Woche vor der Geburt stehe und später immer noch Zeit dafür wäre sich gemeinsam eine Strategie einfallen zu lassen, statt eines undurchdachten Schnellschusses.
Zweites, geht es mir vor allem darum dass er das Kind unbegleitet sehen will und sie dadurch die Gelegenheit erhält ihn wegen Kindesmisshandlung oder -missbrauch anzuzeigen. Was bei enttäuschten Exfrauen übrigens keine Seltenheit ist und in der Praxis durch aus vorkommt.
Wodurch die Gefahr entsteht dass solch ein Beschuldigter gar gleich in U-Haft eingezogen werden kann und nach Ablauf einer gewissen Zeit der Arbeitgeber auch ein Kündigungsrecht hat.
Das sind meine Hauptanliegen.
Dass er sein Kind liebt, es sehen will etc. ist natürlich und klar.
Aber was ist mit den zwei genannten Punkten?
Wie stehst Du dazu? Dann darum geht es hier.

Nach allem was war, war bisher die Anwältin auch dafür dass mein Mann den Sohn nur in Obhut einer Begleitperson sehen sollte, um sich nicht weiter angreifbar zu machen.
Hinzu kommt, dass mein Mann ohne meine juristische Hilfe jetzt schon verurteilt worden wäre. Ich bin vom Fach und habe ihn da rausgehauen, mit sehr viel Einsatz, den ein Anwalt, der nur normal engagiert worden wäre, nicht hätte zeigen können.
Die Einstellung des Verfahrens basierte auf einer mehrseitigen akribisch ausgearbeiteten Stellungnahme die ich verfasst habe. Das ganze hat mich sehr mitgenommen und von der Familie sind mehrere Zeugen erschienen, die auch im Ausland erscheinen müssen, was uns viel Geld kosten wird.

Wieso sollen wir uns in die Gefahr bringen noch weiter rein zu rutschen, wenn wir doch wissen dass die Frau jede Gelegenheit zu schaden ergreift.
Das verstehe ich nicht.
Wenn das Kind älter ist und sich selbst artikulieren kann, dann kann er es immer noch unbegleitet sehen. Solange es jetzt so klein ist, kann die Mutter jede Lüge behaupten und es stünde Aussage gegen Aussage.
Solange er noch klein ist, kann man den Kontakt begleitet aufrecht halten, aber ein normaler ungeschützter Umgang ohne Zeugen sollte aus Selbstschutzgründen nicht stattfinden.

Umgekehrt: Wenn eine Mutter meint, dass der Mann eine Gefahr dastelle, ob nun für die Mutter oder das Kind, dann ist es doch auch gesellschaftlich und allgemein akzeptiert, wenn der Umgang begleitet stattfindet.
Hier stellt die Mutter eine Gefahr dar.

Vielleicht kam es für Dich so rüber als ob ich kein Verständnis für die Liebe meines Mannes zu seinem Sohn habe und es mir lieber wäre wenn er den Sohn hängen lässt.
Dass ich im Grunde nicht so eingestellt bin, sondern nur den Umständen entsprechend handle und denke, erkennt man bereits daran dass ich es begrüßen würde, wenn das Kind sogar bei uns leben könnte.
Auch darum habe ich seinerzeit gekämpft. Diese Option existiert jedoch nicht.

So jetzt hab ich wieder einen Roman geschrieben

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Februar 2010 um 8:50
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo Mama
Danke fürs Einklinken

Ich kann mir nicht vorstellen dass ich je in die Lage käme, dass mein Kind nicht bei mir sondern beim Partner leben würde.
Ich habe mein Leben lang darauf geachtet mich mit Menschen zu umgeben die nicht bösartig sind. Und soweit der Mensch sich nicht wirkliche Bösartigkeiten leistet, würde ich auch nicht gehen, wenn ich wüsste dass ich dadurch mein Kind verliere.
Ich würde trotz Unstimmigkeiten bleiben und bis zum letzten kämpfen und alles durchstehen.
Einfach nur wegen abgeflauter Liebe oder Zwistigkeiten würde ich nicht gehen, wenn ich dabei das Kind da lassen müsste.

