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Mein Kind liebt mich nicht...

18. April 2006 um 12:52

ich weiss das klingt jetzt etwas komisch aber ich habe den Eindruck das meine mittlerweile 5 jährige Tochter mich nicht liebt. Ich hätte nie gedacht das Kinder ihre Eltern vielleicht ablehnen würden. Ich suche dringend jemanden zum austausch. Vielleicht gibt es ja auch jemanden dem es ähnlich geht...bei uns hat das schon als kleines Baby angefangen das sie ihre Ärmchen eher nach dem Papa ausgestreckt hat als nach mir...wenn sie bei der Oma war wollte sie gar nicht mehr nach Hause, hat sie geschrien und sich gewehrt wenn sie wieder zu uns musste.. als sie 2 Jahre alt war hab ich mich von dem Vater getrennt und alles ist noch schlimmer geworden...ich glaube sie gibt alleine mir die Schuld dafür, wenn sie nicht bei mir leben müsste, würde sie gehen( klingt jetzt komisch bei einer 5 jährigen aber ich weiss nicht wie ich es sonst ausdrücken sollte)....wenn sie ihren Vater besucht, heult und weint sie und möchte nicht mehr zu mir...sie möchte lieber bei ihm Leben...und sie bricht mir damit das Herz. Jetzt könnte man denken, ich sei eine Rabenmutter, behandele sie schlecht aber genau das Gegenteil ist der Fall, ich nehme mir viel Zeit mit ihr( vielleicht zuviel?), ich spiele mit ihr, bastle, lese vor, hab eigentlich wenig eigenes Leben...und wenn wir beide zusammen sind, fällt mir ihre Abneigung auch nicht soo auf, sie drückt mich dann auch mal, lässt sich streicheln und küssen aber wehe ihr Vater, Oma oder irgendeine Freundin kommen...dann bin ich Luft...sie würde mit jedem Fremden mitgehen um nur nicht bei mir zu sein??!!! was ist das? HILFE??!!!

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18. April 2006 um 15:49

@zuchero
Großes Kompliment an dich!!! Ich finde es charakterstark von dir, die Situation nicht auszunutzen und deiner Tochter die Mutter nahe zu bringen. HUT AB! Das zeichnet dich als guten Vater und einen wünschenwerten Ex aus. Ich wünschte der vater meiner Tochter wäre wie du. Der ist nämlöich nur damit beschäftigt das gute Verhältnis das meine Tochter und ich haben zu zerstören und sie gegen mich aufzuhetzen. Find ich klasse zu sehen das es auch anders geht.
WEITER SO!

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18. April 2006 um 15:56

Ich kann Zucherro nur zustimmen
Dein Kind liebt dich. Töchter sind immer mehr Vaterfixiert. Das ist schonmal ganz normal und du bist halt diejenige die die Regeln aufstellt. Das es da bei der Oma lustiger ist, ist doch normal. Mach dir nicht zuviele Gedanken. Deine Tochter wird in einen Alter kommen, in dem sie es begreift und dir dankt!
LG

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18. April 2006 um 17:19

Re
Ab der Pubertät wandelt sich das Blatt, da kommen die Töchter mehr zur Mutter.
aber Gefühle lassen sich nicht erzwingen, so weh es dir viell. tut. Obwohl meine Mutter immer da war für mich, ich auch für sie, es war nicht die riesig große Anhänglichkeit zwischen mir und meiner Mutter vorhanden (ging auch vo mir als Kind aus), weil wir total wesensverschieden sind. dafür liebt das Enkelchen Oma umso mehr

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18. April 2006 um 23:52

Aufjedenfall!
Find ich toll wenn Stiefmama und Mama Hand in Hand arbeiten können. Wirklich GROßES KOMPLIMENT DAFÜR!!!

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30. April 2006 um 23:31

Mutter Kind Liebe
... ja das kommt mir alles sehr bekannt vor, leider. Meine Tochter hat schon als Baby ihre Arme weit nach hinten weggestreckt wenn ich/wir sie umarmten, was sehr schmerzlich für uns war. Sie ist heute fast 5 Jahre alt, und mag so gut wie keine Umarmungen, und Küsse schon gar nicht. Heute fragte ich sie, nachdem wir zusammen Chocolate Muffins in einem Cafe aßen, wieso sie zu mir oft so grantig ist. Sie meinte, dass läge daran dass sie lieber mit ihrem Papa zusammen wäre als mit mir. Daraufhin fragte ich sie (eigentlich scherzhaft) ob ich ausziehen sollte, damit sie alleine mit ihrem Papa leben könnte, und sie nickte entschieden mit todernstem Gesicht. Ich komme mir seit ihrer Geburt wie eine Rabenmutter vor und habe jetzt eigentlich schon seit knapp 5 Jahren entweder ein großes Fragezeichen auf der Stirn oder bin traurig und enttäuscht über das Mutterdasein. Eigentlich wollte ich 3 Kinder haben, aber nun ist meine Angst vor einer weiteren Zurückweisung zu groß. Wenn ich Ärzte zu Rate ziehe oder mich mit Familie und Freunden darüber unterhalte, höre ich immer nur: Das gibt sich schon, alle Töchter lieben ihre Väter mehr, bla bla bla. Ich kann dies alles nicht mehr hören, und weiß mir auch keinen Rat mehr. Mir geht es wie Dir, ihre Abneigung ist natürlich extrem auffallend wenn ihr Papa hier ist. Seitdem bin ich immer überglücklich wenn er wieder mal auf Geschäftsreise muß. Ich sollte auch erwähnen, daß ihr Vater ein unglaublich kinderlieber Übervater ist, der alles erlaubt, alles mit sich machen läßt, bei jedem 'Piep' sofort zu ihr rennt, und alles macht was sie will. Jetzt werden wahrscheinlich einige Leserinnen hier aufschreien 'Wie bitte, das ist ja ein Traum von einem Mann!'. Aber dies muß ich entschieden zurückweisen: es ist ein wahr gewordener Albtraum, da leider keine Liebe mehr für mich übrig bleibt, ich dadurch IMMER die strenge Mama bin, und man irgendwie jeden Respekt vor seinem 'Göttergatten' verliert. Es tut mir leid, eine große Hilfe bin ich dir nicht, Susi. Aber es tut mir gut, das erste Mal seit so langer Zeit über jemanden zu lesen dem es ähnlich geht wie mir (nachdem ich über dieses Thema nun schon Stunden surfend im Net verbracht habe, ohne Lösung).
Herzliche Grüße und ich wünsche dir daß sich deine Situation doch noch irgendwann verbessert!

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1. Mai 2006 um 17:20

Bei
euch stellt sich das zwar ein weniger extremer da, aber es ist ein normales verhalten des Kindes. Kinder verhalten sich alle unterschiedlich, Mädchen aber fühlen sich oftmals zum vater hingezogen (das hat tiefenpsychologische Ursachen). Dazu kommt, dass Du wahrscheinlich den intensiveren Part der Erziehung hast. Du schreibst, du verbringst viel zeit mir ihr, also auch viel zeit, ihr die Fähigkeiten und Fertigkeiten mit auf den weg zu geben. Das geht aber nun mal nicht immer nach vorstellung des Kindes ab. Du hast also mehr zeit und mehr beziehung zu ihr, um ihr was zu verbieten, nein zu sagen, sie zu ermahnen...alles sachen, die in einer erziehung ein muß sind, aber es wird schwierig, wenn vater und mutter das nicht gleichermaßen tun. so projeziert dein Kind die negativen Aspekte auf dich. Und Kinder wissen genau, was sie damit bewirken.
Mach dir da drüber mal keine gedanken...dein Kind entspricht genau dem alter, in dem Kinder soetwas tun. und...eine Trennung ist ein verdammt schwerer Brocken...erst recht fürs kind...sie drückt so ihren Schmerz aus. Nimm es ihr nicht übel...aber du solltest mit den Menschen in deinem Umfeld sprechen...ihr solltet zumindest bei grundprinzipien am gleichen Strang ziehen...
Und zu deiner Beruhigung: Ich habe meine Mama auch so behandelt....mittlerweile bin ich 25 Jahre und meine Liebe zu ihr ist unendlich...und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich sie jemals nicht geliebt hab, auch wenn ich ihr das nie gesagt oder gezeigt habe.

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1. Mai 2006 um 17:44

..hmmmh..
so recht weiß ich nicht, wie ich anfangen soll, aber ich möchte gerne ein paar Dinge dazu schreiben.
Ich kann verstehen, dass du doch nach dem Verhalten deiner Tochter so urteilst oder denkst, dass sie dich weniger liebt, als die Personen, von denen sie "grenzenlose" Zuneigung erfährt, damit meine ich, wie manch anderer hier : sie darf, was sie will (wie so oft bei den omas und opas, oder den schwimmbad-,zoo-,kinobesucht etc mit dem Papa) - die Menschen, die Angst haben dem Kind notwendige Grenzen und Konsequenzen zu zeigen, die ein Kind für eine Erziehung dringend benötigt, da es nur für eine kleine begrenzte Zeit bei ihnen ist.

Kinder allgemein finden jenes toll und mögen das bevorzugen und die meisten Kinder wissen auch, wie sie die Mama und den Papa um den Finger wickeln bzw. auch ärgern, ohne dass diese das überhaupt bemerken.

Ich frage mich, was dein Kind denn tun muß, damit du dir seiner Liebe sicher bist. Vielleicht hast du dich in deinen Gedanken so festgedacht, dass du auch solche Situationen besonders acht gibst und die anderen Momenten gar nicht wahr nimmst.
Es ist doch toll, wenn sie sich beim Papa oder der Oma wohl fühlt, dass macht dich als Mutter doch nicht weniger liebenswert.
Kinder können dass nicht so zeigen, wie der liebende Ehemann oder besser noch die Mutter ihrem Kind, dafür sind es noch Kinder. Ich kann dir keine schriftliche Garantie dafür geben, aber die Mutter ist und bleibt fast ausnahmlos die wichtigste Bezugsperson eines Kindes, auch wenn sich das Kind nicht immer küssen und streicheln lässt das mögen wir ja nun auch nicht!!

Du hast geschrieben, dass du evtl. zuviel Zeit für sie nimmst...du hast das so liebevoll aufopfernd geschrieben, was du alles für sie machst und du bist alles andere als eine Rabenmutter !! Aber nimm dir auch was Zeit für dich, tu etwas was dir gut tut und dich aufbaut, so dass du dein eigenes Leben auch wieder findest ... du kannst das doch ohne schlechten GEwissen machen, du weißt sie ja gut aufgehoben!!

Ich wünsche dir alles Gute und das ganz schnell diese Gedanken vergisst!!!

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4. Mai 2006 um 13:07
In Antwort auf imala_12471891

Mutter Kind Liebe
... ja das kommt mir alles sehr bekannt vor, leider. Meine Tochter hat schon als Baby ihre Arme weit nach hinten weggestreckt wenn ich/wir sie umarmten, was sehr schmerzlich für uns war. Sie ist heute fast 5 Jahre alt, und mag so gut wie keine Umarmungen, und Küsse schon gar nicht. Heute fragte ich sie, nachdem wir zusammen Chocolate Muffins in einem Cafe aßen, wieso sie zu mir oft so grantig ist. Sie meinte, dass läge daran dass sie lieber mit ihrem Papa zusammen wäre als mit mir. Daraufhin fragte ich sie (eigentlich scherzhaft) ob ich ausziehen sollte, damit sie alleine mit ihrem Papa leben könnte, und sie nickte entschieden mit todernstem Gesicht. Ich komme mir seit ihrer Geburt wie eine Rabenmutter vor und habe jetzt eigentlich schon seit knapp 5 Jahren entweder ein großes Fragezeichen auf der Stirn oder bin traurig und enttäuscht über das Mutterdasein. Eigentlich wollte ich 3 Kinder haben, aber nun ist meine Angst vor einer weiteren Zurückweisung zu groß. Wenn ich Ärzte zu Rate ziehe oder mich mit Familie und Freunden darüber unterhalte, höre ich immer nur: Das gibt sich schon, alle Töchter lieben ihre Väter mehr, bla bla bla. Ich kann dies alles nicht mehr hören, und weiß mir auch keinen Rat mehr. Mir geht es wie Dir, ihre Abneigung ist natürlich extrem auffallend wenn ihr Papa hier ist. Seitdem bin ich immer überglücklich wenn er wieder mal auf Geschäftsreise muß. Ich sollte auch erwähnen, daß ihr Vater ein unglaublich kinderlieber Übervater ist, der alles erlaubt, alles mit sich machen läßt, bei jedem 'Piep' sofort zu ihr rennt, und alles macht was sie will. Jetzt werden wahrscheinlich einige Leserinnen hier aufschreien 'Wie bitte, das ist ja ein Traum von einem Mann!'. Aber dies muß ich entschieden zurückweisen: es ist ein wahr gewordener Albtraum, da leider keine Liebe mehr für mich übrig bleibt, ich dadurch IMMER die strenge Mama bin, und man irgendwie jeden Respekt vor seinem 'Göttergatten' verliert. Es tut mir leid, eine große Hilfe bin ich dir nicht, Susi. Aber es tut mir gut, das erste Mal seit so langer Zeit über jemanden zu lesen dem es ähnlich geht wie mir (nachdem ich über dieses Thema nun schon Stunden surfend im Net verbracht habe, ohne Lösung).
Herzliche Grüße und ich wünsche dir daß sich deine Situation doch noch irgendwann verbessert!

Willkommen im Club!
Hallo ihr beiden. Auch bei mir spielen sich oft ähnliche Situationen ab. Alllerdings nicht so sehr mit meinem Mann sonder vielmehr mit meiner Schwiegermutter. Mein Kind ist allerdings ein Junge und mittlerweile fast 3 Jahre alt. Schon seit der Zeit, da er sich irgendwie mitteilen kann ist meine Schwiegermutter -wenn sie verfügbar ist- erste Wahl. Selbst wenn er sich verletzt hat und Trost braucht rennt er instinktiv zur Schwiegermutter und lässt mich einfach daneben stehen. Das tut so weh und manchmal empfinde ich richtig Hass auf meine Schwiegermutter, die sich in in seiner Zuneigung sonnt. Ich selbst würde mich als eine gute Mutter bezeichnen und ich liebe mein Kind über alles. Wir lachen oft und wenn meine SM nicht dabei ist, ist es oft ganz entspannt. Natürlich fehlt mir (gehe teilzeit arbeiten und wir bauen gerade) oft zum Spielen mit Ihm die nötige Zeit und -zugegeben-leider manchmal auch die nötige Geduld aber dennoch bemühe ich mich und ich denke, dass es auch in Ordnung ist. Ich finde, dass es doch nicht nur daran liegen kann, das Oma halt einfach mehr Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit für meinen Sohn hat. Andere Omas und Opas haben sehr oft einfach mehr Zeit und Wonne als die Eltern, dennoch steht da -im Regelfall- die Mutter bzw. der Vater an erster Stelle. Ich kann es nicht verstehen und wünsche mir so sehr, dass ich als Mutter an erster Stelle bei meinem Kind stehe. Bei allen anderen drumherum scheint es immerhin auch so zu sein, warum also bei uns nicht!?!?!?
Was mach ich falsch? Die Situation belastet mich manchmal total und ich erwarte vielleicht auch mal von meiner SM dass Sie sich selbst mehr zurückhält und dadurch unsere Mutter-Kind-Beziehung unterstützt!

