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Mann mit 3 Kinder-wie schaffe ich das?

25. November 2009 um 18:06 Letzte Antwort: 23. Februar 2010 um 11:30

Hallo zusammen,

ich habe jetzt mehrer Beiträge über das Thema "Patchwork" gelesen und mich einfach mal angemeldet, um mal was loszulassen

Ich bin 27 Jahre alt und habe vor einem halben Jahr meinen jetzigen Partner (41 Jahre) kennengelernt. Er hat schon ein großes Päckchen hinter sich. 2 Scheidungen und 3 Kinder. Ich hingegen habe nur eine langjährige Beziehung vorne drangehabt, ohne Scheidung, ohne Kinder.
Dementsprechend wurde ich auch gefühlsmäßig und nervenmäßig überstrapaziert, als ich die Kinder dann kennenlernte.
Er ist ein wunderbarer Mann und die 2. Ehe hätte es, wenn die kleine Tochter nicht durch ein Unfall gekommen wäre, sehr wahrscheinlich nicht gegeben. Versucht-gescheitert.

Die Kinder aus 1. Ehe sind 15 und 17. Aus 2. Ehe 6 Jahre. Die 15 jährige lebt bei ihrem Papa, die 17 jährige bei ihrer Mama (kommt selten) und die 6 jährige ist alle 2 Wochen bei ihm.
Ich habe die Kinder sehr schnell kennengelernt und dachte anfangs, das es klappen könnte. Ich mag sie und sie mich, die Kleine hat mich gut akzeptiert und ist auch sehr froh, wenn ich da bin (wir wohnen getrennt) und sie ins Bett bringe, mit ihr spiele, schmuse...wir haben auch schon feste Rituale zusammen für s Bett gehen oder frühstücken, wo ich miteingebunden bin.
Manchmal habe ich das Gefühl, alles ging zu schnell, aber wir waren uns beidel sicher, das wir es versuchen wollen, sonst hätte er die Kinder nicht "ins Spiel" gebracht.
Besonders die Kleine habe ich sehr in mein Herz geschlossen und ich opfere sehr viel Zeit in dieser Familie.
Doch die negativen Gefühlen lassen mich nicht los.

Die 15 jährige ist in der Pubertät und unerträglich im Moment. Manchmal habe ich das Gefühl, sie wäre froh, ich wäre nicht da. Sie spricht aber auch mit ihrem Vater nicht darüber und ich mag sie, jedoch fällt es mir schwer einen Draht zu finden. Ich will ihr Vertrauen gewinnen, aber ohne mich aufzudrängen. Das was kommt ist gut und wenn nichts kommt, bin ich oft frustiert und halte mich dann sehr zurück. Die
Kkleine ist auch sehr schwierig. Sie verkraftet die Scheidung (ist noch sehr frisch her) nicht und dann die Schule jetzt und auch wenn ich ihr vielleicht gut tue, die neue Partnerin von Papa...das alles ist zuviel für diese kleine Seele und dadurch ist sie sehr aggressiv und frech. Ich muss mir oft Gemeinheiten anhören von ihr, weil sie ihrer innere Wut dann rauslässt, aber sie ist auch im Moment zu ihrer Mutter genauso wie zum Vater..Ich bin dann oft soweit, das ich nach Hause fahre und erst mal tiiief Luft holen muss oder ja, auch mal weinen, weil ich das Gefühl habe, diesem Druck nicht gewachsen zu sein. Mein Freund steht sehr hinter mir, versucht viel von mir wegzuhalten und sagt immer, das ich mir nicht soviel Verantwortung aufbraten soll. Alles braucht Zeit.

