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Mein kranker Bruder soll lernen Verantwortung zu übernehmen - oder nicht?

30. August um 14:05

Hey ihr.
Mein kleiner Bruder hat es nicht leicht. Er ist 14 und leidete schon immer an einem sehr empfindlichen Immunsystem. Alles an Allergien die ein mensch gefühl haben kann, dazu eine Lactose UND Fructose Intolleranz.
Vor ca. einem Jahr wurde festgestellt, dass er eine Vergrößerte Milz hat. Die Ursachen sind noch nicht so ganz geklärt, das dauert alles ziemlich.
Jedenfalls muss er jetzt immer einiges an Medikamenten nehmen.

Meine Mutter und ich sind siene einzigen erwachsenen Bezugspersonen. Einen Vater oder sonstige Familie haben wir nicht und da meine Mutter im Krankenhaus Schichtsdienst macht passe ich viel auf ihn auf.

Nun wird er aber älter und wir glauben, dass wir ihn langsam daran gewöhnen könnte, seine Medis eigenverantwortlich zu nehmen. Er ist aber nun mal ein Teenager und - sorry - Teenager sind oft einfach schusselig oder idioten.
Wie können wir ihm diese Aufgabe übertragen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sie vielleicht nciht schafft und damit immerhin seine Gesundheit gefährden kann?

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4. September um 17:13

gerade weil viele Leute den 14-jährigen noch den Arsch abwischen werden sie nicht selbstständig und sind dann auch als Erwachsener sehr unselbstständig

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30. August um 15:08
In Antwort auf kiki3

Hey ihr.
Mein kleiner Bruder hat es nicht leicht. Er ist 14 und leidete schon immer an einem sehr empfindlichen Immunsystem. Alles an Allergien die ein mensch gefühl haben kann, dazu eine Lactose UND Fructose Intolleranz.
Vor ca. einem Jahr wurde festgestellt, dass er eine Vergrößerte Milz hat. Die Ursachen sind noch nicht so ganz geklärt, das dauert alles ziemlich.
Jedenfalls muss er jetzt immer einiges an Medikamenten nehmen.

Meine Mutter und ich sind siene einzigen erwachsenen Bezugspersonen. Einen Vater oder sonstige Familie haben wir nicht und da meine Mutter im Krankenhaus Schichtsdienst macht passe ich viel auf ihn auf.

Nun wird er aber älter und wir glauben, dass wir ihn langsam daran gewöhnen könnte, seine Medis eigenverantwortlich zu nehmen. Er ist aber nun mal ein Teenager und - sorry - Teenager sind oft einfach schusselig oder idioten.
Wie können wir ihm diese Aufgabe übertragen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sie vielleicht nciht schafft und damit immerhin seine Gesundheit gefährden kann?

 

er muss das lernen. wenn er sie nicht nimmt, wird er es sehr schnell merken. das sollte ihm einen denkzettel verpassen. danach wird er sehr eigenverantwortlich handeln. 

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31. August um 1:45
In Antwort auf kiki3

Hey ihr.
Mein kleiner Bruder hat es nicht leicht. Er ist 14 und leidete schon immer an einem sehr empfindlichen Immunsystem. Alles an Allergien die ein mensch gefühl haben kann, dazu eine Lactose UND Fructose Intolleranz.
Vor ca. einem Jahr wurde festgestellt, dass er eine Vergrößerte Milz hat. Die Ursachen sind noch nicht so ganz geklärt, das dauert alles ziemlich.
Jedenfalls muss er jetzt immer einiges an Medikamenten nehmen.

Meine Mutter und ich sind siene einzigen erwachsenen Bezugspersonen. Einen Vater oder sonstige Familie haben wir nicht und da meine Mutter im Krankenhaus Schichtsdienst macht passe ich viel auf ihn auf.

Nun wird er aber älter und wir glauben, dass wir ihn langsam daran gewöhnen könnte, seine Medis eigenverantwortlich zu nehmen. Er ist aber nun mal ein Teenager und - sorry - Teenager sind oft einfach schusselig oder idioten.
Wie können wir ihm diese Aufgabe übertragen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sie vielleicht nciht schafft und damit immerhin seine Gesundheit gefährden kann?

 

Er ist zu jung um diese Verantwortung komplett zu übernehmen. 

Stellt ihm seine Medikamente einmal wöchentlich. Dann kann er erst einmal lernen taeglich daran zu denken. 

Es sollte aber trotzdem immer von einem Erwachsenen nachgesehen werden, ob die Medikamente zu den richtigen Zeiten eingenommen werden. 

Warum ist es euch so wichtig, dass er das in dem Alter schon alleine machen soll? 

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3. September um 18:48
In Antwort auf evaeden

Er ist zu jung um diese Verantwortung komplett zu übernehmen. 

