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Mein Mann hat sich mit unserem Geld aus dem Staub gemacht

15. Februar um 12:00 Letzte Antwort: 19. Februar um 15:13

Hallo Zusammen, ich bin aktuell sehr ratlos. Mein Ehemann hat sich Anfang des Monats an unserem Konto zu schaffen gemacht und sich dann aus dem Staub gemacht. Ich habe nichts mehr von ihm gehört und möchte es auch nicht mehr. Ich stehe mit meinen Kindern nun vor dem Nichts. Es sind keine Fixkosten gezahlt und ich weiß auch noch nicht wie wir den Monat überstehen sollen. Es ist so, das ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehe und an sich nicht hilfsbedürftig bin. Das sieht das Amt auch so, deswegen habe ich dort trotz der Notsituation eine Ablehnung erhalten. Aufgrund meiner wirtschaftlichen Situation ist ein Darlehen durch die Bank auch nicht möglich. Auch karitative Einrichtungen haben mich mit selber Begründung abgelehnt. In der Kirche können wir immerhin am Nachmittagstisch Teil haben. Für die Tafel bedarf es hier einer Anmeldung die auch einem anderen Personenkreis vorbehalten ist.Mein Arbeitgeber hat einen Vorschuss verneint, es ist zum Verzweifeln. Verwandte / Bekannte scheiden aus, da die wenigen die da sind auch nicht unbedingt helfen können.Inzwischen habe ich Vermieter , Strom usw. angeschrieben ob eine Stundung möglich ist, teilweise werden jedoch nächsten Monat die doppelten Abschläge verlangt.Ich habe bereits einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt, was sich auch nicht so einfach gestaltet, da mein Mann scheinbar noch keine Meldeadresse hat ( ich habe ihn nach der Aktion beim Bürgeramt abgemeldet, da der Mietvertrag allein auf mich läuft) und niemand weiß wo er sich aufhält.Ich habe auch schon ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt wahrgenommen. Dieser machte keine großen Hoffnungen, es war ein gemeinsames Konto. Ein Anteil Stunde ihm sogar zu. Den Rest könnte ich zivilrechtlich einklagen. Jedoch verspricht dies nicht viel Erfolg, denn ich habe bisher die Brötchen verdient und er saß nur zuhause. Mir tut es in der Seele weh, das mein Sohn seine Geburtstagsfeier absagen muss und auch kein Geschenk bekommen wird. Jedoch ist meine größte Sorge den Monat zu überstehen, die Lebensmittel sind nahezu aufgebraucht. Ich habe keine Vermögensgegenstände die ich verwerten kann. Ich war bisher noch nicht in so einer Situation und ich hätte nicht gedacht das Menschen die arbeiten in einer Notsituation so hängen gelassen werden, obwohl Kinder im Spiel sind.Meine Frage daher. Ich möchte das meine Anfrage nicht falsch verstanden wird. Ich würde mich lediglich über einen Rat freuen? Hat irgendjemand noch einen Tip oder eine Idee außer Caritas/Diakonie und Kirche ? 
Oder kennt jemand vielleicht etwas wo man schnell einen Job am Wochenende mit sofortiger Bezahlung findet ? 
danke. 

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15. Februar um 14:23

Spontan hätte ich auch dazu geraten, ihn wegen Diebstahls anzuzeigen! Er hätte nur die Hälfte abheben dürfen! Muss die Polizei dann nicht reagieren?!!!

Ich kann es nur immer wieder aufs neue raten: kein gemeinsames Konto! (für dich leider zu spät)

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15. Februar um 16:16
In Antwort auf sabbeline12