Ich habe auch immer sehr darauf geachtet mit wem ich letztlich ein Kind zeuge. Mein Mann war da nicht so achtsam. Auch mein Ex war es nicht, also der mit den zwei Kindern.
Ich habe wirklich 35 Jahre lang sehr sehr gewissenhaft verhütet und es nie darauf ankommen lassen, weil mir das sehr wichtig war.
Daher denk ich kann ich mir den Luxus leisten behaupten zu können, dass bei mir das Risiko schon immer gering war ein Kind an einen Partner zu verlieren.

Wenn ich jedoch aber vorher schon wüsste, dass es dazu kommen könnte dass ich das Kind da lassen muss, also etwas in der Haupt meines Mannes gesteckt hätte, dann hätte ich mich einfach nicht so innig auf das Kind eingelassen. Ich hätte mich geschützt. Also ich meine gerade diesen Fall, wo wie hier, ein Umgang einfach mit unglaublichen Opfern verbunden ist.
Mein Vater hat eine 15jährige Tochter aus zweiter Ehe. Bis heute habe ich mich davor geschützt sie kennen zu lernen. Ich wollte Abstand dazu haben, weil ich wusste dass das ganze sehr problematisch werden wird. Und genau so kam es auch.
Mein Vater hat die Hölle durch gemacht mit der Frau und dem Kind. Da er nie richtig für mich da war, sah ich es nicht ein mich in die Problematik einzuklinken und wollte immer schon Distanz dazu. Die Umstände waren sehr schwierig.
Daher weiß ich dass ich sehr wohl jemanden der mit mir eng blutsverwandt ist auch abschreiben kann, wenn ich weiß dass ich sonst selbst dabei unter gehen können, wenn ich mich zu sehr einbinde.

Es ist klar dass er als Vater sein Kind sehen möchte und es sei ihm gegönnt darum zu kämpfen. Das ist nicht das Problem und darum geht es auch gar nicht, da es außer Frage steht, dass ihm das zusteht.
Es geht darum welchen Preis man dafür zahlt und ob es das Wert ist die Familie, die er nach eigenem Wunsch gegründet hat, zu gefährden.
Es wäre alles keine Frage, wenn die Ex einfach nur so wäre, wie die erste Ex Deines Mannes. Einfach nur das Kind zu entziehen ist im Gegensatz zu den Brocken die die Ex von meinem Mann bringt ein Kavaliersdelikt. Da hätte ich auch kein Problem mit wenn er um das Kind kämpfen würde.
Wir reden hier jedoch von einer Frau die zur Polizei rennt und schwere Anschuldigungen (Lügen) erhebt. Die zum Gerichtstermin erscheint und 45 Minuten lang heulend erzählt was mein Mann ihr alles angetan habe, was gelogen ist und auch aufflog, weil eine und eins nicht zusammen passte.
Wir reden hier von einer Klage über 40.000 Euro im Ausland die sie für erlittene angebliche Seelenqualen einklagen will.
Aufgrund dieses Prozesses kann mein Mann sich seit über 3 Jahren nicht scheiden lassen und wir haben große Einbußen aufgrund der Steuer und können nicht heiraten. Das ganze zieht sich in die Länge und ein Ende ist nicht absehbar.
Ich nenne ihn meinen Mann weil wir religiös geheiratet haben, immerhin und weil wir ohne das Hindernis schon längst verheiratet wären.
Es sind noch weiter Prozesse am Laufen, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen will. Aber wir zahlen monatlich zusätzlich zum Kindesunterhalt horrende Anwaltskosten, weil immer mal hier und da ein Prozesstag ist.

