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Mein Kind ist lieber bei der Oma als bei mir,

30. Januar 2006 um 10:56

die Oma wohnt im Haus gleich daneben. Meine Tochter (fast 4J) kann über denn Hinterhof gefahrlos hinüberlaufen. Ich bin derzeit zu Hause wegen meinem 7 Monate alten Sohn und bin natürlich auch für meine Tochter da. In den Kindergarten konnten wir sie noch nicht geben. Sie will ständig zur Oma, denn die hat grenzenlos Zeit für sie, Spielzeug und überhaupt darf man ja bei einer Oma bekannterweise immer mehr. Meine Mutter und ich haben uns darauf geeinigt, daß sie am Vormittag bei ihr ist, dann kann ich im haus alles erledigen. Am Nachmittag sollte sie allderdings bei mir sein. Da fängt das Problem an. Wenn ich nicht 100% für sie Zeit habe, z.B. für den Kleinen was machen muß, stille, Abendessen koche oder Jause mache haut sie wieder ab hinüber zu meiner Mutter, denn dort läuft 100% Programm für sie mit 100% Zuwendung nur für sie. Für mich stellt das Ganze ein Problem da. ich will ja auch mit ihr zusammen sein, will dass sie mit ihrem Bruder zusammen aufwächst und lernt, sich auch bei uns alleine zu beschäftigen. Ich brauche dringend einen Rat!

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30. Januar 2006 um 13:20

Zusperrn
Nee, hört sich jetzt schlimm an, war aber das erste was mir eingefallen ist. Wenn sie am Nachmittag bei Dir ist, ist sie bei DIR. DU bist schließlich die Mutter. Und wenn ihr da was nicht paßt (daß sie mal nicht Hahn im Korb ist) muß sie damit lernen zurechtzukommen. Warum geht sie denn nicht in Kiga? Das wäre nämlich gar nicht schlecht, da lernt sie, daß nicht allein auf der Welt ist. Was ist denn, wenn ihr Bruder mal laufen kann und dann auch zur Oma geht??? Denk mal daran? Dann schmeißt die Prinzessin ihn wohl aus Omas Wohnung? Bitte nicht falsch verstehen, nichts gegen Deine Tochter!! Hab ja auch so eine. Die war auch mal (fast) öfter bei meinen Eltern als bei mir. Am Ende waren wir schon fast wie ne Großfamilie (wohnen nur etwas weiter auseinander wie bei Dir) Mir wurde das mit der Zeit zu viel und zu eng. Ich hab dann mal den Kontakt ein bissl gebremst. Es sollte nämlich immernoch ein Unterschied bleiben zwischen Eltern und GROSSEltern. Sonst ist der Knatsch zwischen der Oma und DIR schon vorprogrammiert.

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30. Januar 2006 um 13:31

Wirklich schlimm
ja also das kann ich nur bestätigen. Ic h wohne auch NOCH mit meiner Mutter in einem Haus habe bis jetzt noch keine passende Wohnung gefunden) und es gab Zeiten da hätte man auch bei uns meinen können, sie wäre die Mutter, ich die Oma.. Denn wie du schon sagst, darf man bei Oma mehr, man bekommt die volle Aufmerksamkeit usw. ich habe es auch so gemacht dass sie eine zeitlang dann nur sehr wenig bei ihr war (da war ich dann mehr draussen) und dann hat es sich gelegt. und vor allem- wenn es nach hause geht,gehts nach hause. punkt. deswegen würde ich sie nachmittags dann auch wirklich nicht zu ihr lassen. ist doch schon recht viel wenn sie jeden vormittag da ist. Ich habe auch schon oft mit meiner Mutter gesprochen, dass sie nicht immer gleich springen soll, wenn sie was will. Meine Kleine kann sie nämlich schon komplett um den Finger wickeln. Wenn sie sagt :ARM! dann nimmt sie sie..und da ist sie dann auch fast die ganze Zeit..und ich hab dann hinterher das Theater weil ich sie eben nicht nur rumschleppen (schliesslich ist sie schon 17 Moante alt) Also bloss konsequent bleiben und das durchziehen was die MAMA sagt