Hallo Zusammen, ich bin aktuell sehr ratlos. Mein Ehemann hat sich Anfang des Monats an unserem Konto zu schaffen gemacht und sich dann aus dem Staub gemacht. Ich habe nichts mehr von ihm gehört und möchte es auch nicht mehr. Ich stehe mit meinen Kindern nun vor dem Nichts. Es sind keine Fixkosten gezahlt und ich weiß auch noch nicht wie wir den Monat überstehen sollen. Es ist so, das ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehe und an sich nicht hilfsbedürftig bin. Das sieht das Amt auch so, deswegen habe ich dort trotz der Notsituation eine Ablehnung erhalten. Aufgrund meiner wirtschaftlichen Situation ist ein Darlehen durch die Bank auch nicht möglich. Auch karitative Einrichtungen haben mich mit selber Begründung abgelehnt. In der Kirche können wir immerhin am Nachmittagstisch Teil haben. Für die Tafel bedarf es hier einer Anmeldung die auch einem anderen Personenkreis vorbehalten ist.Mein Arbeitgeber hat einen Vorschuss verneint, es ist zum Verzweifeln. Verwandte / Bekannte scheiden aus, da die wenigen die da sind auch nicht unbedingt helfen können.Inzwischen habe ich Vermieter , Strom usw. angeschrieben ob eine Stundung möglich ist, teilweise werden jedoch nächsten Monat die doppelten Abschläge verlangt.Ich habe bereits einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt, was sich auch nicht so einfach gestaltet, da mein Mann scheinbar noch keine Meldeadresse hat ( ich habe ihn nach der Aktion beim Bürgeramt abgemeldet, da der Mietvertrag allein auf mich läuft) und niemand weiß wo er sich aufhält.Ich habe auch schon ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt wahrgenommen. Dieser machte keine großen Hoffnungen, es war ein gemeinsames Konto. Ein Anteil Stunde ihm sogar zu. Den Rest könnte ich zivilrechtlich einklagen. Jedoch verspricht dies nicht viel Erfolg, denn ich habe bisher die Brötchen verdient und er saß nur zuhause. Mir tut es in der Seele weh, das mein Sohn seine Geburtstagsfeier absagen muss und auch kein Geschenk bekommen wird. Jedoch ist meine größte Sorge den Monat zu überstehen, die Lebensmittel sind nahezu aufgebraucht. Ich habe keine Vermögensgegenstände die ich verwerten kann. Ich war bisher noch nicht in so einer Situation und ich hätte nicht gedacht das Menschen die arbeiten in einer Notsituation so hängen gelassen werden, obwohl Kinder im Spiel sind.Meine Frage daher. Ich möchte das meine Anfrage nicht falsch verstanden wird. Ich würde mich lediglich über einen Rat freuen? Hat irgendjemand noch einen Tip oder eine Idee außer Caritas/Diakonie und Kirche ? 
Oder kennt jemand vielleicht etwas wo man schnell einen Job am Wochenende mit sofortiger Bezahlung findet ? 
danke. 

und die Beziehung lief gut davor?   

ich würde trotzdem klagen!!!

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15. Februar um 17:22
In Antwort auf sabbeline12

Hallo Zusammen, ich bin aktuell sehr ratlos. Mein Ehemann hat sich Anfang des Monats an unserem Konto zu schaffen gemacht und sich dann aus dem Staub gemacht. Ich habe nichts mehr von ihm gehört und möchte es auch nicht mehr. Ich stehe mit meinen Kindern nun vor dem Nichts. Es sind keine Fixkosten gezahlt und ich weiß auch noch nicht wie wir den Monat überstehen sollen. Es ist so, das ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehe und an sich nicht hilfsbedürftig bin. Das sieht das Amt auch so, deswegen habe ich dort trotz der Notsituation eine Ablehnung erhalten. Aufgrund meiner wirtschaftlichen Situation ist ein Darlehen durch die Bank auch nicht möglich. Auch karitative Einrichtungen haben mich mit selber Begründung abgelehnt. In der Kirche können wir immerhin am Nachmittagstisch Teil haben. Für die Tafel bedarf es hier einer Anmeldung die auch einem anderen Personenkreis vorbehalten ist.Mein Arbeitgeber hat einen Vorschuss verneint, es ist zum Verzweifeln. Verwandte / Bekannte scheiden aus, da die wenigen die da sind auch nicht unbedingt helfen können.Inzwischen habe ich Vermieter , Strom usw. angeschrieben ob eine Stundung möglich ist, teilweise werden jedoch nächsten Monat die doppelten Abschläge verlangt.Ich habe bereits einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt, was sich auch nicht so einfach gestaltet, da mein Mann scheinbar noch keine Meldeadresse hat ( ich habe ihn nach der Aktion beim Bürgeramt abgemeldet, da der Mietvertrag allein auf mich läuft) und niemand weiß wo er sich aufhält.Ich habe auch schon ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt wahrgenommen. Dieser machte keine großen Hoffnungen, es war ein gemeinsames Konto. Ein Anteil Stunde ihm sogar zu. Den Rest könnte ich zivilrechtlich einklagen. Jedoch verspricht dies nicht viel Erfolg, denn ich habe bisher die Brötchen verdient und er saß nur zuhause. Mir tut es in der Seele weh, das mein Sohn seine Geburtstagsfeier absagen muss und auch kein Geschenk bekommen wird. Jedoch ist meine größte Sorge den Monat zu überstehen, die Lebensmittel sind nahezu aufgebraucht. Ich habe keine Vermögensgegenstände die ich verwerten kann. Ich war bisher noch nicht in so einer Situation und ich hätte nicht gedacht das Menschen die arbeiten in einer Notsituation so hängen gelassen werden, obwohl Kinder im Spiel sind.Meine Frage daher. Ich möchte das meine Anfrage nicht falsch verstanden wird. Ich würde mich lediglich über einen Rat freuen? Hat irgendjemand noch einen Tip oder eine Idee außer Caritas/Diakonie und Kirche ? 
Oder kennt jemand vielleicht etwas wo man schnell einen Job am Wochenende mit sofortiger Bezahlung findet ? 
danke. 