Viele Grüße
Mercipur

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4. Mai 2006 um 17:16
In Antwort auf tyra_12500763

Willkommen im Club!
Hallo ihr beiden. Auch bei mir spielen sich oft ähnliche Situationen ab. Alllerdings nicht so sehr mit meinem Mann sonder vielmehr mit meiner Schwiegermutter. Mein Kind ist allerdings ein Junge und mittlerweile fast 3 Jahre alt. Schon seit der Zeit, da er sich irgendwie mitteilen kann ist meine Schwiegermutter -wenn sie verfügbar ist- erste Wahl. Selbst wenn er sich verletzt hat und Trost braucht rennt er instinktiv zur Schwiegermutter und lässt mich einfach daneben stehen. Das tut so weh und manchmal empfinde ich richtig Hass auf meine Schwiegermutter, die sich in in seiner Zuneigung sonnt. Ich selbst würde mich als eine gute Mutter bezeichnen und ich liebe mein Kind über alles. Wir lachen oft und wenn meine SM nicht dabei ist, ist es oft ganz entspannt. Natürlich fehlt mir (gehe teilzeit arbeiten und wir bauen gerade) oft zum Spielen mit Ihm die nötige Zeit und -zugegeben-leider manchmal auch die nötige Geduld aber dennoch bemühe ich mich und ich denke, dass es auch in Ordnung ist. Ich finde, dass es doch nicht nur daran liegen kann, das Oma halt einfach mehr Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit für meinen Sohn hat. Andere Omas und Opas haben sehr oft einfach mehr Zeit und Wonne als die Eltern, dennoch steht da -im Regelfall- die Mutter bzw. der Vater an erster Stelle. Ich kann es nicht verstehen und wünsche mir so sehr, dass ich als Mutter an erster Stelle bei meinem Kind stehe. Bei allen anderen drumherum scheint es immerhin auch so zu sein, warum also bei uns nicht!?!?!?
Was mach ich falsch? Die Situation belastet mich manchmal total und ich erwarte vielleicht auch mal von meiner SM dass Sie sich selbst mehr zurückhält und dadurch unsere Mutter-Kind-Beziehung unterstützt!

Viele Grüße
Mercipur

...ich habe das gleiche Problem!
Hallo!
Auch mir geht es so. Mein Sohn ist jetzt zwar gerade erst ein Jahr geworden, trotzdem zeichnet sich jetzt schon ab, daß er ein absolutes OPA-Kind ist. Es handelt sich hierbei um meinen Vater, den er auch jeden Tag sieht, da wir nebeneinander wohnen. Die paar Minuten reichen aber schon aus, um mein Kind zum heulen zu bringen, wenn Opa weggeht oder mir den Jungen zurück auf den Arm geben will. Er weint dann und fängt an zu brüllen und zu strampeln, weil er zu Opa zurück will. Bei mir oder seinem Vater hat er sowas noch nie gemacht! Es geht aber auch soweit, daß mein Kind, lieber zu wirklich fremden Leuten auf den Arm geht anstatt zu seiner Mutter. Die Fremdelphase hat er übrigens total übersprungen bzw. noch nicht gehabt. Meine Bekannten und Verwandten behaupten immer, daß sich das noch alles ändert, da ja die Mama immer die erste Bezugsperson ist, aber langsam bekomme ich Angst, da es ja bei Euch scheinbar noch sehr viel länger anhält. Verschlimmert wird unser Gefühl natürlich auch dadurch, daß unser Junge überhaupt keine Nähe mag und nicht gerne kuschelt. Frustrierend, zumal ich mir keiner Schuld bewußt bin. Ich habe das Kind seit einem Jahr immer bei mir, liebe es über alles und zeige ihm dieses auch. Ich bin zwar nach 8 Wochen wieder langsam arbeiten gegangen (Bürotätigkeit), habe den Kleinen aber immer dabei gehabt.Er lag neben mir im Bettchen und hatte mich immer im Blickfeld oder hat mit mir gespielt. Durch die Tätigkeit im Büro ist er natürlich den Umgang mit vielen Menschen gewohnt, was ihn auch relativ unkompliziert macht, allerdings scheint er dadurch den engen Kontakt zu mir verloren zu haben. Vor der Geburt habe ich mir immmer vorgestellt, wie schön es ist Mutter zu sein und eine enge Bindung zum Kind zu haben. Dieses ist jetzt leider ganz anders und ich kann nur hoffen, daß der Kleine bald merkt, daß Mama und Papa für Ihn eigentlich die wichtigsten Bezugspersonen sind.

Gruß, Mikado05

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10. Mai 2006 um 9:53
In Antwort auf tilde_12556878

...ich habe das gleiche Problem!
Hallo!
Auch mir geht es so. Mein Sohn ist jetzt zwar gerade erst ein Jahr geworden, trotzdem zeichnet sich jetzt schon ab, daß er ein absolutes OPA-Kind ist. Es handelt sich hierbei um meinen Vater, den er auch jeden Tag sieht, da wir nebeneinander wohnen. Die paar Minuten reichen aber schon aus, um mein Kind zum heulen zu bringen, wenn Opa weggeht oder mir den Jungen zurück auf den Arm geben will. Er weint dann und fängt an zu brüllen und zu strampeln, weil er zu Opa zurück will. Bei mir oder seinem Vater hat er sowas noch nie gemacht! Es geht aber auch soweit, daß mein Kind, lieber zu wirklich fremden Leuten auf den Arm geht anstatt zu seiner Mutter. Die Fremdelphase hat er übrigens total übersprungen bzw. noch nicht gehabt. Meine Bekannten und Verwandten behaupten immer, daß sich das noch alles ändert, da ja die Mama immer die erste Bezugsperson ist, aber langsam bekomme ich Angst, da es ja bei Euch scheinbar noch sehr viel länger anhält. Verschlimmert wird unser Gefühl natürlich auch dadurch, daß unser Junge überhaupt keine Nähe mag und nicht gerne kuschelt. Frustrierend, zumal ich mir keiner Schuld bewußt bin. Ich habe das Kind seit einem Jahr immer bei mir, liebe es über alles und zeige ihm dieses auch. Ich bin zwar nach 8 Wochen wieder langsam arbeiten gegangen (Bürotätigkeit), habe den Kleinen aber immer dabei gehabt.Er lag neben mir im Bettchen und hatte mich immer im Blickfeld oder hat mit mir gespielt. Durch die Tätigkeit im Büro ist er natürlich den Umgang mit vielen Menschen gewohnt, was ihn auch relativ unkompliziert macht, allerdings scheint er dadurch den engen Kontakt zu mir verloren zu haben. Vor der Geburt habe ich mir immmer vorgestellt, wie schön es ist Mutter zu sein und eine enge Bindung zum Kind zu haben. Dieses ist jetzt leider ganz anders und ich kann nur hoffen, daß der Kleine bald merkt, daß Mama und Papa für Ihn eigentlich die wichtigsten Bezugspersonen sind.

Gruß, Mikado05

Liebe Mikado05,
es tut unheimlich gut zu wissen, das auch andere das gleiche Problem haben. In meinem privaten Umfeld kenne ich eigentlich niemanden, der änliche Schwierigkeiten hat. Viele können diese Gefühle zwischen Frustration, Wut und Traurigkeit nicht nachfühlen.
Auch ich war viel mit meinem Sohn unterwegs und er hat eigentlich gar keine Angst vor fremden Menschen. Und "fremdeln" kenn ich von ihm eigentlich auch nicht. Bei meinen Eltern ist er auch total gerne und obwohl er von dort auch schon etliche Male nur mit Gebrüll wegzukriegen war, empfinde ich das bei meinen eigenen Eltern gar nicht so schlimm, bei meinen Eltern hab ich trotzdem immer das Gefühl, dass ich die Mutter bin und irgendwie reagiert mein Sohn mir gegenüber auch anders.Da freut es mich sogar, wenn mein Kleiner so gut mit ihnen kann.

Ist allerdings meine Schwiegermutter in der Nähe, ignoriert mich mein Kind oft total; es spricht mich dann so gut wie nie an sondern halt nur die Oma. Und dann bohrt es in mir, und ich bin schon wieder total verkrampft.Irgendwie habe ich das Gefühl, zwischen mir und meiner SM tobt im Stillen ein Konkurrenzkampf um mein Kind, den ich permanent verliere. Obwohl wir uns sonst ganz gut verstehen, kippt der Schalter mittlerweile sofort um, wenn der Kleine dabei ist und sofort komme ich mir wie das fünfte Rad am Wagen vor. Ach es ist manchmal so sch..., dabei könnte es doch eigentlich so schön sein.

Gruß


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12. Mai 2006 um 12:34

Mir geht es etwas ähnlich
wobei meine tochter eben erst knapp über 10 monate ist. seid der geburt war sie ein kind das nähe und kuscheln nie so recht wollte, wollte lieber im laufgitter liegen und sich selbst überlassend beschäftigen so wie es eben altersentsprechend ging. wenn ich sie umarme windet sie sich raus und küsschen mag sie erst recht nicht.
aber seid kurzem ist alles anders.ich muss aber dazu sagten das ich das so wie sie ist akzeptiert haben, denn liebe kann man nicht erzwingen. sind wir bei opa (mein vater), sind alle luft auch der papa der selten da ist. sie ist sehr auf männer fixiert, beim einkaufen an der kasse stiert sie regelrecht männer an, sodass schon diskussionen entstehen.
aber wie gesagt seid ein paar tagen ist alles anders: sie kann endlich robben, kommt zu mir beim spielen und hangelt sich an mir hoch, reist die arme hoch und möchte ständig zu mir und kuscheln, ich war total erstaunt das sie sich so gewandelt hatte. von heute auf morgen war sie ganz anders.
vielleicht lag es daran das ich sie akzeptiert habe wie sie eben früher war.
ein ähnliches problem habe ich bei der familie meiner freundin, da möchte das kind so gut wie nie zum vater, liegt aber auch daran das er eine gute erziehung bei dem kind anwendet und auch mal nein sagt und die mutter sich kaum traut dem kind mal nein zu sagen und macht dem kind alles recht.
ich finde es bringt viel wennn beid elternteile eine gleiche erziehung anstreben und beide mal nein sagen, erst dann passiert vielleicht sowas nicht das ein kind nur ein elternteil bevorzugt.
ich ermahne auch oft ayleens opa (Mein vater), das er doch auch mal schimpfen soll wenn ayleen den opa haut, macht er dann auch mal.
ayleen ist mit ihren 10 monaten weiter und daher kann man auch mal schimpfen wenn sie zu weit geht.
einen wirklichen tipp kann ich dir nicht geben, hoffentlich wird bei dir alles besser
alles gute
happy

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13. Mai 2006 um 13:50

Mein Kind mich auch nicht?
Hallo, ich kenne dass Problem auch. Mein Sohn ist gerade 19 Monate und ich habe dass Gefühl, für ihn sehr oft die Böse zu sein und alle anderen sind ganz toll. Im Moment ist es besonders schlimm. Er hat zur Zeit Mundfäule und alles, was ich sage oder tue löst bei ihm einen Wutanfall aus. Ist er jedoch bei anderen, dann ist er das liebste Kind. Manchmal, bricht es einem das Herz aber ich versuche auch positiv zu denken. In diesem Kleinkindalter wollen Kinder halt nur tolle Sachen erleben und keine Grenzen gesetzt bekommen. Wir müssen dies aber tun und bekommen dafür oft die Quittung. Später wird es dein Kind dir danken, wenn es merkt, dass es in einem stabilen Umfeld aufwächst, wo es auch Halt hat und seine Grenzen kennt. Das ist doch beim Partner genau so. Zuhause kann er seine Frustration rauslassen, woanders spielt er den tollen. Du bist das Ventil und eigentlich ist es ja ein Kompliment, wenn ein Mensch bei einem sein kann wie er gerade fühlt. Das zeugt von Vertrauen. Ich weiss andererseits aber auch, wie weh das tut, abgelehnt zu werden. Was mir aufgefallen ist; dass fast alle die dieses Problem haben sagen, ihr Kind ist noch nie ein grosser Schmuser gewesen. Zumindest nicht bei Mama. Das trifft auch bei mir zu. Ich finde es tröstlich zu wissen, dass es anderen ebenso ergeht und versuche, dass Positive da rauszunehmen. Ich weiss, ganz tief im Herzen lieben die Kleinen uns.

LG Grobiline

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13. Mai 2006 um 14:54

Die Liebe zum Mann ist eine andere als die zum Kind
es ist doch zu verstehen, dass Mütter spüren möchten, dass ihr Kind ihre Nähe sucht, sich wohl fühlt, dass Vertrauen da ist, dass sie vom Kind angenommen wird. Das ist die Liebe eines Kindes. So utopisch ist das doch nicht.


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16. Mai 2006 um 19:11

"Als Mutter..."
Da bin ich mal voll deiner Meinung Robse!

Man hat als Elternteil zu geben, nicht zu nehmen oder zu erwarten. Das Kind signalisiert einem schon was es braucht und wenn man es ihm gibt, dann kommt früher oder später auch eine positive Reaktion.

Ich schaue meinem Sohn und meinem Mann oft sehr gerne zu wenn sie miteinander spielen. Und diese Momente zu zweit oder allein sind sehr wichtig. Wahrscheinlich habe ich darum überhaupt kein Problem mit meinem bald zweijährigen Sohn. Wenn er allein sein möchte, lass ich ihm einfach den Freiraum und ich sehe es gerne wenn er mit anderen Menschen klar kommt. Fakt ist: Ich bin seine Mama und niemand anderes, das reicht mir. Aber weil er mal keine Lust hat mit mir zu kuscheln etc. denke ich doch nicht gleich, dass er mich nicht lieben würde. Eure Kinder lieben euch alle, dass werdet ihr schon merken liebe Mütter. Spätestens wenn eure Kleinen mal so richtig krank werden.

Und das Papa immer klasse ist, weil er sowieso so wenig da ist, genau wie die Oma oder die Tante, das ist doch logo

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18. Mai 2006 um 23:16

Kenn ich auch
Meiner Meinung nach lag die Distanzierung meines 2-jährigen Sohnes zu mir daran, dass ich diejenige war, die ihn immer und immer wieder zurecht gewiesen hat. Mein Mann hingegen war der lockere, der nur gelegentlich ein starkes Nein artikulierte (Sozusagen, wenn es um's Leben unseres Sohnes ging, er zum Bsp irgendwo hochgestiegen ist etc). Eines Tages, als ich wegen der Distanziertheit meines Sohnes zu mir in Tränen ausbrauch, haben mein Mann und ich uns zusammengesetzt und mir wurde durch das Gespräch zum ersten Mal bewusst, dass ich ständig am "Herumschimpfen" bin. Mein Mann und ich vereinbarten dann gewisse "altersgerechte" Regeln, die wir auf jeden Fall bei unserem Sohn durchsetzen wollten. Interessanterweise hat sich auch meine Beziehung zu meinem Sohn gebessert, wohl weil ich lockerer geworden bin, und auch, weil sein Papi und seine Mami die selben Dinge von ihm konsequent verlangen.
Mein Rezept heisst also in gewisser Weise, etwas los zu lassen, und nicht ständig von meinem 2-jährigen Sohn zu verlangen, dass er schon jetzt alle Benimmregeln lernt. In erster Linie soll er mal lernen, dass er so akzeptiert wird, wie er ist, in zweiter Linie, dass es gewisse Grenzen gibt, die halt mit den Jahren zunehmen werden.
Am Abend, wenn ich in's Bett gehe, möchte ich mir sagen können, dass ich mit meinem Sohn heute mehr gelacht als geweint habe. Und es geht. Je ruhiger ich geworden bin, desto ruhiger wurde auch er. Natürlich komme auch ich noch hie und da an meine Grenzen, doch ich habe gelernt, schneller darüber zu lachen.