lieben Gruss Jenny

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30. Januar 2006 um 22:33

Bei uns ist es ähnlich
Meine Mutter wohnt im unteren Stock und mein Sohn(3) geht auch sehr gerne zu ihr hinunter. Wenn ich aber nicht möchte,dass er hinuntergeht- aus welchem Grund auch immer- sperre ich die Tür zu und das Problem ist (meist) erledigt. Manchmal weint er beleidigt ein bisschen, aber dann beachte ich ihn nicht allzuviel und so beruhigt er sich schon nach kurzer Zeit wieder und geht spielen.
Ich finde es meist super, die Oma im Haus zu haben, aber manchmal wird es halt zuviel und man muss Grenzen setzen.
Wenn sie schon den ganzen Vormittag bei der Oma bleiben darf, würde ich konsequent durchsetzen, dass sie am Nachmittag daheim bleibt.

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31. Januar 2006 um 10:12
In Antwort auf wolfskind1

Zusperrn
Nee, hört sich jetzt schlimm an, war aber das erste was mir eingefallen ist. Wenn sie am Nachmittag bei Dir ist, ist sie bei DIR. DU bist schließlich die Mutter. Und wenn ihr da was nicht paßt (daß sie mal nicht Hahn im Korb ist) muß sie damit lernen zurechtzukommen. Warum geht sie denn nicht in Kiga? Das wäre nämlich gar nicht schlecht, da lernt sie, daß nicht allein auf der Welt ist. Was ist denn, wenn ihr Bruder mal laufen kann und dann auch zur Oma geht??? Denk mal daran? Dann schmeißt die Prinzessin ihn wohl aus Omas Wohnung? Bitte nicht falsch verstehen, nichts gegen Deine Tochter!! Hab ja auch so eine. Die war auch mal (fast) öfter bei meinen Eltern als bei mir. Am Ende waren wir schon fast wie ne Großfamilie (wohnen nur etwas weiter auseinander wie bei Dir) Mir wurde das mit der Zeit zu viel und zu eng. Ich hab dann mal den Kontakt ein bissl gebremst. Es sollte nämlich immernoch ein Unterschied bleiben zwischen Eltern und GROSSEltern. Sonst ist der Knatsch zwischen der Oma und DIR schon vorprogrammiert.

Zusperrn,
hab ich mir auch schon gedacht, nur muß noch was an der Türe vorsehen, denn unten kommt sie dazu und ist schon sehr geschickt. Natürlich wird sie den kleinen Bruder dann bei der Oma rausschmeissen, wenn ich dort aufkreuze schmeißt sie mich ja auch raus. In den Kiga geht sie nicht aus mehreren Gründen, haben es ja versucht: 2 Monate Geschrei, dann habe ich sie rausgenommen, ich bin ja momentan zu Hause also wäre es auch noch nicht unbedingt notwenidg, 2 Jahre KIGA reichen, die Kiga-Tante mußte ein Alleinprogramm für meine Tochter vornehmen, wovon das wohl kommt kannst Di Dir ja vorstellen! Also probieren wir es im Herbst 06 oder Frühling 2007 mal sehen.

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31. Januar 2006 um 10:16
In Antwort auf debora_12678718

Bei uns ist es ähnlich
Meine Mutter wohnt im unteren Stock und mein Sohn(3) geht auch sehr gerne zu ihr hinunter. Wenn ich aber nicht möchte,dass er hinuntergeht- aus welchem Grund auch immer- sperre ich die Tür zu und das Problem ist (meist) erledigt. Manchmal weint er beleidigt ein bisschen, aber dann beachte ich ihn nicht allzuviel und so beruhigt er sich schon nach kurzer Zeit wieder und geht spielen.
Ich finde es meist super, die Oma im Haus zu haben, aber manchmal wird es halt zuviel und man muss Grenzen setzen.
Wenn sie schon den ganzen Vormittag bei der Oma bleiben darf, würde ich konsequent durchsetzen, dass sie am Nachmittag daheim bleibt.

