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Medizin geben und Anschreien

27. März 2003 um 13:43

Wollte mal eure Meinung und Erfahrung hören.
Mein geliebtes Söhnchen ist jetzt fast 1 Jahr und ich denke, wir haben im Großen und Ganzen eine sehr schöne Zeit zusammen. Ich bin auch die meiste Zeit gelassen und eine ruhige Mami. Aber manchmal reißt mir doch der Geduldsfaden und dann bin ich sehr traurig und ärgerlich auf mich selbst. Zum Beispiel heute morgen. Ich muß ihm, da er zu Mittelohrentzündungen neigt, vor dem Frühstück - also nüchtern - eine Tablette (zur Aufbesserung seines Immunsystems) reinschieben. Die will er natürlich so nicht nehmen und so ist das immer ein regelrechter Kampf, bei dem er das Mündchen zumacht, ich ihm dann letztendlich die Arme festhalten muß und die Tablette zwischen die Zähnchen schieben muß. Dann schieße ich immer noch eine Portion Wasser hinterher, mit einer Kanüle von einer Spritze, damit die Tablette auch runtergeschluckt wird. Meistens rede ich ihm gut zu, aber heute hat es mich so angenervt und die Tablette kam wieder raus, dabei ist sie doch so wichtig und ich habe ihn halt angeschrien. Nicht so übermäßig laut und ich würde ihn auch nie hauen (also selbst im größten Zorn rutscht mir die Hand nicht aus muß ich sagen), aber ich habe halt so einen lauten hysterischen-aggressiven Ton in der Stimme gehabt, wie er ihn und ich ihn sonst so nicht kenne. Das passiert vielleicht ab und zu noch abends, wenn es schon 21 oder 22 Uhr ist und ich vollkommen abgekämpft bin vom Tag. Dann kann es auch sein, daß ich mal lauter werde. Aber ich finde das schrecklich und könnte dann selbst hinterher heulen.
Was ist eure Erfahrung. Passiert das der besten Mami oder bin ich nervlich doch irgendwie angeschlagen?

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27. März 2003 um 14:29

Ach Kalani...
auch Mamas sind Menschen. Und auch die beste mama ist nicht "perfekt" ich denke jede Mutter hat mal sonen moment und wieso auch nicht solange du deinen kleinen nicht schlägst oder ihn andauernd anbrüllst. Die kleinen merken eh alles jede Gefühlswallung, die sind da super vormachen kann man denen eh nichts auch nicht mit einem Jahr.

Sag deinem kleinen das du fertig bist und deine nerven blank liegen und entschuldige dich bei ihm... ich denke er wird dich trotzdem liben du rabenmutter

Liebe Grüße
Shanice

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27. März 2003 um 14:51
In Antwort auf lara_12181141

Ach Kalani...
auch Mamas sind Menschen. Und auch die beste mama ist nicht "perfekt" ich denke jede Mutter hat mal sonen moment und wieso auch nicht solange du deinen kleinen nicht schlägst oder ihn andauernd anbrüllst. Die kleinen merken eh alles jede Gefühlswallung, die sind da super vormachen kann man denen eh nichts auch nicht mit einem Jahr.

Sag deinem kleinen das du fertig bist und deine nerven blank liegen und entschuldige dich bei ihm... ich denke er wird dich trotzdem liben du rabenmutter

Liebe Grüße
Shanice

Ja, eine perfekte Mutter...
... ist die, die zugeben kann, das sie nicht perfekt ist.

Die Kinder sollen schließlich lernen, das Eltern auch nur Menshcen sind. Wir machen eben Fehler. Und wir können auch mal Wutanfälle bekommen.

Viel schlimmer wäre es doch, wenn Du versuchst, Deine Wut vor Deinem Kind zu verstecken. Denn es würde merken, das Du Dich verstellst und würde Dich und Deine Worte nicht ernst nehmen, weil das Gefühl ein anderes ist.

Auch ich schreie und das leider nicht selten. Aber ich entschuldige mich auch, wenn sich alle wieder beruhigt haben. Dann erkläre ich auch, das mich das Verhalten oder die Reaktion wütend gemacht hat und auch hilflos. Und das es gar nichts damit zu tun hat, das ich mein Kind nicht mehr lieb habe.

Dein Kleiner kann eben noch nicht begreifen, das diese Tablette wichtig ist für ihn. Hast Du mal versucht, sie ihm zu geben, in die Hand und dann mal sehen, ob er sie alleine in den Mund steckt. Vielleicht gefällt ihm die Prozedur an sich nicht, weil er merkt, das er so ein wenig Macht über Dich hat. ( ich weiß, das es einige gibt, die nicht an ein Macht-Gefühl bei Kindern glauben ) Biete ihm etwas zu trinken an, statt es mit der Wasserspritze zu versuchen. Verändere die Form, in der er die Tablette zwar nehmen darf, aber das daraus kein so großes Theater für Euch beide entsteht.

Immer hin bist DU bestimmt nicht die einzige, die dabei jeden Morgen Stress hat, er hat ihn bestimmt auch, weil er weiß, das es am FRühstückstisch wieder zu dieser blöden Einahmeprozedur kommen wird !

Viel Glück und noch viel Spaß für Euch alle !

LG von Romara

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27. März 2003 um 15:43

Hallo Kalani
das kommt doch immer mal vor. Wir Mütter sind doch auch nur Menschen. Und glaub mir jeder wird mal lauter als üblich. Und selbst der allerbesten Mutter passiert soetwas.

Um Dir den Streß mit der Tablette zu ersparen. Versuch mal die Tablette zu zerdrücken und meng das Pulver mit Saft auf Löffel. Erstens schmeckt das nicht so bitter und mit dem Schlucken klappt das prima. Ich mach das nur so, denn mit Zäpfchen brauch ich meinen Kindern gar nicht erst ankommen, die machen dann ein Theater, als würde ich sie schlachten wollen.

Wenn sich die Tablette nicht kleinkriegen läßt, dann frag doch mal den Arzt, ob es da keine anderen Mittel gibt. Ich meine, einem Kleinkind eine Tablette zu verabreichen ist die blanke Herausforderung und geht meistens schief. Ich versteh nicht, was der Arzt sich dabei gedacht hat?

Liebe Grüße
die Murmel

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27. März 2003 um 22:12
In Antwort auf lara_12181141

Ach Kalani...
auch Mamas sind Menschen. Und auch die beste mama ist nicht "perfekt" ich denke jede Mutter hat mal sonen moment und wieso auch nicht solange du deinen kleinen nicht schlägst oder ihn andauernd anbrüllst. Die kleinen merken eh alles jede Gefühlswallung, die sind da super vormachen kann man denen eh nichts auch nicht mit einem Jahr.

Sag deinem kleinen das du fertig bist und deine nerven blank liegen und entschuldige dich bei ihm... ich denke er wird dich trotzdem liben du rabenmutter

Liebe Grüße
Shanice

Auch Mütter sind Menschen...
...sagte meine Schwiema (Schwiegermutter) immer zu mir . Finde ich auch grundsätzlich i.O. so!
Aber Mütter sind erwachsene Menschen, liebe Shanice. Sie haben sich für ein oder mehrere Kinder entschieden. Meine Meinung dazu ist, warum gehen Erwachsene manchmal mit Kindern anders um als mit Erwachsenen? Auch die Erwachsenen um uns herum verhalten sich nicht immer so, wie wir es uns vielleicht wünschen. Und, schreien wir sie dann an? Manchmal vielleicht ...aber in der Regel akzeptieren wir doch ihre andere Meinung und respektieren sie. Hat ein Kind - auch wenn es noch so klein ist - nicht den gleichen Respekt verdient, wie ein Erwachsener???

Außerdem denke ich nicht, dass ein fast einjähriges Kind es versteht, wenn die Mutter ihm sagt, dass sie fertig ist, ihre Nerven blank liegen und sie sich entschuldigt...ich meine, vermutlich kann er selbst noch nicht sprechen .

Gerade kleine Kinder brauchen unseren Schutz, besonders den der Mutter. Ein Kind in diesem Alter ist sicher in seinem Ur-Vertrauen ziemlich erschüttert, wenn die Mutter es anschreit...und dies scheint ja hier auch abends schon mal der Fall zu sein. Finde ich ehrlich nicht gut!

@Kalani: den Vorschlag von murmel finde ich prima! Für ein so kleines Kind muss es doch andere Möglichkeiten als Tabletten geben! Erkundige dich da mal. Ich persönlich finde regelmässige Tabletten sowieso immer scheusslich - besonders bei einem so Kleinen! Sicher gibt es da auch andere Möglichkeiten - evtl. homöopathisch, über Ernährung o.ä. - das würde eure morgendliche "Horror-Zeremonie" sicher deutlich entschärfen .
Wichtig finde ich, immer Lösungen zu finden, mit denen beide gut leben können ! Mit diesen Aktionen fühlst du dich verständlicherweise überfordert und haderst im Nachhinein mit dir. Das stelle ich mir schrecklich vor . Sprich doch einfach noch einmal mit dem Kinderarzt oder suche einen Homöopathen auf.

Ich wünsche dir und deinem kleinen Sohn, dass ihr das Unbeschwerte, was es sonst zwischen euch gibt, auch in puncto Gesundheitsvorsorge wieder findet .

Liebe Grüße, Gonagall

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27. März 2003 um 22:14
In Antwort auf hailey_12049151

Hallo Kalani
das kommt doch immer mal vor. Wir Mütter sind doch auch nur Menschen. Und glaub mir jeder wird mal lauter als üblich. Und selbst der allerbesten Mutter passiert soetwas.

Um Dir den Streß mit der Tablette zu ersparen. Versuch mal die Tablette zu zerdrücken und meng das Pulver mit Saft auf Löffel. Erstens schmeckt das nicht so bitter und mit dem Schlucken klappt das prima. Ich mach das nur so, denn mit Zäpfchen brauch ich meinen Kindern gar nicht erst ankommen, die machen dann ein Theater, als würde ich sie schlachten wollen.

Wenn sich die Tablette nicht kleinkriegen läßt, dann frag doch mal den Arzt, ob es da keine anderen Mittel gibt. Ich meine, einem Kleinkind eine Tablette zu verabreichen ist die blanke Herausforderung und geht meistens schief. Ich versteh nicht, was der Arzt sich dabei gedacht hat?

Liebe Grüße
die Murmel

Perfektionismus
ist bestimmt ein Teil des Problems. Aber ihr habt ja recht, man kann nicht immer nur superlieb sein und ich versuche auch, mir so kleine Ausrutscher zu verzeihen. Was die Ärzte denken, weiß ich auch nicht. Die Tablette, die ich gebe, darf ich nicht zerbröseln und auch nicht in Wasser auflösen. Wenn ich die unter den Brei mische, merkt der Kleine das sofort und ißt dann den Brei (Obst oder Milchbrei) nicht mehr. Abends muß ich ihm zu allem Überfluß vor dem Schlafengehen auch noch immer eine Kochsalzlösung in die Nase spritzen. Das ist supereffektiv. Kenne das aus dem Yoga und der HNO-Arzt, der mir das empfohlen hat, meinte, das sei am allerbesten, um die Nase freizubekommen (ja unbedingtes Muß bei drohenden Mittelohrentzündungen). Aber es ist für mich schon eine totale Belastung dem Kleinen das alles anzutun, auch wenn es letztlich das Beste ist und hoffentlich auf lange Sicht eine OP (Polypenentfernung etc., wenn er mal 5 ist usw.). Ich komme mir bei der Verabreichung von den ganzen Medis jedenfalls wie eine Berserkerin vor...

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27. März 2003 um 23:17
In Antwort auf perla_11981740

Auch Mütter sind Menschen...
...sagte meine Schwiema (Schwiegermutter) immer zu mir . Finde ich auch grundsätzlich i.O. so!
Aber Mütter sind erwachsene Menschen, liebe Shanice. Sie haben sich für ein oder mehrere Kinder entschieden. Meine Meinung dazu ist, warum gehen Erwachsene manchmal mit Kindern anders um als mit Erwachsenen? Auch die Erwachsenen um uns herum verhalten sich nicht immer so, wie wir es uns vielleicht wünschen. Und, schreien wir sie dann an? Manchmal vielleicht ...aber in der Regel akzeptieren wir doch ihre andere Meinung und respektieren sie. Hat ein Kind - auch wenn es noch so klein ist - nicht den gleichen Respekt verdient, wie ein Erwachsener???

Außerdem denke ich nicht, dass ein fast einjähriges Kind es versteht, wenn die Mutter ihm sagt, dass sie fertig ist, ihre Nerven blank liegen und sie sich entschuldigt...ich meine, vermutlich kann er selbst noch nicht sprechen .

Gerade kleine Kinder brauchen unseren Schutz, besonders den der Mutter. Ein Kind in diesem Alter ist sicher in seinem Ur-Vertrauen ziemlich erschüttert, wenn die Mutter es anschreit...und dies scheint ja hier auch abends schon mal der Fall zu sein. Finde ich ehrlich nicht gut!