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9. September 2006 um 22:46

Meine Tochter ignoriert mich auch, sie liebt Oma und Papa viel mehr!
Hallo susi,
Hallo svenja1234 und alle anderen betroffenen Mütter oder Väter,

endlich habe ich ein Forum gefunden, wo dieses Thema angesprochen wird.
Meine Tochter ist zwei Jahre jung, seit Ihrer Geburt bin ich Tag und Nacht an Ihrer Seite. Egal ob Sie Hunger oder Bauchweh hatte, schlaflose Nächte oder Durchfallerkrankungen - immer bin ich gerannt, immer habe ich mitgeleidet, immer war ich die, die aufgestanden ist und sich um Sie gekümmert hat. Mein Mann hat meist weitergeschlafen, ausser er hat gemerkt, dass Sie gar nicht mehr aufhört zu schreien. Die Oma hat mich während dem ersten Lebensjahr so gut wie kaum unterstützt. Ein- bis max. zwei Mal kam Sie zu Besuch um die Kleine zu hätscheln und tätscheln. Nach der Schwangerschaft hat es niemanden mehr interessiert, wie ich mich fühle. Müde, erschöpft, kraflos, oft gestresst, niemals mit Unterstützung - aber immer für mein Engel anwesend, auch wenn die letzte Kraftreserve schon ausgeschöpft war.
Das sich eine Mutter seitens Ihrem Kind ignoriert und nicht geliebt fühlt, verstehen sicherlich die Wenigsten. Aber eine Mutter, die Ihr Kind liebt und auch aus Liebe alles oder vieles opfert trifft es mitten ins Herz, wenn das Kind besonders an der Oma klebt und die ersehnte Zuneigung Ihr schenkt.

Mein Mann arbeitet und sieht Sie eigentlich nur morgens und ein Mal die Woche wenn er seinen freien Tag hat.
Auch ich arbeite seit ca. 4Monaten immer am Samstag für 8 Stunden. Meist ist meine Kleine dann bei der Oma. Kaum an der Tür angekommen, voller Freude Sie in die Arme zu schliessen, schreit Sie schon "PAPA PAPA", da Sie der Meinung ist, Papa ist Sie abholen gekommen. Sieht sie mich dann vor der Tür fängt Sie an zu weinen, da Sie ja Ihren Vater erwartet hat. Dann fängt natürlich Oma (Schwiegermutter) sofort an zu sagen "Ja ja ja ist ja gut, Papa kommt bald", wie toll. Danke für die nette Begrüssung, soll ich lieber gehen und das für immer oder anfangen zu weinen. Auch jetzt wo ich dies schreibe stehen mir die Tränen in den Augen. Warum liebt mich mein Kind nicht, warum freut sie sich nicht auf mich und gibt mir nach mehr als 8 Stunden Trennung nicht nur ein bisschen das Gefühl, dass Sie mich vermisst hat und das ich Ihre Mama bin?!!
Ich weiss, dass man von einem zwei jährigem Kind nicht erwarten kann, dass es einschätze n kann, was man als Mutter alles opfert und das selbstverständlich gerne, damit man seinem Kind ein schönes Leben geben kann.Ich denke jedoch, dass die Bindung, die Sie von klein auf schon zu Ihrem Vater und Ihrer Om a hat, sich nie im Leben ändern wird. Ich bin einerseits natürlich froh, dass Sie beide sehr liebt, aber was war mein Fehler, dass Sie so abweisend zu mir ist! Wie kann ich Ihr Verhalten gegenüber mir bessern?
Das schlimme ist auch, dass mein Mann seit der Geburt unserer Tochter nichts mehr ausser Ihr sieht. Ich bin nur noch interessant, wenn es "um das eine geht", er sieht nur noch Sie, schmust, spielt und beschäftigt sich den ganzen Tag nur mit Ihr, wenn er schon mal da ist. Manchmal setze ich mich mit Absicht für paar Stunden in ein anderes Zimmer, aber weder er noch meine Kleine schauen nach mir. Es tut richtig weh, trage das Kind neuen Monate im Bauch, freu dich mit deinem Mann darauf, glückliche Familienpläne, schwere Geburt mit heftigen Wehen und dankeschön jetzt hast Du ausgedient, genau so fühlt sich das irgendwie an.
Wie auch bei Dir svenja1234 braucht Sie nur ein Mucks machen und er rennt, schreit Sie - kriegt Sie das was Sie will, Regeln und Konsequenzen alles egal. Ich, die immer versucht hat, auch Regeln und Grenzen zu setzen, damit sie, wenn sie Erwachsen wird es im Leben einfacher hat, habe anscheinend falsch gehandelt, da ich jetzt die "BÖSE" bin. Was macht man in so einer Situation als Mutter? Kind und Mann zur Oma schicken und gehen? Bleiben und jeden Tag als Aussenseiterin sich das Herz zerreisen. Versuchen, wie schon so oft, anders zu werden? Wer weiss Rat, ich bin wirklich am Verzweifeln!

Grüße an alle, die dasselbe Fühlen..

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27. September 2006 um 11:56

Antwort:Mein Kind liebt mich nicht
Ich glaube Sie sehen das schlimmer als es eigentlich ist.Ich denke Ihr Kind liebt Sie,es ist einfach nur das Sie für das Kind "alltäglich" sind,und nichts besonderes.
Auch ich habe einen 5 jährigen Sohn.
Wenn meine Schwester kommt oder wir bei den Grosseltern sind verhält er sich oft auch so.
Er sieht die anderen Leute halt nicht so oft wie mich und hält an den anderen dann halt fest,die er nicht so oft zu Gesicht bekommt.Ihr KInd liebt Sie,das sehen sie ja auch daran,das es die Zeit mit Ihnen auch zu geniessen scheint.
Ansonsten machen Sie doch mal eine Probe:Wenn Ihre Tochter das nächste mal bei Papa bleiben möchte,willigen sie ein,und lasen Sie die Kleine für 2 oder 3 Tage bei Ihm.
Bestimmt wird Sie sich nach dieser Zeit auf Sie freuen.

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10. Februar 2007 um 23:40
In Antwort auf emmi_12162867

Antwort:Mein Kind liebt mich nicht
Ich glaube Sie sehen das schlimmer als es eigentlich ist.Ich denke Ihr Kind liebt Sie,es ist einfach nur das Sie für das Kind "alltäglich" sind,und nichts besonderes.
Auch ich habe einen 5 jährigen Sohn.
Wenn meine Schwester kommt oder wir bei den Grosseltern sind verhält er sich oft auch so.
Er sieht die anderen Leute halt nicht so oft wie mich und hält an den anderen dann halt fest,die er nicht so oft zu Gesicht bekommt.Ihr KInd liebt Sie,das sehen sie ja auch daran,das es die Zeit mit Ihnen auch zu geniessen scheint.
Ansonsten machen Sie doch mal eine Probe:Wenn Ihre Tochter das nächste mal bei Papa bleiben möchte,willigen sie ein,und lasen Sie die Kleine für 2 oder 3 Tage bei Ihm.
Bestimmt wird Sie sich nach dieser Zeit auf Sie freuen.

Mein kind liebt mich nicht
Ich bin seit 2 Jahre vom mein Man getrennt,mein Sohn(6) war immer ein papa kind aber er hat in der Woche bei mir gewohnt und am wochenende(jedes),bei papa.Obwohl er hat mich immer gesagt: "mama ich hab dich lieb oder ich mag dich", wollte er bei papa wohnen. nach viele streit mit mein Man habe ich gesagt ok der kleine sollte bei papa bleiben,obwhol mein Man nicht wollte weil er Arbeiten musste, na ja seit eine Woche mein Sohn ist bei mein Man, er hat ein Hört platzt gefunden, und jetzt mein Sohn will mich nicht mehr sehen, er will nicht mehr zu mir kommt und wenn ich anrufen will mich nicht mal hören. Was habe ich nun getun???, was soll ich jetzt machen, ich habe mein Sohn verloren???????? Ich brauche dringend HILFE.

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13. Februar 2007 um 13:04
In Antwort auf maxene_12493725

Mein kind liebt mich nicht
Ich bin seit 2 Jahre vom mein Man getrennt,mein Sohn(6) war immer ein papa kind aber er hat in der Woche bei mir gewohnt und am wochenende(jedes),bei papa.Obwohl er hat mich immer gesagt: "mama ich hab dich lieb oder ich mag dich", wollte er bei papa wohnen. nach viele streit mit mein Man habe ich gesagt ok der kleine sollte bei papa bleiben,obwhol mein Man nicht wollte weil er Arbeiten musste, na ja seit eine Woche mein Sohn ist bei mein Man, er hat ein Hört platzt gefunden, und jetzt mein Sohn will mich nicht mehr sehen, er will nicht mehr zu mir kommt und wenn ich anrufen will mich nicht mal hören. Was habe ich nun getun???, was soll ich jetzt machen, ich habe mein Sohn verloren???????? Ich brauche dringend HILFE.

"Mein kind liebt mich nicht"
Ich bin auch mama von einer 2jährigen tochter und muss sagen das auch meine kleine mehr an oma und opa hängt was ich aber noch sagen wollte ist du solltest mal mit deinem man reden denn ich kann auch sagen das es ex männer gibt die ihren kinder wad einreden und wenn das nicht klapt solltest du versuchen mit deinem jungen zu reden es bringt nix wenn du dich jetzt vertig macht

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13. Februar 2007 um 13:09
In Antwort auf elli_11923643

Meine Tochter ignoriert mich auch, sie liebt Oma und Papa viel mehr!
Hallo susi,
Hallo svenja1234 und alle anderen betroffenen Mütter oder Väter,

endlich habe ich ein Forum gefunden, wo dieses Thema angesprochen wird.
Meine Tochter ist zwei Jahre jung, seit Ihrer Geburt bin ich Tag und Nacht an Ihrer Seite. Egal ob Sie Hunger oder Bauchweh hatte, schlaflose Nächte oder Durchfallerkrankungen - immer bin ich gerannt, immer habe ich mitgeleidet, immer war ich die, die aufgestanden ist und sich um Sie gekümmert hat. Mein Mann hat meist weitergeschlafen, ausser er hat gemerkt, dass Sie gar nicht mehr aufhört zu schreien. Die Oma hat mich während dem ersten Lebensjahr so gut wie kaum unterstützt. Ein- bis max. zwei Mal kam Sie zu Besuch um die Kleine zu hätscheln und tätscheln. Nach der Schwangerschaft hat es niemanden mehr interessiert, wie ich mich fühle. Müde, erschöpft, kraflos, oft gestresst, niemals mit Unterstützung - aber immer für mein Engel anwesend, auch wenn die letzte Kraftreserve schon ausgeschöpft war.
Das sich eine Mutter seitens Ihrem Kind ignoriert und nicht geliebt fühlt, verstehen sicherlich die Wenigsten. Aber eine Mutter, die Ihr Kind liebt und auch aus Liebe alles oder vieles opfert trifft es mitten ins Herz, wenn das Kind besonders an der Oma klebt und die ersehnte Zuneigung Ihr schenkt.

Mein Mann arbeitet und sieht Sie eigentlich nur morgens und ein Mal die Woche wenn er seinen freien Tag hat.
Auch ich arbeite seit ca. 4Monaten immer am Samstag für 8 Stunden. Meist ist meine Kleine dann bei der Oma. Kaum an der Tür angekommen, voller Freude Sie in die Arme zu schliessen, schreit Sie schon "PAPA PAPA", da Sie der Meinung ist, Papa ist Sie abholen gekommen. Sieht sie mich dann vor der Tür fängt Sie an zu weinen, da Sie ja Ihren Vater erwartet hat. Dann fängt natürlich Oma (Schwiegermutter) sofort an zu sagen "Ja ja ja ist ja gut, Papa kommt bald", wie toll. Danke für die nette Begrüssung, soll ich lieber gehen und das für immer oder anfangen zu weinen. Auch jetzt wo ich dies schreibe stehen mir die Tränen in den Augen. Warum liebt mich mein Kind nicht, warum freut sie sich nicht auf mich und gibt mir nach mehr als 8 Stunden Trennung nicht nur ein bisschen das Gefühl, dass Sie mich vermisst hat und das ich Ihre Mama bin?!!
Ich weiss, dass man von einem zwei jährigem Kind nicht erwarten kann, dass es einschätze n kann, was man als Mutter alles opfert und das selbstverständlich gerne, damit man seinem Kind ein schönes Leben geben kann.Ich denke jedoch, dass die Bindung, die Sie von klein auf schon zu Ihrem Vater und Ihrer Om a hat, sich nie im Leben ändern wird. Ich bin einerseits natürlich froh, dass Sie beide sehr liebt, aber was war mein Fehler, dass Sie so abweisend zu mir ist! Wie kann ich Ihr Verhalten gegenüber mir bessern?
Das schlimme ist auch, dass mein Mann seit der Geburt unserer Tochter nichts mehr ausser Ihr sieht. Ich bin nur noch interessant, wenn es "um das eine geht", er sieht nur noch Sie, schmust, spielt und beschäftigt sich den ganzen Tag nur mit Ihr, wenn er schon mal da ist. Manchmal setze ich mich mit Absicht für paar Stunden in ein anderes Zimmer, aber weder er noch meine Kleine schauen nach mir. Es tut richtig weh, trage das Kind neuen Monate im Bauch, freu dich mit deinem Mann darauf, glückliche Familienpläne, schwere Geburt mit heftigen Wehen und dankeschön jetzt hast Du ausgedient, genau so fühlt sich das irgendwie an.
Wie auch bei Dir svenja1234 braucht Sie nur ein Mucks machen und er rennt, schreit Sie - kriegt Sie das was Sie will, Regeln und Konsequenzen alles egal. Ich, die immer versucht hat, auch Regeln und Grenzen zu setzen, damit sie, wenn sie Erwachsen wird es im Leben einfacher hat, habe anscheinend falsch gehandelt, da ich jetzt die "BÖSE" bin. Was macht man in so einer Situation als Mutter? Kind und Mann zur Oma schicken und gehen? Bleiben und jeden Tag als Aussenseiterin sich das Herz zerreisen. Versuchen, wie schon so oft, anders zu werden? Wer weiss Rat, ich bin wirklich am Verzweifeln!

Grüße an alle, die dasselbe Fühlen..

Hilfe
och man ich kann die nur sagen ich habe auch ne 2jährige tochter und das dich volstens verstehen aber meine tochter ist auch opa und oma vernatisch man kann da aber nix machen denn omas und opas sind das um die kleine zu verwöhnen und da sie sie auch noch kaum sehen ist das doch klar das sie sich dann freuen sie zu sehen mach dir da mal keinen kopf drum. Ich kenne das ich bin auch tag und nacht für meine da und papa liegt immer im bett und das es nicht leicht ist weiss ich auch (zugut) aber lass dich nicht unter krigen

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3. Mai 2007 um 12:27

ICH KANN NICHT MEHR
ich habe genau das gleiche problem,ich war hochschwanger im winter und war jeden tag 3 bis 4 stunden mit meinem sohn unterwegs ,habe sogar mit ihm fußball gespielt mit meinem dicken bauch,er war damals 2 jahre alt.
jetzt ist mein sohn 4 und meine tochter 2 ,nach dem kindergarten kümmere ich mich intensiv um meine kinder ,wir malen zusammen ,dann spielen wir was , dann bringe ich den kindern spielend das abc und das zählen bei ,und ich mache mit meinem sohn vorschularbeit,wir haben richtig spaß zusammen,
aber sobald der papa da ist ist alles vorbei, die kinder wollen mit mir nichts mehr zu tun haben,wenn wir alle zusammen spazieren gehen dann will kein kind meine hand anfassen, von außen sieht es so aus als würde sich mein mann um die kinder kümmern und ich gar nicht,wenn wir essen dann setzen sich beide kinder zu meinem mann und ich sitze alleine auf der anderen tischseite,weil kein kind neben mir sitzen will.
Es tut einfach richtig weh ,weil ich mich wirklich sehr um meine kinder kümmere ,wann hat wohl mein mann die kinder das letzte mal auf den spielplatz gebracht ,er wird sich nicht daran erinnern können.
am wochenende waren wir auf einer hochzeit und meine kinder haben die ganze zeit nur nach papa gerufen und wollten nicht bei mir sitzen .manchmal denke ich warum gebe ich mir eigentlich soviel mühe mit den kindern wenn ich am ende eh ignoriert werde ,ich darf sie nicht mal anziehen wenn der papa da ist ,es heisst dann immer nein papa soll helfen du nicht ,papa hier papa da, ach und wenn die schwiegermutter da ist dann gibt es das gleiche problem oma oma oma........
ich mache alles ,ich bringe den kindern alles bei, ich muß sie erziehen ,ich kümmere mich um die arztbesuche ,ich muß alles organisieren für die kinder und am ende bekommt papa und oma die umarmung.
ich verstehe ja das die kinder sich auf den papa so freuen dagegen habe ich ja auch nichts im gegenteil aber das ich nicht mal am tisch neben einem kind sitzen darf oder das ich nicht mal helfen darf ein schuh anzuziehen,ich würde am liebsten einfach mal für 2 wochen alleine wegfahren und dann können meine kinder ja sehen wie sich die anderen um sie kümmern werden,
ja es sind halt kinder aber wie gesagt es tut sooooo weh , ich könnte jeden tag heulen.

