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Maßnahmen der Förderschule

10. März 2009 um 14:15 Letzte Antwort: 11. März 2009 um 21:51

Hallo,
ich stell mich kurz vor: bin 30, Mutter zweier KInder und hoffe hier auf ein paar Meinungen und Tips zum Thema Förderschule. Mine Sohn ist nun 10 Jahre alt, besucht seit knapp einem Jahr eine Förderschule für soziale und emotionale Förderung.

Das Problem:

Mein Sohn hat ADS, die Förderschule wußte von vornherein um seine Probleme. Durch den Schulwechsle habe ich mir eine bessere Schulsituation erhofft. Dem ist nicht so. Es ist alle noch viel schlimmer geworden.
Die Schule hat seit Anbeginn des Schuljahres einen verkürzten Stundenplan für meinen Sohn erstellt. Er hat 7 (!) Unterrichtsstunden, und 8 Stunden, in denen er in einem gesonderten Raum spielen geht.

Die Spielstunden findet er ja natürlich toll. Stört er den Unterricht, wird er ebenfalls in einen gesonderten Raum geschickt, in dem (laut meinem Sohn) Massagen und Kekse bekommt.

Ich schreibe das ganze leider etwas platt, es ist wirklich sehr viel, was mir dort merkwürdig vorkommt, darum alles ein wenig abgehackt.... sorry.

Der Stundenplan ist wirklich sehr sehr knapp. Alles was er verpasst, muss ja irgendwie nachgearbeitet werden. Die Lehrerin hat mir ein, zwei Mal den nachzuholenden Stoff notiert und dabei blieb es. Auf nachdrückliches Betsehen auf weitere Unterrichtstunden wird nicht eingegangen.

Nach dem er eine Englischstunde "dazu bekomen" hat, sich aber in dieser nicht korrekt verhalten hat, wurde ihm diese Stunde gleich wieder gestrichen.

Nun meine Frage:
Darf die Schule das? Darf sie einfach Unterrichtsstunden von heut auf morgen streichen?
Bzw. ihm den Unterricht über eine so lange Zeit vorenthalten?

Leider habe ich immer mehr das Gefühl, dass sich die Lehrer nicht mit den Vorfällen auseinandersetzen wollen und ihn darum immer gleich nach Hause schicken. Darf das sein?

Ich hoffe ihr könnt mikr helfen, oder vielleicht eine Adresse nennen, die in solchen Fragen (auch rechtlich) Bescheid weiß.

Gruß,
schafsmopp

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10. März 2009 um 14:55

Hallo
Ja, die Schule darf das; nennt sich Teilbeschulung.
Allerdings klingt das wirklich ein bisschen komisch. Ich muss mich mal outen, ich bin eine förderschullehrerin, allerdings an einer L-Schule. Ich kenne das auch, dass einige Schüler teilbeschult werden. Sie halten einen ganzen Schulvormittag nicht aus. Meist besteht die Teilbeschulung aus 20 Unterrichtsstunden, sprich vier Stunden täglich. Aber es gibt auch andere Fälle.
In deinem Fall würde ich auf ein Gespräch drängen. Was ich gar nicht nachvollziehen kann, sind diese acht stunden in einem anderen raum mit Keksen und Massagen? Aber oft nehmen Kinder das auch anders wahr. Lass es dir von Seiten der schule erklären. Also in unserer E-Abteilung arbeiten die Kollegen sehr eng mit den eltern zusammen, da gibt es regelmäßig Elterngespräche. Frag nach, lass es dir erklären. Vor allem, muss dein Sohn ja eine chance bekommen, also nach zu arbeiten. Ansonsten, rechtliche fragen kann man dir sicherlich in der zuständigen Landesschulbehörde beantworten. Aber ich wäre da vorsichtig und würde zunächst zumindest noch einmal das gespräch mit den Lehrern, und/oder der Schulleitung suchen.
LG
mutzurluecke

