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Mein Kind schlägt und benötigt Aufmerksamkeit

7. Februar 2006 um 20:43 Letzte Antwort: 16. Februar 2008 um 0:20

Hallo!

Ich habe ein Problem und weiss nicht wie ich es in Griff kriege. Mein Sohn ist 19 Monate alt und benötigt die vollste Aufmerksamkeit. Er hängt mir ständig am Rockzipfel, möchte rund um die Uhr beschäftigt werden. Ich kann aber nicht den ganzen Tag mit ihm spielen, da ich mich auch um den Haushalt (u.a. auch Essen kochen)kümmern muss. Ich bin der Meinung, das er sich wenigstens mal eine halbe Stunde allein mit sein Spielzeug beschäftigen sollte. Wenn ich mich um andere Dinge kümmere und mal nicht um ihn, dann zieht er an mir und quengelt die ganze Zeit rum. Ich versuche ihn auch die Hausarbeit mit einzubeziehen, aber oft gelingt mir das nicht. Er nimmt meine Hand und ich soll mit ihm durch die Wohnung gehen, allein macht er das nicht. Wenn meinem Sohn etwas nicht passt z.B. Windeln wechseln, dann schlägt er. Ich habe einiges schon ausprobiert, wie auf die Hände hauen, schimpfen, ignorieren, aber auch gut einreden - hilft alles nix, er macht es immer wieder. Wenn wir zum Arzt gehen, räumt er ersteinmal die komplette Spielecke aus. Wenn ich die anderen Kinder sehe, die bleiben auf den Schoß der Mutter sitzen oder spielen ruhig. Erwachsenen gegenüber ist er aufgeschlossen und läuft ohne jede Scheu zu und schmust sogar - was mich manchmal auch sprachlos macht. Mein Sohn ist ein kleiner aufgeweckter Mann, der vielleicht auch versteht mich um den Finger zu wickeln. Oder lieg ich falsch?

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7. Februar 2006 um 21:01

Hallo
das schlagen hat er von dir gesehn du haust ihm ja auch auf die finger oder drohst im das an,das was du beschreibst so ist mein patenkind auch und ich muß sagen die mutter ist selber schuld(will dich nicht angreifen),meiner meinung nach braucht er mehr aufmerksamkeit-nein nicht denn ganzen tag das habe ich auch nicht gemacht doch wenn du ihm die gibst dann intensiv ohne dich ablenken zu lassen ,das er mit andren schmust zeigt mir das er bei dir was vermisst,du hast die ruhe vielleicht nicht und nimmst ihn nicht ernst.ich weiß das klingt hart doch versuche dich zu ändern dann ist auch dein kind anderst.na und dann ist halt dein haushalt nicht in ordnung dein kind ist dir doch wichtiger?bei mir sah es auch immer aus doch das war mir egal.hast du denn noch mehr kinder?versuche dein sohn ernster zu nehmen und einen geregelten tagesablauf zu schaffen,das mit dem wickeln mach doch ein spiel drauss kitzel ihn nebenher ,erzähl im was .ich weiß das ist nicht so einfach doch halte durch.

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7. Februar 2006 um 21:54
In Antwort auf jamie_12964431

Hallo
das schlagen hat er von dir gesehn du haust ihm ja auch auf die finger oder drohst im das an,das was du beschreibst so ist mein patenkind auch und ich muß sagen die mutter ist selber schuld(will dich nicht angreifen),meiner meinung nach braucht er mehr aufmerksamkeit-nein nicht denn ganzen tag das habe ich auch nicht gemacht doch wenn du ihm die gibst dann intensiv ohne dich ablenken zu lassen ,das er mit andren schmust zeigt mir das er bei dir was vermisst,du hast die ruhe vielleicht nicht und nimmst ihn nicht ernst.ich weiß das klingt hart doch versuche dich zu ändern dann ist auch dein kind anderst.na und dann ist halt dein haushalt nicht in ordnung dein kind ist dir doch wichtiger?bei mir sah es auch immer aus doch das war mir egal.hast du denn noch mehr kinder?versuche dein sohn ernster zu nehmen und einen geregelten tagesablauf zu schaffen,das mit dem wickeln mach doch ein spiel drauss kitzel ihn nebenher ,erzähl im was .ich weiß das ist nicht so einfach doch halte durch.

Hallo
Hallo Sunnflower!