Mein Mann war von alledem in der Zeit meiner Schwangerschaft und die ersten Monate nach der Geburt so mitgenommen und kirre, dass er nicht mehr er selbst war, sondern unheimliche Aggressionen entwickelte die er an mir ausließ. Daher habe ich damals wirklich die schlimmste Zeit meines Lebens erlebt. Es war einfach für einen einzelnen Menschen nicht mehr zu verkraften was da abgezogen wurde.
Es tut ihm heute leid dass es so lief, er hätte sich im Griff haben müssen und es gibt keine Rechtfertigung dafür.
Aber so eine Zeit will ich nie mehr mitmachen.

Nun würde mich jedoch etwas interessieren.
Denn mein Hauptanliegen sind zweierlei Dinge, wobei der ganze Rest eigentlich klar ist.
Erstens, dass es sich beim Kampf um das Kind um einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt handelt, weil ich gerade eine Woche vor der Geburt stehe und später immer noch Zeit dafür wäre sich gemeinsam eine Strategie einfallen zu lassen, statt eines undurchdachten Schnellschusses.
Zweites, geht es mir vor allem darum dass er das Kind unbegleitet sehen will und sie dadurch die Gelegenheit erhält ihn wegen Kindesmisshandlung oder -missbrauch anzuzeigen. Was bei enttäuschten Exfrauen übrigens keine Seltenheit ist und in der Praxis durch aus vorkommt.
Wodurch die Gefahr entsteht dass solch ein Beschuldigter gar gleich in U-Haft eingezogen werden kann und nach Ablauf einer gewissen Zeit der Arbeitgeber auch ein Kündigungsrecht hat.
Das sind meine Hauptanliegen.
Dass er sein Kind liebt, es sehen will etc. ist natürlich und klar.
Aber was ist mit den zwei genannten Punkten?
Wie stehst Du dazu? Dann darum geht es hier.

Nach allem was war, war bisher die Anwältin auch dafür dass mein Mann den Sohn nur in Obhut einer Begleitperson sehen sollte, um sich nicht weiter angreifbar zu machen.
Hinzu kommt, dass mein Mann ohne meine juristische Hilfe jetzt schon verurteilt worden wäre. Ich bin vom Fach und habe ihn da rausgehauen, mit sehr viel Einsatz, den ein Anwalt, der nur normal engagiert worden wäre, nicht hätte zeigen können.
Die Einstellung des Verfahrens basierte auf einer mehrseitigen akribisch ausgearbeiteten Stellungnahme die ich verfasst habe. Das ganze hat mich sehr mitgenommen und von der Familie sind mehrere Zeugen erschienen, die auch im Ausland erscheinen müssen, was uns viel Geld kosten wird.

Wieso sollen wir uns in die Gefahr bringen noch weiter rein zu rutschen, wenn wir doch wissen dass die Frau jede Gelegenheit zu schaden ergreift.
Das verstehe ich nicht.
Wenn das Kind älter ist und sich selbst artikulieren kann, dann kann er es immer noch unbegleitet sehen. Solange es jetzt so klein ist, kann die Mutter jede Lüge behaupten und es stünde Aussage gegen Aussage.
Solange er noch klein ist, kann man den Kontakt begleitet aufrecht halten, aber ein normaler ungeschützter Umgang ohne Zeugen sollte aus Selbstschutzgründen nicht stattfinden.

Umgekehrt: Wenn eine Mutter meint, dass der Mann eine Gefahr dastelle, ob nun für die Mutter oder das Kind, dann ist es doch auch gesellschaftlich und allgemein akzeptiert, wenn der Umgang begleitet stattfindet.
Hier stellt die Mutter eine Gefahr dar.

Vielleicht kam es für Dich so rüber als ob ich kein Verständnis für die Liebe meines Mannes zu seinem Sohn habe und es mir lieber wäre wenn er den Sohn hängen lässt.
Dass ich im Grunde nicht so eingestellt bin, sondern nur den Umständen entsprechend handle und denke, erkennt man bereits daran dass ich es begrüßen würde, wenn das Kind sogar bei uns leben könnte.
Auch darum habe ich seinerzeit gekämpft. Diese Option existiert jedoch nicht.

So jetzt hab ich wieder einen Roman geschrieben

LG

Das sind Hintergründe...
...brutalster Art!