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11. Juli 2007 um 12:02

Gleiche Problem
Hallo alle zusamm...

Habe das gleiche Problem, zwar erst seid paar Wochen aber das reicht jetzt schon.
Mein Kind 10 Monate will seit kurzen nicht mehr zu mir. Habe am 01.07.angefangen zu arbeiten und habe die kleine in die Krippe gebracht aber nur 4 Stunden und seitdem ist das Problem.
Wenn Papa nachhaus kommt will Sie nicht mehr zu mir. Sie weint wenn Sie bei mir auf dem Arm ist und streckt die Hände zu ihm aus.
Habe schon so oft geweint. Meint Ihr das es an der Krippe liegt????

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18. August 2007 um 21:43

Bin so traurig...
und auf der anderen Seite so froh, endlich ein Forum gefunden zu haben, in dem Frauen schreiben, denen es so geht wie mir.
Meine Tochter ist mittlerweile 19 Monate alt und ich leide seit 19 Monaten unter ihrer Abneigung.
Sie wollte noch nie in den Arm genommen werden, weder geküsst noch beschmust oder getröstet werden...ich komme mir so schlecht vor. Wenn ich befreundete Frauen mit ähnlich alten Kindern treffe, werde ich ganz neidisch, da diese Kinder gerne mit ihren Müttern kuscheln und auch gerne in deren Nähe sind. Meine tourt immer alleine durch die Gegend....
Hinzu kommt, dass ich eine schreckliche Schwiegermutter habe, die keine meiner Grenzen respektiert und immer die "bessere Mutter" sein will - und ausgerechnet diese Person mag mein Mädchen. Ich versuche schon, sämtliche Treffen zu vermeiden oder zu umgehen, aber leider geht das nicht immer.

Was habe ich nur falsch gemacht?
Ich bin immer für die Kleine da, kümmere mich, spiele mit ihr, singe und lese ihr vor...ich bin zu einem richtigen Muttertier mutiert und doch schaffe ich es nicht, dass sie mich liebt und akzeptiert.

Ich bin mittlerweile in einer Gesprächstherapie, bei den Stunden ist meine Tochter immer dabei. Die Therapeutin kann keine Probleme in unserer Beziehung feststellen, auch keine Abneigung von meiner Tochter mir gegenüber. Ich sehe das nachwievor anders....

Wie soll das nur weitergehen?

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21. August 2007 um 18:28

Ich kann Dich gut Verstehn
Hallo susi12341
Ich bin 25 und habe zwei Kinder von zweieinhalb und eineinhalb und meine jüngste ist auch ein absolutes Papa kind sie nimmt mich überhaupt nicht richtig ernst wenn ich etwas zu ihr sage ich darf sie nicht füttern und nicht ins Bett bringen ich liebe sie aber sie hat nur augen für ihren vater ich muss dazu sagen das sie ein sechs monats kind ist und das sie per kaiserschnitt gekommen ist und wir drei monate nicht wussten ob sie es schaft.Aber sie lehnt mich ab in jeder hinsicht ich weis nicht warum aber das gefühl das sie ihren vater mehr liebt tut ganz schön weh.sie hat auch noch kein einzieges mal mama gesagt das war bei meiner großen anders.ich habe keine ahnung warum sie mich so ablehnt ich weis nur das es unheimlich weh tut

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23. August 2007 um 11:25
In Antwort auf emmi_12162867

Antwort:Mein Kind liebt mich nicht
Ich glaube Sie sehen das schlimmer als es eigentlich ist.Ich denke Ihr Kind liebt Sie,es ist einfach nur das Sie für das Kind "alltäglich" sind,und nichts besonderes.
Auch ich habe einen 5 jährigen Sohn.
Wenn meine Schwester kommt oder wir bei den Grosseltern sind verhält er sich oft auch so.
Er sieht die anderen Leute halt nicht so oft wie mich und hält an den anderen dann halt fest,die er nicht so oft zu Gesicht bekommt.Ihr KInd liebt Sie,das sehen sie ja auch daran,das es die Zeit mit Ihnen auch zu geniessen scheint.
Ansonsten machen Sie doch mal eine Probe:Wenn Ihre Tochter das nächste mal bei Papa bleiben möchte,willigen sie ein,und lasen Sie die Kleine für 2 oder 3 Tage bei Ihm.
Bestimmt wird Sie sich nach dieser Zeit auf Sie freuen.

Hallo ich bin 36j und habe das gefühl meine Mutter liebt mich nicht **
Ich grüße euch zu meine Geschichte ich habe noch zwei Brüder ** Und ich hatte immer das Gefühl meine Mutter bevorzugt sie ** Wenn was war war sie immer für sie da ob die Geld brauchten ** Oder sonst was bei mir hieß es immer wir haben leider das Geld angelegt ** Ich fand das sehr unfair ich hatte manchmal das gefühl der letzte scheiß ist für mich gut genung ** Was sie an meinem Geburtstag auch richtig klar gemacht hat ** Da würde mir garnichts gekauft und gesagt du ich hole dir später mal was ** was die krönung ist und was mich sehr verletzt hat ** Sie hat von meinem Bruder ihrer Freundin ein großes passbild im potmane größer geht es nicht mehr ** Von mir keine spur von einem Foto ** naja jetzt geht es darum das sie zu ihren sohn zieht **ich auch wegen einem bestimmten sache strei habe mit meinem Bruder ** sie aber keines fall unparteiisch ist nee sie hält zu ihm ** er hat ihnen eine Wohnung besorgt jetzt rufst sie an und schwärmt von der Wohnung *Ich komme irgendwie garnicht zu Wort ** Weil ich ja auch umziehe zu meinen Freund nach Mainz ** Und suchen ja auch aber es kommt mal nicht habt ihr was gefunden oder ** vorgestern rief sie wieder an und war nur am erzählen ** ich sagte einfach nichts mehr und sie legte auf ** Mir kommt einfach vor ihr ist egal was aus uns wird ** Hauptsache bei ihr ist alles toll ** Kann das liebe sein ?? ganz sicher nicht ** wollte das einfach mal los werden und würde mich freuen wenn ihr mir mal schreibt liebe grüße **

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26. August 2007 um 16:51

Hallo Susi
...gerade bin ich vom Garten gekommen und wollte ein paar Minuten allein sein, weil meine kleine Tochter (10 Monate) mal wieder ein Schreianfall bekommen hat, nachdem ich sie hochgehoben habe. Wie du siehst, Du bist nicht allein. Dieses seltsame Verhalten zeigt sie erst seit 2 Wochen und ich kann mir nicht erklären warum. Es tut schrecklich weh. Sobald sie ihren Vater sieht, strahlen ihre Augen und sie streckt die Ärmchen nach ihm aus. Er ist ein wundervoller Vater und ich gönne den beiden ihr tolles Verhältnis, aber warum lehnt sie mich plötzlich ab? Sie will keine Umarmung, kein Streicheln und jetzt will sie nicht mehr mal in den Arm genommen werden. Ich bin total ratlos und schrecke bald vor einer Berührung mit ihr zurück. Es bricht mir innerlich das Herz, aber im Augenblick versuche ich es zu akzeptieren. Ich kann ihre Zuneigung ja nicht erzwingen. Nur warum sie plötzlich so heftig reagiert, keine Ahnung...Ich wollte Dir nur sagen, dass es mir geholfen hat zu lesen, dass ich nicht allein bin und dass es anderen Müttern ebenso geht.

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13. November 2007 um 9:49

Mir geht es auch so
meine Tochter ist 5 Jahre alt und eigentlich der größte Schatz auf der Welt für mich. Schon im Säuglingsalter hat Sie mich nciht akzeptiert, schauten andere in den Kinderwagen kam ein strahlendes Lächeln über ihre Lippen, schaute ich hinein war da nur ein skeptischer Blick. Kurze Zeit ändert sich das Bild und sie hing an mir wie eine Klette, aber leider war diese schöne Zeit bald wieder vorbei. Ich bin berufstätig und Sie muss deshalb den ganzen Tag in der Einrichtung bleiben. Hole ich Sie ab ignoriert sie mich einfach und ich muss Ewigkeiten warten bis Sie sich dann endlich aufrafft um mit mir nach Hause zugehen. Ich denke nicht, das ich eine Rabenmutter bin, aber das mein Mann auf Montage arbeitet, bleibt die komplette Erzeihung an mir hängen, alle Regeln, alle Konsequenzen, natürlich bin ich dann immer die Böse. Was mich am meisten stört ist, das Sie mir gegenüber oft sehr grob ost und mich auch meistens ignoriert, sobald andere Maneschen anwesend sind. Ich bekomme dann nicht mal "Guten Tag" oder "Hallo". Meine Mutter, die ich sehr liebe, sagte mir, das ich als Kind genauso war und das ich ihr dieses Gefühl auch vermitteln soll um Ihr danach zu erklären, das ich das selbe in diesen Momenten wie Sie fühle. Aber das ist leichter gesagt als getan. Wenn ich komme um Sie abzuholen, ist sie eh schon das letzte Kind und zu Hause sind wir meistens auch allein. Ich könnte morgens schon heulen, wenn ich mit ihr zusammen das Haus verlasse, diese bösen Blick von ihr ertrage ich nicht mehr länger. Den einzigen Halt den ich dann habe ist mein Mann, der Gott sei Dank, wenn er dann mal da ist, mit mir an einem Strang zieht. Aber es ist trotzdem deprimieren, man tut und macht, opfert meist alle Zeit die einem zur Verfügung steht und erwartet doch eigentlich nur ein wenig Respekt und Zuneigung...aber nicht mal das bekommt man...so hatte ich mir meine Beziehung zu meinem Wunschkind eigentlich nie vorgestellt...und die Pupertät steht uns auch noch ins Haus...na Halleluja

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16. März 2008 um 7:01
In Antwort auf zuhal29

ICH KANN NICHT MEHR
ich habe genau das gleiche problem,ich war hochschwanger im winter und war jeden tag 3 bis 4 stunden mit meinem sohn unterwegs ,habe sogar mit ihm fußball gespielt mit meinem dicken bauch,er war damals 2 jahre alt.
jetzt ist mein sohn 4 und meine tochter 2 ,nach dem kindergarten kümmere ich mich intensiv um meine kinder ,wir malen zusammen ,dann spielen wir was , dann bringe ich den kindern spielend das abc und das zählen bei ,und ich mache mit meinem sohn vorschularbeit,wir haben richtig spaß zusammen,
aber sobald der papa da ist ist alles vorbei, die kinder wollen mit mir nichts mehr zu tun haben,wenn wir alle zusammen spazieren gehen dann will kein kind meine hand anfassen, von außen sieht es so aus als würde sich mein mann um die kinder kümmern und ich gar nicht,wenn wir essen dann setzen sich beide kinder zu meinem mann und ich sitze alleine auf der anderen tischseite,weil kein kind neben mir sitzen will.
Es tut einfach richtig weh ,weil ich mich wirklich sehr um meine kinder kümmere ,wann hat wohl mein mann die kinder das letzte mal auf den spielplatz gebracht ,er wird sich nicht daran erinnern können.
am wochenende waren wir auf einer hochzeit und meine kinder haben die ganze zeit nur nach papa gerufen und wollten nicht bei mir sitzen .manchmal denke ich warum gebe ich mir eigentlich soviel mühe mit den kindern wenn ich am ende eh ignoriert werde ,ich darf sie nicht mal anziehen wenn der papa da ist ,es heisst dann immer nein papa soll helfen du nicht ,papa hier papa da, ach und wenn die schwiegermutter da ist dann gibt es das gleiche problem oma oma oma........
ich mache alles ,ich bringe den kindern alles bei, ich muß sie erziehen ,ich kümmere mich um die arztbesuche ,ich muß alles organisieren für die kinder und am ende bekommt papa und oma die umarmung.
ich verstehe ja das die kinder sich auf den papa so freuen dagegen habe ich ja auch nichts im gegenteil aber das ich nicht mal am tisch neben einem kind sitzen darf oder das ich nicht mal helfen darf ein schuh anzuziehen,ich würde am liebsten einfach mal für 2 wochen alleine wegfahren und dann können meine kinder ja sehen wie sich die anderen um sie kümmern werden,
ja es sind halt kinder aber wie gesagt es tut sooooo weh , ich könnte jeden tag heulen.

Warum?
Hallo ich habe mich gerade erst im Forum angemeldet, ich weiß das dein Beitrag schon ne ganze Weile zurück liegt aber ich habe irgendwie auch keinen jüngeren gefunden. Mir geht es genauso und mir geht es wahnsinnig schlecht deswegen. Ich tue alles für meine Tochter doch ich denke jedesmal das es ihr nicht ausreicht. Sie ist seit 2 Wochen im Kindergarten und jedesmal wenn ich sie abholen möchte heult sie weil sie nicht mit Heim will. Jedesmal kommen von den Erziehern solche Sprüche das sie das ja angeblich noch nie erlebt haben das die Kinder nicht mit Heim wollen. Jeden Tag fühle ich mich so schlecht obwohl ich doch mein bestes gebe. Wenn ihr Papa da ist darf ich nichts mehr machen! Noch nicht mal schmussen will sie mit mir! Ihr wäre es immer am liebsten wenn sie einfach mit ihren Papa weg geht und ich daheim bleibe! Ich Liebe mein Kind über alles und würde so gerne auch von ihr richtig geliebt werden! Ich kann Nachts nicht mehr schlafen weil ich mir ständig Gedanken mache was ich falsch gemacht habe. Ich denke so oft "Warum stehst du früh noch auf"? Es wartet eh keiner auf dich! Aber meiner Tochter zuliebe stehe ich jeden Tag auf! Irgendwie ist es komisch solche Privaten Gedanken ins Netz zu stellen aber ich weiß einfach nicht mehr weiter und hoffe einfach einen Rat zu bekommen damit klar zu kommen weil ich mein Kind über alles Liebe und ich Stark für sie sein will aber diese Gedanken das sie mich so ablehnt haben mir das Herz total gebrochen! Ihr Papa ist nicht wirklich oft da weil wir nicht zusammen wohnen, also bin ich immer da und tue alles für sie und trotzdem lehnt sie mich ab, ich darf sie öfters noch nicht mal berühren! Sie ist gerade 2 Jahre alt geworden und wenn sie mich jetzt schon so "hasst" was ist dann später? Wie geht es mit deinen 2 den jetzt? war es vielleicht einfach nur ne Phase das sie dich so behandelt haben oder ist es immer noch so? Hast du einen Rat für mich?

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16. März 2008 um 20:22

Nicht so persönlich nehmen!
Ich habe mir deinen Beitrag und die vielen Beiträgen der anderen Mütter durchgelesen und dabei festgestellt, dass ihr einfach zuviel von diesen kleinen Kindern erwartet.
Kinder sind eben sehr ehrlich in ihrem Verhalten und tun oder sagen eben was ihnen in den Sinn kommt. Man darf das aber nicht so persönlich nehmen. Natürlich lieben sie ihre Mama am meisten, zeigen es aber nicht permanent. Schließlich ist Mama ja auch den ganzen Tag verfügbar und man kann auch "böse" zu ihr sein, sie liebt einen immer. Das merken Kinder natürlich. Vor Fremden haben sie mehr Respekt und der Papa ist eh der große Held, der erst abends von der Arbeit kommt...
Naja und dann sind da noch Oma und Opa, die die Kleinen von hinten und vorne verwöhnen... da kann Mama nicht mithalten.
Mama ist halt die Böse, die verlangt, dass man Zähne putzen soll, Gemüse essen, Haare kämmen usw.