Danke erst einmal für die Tipps. Ich bin auch deiner Meinung das auf die Finger hauen nicht die Lösung ist, da die Kinder uns Eltern als Vorbild sehen. Wenn er schlägt bestrafe ich ihn damit, dass ich ihn links liegen lasse, er kommt dann auch gleich weinend an und streicht mir übers Gesicht - so als ob er sagen will, dass es ihm leid tut. Ich nehm ihn dann auch gleich in die Arme. Aber er schlägt halt immer wieder. An Zuwendung kann es ihm denke ich nicht fehlen, da ich auch sehr viel kuschel mit ihm. Ich muss dazu noch etwas sagen, was ich nicht in dem Beitrag erwähnt habe. Wir (ich und der Vater meines Sohnes) sind vor ein paar Jahren ca. 100 km umgezogen und haben keine Freunde oder die Großeltern, wo man auch einmal mit dem Kind hingehen könnte zur Abwechslung oder auch mal für ein paar Stunden abgeben, auch mal Zeit für uns zu haben. Du hast recht, dass mein Sohn instinktiv merkt dass ich auch abgespannt bin. Aber ich versuche dennoch meinem Sohn viel Liebe und Geborgenheit auf dem Weg mitzugeben. Ach übrigens wir haben 1 Kind.

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8. Februar 2006 um 8:40

Hallo
ich weiß wie das ist wir haben auch keine family in der nähe und meine tochter lag die ersten zwei jahre nur in der klinik und ich war auch abgespannt.doch ich ahbe irgenwann gedacht in der zeit wo sies chläft mach ich was für mich lese oder schlafe auch und die zeit die sie wach ist versuche ich mit ihr zu verbringen und wenn ich gemrkt haber sie spielt habe ich versucht was im haushalt zu machen und wenn es nicht geklappt hat,habe ich mein haushalt liegen gelassen.

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9. Februar 2006 um 23:15
In Antwort auf lorina_12739555

Hallo
Hallo Sunnflower!

Danke erst einmal für die Tipps. Ich bin auch deiner Meinung das auf die Finger hauen nicht die Lösung ist, da die Kinder uns Eltern als Vorbild sehen. Wenn er schlägt bestrafe ich ihn damit, dass ich ihn links liegen lasse, er kommt dann auch gleich weinend an und streicht mir übers Gesicht - so als ob er sagen will, dass es ihm leid tut. Ich nehm ihn dann auch gleich in die Arme. Aber er schlägt halt immer wieder. An Zuwendung kann es ihm denke ich nicht fehlen, da ich auch sehr viel kuschel mit ihm. Ich muss dazu noch etwas sagen, was ich nicht in dem Beitrag erwähnt habe. Wir (ich und der Vater meines Sohnes) sind vor ein paar Jahren ca. 100 km umgezogen und haben keine Freunde oder die Großeltern, wo man auch einmal mit dem Kind hingehen könnte zur Abwechslung oder auch mal für ein paar Stunden abgeben, auch mal Zeit für uns zu haben. Du hast recht, dass mein Sohn instinktiv merkt dass ich auch abgespannt bin. Aber ich versuche dennoch meinem Sohn viel Liebe und Geborgenheit auf dem Weg mitzugeben. Ach übrigens wir haben 1 Kind.