Stellt ihm seine Medikamente einmal wöchentlich. Dann kann er erst einmal lernen taeglich daran zu denken. 

Es sollte aber trotzdem immer von einem Erwachsenen nachgesehen werden, ob die Medikamente zu den richtigen Zeiten eingenommen werden. 

Warum ist es euch so wichtig, dass er das in dem Alter schon alleine machen soll? 

er ist 14.  sicher nicht zu Jung

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3. September um 23:35
In Antwort auf evaeden

Er ist zu jung um diese Verantwortung komplett zu übernehmen. 

Stellt ihm seine Medikamente einmal wöchentlich. Dann kann er erst einmal lernen taeglich daran zu denken. 

Es sollte aber trotzdem immer von einem Erwachsenen nachgesehen werden, ob die Medikamente zu den richtigen Zeiten eingenommen werden. 

Warum ist es euch so wichtig, dass er das in dem Alter schon alleine machen soll? 

Mit 14 Jahren ist man dafür alt genug. 

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4. September um 1:44
In Antwort auf fresh0000089

Mit 14 Jahren ist man dafür alt genug. 

Sprichst du aus Erfahrung? 

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4. September um 7:29

Also keine Erfahrung. 

Ich habe viel Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen die Medikamente brauchen. 

Wenn man das professionell macht stellt ein Erwachsener die Medikamente fuer die ganze Woche, ein zweiter Erwachsener kontrolliert, dass keine Fehler dabei gemacht wurden. 

Man könnte den Jugendlichen in diese Aufgabe mit einbeziehen...aber kontrollieren muss das immer ein Erwachsener...ganz besonders, wenn es verschiedene Medikamente sind. 

Es ist auch sehr wichtig, dass immer ein Erwachsener die Entscheidung trifft, wenn evtl. zusätzlich frei verkäufliche Medikamente genommen werden. In so einem Fall ist es sogar am besten beim Arzt nachzufragen. 

Zur täglichen Einnahme. Auch da kann man anfangen den Jugendlichen mit einzubeziehen, aber es sollte immer ein Erwachsener die Aufsicht behalten ob die Medis wirklich genommen werden und ob sie korrekt eingenommen werden. 

Man kann mit dem Jugendlichen einen Reminder auf seinem Handy setzen oder ähnliches. Dann sieht man schon, ob der Jugendliche selber mit dran denkt. 

Jugendliche dürfen noch Fehler machen, impulsiv sein, vergesslich, nicht immer zuverlässig....das gehoert bei dem Alter auch einfach dazu. Es ist Aufgabe der Erwachsenen (Eltern, Betreuer) das anzufangen, Geduld und Verständnis zu habe , dem Jugendlichen bei diesem Lern und Entwicklungsprozess zur Seite zu stehen. 

Die Konsequenzen von falsch oder gar nicht eingenommenen Medikamenten koennen so gefährlich sein, dass man nicht einfach sagen kann das soll dem Jugendlichen eine Lehre sein. 

Ich habe heute erst einen Artikel ueber eine 13jaehrige gelesen die auf einer Klassenfahrt gestorben ist, weil sie ihre Krankheit (Diabetikerin) nicht selber richtig managen konnte. 

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4. September um 17:13

gerade weil viele Leute den 14-jährigen noch den Arsch abwischen werden sie nicht selbstständig und sind dann auch als Erwachsener sehr unselbstständig

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9. September um 2:05

Ich bin zwar auch der Meinung, dass man mit 14 allmählich Verantwortung lernen sollte, aber von heute auf morgen lernt das niemand. Je nach Charakter dauert das auch gerne mal länger (ich schaff es bis heute nicht ohne Wecker an die Tabletten zu denken...)

Ich würde daher den Rat von evaeden befolgen. Setzt euch Sonntags mit ihm hin und füllt eine Tablettenbox für eine Woche, dann stellt ihr einen "Wecker" auf dem Handy oder Armbanduhr ein und sagt ihm das er dann die Tabletten nehmen muss.

Sicher dauert es noch eine ganze Weile, bis das nicht mehr kontroliert werden muss. Oft hilft dann aber schon ein "Hast du nicht was vergessen?" um dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen.

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10. September um 13:44
In Antwort auf kiki3

Hey ihr.
Mein kleiner Bruder hat es nicht leicht. Er ist 14 und leidete schon immer an einem sehr empfindlichen Immunsystem. Alles an Allergien die ein mensch gefühl haben kann, dazu eine Lactose UND Fructose Intolleranz.
Vor ca. einem Jahr wurde festgestellt, dass er eine Vergrößerte Milz hat. Die Ursachen sind noch nicht so ganz geklärt, das dauert alles ziemlich.
Jedenfalls muss er jetzt immer einiges an Medikamenten nehmen.