@Kalani: den Vorschlag von murmel finde ich prima! Für ein so kleines Kind muss es doch andere Möglichkeiten als Tabletten geben! Erkundige dich da mal. Ich persönlich finde regelmässige Tabletten sowieso immer scheusslich - besonders bei einem so Kleinen! Sicher gibt es da auch andere Möglichkeiten - evtl. homöopathisch, über Ernährung o.ä. - das würde eure morgendliche "Horror-Zeremonie" sicher deutlich entschärfen .
Wichtig finde ich, immer Lösungen zu finden, mit denen beide gut leben können ! Mit diesen Aktionen fühlst du dich verständlicherweise überfordert und haderst im Nachhinein mit dir. Das stelle ich mir schrecklich vor . Sprich doch einfach noch einmal mit dem Kinderarzt oder suche einen Homöopathen auf.

Ich wünsche dir und deinem kleinen Sohn, dass ihr das Unbeschwerte, was es sonst zwischen euch gibt, auch in puncto Gesundheitsvorsorge wieder findet .

Liebe Grüße, Gonagall

Überforderung
ja, das ist genau das richtige Wort für meinen Zustand. Ich kann diese Drakonermaßnahmen einfach nicht mehr haben. Dazu muß ich erklären, daß die erste Mittelohrentzündung im November kam (nachdem ich anfing festes Essen dazuzugeben, hat vielleicht was damit zu tun?!), dann die zweite im Februar, als wir eigentlich in eine Mutter-Kind-Kur gingen. Die entwickelte sich auch bald zum blanken Horrortrip, weil er auch noch einen Magen-Darm-Virus bekam, austrocknete und im Krankenhaus am Tropf mit Infusionen endete. Dann hatte er vor zwei Wochen wieder Schwierigkeiten mit den Ohren, woraufhin die Kinderärztin die Tablettenkur verordnete. Ich werde aber nochmals mit ihr reden (obwohl ich da nicht viel Hoffnung habe).Bei Mittelohrgeschichten gibt es halt nur Tropfen, Nasenspülungen und wenn die nicht helfen, wieder Antibiotika, die noch schlimmer sind (und die man ebenfalls drastisch mit der Kanüle in den Mund einspritzen muß, ächz- ich habe auch Angst, daß er dabei sein Urvertrauen verliert/schon verloren hat oder irgendwie eine blöde orale Fixierung entwickelt- später als Jugendlicher oder Erwachsener.).
Das abendliche Anschreien ist übrigens noch nicht oft vorgekommen. Und ich habe auch nicht richtig geschrieen, sondern halt sehr entnervt reagiert. (ist aber auch schon übel-)

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28. März 2003 um 8:56
In Antwort auf perla_11981740

Auch Mütter sind Menschen...
...sagte meine Schwiema (Schwiegermutter) immer zu mir . Finde ich auch grundsätzlich i.O. so!
Aber Mütter sind erwachsene Menschen, liebe Shanice. Sie haben sich für ein oder mehrere Kinder entschieden. Meine Meinung dazu ist, warum gehen Erwachsene manchmal mit Kindern anders um als mit Erwachsenen? Auch die Erwachsenen um uns herum verhalten sich nicht immer so, wie wir es uns vielleicht wünschen. Und, schreien wir sie dann an? Manchmal vielleicht ...aber in der Regel akzeptieren wir doch ihre andere Meinung und respektieren sie. Hat ein Kind - auch wenn es noch so klein ist - nicht den gleichen Respekt verdient, wie ein Erwachsener???

Außerdem denke ich nicht, dass ein fast einjähriges Kind es versteht, wenn die Mutter ihm sagt, dass sie fertig ist, ihre Nerven blank liegen und sie sich entschuldigt...ich meine, vermutlich kann er selbst noch nicht sprechen .

Gerade kleine Kinder brauchen unseren Schutz, besonders den der Mutter. Ein Kind in diesem Alter ist sicher in seinem Ur-Vertrauen ziemlich erschüttert, wenn die Mutter es anschreit...und dies scheint ja hier auch abends schon mal der Fall zu sein. Finde ich ehrlich nicht gut!

@Kalani: den Vorschlag von murmel finde ich prima! Für ein so kleines Kind muss es doch andere Möglichkeiten als Tabletten geben! Erkundige dich da mal. Ich persönlich finde regelmässige Tabletten sowieso immer scheusslich - besonders bei einem so Kleinen! Sicher gibt es da auch andere Möglichkeiten - evtl. homöopathisch, über Ernährung o.ä. - das würde eure morgendliche "Horror-Zeremonie" sicher deutlich entschärfen .
Wichtig finde ich, immer Lösungen zu finden, mit denen beide gut leben können ! Mit diesen Aktionen fühlst du dich verständlicherweise überfordert und haderst im Nachhinein mit dir. Das stelle ich mir schrecklich vor . Sprich doch einfach noch einmal mit dem Kinderarzt oder suche einen Homöopathen auf.

Ich wünsche dir und deinem kleinen Sohn, dass ihr das Unbeschwerte, was es sonst zwischen euch gibt, auch in puncto Gesundheitsvorsorge wieder findet .

Liebe Grüße, Gonagall

Guten morgen liebe Gonagall...
ich habe deine Kritik an mir gelesen und betrachte sie einfach mal als positive kritik

Ich gebe dir recht Mütter sollten ihre Kinder behandeln wie ander(Erwachsene) auch. Ich behaupte hier einfach mal das ich das tu. Vielleicht hab ich mich einfach nicht richtig ausgedrückt mit dem "schreien" Was ich sagen wollte...ein Kind merkt eh wie es um einen selber steht, welche gefühle man im moment in sich hat. Wieso sollte ich es dann belügen?ihm was vormachen? Mit "schreien" meinte ich nicht mit 10 Tonlagen mehr Wind das Kind anzubrüllen sondern einfach zu sagen wie es um einen selber steht. Auch eine Mutter hat Gefühle und klar versteht das Kind"Wörtlich" nicht wenn ich sage"Entschuldige das ich so bin, ist nicht mein Tag heute" aber es spürt das Gefühl und die Wärme dabei. da glaube ich fest daran.

Ich finde das mein Kind lernt das Menschen einfach so sind. Ich farge sie ja auch wenn sie weint "bist du traurig?" und akzeptiere dieses gefühl von ihr.Ich hoffe einfach das mein Kind lernt fehler zuzugeben und sich selbst einfach einzugestehen auch mal nicht gut drauf zu sein.

Meinst du ich liege mit meiner ansicht wirklich so falsch?

Liebe Grüße
Shanice

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28. März 2003 um 9:32
In Antwort auf lara_12181141

Guten morgen liebe Gonagall...
ich habe deine Kritik an mir gelesen und betrachte sie einfach mal als positive kritik

Ich gebe dir recht Mütter sollten ihre Kinder behandeln wie ander(Erwachsene) auch. Ich behaupte hier einfach mal das ich das tu. Vielleicht hab ich mich einfach nicht richtig ausgedrückt mit dem "schreien" Was ich sagen wollte...ein Kind merkt eh wie es um einen selber steht, welche gefühle man im moment in sich hat. Wieso sollte ich es dann belügen?ihm was vormachen? Mit "schreien" meinte ich nicht mit 10 Tonlagen mehr Wind das Kind anzubrüllen sondern einfach zu sagen wie es um einen selber steht. Auch eine Mutter hat Gefühle und klar versteht das Kind"Wörtlich" nicht wenn ich sage"Entschuldige das ich so bin, ist nicht mein Tag heute" aber es spürt das Gefühl und die Wärme dabei. da glaube ich fest daran.

Ich finde das mein Kind lernt das Menschen einfach so sind. Ich farge sie ja auch wenn sie weint "bist du traurig?" und akzeptiere dieses gefühl von ihr.Ich hoffe einfach das mein Kind lernt fehler zuzugeben und sich selbst einfach einzugestehen auch mal nicht gut drauf zu sein.

Meinst du ich liege mit meiner ansicht wirklich so falsch?

Liebe Grüße
Shanice

Dir auch einen guten Morgen liebe Shanice!
Nein, ich denke nicht, dass du mit deiner Ansicht so falsch liegst! Gerade bei Kindern läuft vieles noch non-verbal ab und wie du es jetzt erläutert hast, verstehe ich es auch besser .
Nicht, dass du denkst, ich schwebte hier mit meinen drei Jungs immer über den Dingen und hier ginge es nicht auch manchmal lauter zu ...ist manchmal nicht so leicht, sich hier Gehör zu verschaffen.
Es klang für mich allerdings ziemlich "dramatisch" mit einem unter Einjährigen jeden Morgen so eine (für beide) ätzende Prozedur durchziehen zu müssen und vermutlich spitzt sich die Situation dadurch immer mehr zu , was für beide nicht toll ist.
Mir kam es darauf an, hier auch mal eine andere Position zu beziehen...ich denke aber, dass Kalani schon sehr gewissenhaft mit diesem Thema umgeht .

Ich wünsche dir einen schönen, sonnigen Tag!

Herzlichst, Gonagall

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28. März 2003 um 9:42
In Antwort auf omid_12083546

Überforderung
ja, das ist genau das richtige Wort für meinen Zustand. Ich kann diese Drakonermaßnahmen einfach nicht mehr haben. Dazu muß ich erklären, daß die erste Mittelohrentzündung im November kam (nachdem ich anfing festes Essen dazuzugeben, hat vielleicht was damit zu tun?!), dann die zweite im Februar, als wir eigentlich in eine Mutter-Kind-Kur gingen. Die entwickelte sich auch bald zum blanken Horrortrip, weil er auch noch einen Magen-Darm-Virus bekam, austrocknete und im Krankenhaus am Tropf mit Infusionen endete. Dann hatte er vor zwei Wochen wieder Schwierigkeiten mit den Ohren, woraufhin die Kinderärztin die Tablettenkur verordnete. Ich werde aber nochmals mit ihr reden (obwohl ich da nicht viel Hoffnung habe).Bei Mittelohrgeschichten gibt es halt nur Tropfen, Nasenspülungen und wenn die nicht helfen, wieder Antibiotika, die noch schlimmer sind (und die man ebenfalls drastisch mit der Kanüle in den Mund einspritzen muß, ächz- ich habe auch Angst, daß er dabei sein Urvertrauen verliert/schon verloren hat oder irgendwie eine blöde orale Fixierung entwickelt- später als Jugendlicher oder Erwachsener.).
Das abendliche Anschreien ist übrigens noch nicht oft vorgekommen. Und ich habe auch nicht richtig geschrieen, sondern halt sehr entnervt reagiert. (ist aber auch schon übel-)

Kann dich gut verstehen!
Guten Morgen liebe Kalani,

ich weiss, wie schwer es ist, manchmal die Ruhe zu bewahren . Besonders dann, wenn es um etwas Wichtiges (zum Wohle des Kindes) geht und daraus dann so eine Spirale entsteht, die einem eigentlich total widerstrebt .
Gerade weil du da sehr aufmerksam mit umgehst und auch selbst darunter leidest, finde ich das Suchen nach einer anderen Lösung so wichtig !
Die "Krankengeschichte" deines Kleinen ist ja wirklich übel und als Mutter leidet man immer sehr, wenn ein Baby soo krank ist und gar ins Krankenhaus muss - ich weiss das.

Vielleicht findet sich ja doch noch ein anderer Weg...ich wünsche es euch von Herzen!

Unser früherer Kinderarzt meinte mal zu mir, Krankheit habe auch bei kleinen Kindern etwas Positives, denn sie stärke das Immunsystem. Bei uns hat sich das tatsächlich bewahrheitet. Meine Jungs sind in den letzten Jahren eigentlich NIE krank .
Und mit dem nun besser werdenden Wetter wird sich sicherlich auch der Gesundheitszustand deines Söhnchens stabilisieren .

Viel Glück und herzliche Grüße
sendet dir Gonagall *dir auch einen schönen Tag wünscht*

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28. März 2003 um 11:12
In Antwort auf omid_12083546

Perfektionismus
ist bestimmt ein Teil des Problems. Aber ihr habt ja recht, man kann nicht immer nur superlieb sein und ich versuche auch, mir so kleine Ausrutscher zu verzeihen. Was die Ärzte denken, weiß ich auch nicht. Die Tablette, die ich gebe, darf ich nicht zerbröseln und auch nicht in Wasser auflösen. Wenn ich die unter den Brei mische, merkt der Kleine das sofort und ißt dann den Brei (Obst oder Milchbrei) nicht mehr. Abends muß ich ihm zu allem Überfluß vor dem Schlafengehen auch noch immer eine Kochsalzlösung in die Nase spritzen. Das ist supereffektiv. Kenne das aus dem Yoga und der HNO-Arzt, der mir das empfohlen hat, meinte, das sei am allerbesten, um die Nase freizubekommen (ja unbedingtes Muß bei drohenden Mittelohrentzündungen). Aber es ist für mich schon eine totale Belastung dem Kleinen das alles anzutun, auch wenn es letztlich das Beste ist und hoffentlich auf lange Sicht eine OP (Polypenentfernung etc., wenn er mal 5 ist usw.). Ich komme mir bei der Verabreichung von den ganzen Medis jedenfalls wie eine Berserkerin vor...