Hallo!
Ich finde es bezeichnend, dass bisher sehr wenig Frauen geantwortet haben und Du dann auch noch mehr Vorwürfe zu hören bekamst als brauchbare Tipps
Leider wird man mit einem etwas komplizierteren Persönchen im Anhang schnell als die Schuldige dargestellt. Ich bin auch Mutter eines kleinen Raufbolds und keineswegs selbst gewalttätig, brutal oder lieblos. Der Spatz schlägt gerne andere Kinder und beim Wickeln bevorzugt seine Mutter...
Meine Erklärungen dafür: Er hängt in der motorischen Entwicklung weit hinter den anderen Kindern zurück, Kraft hat er dagegen genug und ist für sein Alter recht groß. Also, zeigt er "was er kann", weil ihn die vermeintliche Überlegenheit der anderen verunsichert. Dieses Verhalten stellt sich prompt ein, wenn er mit Kindern gut befreundet ist; da ist ja eine andere Vertrauensebene da und er fühlt sich angenommen und akzeptiert.
Thema "Gewalt gegen die Mutter": Ich glaube, er macht eine verlängerte Trotzphase durch, das heißt jedoch nicht, dass ich mich nicht genauso elend fühle wie du, wenn der Kleine sich mit Händen und Füßen gegen das Wickeln wehrt. Durchhalten heißt es da, denn diese Attacken lassen irgendwann nach. Bei uns wird es schon langsam besser. Ihn mit anderen Kleinigkeiten abzulenken hilft schon - manchmal..
Ich glaube, ihm immer wieder "auf gleicher Augenhöhe" klarzumachen, dass ich auch nur ein Mensch bin, dass er mir Schmerzen zufügt, wenn er z.B. in den Bauch tritt, hat den nachhaltigsten Effekt. Besser, als wenn man "Gleiches mit Gleichem vergilt". Das ist mir allerdings auch schon passiert, wie gesagt, der Kleine ist verdammt kräftig. Schimpfen hat meiner Meinung nach weniger Effekt als man es sich vorstellt.
Thema "Mit Fremden kuscheln": Auch das kenne ich von meinem Sonnenschein, und sehe das ungekehrte Verhalten gegenüber den Kindern. D.h. er vertraut Erwachsenen inmens, WEIL sie ihn so nehmen wie er ist und so SÜÜÜÜÜß finden und ja auch gerne Kleinkinder knuddeln. Ich habe aber auch da eine langsame Wende festgestellt, die sich um den 3. Geb. herum eingestellt hat: Nun wird langsam aber sicher sehr genau differenziert zu wem man freundlich ist und zu wem nicht. Übrigens haben wir auch keine Familie drumherum und ich glaube, die Kleinen suchen instinktiv noch mehr Bezug zur Außenwelt als "nur" den zu den Eltern.
Alles Gute - lass dich NICHT verunsichern
Elisa

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10. Februar 2006 um 12:38

Hallo
entschuldige wenn ich das jetzt sage ,doch man kann nicht das verhalten damit entschuldigen in dem man krankheit oder sonst was vorschiebt.meine freundin denkt auch immer das ihr kind so ist weil die schwangerschaft so schwierig war und das kind es gemerkt hat.wir sind für die erziehung unserer kinder verantwortlich und sie beobachten uns.

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11. März 2006 um 12:27
In Antwort auf melody_12103999

Hallo!
Ich finde es bezeichnend, dass bisher sehr wenig Frauen geantwortet haben und Du dann auch noch mehr Vorwürfe zu hören bekamst als brauchbare Tipps
Leider wird man mit einem etwas komplizierteren Persönchen im Anhang schnell als die Schuldige dargestellt. Ich bin auch Mutter eines kleinen Raufbolds und keineswegs selbst gewalttätig, brutal oder lieblos. Der Spatz schlägt gerne andere Kinder und beim Wickeln bevorzugt seine Mutter...
Meine Erklärungen dafür: Er hängt in der motorischen Entwicklung weit hinter den anderen Kindern zurück, Kraft hat er dagegen genug und ist für sein Alter recht groß. Also, zeigt er "was er kann", weil ihn die vermeintliche Überlegenheit der anderen verunsichert. Dieses Verhalten stellt sich prompt ein, wenn er mit Kindern gut befreundet ist; da ist ja eine andere Vertrauensebene da und er fühlt sich angenommen und akzeptiert.
Thema "Gewalt gegen die Mutter": Ich glaube, er macht eine verlängerte Trotzphase durch, das heißt jedoch nicht, dass ich mich nicht genauso elend fühle wie du, wenn der Kleine sich mit Händen und Füßen gegen das Wickeln wehrt. Durchhalten heißt es da, denn diese Attacken lassen irgendwann nach. Bei uns wird es schon langsam besser. Ihn mit anderen Kleinigkeiten abzulenken hilft schon - manchmal..
Ich glaube, ihm immer wieder "auf gleicher Augenhöhe" klarzumachen, dass ich auch nur ein Mensch bin, dass er mir Schmerzen zufügt, wenn er z.B. in den Bauch tritt, hat den nachhaltigsten Effekt. Besser, als wenn man "Gleiches mit Gleichem vergilt". Das ist mir allerdings auch schon passiert, wie gesagt, der Kleine ist verdammt kräftig. Schimpfen hat meiner Meinung nach weniger Effekt als man es sich vorstellt.
Thema "Mit Fremden kuscheln": Auch das kenne ich von meinem Sonnenschein, und sehe das ungekehrte Verhalten gegenüber den Kindern. D.h. er vertraut Erwachsenen inmens, WEIL sie ihn so nehmen wie er ist und so SÜÜÜÜÜß finden und ja auch gerne Kleinkinder knuddeln. Ich habe aber auch da eine langsame Wende festgestellt, die sich um den 3. Geb. herum eingestellt hat: Nun wird langsam aber sicher sehr genau differenziert zu wem man freundlich ist und zu wem nicht. Übrigens haben wir auch keine Familie drumherum und ich glaube, die Kleinen suchen instinktiv noch mehr Bezug zur Außenwelt als "nur" den zu den Eltern.
Alles Gute - lass dich NICHT verunsichern
Elisa

An Elisa
Hallo Elisa!

