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Mein Ex hat das Gefüh er kann machen wie er gerade will.

30. Juli 2018 um 19:06

Hallo zusammen

Momentan bin ich gerade in einer sehr schwierigen Situation. Ich bin schon eine Weile von meinem Partner getrennt, wir haben zusammen 2 Kinder. Mein Ex macht mir das Leben nicht gerade einfach. Wir haben demnächst einen Gerichtstermin, u.a. weil er sich weigert Unterhalt zu zahlen und auch wegen einem Schaden am Auto den er verursacht hat und sich weigert für diesen aufzukommen. Mein Ex hat aber durchaus die finanzielle Mittel.

Auch das Besuchsrecht gestaltet sich äusserst schwierig. Er taucht öfters einfach nicht auf. Oft kommt er zu spät, manchmal zu früh und wird dann vor den Kindern ausfällig, wenn ich noch nicht zu Hause war, obwohl ich pünktlich zurückkam. Er benutzt die Autositze nicht für die Kinder etc.

Zum Glück hat mir mein Anwalt bisher gut geholfen und bei einem Schlichtungsgespräch miterlebt, wie sich mein Ex verhaltet. Es wurde dann nach noch mehr Vorfällen eine Besuchsbeistandschaft eingerichtet (Schweiz). Er war damit einverstanden, ist dann aber an kein Gespräch gekommen. Die Beistandschaft fängt nun im August an und er kommt in 2 Wochen zu mir für ein Gespräch.

Seit einiger Zeit, will mein Ex mich nicht mehr sehen und lässt die Kinder von seiner Familie holen. Er gibt ihnen falsche Zeiten durch und sie decken ihn dann noch. Weshalb ich den Vorschlag machte, dass die Person die kommt sich vorher melden soll. Deswegen werde ich nun beschumpfen und wird mir vorgeworfen ich mach immer alles so kompliziert. Seine Familie ist sauer, weil ich diesen Weg mit der Beistandschaft gegangen bin. Ich habe vorher auch zuerst mit Ihnen probiert zu reden, da hiess es nur, dass sei halt so und was ich das Gefühl habe, ich sei schliesslich gegangen, somit hätte ich das zu akzeptieren und ich könne die Kinder ja sonst zu Ihnen bringen wenn sie zu Hause sind.

Für mich ist so das Problem aber nicht gelöst. Die Kinder belastet es wenn der Vater einfach nicht kommt. Mein Ex hat das Gefüh er kann man machen, wie er möchte und wenn ich was anders sehe, heisst es ich mach ein Theater. Er schiebt immer seine Mutter und Tante vor, welche mir am liebsten alles vorschreiben wollen. Sprich wenn sie die Kinder möchten und es mal nicht geht, heisst es ich halte Ihnen die Kinder vor etc.

Ich finde es äusserst Mühsam mich mit seiner ganzen Familie rumzuschlagen, die ihn doch nur deckt. Am liebsten wäre mir die Beistandschaft bzw. eine neutrale Person würde das holen und bringen übernehmen, sonst bin ich immer nur der Bumann. Jä er ist der Vater und eigentlich will ich mit seiner Familie nichts mehr zu tun haben. Ich habe das angesprochen und mein Ex findet da ich immer ein Theater mache komme er nicht und nun sei es gelöst. Lustigerweise wenn niemand anders kann, steht er dann doch vor der Tür oder will noch ein Fisch bringen wo das eine Kind find. Auch taucht er im Schwimmkurs auf und erwartet da, dass ich dann ganz normal mit ihm umgehe.

Ich denke er probiert sich zu drücken, das Ganze mit der Beistandschaft anzuschauen, und hofft darauf, dass es so weiter läuft, damit er machen kann, wie er gerade lustig ist.

wie würdet ihr das ansprechen, ich habe keine Lust mich die nächsten Jahre zum Deppen machen zu lassen von ihm und seiner Familie.

Ich will ihm nicht die Kinder vorenthalten, aber so stimmt es überhaupt nicht. Klar ist dass ich dann erst Recht die böse bin.