Guten Morgen
Hallo Kalani,

das mit den Mittelohrentzündungen kenn ich nur zu gut, meine Tochter hat die inzwischen auch chronisch.
Kannst du den Arzt nicht fragen, ob es was anderes als Tabletten gibt? Vielleicht gibt es ja ne andere Möglichkeit?
Noch ein Tipp, wenn du merkst, dass er leicht schnüpfelt, dann laß ihn mit Kamille inhalieren, das machen wir immer und es hilft. Allerdings bedeutet so ein Schnüffeln am Inhalationsgerät auch ne Menge gedult.
So einen Inhalator bekommst du in der Apotheke. Ist von Soledum (hoffe das heißt so).
Kostet zwar was, aber ist gut angelegtes Geld, weil den jeder benutzen kann. Und du den kleinen auch mit Salzlösung inhalieren lassen kannst.

Wenn du merkst, dass du dich so doll aufregst, dann unterbrich kurz und mach erstmal was anderes. Versuch ein Spiel daraus zu machen. Im Moment hab ich so den Eindruck, dass er sich dagegen sperrt, weil die Mama sich dabei auch immer so aufregt.

Bring die Tablette bei Gummibärchen unter. Oder kleinen Keksen.

Sag mal wie heißt denn das Medikament?

LG
Murmel

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28. März 2003 um 11:19

Hallo Kalani
Man will eine perfekte Mutter sein die in allen Situationen weiss was sie tut und wie sie handelnd.
Aber leider ist das nicht so.Aber mach dir keinen Kopf ,jeder schreit sein Kind mal an.Hinterher tut es einem dann immer sehr leid.Aber manchmal .....Aber du schlägst dein Kind nicht .
Ich schreie auch schon mal.Aber ich habe meine Kinder (18,16,8) bis auf einen Klapps auf den Po nie geschlagen.Obwohl ich auch finde das anschreien in einenm gewissen Mas genau so schlimm sein kann wie schlagen.Also tägliches anschreien und schimfpen kommt bei mir nicht vor.Und ist auch nicht nötig.

Dein Sohn ist noch klein und er wird noch nicht begreifen wenn du ihm erklären willst warum er die Tablette nehmen muss.Meine Tochter musste auch mal über eine lange Zeit Medikamente nehemen.Sie war da schon drei Jahre .Auch sie wollte nicht einsehen das sie die Medikamente nehmen muss.Ich habe sie dann immer ausgetrickst.Die Medikamente mit Saft vermischt.Oder in einem Fruchtzwerg zerdrückt.So klappte es dann ganz gut.

Sprech doch mal mit dem Kinderarzt ob du das auch machen kannst.Wegen der Wirkung der Tabletten ist das nicht immer möglich.Vielleicht kann dir dein Arzt auch Saft aufschreiben als die Tabletten? Vor allen Dingen solltest du deinen Sohn immer loben wenn er die Tablette runter hat auch wenn es mit großen gezetter war.Vielleicht schmeckt sie nach nichts ? Er merkt das du nervös bist wenn du mit der Tablette ankommst.Das beunruhigt ihn weil er meint du würdest ihn dann auch anschreien.Also schreit er sofort los? Und macht Theater ?

Mach dir keine Gedanken,wirklich jede Mutter schreit ihr Kind schon mal an.Du sagst das du dich unter Kontrolle hast und ihn nicht schlägst ,dann wirst du dich auch so weit unter Kontrolle haben das das schreien nicht täglich sein muss.Du schafst das .
Lieben Gruß Mamelick

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28. März 2003 um 12:29
In Antwort auf hailey_12049151

Guten Morgen
Hallo Kalani,

das mit den Mittelohrentzündungen kenn ich nur zu gut, meine Tochter hat die inzwischen auch chronisch.
Kannst du den Arzt nicht fragen, ob es was anderes als Tabletten gibt? Vielleicht gibt es ja ne andere Möglichkeit?
Noch ein Tipp, wenn du merkst, dass er leicht schnüpfelt, dann laß ihn mit Kamille inhalieren, das machen wir immer und es hilft. Allerdings bedeutet so ein Schnüffeln am Inhalationsgerät auch ne Menge gedult.
So einen Inhalator bekommst du in der Apotheke. Ist von Soledum (hoffe das heißt so).
Kostet zwar was, aber ist gut angelegtes Geld, weil den jeder benutzen kann. Und du den kleinen auch mit Salzlösung inhalieren lassen kannst.

Wenn du merkst, dass du dich so doll aufregst, dann unterbrich kurz und mach erstmal was anderes. Versuch ein Spiel daraus zu machen. Im Moment hab ich so den Eindruck, dass er sich dagegen sperrt, weil die Mama sich dabei auch immer so aufregt.

Bring die Tablette bei Gummibärchen unter. Oder kleinen Keksen.

Sag mal wie heißt denn das Medikament?

LG
Murmel

Fast gute News
Also das Mittel, das mein Kleiner zum Aufbau seines Immunsystems nimmt, heißt "Luivac". Heute morgen habe ich, von euren Mails inspiriert, den Hersteller angerufen. Ein supernetter Chemiker rief mich zurück und sagte, daß man das Mittel tatsächlich schon so Kleinen geben kann und auch, daß ich die Tablette ruhig in einne Löffel Apfelbrei verpacken darf. (er meinte auch, bei seinem Hund hätte er schließlich auch eine Tablette mal in ein Stück Leberwurst reingepackt, obwohl er sie eigentlich auch "nüchtern" nehmen sollte-). Das fand ich schon mal klasse und das saublöde (sorry) Schmerzritual hat jetzt also ein Ende. Ach ja, und das Mittel nimmt man 28 Tage lang, dann macht man 28 Tage Pause und boostert das Ganze mit nochmals 28 Tagen. Im September/Oktober, wenn die Erkältungszeit losgeht, ist es wohl ratsam die Kur, die wie eine Aktivimmunisierung ist, zu wiederholen. Ist auf jeden Fall besser als Antibiotika (die nannte der Chemiker ein "Gift mit heilender Nebenwirkung-") Jetzt bleibt nur noch eine Lösung für die abendliche Salzspülung zu finden. Aber ich werde auch da mal den Rat von Murmel aufgreifen und in die Apotheke nach so einem Inhalator fragen.(ich kenne den aus dem Krankenhaus, natürlich ist es auch schwierig, aber ein paar Minuten lang hat er sich das Inhalieren immer gefallen lassen). Obwohl ich gestern beim Ohrenarzt war und das Trommelfell vom Kleinen viel besser aussah, hat er heute nacht wieder geweint und hatte eine Temperatur von 38. Aber vielleicht sind das dieses Mal Zahnschmerzen?
Liebe Grüße an euch alle

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28. März 2003 um 12:51
In Antwort auf omid_12083546

Fast gute News
Also das Mittel, das mein Kleiner zum Aufbau seines Immunsystems nimmt, heißt "Luivac". Heute morgen habe ich, von euren Mails inspiriert, den Hersteller angerufen. Ein supernetter Chemiker rief mich zurück und sagte, daß man das Mittel tatsächlich schon so Kleinen geben kann und auch, daß ich die Tablette ruhig in einne Löffel Apfelbrei verpacken darf. (er meinte auch, bei seinem Hund hätte er schließlich auch eine Tablette mal in ein Stück Leberwurst reingepackt, obwohl er sie eigentlich auch "nüchtern" nehmen sollte-). Das fand ich schon mal klasse und das saublöde (sorry) Schmerzritual hat jetzt also ein Ende. Ach ja, und das Mittel nimmt man 28 Tage lang, dann macht man 28 Tage Pause und boostert das Ganze mit nochmals 28 Tagen. Im September/Oktober, wenn die Erkältungszeit losgeht, ist es wohl ratsam die Kur, die wie eine Aktivimmunisierung ist, zu wiederholen. Ist auf jeden Fall besser als Antibiotika (die nannte der Chemiker ein "Gift mit heilender Nebenwirkung-") Jetzt bleibt nur noch eine Lösung für die abendliche Salzspülung zu finden. Aber ich werde auch da mal den Rat von Murmel aufgreifen und in die Apotheke nach so einem Inhalator fragen.(ich kenne den aus dem Krankenhaus, natürlich ist es auch schwierig, aber ein paar Minuten lang hat er sich das Inhalieren immer gefallen lassen). Obwohl ich gestern beim Ohrenarzt war und das Trommelfell vom Kleinen viel besser aussah, hat er heute nacht wieder geweint und hatte eine Temperatur von 38. Aber vielleicht sind das dieses Mal Zahnschmerzen?
Liebe Grüße an euch alle

Das klingt ja schon mal besser
ob es die Ohren sind, kannst du einfach checken. Kleinkinder fassen sich immer an die Ohren, wenn sie weh tun. Lass es aber mal abchecken, sicher ist sicher. Leider entwickeln sich Mittelohrentzündungen immer rasent schnell.

Ich drück die Daumen, dass es nur die Zähne sind.

LG Murmel

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28. März 2003 um 13:32
In Antwort auf hailey_12049151

Das klingt ja schon mal besser
ob es die Ohren sind, kannst du einfach checken. Kleinkinder fassen sich immer an die Ohren, wenn sie weh tun. Lass es aber mal abchecken, sicher ist sicher. Leider entwickeln sich Mittelohrentzündungen immer rasent schnell.

Ich drück die Daumen, dass es nur die Zähne sind.

LG Murmel

Abchecken
ja, ich werd das auf jeden Fall nochmal heute abchecken, was es ist.(seufz, schon wieder zum Arzt...).
Das mit dem Schreien: also, bei mir gibt es so zwei Situationen, die mich rasend machen könnten. Einmal abends, wenn ich abgekämpft bin und der Kleine an der Küchentheke steht und fiepst, weil das Breichenmachen nicht schnell genug geht oder morgens, wenn ich alles richte zum Ausfahren und er schon anfängt zu schreien, wenn ich nur zur Türe gehe oder kurz dusche. Sonst schreit er eigentlich wenig und sitzt auch sonst meist lieb im Kinderwagen, macht auch mal Shoppingtouren im Kaufhaus mit. Aber in den genannten Situationen kann er ganz schön aufdrehen. Da habe ich ihn halt schon mal laut angeschnauzt/geschrieen (kannst du nicht mal ruhig sein). So. Ich muß halt versuchen in diesen beiden Situationen ruhig zu bleiben und einfach wegzuhören. Den Impuls zu schlagen habe ich eigentlich noch nie verspürt. Ich habe ihn beim Anziehen vielleicht dann schon mal etwas grober angefaßt, genervt eben. Wenn ich schlagen würde, würde ich sofort zum Psychologen oder einer Beratungsstelle gehen. Als ich einmal total wütend war, bin ich ins Bad und hab dort was zertrümmert. Auch nicht die beste Lösung, aber das hatte ich auch mal irgendwo gelesen.

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28. März 2003 um 13:57
In Antwort auf omid_12083546

Abchecken
ja, ich werd das auf jeden Fall nochmal heute abchecken, was es ist.(seufz, schon wieder zum Arzt...).
Das mit dem Schreien: also, bei mir gibt es so zwei Situationen, die mich rasend machen könnten. Einmal abends, wenn ich abgekämpft bin und der Kleine an der Küchentheke steht und fiepst, weil das Breichenmachen nicht schnell genug geht oder morgens, wenn ich alles richte zum Ausfahren und er schon anfängt zu schreien, wenn ich nur zur Türe gehe oder kurz dusche. Sonst schreit er eigentlich wenig und sitzt auch sonst meist lieb im Kinderwagen, macht auch mal Shoppingtouren im Kaufhaus mit. Aber in den genannten Situationen kann er ganz schön aufdrehen. Da habe ich ihn halt schon mal laut angeschnauzt/geschrieen (kannst du nicht mal ruhig sein). So. Ich muß halt versuchen in diesen beiden Situationen ruhig zu bleiben und einfach wegzuhören. Den Impuls zu schlagen habe ich eigentlich noch nie verspürt. Ich habe ihn beim Anziehen vielleicht dann schon mal etwas grober angefaßt, genervt eben. Wenn ich schlagen würde, würde ich sofort zum Psychologen oder einer Beratungsstelle gehen. Als ich einmal total wütend war, bin ich ins Bad und hab dort was zertrümmert. Auch nicht die beste Lösung, aber das hatte ich auch mal irgendwo gelesen.

Das kenn ich
meine Tochter hat diese Show auch immer abgezogen, wenn die Flasche gleich nach dem Aufwachen noch nicht fertig war. Ich hab sie dann ins Zimmer gestellt und die Tür ran gemacht und hab ihr klargemacht, das es dann auch nicht schneller geht, wenn sie schreit. Irgendwann hat sies dann gemerkt. Oder ich hab sie auf den Arm genommen und ihr was vorgesungen. So hab ich meinen Adrenalinspiegel wieder gesenkt und Töchterchen war einigermaßen abgelenkt. Beim Duschen ist das natürlich schwierig, aber vielleicht kannst du ja Wasser ins Waschbecken machen und ihm ein Schiffchen zum Spielen geben, oder was anderes?