Anfangs war ich sogar richtig eifersüchtig auf die kleine Maus, weil ich sah, wie wundervoll mein Partner mit ihr umgeht. Genauso wie ich es von meinem Papa gewünscht habe. Das ist doch bescheuert? Ich bin eigentlich ja total glücklich zu sehen, wie er zu den Kinder ist, denn ich will ja einen liebevollen Familienvater als Freund. Manchmal habe ich das Gefühl in Konkurrenz mit der mittleren zu stehen und weiß noch nicht einmal warum.
Wenn er viel Zeit mit irh verbringt oder alles tut, damit es ihr gut geht, bin ich eifersüchtig. Dabei möchte ich ja, das es ihr gut geht, es geht dann auch nicht um sie, sondern um mich. Habe dann das Gefühl, das seine Kinder ihm wichter sind, als ich.
Mich stören sehr viele Sachen und manchmal habe ich das Gefühl, egal wie sehr sich mein Partner anstrengt, das es mir gut geht und mich eingliedert, das es einfach "Familien-macken" gibt, an die ich mich gewöhne muss und sie nicht an meine.

Zudem mache ich mir große Gedanken, wie das in Zukunft alles weiter gehen soll. Wir haben beide schon gefühlsmäßig viel investiert für diese kurze Zeit, aber ich denke immer, haut das finanziell hin, Kinder machen ständig Sorgen und kann ich das schaffen, obwohl es nicht meine eigenen sind? Wieviel Toleranz kann man mitbringen?
Toleranz, das die Ex immer aktuell ist wegen der Kinder, Toleranz, das er ein Leben schon hatte, das ich noch haben will....

Wir leben in ständiger Organisation. Er fährt von A nach B und von B wieder nach A. Ist bei dem einen Kind alles i.O. fehlt dem anderen was. Ich als Partnerin komme da oft kurz, weil ich muss ja Veständnis haben, ich bin ja die Erwachsene....
Ich stehe ganz hinter der Aussage: Kinder brauchen liebe und kommen an 1. Stelle, doch manchmal reicht diese Toleranz nicht, da schaue ich auf mich und sage:
Mir geht es scheiße, ich kann die Kleine jetzt nicht in den Arm nehmen, sie geht mir auf den Geist, wäre sie nur bei ihrer Mutter, wäre sie doch erst gar nicht.....dann wäre alles einfacher?
Ich weiß, das hört sich richtig schlimm an, aber manchmal kommt so ein Gedanken hoch.
Ein Punkt der mich auch sehr belastet sind diese Meinungen von Freunden und Eltern..es sollte mir egal sein, aber ich spüre wie skeptisch alle mir gegenüber sind und meine Eltern haben ein klarer Haltung: Zu alt, Kinder, wie kannst du Dir das auflasten...Das tut manchmal weh.
ich tue mir sehr schwer mit allem und dabei wünschte ich mir so sehr, das es funktioniert.

Ich würde mich freuen, Gedanken und Erfahrungen von anderen zu hören.

Gibt es denn auch gute, positive Erfahrungen..?
vielen Dank im vorraus!

Mehr lesen

26. November 2009 um 18:21

Hallo
Ja, da hat Dein Freund recht. Du solltest Dir nicht so viel Verantwortung aufbraten.
Es ist besser alles mit ein wenig Distanz anzugehen.
Es ist schön dass Du so ein gutes Verhältnis zur kleinen hast. Aber da muss man auch differenzieren.

Dieses Mädchen hat im Moment ein massives Problem. Es ist mitten in der Scheidungszeit der Eltern die noch sehr frisch ist. Das hat wie Du ja weißt nichts mit Dir zu tun und daher solltest Du das auch nicht voll auf Dich prallen lassen, indem Du das Verhältnis so eng gestaltest. In erster Linie ist es das Problem der Eltern und nicht Deines.

Es ist nämlich als Partnerin auch einfach sehr schwer.
Dieses Kind ist schon für die eigenen Eltern momentan eine Belastung, dadurch dass sie schwierig ist.
Als Eltern hat man jedoch mehr Einflussmöglichkeiten und kann auch das was man durch den engen Kontakt auch schlucken muss abbauen, indem man auch mal seinen Frust rauslässt.
Mein Sohn wird nun auch mit seinen 15 Monaten schwieriger und ich kann auch mal hier laut werden oder ihn barsch zurecht weisen wenn es mir hier zu bunt wird.
Bei einem Kind das nicht meines ist, ist das nicht so einfach möglich und das muss man wohl mehr schlucken als einem gut tut, wenn man zu nah da dran geht.
Deshalb wohl auch dann Dein Aufatmen in der eigenen Wohnung, die für Dich Gott sei Dank noch als Fluchtmöglichkeit zur Verfügung steht.