Ich kenn das alles auch!
Meine Kleine schickt mich manchmal wenn sie bei Oma ist mit den Worten: "Geh du hoch" weg...Ich nehm ihr das aber nicht übel, sondern genieße die Zeit ohne sie in meiner Wohnung...
Wenn sie sich dann aber z.B. weh getan hat, kommt sie natürlich zu Mama um sich trösten zu lassen...

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23. April 2008 um 13:10
In Antwort auf elli_11923643

Meine Tochter ignoriert mich auch, sie liebt Oma und Papa viel mehr!
Hallo susi,
Hallo svenja1234 und alle anderen betroffenen Mütter oder Väter,

endlich habe ich ein Forum gefunden, wo dieses Thema angesprochen wird.
Meine Tochter ist zwei Jahre jung, seit Ihrer Geburt bin ich Tag und Nacht an Ihrer Seite. Egal ob Sie Hunger oder Bauchweh hatte, schlaflose Nächte oder Durchfallerkrankungen - immer bin ich gerannt, immer habe ich mitgeleidet, immer war ich die, die aufgestanden ist und sich um Sie gekümmert hat. Mein Mann hat meist weitergeschlafen, ausser er hat gemerkt, dass Sie gar nicht mehr aufhört zu schreien. Die Oma hat mich während dem ersten Lebensjahr so gut wie kaum unterstützt. Ein- bis max. zwei Mal kam Sie zu Besuch um die Kleine zu hätscheln und tätscheln. Nach der Schwangerschaft hat es niemanden mehr interessiert, wie ich mich fühle. Müde, erschöpft, kraflos, oft gestresst, niemals mit Unterstützung - aber immer für mein Engel anwesend, auch wenn die letzte Kraftreserve schon ausgeschöpft war.
Das sich eine Mutter seitens Ihrem Kind ignoriert und nicht geliebt fühlt, verstehen sicherlich die Wenigsten. Aber eine Mutter, die Ihr Kind liebt und auch aus Liebe alles oder vieles opfert trifft es mitten ins Herz, wenn das Kind besonders an der Oma klebt und die ersehnte Zuneigung Ihr schenkt.

Mein Mann arbeitet und sieht Sie eigentlich nur morgens und ein Mal die Woche wenn er seinen freien Tag hat.
Auch ich arbeite seit ca. 4Monaten immer am Samstag für 8 Stunden. Meist ist meine Kleine dann bei der Oma. Kaum an der Tür angekommen, voller Freude Sie in die Arme zu schliessen, schreit Sie schon "PAPA PAPA", da Sie der Meinung ist, Papa ist Sie abholen gekommen. Sieht sie mich dann vor der Tür fängt Sie an zu weinen, da Sie ja Ihren Vater erwartet hat. Dann fängt natürlich Oma (Schwiegermutter) sofort an zu sagen "Ja ja ja ist ja gut, Papa kommt bald", wie toll. Danke für die nette Begrüssung, soll ich lieber gehen und das für immer oder anfangen zu weinen. Auch jetzt wo ich dies schreibe stehen mir die Tränen in den Augen. Warum liebt mich mein Kind nicht, warum freut sie sich nicht auf mich und gibt mir nach mehr als 8 Stunden Trennung nicht nur ein bisschen das Gefühl, dass Sie mich vermisst hat und das ich Ihre Mama bin?!!
Ich weiss, dass man von einem zwei jährigem Kind nicht erwarten kann, dass es einschätze n kann, was man als Mutter alles opfert und das selbstverständlich gerne, damit man seinem Kind ein schönes Leben geben kann.Ich denke jedoch, dass die Bindung, die Sie von klein auf schon zu Ihrem Vater und Ihrer Om a hat, sich nie im Leben ändern wird. Ich bin einerseits natürlich froh, dass Sie beide sehr liebt, aber was war mein Fehler, dass Sie so abweisend zu mir ist! Wie kann ich Ihr Verhalten gegenüber mir bessern?
Das schlimme ist auch, dass mein Mann seit der Geburt unserer Tochter nichts mehr ausser Ihr sieht. Ich bin nur noch interessant, wenn es "um das eine geht", er sieht nur noch Sie, schmust, spielt und beschäftigt sich den ganzen Tag nur mit Ihr, wenn er schon mal da ist. Manchmal setze ich mich mit Absicht für paar Stunden in ein anderes Zimmer, aber weder er noch meine Kleine schauen nach mir. Es tut richtig weh, trage das Kind neuen Monate im Bauch, freu dich mit deinem Mann darauf, glückliche Familienpläne, schwere Geburt mit heftigen Wehen und dankeschön jetzt hast Du ausgedient, genau so fühlt sich das irgendwie an.
Wie auch bei Dir svenja1234 braucht Sie nur ein Mucks machen und er rennt, schreit Sie - kriegt Sie das was Sie will, Regeln und Konsequenzen alles egal. Ich, die immer versucht hat, auch Regeln und Grenzen zu setzen, damit sie, wenn sie Erwachsen wird es im Leben einfacher hat, habe anscheinend falsch gehandelt, da ich jetzt die "BÖSE" bin. Was macht man in so einer Situation als Mutter? Kind und Mann zur Oma schicken und gehen? Bleiben und jeden Tag als Aussenseiterin sich das Herz zerreisen. Versuchen, wie schon so oft, anders zu werden? Wer weiss Rat, ich bin wirklich am Verzweifeln!

Grüße an alle, die dasselbe Fühlen..

Warum liebt mich mein kind nicht
hallo, der beitrag ist zwar schon etwas älter aber villeicht kann man mir trotzdem helfen.

ich hab einen knapp zweijährigen Sohn der mein absolutes Wunschkind war nach meienr Totgeburt, aber ich musste gleich nach der Geburt ( 8 Wochen) wieder arbeiten gehen weil ich meine Ausbildung beenden wollte. das war wahscheinlich mein Fehler!!

seit dem ist es so geregelt das meine Schwiegermutter morgens auf den kleinen aufpaat und mein freund mittags je nachdem wie ich arbeiten muss.

it ca. einem Jahr macht der kleine jedesmal Terror wenn ich/ wir ihn abhlohen bei SEINER OMA, er schreit, brüllt, zwickt schlägt uns und von Ihr kommt dann immer der Spruch: JA, du darfst ja morgen wieder kommen!! mit einem richtig bescheuerten lachen dazu!!! leider sind ir auf sie angewiesen da eine TAgesmutter zu teuer wäre und in den Kindergarten kann er erst nächstes Jahr!

Es zerreisst mir fast das Herz das er so eine Abneigung gegen mich hat!!

KAnn mir jemand Tipps geben wie ich damit umgehen kann??

liebe Grüße eine Hilflose Mama

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23. April 2008 um 13:33

...
ich denke nicht dass deine tochter dich nicht liebt. du verbringst viel zeit mit ihr, beschäftigst dich den ganzen tag mit ihr. klar, wenn die freundin, oma oder der papa kommt ist es was neues, aufregendes, die menschen sind in dem moment interessanter. geht deine tochter in den kindergarten? wenn nicht verbringt sie natürlich umso mehr zeit mit dir.

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30. Mai 2008 um 16:28
In Antwort auf linsay_12346515

Bin so traurig...
und auf der anderen Seite so froh, endlich ein Forum gefunden zu haben, in dem Frauen schreiben, denen es so geht wie mir.
Meine Tochter ist mittlerweile 19 Monate alt und ich leide seit 19 Monaten unter ihrer Abneigung.
Sie wollte noch nie in den Arm genommen werden, weder geküsst noch beschmust oder getröstet werden...ich komme mir so schlecht vor. Wenn ich befreundete Frauen mit ähnlich alten Kindern treffe, werde ich ganz neidisch, da diese Kinder gerne mit ihren Müttern kuscheln und auch gerne in deren Nähe sind. Meine tourt immer alleine durch die Gegend....
Hinzu kommt, dass ich eine schreckliche Schwiegermutter habe, die keine meiner Grenzen respektiert und immer die "bessere Mutter" sein will - und ausgerechnet diese Person mag mein Mädchen. Ich versuche schon, sämtliche Treffen zu vermeiden oder zu umgehen, aber leider geht das nicht immer.

Was habe ich nur falsch gemacht?
Ich bin immer für die Kleine da, kümmere mich, spiele mit ihr, singe und lese ihr vor...ich bin zu einem richtigen Muttertier mutiert und doch schaffe ich es nicht, dass sie mich liebt und akzeptiert.

Ich bin mittlerweile in einer Gesprächstherapie, bei den Stunden ist meine Tochter immer dabei. Die Therapeutin kann keine Probleme in unserer Beziehung feststellen, auch keine Abneigung von meiner Tochter mir gegenüber. Ich sehe das nachwievor anders....

Wie soll das nur weitergehen?

Bin traurig
Ich habe mich gerade angemeldet. Ich dachte, ich die einzige zu sein mit folgendem Problem: Es tut so weh und es bricht mir das Herz. Ich verstehe es einfach nicht! Ich bin Studentin und meine Kleine muss öfter mal, meistens am Wochenende zur Oma, wenn sie wieder kommt, möchte sie nicht zu mir und das ganz offensichtlich: sie sagt laut und deutlich: nein und schiebt mich weg. Wenn weder Tante noch Oma da sind,sind wir die besten Freunde.

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17. August 2008 um 22:00

Auch ich bin betroffen
Bin auch grade in www auf dieses Forum gestoßen .
Und auch ich habe dieses Problem mein Sohn ist 4 jahre alt,und auch mich straft er wenn mein Mann da ist mit totaler verachtung .
Er sagt mir dann auch geh weg und ich liebe dich nicht.
Wenn ich mit ihm allein bin ist es eigentlich ein wahrer Engel ,obwohl er mir leztens sagte als ich ihn ins Bett brachte :Mama du mußt das verstehen ich liebe Papa nun mal mehr als dich versteh das endlich.
Aus lauter Schmerz habe ich angefangen zu Weinen ,das hat mich so hart getroffen ,selbst jetzt wenn ich das schreibe schiessen mir die Tränen in die Augen .
Ich liebe meinen Sohn so sehr und ich würde alles für ihn tun wirklich .
Aber das er mir so weh tut das bricht mir das Herz .
Ich fange sogar schon streit mit meinen Mann an weil ich nicht mehr weiter weiß es macht mich tierisch fertig .

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18. August 2008 um 10:02

Hast du mal mit dem Vater gesprochen??
Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du sie ihm mal in den Ferien für ein paar Wochen zu ihm gibst...

Vielleicht vermisst sie dich dann....

Falls sie nicht mehr zu dir zurück möchte, solltest du sie nicht zwingen. Vielleicht ist wirklich glücklicher dort...

Sie hat nur eine Kindheit und dort sollte sie glücklich sein...

Denk mal darüber nach.... Du kannst nichts erzwingen, es tut ihrer Seele auch nicht gut immer Sehnsucht nach ihrem Vater zu haben.... Das sie bei dir unglücklich ist, kann nicht dein Wunsch sein...

Lass sie wirklich mal ein paar Wochen zum Vater, vielleicht kommt sie ja freiwillig wieder....

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18. August 2008 um 14:43

Das kenne ich auch
ich habe genau das selbe problem wie du, nur das mein sohn erst zwei jahre alt ist
wenn der papa da ist dan bin ich luft für ihn, nur wen er was braucht, wei vorlesen oder mit ihm spielen, dan bin ich gefragt. ich habe deswegen auch nächtelang geheult, eine erzieherin meinte zu mir, das ich zu viel mit ihm mache, wenn er bei mir auf den arm ist, dan wird er tausendmal abgeknütsch und gestreichelt, sie meinte ich soll ihm nur zwischendurch aufmerksamkeit geben, und abwarten ob er von selber kommt.
so war es dan auch.. ich war ihm einfach zu lästig. ich habe jetzt feste zeiten wo ich mit ihm spiele oder bastle und der rest des tages beschäftigt er sich selber. vorher war ich der ganze tag mi ihm am spielen, ich kam dan zu gar nix.

also viel glück

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18. August 2008 um 23:32
In Antwort auf kaila_12301299

Auch ich bin betroffen
Bin auch grade in www auf dieses Forum gestoßen .
Und auch ich habe dieses Problem mein Sohn ist 4 jahre alt,und auch mich straft er wenn mein Mann da ist mit totaler verachtung .
Er sagt mir dann auch geh weg und ich liebe dich nicht.
Wenn ich mit ihm allein bin ist es eigentlich ein wahrer Engel ,obwohl er mir leztens sagte als ich ihn ins Bett brachte :Mama du mußt das verstehen ich liebe Papa nun mal mehr als dich versteh das endlich.
Aus lauter Schmerz habe ich angefangen zu Weinen ,das hat mich so hart getroffen ,selbst jetzt wenn ich das schreibe schiessen mir die Tränen in die Augen .
Ich liebe meinen Sohn so sehr und ich würde alles für ihn tun wirklich .
Aber das er mir so weh tut das bricht mir das Herz .
Ich fange sogar schon streit mit meinen Mann an weil ich nicht mehr weiter weiß es macht mich tierisch fertig .

Oh Gott!
Da kommen mir ja beim Lesen die Tränen!

Das wäre das schlimmste für mich so was von meiner Tochter zu hören!

Obwohl sie auch ein ganz schönes Papakind ist.

Mach nicht mehr alles für Ihn!

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20. August 2008 um 21:08

Hilfe holen
Ich würde in deiner Stelle mir Hilfe beim jugendamt holen, nun keinen Schreck bekommen aber es ist ja eine Beratungsstelle.
Ersteinmal muss dir geholen werden, denn sowas steckt man auch nicht gerade schnell weg und deiner Tochter muss genauso geholfen werden.
Ihr beide solltet schnellstens etwas tuen!

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21. August 2008 um 0:18

Ich schließ mich dem Beitrag von "isabella831" "prinzessinleia1" an
Ich denk da der Vater den Kleinen warscheinlich nur am Wochenende sieht will er den Kleinen Verwöhnen und dort Punkten wo Mama Verbote aufstellt. An diesen Wochenenden ist wahrscheinlich nur Spaß und Action angesagt.
Vielleicht lässt du Ihn mal die Ferien bei dem Vater verbringen. Da wird der Papa auch mal Streng sein müssen und auch mal keine Zeit haben.
Es ist halt nun mal so, wir Muttis sind ganzen Tag da und sind nichts besonderes mehr / sind selbstverständlich geworden. Wir müssen oft den bösen Bullen spielen. Während die Väter die Kinder nur Abends für 1-2 Stunden sehen. Sich freuen und jede Mänge Spass und Quatsch machen. Ist Klar das Sie dann die Großen Helden sind.

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14. September 2008 um 15:22

Das ganze aus Papa`s Sicht
Hallo, vielleicht gibt es einen kleinen Tipp oder wenigstens einen Hoffnungsschimmer auch für mich. Bin 32 und Papa von einem 4 jährigen Sohn. Mit meiner Frau bin, war ich seit dem 16-Lebensjahr zusammen. Seit letzten Mai leben wir getrennt. Am Anfang war ich fast jeden 2. tag bei ihnen. Jetzt ist es eigentlich auf 3x in der Woche geregelt. Er rannte schon an die Türe wenn er mich klingeln hörte. Jetzt schreit er schon wenn er micht hört: nicht aufmachen! Seit ein paar Wochen schickt er mich fort und will nicht mehr mit mir mitgehen. Ich mache alles für. Meine Arbeit kann ich einteilen das ich alle Zeit der Welt für Ihn habe. Seine Mama ist alles für ihn. Solange sie da ist können wir spielen und spaß haben, aber wehe sie geht kurz raus. Er geht lieber zu Oma und Opa als mit mir zu spielen. Er ist der größte Halt den ich habe und die größten Fehler die zur Trennung geführt haben waren auf meiner Seite. Aber wie gesagt versuche ich seit fast 2 jahren einen guten Draht zu ihm zu bekommen. Es ist auch so sprunghaft. Manchmal spielt er und kommt her, aber nach 2 Stunden schlägt es auf einmal um und nichts ist mehr recht was ich mache. In Zukunft wollen wir es so regeln das ich nur noch 1x die Woche vorbeigehe um bei ihnen mit ihm zu spielen und das er nicht mehr mit zu mir kommt.