Danke für deine Antwort. Es ist beruhigend zu wissen, dass es auch noch jemanden gibt, die die gleichen Probleme hat. Ich meine dass nicht im negativen Sinne, aber ich glaub du verstehst mich. Ich hab die Fehler immer bei mir gesehen, wie z. B. falscher Erziehungsstil. Jetzt glaube ich, dass es einfach die Art und Weise ist von jedem einzelnen Menschen. Es ist ja auch schön zu wissen, dass wir Kinder haben die eine starke Persönlichkeit besitzen und sich von anderen nicht unterkriegen lassen. Das ist, so denke ich, in der heutigen Zeit vieleicht auch für die Zukunft, vom Vorteil. Führende Persönlichkeiten kommen meistens weiter im Leben.
Ich wünsch dir auch viel Spucke und Kraft- Du hast mir Mut gemacht - DANKE!!!
Hopser00

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16. März 2006 um 14:20

Auch mein Kind ist sehr kontaktfreudig
Hallo hopser00,

durch Zufall bin ich auf diese Seite und dein Bericht gestoßen, da ich mit meinem Sohn (18 Monate) soweit das gleiche Problem habe. Die Hauphase haben wir mehr oder weniger überwunden, obwohl er auch beim Wickeln ständig versucht, mich oder meinen Mann zu treten. Ich sage ihm dann auch klipp und klar, dass mir das weh tut und man "Aua" nicht macht. Mittlerweile habe ich in seinem Zimmer einen kleinen Kassettenrekorder, welchen ich beim Wickeln, An- und Ausziehen anmache und mittlerweile auch anmachen muss, weil mein Sohnemann das wünscht. Ich habe festgestellt, dass es mit Musik besser geht. Er hört dann zu und ist manchmal richtig in einer anderen Welt (träumt mit offenen Augen). Das abendliche Ausziehen und Schlafzeug anziehen verläuft seitdem viel ruhiger und harmonischer.
WEiterhin habe ich jedoch noch das Problem mit der unheimlichen Kontaktfreudigkeit zu anderen Müttern. Ich bin mit meinem Sohnemann seit er 7 Wochen alt war immer unter Menschen - in einer Babygruppen und jetzt in einer Spielgruppe. Die Mütter aus der Spielgruppe haben auch einen guten Kontakt untereinander. Mein Sohn hat fast jede Mutter (13 an der Zahl)durch, um mit ihr zu schmusen. Er läuft auch beim gemeinsamen Singen weg und geht zu einer anderen Mutter, will ständig auf den Arm und fängt an zu schmusen. Wenn ich ihn natürlich davon abhalte, dann ist das Geschreie groß und wenn er könnte, würde er sich von mir losreißen. Es ist doch schon ziemlich belastend und ich weiß auch nicht so Recht, wie ich mit der Situation umgehen soll.
Für solche, die meinen, man gebe dem Kind nicht genug, möchte ich direkt sagen, dass dies nicht der Tatsache entspricht, denn mein Sohn verhält sich auch anders. Er reagiert auch fremdelnt auf Leute, die ihm komisch sind. Und wenn wir unter uns sind oder ich auch mit ihm bei meinen Eltern bin, dann ist die Mama immer sehr wichtig. Ich werde gedrückt, geküßt usw. und gebe ihm das natürlich auch zurück. Zu netten Leuten verhält er sich halt auch sehr nett.
Trotzdem stört mich sein Verhalten ziemlich, da ich mit der Situation dann überfordert bin. Habe mich daher entschieden mit unserer Betreuerin (Spielgruppe) mal über dieses Thema zu sprechen und wenn sie mir nicht weiterhelfen kann, dann wende ich mich an meinen Kinderarzt.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich mich trotzdem freue Leute gefunden zu haben, die mit ihren kleinen Mäusen auch solche "Probleme" haben und man nicht allein damit steht.