Es stimmt auch wenn er sagt dass alles seine Zeit braucht. Daher sollte man erst mal nichts erzwingen und den großen Sturm der Scheidungszeit davon ziehen lassen.

Es ist aber schon einmal positiv dass Du hier die Möglichkeit hast Dich überhaupt einbringen zu können und ein Verhältnis aufbauen zu können. Scheinbar fördert Dein Freund das auch und das ist schon mal sehr gut.
Denn nichts ist schlimmer als ausgesondert zu werden und nicht dazu gehören zu dürfen, sobald die Kinder da sind.

Ja, wenn man selbst nicht so einen liebevollen Vater hatte, ist es oft schwer mitanzusehen, wie liebevoll der eigene Partner zu seinen töchtern ist. Hier ist es auch noch so dass es alles Töchter sind, so dass sie auch vom Geschlecht her einfach eine direkte Konkurrenz darstellen.
Klar ist da eifersucht da. Es sind ja nicht Deine Kinder. Es ist einfach was anderes wenn der Partner sich um die gemeinsamen Kinder so innig kümmert, statt um die Kinder die aus einer anderen Familie, Beziehung und von einer anderen Frau stammen.
Aber überhaupt ist es ein komisches Gefühl finde ich, dabei anwesend zu sein, wenn ein Vater liebevoll zu seinen Kindern ist. Das geht mir sogar bei meinem eigenen Kind so.
Ich weiß dann gar nicht wohin ich schauen soll, da ich die Einheit ja nicht stören will und auch nicht will dass er sich durch mich beobachtet fühlt etc.
Es ist einfach schon was sehr exklusives in dem Moment, was zwischen diesen beiden Menschen ist und man einfach außen vor ist. Wenn es nicht das eigene Kind ist, ist das Gefühl sicher umso stärker.

Ich kann hier wirklich auch nur sagen was Deine Eltern sagen. Da hast Du Dir einfach was aufgehalst, was sehr sehr viel einseitige Stärke und Toleranz erfordert, ohne dass Du ebensoviel erwarten darfst. Und dann noch drei Kinder von zwei Frauen. Da ist das hin und her noch größer.
Weiß auch nicht was ich dazu sagen soll außer dass es schwer werden wird.

Und Kinder müssen nicht an erster Stelle stehen. In unserer Familie stehen auch nicht die Kinder an erster Stelle, sondern der Partner ist gleichrangig. Wieso sollen die Kinder einer anderen Frau dann bei Euch immer an erster Stelle stehen. Das hab ich noch nie verstanden.
Auch wenn wir erwachsen sind, haben wir unsere Bedürfnisse und müssen nicht immer hintenan stehen.
In unserer Familie stehen wir als Erwachsene auch nicht immer hintenan, sondern die Bedürfnisse aller Mitglieder müssen miteinander koordiniert werden.

Kinder müssen ja auch lernen, dass sie nicht immer im Mittelpunkt stehen können, sondern auch lernen müssen dass sie mal hintenan stehen müssen, Geduld haben müssen und Vernunft aufbringen müssen. Das gehört ja zur Erziehung dazu, dass sie nicht immer und ständig ihren Willen haben können.
Dazu gehört auch Respekt vor Erwachsenen und sich auch mal zurück nehmen zu können.
Ich habe vor meinem Kind diese Eigenschaften auch mitzugeben, so wie es auch Selbstbewusstsein etc. erlernen soll.
Ich hab aber das Gefühl dass diese Eigenschaften in solchen Konstellationen in denen die Eltern auseinander sind oftmals zu kurz kommen, weil die Kinder in der Zeit in der sie beim Vater sind, an allererster Stelle stehen und ihre Bedürfnisse vor denen aller anderen gehen. Zumindest wollen die Väter dass die Kinder dieses Gefühl haben sollen und das ist ein Dilemma wie ich finde.