Du hast ja schon wichtige Maßnahmen ergriffen. Es ist ganz wichtig mit Vermieter usw. in Kontakt zu bleiben.

Hast du schon von deinem Vermieter gehört? Will er/sie die komplette Miete für zwei Monate im März? 

Was Nahrungsmittel für den Rest des Monats betrifft. Da könnten euch Freunde und Verwanddoch ein bischen helfen. Da reichen doch auch kleinere Beiträge on ein paar Leuten und ihr könnt für den Rest des Monats einkaufen. 

Wenn du nicht jeden persönlich fragen willst, dann mach ein Gofundme page und schicke es Deinen Bekannten und Freunden zu. 

Hast du eine Kreditkarte? In so einer Situation würde ich zur Überbrückung auch Geld von der Kreditkarte nehmen. 

Ein Nebenjob wäre vielleicht für einige Monate sinnvoll. Dann hättest du es einfach die verpasste Miete usw. zu bezahlen. 

Am Wochenende vielleicht in der Gastronomie? 
 

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15. Februar um 17:38

Wenn es an Lebensmitteln und anderen absolut essenziellen Dingen fehlt, musst du dein Netzwerk aus Freunden und Familie aktivieren. Genaudazu sind die doch da - man geht zusammen durch dick und dünn und unterstützt, wenn notwendig. Ausstehende Miete und Strom etc kann man vielleicht in Raten abzahlen? Wenn dein Mann weg ist und ihr euch trennt, muss er dann nicht Unterhalt für die Kinder zahlen? Solange er nicht zahlt, springt das Amt ein ... Tagesjobs gibt es überall - vielleicht auf dem Wochenmarkt, in einem Café oder in einem Hotel ... es gibt viele Möglichkeiten, bedenk aber auch die anfallenden Steuetn, da du einen Vollzeitjob hast und der Nebenjob anders versteuert wird und dem Hauptjob nicht in die Quere kommen darf. Kopf hoch, das wuppst du! Du hast schon so viel unternommen und versucht, du schaffst auch die nächsten Wochen bis zur Gehaltszahlung.

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15. Februar um 19:50

Familie und Freunde werden dir doch sicher Geld für Nahrungsmittel ausleihen können?! Die werden doch nicht alle bis auf den letzten Euro pleite sein, oder?
Aber unfassbar, dass ein Elternteil das Konto plündert und sich dann einfach vom Acker macht!! Das Konto ist für ihn hoffentlich nicht mehr zugänglich, oder? Nicht, dass er im kommenden Monat sofort wieder alles abhebt. 