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7. Februar 2008 um 21:56
In Antwort auf melody_12103999

Hallo!
Ich finde es bezeichnend, dass bisher sehr wenig Frauen geantwortet haben und Du dann auch noch mehr Vorwürfe zu hören bekamst als brauchbare Tipps
Leider wird man mit einem etwas komplizierteren Persönchen im Anhang schnell als die Schuldige dargestellt. Ich bin auch Mutter eines kleinen Raufbolds und keineswegs selbst gewalttätig, brutal oder lieblos. Der Spatz schlägt gerne andere Kinder und beim Wickeln bevorzugt seine Mutter...
Meine Erklärungen dafür: Er hängt in der motorischen Entwicklung weit hinter den anderen Kindern zurück, Kraft hat er dagegen genug und ist für sein Alter recht groß. Also, zeigt er "was er kann", weil ihn die vermeintliche Überlegenheit der anderen verunsichert. Dieses Verhalten stellt sich prompt ein, wenn er mit Kindern gut befreundet ist; da ist ja eine andere Vertrauensebene da und er fühlt sich angenommen und akzeptiert.
Thema "Gewalt gegen die Mutter": Ich glaube, er macht eine verlängerte Trotzphase durch, das heißt jedoch nicht, dass ich mich nicht genauso elend fühle wie du, wenn der Kleine sich mit Händen und Füßen gegen das Wickeln wehrt. Durchhalten heißt es da, denn diese Attacken lassen irgendwann nach. Bei uns wird es schon langsam besser. Ihn mit anderen Kleinigkeiten abzulenken hilft schon - manchmal..
Ich glaube, ihm immer wieder "auf gleicher Augenhöhe" klarzumachen, dass ich auch nur ein Mensch bin, dass er mir Schmerzen zufügt, wenn er z.B. in den Bauch tritt, hat den nachhaltigsten Effekt. Besser, als wenn man "Gleiches mit Gleichem vergilt". Das ist mir allerdings auch schon passiert, wie gesagt, der Kleine ist verdammt kräftig. Schimpfen hat meiner Meinung nach weniger Effekt als man es sich vorstellt.
Thema "Mit Fremden kuscheln": Auch das kenne ich von meinem Sonnenschein, und sehe das ungekehrte Verhalten gegenüber den Kindern. D.h. er vertraut Erwachsenen inmens, WEIL sie ihn so nehmen wie er ist und so SÜÜÜÜÜß finden und ja auch gerne Kleinkinder knuddeln. Ich habe aber auch da eine langsame Wende festgestellt, die sich um den 3. Geb. herum eingestellt hat: Nun wird langsam aber sicher sehr genau differenziert zu wem man freundlich ist und zu wem nicht. Übrigens haben wir auch keine Familie drumherum und ich glaube, die Kleinen suchen instinktiv noch mehr Bezug zur Außenwelt als "nur" den zu den Eltern.
Alles Gute - lass dich NICHT verunsichern
Elisa

Das war wichtig!
Hallo Ihr lieben!

Ich habe auch einen Sohn der immer andere Kinder haut! Ich wollte nur sagen, das ich das ganz genau so sehe wie Elisa0206! Bei uns ist es genau das Gleiche! Sie redet mir von der Seele! Danke Elisa

Mein Sohn haut auch nur Kinder, die ihm nicht gleich gestellt sind! Meistens kleinere Mädchen, die ihm körperlich und kraftmäßig unterlegen sind! Allerdings Jungs, die er liebt, die ihn akzeptieren, die akzeptiert er auch! Ganz wichtig! Wenn andere ihn akzeptieren wie er ist mit ihm klar kommen, kommt er mit denen auch klar!

Mein Sohn ist für sein Alter auch groß und kräftig! Allerdings mit der Geistigen Entwicklung hinkt er noch hinterher! Er versucht alles mit hauen auszugleichen!

Wenn (meistens) kleinere Mädchen dann sich nicht wehren, nutzt er sie unbewußt aus, indem er mit seinem hauen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt und die anderen Kinder ihn sehen und er im Mittelpunkt gerät! Das gefällt ihm! Da er ja sonst von keinen akzeptiert wird! Er kann sich halt nicht anders ausdrücken!

Sprechen klappt noch nicht so gut! Wenn er mit anderen Kindern reden möcht, wenden sie sich ab weil sie ihn nicht verstehen oder nicht die Ausdauer haben, sich mit ihm auseinander zu setzen! Mit dem hauen geht das viel besser!

Das ist wie ein Kreislauf, aus dem keiner herausfindet, wenn nicht was geändert wird!
Alle, nicht nur die Mütter sind dabei gefragt! Die Mütter sind meist die leidtragenden, da die Verantwortung auf sie fällt! Oft heißt es: Die muss ihr Kind auch hauen, sonst würde ihr Kind ja so was nicht tun! Totaler Unsinn! Ich haue mein Kind auch nicht! Andere Kinder werden auch nicht Verhaltensauffällig, wenn sie mal einen Klapps auf den Hintern bekommen!