Mit positiven Erfahrungen kann ich persönlich leider nicht dienen, da ich in der Hinsicht einfach schon zuviel Mist erlebt habe. Kannste auch mal in meinem eigenen Thread nachlesen. Mein Partner hat einen 4jährigen aus erster Ehe und wir haben einen gemeinsamen 15 Monate alten Sohn, der zweite ist unterwegs.
Mein Ex hatte zwei Kinder von zwei Frauen an zwei Orten und da war es noch schlimmer.

Ich wünsche Euch viel Glück und dass alles doch noch gut wird.

LG

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27. November 2009 um 12:08
In Antwort auf an0N_1296141299z

Hallo
Ja, da hat Dein Freund recht. Du solltest Dir nicht so viel Verantwortung aufbraten.
Es ist besser alles mit ein wenig Distanz anzugehen.
Es ist schön dass Du so ein gutes Verhältnis zur kleinen hast. Aber da muss man auch differenzieren.

Dieses Mädchen hat im Moment ein massives Problem. Es ist mitten in der Scheidungszeit der Eltern die noch sehr frisch ist. Das hat wie Du ja weißt nichts mit Dir zu tun und daher solltest Du das auch nicht voll auf Dich prallen lassen, indem Du das Verhältnis so eng gestaltest. In erster Linie ist es das Problem der Eltern und nicht Deines.

Es ist nämlich als Partnerin auch einfach sehr schwer.
Dieses Kind ist schon für die eigenen Eltern momentan eine Belastung, dadurch dass sie schwierig ist.
Als Eltern hat man jedoch mehr Einflussmöglichkeiten und kann auch das was man durch den engen Kontakt auch schlucken muss abbauen, indem man auch mal seinen Frust rauslässt.
Mein Sohn wird nun auch mit seinen 15 Monaten schwieriger und ich kann auch mal hier laut werden oder ihn barsch zurecht weisen wenn es mir hier zu bunt wird.
Bei einem Kind das nicht meines ist, ist das nicht so einfach möglich und das muss man wohl mehr schlucken als einem gut tut, wenn man zu nah da dran geht.
Deshalb wohl auch dann Dein Aufatmen in der eigenen Wohnung, die für Dich Gott sei Dank noch als Fluchtmöglichkeit zur Verfügung steht.

Es stimmt auch wenn er sagt dass alles seine Zeit braucht. Daher sollte man erst mal nichts erzwingen und den großen Sturm der Scheidungszeit davon ziehen lassen.

Es ist aber schon einmal positiv dass Du hier die Möglichkeit hast Dich überhaupt einbringen zu können und ein Verhältnis aufbauen zu können. Scheinbar fördert Dein Freund das auch und das ist schon mal sehr gut.
Denn nichts ist schlimmer als ausgesondert zu werden und nicht dazu gehören zu dürfen, sobald die Kinder da sind.

Ja, wenn man selbst nicht so einen liebevollen Vater hatte, ist es oft schwer mitanzusehen, wie liebevoll der eigene Partner zu seinen töchtern ist. Hier ist es auch noch so dass es alles Töchter sind, so dass sie auch vom Geschlecht her einfach eine direkte Konkurrenz darstellen.
Klar ist da eifersucht da. Es sind ja nicht Deine Kinder. Es ist einfach was anderes wenn der Partner sich um die gemeinsamen Kinder so innig kümmert, statt um die Kinder die aus einer anderen Familie, Beziehung und von einer anderen Frau stammen.
Aber überhaupt ist es ein komisches Gefühl finde ich, dabei anwesend zu sein, wenn ein Vater liebevoll zu seinen Kindern ist. Das geht mir sogar bei meinem eigenen Kind so.
Ich weiß dann gar nicht wohin ich schauen soll, da ich die Einheit ja nicht stören will und auch nicht will dass er sich durch mich beobachtet fühlt etc.
Es ist einfach schon was sehr exklusives in dem Moment, was zwischen diesen beiden Menschen ist und man einfach außen vor ist. Wenn es nicht das eigene Kind ist, ist das Gefühl sicher umso stärker.

Ich kann hier wirklich auch nur sagen was Deine Eltern sagen. Da hast Du Dir einfach was aufgehalst, was sehr sehr viel einseitige Stärke und Toleranz erfordert, ohne dass Du ebensoviel erwarten darfst. Und dann noch drei Kinder von zwei Frauen. Da ist das hin und her noch größer.
Weiß auch nicht was ich dazu sagen soll außer dass es schwer werden wird.