Hallo kleinermaulwurff,

ich bin schon erst einmal froh, dass Du mir mein Posting nicht übel nimmst, ich finde es im Foren immer ein wenig schwierig, etwas zu schreiben, ohne dass es falsch aufgefasst wird.
Meine Antwort stellte in keiner Weise ein Angriff dar, ich habe jetzt auch nicht das Gefühl, dass es so bei Dir ankam, oder?

Beim Lesen überkam mich zweimal der Gedanke - Dein Mann ist so typisch Mann, eine normal denkende Frau würde sich niemals in solch eine Situation bringen!

Deine rationale Art, sich für einen Mann, sich mit ihm zusammen für Kinder zu entscheiden, entspricht auch mehr meinem Naturell.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, bevor ich etwas wirklich entscheide, versuche ich in alle Richtungen abzuwägen. So kommst Du auch rüber.

Und weißt Du was? Das Verhalten Deines Mannes hat Ähnlichkeiten mit meinem jetzigen Partner. ER sagt ja von sich, ER hätte ja immer nur EIN Kind gewollt, das zweite mit Ex 1 ist ein "Kittkind" - ging ja schon mal in die Hose. Mit der zweiten Frau hat er wieder zwei Kinder bekommen, obwohl er eigentlich keine mehr wollte, aber SIE wollte Kinder, hatte ja schließlich noch keine. Also hat er Kinder gezeugt... DAS wäre mir nie im Leben passiert, never ever. ER ist auch so ein Typ Mann, der gerne mal Schnellschüsse macht, erst einmal handeln, dann denken und feststellen, dass es ganz schön Sch... war! Das bringt mich oft auf die Palme, eben weil ich ganz anders bin und mir denke, dass er sich so viele Dinge in seinem Leben einfacher hätte machen können.

Aber das ist jetzt nicht Thema, das Verhalten Deines Mannes erinnert mich nur ganz stark an den meinigen! Wahnsinn!

Die Ex Deines Mannes klingt wirklich saugefährlich und nach allem, was Du schreibst, würde ich wohl auch jeden Hebel in Bewegung setzen, MEINE Familie zu schützen, absolut. Begleiteter Umgang wäre m. E. auch das einzig Richtige - oder tatsächlich erst einmal keinen, so schlimm das auch sein mag. Unter den von Dir genannten Umständen gäbe es wohl tatsächlich nur hopp oder topp.

Ich kann Dir, nachdem ich das alles gelesen habe (mit gesträubtem Nackenhaar übrigens!), nur zustimmen, wenn Du schreibst, der Zeitpunkt ist der schlechteste überhaupt sowie das Drängen auf unbegleiteten Umgang hirnrissig ist.

Da gibt es wirklich nichts, aber auch gar nichts dagegen zu argumentieren, ich würde es in Deiner Situation genauso sehen.

Wieso tickt er denn plötzlich so? Grenzt das an eine Form des Masochismus? Sorry, aber unter diesen Umständen macht das überhaupt keinen Sinn. Das ist in meinen Augen wirklich wieder das Kind im Mann, das JETZT HABEN WILL. Sofort, auf der Stelle, nur zu seinen Bedingungen, egal, was dabei den Bach runter geht. Erst handeln, dann denken, wie vorhin schon gesagt...
Nein, dafür habe ich auch kein Verständnis und schon gar nicht, wenn meine und die Existenz meiner Familie daran hängt.

Meinen Partner regt es oft auf, dass ich so rational bin, alles durchdenken und abwägen muss, um mich und meinen Sohn abzusichern. Er meint, ich könne nicht immer versuchen, jedes Risiko zu meiden und würde mir damit auch manchen "Spaß" im Leben nehmen. Das mag auch durchaus sein. Aber wenn ich andererseits sehe, in welchen Unterhaltsverpflichtungen er steckt, wenn er allein jeden Monat gut 1.400 EUR an seine Kinder zu zahlen hat (zum Glück verdient er wenigstens so gut, dass er die Unterhalte vollständig aufbringen kann...), ihm allein damit ein Stück Lebensqualität genommen wird (sorry, klingt vielleicht böse) und die nächsten 20 Jahre bestimmt noch an die Exen gekettet ist, dann könnte ich kotzen und verstehe nicht, wieso MANN nicht Vorkehrungen trifft, um die Menge an Kinderlein, die man eigentlich nicht wollte, zu vermeiden.

