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Mein Bruder bekommt seinen Hintern nicht hoch

7. Februar um 11:38 Letzte Antwort: 9. Februar um 20:26

Hey Leute. Ich brauch mal ein bisschen Hilfe und auch Ideen und Rat. Derzeit lebe ich (21) mit meinem Bruder (fast 20) und meiner Mutter (vollzeit berufstätig) unter einem Dach. Bis Ende letzten Jahres lebte auch noch mein Vater bei uns, welcher dann allerdings überraschend verstarb.

Durch den Verlust meines Vaters hat sich viel verändert. Er war nur halbtags auf der Arbeit und hat sich vollkommen um den Haushalt gekümmert. Meine Mutter hat "nur" die Wäsche gemacht (macht sie auch heute noch).

Jedenfalls mache ich mittlerweile den Rest. Eben das, was mein Vater gemacht hat. Ich putze immer und ich koche jeden Abend frisch. Ich kümmere mich um den Einkauf und andere Sachen die anfallen. Dies ist allerdings im Moment nur möglich, weil ich "nichts" mache. Auf Grund einiger Zwischenfälle hab ich im Oktober mein Studium abgebrochen. Allerdings habe ich bereits einen Ausbildungsplatz, den ich im September antreten werde und auf den 1. März werde ich beginnen Teilzeit zu arbeiten. Mein Bruder studiert.

So. Nun kennt ihr die Randsituation und icb komme zu meinem eigentlichen Problem. Mein Bruder. Er beteiligt sich kaum an etwas und jammert schon, wenn er einmal die Woche das Haus saugen und wischen soll. Er versteht (oder will es nicht verstehen), dass ich es allein nicht schaffe. Meine Mutter ist jeden Tag knapp 12 Stunden arbeiten/unterwegs. Von ihr will ich nichts verlangen.
ich denke auch voraus. Wenn ich meine Ausbildung beginne bin ich ebenfalls über 10 Stunden jeden Tag unterwegs und da wird das ganze noch weiter zur Herausforderung.

Meine Mutter meint immer, dass ich nicht so auf ihm rumhacken soll, doch ich kann langsam nicht mehr. Er schafft es nicht mal sein eigenes Zimmer aufzuräumen. Nicht mal mein Hilfsangebot hat er angenommen.

Ihm ist alles zu viel. Ich ernähre mich vegetarisch (und meine Mutter größtenteils auch) und so sehen eben meine Gerichte am Abend auch aus. Ich frag ihn, was er essen mag. Ist ihm egal. Aber das was ich dann koche (Kartoffel mit Beilage, Nudeln mit Sauce, Reis und Beilagen,...) passt ihm selten. Irgendwas stimmt immer nicht. Auf gut deutsch. Er bekommt den Arsch nicht (zu nichts) hoch.


Auf Fragen die ich ihm Stelle antwortet er meist nicht mal.

Langsam bin ich verzweifelt. Der Verlust unseres Vaters ist nicht die Ursache dafür. So war er schon immer. Im Moment geht ja alles noch. Aber ich mach mir Sorgen, wie es wird, wenn ich meine Ausbildung beginne.

Habt ihr Ideen oder Rat? 

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7. Februar um 13:07

Sein Zimmer würde ich komplett ignorieren! Soll er doch darin versauern!! Wenn er sich über das Abendessen beschwert, kann er zukünftig für sich alleine kochen!!
Ich würde einen Putzplan anlegen und wenn er sich nicht dran hält, ihn auf den Pott setzen!! Wäre natürlich schön, wenn deine Mutter da hinter dir stünde!!! Mit ihr nochmal drüber reden, dass du es SO NICHT weiter machen wirst!!! Hat er keine Hände, oder warum pudert sie ihm seinen @rsch noch???!

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7. Februar um 17:18

ich nehme doch an du machst seinen Dreck nicht weg oder?

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7. Februar um 18:30

Wenn er nicht essen will, was du kochst, dann koch eben zukünftig nicht mehr für ihn. Er ist alt genug um sich selbst etwas zu machen bevor er hungert. Und auch ansonsten würde ich schlicht für ihn keinen finger rühren. Das ist nicht deine aufgabe!

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8. Februar um 16:55
In Antwort auf inheaven

Hey Leute. Ich brauch mal ein bisschen Hilfe und auch Ideen und Rat. Derzeit lebe ich (21) mit meinem Bruder (fast 20) und meiner Mutter (vollzeit berufstätig) unter einem Dach. Bis Ende letzten Jahres lebte auch noch mein Vater bei uns, welcher dann allerdings überraschend verstarb.

Durch den Verlust meines Vaters hat sich viel verändert. Er war nur halbtags auf der Arbeit und hat sich vollkommen um den Haushalt gekümmert. Meine Mutter hat "nur" die Wäsche gemacht (macht sie auch heute noch).

Jedenfalls mache ich mittlerweile den Rest. Eben das, was mein Vater gemacht hat. Ich putze immer und ich koche jeden Abend frisch. Ich kümmere mich um den Einkauf und andere Sachen die anfallen. Dies ist allerdings im Moment nur möglich, weil ich "nichts" mache. Auf Grund einiger Zwischenfälle hab ich im Oktober mein Studium abgebrochen. Allerdings habe ich bereits einen Ausbildungsplatz, den ich im September antreten werde und auf den 1. März werde ich beginnen Teilzeit zu arbeiten. Mein Bruder studiert.