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14. September 2008 um 20:46
In Antwort auf svana_12947717

Warum?
Hallo ich habe mich gerade erst im Forum angemeldet, ich weiß das dein Beitrag schon ne ganze Weile zurück liegt aber ich habe irgendwie auch keinen jüngeren gefunden. Mir geht es genauso und mir geht es wahnsinnig schlecht deswegen. Ich tue alles für meine Tochter doch ich denke jedesmal das es ihr nicht ausreicht. Sie ist seit 2 Wochen im Kindergarten und jedesmal wenn ich sie abholen möchte heult sie weil sie nicht mit Heim will. Jedesmal kommen von den Erziehern solche Sprüche das sie das ja angeblich noch nie erlebt haben das die Kinder nicht mit Heim wollen. Jeden Tag fühle ich mich so schlecht obwohl ich doch mein bestes gebe. Wenn ihr Papa da ist darf ich nichts mehr machen! Noch nicht mal schmussen will sie mit mir! Ihr wäre es immer am liebsten wenn sie einfach mit ihren Papa weg geht und ich daheim bleibe! Ich Liebe mein Kind über alles und würde so gerne auch von ihr richtig geliebt werden! Ich kann Nachts nicht mehr schlafen weil ich mir ständig Gedanken mache was ich falsch gemacht habe. Ich denke so oft "Warum stehst du früh noch auf"? Es wartet eh keiner auf dich! Aber meiner Tochter zuliebe stehe ich jeden Tag auf! Irgendwie ist es komisch solche Privaten Gedanken ins Netz zu stellen aber ich weiß einfach nicht mehr weiter und hoffe einfach einen Rat zu bekommen damit klar zu kommen weil ich mein Kind über alles Liebe und ich Stark für sie sein will aber diese Gedanken das sie mich so ablehnt haben mir das Herz total gebrochen! Ihr Papa ist nicht wirklich oft da weil wir nicht zusammen wohnen, also bin ich immer da und tue alles für sie und trotzdem lehnt sie mich ab, ich darf sie öfters noch nicht mal berühren! Sie ist gerade 2 Jahre alt geworden und wenn sie mich jetzt schon so "hasst" was ist dann später? Wie geht es mit deinen 2 den jetzt? war es vielleicht einfach nur ne Phase das sie dich so behandelt haben oder ist es immer noch so? Hast du einen Rat für mich?

Nicht so viele Gedanken machen!!!!!
Ich weiß,das ist leichter gesagt als getan,denn ich habe diese Pribleme mit meinen beiden Mädels nicht. Ich bin mir aber sicher, das ihr das nicht persöhnlich nehmen solltet. Ich war als Kind nähmlich genau so. Ich war total auf meinen Vater fixiert, und auch mehr als einmal hab ich zu meiner Mutter gesagt, das sie nicht mehr meine Mutter ist und meinen Vater gefragt, ob wir uns nicht eine neue Mutter suchen können. Und das obwohl ich die beste Mutter der Welt habe und sie heute meine allerbeste Freundin ist. Das hat ihr damals natürlich auch wahnsinnig weh getan. Aber warum ich so gewesen bin, ich weiß es nicht. Meine Schwester dagegen mochte immer beide gleich gerne.
Ich erzähle euch das, um euch damit zu sagen, das man seine Kinder einfach im Moment so akzeptieren muß. Seid einfach immer für sie da, gebt Ihnen Wärme und Geborgenheit, und sie kommen dann schon von ganz alleine. Irgendwann.
Und das mit dem Kindergarten, da kann ich einige von euch beruigen, denn es ist ganz normal, das die Kleinen gerade in der ersten Zeit, nicht nach Hause wollen, es ist dort ja auch so viel neues zu entdecken. Das hatte meine Große Tochter auch die erste Zeit, sie hat sich richtig dagegen gewehrt, als ich sie anziehen wollte. Das hat sie heute noch manchmal (Sie wird bald 6) das sie dann sagt "Mama bist Du schon da" aber in dem Alter kann ich ihr das natürlich ganz anders erklären, und sie versteht das dann auch, warum wir nun los müßen.
Zu mir haben aber die Erzieher damals gesagt, das das ganz normal ist.Und ich weiß auch aus Gesprächen mit anderen Müttern, das es vielen so geht. Also, laß Dir da von den Erziehern bloß nichts einreden, das liegt sicher nicht an Dir.

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30. Oktober 2008 um 14:31

Was mache ich nur
Ich kann -endlich zu Hause- meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Das Kind schläft, so kann ich in meiner Selbstmitleid versinken. Mir geht es nämlich sehr ähnlich. Was mich von den anderen Mitleidenden unterscheidet ist aber vielleicht, dass ich selber meine eigene Mutter nicht mag.
Es ist nicht wahr, dass jedes Kind seine Mutter, seinen Vater grundsätzlich liebt, tief im Herzen usw. Oder ich bin halt eine Ausnahme. Dabei spielte es natürlich auch eine grosse Rolle, dass sie mich mit 3.5 Monaten zu meiner Oma ins Heimatland brachte, (natürlich nicht nur sie, mit meinem Vater zusammen, aber grundsätzlichen Schuld gebe ich eher ihr, da ich jetzt selber Mutter bin, sowieso) und ab da vielleicht einmal im Monat oder so anrief. Meine Kindheit war an sich schön, aber so schrecklich unecht, lückenhaft, ich weiss nicht wie ich es ausdrücken soll. Meine Grossmutter war natürlich meine wichtigste Bezugsperson, und ich glaube, ich habe sie geliebt. ( Ich bin mir leider nicht mehr sicher, ob ich dieses Gefühl empfinden kann, oder nur einbilde, so unsicher bin ich nun geworden.)
Meine Mutter hat unbewusst viele Psycho Spielchen gespielt mit mir, unbewusst, weil sie gar nicht so weit denken kann. Als meine Schwester geboren wurde, war ich 6. Das war schrecklich. mit 5 JAhren durfte sie auch zu uns nach Unten. Für sie und meine Mutter war das sehr schwierig, wobei ich das mit meinen 11 Jhren nicht nachvollziehen konnte. Schliesslich wr ich ja schon fast vom Geburt an nicht bei Ihnen? die Situation ist heute Folgende:
Ich bin berufstätig, habe einen guten Job, den ich nicht verlieren möchte. Arbeite wieder nach der Geburt, und mein Sohn ist gerade 1 Jahr alt geworden. Es kam leider nichts so, wie ich es geplant und abgemacht habe, sodass ich meinen Homeoffice verlor, und seit 6 Monaten ins Büro gehen muss. Da alles plötzlich passierte, hatte ich keine Möglichkeit, so schnell einen Krippenplatz zu organisieren, sodass meine Mutter als einzige Alternative dastand. Sie hat ihre Rolle sehr bereitwillig angenommen, und macht mir jetzt jeden einzelnen Tag schwer. Es gibt natürlich auch sehr gute Zeiten, in den wir uns verstehen, dann denke ich, ich sei verrückt zu denken, dass es nicht klappe, dann gibt es Zeiten, an den ich am liebsten meinen Kind nehmen und einfach wegziehen und sie nicht mehr sehen möchte. Sie sieht in mir nicht nur eine schlechte Mutter (offen würde sie es nie sagen), sondern eine schlechte Hausfrau, weshalb sie sich die ganze Zeit genötigt fühlt, auch meinen Haushalt machen zu müssen, und auch die Gehabe aneignen zu müssen, die Hausherrin zu sein. Viele werden vielleicht jetzt denken, ach wie schön hätte ich es, wenn mir auch jemand den Haushalt machte. Der Unterschied ist einfach, dass sie es deshalb macht, weil sie meint, ich könne es nicht. Und nicht deshalb, weil es mir eine Hilfe ist.
So und was mich (aktuell) zutiefst kränkt, ist :
Mein Sohn himmelt sie an. Das ist für ihn sehr schön, ich habe mich auch damit abgefunden. Aber seit kurzem lehnt er mich ab.
Eigentlich sehe ich ihn ja mehr, jeden Tag bringe ich ihn ins Bettchen, und hole am Morgen vom Bettchen. Ausserdem arbeite ich nur teilzeit. aber er himmelt sie an. Gesternabend sind wir mit meinem Mann gleichzeitig nach Hause gekommen, da ist er direkt zu meinem Mann gelaufen, und mich nicht mal angeschaut. Danach wollte er zu Oma, und zu mir entschieden nicht. Und meine Mutter lacht so blöd. Ich kann es nicht identifizieren. Ich möchte nicht glauben, dass sie dann schadenfroh ist, ich möchte es nicht. Aber warum lacht sie so. dann sagt sie so gönnerhaft, komm da ist Mami, geh zu Mami, nicht zu mir, schau da ist Mami. Das Kind will nicht, und sie lacht noch mehr. Oh Mann, ich heule wie blöd...
Ich habe mir überlegt, dass ich per sofort kündige oder so. Aber soweit ich hier gelesen habe sind nicht alle Leidensgenossinnen berufstätig. Es bringt wahrscheinlich nichts. Ich hätte auf meinen Man hören, und schon vor Jahren hier wegziehen sollen. (Bin jetzt seit 14 Jahren in der Schweiz, davon 8 in der Wohnung meiner Mutter... Das war schwer.)Ich glaube, ich komme von dieser Frau nicht weg. warum nur...
ich könnte es nicht ertragen, dass mein Kind meine Mutter lieber hat. Ich weiss, ich habe wahrscheinlich einen Schaden, aber jeder hat einen Schaden, und ich ertrage nun mal dies nicht. Was soll ich echt machen? Wegziehen, nie mehr wiedersehen?

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4. November 2008 um 7:37

Missverständniss
Hallo prinzessinleia1
Vielen Dank für deine Antwort, die mich doch Paar Sachen überlegen liess.
Ich möchte zuerst ein Paar Missverständnisse aus dem Weg räumen:
1- Ich habe nicht gleich nach der Geburt mit der Arbeit angefangen, sondern erst nach 7 Monaten. Hier in der CH gibt es leider keinen Erziehungsurlaub, sondern nur 14 Wochen Lohnfortzahlung für die Mutterschaft. Ich musste sehr drum kämpfen, aber doch durfte ich 7 Monate Auszeit nehmen. Ich habe mein Baby über 9 Monate gestillt.
2- Ich stelle meinen Job ganz sicher nicht über mein Kind. Mein Traum wäre, dass ich jede Minute mit meinem Kind verbringen kann, die ich in diesem Leben habe. Nur, es ist so vieles in den letzten Jahren gelaufen (auch finanziell), dass ich einfach grundlegenden Angst habe, kein Geld zu haben. Meine Stelle ist gut, mit Sozialleistungen usw usw. Wäre mir eigentlich auch Schnuppe, hätte ich nur die Gewissheit, dass der Rücken meines Mannes, den er sich bei einem Unfall verletzte, immer inTakt sein wird. Wenn er plötzlich nicht mehr arbeiten kann, wären wir geschmissen. Ich arbeite 70% und bekomme fast soviel wie er mit 100%.
3-Ich wollte nie mein Kind irgendwo anders lassen. Ich habe sehr drunter gelitten, und das was im Moment läuft ist ein Albtraum. Habe in meiner schwierigen Stelle 2 Jahre lang ausgeharrt. Nur deshalb, weil ich Homeoffice Möglichkeit hatte. War auch so abgemacht. Ich musste nur einen halben Tag ins Büro, so wäre ich immer mit meinem Kind, und hätte mir die Zeit selber eingeteilt. Im Mutterschaftsurlaub habe ich einen neuen chef bekommen, der prompt das Homeoffice abschaffte. Ich habe mich nicht getraut zu kündigen, war aber nicht so leicht zu treffen diese Entscheidung.
4- Ich wohne nicht bei meiner Mutter, habe die ersten Jahre in der Schweiz dort leben müssen, und jeden Tag gehasst. Wir wohnen nur im selben Dorf. Sie ist einfach zu häufig bei uns, weil sie zu uns kommt das Kind zu hüten. Was eigentlich für den Kleinen soviel mal besser ist.
Atworten:
1-Ich lasse mein Kind bei ihr, weil ich am Anfang keine andere Wahl hätte, ausser kündigen. Ich dachte, ich überschaue die Situation eine Zeit lang, dann entscheide ich. Das glaubt mir vielleicht niemand. Aber sie ist so nur zu mir, sonst liebt sie alle Welt. Mein Kleiner hat es auch sehr gut mit ihr, so dass ich mich anfangs damit abgefunden habe. Ich wollte ja nicht egoistisch sein, und ihm seine Oma nehmen. Fehlentscheidung. Ich kann nicht "nicht so egoistisch" sein.
2-Ja, meine Mutter leidet unter Minderwertigkeitskomplex, und will mir immer zeigen, dass sie die bessere ist, wobei auch immer. Warum sie mich ausgesucht hat zu konkurrieren,weiss ich nicht. Das war aber schon so, als ich ein Kind war.
3-Ich habe das Gefühl, dass du mit berufstätigen Müttern hart ins Gericht gehst. Das tönt wie mein Mann, der sagt "es reicht jetzt, entweder kündigst du, oder du jammerst nicht mehr." Mann kann sich alles einfach machen. aber auch schwerer. Ich gehöre halt zu den Menschen, die vor Entscheidungen Angst haben. Wahrscheinlich, weil ich mein Urvertrauen nie aufgebaut habe?
4-Am schwierigsten ist es, wenn alle auf einen einreden, dass man spinnt, dass es doch nicht so schlimm ist, dass meine Mutter das gar nicht so meint, dass ich derjenige bin, der nur Probleme sucht. Ich war schon immer das A...loch wenns drum ging mich zu verteidigen.
Niemand verstand mich, niemand versteht mich.
Hier bin ich auch dasselbe, Ich höre nur, du wolltest das so, jammere nicht.
Nein, ich wollte sicher nicht so eine Mutter, ich wollte nicht bei meiner Grossmutter abgeladen werden wie eine Sache, ich wollte nie solche Selbstzweifel haben, ich wollte auch nie mein Kind irgendwo anders lassen.
Bin ich denn der Einzige auf der Welt, der etwas tun muss, das ich nicht tun will?
Gibt es denn sonst niemanden, der sich wie in der Klemme vorkommt, von allen verlassen, und allein, und doch kein Ausweg in Sicht.
Ich weiss ich weiss, es ist ja sooo einfach, umziehen, kündigen, mit dem Kind zusammen sein, später einen Job finden usw usw. Für MICH ist das nicht einfach.
Ausserdem: Ich frage mich, was ICH speziell falsch gemacht habe, dass mein Sohn nicht zu mir möchte? Denn mein Mann war und ist auch nicht den ganzen Tag zu Hause. Zu ihm hat er aber ein anderes Verhältnis. Ich zweifele stark, dass sich die Sache ändert, wenn ich zu Hause bleibe. Wie schon mal geschrieben, sind ja andere, die das gleiche Problem haben, auch nicht berufstätig.
ICH FÜHLE MICH ALS VERSAGERIN, WIE MEINE MUTTER MIR DAS MEIN GANZES LEBEN LANG EINGEREDET HAT.
Mein Mann sagte, ich brauche eine Therapie. Ich war so verletzt, dass ich doch nicht verrückt sein kann, nur weil ich möchte, dass mein Kind mich liebt. Oder doch?