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15. Februar um 20:10
In Antwort auf sabbeline12

Hallo Zusammen, ich bin aktuell sehr ratlos. Mein Ehemann hat sich Anfang des Monats an unserem Konto zu schaffen gemacht und sich dann aus dem Staub gemacht. Ich habe nichts mehr von ihm gehört und möchte es auch nicht mehr. Ich stehe mit meinen Kindern nun vor dem Nichts. Es sind keine Fixkosten gezahlt und ich weiß auch noch nicht wie wir den Monat überstehen sollen. Es ist so, das ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehe und an sich nicht hilfsbedürftig bin. Das sieht das Amt auch so, deswegen habe ich dort trotz der Notsituation eine Ablehnung erhalten. Aufgrund meiner wirtschaftlichen Situation ist ein Darlehen durch die Bank auch nicht möglich. Auch karitative Einrichtungen haben mich mit selber Begründung abgelehnt. In der Kirche können wir immerhin am Nachmittagstisch Teil haben. Für die Tafel bedarf es hier einer Anmeldung die auch einem anderen Personenkreis vorbehalten ist.Mein Arbeitgeber hat einen Vorschuss verneint, es ist zum Verzweifeln. Verwandte / Bekannte scheiden aus, da die wenigen die da sind auch nicht unbedingt helfen können.Inzwischen habe ich Vermieter , Strom usw. angeschrieben ob eine Stundung möglich ist, teilweise werden jedoch nächsten Monat die doppelten Abschläge verlangt.Ich habe bereits einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt, was sich auch nicht so einfach gestaltet, da mein Mann scheinbar noch keine Meldeadresse hat ( ich habe ihn nach der Aktion beim Bürgeramt abgemeldet, da der Mietvertrag allein auf mich läuft) und niemand weiß wo er sich aufhält.Ich habe auch schon ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt wahrgenommen. Dieser machte keine großen Hoffnungen, es war ein gemeinsames Konto. Ein Anteil Stunde ihm sogar zu. Den Rest könnte ich zivilrechtlich einklagen. Jedoch verspricht dies nicht viel Erfolg, denn ich habe bisher die Brötchen verdient und er saß nur zuhause. Mir tut es in der Seele weh, das mein Sohn seine Geburtstagsfeier absagen muss und auch kein Geschenk bekommen wird. Jedoch ist meine größte Sorge den Monat zu überstehen, die Lebensmittel sind nahezu aufgebraucht. Ich habe keine Vermögensgegenstände die ich verwerten kann. Ich war bisher noch nicht in so einer Situation und ich hätte nicht gedacht das Menschen die arbeiten in einer Notsituation so hängen gelassen werden, obwohl Kinder im Spiel sind.Meine Frage daher. Ich möchte das meine Anfrage nicht falsch verstanden wird. Ich würde mich lediglich über einen Rat freuen? Hat irgendjemand noch einen Tip oder eine Idee außer Caritas/Diakonie und Kirche ? 
Oder kennt jemand vielleicht etwas wo man schnell einen Job am Wochenende mit sofortiger Bezahlung findet ? 
danke. 

Geh zum Jugendamt und beantrage Unterhaltsvorschuss für dein Kind.
Diese holen es sich dann beim Vater zurück. Er ist dann auch unterhaltspflichtig und wird arbeiten gehen müssen 

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17. Februar um 23:32

Wende Dich an die Heilsarmee. Sie helfen in der Regel unkompliziert. Schreibe mich per PN an, wenn es Dir an Lebensmitteln oder Geschenken für Deinen Sohn und seine Geburtstagsfeier mangelt (mit Angabe von Wohnort). Auf Facebook Hilferuf starten, ausserdem sollte es dort ebenfalls Seiten geben, wo Lebensmittel umsonst abgegeben werden, damit sie nicht weggeschmissen werden müssen. 
Vielleicht weiss auch hier im Forum jemand genaueres?!

ww

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19. Februar um 8:05
In Antwort auf sabbeline12