Manchmal brauchen die Kleinen dann nur etwas Ablenkung von der elenden Warterei.

Mach dir nicht so viele Gedanken!!!

LG Murmel

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28. März 2003 um 16:48
In Antwort auf hailey_12049151

Das klingt ja schon mal besser
ob es die Ohren sind, kannst du einfach checken. Kleinkinder fassen sich immer an die Ohren, wenn sie weh tun. Lass es aber mal abchecken, sicher ist sicher. Leider entwickeln sich Mittelohrentzündungen immer rasent schnell.

Ich drück die Daumen, dass es nur die Zähne sind.

LG Murmel

Schon wieder
ist es eine Mittelohrentzündung. Es ist zum Davonlaufen. Ich war gerade bei der Vertretung meiner Kinderärztin. Sie hat mir homöopathische Mittel aufgeschrieben, die ich zwei Tage lang probieren soll. Wenn es dann nicht besser wird, müssen halt die Antibiotika wieder her, die ich in der Apotheke gleich mitgenommen habe. Es ist ein Graus. Da ist man als Mutter doch wirklich geplagt. Und das Kind natürlich erst recht. Wie gehst du mit der chronischen Mittelohrentzündung deines Kindes um, Murmel?

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28. März 2003 um 16:57
In Antwort auf omid_12083546

Schon wieder
ist es eine Mittelohrentzündung. Es ist zum Davonlaufen. Ich war gerade bei der Vertretung meiner Kinderärztin. Sie hat mir homöopathische Mittel aufgeschrieben, die ich zwei Tage lang probieren soll. Wenn es dann nicht besser wird, müssen halt die Antibiotika wieder her, die ich in der Apotheke gleich mitgenommen habe. Es ist ein Graus. Da ist man als Mutter doch wirklich geplagt. Und das Kind natürlich erst recht. Wie gehst du mit der chronischen Mittelohrentzündung deines Kindes um, Murmel?

Oh menno
tief einatmen und durch. Was soll man sonst machen. Meine Tochter hatte sie in der letzten Zeit immer Monatlich. Immer einen Tag lang hatte sie Schmerzen und dann Antibiotika. So langsam hab ich auch keinen Bock mehr. Jetzt sieht es auch wieder danach aus. Grummel.

Hab mir jetzt Zinkaminsulfat aus der Apotheke besorgt. Stärkt ebenfalls das Immunsystem. Aber ich hab auch Glück. Meine Tochter ist ganz scharf auf Medizin.

Leider kann sie nicht jedesmal zu Hause bleiben, weil ich sonst keine Arbeit mehr hätte. Chefs haben es nicht so gern, wenn man krank auf die Kinder ist. Aber die Kita ist da relativ gut drauf und sie fühlt sich da gut aufgehoben.

Immer wieder inhalieren und manchmal denk ich auch, alles ist umsonst. Ich geb einfach die Hoffnung nicht auf, dass es eines Tages endlich aufhört.

Ich denk an dich
melde mich morgen wieder
Lg
Murmel

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28. März 2003 um 23:04
In Antwort auf omid_12083546

Abchecken
ja, ich werd das auf jeden Fall nochmal heute abchecken, was es ist.(seufz, schon wieder zum Arzt...).
Das mit dem Schreien: also, bei mir gibt es so zwei Situationen, die mich rasend machen könnten. Einmal abends, wenn ich abgekämpft bin und der Kleine an der Küchentheke steht und fiepst, weil das Breichenmachen nicht schnell genug geht oder morgens, wenn ich alles richte zum Ausfahren und er schon anfängt zu schreien, wenn ich nur zur Türe gehe oder kurz dusche. Sonst schreit er eigentlich wenig und sitzt auch sonst meist lieb im Kinderwagen, macht auch mal Shoppingtouren im Kaufhaus mit. Aber in den genannten Situationen kann er ganz schön aufdrehen. Da habe ich ihn halt schon mal laut angeschnauzt/geschrieen (kannst du nicht mal ruhig sein). So. Ich muß halt versuchen in diesen beiden Situationen ruhig zu bleiben und einfach wegzuhören. Den Impuls zu schlagen habe ich eigentlich noch nie verspürt. Ich habe ihn beim Anziehen vielleicht dann schon mal etwas grober angefaßt, genervt eben. Wenn ich schlagen würde, würde ich sofort zum Psychologen oder einer Beratungsstelle gehen. Als ich einmal total wütend war, bin ich ins Bad und hab dort was zertrümmert. Auch nicht die beste Lösung, aber das hatte ich auch mal irgendwo gelesen.

Etwas zertrümmern
ich weiß, es ist schlimm, wenn Kinder einem auf die Nerven gehen. Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern. Als meine Kleine damals auf die Welt kam, dann brauchte meine Große mich unbedingt, wenn ich am Stillen war. So auch das eine Mal, als sie aufs Klo mußte. Meine Große ist nie auf den Topf gegangen. Aber als ich am Stillen war, brauchte sie unbedingt den Topf. Dieser stand im Bad auf dem Schrank. Sonst, wenn sie mal mußte ging sie alleine aufs Klo. So schnell ich konnte rannte ich ins Bad um ihr den Topf zu geben. Aus lauter Trotz, weil ich ihr den Topf nicht gegeben habe, hat sie neben das WC gepinkelt. Dann habe ich ihr den Topf unter die Nase gehalten und gesagt:"Schau ihn dir genau an!" Dann habe ich aus lauter Wut den Topf in die Ecke geschmissen. Danach war er kaputt. Sie hat auch nie wieder nach einem Topf verlangt oder neben das WC gemacht.

Ich habe mir dann kurz danach im Tierhandel einen kleinen, mit Watte gefüllten Lederball gekauft. Der liegt jetzt in der Küche und wenn mich die Wut packt, dann schmeiß ich den in die Ecke. Dabei geht wenigstens nichts kaputt. Aber bei mir ist die angestaute Luft draußen.

Warte mal ab, wenn Dein Kleiner so richtig ins Trotzalter kommt. Dann wirst auch Du noch ein paar Ventile mehr brauchen.

Heute zum Beispiel hatte ich wieder mal so einen richtig schönen Einkauf. Ich war mit beiden Kindern in einem Spielwarengeschäft, weil ich für den Kleinen von meiner Freundin etwas zum Geburtstag brauchte. Sabrina, meine Große, stand vor dem Regal Baby Born und Barbie. Als ich fertig war und gehen wollte, fing sie an, ich muß jetzt den Pferdeanhänger, das Auto, den Fohlenhof, den Puppenwagen, und noch viele andere Dinge kaufen. Ich sagte: Nein. Noch ziemlich ruhig. Beim 6. oder 7. Versuch zu gehen, und mit einem brüllenden Kind auf dem Fußboden fragte ich die Verkäuferin um Hilfe. Ich drückte ihr meine Kleine (11 M.) in den Arm und bat sie, mir doch bitte die Kleine zum Auto zu tragen. Ich hob dann Sabrina auf, legte sie mir über die Schulter und setzte sie ins Auto. Zu Hause, immer noch weinend und brüllend, fragte ich sie ob sie aussteigen möchte. Ich glaube das Nein von ihr hat die Nachbarschaft auch noch gehört. Also nahm ich die Kleine und meine Einkäufe und ging ins Haus. Es dauerte keine Minute, dann klingelte meine Große an der Haustüre und der Trotz war vorbei.

Es ist nicht einfach die Ruhe zu bewahren, aber manchmal einfach besser.

LG
Alex

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29. März 2003 um 14:11
In Antwort auf hailey_12049151

Oh menno
tief einatmen und durch. Was soll man sonst machen. Meine Tochter hatte sie in der letzten Zeit immer Monatlich. Immer einen Tag lang hatte sie Schmerzen und dann Antibiotika. So langsam hab ich auch keinen Bock mehr. Jetzt sieht es auch wieder danach aus. Grummel.

Hab mir jetzt Zinkaminsulfat aus der Apotheke besorgt. Stärkt ebenfalls das Immunsystem. Aber ich hab auch Glück. Meine Tochter ist ganz scharf auf Medizin.

Leider kann sie nicht jedesmal zu Hause bleiben, weil ich sonst keine Arbeit mehr hätte. Chefs haben es nicht so gern, wenn man krank auf die Kinder ist. Aber die Kita ist da relativ gut drauf und sie fühlt sich da gut aufgehoben.

Immer wieder inhalieren und manchmal denk ich auch, alles ist umsonst. Ich geb einfach die Hoffnung nicht auf, dass es eines Tages endlich aufhört.

Ich denk an dich
melde mich morgen wieder
Lg
Murmel

Pulsatilla und Belladonna

seit gestern gebe ich diese beiden Mittel plus einen Fiebersaft. Gestern mittag war der Kleine fieberfrei, bekam aber wieder über Nacht 39 Grad. Heute morgen habe ich dann noch zweimal Zwiebelsäckchen aufgelegt und er hat wieder einen kühlen Kopf. Ich würde auch gerne mit ihm spazierengehen, traue mich aber nicht, weil es ziemlich windet. Murmel, wie alt ist deine Tochter und seit wann hat sie diese Mittelohrentzündungen. Glaubst du, dass diese vielleicht einen psychologischen Hintergrund haben? Eine Freundin von mir meinte Ohrenschmerzen hätte was mit nicht hören wollen zu tun (also wenn sich z.B. die Eltern streiten). Was meinst du?
@Gonagall- danke für deine Geschichten, ich fand sie echt lustig, obwohl sie für dich bestimmt nicht spaßig war. Du hast recht, man muß Ruhe bewahren, so wie du das in dem Geschäft getan hast. Ist halt nicht immer leicht und wahrscheinlich eine Lernübung auf Jahre hinaus. Und wenn eben alle Stricke reißen, dann muß man, wenn es geht, den Raum verlassen und einen Lederball oder sonstiges -wie Töpfe...- an die Wand werfen. Alles besser, als beim Kind handgreiflich zu werden. Ich habe auch schon mal überlegt, ob Anschreien genauso schlimm ist. Natürlich, wenn man das Kind niederbrüllt, kommt das einer Ohrfeige oder Schlimmerem gleich. Aber ansonsten denke ich, daß ein körperlicher Angriff nochmal ne ganz andere Dimension hat.

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31. März 2003 um 11:43
In Antwort auf omid_12083546

Pulsatilla und Belladonna

seit gestern gebe ich diese beiden Mittel plus einen Fiebersaft. Gestern mittag war der Kleine fieberfrei, bekam aber wieder über Nacht 39 Grad. Heute morgen habe ich dann noch zweimal Zwiebelsäckchen aufgelegt und er hat wieder einen kühlen Kopf. Ich würde auch gerne mit ihm spazierengehen, traue mich aber nicht, weil es ziemlich windet. Murmel, wie alt ist deine Tochter und seit wann hat sie diese Mittelohrentzündungen. Glaubst du, dass diese vielleicht einen psychologischen Hintergrund haben? Eine Freundin von mir meinte Ohrenschmerzen hätte was mit nicht hören wollen zu tun (also wenn sich z.B. die Eltern streiten). Was meinst du?
@Gonagall- danke für deine Geschichten, ich fand sie echt lustig, obwohl sie für dich bestimmt nicht spaßig war. Du hast recht, man muß Ruhe bewahren, so wie du das in dem Geschäft getan hast. Ist halt nicht immer leicht und wahrscheinlich eine Lernübung auf Jahre hinaus. Und wenn eben alle Stricke reißen, dann muß man, wenn es geht, den Raum verlassen und einen Lederball oder sonstiges -wie Töpfe...- an die Wand werfen. Alles besser, als beim Kind handgreiflich zu werden. Ich habe auch schon mal überlegt, ob Anschreien genauso schlimm ist. Natürlich, wenn man das Kind niederbrüllt, kommt das einer Ohrfeige oder Schlimmerem gleich. Aber ansonsten denke ich, daß ein körperlicher Angriff nochmal ne ganz andere Dimension hat.

Psychosomatisch?
kann schon sein, aber ich denke nicht, das es was mit nicht hören wollen zu tun hat.

Meine Tochter ist jetzt 6 Jahre alt und stellt an sich selbst die höchsten Ansprüche und ist zu tiefst über sich enttäuscht, wenn etwas nicht funktioniert. Ob es deswegen zu den Mittelohrentzündungen kommt kann ich dir nicht sagen, ich reagiere nur noch. Mit Ohrentropfen und Antibiotika und Paracetamol. Gestern tat ihr das Ohr wieder weh, Haarewaschen wird nur noch mit Schwimmwolle in den Ohren gemacht.