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4. November 2008 um 12:32

Hab ich auch gedacht......
.. meine KLeine wird jetzt ein Jahr alt und ich hatte auch den Eindruck, sie liebt mich einfach nicht, sie wollte immer nur zu Papa oder zu meiner (von mir nicht gerade geliebten) Schwiegermutter! Ich hab die Welt nicht mehr verstanden und mir nurmehr Gedanken gemacht was ich falsch machte.... Ich tat alles für sie, beim ersten mucks bin ich schon hingelaufen damit es ihr ja an nichts fehlt. Wenn ich mit ihr alleine war war alles super, aber sobald wer anderer da war war ich abgeschrieben. Naja, ich fing dann an das zu akzeptieren, ich dachte einfach die ist so (obwohl ich mir nie im Leben gedacht hätte dass es sowas überhaupt gibt dass das eigene Kind die Mutter ablehnt und schon gar nicht im ersten Jahr).
Naja, ich übergab sie einfach meinem Mann wenn er nach Hause kam und hab sie einfach dorthin lassen wo sie wollte. Mit der Zeit auch schon so dass es mir wirklich nichts mehr ausmachte (ich bin es schon gewohnt geworden). Ich bin dann auch nicht immer beim ersten mucks hingelaufen. Ich hab einfach den Eindruck dass ich ihr mit meiner Fürsorge und der ständigen Aufmerksamkeit zu lästig wurde. KLingt komisch, aber seit ich das nicht mehr mache hat sich das Blatt gewendet. Ich konnte es selber kaum glauben, aber plötzlich ist sie auch ganz anders geworden, schaut immer wo ich bin, krabbelt mir ständig hinterher und wenn Papa von der Arbeit kommt, ist das jetzt auch nicht mehr der Höhepunkt vom Tag. Früher hat sie ja bitterlich geweint wenn er schon bei der Tür rausging.
Zu der Zeit als sie mich so ablehnte und ich mich noch so reingesteigert habe, da wurde alles nur noch schlimmer bis sie mich gar nicht mehr ansah. Heute weiß ich dass ich da selber dran schuld war, ich war dann immer schlecht drauf und die Kleine hat das gemerkt und wollte natürlich zum Papa, der war ja nie schlecht drauf, und ich wurde immer noch deprimierter und die Kleine wollte immer noch mehr zum Papa usw....

Das war echt ein Teufelskreis und ich bin froh dass das vorbei ist, das hätte mich zerfressen, aber da muss man selber die Notbremse ziehen, die Kids tun das nicht bewusst, sie spüren nur unsere schlechte Energie!

LG Lilly

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20. November 2008 um 8:32
In Antwort auf meena_12557769

Missverständniss
Hallo prinzessinleia1
Vielen Dank für deine Antwort, die mich doch Paar Sachen überlegen liess.
Ich möchte zuerst ein Paar Missverständnisse aus dem Weg räumen:
1- Ich habe nicht gleich nach der Geburt mit der Arbeit angefangen, sondern erst nach 7 Monaten. Hier in der CH gibt es leider keinen Erziehungsurlaub, sondern nur 14 Wochen Lohnfortzahlung für die Mutterschaft. Ich musste sehr drum kämpfen, aber doch durfte ich 7 Monate Auszeit nehmen. Ich habe mein Baby über 9 Monate gestillt.
2- Ich stelle meinen Job ganz sicher nicht über mein Kind. Mein Traum wäre, dass ich jede Minute mit meinem Kind verbringen kann, die ich in diesem Leben habe. Nur, es ist so vieles in den letzten Jahren gelaufen (auch finanziell), dass ich einfach grundlegenden Angst habe, kein Geld zu haben. Meine Stelle ist gut, mit Sozialleistungen usw usw. Wäre mir eigentlich auch Schnuppe, hätte ich nur die Gewissheit, dass der Rücken meines Mannes, den er sich bei einem Unfall verletzte, immer inTakt sein wird. Wenn er plötzlich nicht mehr arbeiten kann, wären wir geschmissen. Ich arbeite 70% und bekomme fast soviel wie er mit 100%.
3-Ich wollte nie mein Kind irgendwo anders lassen. Ich habe sehr drunter gelitten, und das was im Moment läuft ist ein Albtraum. Habe in meiner schwierigen Stelle 2 Jahre lang ausgeharrt. Nur deshalb, weil ich Homeoffice Möglichkeit hatte. War auch so abgemacht. Ich musste nur einen halben Tag ins Büro, so wäre ich immer mit meinem Kind, und hätte mir die Zeit selber eingeteilt. Im Mutterschaftsurlaub habe ich einen neuen chef bekommen, der prompt das Homeoffice abschaffte. Ich habe mich nicht getraut zu kündigen, war aber nicht so leicht zu treffen diese Entscheidung.
4- Ich wohne nicht bei meiner Mutter, habe die ersten Jahre in der Schweiz dort leben müssen, und jeden Tag gehasst. Wir wohnen nur im selben Dorf. Sie ist einfach zu häufig bei uns, weil sie zu uns kommt das Kind zu hüten. Was eigentlich für den Kleinen soviel mal besser ist.
Atworten:
1-Ich lasse mein Kind bei ihr, weil ich am Anfang keine andere Wahl hätte, ausser kündigen. Ich dachte, ich überschaue die Situation eine Zeit lang, dann entscheide ich. Das glaubt mir vielleicht niemand. Aber sie ist so nur zu mir, sonst liebt sie alle Welt. Mein Kleiner hat es auch sehr gut mit ihr, so dass ich mich anfangs damit abgefunden habe. Ich wollte ja nicht egoistisch sein, und ihm seine Oma nehmen. Fehlentscheidung. Ich kann nicht "nicht so egoistisch" sein.
2-Ja, meine Mutter leidet unter Minderwertigkeitskomplex, und will mir immer zeigen, dass sie die bessere ist, wobei auch immer. Warum sie mich ausgesucht hat zu konkurrieren,weiss ich nicht. Das war aber schon so, als ich ein Kind war.
3-Ich habe das Gefühl, dass du mit berufstätigen Müttern hart ins Gericht gehst. Das tönt wie mein Mann, der sagt "es reicht jetzt, entweder kündigst du, oder du jammerst nicht mehr." Mann kann sich alles einfach machen. aber auch schwerer. Ich gehöre halt zu den Menschen, die vor Entscheidungen Angst haben. Wahrscheinlich, weil ich mein Urvertrauen nie aufgebaut habe?
4-Am schwierigsten ist es, wenn alle auf einen einreden, dass man spinnt, dass es doch nicht so schlimm ist, dass meine Mutter das gar nicht so meint, dass ich derjenige bin, der nur Probleme sucht. Ich war schon immer das A...loch wenns drum ging mich zu verteidigen.
Niemand verstand mich, niemand versteht mich.
Hier bin ich auch dasselbe, Ich höre nur, du wolltest das so, jammere nicht.
Nein, ich wollte sicher nicht so eine Mutter, ich wollte nicht bei meiner Grossmutter abgeladen werden wie eine Sache, ich wollte nie solche Selbstzweifel haben, ich wollte auch nie mein Kind irgendwo anders lassen.
Bin ich denn der Einzige auf der Welt, der etwas tun muss, das ich nicht tun will?
Gibt es denn sonst niemanden, der sich wie in der Klemme vorkommt, von allen verlassen, und allein, und doch kein Ausweg in Sicht.
Ich weiss ich weiss, es ist ja sooo einfach, umziehen, kündigen, mit dem Kind zusammen sein, später einen Job finden usw usw. Für MICH ist das nicht einfach.
Ausserdem: Ich frage mich, was ICH speziell falsch gemacht habe, dass mein Sohn nicht zu mir möchte? Denn mein Mann war und ist auch nicht den ganzen Tag zu Hause. Zu ihm hat er aber ein anderes Verhältnis. Ich zweifele stark, dass sich die Sache ändert, wenn ich zu Hause bleibe. Wie schon mal geschrieben, sind ja andere, die das gleiche Problem haben, auch nicht berufstätig.
ICH FÜHLE MICH ALS VERSAGERIN, WIE MEINE MUTTER MIR DAS MEIN GANZES LEBEN LANG EINGEREDET HAT.
Mein Mann sagte, ich brauche eine Therapie. Ich war so verletzt, dass ich doch nicht verrückt sein kann, nur weil ich möchte, dass mein Kind mich liebt. Oder doch?

Es hat eskaliert
Nach meinem letzten Beitrag hat sich die Sache wieder einigermassen beruhigt, dass wir normal wieder miteinaner sprechen konnten.
In der Zwischenzeit hat sie sich zwar immer wieder was geleistet, aber ich habe es übersehen, überhört usw. Das Lachen darüber, dass das Kind unbedingt zu ihr möchte ist geblieben. Neu hat sie angefangen, das Kind nicht auf den Arm zu nehmen, und ihm zu sagen, er solle zu der Mami, Oma würde ihn nicht mehr nehmen. Spinnt sie? Ich habe es ihr im normalen Ton gesagt, sie soll das bitte nicht so sagen, es verunsichere ihn. Da schreit sie mich an, dass mir ja nichts recht sei, was sie mache. Ok, ich habe runtergeschluckt. Mein Mann hatte Geburtstag, deshalb bin ich früher heim gekommen, um zu kochen. Sie hat mir die ganze Zeit über den Schulter geschaut, und hätte lieber alles selber gekocht. Mein Mann wünschte sich aber ausdrücklich, dass sie bitte nicht kochen soll, weil sie ja dann gestresst ist, und uns terrorisiert. Habe wieder nichts gesagt. dann wollte ich das Kind füttern, was ich eigentlich sehr selten darf, wenn sie da ist (es ist sooo schwierig zu erklären, sie reisst sich alles unter den Nagel), habe seinen Stuhl zu mir gedreht, damit es einfacher geht.
Sie hat dann Platz genau hinter ihm genommen, und angefangen ihm zuzurufen, Spiele zu spielen usw. Er wollte nicht mehr gerade sitzen, wollte sich immer nach hinten drehen, nach ein Paar Löffel wollte er natürlich auch nicht mehr essen. Das war auch ihr Plan, ob bewusst oder unbewusst. Ich war ganz ruhig, habe den Teller zu ihr geschoben, das Kind gedreht, und sagte, sie soll in diesem Fall füttern, bin aufgestanden, um nach dem Essen zu sehen. Aber dass ich nicht glücklich war, hat man mir angesehen, wer wäre denn in einer solchen Situation glücklich? Sie ist dann auch aufgestanden, sagte, dann gehe sie halt, ich könne mein Kind dann ungestört füttern, Türe zugeschlagen, abgehauen. Meine Schwester hat mich angeschaut, mit einem nie veränderten Blick, "hast du gesehen, was du gemacht hast?". Ich schwor mir aber, dass ich den Geburtstag meines Mannes nicht verderbe, also habe ich nicht reagiert. Sie hat sie dann angerufen, als alle anderen da waren, und wir essen wollten. Sie wollte nicht kommen, kam dann aber doch. Das Kind ist zu ihr hingelaufen, sie hat ihn nicht angesehen, er hat die ganze Zeit hinter ihr her gedackelt., sie hat nichts dergleichen gemacht. Am Tisch hat das Kind sie angelächelt, wollte spielen, lachen, sie hat ihn nicht angesehen. Dann hat sie angefangen zu weinen. Ich habe immer noch nichts gesagt, ich war wie erstarrt. Ich konnte die Enttäuschung in den Augen meines Kleinen nicht ertragen, deshalb bin ich plötzlich explodiert, und habe sie angeschrien, ob sie nicht alle Tassen im Schrank hätte. sie zurückgeschrien. Es gibt seit 30 Jahren, die ich lebe immer eine einzige Zusammenfassung: Ich bin wieder das A..och, suche nur Problem, sie ist ja so gütig und macht alles für mich, ich übertreibe alles, und muss zur Therapie. Mein Mann hat sie dann sehr höflich(!) gebeten zu gehen. Mein Vater und Schwester sind sowieso froh gewesen, nichts mit alldem zu tun zu haben. So hat meine Mutter gesagt, als sie ging, ich solle nun selber schauen, wie ich klar komme, ich mache sie krank, deshalb kann sie das alles nicht mehr. Hat den Schlüssel hingeschmissen, und gegangen. Ich habe heute frei, morgen nimmt mein Mann frei, ich muss dann mit meinem Chef reden, ich weiss nicht wie es weiter gehen wird. In erster Linie habe ich Erleichterung empfunden, danach ist Enttäuschung dazugekommen wegen meinem Vater und Schwester. Aber überrascht hat mich das Verhalten meiner Mutter nicht. Sie hat noch nie etwas für mich getan, wenn, dann war das für sich, damit sie sich nicht schuldig fühlt, wahrscheinlich weil sie mich halt wirklich nicht liebt. Ich weiss nicht wie es nun weitergeht, mein Sohn wird Oma wirklich vermissen, und ich Idiot, bekomme nun langsam wieder diese Zweifel und Schuldgefühle. Heute rufe ich einen Therapeuten an. (Sorry für den Roman, aber es tut mir unendlich gut schreiben zu können, wenn ich schon nicht reden kann.)

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16. Januar 2009 um 19:46
In Antwort auf esi_12056485

Hab ich auch gedacht......
.. meine KLeine wird jetzt ein Jahr alt und ich hatte auch den Eindruck, sie liebt mich einfach nicht, sie wollte immer nur zu Papa oder zu meiner (von mir nicht gerade geliebten) Schwiegermutter! Ich hab die Welt nicht mehr verstanden und mir nurmehr Gedanken gemacht was ich falsch machte.... Ich tat alles für sie, beim ersten mucks bin ich schon hingelaufen damit es ihr ja an nichts fehlt. Wenn ich mit ihr alleine war war alles super, aber sobald wer anderer da war war ich abgeschrieben. Naja, ich fing dann an das zu akzeptieren, ich dachte einfach die ist so (obwohl ich mir nie im Leben gedacht hätte dass es sowas überhaupt gibt dass das eigene Kind die Mutter ablehnt und schon gar nicht im ersten Jahr).
Naja, ich übergab sie einfach meinem Mann wenn er nach Hause kam und hab sie einfach dorthin lassen wo sie wollte. Mit der Zeit auch schon so dass es mir wirklich nichts mehr ausmachte (ich bin es schon gewohnt geworden). Ich bin dann auch nicht immer beim ersten mucks hingelaufen. Ich hab einfach den Eindruck dass ich ihr mit meiner Fürsorge und der ständigen Aufmerksamkeit zu lästig wurde. KLingt komisch, aber seit ich das nicht mehr mache hat sich das Blatt gewendet. Ich konnte es selber kaum glauben, aber plötzlich ist sie auch ganz anders geworden, schaut immer wo ich bin, krabbelt mir ständig hinterher und wenn Papa von der Arbeit kommt, ist das jetzt auch nicht mehr der Höhepunkt vom Tag. Früher hat sie ja bitterlich geweint wenn er schon bei der Tür rausging.
Zu der Zeit als sie mich so ablehnte und ich mich noch so reingesteigert habe, da wurde alles nur noch schlimmer bis sie mich gar nicht mehr ansah. Heute weiß ich dass ich da selber dran schuld war, ich war dann immer schlecht drauf und die Kleine hat das gemerkt und wollte natürlich zum Papa, der war ja nie schlecht drauf, und ich wurde immer noch deprimierter und die Kleine wollte immer noch mehr zum Papa usw....

Das war echt ein Teufelskreis und ich bin froh dass das vorbei ist, das hätte mich zerfressen, aber da muss man selber die Notbremse ziehen, die Kids tun das nicht bewusst, sie spüren nur unsere schlechte Energie!

LG Lilly

An alle lieben Mamiisss
Zwar ist dieses Thema jetzt schon etwas länger her, aber ich hoffe, dass ich vielleicht die Mamis hier etwas beruhigen kann.
Ich selber habe zwar keine Kinder und bin auch noch relativ jung, aber ich würde gerne weitergeben, was ich über Kinder gelernt habe.
Mein Fach auf welches ich mich spezialisiert habe ist Psychologie.
Die Hauptthemen sind Psychoanalyse und die Phasen, die Kinder ab der Geburt erleben und erleben müssen.
Es gibt die sogenannte objektbeziehungstheorie, die von margaret mahler aufgestellt wurde. sie beobachtete kinder mit ihren Müttern sehr intensiv über einen langen zeitraum.
sie hat die kindliche entwicklung in phasen aufgeteilt. eine dieser phasen heisst :
Übungsphase (11.-18. Monat)

Die Übungsphase überschneidet sich mit der Differenzierung des Körperschemas und umfasst ungefähr die Zeit vom vierten bis zum sechzehnten Lebensmonat.
In dieser Zeit sind die motorischen Fähigkeiten des Kindes noch weiter entwickelt. Es kann sich durch Krabbeln und Laufen zunehmend selbständig von der Mutter entfernen, kann eigenständig Trennung, Abstand und Nähe handhaben.