Nicht falsch verstehen, er ist ein toller Vater, liebt seine Kinder über alles und reißt sich für die Jungs den Hintern auf. Aber die Denkweise dieses Mannes verstehe in mancherlei Hinsicht einfach nicht. Das ist mir zu unbekümmert und lasch. Eben nicht meine Denke...

Und so ähnlich schätze ich, dürfte es bei Dir und Deinem Mann sein? Irgendwelche "Aussetzer", die mit Nichts zu begründen sind?

Hm.

Schlimm, wirklich.

Tut mir leid, dass Du das gerade jetzt durchmachen musst...

Alles Liebe für Dich, viel Kraft und Durchhaltevermögen - und natürlich eine tolle Geburt!!!

99mama

Es tut mir leid, dass Du Dich mit diesen furchtbaren Problemen gerade jetzt auseinandersetzen musst.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Februar 2010 um 12:21
In Antwort auf anne_12927889

Das sind Hintergründe...
...brutalster Art!

Hallo kleinermaulwurff,

ich bin schon erst einmal froh, dass Du mir mein Posting nicht übel nimmst, ich finde es im Foren immer ein wenig schwierig, etwas zu schreiben, ohne dass es falsch aufgefasst wird.
Meine Antwort stellte in keiner Weise ein Angriff dar, ich habe jetzt auch nicht das Gefühl, dass es so bei Dir ankam, oder?

Beim Lesen überkam mich zweimal der Gedanke - Dein Mann ist so typisch Mann, eine normal denkende Frau würde sich niemals in solch eine Situation bringen!

Deine rationale Art, sich für einen Mann, sich mit ihm zusammen für Kinder zu entscheiden, entspricht auch mehr meinem Naturell.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, bevor ich etwas wirklich entscheide, versuche ich in alle Richtungen abzuwägen. So kommst Du auch rüber.

Und weißt Du was? Das Verhalten Deines Mannes hat Ähnlichkeiten mit meinem jetzigen Partner. ER sagt ja von sich, ER hätte ja immer nur EIN Kind gewollt, das zweite mit Ex 1 ist ein "Kittkind" - ging ja schon mal in die Hose. Mit der zweiten Frau hat er wieder zwei Kinder bekommen, obwohl er eigentlich keine mehr wollte, aber SIE wollte Kinder, hatte ja schließlich noch keine. Also hat er Kinder gezeugt... DAS wäre mir nie im Leben passiert, never ever. ER ist auch so ein Typ Mann, der gerne mal Schnellschüsse macht, erst einmal handeln, dann denken und feststellen, dass es ganz schön Sch... war! Das bringt mich oft auf die Palme, eben weil ich ganz anders bin und mir denke, dass er sich so viele Dinge in seinem Leben einfacher hätte machen können.

Aber das ist jetzt nicht Thema, das Verhalten Deines Mannes erinnert mich nur ganz stark an den meinigen! Wahnsinn!

Die Ex Deines Mannes klingt wirklich saugefährlich und nach allem, was Du schreibst, würde ich wohl auch jeden Hebel in Bewegung setzen, MEINE Familie zu schützen, absolut. Begleiteter Umgang wäre m. E. auch das einzig Richtige - oder tatsächlich erst einmal keinen, so schlimm das auch sein mag. Unter den von Dir genannten Umständen gäbe es wohl tatsächlich nur hopp oder topp.

Ich kann Dir, nachdem ich das alles gelesen habe (mit gesträubtem Nackenhaar übrigens!), nur zustimmen, wenn Du schreibst, der Zeitpunkt ist der schlechteste überhaupt sowie das Drängen auf unbegleiteten Umgang hirnrissig ist.