Sehe ich das zu Eng mit seiner Familie, ich verstehe ja dass sie zu im halten, macht meine Familie bei mir ja auch. Aber so ist die Situation sehr belastend für mich und vorallem leiden die Kinder. wie würdet ihr euch verhalten? Ja ich hab Angst, dass er mich richtig probiert in die Pfanne zu hauen. Er hat das Einverständniss zur Beistandschaft gegeben und dazu geschrieben, das er dies mache, weil ich mit den Kindern überfordert bin. Ich hatte ja schon ein Gespräch, wo er ja nicht kam, da wurde ich darauf angesprochen. Eigentlich hatte ich auch ein gutes Gefühl. Ich habe nur Angst, dass er es schafft mich als unglaubwürdig hinzustellen mit seiner Familie und mir ernsthafte Probleme wegen den Kindern verursacht und dass nur weil ich mir nicht alles Gefallen lasse.

Eigentlich möchte ich nur endlich das Ruhe einkehrt und das es für die Kinder klappt mit dem Besuchsrecht.

Ui ist lange geworden, tat aber auch einfach mal zu schreiben, vielleicht hat ja jemand einen guten Rat.

lieber Gruss Pilzli

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30. Juli 2018 um 19:25

Die Beistandschaft ist ein guter Anfang. Die Hilfe kannst du tatsächlich mit guten Argumenten ausweiten. Dein Ex bespricht die Kontakte mit der Beistandschaft und du wirst in Kenntnis gesetzt. Ist dein Partner unpünktlich oder erscheint gar nicht, verfällt der Kontakt. Der Beistand protokolliert den Verlauf, auch wenn kein Kontakt stattfindet weil dein Ex unzuverlässig ist. Dann wird vom Beistand sachlich eine Info ans Jugendamt geschickt, aus der hervorgeht, wie weh den Kindern das tut. Das Amt setzt sich dann mit dem Beistand mit deinem Ex auseinander.... ohne dass du den schwarzen Peter hast. Den rechtlichen Hintergrund lässt du bitte über einen Fachanwalt klären. Ich kann dir nur raten, dich auf so wenig Diskussionen mit dem Ex einzulassen wie möglich. Zur Zeit ist er ja nicht wirklich kooperativ, da kannst du dir die Kraft sparen, deine Kinder brauchen sie nötiger. Verlass dich auf den Beistand. Gibt es trotzdem Zwischenfälle protokolliere diese und gib sie ans Amt weiter. Wenn Kontakte nötig sind, sorge dafür, nicht allein mit deinem Ex zu sein, ohne Zeugen dreht er dir das Wort im Mund um und du wirst immer die Böse sein. Je mehr du von Fachleuten regeln lässt, desto weniger wirst du angreifbar. Darüber kann sich die Situation langfristig entspannen und ihr könnt später neu aufeinander zu gehen. Wenn nicht.... schönst du deine Nerven und die der Kinder . Viel Kraft für dich und die Kinder

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31. Juli 2018 um 8:10

Ihr solltet alle Verabredungen zum Kind holen / bringen schriftlich über SMS oder WhatsApp machen. Verabschiede dich von Telefonaten, damit hast du keine "Beweisgrundlage". Notiere dir zusätzlich, wann die Kinder dann auch wirklich geholt wurden und von wem. 

Noch besser wäre es, wenn zum vereinbarten Zeitpunkt der Abholung noch jemand bei dir wäre - eine Freundin, Nachbarin etc. Diese kann die Unpünktlichkeit oder das Nicht-Auftauchen auch bestätigen. 

Wenn die Familie mit dir diskutieren will, mache einfach die Tür zu. Ich würde mich gar nicht mehr darauf einlassen.

Kind abholen bedeutet: Sie kommen, es gibt eine Begrüßung, das Kind geht mit, sie gehen.
Ich würde sie genau einmal vorwarnen, dass ab heute Schluss ist mit Diskussionen. Wenn sie nicht pünktlich sind, platzt der Termin. Bei jedem Drama-Versuch mache einfach die Tür zu und lasse sie draußen stehen.

Du machst den Fehler, dich auf ihr Gehabe einzulassen. Wenn du wirklich strikt vorgehst, zudem vereinbarte Zeiten auch beweisen kannst (durch schriftliche Kommunikation), können sie dir nicht mehr viel. Das inklusive Zeugen bei der Abholung schreckt sie dann hoffentlich ab.

Ansonsten wünsche ich dir gute Nerven, halte durch. 