Und Kinder müssen nicht an erster Stelle stehen. In unserer Familie stehen auch nicht die Kinder an erster Stelle, sondern der Partner ist gleichrangig. Wieso sollen die Kinder einer anderen Frau dann bei Euch immer an erster Stelle stehen. Das hab ich noch nie verstanden.
Auch wenn wir erwachsen sind, haben wir unsere Bedürfnisse und müssen nicht immer hintenan stehen.
In unserer Familie stehen wir als Erwachsene auch nicht immer hintenan, sondern die Bedürfnisse aller Mitglieder müssen miteinander koordiniert werden.

Kinder müssen ja auch lernen, dass sie nicht immer im Mittelpunkt stehen können, sondern auch lernen müssen dass sie mal hintenan stehen müssen, Geduld haben müssen und Vernunft aufbringen müssen. Das gehört ja zur Erziehung dazu, dass sie nicht immer und ständig ihren Willen haben können.
Dazu gehört auch Respekt vor Erwachsenen und sich auch mal zurück nehmen zu können.
Ich habe vor meinem Kind diese Eigenschaften auch mitzugeben, so wie es auch Selbstbewusstsein etc. erlernen soll.
Ich hab aber das Gefühl dass diese Eigenschaften in solchen Konstellationen in denen die Eltern auseinander sind oftmals zu kurz kommen, weil die Kinder in der Zeit in der sie beim Vater sind, an allererster Stelle stehen und ihre Bedürfnisse vor denen aller anderen gehen. Zumindest wollen die Väter dass die Kinder dieses Gefühl haben sollen und das ist ein Dilemma wie ich finde.

Mit positiven Erfahrungen kann ich persönlich leider nicht dienen, da ich in der Hinsicht einfach schon zuviel Mist erlebt habe. Kannste auch mal in meinem eigenen Thread nachlesen. Mein Partner hat einen 4jährigen aus erster Ehe und wir haben einen gemeinsamen 15 Monate alten Sohn, der zweite ist unterwegs.
Mein Ex hatte zwei Kinder von zwei Frauen an zwei Orten und da war es noch schlimmer.

Ich wünsche Euch viel Glück und dass alles doch noch gut wird.

LG

Da hast Du recht!
Hallo!

Danke für dein statement! Habe deinen Beitrag im Forum gelesen und der hat mich sehr berührt...

Ja, es ist nicht leicht. Gestern Abend ist mir der Kragen geplatzt und wir haben einen riesen Krach angefangen.
Was ist passiert..?! Nun, mein Freund arbeitet jeden Tag 10 bis 12 Stunden, ist viel am rumgurken wegen der Kids und da ist ja noch die Mittlere, die bei ihm lebt. Sie ist zwar schon sehr eigenständig (muss sie ja auch) jedoch macht sie das, was ein Teenager halt so macht. Nämlich oft nix. Überall steht was rum, Sachen werden nciht weggeräumt oder gespült, den Mülleimer im Bad hat sie noch nie geleert und nicht nur ich habe meine Periode! und er will alles halt regeln, das geht aber bei diesem Pensum an Arbeit nicht immer so, wie man sich das vorstellt...

Da gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder mach ich es, dann heißt es immer: Kaum bist Du hier, wirbelst du nur rum und meckerst etc oder ich mache es nicht und muss ihm dauernd sagen: Schatz, die Wäsche, putzen könntest du ja mal, bla bla bla...und ratet mal, was dann passiert?