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10. März 2009 um 17:58

Hallo
Mein Sohn (12) hat HS und daher haben wir auch nur Probleme in der
Schule, in der Förderschule hatten sie nach 2jahre die schneutze voll von im
Und er Wurte in die behinderten schule eingeschult, da hat er auch nur teil Unterricht
Und wen er anfängt zu randalieren und so weiter, wird er nach Hausse geschickt
Oder er bekommt schul Ausschluss für ein bar tage. nun hat uns die Schule gesagt
Dass sie Lukas unter diesen Umstände nicht mehr underrichten können Quassie er hat schulausschlus
Bekommen. da er ja aber schulpflichtig ist schaltete sich das Jugendamt ein. und die schlugen ein
Psychiatrisches Internat vor wo Lukas hin kommen Solde (sie wollten ihn uns einfach wegnehmen)
Eine Therapeutin half uns, und macht eine Therapie und gibt Lukas Tabletten und regelte es das Lukas wieder in die Schule aufgenommen wurde. die Schule meinte sie geben Lukas noch mal eine
Chance . Alles im allem wenn eine Schule nicht will dann nehmen sie dir noch das Kind weg
Dass ist meine Erfahrung.
Und das Kind kann ja nichts dafür dass es hs hat oder ads.
Gruß Tom

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10. März 2009 um 19:28
In Antwort auf ona_12318112

Hallo
Ja, die Schule darf das; nennt sich Teilbeschulung.
Allerdings klingt das wirklich ein bisschen komisch. Ich muss mich mal outen, ich bin eine förderschullehrerin, allerdings an einer L-Schule. Ich kenne das auch, dass einige Schüler teilbeschult werden. Sie halten einen ganzen Schulvormittag nicht aus. Meist besteht die Teilbeschulung aus 20 Unterrichtsstunden, sprich vier Stunden täglich. Aber es gibt auch andere Fälle.
In deinem Fall würde ich auf ein Gespräch drängen. Was ich gar nicht nachvollziehen kann, sind diese acht stunden in einem anderen raum mit Keksen und Massagen? Aber oft nehmen Kinder das auch anders wahr. Lass es dir von Seiten der schule erklären. Also in unserer E-Abteilung arbeiten die Kollegen sehr eng mit den eltern zusammen, da gibt es regelmäßig Elterngespräche. Frag nach, lass es dir erklären. Vor allem, muss dein Sohn ja eine chance bekommen, also nach zu arbeiten. Ansonsten, rechtliche fragen kann man dir sicherlich in der zuständigen Landesschulbehörde beantworten. Aber ich wäre da vorsichtig und würde zunächst zumindest noch einmal das gespräch mit den Lehrern, und/oder der Schulleitung suchen.
LG
mutzurluecke

Förderschule
Anfangs fanden sehr viele Gespräche statt. Ich habe einer Teilbeschulung ja auch zugestimmt, unter der Vorraussetzung, die Stunden aufzustocken, wenn es besser läuft. Das ist nicht geschehen, weil er zum Beispiel in Streitereien mit Klassenkameraden verwickelt war oder den Unterricht gestört hat. Mein Sohn wäre ja nicht auf der besonderen Schule, wenn er sich immer vernünftig verhalten könnte. Auf der anderen Schule konnte er rund 6 Stunden "durchhalten". Nun, ein knappes Jahr später ist er nicht mehr in der Lage, einen Schultag mit zu machen? Trotz erheblich kleinerer Klassen und teilweise Doppelbesetzung?

Die Lehrerin konnte mir nicht, was in diesen Stunden (Massage und Kekse) tatsächlich geschieht.
Allerdings ist das, was mein Sohn erzählt, nicht so abwegig. Die Englischlehrerin rief mich an und meinte, ihn vielleicht mit Bonbons "locken" zu können. Ich finde das sehr komisch. Das habe ich auch gesagt. Prompt warf man mir Kritik an der Arbeit der Lehrer vor und die Zusammenarbeit würde jja zusehens abebben.

Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Ganz und gar nicht. Aber trotzallem kann man ihn nicht für alles und jeden Vorfall nach Hause schicken. Ich bin eher der Meinung, dass es mehr bringen würde, wenn ich nicht immer dazwischen geschaltet werden würde (Sohn bei abholen etc.) Ich will mich nicht um die Verantwortung drücken, aber was lernt er dabei? Bei Problemen weggeschickt zu werden? Und Mutti holt mich ab, wenn ich Mist mache?

Sehe ich das falsch?

schafsmopp

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11. März 2009 um 21:51


mein sohn hat HS und du spottest ihn aus, nur weil er behindert ist .

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