Ich schreie meine Kinder sehr selten an, nur wenn ich absolut nicht mehr kann. Wenn es meine Nervengrenze überschritten hat. Im Laufe der Jahre hat es sich gebessert, aber ich hab auch die Möglichkeit zum Rauchen auf den Balkon zu gehen, also wenn dann mal wieder extrem wird, dann verzieh ich mich und reagiere nicht auf äußere Einflüsse. Nach 5 Minuten gehts meist wieder und dann hab ich auch wieder die Kraft von vorne anzufangen.

Spazieren geh ich dann mit ihr auch nicht.
Wie ist es bei Dir? Schläft er nachts wenigstens?

LG Murmel

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31. März 2003 um 12:49
In Antwort auf hailey_12049151

Psychosomatisch?
kann schon sein, aber ich denke nicht, das es was mit nicht hören wollen zu tun hat.

Meine Tochter ist jetzt 6 Jahre alt und stellt an sich selbst die höchsten Ansprüche und ist zu tiefst über sich enttäuscht, wenn etwas nicht funktioniert. Ob es deswegen zu den Mittelohrentzündungen kommt kann ich dir nicht sagen, ich reagiere nur noch. Mit Ohrentropfen und Antibiotika und Paracetamol. Gestern tat ihr das Ohr wieder weh, Haarewaschen wird nur noch mit Schwimmwolle in den Ohren gemacht.

Ich schreie meine Kinder sehr selten an, nur wenn ich absolut nicht mehr kann. Wenn es meine Nervengrenze überschritten hat. Im Laufe der Jahre hat es sich gebessert, aber ich hab auch die Möglichkeit zum Rauchen auf den Balkon zu gehen, also wenn dann mal wieder extrem wird, dann verzieh ich mich und reagiere nicht auf äußere Einflüsse. Nach 5 Minuten gehts meist wieder und dann hab ich auch wieder die Kraft von vorne anzufangen.

Spazieren geh ich dann mit ihr auch nicht.
Wie ist es bei Dir? Schläft er nachts wenigstens?

LG Murmel

Liebe Murmel
ich weiß auch nicht, was man von den psychologisch-esoterischen Erklärungsversuchen von Krankheiten halten soll. Meine Ehe ist nicht besonders gut, mein Mann ist ein aufbrausender Türke (auch um einiges jünger) und außer unserer Liebe zu dem Kind haben wir nicht viel gemeinsam (würde ihn auch sofort vor die Türe setzen, wenn das Kind nicht wäre-). Ich denke manchmal, daß es das Kind belastet, weil wir oft sehr gereizt miteinander reden und mein Mann auch oft lauter wird, nicht schreit, aber halt so genervt redet. Und da könnte ich mir vorstellen, daß der Kleine das nicht hören will. Meine Vermutung geht aber auch eher in Krabbelgruppe. In der Mittwochsgruppe ist der Raum relativ zugig- Bis jetzt sind ja die Mittelohrentzündungen immer am Wochenende akut geworden und ich bringe das mit der Gruppe in Zusammenhang. Auf jeden Fall werde ich so schnell in keine mehr gehen.
Freitag nacht hatte der Kleine plötzlich 40.5 Grad Fieber und ich habe ihm nachts schleunigst sein Antibiotikum gegeben. Das Fieber ist jetzt besser, allerdings hängt er schwer rum und hat brutale Augenringe. Mir tut das Herz weh, wenn ich ihn so sehe. Nachher gehen wir zum HNO, ich lasse abchecken ob er vielleicht vergrößerte Rachenmandeln hat. Nächste Woche wird sein Blut auf eine Immunschwäche hin getestet. Auch möchte ich es nochmals mit klassischer Homööpathie versuchen, weil die Globuli, die ich ihm donnerstag und freitag gegeben habe, nicht gewirkt haben. Man muß das richtige Globuli für seinen Typ finden, das dauert halt und kann nicht in einer Krisensituation bewerkstelligt werden. Hast du es mal mit Homöopathie versucht? Das würde deiner Tochter vielleicht auch helfen? Antibiotika sind auf Dauer ja sehr schädlich.
Liebe Grüße von einer ziemlich traurigen Kalani

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31. März 2003 um 15:21
In Antwort auf omid_12083546

Liebe Murmel
ich weiß auch nicht, was man von den psychologisch-esoterischen Erklärungsversuchen von Krankheiten halten soll. Meine Ehe ist nicht besonders gut, mein Mann ist ein aufbrausender Türke (auch um einiges jünger) und außer unserer Liebe zu dem Kind haben wir nicht viel gemeinsam (würde ihn auch sofort vor die Türe setzen, wenn das Kind nicht wäre-). Ich denke manchmal, daß es das Kind belastet, weil wir oft sehr gereizt miteinander reden und mein Mann auch oft lauter wird, nicht schreit, aber halt so genervt redet. Und da könnte ich mir vorstellen, daß der Kleine das nicht hören will. Meine Vermutung geht aber auch eher in Krabbelgruppe. In der Mittwochsgruppe ist der Raum relativ zugig- Bis jetzt sind ja die Mittelohrentzündungen immer am Wochenende akut geworden und ich bringe das mit der Gruppe in Zusammenhang. Auf jeden Fall werde ich so schnell in keine mehr gehen.
Freitag nacht hatte der Kleine plötzlich 40.5 Grad Fieber und ich habe ihm nachts schleunigst sein Antibiotikum gegeben. Das Fieber ist jetzt besser, allerdings hängt er schwer rum und hat brutale Augenringe. Mir tut das Herz weh, wenn ich ihn so sehe. Nachher gehen wir zum HNO, ich lasse abchecken ob er vielleicht vergrößerte Rachenmandeln hat. Nächste Woche wird sein Blut auf eine Immunschwäche hin getestet. Auch möchte ich es nochmals mit klassischer Homööpathie versuchen, weil die Globuli, die ich ihm donnerstag und freitag gegeben habe, nicht gewirkt haben. Man muß das richtige Globuli für seinen Typ finden, das dauert halt und kann nicht in einer Krisensituation bewerkstelligt werden. Hast du es mal mit Homöopathie versucht? Das würde deiner Tochter vielleicht auch helfen? Antibiotika sind auf Dauer ja sehr schädlich.
Liebe Grüße von einer ziemlich traurigen Kalani

Was hat der HNO gesagt?
Homöopathie hab ich noch nicht ausprobiert, habe keine Ärztin in der Nähe und in akuten Fällen brauch ich dann schnell einen Arzt.

Antibiotika sind nun mal manchmal das einzige was hilft, ich versuch es schon immer hinauszuzögern, aber es klappt nicht immer.
Manchmal denk ich allerdings, dass es eine Masche von ihr ist. Denn manchmal tut ihr das Ohr weh und da ist gar nichts. Sie weiß ganz genau, dass sie ihre Mutter damit kriegt.

PS: wegen des Kindes würde ich nicht verheiratet bleiben, aber das ist meine Meinung und hat ja nichts mit dem Thema zu tun.

LG Murmel

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31. März 2003 um 18:49
In Antwort auf hailey_12049151

Was hat der HNO gesagt?
Homöopathie hab ich noch nicht ausprobiert, habe keine Ärztin in der Nähe und in akuten Fällen brauch ich dann schnell einen Arzt.

Antibiotika sind nun mal manchmal das einzige was hilft, ich versuch es schon immer hinauszuzögern, aber es klappt nicht immer.
Manchmal denk ich allerdings, dass es eine Masche von ihr ist. Denn manchmal tut ihr das Ohr weh und da ist gar nichts. Sie weiß ganz genau, dass sie ihre Mutter damit kriegt.

PS: wegen des Kindes würde ich nicht verheiratet bleiben, aber das ist meine Meinung und hat ja nichts mit dem Thema zu tun.

LG Murmel

Hammer
Hallo Murmel,

der HNO Arzt hat gesagt, und jetzt halt dich fest- daß der Kleine gar KEINE Mittelohrentzüngung hat. Und ZWEI!!! Ärzte haben ihm das am Wochenende bescheinigt. Der HNO Arzt meinte, daß die meisten Kinderärzte immer falsche Diagnosen stellen, weil sie nicht mit dem richtigen Werkzeug in die Ohren schauen. Hammer, ja?! Ich muß halt jetzt das Antibiotikum bis Mittwoch weitergeben, daneben wieder Ohrentropfen und Nasentropfen plus Fiebersaft. Er hat auch auf jeden Fall eine Pneumokokkenimpfung empfohlen (was für deine Tochter?). Und er sagte, daß die Ärzte immer viel zu früh ein Antibiotikum geben. Bei einer Mittelohrentzündung könne man schon vier Tage warten und wie gesagt auch die richtigen Globuli geben. Vielleicht könntest du ja einen Hömoopathen (wie schreiben die sich eigentlich) finden und eben präventiv was machen. Ich denke schon, daß sich die Mühe auf Dauer lohnt.
Ja, das mit der Heirat ist ein anderes Thema, ist bei mir auch noch nicht ausgegoren. (mein mann ist auf jeden Fall ein guter Vater und der Kleine liebt ihn total, das ist schön anzusehen)-
Übrigens denke ich nicht, daß Kinder Maschen haben, mit ihren Symptomen wollen sie immer irgendetwas Wichtiges ausdrücken oder sie sind eben wirklich krank.
Liebe Grüße
Kalani

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1. April 2003 um 8:23
In Antwort auf omid_12083546

Fast gute News
Also das Mittel, das mein Kleiner zum Aufbau seines Immunsystems nimmt, heißt "Luivac". Heute morgen habe ich, von euren Mails inspiriert, den Hersteller angerufen. Ein supernetter Chemiker rief mich zurück und sagte, daß man das Mittel tatsächlich schon so Kleinen geben kann und auch, daß ich die Tablette ruhig in einne Löffel Apfelbrei verpacken darf. (er meinte auch, bei seinem Hund hätte er schließlich auch eine Tablette mal in ein Stück Leberwurst reingepackt, obwohl er sie eigentlich auch "nüchtern" nehmen sollte-). Das fand ich schon mal klasse und das saublöde (sorry) Schmerzritual hat jetzt also ein Ende. Ach ja, und das Mittel nimmt man 28 Tage lang, dann macht man 28 Tage Pause und boostert das Ganze mit nochmals 28 Tagen. Im September/Oktober, wenn die Erkältungszeit losgeht, ist es wohl ratsam die Kur, die wie eine Aktivimmunisierung ist, zu wiederholen. Ist auf jeden Fall besser als Antibiotika (die nannte der Chemiker ein "Gift mit heilender Nebenwirkung-") Jetzt bleibt nur noch eine Lösung für die abendliche Salzspülung zu finden. Aber ich werde auch da mal den Rat von Murmel aufgreifen und in die Apotheke nach so einem Inhalator fragen.(ich kenne den aus dem Krankenhaus, natürlich ist es auch schwierig, aber ein paar Minuten lang hat er sich das Inhalieren immer gefallen lassen). Obwohl ich gestern beim Ohrenarzt war und das Trommelfell vom Kleinen viel besser aussah, hat er heute nacht wieder geweint und hatte eine Temperatur von 38. Aber vielleicht sind das dieses Mal Zahnschmerzen?
Liebe Grüße an euch alle

Den Inhaltator kannst Du Dir verschreiben lassen!
Hi Kalani!

Meine Nichte hat auch so ein Gerät! Das erste Mal hat die Ärztin es für eine bestimmte Zeit verschrieben, dann ist meine Schwägerin noch mal hin und er wurde ein 2. Mal verschrieben und dann durfte sie den Inhalator behalten! Sprich doch mal mit Deinem Kinderarzt!

Viele Grüße
Kathi

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1. April 2003 um 11:52
In Antwort auf omid_12083546

Hammer
Hallo Murmel,

der HNO Arzt hat gesagt, und jetzt halt dich fest- daß der Kleine gar KEINE Mittelohrentzüngung hat. Und ZWEI!!! Ärzte haben ihm das am Wochenende bescheinigt. Der HNO Arzt meinte, daß die meisten Kinderärzte immer falsche Diagnosen stellen, weil sie nicht mit dem richtigen Werkzeug in die Ohren schauen. Hammer, ja?! Ich muß halt jetzt das Antibiotikum bis Mittwoch weitergeben, daneben wieder Ohrentropfen und Nasentropfen plus Fiebersaft. Er hat auch auf jeden Fall eine Pneumokokkenimpfung empfohlen (was für deine Tochter?). Und er sagte, daß die Ärzte immer viel zu früh ein Antibiotikum geben. Bei einer Mittelohrentzündung könne man schon vier Tage warten und wie gesagt auch die richtigen Globuli geben. Vielleicht könntest du ja einen Hömoopathen (wie schreiben die sich eigentlich) finden und eben präventiv was machen. Ich denke schon, daß sich die Mühe auf Dauer lohnt.
Ja, das mit der Heirat ist ein anderes Thema, ist bei mir auch noch nicht ausgegoren. (mein mann ist auf jeden Fall ein guter Vater und der Kleine liebt ihn total, das ist schön anzusehen)-
Übrigens denke ich nicht, daß Kinder Maschen haben, mit ihren Symptomen wollen sie immer irgendetwas Wichtiges ausdrücken oder sie sind eben wirklich krank.
Liebe Grüße
Kalani

Das ist echt ein Hammer
mit der Aussage hat der HNO Arzt recht. Aber wie schon gesagt, manchmal hilft nur Antibiotika.