Bei meiner Freundin war das auch so! Sie ist fast verzweifelt! Ihre Tochter hatte vor 1 1/2 Jahren Jahren meinen Sohn immer geschuppst und als sie sprechen konnte und sich anders verständigen konnte, war das von einen auf den anderen Tag weg!

Ich will damit sagen! Lasst euch nicht verunsichern! Vieles liegt in den Genen! Ich habe früher, als ich noch eine Kind war, auch gehauen!

Da helfen keine dummen Ratschläge wie: gib deinen kind mal was auf die Finger oder erziehe dein Kind mal richtig!
Diese Leute sollten lieber ihre Kinder für das Leben stärken!

Ich sag denen immer: Das Verhalten was mein Sohn hat ist auch bedinkt dadurch, das sich andere Kinder nicht gerecht zu ihm Verhalten!

Und da sind dann auch die Erzieherinnen im Kindergarten gefragt! Die zwischen den Kindern vermitteln sollen und müssen! Und die kleineren schwächeren Kinder dann stärken sollen!(Sehr schwer bei 25 Kindern in einer Gruppe!)

Ich gib euch allen noch einen Tipp!
Redet mit den Müttern, der Kinder, die gehauen werden! Damit sie verstehen, das nicht nur ihr Kind Opfer deines Kindes ist, sondern auch dein Kind!


Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiter helfen! Ich mir selbst schon!

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16. Februar 2008 um 0:20
In Antwort auf lorina_12739555

An Elisa
Hallo Elisa!

Danke für deine Antwort. Es ist beruhigend zu wissen, dass es auch noch jemanden gibt, die die gleichen Probleme hat. Ich meine dass nicht im negativen Sinne, aber ich glaub du verstehst mich. Ich hab die Fehler immer bei mir gesehen, wie z. B. falscher Erziehungsstil. Jetzt glaube ich, dass es einfach die Art und Weise ist von jedem einzelnen Menschen. Es ist ja auch schön zu wissen, dass wir Kinder haben die eine starke Persönlichkeit besitzen und sich von anderen nicht unterkriegen lassen. Das ist, so denke ich, in der heutigen Zeit vieleicht auch für die Zukunft, vom Vorteil. Führende Persönlichkeiten kommen meistens weiter im Leben.
Ich wünsch dir auch viel Spucke und Kraft- Du hast mir Mut gemacht - DANKE!!!
Hopser00

Ich habe das selbe Problem
Ihr werdet vielleicht erstaunen aber ich habe die gleichen Probleme. Mein Sohn ist 19 Monate alt. Er ist eigentlich ein sehr freundliches Kind aber nur gegenüber andere Menschen. Er haengt sehr an mir, wenn er nicht das bekommt was er will oder ich nicht gerade das mache was er will dan schlaegt er mich. Er ist sehr eifersüchtig so sehr das ich mit mein Mann nicht einmal 2 minuten plaudern kann. Fall er uns mal alleine im Zimmer sitzen sieht wirft er gleich etwas auf uns hin oder er zieht sein Vater weg. Ich war mit ihm auf eine Baby Care ambulanz damit die mir vielleicht weiter helefen aber die haben nur gemeint das er unbedingt ins Kindergarten gehen soll und dort sozial mit anderen Babys werden soll das es dann vielleicht besser geht. Da er ein einzel Kind ist und den ganzen tag mit mir zusammen ist haengt er halt so sehr an der Mama. Aber es ist so anstregend das ich nichts mehr alleine machen kann. Dann schlaeft er auch noch sehr schlecht in der Nacht. Wir gehen meistens erst am Vormittag um 6-7 schlafen dann schlafen wir natürlich bis nachmittag durch weil ich selbst dann sehr müde bin. Ich wollte schon mit ihm zum psychiater gehen aber die nehmen ihm nicht auf, weil er sehr jung ist. Für ein Termin bei Baby Care ambulaz oder Babypsychiater muss man min wartezeit von 2 monaten rechnen. Es ist manchmal so das er mich auch schlaegt waerend ich schlafe damit ich munter werde. Das problem ist das er manchmal sehr gefaehrlich sein kann wenn er mit seinen spielzeugen herum wirft. Ich bin so durcheinander das ich meistens nur sitze und weine.

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