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Mein Mann ist keine Unterstützung

22. Dezember 2019 um 4:30 Letzte Antwort: 30. Dezember 2019 um 9:25

Hallo!

Wir sind fast 5 Jahre verheiratet (17 Jahre zusammen) und haben ein kleine Tochter miteinander. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich ab Jänner anfangs 20 Std. Aufgrund meiner Dienstzeiten schaut mein Mann gelegentlich auf unsere Tochter. Wie das funktionieren soll, ich weiß es nicht. Er ist oft so unbeholfen, phasenweise denke ich wo der Hausverstand ist. Oft habe ich den Eindruck, das Interesse fehlt. Dauernd läuft der Fernseher oder er hängt mit dem Handy auf der Couch rum. Mit der Tochter beschäftigt er sich wenig bis gar nicht. Helfen tut er mir wenig bis gar nicht. Wenn er auf die Tochter aufpasst, weil ich kurz weg bin, bleibt alles stehen und liegen. Nichts räumt er zurück. Das Gegenteil ist der Fall. Bin ich davor mit der Küche nicht fertig geworden, bleibt das auch so... 
Sehr oft tut er einfach was er will, entscheidet spontan. Seine Termine betrachtet er sowieso als obere Priorität, ebenso seine Freunde. Verzicht ist eher ein Fremdwort für ihn. Wenn er muss, granteld er rum. Wenn er dann was tut macht er es halbherzig. Wenn ich was will, muss ich immer warten, bekommt er eine Nachricht auf sein Smartphone hüpft er sofort auf. Ich gebe wirklich Alles was ich geben kann, tue und mache. Doch langsam hab ich keine Geduld mehr. 
Liebe Grüße, Sandra

 

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22. Dezember 2019 um 16:40

Hast du mit ihm offen darüber gesprochen und auch mal gefragt ob er mit der momentanen Situation glücklich ist? Vllt stören ihn auch Dinge, daher zieht er es sich zurück. Ich würde es zumindest mal ansprechen. Mich irritiert auch, dass er zum Handy eilt wenn ihm jmd schreibt?! 

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22. Dezember 2019 um 16:51

und vor dem Kind hat er so super mitgeholfen??

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22. Dezember 2019 um 19:43
In Antwort auf user1076356624

Hallo!

Wir sind fast 5 Jahre verheiratet (17 Jahre zusammen) und haben ein kleine Tochter miteinander. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich ab Jänner anfangs 20 Std. Aufgrund meiner Dienstzeiten schaut mein Mann gelegentlich auf unsere Tochter. Wie das funktionieren soll, ich weiß es nicht. Er ist oft so unbeholfen, phasenweise denke ich wo der Hausverstand ist. Oft habe ich den Eindruck, das Interesse fehlt. Dauernd läuft der Fernseher oder er hängt mit dem Handy auf der Couch rum. Mit der Tochter beschäftigt er sich wenig bis gar nicht. Helfen tut er mir wenig bis gar nicht. Wenn er auf die Tochter aufpasst, weil ich kurz weg bin, bleibt alles stehen und liegen. Nichts räumt er zurück. Das Gegenteil ist der Fall. Bin ich davor mit der Küche nicht fertig geworden, bleibt das auch so... 
Sehr oft tut er einfach was er will, entscheidet spontan. Seine Termine betrachtet er sowieso als obere Priorität, ebenso seine Freunde. Verzicht ist eher ein Fremdwort für ihn. Wenn er muss, granteld er rum. Wenn er dann was tut macht er es halbherzig. Wenn ich was will, muss ich immer warten, bekommt er eine Nachricht auf sein Smartphone hüpft er sofort auf. Ich gebe wirklich Alles was ich geben kann, tue und mache. Doch langsam hab ich keine Geduld mehr. 
Liebe Grüße, Sandra

 

Grundsätzlich basiert eine Beziehung auf Vertrauen ....
Also vertraue Ihm einfach , dass er auf seine Tochter gut achten wird..man wächst mit der Verantwortung 
Manche Menschen brauchen klare Ansagen , Was genau Er zu tun hat
Ein Haushaltsplan wäre vielleicht eine gute Sache ..und Reden ...