Eigentlich müsstet es mir ja egal sein, weil ich ja ne eigene Wohnung habe, aber da kommt ja der Knackpunkt: Wegen der Kinder sind wir meistens wo? Ja klar, bei ihm und ich möchte mich da auch wohlfühlen. Das ich ein Haushalt nicht so gestalten kann, als wäre ich alleine ist mir auch klar, aber darum geht es ja gar nicht. Ich kann die Spielsachen der Kleinen liegen lassen, ich kann das Geschirr nicht spülen. Dann guck ich halt mal weg, aber wisst Ihr, irgendwie mach ich es oder es bleibt oft liegen und ich bin dann dir Nörgelnde, die offensichtlich kein Verständnis für das alles hat und alles viel zu eng und negativ sieht.
Wenn ich da bin und mal Wäsche mache, achte ich drauf, nicht immer den Trockner anzuschmeißen, wegen Strom z.B. was macht die Tochter? Hab erlebt, das sie für einer Weste den Trockner anschmeißt, weil sie abends zu faul war, das Ding noch aufzuhängen oder über die Heizung danach kurz zu knallen. Ich spreche das bei ihm an. Manchmal ist er streng und oft viel zu weich, lässt viel durchgehen, weil sie so viel miterlebt hat und es ihr auch nicht so gut geht. Das schlechte Gewissen von ihm kommt da hoch. Er will seinen Kinder alles geben, gerade weil sie es so schwer haben/hatten.

Ich weiß worauf das hinausläuft. Ich habe nciht einen so stressigen Job wie er. Bin oft fürher zu Hause. WEnn wir zusammen wohnen, weiß ich, das ich automatisch alles übernehmen muss und ich habe den Eindruck, das es manchmal als selbstverständlich angesehen wird. Jetzt schon. Er sagt mir ja immer, das er mir sehr dankbar ist, das ich so viel helfe usw. aber ich denke, das er denkt, dass das alles ja ziemlich easy ist ,weil er hat ja viel mehr am Hals. Aber er kennt das Gefühl nicht dabeigekommen zu sein und alles akzeptieren zu müssen und für alles Verständnis haben müssen, weil er ja soviel am Hals hat. Hat er ja auch, aber oft frage ich mich: Und ich?
Ich fresse nichts in mich rein, sondern bin oft sehr offen und sage was ich denke. Dummerweise kann ich launisch sein und lauter als es sein soll gegenüber ihm.

Das hat viel mit der Beziehung zu Männern zu tun, da meines von meinem Vater sehr "gestört" war. War lange in Therapie und habe viel viel über mich und meine Kindheit rausbekommen und arbeite dran. Manchmal habe ich das Gefühl, er braucht eine Frau, die mehr den Überblick hat und alles gelassen nimmt. Oder wäre die auch an einem Punkt wo sie Ammok läuft?


...ach, das musste jetzt mal raus. Mal sehen wie es weitergeht....

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28. November 2009 um 12:31
In Antwort auf katina_11986284

Da hast Du recht!
Hallo!

Danke für dein statement! Habe deinen Beitrag im Forum gelesen und der hat mich sehr berührt...

Ja, es ist nicht leicht. Gestern Abend ist mir der Kragen geplatzt und wir haben einen riesen Krach angefangen.
Was ist passiert..?! Nun, mein Freund arbeitet jeden Tag 10 bis 12 Stunden, ist viel am rumgurken wegen der Kids und da ist ja noch die Mittlere, die bei ihm lebt. Sie ist zwar schon sehr eigenständig (muss sie ja auch) jedoch macht sie das, was ein Teenager halt so macht. Nämlich oft nix. Überall steht was rum, Sachen werden nciht weggeräumt oder gespült, den Mülleimer im Bad hat sie noch nie geleert und nicht nur ich habe meine Periode! und er will alles halt regeln, das geht aber bei diesem Pensum an Arbeit nicht immer so, wie man sich das vorstellt...

Da gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder mach ich es, dann heißt es immer: Kaum bist Du hier, wirbelst du nur rum und meckerst etc oder ich mache es nicht und muss ihm dauernd sagen: Schatz, die Wäsche, putzen könntest du ja mal, bla bla bla...und ratet mal, was dann passiert?