Bei meiner Tochter ist das gelegentlich ne Masche. Nämlich eigenartiger Weise tut immer was weh, wenn sie glaubt, wir würden ihrem Bruder mehr Aufmerksamkeit schenken.

Wenn sie dann ihre Streicheleinheiten bekommt, dann ist der Schmerz wie weggeblasen. Macht sie allerdings nicht oft.

Was ich jetzt nicht verstehe: wieso sollst du das Antibiotika weitergeben, obwohl der kleine Mann gar keine Mittelohrentzündung hat? Hat der Arzt denn was anderes gefunden?

die Murmel grüßt herzlich

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1. April 2003 um 15:54
In Antwort auf lillie_12376334

Den Inhaltator kannst Du Dir verschreiben lassen!
Hi Kalani!

Meine Nichte hat auch so ein Gerät! Das erste Mal hat die Ärztin es für eine bestimmte Zeit verschrieben, dann ist meine Schwägerin noch mal hin und er wurde ein 2. Mal verschrieben und dann durfte sie den Inhalator behalten! Sprich doch mal mit Deinem Kinderarzt!

Viele Grüße
Kathi

Hallo Kathi und Murmel
Das mit dem Inhalator ist eine gute Idee. Werde ich meine Kinderärztin nächste Woche mal fragen. Von einem Schnupfnäschen zur nächsten Mittelohrentzündung etc. ist es schließlich nicht weit und Inhalieren ist immer gut.
Ein Antibiotikum muß man wohl drei Tage nehmen, sonst wird das Kind resistent. Deshalb müssen wir das jetzt bis morgen durchziehen (obwohl er schon Durchfall von dem Mittel hat). Immerhin geht es ihm schon wieder besser und ich hoffe, daß wir jetzt erstmal ein bisschen Pause vor der nächsten Krise haben...

Alles Liebe
Kalani
@Murmel, da mein Kleiner ja erst nächste Woche ein Jahr alt wird, habe ich natürlich keinerlei Erfahrung mit älteren Kindern. Kann schon sein, daß die die Mamis mit Symptomen unter Druck setzen. Wenn mein Kleiner soweit ist, werde ich dir dann nochmals meine Meinung zum Thema sagen

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3. April 2003 um 12:53

Hi Kalani
wie gehts deinem kleinen?
Hast du inzwischen den Inhalator?

Melde dich mal
Murmel

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3. April 2003 um 23:09
In Antwort auf hailey_12049151

Hi Kalani
wie gehts deinem kleinen?
Hast du inzwischen den Inhalator?

Melde dich mal
Murmel

Hi Murmel
zur Zeit geht es dem Kleinen gut, toi toi toi. Ich schreibe es auch hauptsächlich dem Antibiotikum zu. Er weder Fieber noch ein Schnupfnäschen. Ich habe aber vor dem Moment Angst, wenn ich das Antibiotikum absetzte (Samstag). Was ist, wenn... Auf jeden Fall gehe ich erstmal nicht mehr zu den Krabbelgruppen. Vielleicht in ein zwei Wochen noch zu einer einzigen, die in einem gutbeheizten Raum ohne Zugluft auf einem sauberen Teppich stattfindet. Ich wünsche mir so sehr, daß wir mal ein paar Monate ohne Krankheitsstress verleben können. Wie geht es deiner Tochter? Hast du nochmals über die Hömoopathie nachgedacht? Wieviele Antibiotikagaben hast du ihr denn schon verabreicht?
Den Inhalator habe ich noch nicht. Ich habe erst in zwei Wochen wieder einen Termin mit der Kinderärztin, werde es aber dann unbedingt ansprechen.
Heute habe ich was Tolles entdeckt- der Kleine isst plötzlich gekochtes Obst mit Hirse. Finde ich super, da muss ich nicht mehr die teuren Biogläschen kaufen.
Liebe Abendgrüße
Kalani

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4. April 2003 um 11:21
In Antwort auf omid_12083546

Hi Murmel
zur Zeit geht es dem Kleinen gut, toi toi toi. Ich schreibe es auch hauptsächlich dem Antibiotikum zu. Er weder Fieber noch ein Schnupfnäschen. Ich habe aber vor dem Moment Angst, wenn ich das Antibiotikum absetzte (Samstag). Was ist, wenn... Auf jeden Fall gehe ich erstmal nicht mehr zu den Krabbelgruppen. Vielleicht in ein zwei Wochen noch zu einer einzigen, die in einem gutbeheizten Raum ohne Zugluft auf einem sauberen Teppich stattfindet. Ich wünsche mir so sehr, daß wir mal ein paar Monate ohne Krankheitsstress verleben können. Wie geht es deiner Tochter? Hast du nochmals über die Hömoopathie nachgedacht? Wieviele Antibiotikagaben hast du ihr denn schon verabreicht?
Den Inhalator habe ich noch nicht. Ich habe erst in zwei Wochen wieder einen Termin mit der Kinderärztin, werde es aber dann unbedingt ansprechen.
Heute habe ich was Tolles entdeckt- der Kleine isst plötzlich gekochtes Obst mit Hirse. Finde ich super, da muss ich nicht mehr die teuren Biogläschen kaufen.
Liebe Abendgrüße
Kalani

Mach dich nicht so fertig
ab Samstag bleibt dir nur abzuwarten, was dann kommt. Meine Tochter ist immer über den Sommer Krankheitsfrei und im Moment bekommt sie ja Zink in den Saft.

Antibiotika hat sie in den letzten Monaten einmal monatlich bekommen. Angefangen hats im November, da bekam sie zum 4. Mal Scharlach und dann einmal im Monat wegen Mittelohrentzündung. Im Moment geht es ihr gut. Ihr Ohr juckt zwar, aber ich denke, dass es heilt.

Haarewaschen nur mit Schwimmwolle in den Ohren, damit da ja kein Wasser reinkommt. Ist schon etwas nervig, aber es scheint zu helfen.

Das mit dem Essen ist klasse. Meine Tochter wollte schon sehr früh genau das essen, was die Mama isst. Aber darauf mußte die Mama erst mal kommen. Bevor ich das bemerkt hatte, ich kann dir sagen.

Mit der Homöopathin kostet Zeit, die ich im Moment nicht habe, denn ich bin volltags berufstätig und da geht das nicht immer so, wie man es möchte, aber ich behalts im Auge und sobald mehr Zeit ist, suche ich mir eine.

So muß wieder ein bißchen was tun.

LG Murmel

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4. April 2003 um 14:21
In Antwort auf hailey_12049151

Mach dich nicht so fertig
ab Samstag bleibt dir nur abzuwarten, was dann kommt. Meine Tochter ist immer über den Sommer Krankheitsfrei und im Moment bekommt sie ja Zink in den Saft.

Antibiotika hat sie in den letzten Monaten einmal monatlich bekommen. Angefangen hats im November, da bekam sie zum 4. Mal Scharlach und dann einmal im Monat wegen Mittelohrentzündung. Im Moment geht es ihr gut. Ihr Ohr juckt zwar, aber ich denke, dass es heilt.

Haarewaschen nur mit Schwimmwolle in den Ohren, damit da ja kein Wasser reinkommt. Ist schon etwas nervig, aber es scheint zu helfen.

Das mit dem Essen ist klasse. Meine Tochter wollte schon sehr früh genau das essen, was die Mama isst. Aber darauf mußte die Mama erst mal kommen. Bevor ich das bemerkt hatte, ich kann dir sagen.

Mit der Homöopathin kostet Zeit, die ich im Moment nicht habe, denn ich bin volltags berufstätig und da geht das nicht immer so, wie man es möchte, aber ich behalts im Auge und sobald mehr Zeit ist, suche ich mir eine.

So muß wieder ein bißchen was tun.

LG Murmel

Danke für deinen Zuspruch
ja, ich bin ein ziemlicher Panikhase und mich könnte tagelang über alles zu Tode sorgen... da tut es gut, wenn ab und zu jemand sagt, mach mal halblang. Und es stimmt ja auch, man kann nicht vorher wissen, was kommt und positiv zu denken soll ja auch helfen.-
Daß deine Tochter so dermaßen viel Antibiotika bekommt, ist schade und tut mir sehr leid. Schließlich sind diese Mittel ja recht giftig. Eine Freundin von mir warnt auf jeden Fall immer und ist der Meinung, daß man die Kinder regelrecht schädigt, wenn man ihnen diese Mittel gibt. Auf der anderen Seite muß man aber auch sehen, daß früher die Kinder z.B. an Mittelohrentzündung gestorben sind oder schwere Folgeschäden davongetragen haben. Vielleicht kann man ja auch durch besonders gute Nahrung vieles ausgleichen.
LG Kalani

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4. April 2003 um 15:24
In Antwort auf omid_12083546

Danke für deinen Zuspruch
ja, ich bin ein ziemlicher Panikhase und mich könnte tagelang über alles zu Tode sorgen... da tut es gut, wenn ab und zu jemand sagt, mach mal halblang. Und es stimmt ja auch, man kann nicht vorher wissen, was kommt und positiv zu denken soll ja auch helfen.-
Daß deine Tochter so dermaßen viel Antibiotika bekommt, ist schade und tut mir sehr leid. Schließlich sind diese Mittel ja recht giftig. Eine Freundin von mir warnt auf jeden Fall immer und ist der Meinung, daß man die Kinder regelrecht schädigt, wenn man ihnen diese Mittel gibt. Auf der anderen Seite muß man aber auch sehen, daß früher die Kinder z.B. an Mittelohrentzündung gestorben sind oder schwere Folgeschäden davongetragen haben. Vielleicht kann man ja auch durch besonders gute Nahrung vieles ausgleichen.
LG Kalani

Sicher kann man durch gesunde Ernährung
vieles ausgleichen.

Nur was machen, wenn das Kind kein Obst und kein Gemüse isst, sondern nur ganz ausgewählte Sachen? Das ist nämlich bei meiner Tochter der Fall und da wirds manchmal echt schwierig.

Sie bekommt auch nicht immer das gleiche Antibiotika. Manchmal nur Penicillin, weil ich denke, nicht gleich mit Breitbandantibiotika ran, sondern langsam mit Penicillin, wenn das nämlich nicht mehr hilft, dann kann man immer noch den Hammer rausholen.

Im grunde helfen alle pflanzlichen Mittel, die das Immunsystem stärken, aber krieg die mal in das Kind und mit "Gewalt" schon gar nicht. Ich bin einmal hin zur Ärztin, weil sie das Medikament partout nicht nehmen wollte und ich schon am verzweifeln war und hab die Ärztin gebeten, mir zu zeigen, wie das geht.

Hat sie auch nicht gepackt.

so nu muß ich wieder schaffen

LG Murmel

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5. April 2003 um 10:35
In Antwort auf hailey_12049151

Sicher kann man durch gesunde Ernährung
vieles ausgleichen.

Nur was machen, wenn das Kind kein Obst und kein Gemüse isst, sondern nur ganz ausgewählte Sachen? Das ist nämlich bei meiner Tochter der Fall und da wirds manchmal echt schwierig.

Sie bekommt auch nicht immer das gleiche Antibiotika. Manchmal nur Penicillin, weil ich denke, nicht gleich mit Breitbandantibiotika ran, sondern langsam mit Penicillin, wenn das nämlich nicht mehr hilft, dann kann man immer noch den Hammer rausholen.

Im grunde helfen alle pflanzlichen Mittel, die das Immunsystem stärken, aber krieg die mal in das Kind und mit "Gewalt" schon gar nicht. Ich bin einmal hin zur Ärztin, weil sie das Medikament partout nicht nehmen wollte und ich schon am verzweifeln war und hab die Ärztin gebeten, mir zu zeigen, wie das geht.

Hat sie auch nicht gepackt.

so nu muß ich wieder schaffen

LG Murmel

Heute nacht
hat der Kleine schon wieder gehustet, trotz Antibiotika und hatte eine leichte Schniffelnase. Er weckt mich auch jede Nacht auf, das finde ich weniger gut. Er schläft in seinem Bettchen ein und dann ab 1 oder 2 Uhr kommt er in unser Bett. Wenn er dann noch unruhig schläft, ist es dann jedesmal mit dem geruhsamen Schlaf vorbei . Von dem Luivac sind jetzt nur noch 8 Tabletten übrig, dann haben wir die erste Immunisierungsrunde geschafft. So viel hat es bis jetzt allerdings noch nicht gebracht. Werde ihn aber auch gegen Pneumokokken impfen lassen. Hast du das mit deiner Tochter schon probiert? Und zu der Medikamentengabe muß ich sagen, inzwischen bin ich routinierter geworden. Bei der Antibiotikaspritze z.B. mache ich jetzt immer erst einen auf lustig und tue so, als würde ich sie mir geben, dann lacht er und ich kann ihm leichter seine Dosis verabreichen. Die Luivactablette bekommt er jetzt in einem Spritzer Apfelbrei verpackt, ist zwar nicht ideal, geht aber ganz gut.
Was arbeitest du denn? Ich arbeite ja auch von zu Hause aus 3 Std. am Tag. Es ist ganz schön anstrengend gleichzeitig zu arbeiten, nicht? Besonders wenn das Kind nicht gut drauf ist.