Da gibt es wirklich nichts, aber auch gar nichts dagegen zu argumentieren, ich würde es in Deiner Situation genauso sehen.

Wieso tickt er denn plötzlich so? Grenzt das an eine Form des Masochismus? Sorry, aber unter diesen Umständen macht das überhaupt keinen Sinn. Das ist in meinen Augen wirklich wieder das Kind im Mann, das JETZT HABEN WILL. Sofort, auf der Stelle, nur zu seinen Bedingungen, egal, was dabei den Bach runter geht. Erst handeln, dann denken, wie vorhin schon gesagt...
Nein, dafür habe ich auch kein Verständnis und schon gar nicht, wenn meine und die Existenz meiner Familie daran hängt.

Meinen Partner regt es oft auf, dass ich so rational bin, alles durchdenken und abwägen muss, um mich und meinen Sohn abzusichern. Er meint, ich könne nicht immer versuchen, jedes Risiko zu meiden und würde mir damit auch manchen "Spaß" im Leben nehmen. Das mag auch durchaus sein. Aber wenn ich andererseits sehe, in welchen Unterhaltsverpflichtungen er steckt, wenn er allein jeden Monat gut 1.400 EUR an seine Kinder zu zahlen hat (zum Glück verdient er wenigstens so gut, dass er die Unterhalte vollständig aufbringen kann...), ihm allein damit ein Stück Lebensqualität genommen wird (sorry, klingt vielleicht böse) und die nächsten 20 Jahre bestimmt noch an die Exen gekettet ist, dann könnte ich kotzen und verstehe nicht, wieso MANN nicht Vorkehrungen trifft, um die Menge an Kinderlein, die man eigentlich nicht wollte, zu vermeiden.

Nicht falsch verstehen, er ist ein toller Vater, liebt seine Kinder über alles und reißt sich für die Jungs den Hintern auf. Aber die Denkweise dieses Mannes verstehe in mancherlei Hinsicht einfach nicht. Das ist mir zu unbekümmert und lasch. Eben nicht meine Denke...

Und so ähnlich schätze ich, dürfte es bei Dir und Deinem Mann sein? Irgendwelche "Aussetzer", die mit Nichts zu begründen sind?

Hm.

Schlimm, wirklich.

Tut mir leid, dass Du das gerade jetzt durchmachen musst...

Alles Liebe für Dich, viel Kraft und Durchhaltevermögen - und natürlich eine tolle Geburt!!!

99mama

Es tut mir leid, dass Du Dich mit diesen furchtbaren Problemen gerade jetzt auseinandersetzen musst.


Nein es kam nicht als Angriff rüber. Ich habe mich eher über eine weitere Meinung gefreut.
Ich habe vielleicht auch viele nicht erklärt, weil hier schon eingige Meine Story aus meinem ersten Thread (ist auf Seite zwei zu finden ) kennen und aus dem Folgethread "die aktuelle Lage".

Stimmt, ich bin oft sehr rational, was auch nicht immer gut ist, weil das Gefühl manchmal intelligenter ist
Und das was manche Männer mal so larifari abziehen, ist gerade für eine Frau mit Vernunft nicht nachvollziehbar, aber eben typisch Mann.
Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Euch auch Welten aufeinander prallen und Du die besonnene bist. Gerade deshalb bekommen wir ja dann diese Probleme mit den Männern.

