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Mein Leben in Trümmern, krankes Kind und Ehemann geht Fremd

10. März 2018 um 21:48

Ich bin in einer schlechten Sitcom gefangen. Ich fasse es so kurz wie möglich. Mein Mann und ich sind seit fast fünf Jahren zusammen und haben vor 16 Monate unser Wunschkind bekommen. Leider folgte eine anstregende Zeit. Ich war mit meinem Sohn das letzte Jahr viel im Krankenhaus, viele Diagnosen folgten etc. Immer wieder Notfallsituationen,RTW Einsätze, Ängste usw. Nachdem mein Mann sich nach der Herz Operation unseres Sohnes zwei Monate Elternzeit genommen hatte und wir in eine kleinere Wohnung gezogen sind, damit ich für unseren Sohn länger zuhause bleiben kann, ist er in ein tiefes Loch gefallen. Beschwerte sich wie furchtbar unsere Ehe sei, ich würde ihm keine Liebe mehr geben. Der Mittelpunkt wäre nur noch unser Sohn. Er würde keine Gefühle mehr haben und kann es Zuhause nicht mehr aushalten. Er macht nebenher noch eine Studium, wo er natürlich auch immer mehr Probleme bekam. Es war ihm alles zu viel, wurde nur noch krank. Er wurde zu unserem Sohn und mir immer kühler. Wollte nichts mehr mit uns unternehmen. Von Tag zu Tag wurde es schlimmer er schlief die meiste Zeit nur, war antriebslos. Er ging viel alleine spazieren und verschwand einfach für ein paar Stunden. Ich versuchte ihm gut zuzureden, nahm ihm alles ab und unterstütze ihn wo ich konnte. Nach 5 Wochen wo wir gerade aus dem Krankenhaus heim waren, offenbarte er mir, dass er eine Affäre hat. Eine 10 Jahre jüngere Arbeitskollegin, in die er sich verliebt hätte und er auch weiter vor hat sich mit ihr zu treffen. Er war so eiskalt, emotionslos und fast höhnisch. Meine Welt brach zusammen. Ich schmiss ihn raus, nach fünf Stunden kam er zurück und sagte mir das er sich das alles nur ausgedacht hätte um mich zu verletzten, er hätte keinen anderen Weg mehr gefunden. Er weinte und sagte das er glaubt depressiv zu sein und er Hilfe braucht. Er wollte trotzdem Abstand und ging eine Woche zu einem Freund. Ich besorgte ihm eine Therapeutin und er kam zu uns zurück. Er erzählte mir das er wirklich eifersüchtig auf unseren Sohn sei und er sich seine frühere Frau zurück wünscht. Die folgenden Wochen waren eine Berg- und Talfahrt. Mal gab er sich Mühe, dann war er wieder furchtbar zu mir und verletzte mich sehr mit seinen Worten. Er belog mich und schrieb weiter mit seiner Kollegin, aber beteuerte immer wieder dass sie nur befreundet seien. Meine bitten den Kontakt abzubrechen, ignorierte er. Ich nahm moch komplett zurück und versuchte Verständnis für ihn zu haben. Trotzdem spürte ich diese Wolke über uns, die drohte zu explodieren. Nach den Sitzungen wollte er immer reden, es war so von Egoismus geprägt.. ich sollte seine Bedürfnisse vor deren unseres Sohnes erfüllen, ich sollte ihm Zärtlichkeiten geben auch wenn er gerade nichts für mich fühlt. Ich würde ihn mit meiner Organisation in seiner Selbstständigkeit einschränken. Er findet meinen Charakter unerträglich. Er wollte überhaupt noch keine Kinder, er wollte noch reisen bla bla bla ( Wir sind sehr viel gereist und hatten zwei Jahre einen Kinderwunsch incl. Hormonbehandlungen) Es war alles von uns beidem gewollt und er war der liebevollste Mensch. Wir waren glücklich. Vor ein paar Tagen quetschte ich es aus ihm herraus, dass alles was er mir gebeichtet hatte doch wahr ist und er weiterhin mit ihr schläft. Ich habe ihn wieder rausgeworfen. Ich bin noch gelähmt kann nicht fassen, wie mein Leben plötzlich in Trümmern liegt. Ich weiß nicht ob das zu reparieren ist und alles nur auf seine Depression zu schieben find ich nicht richtig. Ich habe einfach Angst wie es weitergehen soll. Wie kann alles innerhalb kürzester Zeit nur so den Bach runter gehen. Ist mein Mann noch irgendwo hinter diesem furchtbaren Menschen???!!