Das Kind beginnt nun stark, sich für die Umwelt zu interessieren, und erforscht diese intensiv. Die Übungsphase ist oft die glücklichste Phase der Kleinkindzeit. Das Kind hat ein starkes Omnipotenzgefühl freut sich über die Welt und seine wachsenden Fähigkeiten. Dabei entwickelt es eine starke Frustrationstoleranz gegenüber Verlust oder Schmerz. Zudem entwickeln sich die Ich-Funktionen rapide. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Mutter einerseits stets zum Auftanken von Emotionen zur Verfügung steht, da das Sicherheitsgefühl noch nicht ausgeprägt ist, andererseits das Kind aber auch ermutigt, seine Umwelt zu erkunden.

Das Forschungsinteresse der Kinder in dieser Zeit hängt stark davon ab, inwieweit die Mutter Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Verlässt die Mutter das Kind in dieser Zeit, kann es zu einem Stimmungsabfall kommen.

Das Interesse des Kindes wendet sich auch zunehmend der unbelebten Welt zu. Häufig wird ein Übergangsobjekt konstituiert, das einen Ersatz für die Symbiose mit der Mutter darstellt. Dieses kann zum Beispiel eine weiche Decke oder ein Kuscheltier sein, welches das Kind ständig mit sich herumträgt.

Gegenüber fremden Personen herrscht meist Neugierde, doch kann es auch zu Anflügen von Fremdenangst kommen. Der Vater spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle als Kamerad bei Spielen, in denen sich das Kind, im Gegensatz zu seiner sonstigen Abhängigkeit und Schwäche, groß und stark vorkommen kann.

Wiederannäherungsphase (18.-24. Monat) [Bearbeiten]

Die Wiederannäherungsphase besteht aus der Wiederannäherungskrise und ihren individuellen Lösungen. Sie umfasst etwa die Zeit vom 14. bis 26. Lebensmonat und überschneidet sich mit der Übungsphase.

Zu diesem Zeitpunkt sind die kognitiven Fähigkeiten des Kindes so weit entwickelt, dass es sich auch psychisch als von der Mutter getrenntes Wesen wahrnimmt. Durch die Weiterentwicklung der motorischen Fähigkeiten ist das Kind zunehmend in der Lage, sich weiter von der Mutter zu entfernen. So scheint es wiederum ununterbrochen mit der Frage beschäftigt zu sein, wo sich die gerade Mutter aufhält.

Das Kind besetzt nun die Mutter als Person mit Libido und möchte seine Welt und seine Erkenntnisse mit ihr teilen. Es präsentiert häufig alle möglichen Funde und verlangt, dass sich die Mutter dafür interessiert. Zudem entwickelt das Kind aufgrund der Möglichkeit, sich von der Mutter zu entfernen, und aufgrund der kognitiven Erkenntnis der psychischen Trennung Trennungsangst. Im Gegenzug dazu ergibt sich aber auch die Angst, wieder in der Symbiose mit der Mutter gefangen zu werden.

Darüber hinaus erkennt das Kind während dieser Zeit die Unnachgiebigkeit der harten Materie, vor der es auch die Eltern nicht bewahren können. Es wird zudem, vor allem im Rahmen der Reinlichkeitserziehung, zunehmend mit Anforderungen der Eltern konfrontiert. Das Omnipotenzgefühl weicht nun Frustration, und das Kind gerät oft in Enttäuschungswut. Diese verstärkt wiederum die Trennungsangst.

Das Kind befindet sich im Zwiespalt zwischen seiner beginnenden Autonomie und der anhaltenden Abhängigkeit. Daher ist es sehr wichtig, dass die Mutter stets als Heimatbasis zur Verfügung steht und viel Geduld mit dem Kind hat, die es jetzt, nach der relativ selbständigen Übungsphase, wieder mehr benötigt. Andererseits sollte sie aber auch Verständnis für das wachsende Autonomiebedürfnis des Kindes haben.

In Bezug auf die Mutter entwickelt das Kind häufig eine Spaltung. Es erfährt die Mutter als zwei Personen, eine gute und eine böse. Eine solche Spaltung ist in diesem Entwicklungsabschnitt normal, sollte jedoch überwunden werden, sodass sich schließlich ein ganzheitliches, positives Mutterbild durchsetzt.

Generell herrschen während dieser Phase idealisierte Elternbilder vor. Der Vater spielt eine sehr wichtige Rolle. Durch die Identifikation mit diesem erlebt das Kind die Beziehung der Eltern mit und fühlt sich nicht ausgeschlossen. Der Vater, als von der Mutter getrennte Person, zeigt dem Kind, dass die Trennung nichts Schlimmes ist. Auf diese Weise kann er es vor einer Regredierung in die Symbiose bewahren.

Durch die frühkindliche Triangulierung nach Ernst Abelin erlebt das Kind die besondere Beziehung zwischen Vater und Mutter mit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Kinder während dieses Entwicklungsabschnitts ihre Geschlechtsidentität erkennen, mit allen Folgen wie Kastrationsangst, Penisneid, etc.



Also ist das Verhalten der Kinder völlig normal im Grunde.
Mamas müssen lernen damit umzugehen. diese trennung ist einer der wichtigsten erlebnisse im Leben.

Bitte zulassen......!

die kinder müssen lernen dass sie eine selbständige person sind. sie können nämlich sonst nicht unterscheiden das mama, mama ist und kind kind ist...es wird es immer als eine person empfinden....


naja ich hoffe, dass das alles nicht so absurd klingt für euch. aber ich dachte ich gebe es mal weiter...

weiterhin wünsche ich allen alles liebe....


lg selin

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16. Januar 2009 um 20:24
In Antwort auf esi_12056485

Hab ich auch gedacht......
.. meine KLeine wird jetzt ein Jahr alt und ich hatte auch den Eindruck, sie liebt mich einfach nicht, sie wollte immer nur zu Papa oder zu meiner (von mir nicht gerade geliebten) Schwiegermutter! Ich hab die Welt nicht mehr verstanden und mir nurmehr Gedanken gemacht was ich falsch machte.... Ich tat alles für sie, beim ersten mucks bin ich schon hingelaufen damit es ihr ja an nichts fehlt. Wenn ich mit ihr alleine war war alles super, aber sobald wer anderer da war war ich abgeschrieben. Naja, ich fing dann an das zu akzeptieren, ich dachte einfach die ist so (obwohl ich mir nie im Leben gedacht hätte dass es sowas überhaupt gibt dass das eigene Kind die Mutter ablehnt und schon gar nicht im ersten Jahr).
Naja, ich übergab sie einfach meinem Mann wenn er nach Hause kam und hab sie einfach dorthin lassen wo sie wollte. Mit der Zeit auch schon so dass es mir wirklich nichts mehr ausmachte (ich bin es schon gewohnt geworden). Ich bin dann auch nicht immer beim ersten mucks hingelaufen. Ich hab einfach den Eindruck dass ich ihr mit meiner Fürsorge und der ständigen Aufmerksamkeit zu lästig wurde. KLingt komisch, aber seit ich das nicht mehr mache hat sich das Blatt gewendet. Ich konnte es selber kaum glauben, aber plötzlich ist sie auch ganz anders geworden, schaut immer wo ich bin, krabbelt mir ständig hinterher und wenn Papa von der Arbeit kommt, ist das jetzt auch nicht mehr der Höhepunkt vom Tag. Früher hat sie ja bitterlich geweint wenn er schon bei der Tür rausging.
Zu der Zeit als sie mich so ablehnte und ich mich noch so reingesteigert habe, da wurde alles nur noch schlimmer bis sie mich gar nicht mehr ansah. Heute weiß ich dass ich da selber dran schuld war, ich war dann immer schlecht drauf und die Kleine hat das gemerkt und wollte natürlich zum Papa, der war ja nie schlecht drauf, und ich wurde immer noch deprimierter und die Kleine wollte immer noch mehr zum Papa usw....

Das war echt ein Teufelskreis und ich bin froh dass das vorbei ist, das hätte mich zerfressen, aber da muss man selber die Notbremse ziehen, die Kids tun das nicht bewusst, sie spüren nur unsere schlechte Energie!

LG Lilly

Ich denke
sie kämpft dagegen an "bemuttert" zu werden^^
vielleicht darf sie bei Vater, Oma etc selbsständiger sein. Es kann auch daran liegen das du zuviel Zeit mit ihr verbringst, sie weiß es dann nicht mehr zu schätzen und es nervt eher, als das sie denkt, oh Toll mit Mama spielen. Verstehst du?

Du machst nichts falsch in dem Sinne!

ich bin selber so und es ist schwer das zu ändern. Ich würde meinen Sohn am liebsten alles abnehmen und ihn in Watte packen^^
bloß nicht mal helfen beim Suppe umrühren, er könnt sich ja was tun. Nicht zu schnell rennen wenns glatt ist, er könnte fallen...
das hört sich bescheuert an, aber nimmt den kleinen ihre Erfahrungen und die müssen sie selber machen, auch wenns schwer fällt^^ aber nur den Müttern*gg*
man meint es ja nur gut und denkt sich nichts dabei, und anderen fällt das was leichter...deshalb weint sie vielleicht auch so, ohne das es euch selber bewusst ist =)

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20. Januar 2009 um 11:42

Frage an Alle!!
Hallo zusammen,

waren eure Kinder schon als Säuglinge so? Ich meine damit dass sie zB nicht gern gekuschelt haben, nicht gern im Tragetuch getragen wurden, immer im eigenen Bett geschlafen haben ohne Bedürfnis nachts zu Mama umzuziehen usw...

LG und danke
Tanja

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16. März 2012 um 10:00

Ähnlich wie bei mir
Hallo
Bei mir ist es anderst,aber meine Tochter will auch nicht mehr zu mir!
Meine Ex-Frau hat zuerst alles Versucht das Umgangsrecht zu Umgehen und mir meine Tochter vor zu Enthalten.
Du glaubst nicht was die alles Verbrochen hat!
Nun hat Sie es geschaft unsere Tochter so zu Beeinflussen,das die kleine nicht mehr zu mir will.
Von einen zum anderen Umgang wollte unsere Tochter nicht mehr zu mir!
Sie stand im Flur,hat fürchterlich Geweint und wollte auf keinem Fall mit mir mit gehen!
Ich bin dann noch 3-4 mal hingefahren wenn ich sie bekommen sollte ( Umgang ) und habe es dann sein lassen,weil es immer schlimmer wurde!
Keiner kann oder will mir Helfen,vor allem das Jugendamt nicht!
Ich bin Total Fertig und habe sogar schon versucht mich um zu bringen!
Gruß
Wolf

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30. Juli 2012 um 13:01
In Antwort auf meena_12557769

Es hat eskaliert
Nach meinem letzten Beitrag hat sich die Sache wieder einigermassen beruhigt, dass wir normal wieder miteinaner sprechen konnten.
In der Zwischenzeit hat sie sich zwar immer wieder was geleistet, aber ich habe es übersehen, überhört usw. Das Lachen darüber, dass das Kind unbedingt zu ihr möchte ist geblieben. Neu hat sie angefangen, das Kind nicht auf den Arm zu nehmen, und ihm zu sagen, er solle zu der Mami, Oma würde ihn nicht mehr nehmen. Spinnt sie? Ich habe es ihr im normalen Ton gesagt, sie soll das bitte nicht so sagen, es verunsichere ihn. Da schreit sie mich an, dass mir ja nichts recht sei, was sie mache. Ok, ich habe runtergeschluckt. Mein Mann hatte Geburtstag, deshalb bin ich früher heim gekommen, um zu kochen. Sie hat mir die ganze Zeit über den Schulter geschaut, und hätte lieber alles selber gekocht. Mein Mann wünschte sich aber ausdrücklich, dass sie bitte nicht kochen soll, weil sie ja dann gestresst ist, und uns terrorisiert. Habe wieder nichts gesagt. dann wollte ich das Kind füttern, was ich eigentlich sehr selten darf, wenn sie da ist (es ist sooo schwierig zu erklären, sie reisst sich alles unter den Nagel), habe seinen Stuhl zu mir gedreht, damit es einfacher geht.
Sie hat dann Platz genau hinter ihm genommen, und angefangen ihm zuzurufen, Spiele zu spielen usw. Er wollte nicht mehr gerade sitzen, wollte sich immer nach hinten drehen, nach ein Paar Löffel wollte er natürlich auch nicht mehr essen. Das war auch ihr Plan, ob bewusst oder unbewusst. Ich war ganz ruhig, habe den Teller zu ihr geschoben, das Kind gedreht, und sagte, sie soll in diesem Fall füttern, bin aufgestanden, um nach dem Essen zu sehen. Aber dass ich nicht glücklich war, hat man mir angesehen, wer wäre denn in einer solchen Situation glücklich? Sie ist dann auch aufgestanden, sagte, dann gehe sie halt, ich könne mein Kind dann ungestört füttern, Türe zugeschlagen, abgehauen. Meine Schwester hat mich angeschaut, mit einem nie veränderten Blick, "hast du gesehen, was du gemacht hast?". Ich schwor mir aber, dass ich den Geburtstag meines Mannes nicht verderbe, also habe ich nicht reagiert. Sie hat sie dann angerufen, als alle anderen da waren, und wir essen wollten. Sie wollte nicht kommen, kam dann aber doch. Das Kind ist zu ihr hingelaufen, sie hat ihn nicht angesehen, er hat die ganze Zeit hinter ihr her gedackelt., sie hat nichts dergleichen gemacht. Am Tisch hat das Kind sie angelächelt, wollte spielen, lachen, sie hat ihn nicht angesehen. Dann hat sie angefangen zu weinen. Ich habe immer noch nichts gesagt, ich war wie erstarrt. Ich konnte die Enttäuschung in den Augen meines Kleinen nicht ertragen, deshalb bin ich plötzlich explodiert, und habe sie angeschrien, ob sie nicht alle Tassen im Schrank hätte. sie zurückgeschrien. Es gibt seit 30 Jahren, die ich lebe immer eine einzige Zusammenfassung: Ich bin wieder das A..och, suche nur Problem, sie ist ja so gütig und macht alles für mich, ich übertreibe alles, und muss zur Therapie. Mein Mann hat sie dann sehr höflich(!) gebeten zu gehen. Mein Vater und Schwester sind sowieso froh gewesen, nichts mit alldem zu tun zu haben. So hat meine Mutter gesagt, als sie ging, ich solle nun selber schauen, wie ich klar komme, ich mache sie krank, deshalb kann sie das alles nicht mehr. Hat den Schlüssel hingeschmissen, und gegangen. Ich habe heute frei, morgen nimmt mein Mann frei, ich muss dann mit meinem Chef reden, ich weiss nicht wie es weiter gehen wird. In erster Linie habe ich Erleichterung empfunden, danach ist Enttäuschung dazugekommen wegen meinem Vater und Schwester. Aber überrascht hat mich das Verhalten meiner Mutter nicht. Sie hat noch nie etwas für mich getan, wenn, dann war das für sich, damit sie sich nicht schuldig fühlt, wahrscheinlich weil sie mich halt wirklich nicht liebt. Ich weiss nicht wie es nun weitergeht, mein Sohn wird Oma wirklich vermissen, und ich Idiot, bekomme nun langsam wieder diese Zweifel und Schuldgefühle. Heute rufe ich einen Therapeuten an. (Sorry für den Roman, aber es tut mir unendlich gut schreiben zu können, wenn ich schon nicht reden kann.)

Huhu
Hallo, ich weiß dass der Beitrag schon lang her ist, dennoch würde es mich interessieren was daraus geworden ist ?? Liebe Grüße

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Selbstwertgefühl
Von: mac_12690128
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23. Juni 2016 um 22:27
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