Irgendwie erleichtert es mich, dass Du nach den Schilderungen auch so klar diese Ansicht vertrittst.
Wieso handelt er so? Das frage ich mich ja grad auch. Mir kamen ein paar Antworten in den Sinn.
Es kann sein dass seine Familie dahinter steckt, weil ich ja schon mitbekam, wie seine unterbelichtete Schwester ihn vehement dazu aufforderte sich beim Jugendamt etc. für das Kind einzusetzen. Wer weiß was die Eltern noch so gesagt haben. Krieg ich ja vieles nicht mit.
Die Schwester ist seit ich zum zweiten mal schwanger bin klar eifersüchtig auf mich. sie wäre mit einem weiteren kind völlig überfordert, galt jedoch immer als so belastbar und fleißig.
Ich war bei der Schwiegermutter mit meiner Schwangerschaft in Ungnade gefallen obwohl sie mich vorher so gut fand.
Jetzt wo die Schwiegermutter gesehen hat wie gut ich das mit dem Kind hinkriege und mir sogar noch eine weitere Schwangerschaft zutraue, hat sich das Blatt gewendet und die Frau ist auf einmal nett und besundernd zu mir.
Das ist auch der Tochter wohl aufgefallen, die natürlich auch gleichzeitig mit meinem Mann konkurriert.
Ich will daher meinen, dass sie es nicht gut mit uns meint und es ihr lieber wäre, wenn wir nicht die heile Familie mit zwei Kindern sind, sondern wieder so ein Problemfall, wo das Kind der Ex und die Probleme mit der Ex im Vordergrund als Thema stehen. Dann wäre die Schwester wieder obenauf.

Gleichzeitig denke ich dass mein Mann wegen der Geburt unseres zweiten Sohnes vielleicht auch wieder ein schlechtes Gewissen bekommen hat und natürlich auch will dass der ältere Sohn seinen Bruder kennen lernen soll.

Also man kann hier nur spekulieren.

Ja, voll der Spaß 1.400 Euro zu zahlen Ich bin auch eher der vorsichtige Typ und könnte mit vielem ach einfach nicht leben und verzichte dann lieber auf den Spaß.

Weißt Du, so Männer wie die unseren sind ganz besonders darauf angewiesen dass ihr gegenüber wenigstens vernünftig ist. Wenn sie an den falschen geraten, dann kommt es zum Schaden und zur Abwärtsspirale, wie man ja gut sehen kann.
Nach all der Erfahrung mit Frauen die so unvernünftig wie sie selbst waren, suchen sie natürlich nach der Sicherheit eines gegenübers, wie wir sie vermitteln können.
Daher denke ich dass es kein Zufall ist, dass sie mit Frauen wie wir es sind zusammen sind, nach dem erlebten. Sie sind halt auch aus Erfahrung schlau geworden.

Danke auch für Deine lieben Worte

Lieben Gruß

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19. Februar 2010 um 13:38
In Antwort auf kleinermaulwurff


Nein es kam nicht als Angriff rüber. Ich habe mich eher über eine weitere Meinung gefreut.
Ich habe vielleicht auch viele nicht erklärt, weil hier schon eingige Meine Story aus meinem ersten Thread (ist auf Seite zwei zu finden ) kennen und aus dem Folgethread "die aktuelle Lage".

Stimmt, ich bin oft sehr rational, was auch nicht immer gut ist, weil das Gefühl manchmal intelligenter ist
Und das was manche Männer mal so larifari abziehen, ist gerade für eine Frau mit Vernunft nicht nachvollziehbar, aber eben typisch Mann.
Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Euch auch Welten aufeinander prallen und Du die besonnene bist. Gerade deshalb bekommen wir ja dann diese Probleme mit den Männern.

Irgendwie erleichtert es mich, dass Du nach den Schilderungen auch so klar diese Ansicht vertrittst.
Wieso handelt er so? Das frage ich mich ja grad auch. Mir kamen ein paar Antworten in den Sinn.
Es kann sein dass seine Familie dahinter steckt, weil ich ja schon mitbekam, wie seine unterbelichtete Schwester ihn vehement dazu aufforderte sich beim Jugendamt etc. für das Kind einzusetzen. Wer weiß was die Eltern noch so gesagt haben. Krieg ich ja vieles nicht mit.
Die Schwester ist seit ich zum zweiten mal schwanger bin klar eifersüchtig auf mich. sie wäre mit einem weiteren kind völlig überfordert, galt jedoch immer als so belastbar und fleißig.
Ich war bei der Schwiegermutter mit meiner Schwangerschaft in Ungnade gefallen obwohl sie mich vorher so gut fand.
Jetzt wo die Schwiegermutter gesehen hat wie gut ich das mit dem Kind hinkriege und mir sogar noch eine weitere Schwangerschaft zutraue, hat sich das Blatt gewendet und die Frau ist auf einmal nett und besundernd zu mir.
Das ist auch der Tochter wohl aufgefallen, die natürlich auch gleichzeitig mit meinem Mann konkurriert.
Ich will daher meinen, dass sie es nicht gut mit uns meint und es ihr lieber wäre, wenn wir nicht die heile Familie mit zwei Kindern sind, sondern wieder so ein Problemfall, wo das Kind der Ex und die Probleme mit der Ex im Vordergrund als Thema stehen. Dann wäre die Schwester wieder obenauf.