So. Nun kennt ihr die Randsituation und icb komme zu meinem eigentlichen Problem. Mein Bruder. Er beteiligt sich kaum an etwas und jammert schon, wenn er einmal die Woche das Haus saugen und wischen soll. Er versteht (oder will es nicht verstehen), dass ich es allein nicht schaffe. Meine Mutter ist jeden Tag knapp 12 Stunden arbeiten/unterwegs. Von ihr will ich nichts verlangen.
ich denke auch voraus. Wenn ich meine Ausbildung beginne bin ich ebenfalls über 10 Stunden jeden Tag unterwegs und da wird das ganze noch weiter zur Herausforderung.

Meine Mutter meint immer, dass ich nicht so auf ihm rumhacken soll, doch ich kann langsam nicht mehr. Er schafft es nicht mal sein eigenes Zimmer aufzuräumen. Nicht mal mein Hilfsangebot hat er angenommen.

Ihm ist alles zu viel. Ich ernähre mich vegetarisch (und meine Mutter größtenteils auch) und so sehen eben meine Gerichte am Abend auch aus. Ich frag ihn, was er essen mag. Ist ihm egal. Aber das was ich dann koche (Kartoffel mit Beilage, Nudeln mit Sauce, Reis und Beilagen,...) passt ihm selten. Irgendwas stimmt immer nicht. Auf gut deutsch. Er bekommt den Arsch nicht (zu nichts) hoch.


Auf Fragen die ich ihm Stelle antwortet er meist nicht mal.

Langsam bin ich verzweifelt. Der Verlust unseres Vaters ist nicht die Ursache dafür. So war er schon immer. Im Moment geht ja alles noch. Aber ich mach mir Sorgen, wie es wird, wenn ich meine Ausbildung beginne.

Habt ihr Ideen oder Rat? 

Ihr seit 3Erwachsene in Einem gemeinsamen Haushalt ,
also sowas wie eine Wohngemeinschaft ...wo JEDER seinen Teil dazu beitragen muss, sonst funktioniert ein Zusammenleben nicht 

Also gemeinsam einen Putzplan anfertigen ,( Jeder ist für Sein Zimmer SELBER  verantwortlich, Alles andere wird aufgeteilt )
.,  auch für einkaufen und kochen einen Plan 
Welche Konsequenzen es gibt, bei NICHTEINHALTUNG , müsst ihr Selbst erarbeiten ....

Du bist nicht die Haushälterin der Familie .....

Alles Gute




 

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9. Februar um 20:26
In Antwort auf inheaven

Hey Leute. Ich brauch mal ein bisschen Hilfe und auch Ideen und Rat. Derzeit lebe ich (21) mit meinem Bruder (fast 20) und meiner Mutter (vollzeit berufstätig) unter einem Dach. Bis Ende letzten Jahres lebte auch noch mein Vater bei uns, welcher dann allerdings überraschend verstarb.

Durch den Verlust meines Vaters hat sich viel verändert. Er war nur halbtags auf der Arbeit und hat sich vollkommen um den Haushalt gekümmert. Meine Mutter hat "nur" die Wäsche gemacht (macht sie auch heute noch).

Jedenfalls mache ich mittlerweile den Rest. Eben das, was mein Vater gemacht hat. Ich putze immer und ich koche jeden Abend frisch. Ich kümmere mich um den Einkauf und andere Sachen die anfallen. Dies ist allerdings im Moment nur möglich, weil ich "nichts" mache. Auf Grund einiger Zwischenfälle hab ich im Oktober mein Studium abgebrochen. Allerdings habe ich bereits einen Ausbildungsplatz, den ich im September antreten werde und auf den 1. März werde ich beginnen Teilzeit zu arbeiten. Mein Bruder studiert.

So. Nun kennt ihr die Randsituation und icb komme zu meinem eigentlichen Problem. Mein Bruder. Er beteiligt sich kaum an etwas und jammert schon, wenn er einmal die Woche das Haus saugen und wischen soll. Er versteht (oder will es nicht verstehen), dass ich es allein nicht schaffe. Meine Mutter ist jeden Tag knapp 12 Stunden arbeiten/unterwegs. Von ihr will ich nichts verlangen.
ich denke auch voraus. Wenn ich meine Ausbildung beginne bin ich ebenfalls über 10 Stunden jeden Tag unterwegs und da wird das ganze noch weiter zur Herausforderung.

Meine Mutter meint immer, dass ich nicht so auf ihm rumhacken soll, doch ich kann langsam nicht mehr. Er schafft es nicht mal sein eigenes Zimmer aufzuräumen. Nicht mal mein Hilfsangebot hat er angenommen.

Ihm ist alles zu viel. Ich ernähre mich vegetarisch (und meine Mutter größtenteils auch) und so sehen eben meine Gerichte am Abend auch aus. Ich frag ihn, was er essen mag. Ist ihm egal. Aber das was ich dann koche (Kartoffel mit Beilage, Nudeln mit Sauce, Reis und Beilagen,...) passt ihm selten. Irgendwas stimmt immer nicht. Auf gut deutsch. Er bekommt den Arsch nicht (zu nichts) hoch.


Auf Fragen die ich ihm Stelle antwortet er meist nicht mal.

Langsam bin ich verzweifelt. Der Verlust unseres Vaters ist nicht die Ursache dafür. So war er schon immer. Im Moment geht ja alles noch. Aber ich mach mir Sorgen, wie es wird, wenn ich meine Ausbildung beginne.

Habt ihr Ideen oder Rat? 

Ist doch ganz einfach: sein Zummer, seine Ordnung. Kann dir doch egal sein wie es darin aussieht.
Und wenn er den Luxus jeden Tag ein frisch gekochtes Essen dargeboten zu bekommen nicht zu schätzen weiß, kann er sich ja einfach selber was machen. Vielleicht gibt es für ihn dann jeden Tag Fertigpizza und er ist glücklich damit.

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