Eigentlich müsstet es mir ja egal sein, weil ich ja ne eigene Wohnung habe, aber da kommt ja der Knackpunkt: Wegen der Kinder sind wir meistens wo? Ja klar, bei ihm und ich möchte mich da auch wohlfühlen. Das ich ein Haushalt nicht so gestalten kann, als wäre ich alleine ist mir auch klar, aber darum geht es ja gar nicht. Ich kann die Spielsachen der Kleinen liegen lassen, ich kann das Geschirr nicht spülen. Dann guck ich halt mal weg, aber wisst Ihr, irgendwie mach ich es oder es bleibt oft liegen und ich bin dann dir Nörgelnde, die offensichtlich kein Verständnis für das alles hat und alles viel zu eng und negativ sieht.
Wenn ich da bin und mal Wäsche mache, achte ich drauf, nicht immer den Trockner anzuschmeißen, wegen Strom z.B. was macht die Tochter? Hab erlebt, das sie für einer Weste den Trockner anschmeißt, weil sie abends zu faul war, das Ding noch aufzuhängen oder über die Heizung danach kurz zu knallen. Ich spreche das bei ihm an. Manchmal ist er streng und oft viel zu weich, lässt viel durchgehen, weil sie so viel miterlebt hat und es ihr auch nicht so gut geht. Das schlechte Gewissen von ihm kommt da hoch. Er will seinen Kinder alles geben, gerade weil sie es so schwer haben/hatten.

Ich weiß worauf das hinausläuft. Ich habe nciht einen so stressigen Job wie er. Bin oft fürher zu Hause. WEnn wir zusammen wohnen, weiß ich, das ich automatisch alles übernehmen muss und ich habe den Eindruck, das es manchmal als selbstverständlich angesehen wird. Jetzt schon. Er sagt mir ja immer, das er mir sehr dankbar ist, das ich so viel helfe usw. aber ich denke, das er denkt, dass das alles ja ziemlich easy ist ,weil er hat ja viel mehr am Hals. Aber er kennt das Gefühl nicht dabeigekommen zu sein und alles akzeptieren zu müssen und für alles Verständnis haben müssen, weil er ja soviel am Hals hat. Hat er ja auch, aber oft frage ich mich: Und ich?
Ich fresse nichts in mich rein, sondern bin oft sehr offen und sage was ich denke. Dummerweise kann ich launisch sein und lauter als es sein soll gegenüber ihm.

Das hat viel mit der Beziehung zu Männern zu tun, da meines von meinem Vater sehr "gestört" war. War lange in Therapie und habe viel viel über mich und meine Kindheit rausbekommen und arbeite dran. Manchmal habe ich das Gefühl, er braucht eine Frau, die mehr den Überblick hat und alles gelassen nimmt. Oder wäre die auch an einem Punkt wo sie Ammok läuft?


...ach, das musste jetzt mal raus. Mal sehen wie es weitergeht....

Hallo
Also beim ersten lesen, hatte ich sofort den Eindruck dass hier etwas fehlt und es deshalb nicht gut läuft:
Nämlich klare Verhältnisse.

Die sollten auf jeden Fall geschaffen werden. Sonst macht man da wo es fehl am Platz ist zuviel und woanders zuwenig etc.

Das weißt Du ja eh schon selbst, aber dennoch betone ich es noch einmal: Du hast ja Deine eigene Wohnung.
Und im Grunde bist Du Gast im Haushalt eines alleinerziehenden Mannes mit seiner Tochter. Es ist ihr Revier und dort können sie eigene Maßstäbe an den Tag legen.
Im übrigen sind die Probleme die Du mit dem Teenie- Mädchen hast sowieso Probleme die viele Mütter mit ihren Teenie-Kindern haben. Eigentlich ganz normal. Nur hattest Du nicht Gelegenheit da hinein zu wachsen und hast auch wenig Einflussmöglichkeit weil Du nicht die Mutter bist.

Die Arbeit die Du dort tust wird Dir nie gedankt werden. Daher solltest Du Dir wirklich gut überlegen wohin Du Deine Energien investierst.
Ich denke bei diesem Mann und seinen beruflichen und familiären Anforderungen wäre es richtiger bei sich zu bleiben, statt sich voll in die Problematik einzuklinken und sich umsonst zu verausgaben.