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11. März 2018 um 7:16
In Antwort auf mila1507

Ich bin in einer schlechten Sitcom gefangen. Ich fasse es so kurz wie möglich. Mein Mann und ich sind seit fast fünf Jahren zusammen und haben vor 16 Monate unser Wunschkind bekommen. Leider folgte eine anstregende Zeit. Ich war mit meinem Sohn das letzte Jahr viel im Krankenhaus, viele Diagnosen folgten etc. Immer wieder Notfallsituationen,RTW Einsätze, Ängste usw. Nachdem mein Mann sich nach der Herz Operation unseres Sohnes zwei Monate Elternzeit genommen hatte und wir in eine kleinere Wohnung gezogen sind, damit ich für unseren Sohn länger zuhause bleiben kann, ist er in ein tiefes Loch gefallen. Beschwerte sich wie furchtbar unsere Ehe sei, ich würde ihm keine Liebe mehr geben. Der Mittelpunkt wäre nur noch unser Sohn. Er würde keine Gefühle mehr haben und kann es Zuhause nicht mehr aushalten. Er macht nebenher noch eine Studium, wo er natürlich auch immer mehr Probleme bekam. Es war ihm alles zu viel, wurde nur noch krank. Er wurde zu unserem Sohn und mir immer kühler. Wollte nichts mehr mit uns unternehmen. Von Tag zu Tag wurde es schlimmer er schlief die meiste Zeit nur, war antriebslos. Er ging viel alleine spazieren und verschwand einfach für ein paar Stunden. Ich versuchte ihm gut zuzureden, nahm ihm alles ab und unterstütze ihn wo ich konnte. Nach 5 Wochen wo wir gerade aus dem Krankenhaus heim waren, offenbarte er mir, dass er eine Affäre hat. Eine 10 Jahre jüngere Arbeitskollegin, in die er sich verliebt hätte und er auch weiter vor hat sich mit ihr zu treffen. Er war so eiskalt, emotionslos und fast höhnisch. Meine Welt brach zusammen. Ich schmiss ihn raus, nach fünf Stunden kam er zurück und sagte mir das er sich das alles nur ausgedacht hätte um mich zu verletzten, er hätte keinen anderen Weg mehr gefunden. Er weinte und sagte das er glaubt depressiv zu sein und er Hilfe braucht. Er wollte trotzdem Abstand und ging eine Woche zu einem Freund. Ich besorgte ihm eine Therapeutin und er kam zu uns zurück. Er erzählte mir das er wirklich eifersüchtig auf unseren Sohn sei und er sich seine frühere Frau zurück wünscht. Die folgenden Wochen waren eine Berg- und Talfahrt. Mal gab er sich Mühe, dann war er wieder furchtbar zu mir und verletzte mich sehr mit seinen Worten. Er belog mich und schrieb weiter mit seiner Kollegin, aber beteuerte immer wieder dass sie nur befreundet seien. Meine bitten den Kontakt abzubrechen, ignorierte er. Ich nahm moch komplett zurück und versuchte Verständnis für ihn zu haben. Trotzdem spürte ich diese Wolke über uns, die drohte zu explodieren. Nach den Sitzungen wollte er immer reden, es war so von Egoismus geprägt.. ich sollte seine Bedürfnisse vor deren unseres Sohnes erfüllen, ich sollte ihm Zärtlichkeiten geben auch wenn er gerade nichts für mich fühlt. Ich würde ihn mit meiner Organisation in seiner Selbstständigkeit einschränken. Er findet meinen Charakter unerträglich. Er wollte überhaupt noch keine Kinder, er wollte noch reisen bla bla bla ( Wir sind sehr viel gereist und hatten zwei Jahre einen Kinderwunsch incl. Hormonbehandlungen) Es war alles von uns beidem gewollt und er war der liebevollste Mensch. Wir waren glücklich. Vor ein paar Tagen quetschte ich es aus ihm herraus, dass alles was er mir gebeichtet hatte doch wahr ist und er weiterhin mit ihr schläft. Ich habe ihn wieder rausgeworfen. Ich bin noch gelähmt kann nicht fassen, wie mein Leben plötzlich in Trümmern liegt. Ich weiß nicht ob das zu reparieren ist und alles nur auf seine Depression zu schieben find ich nicht richtig. Ich habe einfach Angst wie es weitergehen soll. Wie kann alles innerhalb kürzester Zeit nur so den Bach runter gehen. Ist mein Mann noch irgendwo hinter diesem furchtbaren Menschen???!!

Hallo Mila,

es tut mir sehr leid, dass du das durchmachen musst. 

Ich glaube im Moment musst du dich einfach auf Dein Kind konzentrieren und versuchen Tag fuer Tag zu ueberleben bis der Schmerz irgendwann etwas besser wird.

Lass dir helfen....von Eltern, Freunden, Verwandten. Nimm dir Zeit fuer dich wenn das geht. 

Ich moechte dich ermuntern deine Geschichte am Babyforum zu posten. Da gibt es mehr Poster und ich habe auch schon Geschichten wie deine dort gelesen. Oft bekommt man dort wirklich guten Rat.
 

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11. März 2018 um 10:02
In Antwort auf evaeden

Hallo Mila,

es tut mir sehr leid, dass du das durchmachen musst. 

Ich glaube im Moment musst du dich einfach auf Dein Kind konzentrieren und versuchen Tag fuer Tag zu ueberleben bis der Schmerz irgendwann etwas besser wird.

Lass dir helfen....von Eltern, Freunden, Verwandten. Nimm dir Zeit fuer dich wenn das geht. 

Ich moechte dich ermuntern deine Geschichte am Babyforum zu posten. Da gibt es mehr Poster und ich habe auch schon Geschichten wie deine dort gelesen. Oft bekommt man dort wirklich guten Rat.
 

Vielen Dank für deine Antwort 😊 Ja das mache ich...ich halte es gerade aus und bin stark für meinen Sohn. Ich werde es jetzt auf mich zukommen lassen und auch auf meine Gefühle hören. Aber dafür brauche ich Zeit.

Werde es da auch posten, danke für den Tipp. Glg 

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