Gleichzeitig denke ich dass mein Mann wegen der Geburt unseres zweiten Sohnes vielleicht auch wieder ein schlechtes Gewissen bekommen hat und natürlich auch will dass der ältere Sohn seinen Bruder kennen lernen soll.

Also man kann hier nur spekulieren.

Ja, voll der Spaß 1.400 Euro zu zahlen Ich bin auch eher der vorsichtige Typ und könnte mit vielem ach einfach nicht leben und verzichte dann lieber auf den Spaß.

Weißt Du, so Männer wie die unseren sind ganz besonders darauf angewiesen dass ihr gegenüber wenigstens vernünftig ist. Wenn sie an den falschen geraten, dann kommt es zum Schaden und zur Abwärtsspirale, wie man ja gut sehen kann.
Nach all der Erfahrung mit Frauen die so unvernünftig wie sie selbst waren, suchen sie natürlich nach der Sicherheit eines gegenübers, wie wir sie vermitteln können.
Daher denke ich dass es kein Zufall ist, dass sie mit Frauen wie wir es sind zusammen sind, nach dem erlebten. Sie sind halt auch aus Erfahrung schlau geworden.

Danke auch für Deine lieben Worte

Lieben Gruß


Noch etwas zum Hintergrund. Die Ex hat ja schon eine Tochter von ihrem ersten Exmann. Den hat sie nach der Trennung auch angezeigt, weswegen der auch große Probleme bekommen hatte und auch das Kind nicht sehen konnte. Sie ist also schon geübt.
Sie benutzt und missbraucht auch Frauenverbände für ihre juristischen Aktivitäten. Die Anwälting ist auch Frauenrechtlerin. Sie lullt die ein mit der Behauptung Gewalt in der Ehe etc.
Die Wahrheit ist jedoch dass sie gewalttätig war. Sowohl gegenüber meinem Mann als auch gegenüber den Kindern.
Irgendwann hat mein mann das nicht mehr hinnehmen können. Hinzu kamen psychische Labilität und Ausbrüche etc.
Wenn man sie so sieht denkt man es nicht, weil sie nach außen ein gutes Bild abgeben kann bzw. gut schauspielern.
Ich glaube jedoch meinem Mann, auch weil sehr glaubwürdige Verwandte Zeugen von Situationen waren, in denen sie ausrastete und meinen Mann körperlich angriff oder das Kind würgte etc.
Also ziemlich schizo die Frau.

Ich sag ja immer dass man sich eigentlich vor solchen Menschen nicht wirklich schützen kann. Sondern nur dadurch, indem man sich von vornherein von solchen Menschen fern hält und lernt die Menschen gut auszuwählen.
Wenn man erst einmal sich auf so jemanden eingelassen hat, muss man auch damit rechnen, dass viel negatives auf einen einprasselt. Man kann dann nur noch passiv abwehren und sich distanzieren.
Aber das was mein Mann gerade macht, ist etwas anderes. Daher eben meine Bedenken.
Und für so jemand vorsichtigen und risikoscheuen wie mich, ist es natürlich eine Qual zu wissen, dass da solch ein unberechenbarer Mensch eventuell Einfluss auf mein Leben erhalten kann. Völlig entgegen meiner sonstigen Art zu leben.

LG

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