Hallo Zusammen, ich bin aktuell sehr ratlos. Mein Ehemann hat sich Anfang des Monats an unserem Konto zu schaffen gemacht und sich dann aus dem Staub gemacht. Ich habe nichts mehr von ihm gehört und möchte es auch nicht mehr. Ich stehe mit meinen Kindern nun vor dem Nichts. Es sind keine Fixkosten gezahlt und ich weiß auch noch nicht wie wir den Monat überstehen sollen. Es ist so, das ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehe und an sich nicht hilfsbedürftig bin. Das sieht das Amt auch so, deswegen habe ich dort trotz der Notsituation eine Ablehnung erhalten. Aufgrund meiner wirtschaftlichen Situation ist ein Darlehen durch die Bank auch nicht möglich. Auch karitative Einrichtungen haben mich mit selber Begründung abgelehnt. In der Kirche können wir immerhin am Nachmittagstisch Teil haben. Für die Tafel bedarf es hier einer Anmeldung die auch einem anderen Personenkreis vorbehalten ist.Mein Arbeitgeber hat einen Vorschuss verneint, es ist zum Verzweifeln. Verwandte / Bekannte scheiden aus, da die wenigen die da sind auch nicht unbedingt helfen können.Inzwischen habe ich Vermieter , Strom usw. angeschrieben ob eine Stundung möglich ist, teilweise werden jedoch nächsten Monat die doppelten Abschläge verlangt.Ich habe bereits einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt, was sich auch nicht so einfach gestaltet, da mein Mann scheinbar noch keine Meldeadresse hat ( ich habe ihn nach der Aktion beim Bürgeramt abgemeldet, da der Mietvertrag allein auf mich läuft) und niemand weiß wo er sich aufhält.Ich habe auch schon ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt wahrgenommen. Dieser machte keine großen Hoffnungen, es war ein gemeinsames Konto. Ein Anteil Stunde ihm sogar zu. Den Rest könnte ich zivilrechtlich einklagen. Jedoch verspricht dies nicht viel Erfolg, denn ich habe bisher die Brötchen verdient und er saß nur zuhause. Mir tut es in der Seele weh, das mein Sohn seine Geburtstagsfeier absagen muss und auch kein Geschenk bekommen wird. Jedoch ist meine größte Sorge den Monat zu überstehen, die Lebensmittel sind nahezu aufgebraucht. Ich habe keine Vermögensgegenstände die ich verwerten kann. Ich war bisher noch nicht in so einer Situation und ich hätte nicht gedacht das Menschen die arbeiten in einer Notsituation so hängen gelassen werden, obwohl Kinder im Spiel sind.Meine Frage daher. Ich möchte das meine Anfrage nicht falsch verstanden wird. Ich würde mich lediglich über einen Rat freuen? Hat irgendjemand noch einen Tip oder eine Idee außer Caritas/Diakonie und Kirche ? 
Oder kennt jemand vielleicht etwas wo man schnell einen Job am Wochenende mit sofortiger Bezahlung findet ? 
danke. 

Du kannst versuchen, über Food Sharing einige Lebensmittel zu erhalten. Bzw. bei Supermärkten nachfragen, ob du Lebensmittel kurz vor / nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums vergünstigt erwerben kannst.

Ansonsten: Verkaufe alles in deiner Wohnung, was ihr nicht zum Überleben braucht. Alte Kleidung, Accessoires, Möbel, alte Elektronische Geräte. Kündige alle Abos, die du hast. Es gibt online viele Rezepte für 1€-Rezepte. Was gut funktioniert sind Haferflocken zum Frühstück, Kartoffelgerichte / Reisgerichte / Linsengerichte. Schreibe dir einen Essensplan für die nächsten Wochen und rechne aus, was du ausgeben musst um die Zutaten zu kaufen. Ihr könnt es schaffen, mit 3-5€ pro Tag auszukommen, wenn ihr gut plant.

Was die Rechnungen angeht: Liste alle Fixkosten nach Notwendigkeit auf. 

Das wichtigste sind Lebensmittel, Benzin / Diesel / Fahrkarten, dann Strom und Heizung, dann Miete.

Leg dir als allererstes von deinem nächsten Gehalt Geld für einen Notfall beiseite (ca. 1000&euro, dann packe Geld für Lebensmittel und Mobilitätskosten für den nächsten Monat beiseite. Erst wenn dann noch Geld übrig ist, zahlst du die Nebenkostenvorauszahlung und (einen Teil der) Miete.

Du schaffst das! Ich weiß, dass Lieferdienste / Fahrdienste oft sofort auszahlen, oder du kannst als Aushilfe an der Tankstelle / Supermarkt Regale einräumen, oder Paketdienst kurzfristig arbeiten.

Ich wünsche dir Durchhaltevermögen und langen Atem. Du kannst das schaffen! Früher oder später finden sie auch deinen Mann dann verklagst du ihn auf Schadensersatz.

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19. Februar um 15:13

Frage deinen Arbeitgeber nach einem Gehaltsverschuss, erkläre IHM deine Notlage.

Viel Erfolg 

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