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31. Juli 2018 um 8:50

und wieder nur eine Seite der Geschichte ...

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31. Juli 2018 um 8:54
In Antwort auf leck-er-33

und wieder nur eine Seite der Geschichte ...

Und wieder ein unnötiger Kommentar ... 

In welchem Forum findest du denn beide Seiten der Geschichte? Schreibst du das unter jeden Topic? 
 

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31. Juli 2018 um 20:47
In Antwort auf knuffl

Und wieder ein unnötiger Kommentar ... 

In welchem Forum findest du denn beide Seiten der Geschichte? Schreibst du das unter jeden Topic? 
 

@knuffl

danke, du bist mir mit deinen Worten gerade zuvorgekommen

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31. Juli 2018 um 21:00
In Antwort auf knuffl

Ihr solltet alle Verabredungen zum Kind holen / bringen schriftlich über SMS oder WhatsApp machen. Verabschiede dich von Telefonaten, damit hast du keine "Beweisgrundlage". Notiere dir zusätzlich, wann die Kinder dann auch wirklich geholt wurden und von wem. 

Noch besser wäre es, wenn zum vereinbarten Zeitpunkt der Abholung noch jemand bei dir wäre - eine Freundin, Nachbarin etc. Diese kann die Unpünktlichkeit oder das Nicht-Auftauchen auch bestätigen. 

Wenn die Familie mit dir diskutieren will, mache einfach die Tür zu. Ich würde mich gar nicht mehr darauf einlassen.

Kind abholen bedeutet: Sie kommen, es gibt eine Begrüßung, das Kind geht mit, sie gehen.
Ich würde sie genau einmal vorwarnen, dass ab heute Schluss ist mit Diskussionen. Wenn sie nicht pünktlich sind, platzt der Termin. Bei jedem Drama-Versuch mache einfach die Tür zu und lasse sie draußen stehen.

Du machst den Fehler, dich auf ihr Gehabe einzulassen. Wenn du wirklich strikt vorgehst, zudem vereinbarte Zeiten auch beweisen kannst (durch schriftliche Kommunikation), können sie dir nicht mehr viel. Das inklusive Zeugen bei der Abholung schreckt sie dann hoffentlich ab.

Ansonsten wünsche ich dir gute Nerven, halte durch. 

Danke, deine Nachricht, gibt mir gerade Mut, es durchzuziehen.

Das mit der Nachbarin oder so dabei haben finde ich ein guter Tip.

Ja du hast Recht, ich muss noch konsequenter sein.

Es kann nur besser werden und ich bin überzeugt, dass wird es auch. Ich denke es hat sich in letzter Zeit hochgeschaukelt, weil ich ihm überall die Riegel vorschiebe und er mehrere Male die Kinder nicht hatte. Deshalb jetzt seine Familie, aber ja ich muss hier genauso strikt sein, sie unterstützen es, also........

Die guten Nerven kann ich gebrauchen und ja durchhalten, dann wird es schon klappen.

lg Pilzli

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1. August 2018 um 8:57
In Antwort auf pilzli

Danke, deine Nachricht, gibt mir gerade Mut, es durchzuziehen.

Das mit der Nachbarin oder so dabei haben finde ich ein guter Tip.

Ja du hast Recht, ich muss noch konsequenter sein.

Es kann nur besser werden und ich bin überzeugt, dass wird es auch. Ich denke es hat sich in letzter Zeit hochgeschaukelt, weil ich ihm überall die Riegel vorschiebe und er mehrere Male die Kinder nicht hatte. Deshalb jetzt seine Familie, aber ja ich muss hier genauso strikt sein, sie unterstützen es, also........

Die guten Nerven kann ich gebrauchen und ja durchhalten, dann wird es schon klappen.

lg Pilzli

Genau. Wichtig ist, dass du ihnen die Möglichkeiten nimmst, dich überhaupt in Diskussionen zu verstricken.

Wenn dein Ex mit dir reden will - fein. Seine Familie hat sich jedoch rauszuhalten. Lasse dir deswegen kein schlechtes Gewissen von ihnen machen. Du bist seiner Familie gegenüber nichts verpflichtet, das musst du dir selbst bewusst machen. 
Dann kannst du auch leichter intervenieren, wenn sie es zu weit treiben.

Alles Gute!

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