Liebe Grüße
Kalani

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7. April 2003 um 13:52
In Antwort auf omid_12083546

Heute nacht
hat der Kleine schon wieder gehustet, trotz Antibiotika und hatte eine leichte Schniffelnase. Er weckt mich auch jede Nacht auf, das finde ich weniger gut. Er schläft in seinem Bettchen ein und dann ab 1 oder 2 Uhr kommt er in unser Bett. Wenn er dann noch unruhig schläft, ist es dann jedesmal mit dem geruhsamen Schlaf vorbei . Von dem Luivac sind jetzt nur noch 8 Tabletten übrig, dann haben wir die erste Immunisierungsrunde geschafft. So viel hat es bis jetzt allerdings noch nicht gebracht. Werde ihn aber auch gegen Pneumokokken impfen lassen. Hast du das mit deiner Tochter schon probiert? Und zu der Medikamentengabe muß ich sagen, inzwischen bin ich routinierter geworden. Bei der Antibiotikaspritze z.B. mache ich jetzt immer erst einen auf lustig und tue so, als würde ich sie mir geben, dann lacht er und ich kann ihm leichter seine Dosis verabreichen. Die Luivactablette bekommt er jetzt in einem Spritzer Apfelbrei verpackt, ist zwar nicht ideal, geht aber ganz gut.
Was arbeitest du denn? Ich arbeite ja auch von zu Hause aus 3 Std. am Tag. Es ist ganz schön anstrengend gleichzeitig zu arbeiten, nicht? Besonders wenn das Kind nicht gut drauf ist.

Liebe Grüße
Kalani

Die Impfung ist mir neu
werde mich mal erkundigen, allerdings wird das erst mal nichts, denn die Kita ist seit Monaten mit Scharlach inkubiert und da kann ich das Kind leider nicht impfen lassen.

An die durchwachten Nächte kann ich mich auch noch gut erinnern. Haben wir heute noch gelegentlich, wenn sie abend erbricht, weil sie das Essen in der Kita nicht vertragen hat. Dann sitz ich im Bett und hoffe inständig, dass ich nicht noch ein Bett komplett neu beziehen muß.

Wenn er schon wieder hüstelt, dann kommt das von der Nase. Hast du einen Luftbefeuchter? Feuchte Handtücher in der Nähe des Bettchen helfen auch. Lass ihn mit Kamille inhalieren. Frag mal in der Apotheke, vielleicht leihen die dir einen dort. Ansonsten kannst du auch etherische Öle auf die kleine Brust reiben oder holst dir Soledumtropfen und machst ein paar auf ein Papiertaschentuch und legst es übers Kopfkissen, dass hat meinen Kindern immer geholfen.

Muß wieder schaffen, arbeite in einem Call Center

LG Murmel

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8. April 2003 um 14:17
In Antwort auf hailey_12049151

Die Impfung ist mir neu
werde mich mal erkundigen, allerdings wird das erst mal nichts, denn die Kita ist seit Monaten mit Scharlach inkubiert und da kann ich das Kind leider nicht impfen lassen.

An die durchwachten Nächte kann ich mich auch noch gut erinnern. Haben wir heute noch gelegentlich, wenn sie abend erbricht, weil sie das Essen in der Kita nicht vertragen hat. Dann sitz ich im Bett und hoffe inständig, dass ich nicht noch ein Bett komplett neu beziehen muß.

Wenn er schon wieder hüstelt, dann kommt das von der Nase. Hast du einen Luftbefeuchter? Feuchte Handtücher in der Nähe des Bettchen helfen auch. Lass ihn mit Kamille inhalieren. Frag mal in der Apotheke, vielleicht leihen die dir einen dort. Ansonsten kannst du auch etherische Öle auf die kleine Brust reiben oder holst dir Soledumtropfen und machst ein paar auf ein Papiertaschentuch und legst es übers Kopfkissen, dass hat meinen Kindern immer geholfen.

Muß wieder schaffen, arbeite in einem Call Center

LG Murmel

Die Impfung ist auch was ganz Neues
mein HNO hat sie empfohlen, auch wenn er der Meinung war, daß mein Sohnemann gar keine Ohrenentzündung gehabt hat.
Gestern habe ich noch Nasentropfen gekauft und Tropfen zum Inhalieren. Der Inhalator kostet schlappe 200 Euro, vielleicht kann ihn meine Kinderärztin nächste Woche verschreiben. Wäre gut. Heute nacht hatten wir ab 3 wieder Terz. Der Kleine hat gehustet wie wild und auch rumgeschnieft, als sei er total erkältet. Habe ihm gleich die Tropfen verabreicht, ein Schmerzzäpfchen und dann ging es so einigermaßen. Bin natürlich heute groggy und da er seit heute kein Antibi. mehr bekommt, bin ich gespannt, wie es weitergeht. Am Freitag feiert er seinen ersten Geburtstag (mit Kuchen und Gästen) und ich hoffe wirklich, daß er zumindest bis dahin (und noch länger) durchhält.---
Bin auch am Überlegen, ob ich nicht nach außerhalb ziehen soll. Wohne in Stuttgart und da ist eine dermaßen miese Luft. Vielleicht liegt es daran, daß er sich dauernd erkältet. (obwohl als vollgestillter Säugling war er 8 Monate lang topfit).
Wie geht es deiner Kleinen?
Liebe Grüße
Kalani

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8. April 2003 um 14:42
In Antwort auf omid_12083546

Die Impfung ist auch was ganz Neues
mein HNO hat sie empfohlen, auch wenn er der Meinung war, daß mein Sohnemann gar keine Ohrenentzündung gehabt hat.
Gestern habe ich noch Nasentropfen gekauft und Tropfen zum Inhalieren. Der Inhalator kostet schlappe 200 Euro, vielleicht kann ihn meine Kinderärztin nächste Woche verschreiben. Wäre gut. Heute nacht hatten wir ab 3 wieder Terz. Der Kleine hat gehustet wie wild und auch rumgeschnieft, als sei er total erkältet. Habe ihm gleich die Tropfen verabreicht, ein Schmerzzäpfchen und dann ging es so einigermaßen. Bin natürlich heute groggy und da er seit heute kein Antibi. mehr bekommt, bin ich gespannt, wie es weitergeht. Am Freitag feiert er seinen ersten Geburtstag (mit Kuchen und Gästen) und ich hoffe wirklich, daß er zumindest bis dahin (und noch länger) durchhält.---
Bin auch am Überlegen, ob ich nicht nach außerhalb ziehen soll. Wohne in Stuttgart und da ist eine dermaßen miese Luft. Vielleicht liegt es daran, daß er sich dauernd erkältet. (obwohl als vollgestillter Säugling war er 8 Monate lang topfit).
Wie geht es deiner Kleinen?
Liebe Grüße
Kalani

Ist ja auch ein mistiges Wetter
kein Wunder das dein Kleiner voll erkältet ist.

Ich glaub bei dem Inhalator haben wir uns mißverstanden. Es gibt direkt von Soledum so was , wo man die Nase reinhält. Kennst du bestimmt noch aus deiner Kinderzeit. Schüssel mit heißem Wasser und Transpulmin rein und Kopf drüber und Handtuch über Kopf. Ist natürlich mit so einem Würmchen etwas schwierig, das durchzuziehen. Der Inhalator von Soledum kostet ca. 15 Euro und ist aus Plastik. Da füllt man heißes Wasser rein und evtl. Kamille oder Soledumtropfen und dann hält man das dem Kleinen unter die Nase.

Schmerzzäpfchen würde ich nur geben, wenn wirklich nötig. Es gibt von Prospan Hustenzäpfchen, versuch mal die. Allerdings bekam meine Kleine davon immer Durchfall, aber dafür gibts ja Perenterol-Kapseln, die kann man öffnen und das Pulver direkt in den Mund geben (soll man zwar nicht, aber meine Kinderärztin hatte diese glorreiche Idee und es funktioniert ganz prima).

Es gibt übrigens auch von Nasivin Nasenspray für Säuglinge, die sind Prima. Bei Nasentropfen hatte ich bei meiner Tochter immer das Gefühl, das die nicht da ankommen, wo sie hinsollen. (Nasensauger?)

Gegen Husten hab ich folgende Medikamente immer in Anwendung. Prospan tagsüber zum abhusten und nachts Capval-Saft zum schlafen. Prospan bekommst du so zu kaufen. Capval ist ein Hustenstiller und muß leider verschrieben werden, obwohl er keinerlei Neben-, Wechselwirkungen hat und auch keine Gegenanzeigen. (Endlich mal ne positive Packungsbeilage) Lass dir bloß nicht den blöden Mucusolvan aufschreiben, das ist nur Dreck.

So muß wieder schaffen.

Meiner Tochter geht es prima, hoffen wir, dass es so bleibt.

Liebe Grüße
Murmel

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8. April 2003 um 22:11
In Antwort auf omid_12083546

Pulsatilla und Belladonna

seit gestern gebe ich diese beiden Mittel plus einen Fiebersaft. Gestern mittag war der Kleine fieberfrei, bekam aber wieder über Nacht 39 Grad. Heute morgen habe ich dann noch zweimal Zwiebelsäckchen aufgelegt und er hat wieder einen kühlen Kopf. Ich würde auch gerne mit ihm spazierengehen, traue mich aber nicht, weil es ziemlich windet. Murmel, wie alt ist deine Tochter und seit wann hat sie diese Mittelohrentzündungen. Glaubst du, dass diese vielleicht einen psychologischen Hintergrund haben? Eine Freundin von mir meinte Ohrenschmerzen hätte was mit nicht hören wollen zu tun (also wenn sich z.B. die Eltern streiten). Was meinst du?
@Gonagall- danke für deine Geschichten, ich fand sie echt lustig, obwohl sie für dich bestimmt nicht spaßig war. Du hast recht, man muß Ruhe bewahren, so wie du das in dem Geschäft getan hast. Ist halt nicht immer leicht und wahrscheinlich eine Lernübung auf Jahre hinaus. Und wenn eben alle Stricke reißen, dann muß man, wenn es geht, den Raum verlassen und einen Lederball oder sonstiges -wie Töpfe...- an die Wand werfen. Alles besser, als beim Kind handgreiflich zu werden. Ich habe auch schon mal überlegt, ob Anschreien genauso schlimm ist. Natürlich, wenn man das Kind niederbrüllt, kommt das einer Ohrfeige oder Schlimmerem gleich. Aber ansonsten denke ich, daß ein körperlicher Angriff nochmal ne ganz andere Dimension hat.

Antibiotika
Hallo
Also ich kann echt nicht verstehen das dein Kinderarzt dir Tabletten verschrieben hat.Meine Tochter (2 1/2) hatte vor 3 Wochen auch eine Mittelohrentzündung.Und ich habe einen Saft mit Erdebeergeschmack bekommen.Sie trinkt das Zeug trotzdem nicht gerne,darum verabreiche ich es ihr immer mit einer Spritze.Ich habe auch noch einen Jungen im gleichen alter,er ist auch ständig Krank.Mir wurde gesagt das alle Kinder durch diese Infekte durch müßen.Die meisten Kinder bekommen diese Infekte allerdings erst im Kindergarten.Man hat mir gesagt das ich, in einer hinsicht glück habe, das der kleine jetzt die meisten Infekte hintersich bringt und somit im Kindergarten nicht mehr so oft Krank sein wird.
Wenn Kinder oder auch erwachsene Antibiotika bekommen,sind sie außerdem viel anfälliger für Krankheiten.Denn das antibiotika bewirkt nicht nur das die Krankheitserreger abgetötet werden sondern auch unser Imunsistem angegriffen wird.Vieleicht habt ihr davon mal gehört aber viele Frauen haben nach einer Antibiotika behandlung einen Vaginalen Pilz.Das nur wegen dem antibiotika.
Hoffe ich konnte ein wenig weiter helfen,und fals irgent etwas nicht der Warheit entsprechen sollte gebt mir bescheid.Ich habe diese Informationen von meiner Kinderärztin.
Libe grüße Pamela

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9. April 2003 um 9:18
In Antwort auf hailey_12049151

Ist ja auch ein mistiges Wetter
kein Wunder das dein Kleiner voll erkältet ist.

Ich glaub bei dem Inhalator haben wir uns mißverstanden. Es gibt direkt von Soledum so was , wo man die Nase reinhält. Kennst du bestimmt noch aus deiner Kinderzeit. Schüssel mit heißem Wasser und Transpulmin rein und Kopf drüber und Handtuch über Kopf. Ist natürlich mit so einem Würmchen etwas schwierig, das durchzuziehen. Der Inhalator von Soledum kostet ca. 15 Euro und ist aus Plastik. Da füllt man heißes Wasser rein und evtl. Kamille oder Soledumtropfen und dann hält man das dem Kleinen unter die Nase.