Antwort an philippi
werde jetzt Konsequent sein, zusperren und sie am Nachmittag nicht mehr hinüber lassen. Mein Mann flippt dabei auch schon fast aus und beschwert sich über das Verwöhnprogramm von meiner Mutter, Familienkrach ist vorprogrammiert.
Ich weiß nur nicht was ich im Sommer machen werde, denn dann sind die Türen offen die Gärten unserer Reihenhäuser grenzen aneinander und der Durchweg durch die Hecke hat natürlich kein verschließbares Gartentor.

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31. Januar 2006 um 10:22
In Antwort auf tigerin6

Wirklich schlimm
ja also das kann ich nur bestätigen. Ic h wohne auch NOCH mit meiner Mutter in einem Haus habe bis jetzt noch keine passende Wohnung gefunden) und es gab Zeiten da hätte man auch bei uns meinen können, sie wäre die Mutter, ich die Oma.. Denn wie du schon sagst, darf man bei Oma mehr, man bekommt die volle Aufmerksamkeit usw. ich habe es auch so gemacht dass sie eine zeitlang dann nur sehr wenig bei ihr war (da war ich dann mehr draussen) und dann hat es sich gelegt. und vor allem- wenn es nach hause geht,gehts nach hause. punkt. deswegen würde ich sie nachmittags dann auch wirklich nicht zu ihr lassen. ist doch schon recht viel wenn sie jeden vormittag da ist. Ich habe auch schon oft mit meiner Mutter gesprochen, dass sie nicht immer gleich springen soll, wenn sie was will. Meine Kleine kann sie nämlich schon komplett um den Finger wickeln. Wenn sie sagt :ARM! dann nimmt sie sie..und da ist sie dann auch fast die ganze Zeit..und ich hab dann hinterher das Theater weil ich sie eben nicht nur rumschleppen (schliesslich ist sie schon 17 Moante alt) Also bloss konsequent bleiben und das durchziehen was die MAMA sagt

lieben Gruss Jenny

Jenny
ich habe auch schon mit meiner Mutter gesprochen, daß sie nicht gleich alles für sie machen soll, aber villeicht können Omas eben nicht anders. Die Oma will und kann sich nicht ändern, mich ärgert es manchmal schon sehr, andererseits fördert sie meine Tochter sehr und hilft uns auch sehr viel. Ende 2007 werde ich wieder arbeiten, dann brauche ich die Hilfe von meiner Mutter noch mehr, es gibt doch nichts besseres als die Kinder bei der Oma aufgehoben zu wissen, wenn man selber dem Berufsstress ausgesetzt ist.

Was für mich das schwierigste ist, ist so wie Du sagst das man nacher das Theater hat, um seine eigene Dinge mit dem eigenen Kind durchsetzten möchte und das ist jeden Tag mit einem mächtigen Geschrei und Streiterei verbunden.

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31. Januar 2006 um 11:02
In Antwort auf elba_12713402

Zusperrn,
hab ich mir auch schon gedacht, nur muß noch was an der Türe vorsehen, denn unten kommt sie dazu und ist schon sehr geschickt. Natürlich wird sie den kleinen Bruder dann bei der Oma rausschmeissen, wenn ich dort aufkreuze schmeißt sie mich ja auch raus. In den Kiga geht sie nicht aus mehreren Gründen, haben es ja versucht: 2 Monate Geschrei, dann habe ich sie rausgenommen, ich bin ja momentan zu Hause also wäre es auch noch nicht unbedingt notwenidg, 2 Jahre KIGA reichen, die Kiga-Tante mußte ein Alleinprogramm für meine Tochter vornehmen, wovon das wohl kommt kannst Di Dir ja vorstellen! Also probieren wir es im Herbst 06 oder Frühling 2007 mal sehen.

Hallo Ankica1
Hallo,

warum redest du nicht mit der Oma, das sie sich an die Regeln halten soll, und nachmittags ihre Tür zulassen soll? Sie kann der Enkeltochter erklären, das die nicht nur für sie da ist, und den Mittag für sich nutzen möchte. Erkläre der Oma, das sie nicht im Sinne ihrer Enkeltochter handelt, wenn sie sich selbst nicht an die Regeln hält. Wie soll die kleine das denn lernen?