 

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22. Dezember 2019 um 20:57
In Antwort auf 10diva

Grundsätzlich basiert eine Beziehung auf Vertrauen ....
Also vertraue Ihm einfach , dass er auf seine Tochter gut achten wird..man wächst mit der Verantwortung 
Manche Menschen brauchen klare Ansagen , Was genau Er zu tun hat
Ein Haushaltsplan wäre vielleicht eine gute Sache ..und Reden ...


 

Finde ich auch.
Keine Sätze mit. " Die Spülmaschine muss noch ausgeräumt werden".
oder : Könntest du bitte die Spülmaschine ausräumen?"

Sondern: "Du musst ein paar Dinge erledigen, habe sie dir aufgeschrieben, damit du es nicht vergisst."

Bei den all den "müssten, sollten, könnten, bitte, bitte, bitte's " reagieren die nicht darauf.

Wenn er mosert, dann Klartext reden. Ihr seid eine Familie mit einem gemeinsamen Haushalt und keine Studenten WG mit Putzplan Versuch, wo sich jeder drückt.
Sein Hintern sitzt auf den gleichen Klo wie deiner. Also darf er auch mal das Ding neben dem Klo benutzen und den Putzlappen schwingen.


 

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22. Dezember 2019 um 21:51
In Antwort auf herzmensch2019

Hast du mit ihm offen darüber gesprochen und auch mal gefragt ob er mit der momentanen Situation glücklich ist? Vllt stören ihn auch Dinge, daher zieht er es sich zurück. Ich würde es zumindest mal ansprechen. Mich irritiert auch, dass er zum Handy eilt wenn ihm jmd schreibt?! 

Ich werde noch einmal versuchen mit ihm über die momemtane Situation zu sprechen. Ich hoffe wirklich, dass ich/wir es hinkriegen. Danke für die Ratschläge. 

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22. Dezember 2019 um 21:53
In Antwort auf carina2019

und vor dem Kind hat er so super mitgeholfen??

Vorher hat er mehr mitgeholfen. Ich glaube, dass er sich hin und wieder denkt, dass ich ja eh beim Kind zuhause bin. 

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23. Dezember 2019 um 17:09
In Antwort auf user1076356624

Vorher hat er mehr mitgeholfen. Ich glaube, dass er sich hin und wieder denkt, dass ich ja eh beim Kind zuhause bin. 

naja da hat er ja auch irgendwie recht...  heißt nicht dass er gar nichts machen muss, aber dass der Großteil dann dir Überlassen ist wenn du den ganzen Tag daheim bist und er auf Arbeit, ist meiner Meinung nach okay.  wird sich ja ändern wenn du wieder arbeiten gehst.... 

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23. Dezember 2019 um 19:24
In Antwort auf carina2019

naja da hat er ja auch irgendwie recht...  heißt nicht dass er gar nichts machen muss, aber dass der Großteil dann dir Überlassen ist wenn du den ganzen Tag daheim bist und er auf Arbeit, ist meiner Meinung nach okay.  wird sich ja ändern wenn du wieder arbeiten gehst.... 

Und genau da ist das Problem, es wird sich nicht ändern sobald sie wieder arbeiten geht. Meinst du, so ein fauler Mann der keinen Meter mit denkt, legt nen Schalter um? Dann ist es immer noch selbstverständlich dass sie alles macht... ich weiß von was ich rede. 

TE da hilft nur Klartext reden, er MUSS mit helfen. Es ist euer Kind, euer Haushalt, euer Leben. 

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29. Dezember 2019 um 7:17
In Antwort auf carina2019

naja da hat er ja auch irgendwie recht...  heißt nicht dass er gar nichts machen muss, aber dass der Großteil dann dir Überlassen ist wenn du den ganzen Tag daheim bist und er auf Arbeit, ist meiner Meinung nach okay.  wird sich ja ändern wenn du wieder arbeiten gehst.... 