Schmerzzäpfchen würde ich nur geben, wenn wirklich nötig. Es gibt von Prospan Hustenzäpfchen, versuch mal die. Allerdings bekam meine Kleine davon immer Durchfall, aber dafür gibts ja Perenterol-Kapseln, die kann man öffnen und das Pulver direkt in den Mund geben (soll man zwar nicht, aber meine Kinderärztin hatte diese glorreiche Idee und es funktioniert ganz prima).

Es gibt übrigens auch von Nasivin Nasenspray für Säuglinge, die sind Prima. Bei Nasentropfen hatte ich bei meiner Tochter immer das Gefühl, das die nicht da ankommen, wo sie hinsollen. (Nasensauger?)

Gegen Husten hab ich folgende Medikamente immer in Anwendung. Prospan tagsüber zum abhusten und nachts Capval-Saft zum schlafen. Prospan bekommst du so zu kaufen. Capval ist ein Hustenstiller und muß leider verschrieben werden, obwohl er keinerlei Neben-, Wechselwirkungen hat und auch keine Gegenanzeigen. (Endlich mal ne positive Packungsbeilage) Lass dir bloß nicht den blöden Mucusolvan aufschreiben, das ist nur Dreck.

So muß wieder schaffen.

Meiner Tochter geht es prima, hoffen wir, dass es so bleibt.

Liebe Grüße
Murmel

Guten Morgen
danke für die Tips. Werde heute nochmal nach dem Inhalator fragen. Das Prospan hat gewirkt! Heute nacht hat er nicht gehustet und ist nur einmal aufgewacht, um zu uns ins Bett zu kommen. Ich hatte auch zwei nasse Tücher aufgehängt mit ein paar Tropfen von Babix, das hatte mir die Aopthekerin gegeben. Wirkt auch ganz gut. Capal soll mir die Kinderärztin nächste Woche verschreiben.
Geschniffelt hat der Kleine auch weniger und toi toi toi bleibt das auch so. Schön, daß deine Kleine auch fit ist (und auch keinen Scharlach vom Kindergarten bekommen hat)
@Pamela- das hab ich vielleicht falsch beschrieben- die Tabletten, die ich dem Kleinen gebe, sind die Luivac Tabletten (aktives Immunisierungsmittel, wirkt aber erst im 2. Durchlauf- man nimmt es 28 Tage, dann 28 Tage Pause und dann wieder 28 Tage Einnahme). Damit möchte meine Kinderärztin auch vermeiden, daß er noch mehr Antibiotika nehmen muß, weil die eben auf Dauer so schädlich sind. Ich werde den Kleinen auch später gegen Pneumokokken impfen lassen, das ist eine neuartige Imfpung gegen Infekte der Atemwege. Aber über die Impfung muß ich mich auch noch genauer informieren.
Hat das bei deiner Tochter mit der Spritze gut geklappt, denn mein Kleiner windet sich immer wie ein Aal. Ich kann es zwar jetzt besser und versuche das Ganze witzig zu gestalten. Aber innerlich blutet mir trotzdem das Herz. Auch deswegen, weil Kinder mit einem Jahr und drunter ja noch in ihrer oralen Phase sind, d.h. der Mund ist ja so wichtig und da einfach so eine Spritze reinzutun kommt mir immer wie eine ungeheure Grenzverletzung vor.
Jetzt muß ich los.
Einen sonnigen Gruß an euch!
Kalani

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9. April 2003 um 9:52
In Antwort auf omid_12083546

Guten Morgen
danke für die Tips. Werde heute nochmal nach dem Inhalator fragen. Das Prospan hat gewirkt! Heute nacht hat er nicht gehustet und ist nur einmal aufgewacht, um zu uns ins Bett zu kommen. Ich hatte auch zwei nasse Tücher aufgehängt mit ein paar Tropfen von Babix, das hatte mir die Aopthekerin gegeben. Wirkt auch ganz gut. Capal soll mir die Kinderärztin nächste Woche verschreiben.
Geschniffelt hat der Kleine auch weniger und toi toi toi bleibt das auch so. Schön, daß deine Kleine auch fit ist (und auch keinen Scharlach vom Kindergarten bekommen hat)
@Pamela- das hab ich vielleicht falsch beschrieben- die Tabletten, die ich dem Kleinen gebe, sind die Luivac Tabletten (aktives Immunisierungsmittel, wirkt aber erst im 2. Durchlauf- man nimmt es 28 Tage, dann 28 Tage Pause und dann wieder 28 Tage Einnahme). Damit möchte meine Kinderärztin auch vermeiden, daß er noch mehr Antibiotika nehmen muß, weil die eben auf Dauer so schädlich sind. Ich werde den Kleinen auch später gegen Pneumokokken impfen lassen, das ist eine neuartige Imfpung gegen Infekte der Atemwege. Aber über die Impfung muß ich mich auch noch genauer informieren.
Hat das bei deiner Tochter mit der Spritze gut geklappt, denn mein Kleiner windet sich immer wie ein Aal. Ich kann es zwar jetzt besser und versuche das Ganze witzig zu gestalten. Aber innerlich blutet mir trotzdem das Herz. Auch deswegen, weil Kinder mit einem Jahr und drunter ja noch in ihrer oralen Phase sind, d.h. der Mund ist ja so wichtig und da einfach so eine Spritze reinzutun kommt mir immer wie eine ungeheure Grenzverletzung vor.
Jetzt muß ich los.
Einen sonnigen Gruß an euch!
Kalani

Na siehst du
Hallo Kalani,

klingt als würde es aufwärts gehen mit deinem Kleinen.

Wie ist eigentlich zur Zeit das Wetter bei euch? Kannst du mit dem Zwerg spazieren gehn? Meiner Tochter hats immer geholfen, die Nase konnte sich immer etwas erholen.

Ja jetzt scheint der Scharlach erstmal verschwunden zu sein, aber wer weiß wielange? Der muß nur lange genug wüten, und meine Tochter steckt sich an. Letztesmal hatte er schon 3 Monate in der Kita gewütet und pünktlich wie jedesmal zu Weihnachten hatte sie Scharlach.

Weißt, wir bekommen sie schon groß. Irgendwann werden unsere Kinder nicht mehr so oft krank. Kopf hoch und durchhalten. Es wird besser. Mein Sohn ist seit Jahren nicht mehr wirklich krank geworden, der ist jetzt 9 Jahre und das letzte Mal hatte er eine Angina, bekam Penicillin, hatte kein Fieber und konnte nach 2 Tagen wieder die Schule besuchen.

@Pamela
Manchmal sind Breitbandantibiotika das einzige, was hilft. Ich bin auch nicht dafür immer gleich danach zu greifen. Aber hab mal ein Kind mit ständigen Mittelohrentzündungen, die aufgehen, sodaß im Trommelfell ein Loch ist. Dann muß man zu solchen Mitteln greifen. Inzwischen zieh ich es so lange, bis es nicht mehr geht und jedesmal beim Arzt wird von mir interveniert, wenn es heißt, da muß Antibiotika ran.
Weißt, meine Tochter hat 1x im Jahr dank Kita Scharlach. Ein Arzt, der da kein Penicillin oder Antibiotika verschreibt handelt fahrlässig, denn die Spätfolgen bei Nichtbehandlung sind Blindheit, Taubheit, Herzkrankheiten usw. Inzwischen schlägt Penicillin bei Scharlach bei meiner Tochter nicht mehr an, also was soll ich machen?
Manchmal hat man keine Wahl.

sonnige Grüße
von der Murmel

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10. April 2003 um 12:51
In Antwort auf hailey_12049151

Na siehst du
Hallo Kalani,

klingt als würde es aufwärts gehen mit deinem Kleinen.

Wie ist eigentlich zur Zeit das Wetter bei euch? Kannst du mit dem Zwerg spazieren gehn? Meiner Tochter hats immer geholfen, die Nase konnte sich immer etwas erholen.

Ja jetzt scheint der Scharlach erstmal verschwunden zu sein, aber wer weiß wielange? Der muß nur lange genug wüten, und meine Tochter steckt sich an. Letztesmal hatte er schon 3 Monate in der Kita gewütet und pünktlich wie jedesmal zu Weihnachten hatte sie Scharlach.

Weißt, wir bekommen sie schon groß. Irgendwann werden unsere Kinder nicht mehr so oft krank. Kopf hoch und durchhalten. Es wird besser. Mein Sohn ist seit Jahren nicht mehr wirklich krank geworden, der ist jetzt 9 Jahre und das letzte Mal hatte er eine Angina, bekam Penicillin, hatte kein Fieber und konnte nach 2 Tagen wieder die Schule besuchen.

@Pamela
Manchmal sind Breitbandantibiotika das einzige, was hilft. Ich bin auch nicht dafür immer gleich danach zu greifen. Aber hab mal ein Kind mit ständigen Mittelohrentzündungen, die aufgehen, sodaß im Trommelfell ein Loch ist. Dann muß man zu solchen Mitteln greifen. Inzwischen zieh ich es so lange, bis es nicht mehr geht und jedesmal beim Arzt wird von mir interveniert, wenn es heißt, da muß Antibiotika ran.
Weißt, meine Tochter hat 1x im Jahr dank Kita Scharlach. Ein Arzt, der da kein Penicillin oder Antibiotika verschreibt handelt fahrlässig, denn die Spätfolgen bei Nichtbehandlung sind Blindheit, Taubheit, Herzkrankheiten usw. Inzwischen schlägt Penicillin bei Scharlach bei meiner Tochter nicht mehr an, also was soll ich machen?
Manchmal hat man keine Wahl.

sonnige Grüße
von der Murmel

Aufwärts
guten morgen Murmel,
heute war ich beim HNO, der meinte von seiner Seite aus sei alles in Ordnung. Und das, obwohl der Kleine heute nacht wieder 38.5 Fieber hatte. Ich nehme an, es ist der rechte Zahn oben, der das Fieber verursacht hat. Der HNO wird ja schließlich keinen Mist erzählen?! Ich habe auf jeden Fall noch genügend Paracetamol Zäpfchen parat und heute hole ich den Soledum Inhalator ab (super Tip- danke!) und falls da nochmals ein Schnüpfchen auftaucht, wird der gleich weginhaliert. So. Und nächste Woche kommt ja noch der Bluttest und die Diskussion mit der Kinderärztin über die Pneumokokkenimpfung. (der HNO meinte, die sei auf jeden Fall gut, weil er eine Syphillis - und vor allem Tuberkulosewelle aus dem Osten auf Deutschland zurollen sieht, er ist selber Slawe, also ist diese Aussage nicht aufgrund von Vorurteilen entstanden, sondern aus Erfahrungen seiner tagtäglichen Praxis).
Ansonsten bin ich ganz aufgeregt wegen seinem Geburtstag morgen und der Feier am Samstag. Obwohl ich sonst kein Bäcker bin, bin ich mächtig am werkeln, damit hinterher ein schöner Tisch dasteht und die Gäste was Leckeres zu essen haben.
Liebe Grüße
Kalani

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10. April 2003 um 13:14
In Antwort auf omid_12083546

Aufwärts
guten morgen Murmel,
heute war ich beim HNO, der meinte von seiner Seite aus sei alles in Ordnung. Und das, obwohl der Kleine heute nacht wieder 38.5 Fieber hatte. Ich nehme an, es ist der rechte Zahn oben, der das Fieber verursacht hat. Der HNO wird ja schließlich keinen Mist erzählen?! Ich habe auf jeden Fall noch genügend Paracetamol Zäpfchen parat und heute hole ich den Soledum Inhalator ab (super Tip- danke!) und falls da nochmals ein Schnüpfchen auftaucht, wird der gleich weginhaliert. So. Und nächste Woche kommt ja noch der Bluttest und die Diskussion mit der Kinderärztin über die Pneumokokkenimpfung. (der HNO meinte, die sei auf jeden Fall gut, weil er eine Syphillis - und vor allem Tuberkulosewelle aus dem Osten auf Deutschland zurollen sieht, er ist selber Slawe, also ist diese Aussage nicht aufgrund von Vorurteilen entstanden, sondern aus Erfahrungen seiner tagtäglichen Praxis).
Ansonsten bin ich ganz aufgeregt wegen seinem Geburtstag morgen und der Feier am Samstag. Obwohl ich sonst kein Bäcker bin, bin ich mächtig am werkeln, damit hinterher ein schöner Tisch dasteht und die Gäste was Leckeres zu essen haben.
Liebe Grüße
Kalani

Grüße an die Bäckerin
Hallo Kalani,

na wenn der HNO einen Infekt im Hals und in den Ohren ausschließen kann, dann ist doch alles ok.

Ja die Zähne können einem ganz schön zu schaffen machen, war bei uns auch so, allerdings war Fieber nicht dabei.

Bei uns ist alles im grünen Bereich. Kinder gesund, was will man mehr und der Scharlach ist auch in der Kita weg, mal schauen wielange.

Viel Spaß beim Geburtstag

die Murmel

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