Meine Mutter und ich sind siene einzigen erwachsenen Bezugspersonen. Einen Vater oder sonstige Familie haben wir nicht und da meine Mutter im Krankenhaus Schichtsdienst macht passe ich viel auf ihn auf.

Nun wird er aber älter und wir glauben, dass wir ihn langsam daran gewöhnen könnte, seine Medis eigenverantwortlich zu nehmen. Er ist aber nun mal ein Teenager und - sorry - Teenager sind oft einfach schusselig oder idioten.
Wie können wir ihm diese Aufgabe übertragen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sie vielleicht nciht schafft und damit immerhin seine Gesundheit gefährden kann?

 

ich habe meine medis schon mit 6 alleine genommenwarum habt ihr erst jetzt damit begonnen? es kommt halt drauf an, wie viele er täglich nehmen muss. hat er so ein wochendosset? dann muss er ja nur 1 mal pro woche alles bereit machen. auf den medipackungen steht ja von der apotheke aufgeschrieben, welche er wann nehmen muss. wenn er sie nicht nimmt, wird er ja wohl merken das es ihm nicht gut geht oder? oder ist er geistig beeinträchtigt? 

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13. September um 21:11
In Antwort auf kiki3

Hey ihr.
Mein kleiner Bruder hat es nicht leicht. Er ist 14 und leidete schon immer an einem sehr empfindlichen Immunsystem. Alles an Allergien die ein mensch gefühl haben kann, dazu eine Lactose UND Fructose Intolleranz.
Vor ca. einem Jahr wurde festgestellt, dass er eine Vergrößerte Milz hat. Die Ursachen sind noch nicht so ganz geklärt, das dauert alles ziemlich.
Jedenfalls muss er jetzt immer einiges an Medikamenten nehmen.

Meine Mutter und ich sind siene einzigen erwachsenen Bezugspersonen. Einen Vater oder sonstige Familie haben wir nicht und da meine Mutter im Krankenhaus Schichtsdienst macht passe ich viel auf ihn auf.

Nun wird er aber älter und wir glauben, dass wir ihn langsam daran gewöhnen könnte, seine Medis eigenverantwortlich zu nehmen. Er ist aber nun mal ein Teenager und - sorry - Teenager sind oft einfach schusselig oder idioten.
Wie können wir ihm diese Aufgabe übertragen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sie vielleicht nciht schafft und damit immerhin seine Gesundheit gefährden kann?

 

Also wenn es selbst in Bereichen wo Medikamente richten und verabreichen täglich vorkommt, mal Ungereimtheiten, Fragen und manchmal auch Fehler auftauchen/passieren, dann kann man das das nicht von einem Heranwachsenden komplett alleine verlangen.

Wohl aber sie mit ihm zusammen richten, richten lassen.
Es gibt Jugendliche die man alleine ihre Medis nehmen lassen kann und solche die es nicht können und welche die man genau kontrollieren muss, weil sie die Medikamente sonst ausspucken.
Vorallem wenn es welche sind die auch schnell gefährlich werden können oder BTM's, usw.
Aber auch für andere freiverkäufliche gilt ein sensibler Umgang.
Freiverkäuflich heißt nicht unbedenklich.

Gibt es denn was wo der Bruder mehr Selbstständigkeit bekommt? In anderen Bereichen, wo man ihn auch mal seine Erfahrungen machen lassen kann.
Die guten und die schlechten.

Wie sieht es mit einer Kur aus? So dass er mal eine Weile weg ist und ohne Mama und Schwester auskommen muss?

Es ist wichtig, dass er zum einen familiären Rückhalt hat, aber auch die Zuversicht eurer Seite aus, erwachsen werden zu können und sich abzunabeln.
Eigenverantwortung ist wichtig. Diese Erfahrung muss man sammeln und noch etwas älter werden dazu.

Die Medikamente sind nur ein Teil vom Ganzen. Habt die Zuversicht, dass er ein selbstständiger Mensch wird, aber unterstützt ihn weiter in den Bereichen wo es noch notwendig ist.


 

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13. September um 21:51
In Antwort auf ai_18454549

gerade weil viele Leute den 14-jährigen noch den Arsch abwischen werden sie nicht selbstständig und sind dann auch als Erwachsener sehr unselbstständig

Mit der Arschabwisch Mentalität hast du unter Umständen was den Bereich Medikamente betrifft wenns dumm kommt echte Probleme.
Da kann man froh sein,wenn so nicht die Person denkt, die einem im Krankenhaus, Pflegeheim etc die Medis richtet.
Die trägt nämlich die Verantwortung dafür. Und als Mutter eines Minderjährigen ebenso.

Arsch alleine abwischen und mal aufs Maul fallen lassen, können sie in anderen Bereichen des Lebens zu Genüge. Aber man sollte nun nicht gerade bei einem 14 Jährigen seine Medikation an erster Stelle setzen um das zu erreichen was wichtig ist-selbstständig werden.

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