Bitte! Das heißt aber nicht, dass er ein größeres Chaos hinterlässt, wenn sie unterwegs ist und er das Kind beaufsichtigt!!! Er bricht sich keinen Zacken aus der Krone die Bude währenddem in Schuss zu halten oder bringen, wenn was liegen blieb!

Liebe TS, ich würde mindestens einen oder sogar zwei Abende in der Woche frei nehmen, an denen du nur etwas für dich machst. Freundinnen treffen, schwimmen gehen, zum Sport, spazieren gehen, was auch immer DU magst! Setz dich da unbedingt durch. Klar, wird er anfangs mosern aber das gibt sich - sofern du stark bleibst und es durchziehst. Er wird sich schon dran gewöhnen (ging mir mal ähnlich und wir haben drei Kinder, ich denk mir, bin ich nicht der Egoist, ist er es. Er war es lange ganz selbstverständlich, inzwischen habe ich dies von ihm gelernt. Natürlich sprechen wir uns ab aber keiner kommt mehr zu kurz, beide zufrieden).

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30. Dezember 2019 um 9:25
In Antwort auf user1076356624

Hallo!

Wir sind fast 5 Jahre verheiratet (17 Jahre zusammen) und haben ein kleine Tochter miteinander. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich ab Jänner anfangs 20 Std. Aufgrund meiner Dienstzeiten schaut mein Mann gelegentlich auf unsere Tochter. Wie das funktionieren soll, ich weiß es nicht. Er ist oft so unbeholfen, phasenweise denke ich wo der Hausverstand ist. Oft habe ich den Eindruck, das Interesse fehlt. Dauernd läuft der Fernseher oder er hängt mit dem Handy auf der Couch rum. Mit der Tochter beschäftigt er sich wenig bis gar nicht. Helfen tut er mir wenig bis gar nicht. Wenn er auf die Tochter aufpasst, weil ich kurz weg bin, bleibt alles stehen und liegen. Nichts räumt er zurück. Das Gegenteil ist der Fall. Bin ich davor mit der Küche nicht fertig geworden, bleibt das auch so... 
Sehr oft tut er einfach was er will, entscheidet spontan. Seine Termine betrachtet er sowieso als obere Priorität, ebenso seine Freunde. Verzicht ist eher ein Fremdwort für ihn. Wenn er muss, granteld er rum. Wenn er dann was tut macht er es halbherzig. Wenn ich was will, muss ich immer warten, bekommt er eine Nachricht auf sein Smartphone hüpft er sofort auf. Ich gebe wirklich Alles was ich geben kann, tue und mache. Doch langsam hab ich keine Geduld mehr. 
Liebe Grüße, Sandra

 

Hi, also eine schwierige Situation bei euch! Bitte nicht falsch verstehen, aber war er schon immer so? Hattest du früher noch die rosarote Brille auf nun kommt die Realität zum Vorschein?! Du musst bzw ihr an eurer Beziehung arbeiten. Ich habe mehrere Freundinnen, die solch ein Exemplar zu Hause sitzen haben, nichts tun aber fordern, ich frag mich da immer, hat man das nötig??? Mein Mann macht mit und geht auch Vollzeit arbeiten! Das geht gar nicht, so ein Verhalten zu dulden, tanzt dir auf der Nase herum. Er hat die gleiche Verantwortung wie du und muss sich vernünftig um eure Tochter kümmern. Falls ihr noch mehr Kinder wollt, es wird nicht leichter-NEIN wirds nicht! Dein Traummann muss aufwachen und was tun, genau wie du, nicht nur ertragen, etwas sagen, stark sein für dich und deine Tochter. Ich war schon verheiratet und lasse mir nichts mehr gefallen und verstehe es einfach nicht, warum Frauen das tun. Ich liebe meinen Mann über alles, aber auch meine Kinder und mich selbst und das vergessen fast alle Frauen- sich selbst

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