Liebe Grüße
Tweeety

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2. Februar 2006 um 11:11

Hast ja recht
vielleicht denke ich einfach zu viel nach

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2. Februar 2006 um 20:06

Das darf sie einfach nicht
das geht nicht.. auch wenn die oma nebenan wohnt, darf deine tochter einfach nicht die wohnung verlassen ohne dich vorher zu fragen! das musst du ihr beibringen!!
dann wäre das problem nämlcih schon mal aus der welt geschafft. es ist nun mal so, dass das familienleben bei euch abläuft... ich würde vllt auch versuchen, das einzugrenzen. sodass sie nicht JEDEN tag bei der oma ist, sondern nur ein paar tage in der woche. sie ist DEINE tochter und sie hat einen bruder und das ist ihre familie. die oma ist schön und gut, aber die sollte auch oma und somit halt "ausnahme" bleiben. es ist ja schön, wenn die kleine gerne bei der oma ist, aber sie muss lernen, dass sich nicht alles um sie dreht und nicht alles so läuft, wie sie es gern hätte.
hört sich alles leichter an als es ist, ich weiß. aber versuch es. nur mit arbeit kommt man zum ziel
liebe grüße und viel erfolg!!

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6. Februar 2006 um 13:35

Gleiches Problem!
Hallo ankica1,

auch mein Sohn ist ein treuer OmaFan. Und wenn die Oma nach ihm ruft, lässt er alles liegen und stehen. Es gibt Tage, da verletzt mich sein Verhalten sehr an anderen Tagen empfinde ich es dann wiederum nicht soo schlimm. Aber vom Grundsatz ist es natürlich so, dass ein Kind in erster Linie zu seinen Eltern gehört und sich da auch größtenteils aufhält. Ich versuche dann auch ihn dahingehend zu bremsen und seinem Wunsch zur Oma runter zu gehen nicht nachzugeben. Dabei kommt es dann auch des öfteren vor, dass er laut nach seiner Oma weinend vor der Wohnungstür auf Auslass wartet. Das versetzt mir dann oft einen Stich, da er nach mir nie so weint, aber ich denke, er soll spüren, dass er zu mir und meinem Mann gehört und ich will ihm das räumlich vermitteln.
Ich empfinde es auch zeitlich zu viel, das sie jeden Vormittag bei deiner Mutter verbringt. Und das du eben nicht dauernd mit ihr spielen kannst, da du ja auch noch ein anderes Kind hast und deinen Haushalt bewältigen musst, ist doch ganz klar. Ich bin der Meinung, dass auch ein 4-jähriges Kind mitbekommen soll, dass es eben auch Arbeiten gibt, die erledigt werden müssen und sich das Kind in dieser Zeit mit sich alleine beschäftigen muss. Und das ist doch auch wichtig. Ich wurde früher auch nicht jedesmal, wenn meine Mutter im Haushalt etwas zu erledigen hatte zur Oma gebracht, damit ich rund um die Uhr ungeteilte Aufmerksamkeit geniesen konnte. Was soll das denn. Brems sie da einfach auch mal aus!

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11. Oktober 2011 um 9:38

Mein Kind ist auch liber bei der oma
Mein Kind ist 1 1/2 und es ist auch liber bei der oma (schwiegermutter) die wohnt ein haus weiter ich bin schon ziemlich eifersüchtig weil er immer richtig weint wenn er sie sieht.und wenn ich ihn mal hole wenn ich weg war will er nicht mehr mit..ich habe das gefühl ich mache irgendwas falsch die kauft alles für ihn und meint sie kann sich besser kümmern wie ich.des problem wir haben ein betrieb daheim und da arbeiten wir jeden nachmittag ich hab keine chance dass ich mal abstand von ihr halte.was soll ich tun..mir kommt des so rüber wie wenn sie denkt des ist ihr Kind mein freund meint des ist normal!!und reden kann man mit ihr nicht weil sie gleich verletzt ist.

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