Du musst nicht die meiste Zeit bei ihm verbringen nur weil die Kinder dort sind. Solange Du noch Deine eigene Wohnung hast und auch sicher nicht zufälligen Gründen auch daran fest hälst, solltest Du Dir auch Dein eigenes Leben bewahren. sonst fährst Du zweigleisig und machst keins von beidem richtig. Weder lebst Du gesund allein, noch gesund mit einer Familie.
Also solange Du die Wohnung hast, würde ich an Deiner Stelle mich mehr auf mich und mein Leben besinnen, meinen eigenen Freundeskreis pfelgen, alleine was unternehmen, Sport treiben oder was auch immer.

Wenn Du Dich dafür entscheidest richtig mit ihm zusammen leben zu wollen, dann sieht es schon anders aus. Aber auch da solltest Du Dich nicht verausgaben, sondern bei Dir bleiben.

Immerhin ist die Tochter ja fast erwachsen und man kann sie nicht mehr gängeln wie ein kleines Kind. Das würde nur Ärger geben, zumal Du eben nicht die Mutter bist.
Ich habe eine Freundin mit einer 16jährigen Tochter. Weil die nix macht, macht sie eben ALLES im Haushalt, weil sie es als die Hausfrau des Hauses auch als ihre Pflicht ansieht. Das ist ihre Lösung. Sie meint, dass wenn die Tochter dann irgendwann alleine lebt, sie es dann wohl erst selbst lernen muss.

Man muss das auch so sehen. Dieses Mädchen scheint ja nicht umsonst beim Vater zu leben. Sie scheint wohl massive Probleme mit der Mutter zu haben. Also lebt sie in einem Männerhaushalt und ist nun auch die letzten Jahre so geprägt worden. So ein Haushalt ist auch schon mal lax geführt und der Mann damit überfordert dem Mädchen alles beizubringen oder sie in alles einzubinden.
Eigentlich sind daher da die Strukturen daher verlottert.
Und dann kommst Du da hinein. Akkurat und mit guten Maßstäben. Da prallen Welten aufeinander.
Ich glaube Du kannst da nicht mehr viel umbiegen, erst recht nicht wenn Du nur halb da wohnst und es nun mal immer noch ein Männerhaushalt ist, der nun halt etwas weibliche Unterstützung erfährt durch Dich.

Das ist so mein Eindruck.

LG

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29. November 2009 um 22:19
In Antwort auf an0N_1296141299z

Hallo
Also beim ersten lesen, hatte ich sofort den Eindruck dass hier etwas fehlt und es deshalb nicht gut läuft:
Nämlich klare Verhältnisse.

Die sollten auf jeden Fall geschaffen werden. Sonst macht man da wo es fehl am Platz ist zuviel und woanders zuwenig etc.

Das weißt Du ja eh schon selbst, aber dennoch betone ich es noch einmal: Du hast ja Deine eigene Wohnung.
Und im Grunde bist Du Gast im Haushalt eines alleinerziehenden Mannes mit seiner Tochter. Es ist ihr Revier und dort können sie eigene Maßstäbe an den Tag legen.
Im übrigen sind die Probleme die Du mit dem Teenie- Mädchen hast sowieso Probleme die viele Mütter mit ihren Teenie-Kindern haben. Eigentlich ganz normal. Nur hattest Du nicht Gelegenheit da hinein zu wachsen und hast auch wenig Einflussmöglichkeit weil Du nicht die Mutter bist.

Die Arbeit die Du dort tust wird Dir nie gedankt werden. Daher solltest Du Dir wirklich gut überlegen wohin Du Deine Energien investierst.
Ich denke bei diesem Mann und seinen beruflichen und familiären Anforderungen wäre es richtiger bei sich zu bleiben, statt sich voll in die Problematik einzuklinken und sich umsonst zu verausgaben.

Du musst nicht die meiste Zeit bei ihm verbringen nur weil die Kinder dort sind. Solange Du noch Deine eigene Wohnung hast und auch sicher nicht zufälligen Gründen auch daran fest hälst, solltest Du Dir auch Dein eigenes Leben bewahren. sonst fährst Du zweigleisig und machst keins von beidem richtig. Weder lebst Du gesund allein, noch gesund mit einer Familie.
Also solange Du die Wohnung hast, würde ich an Deiner Stelle mich mehr auf mich und mein Leben besinnen, meinen eigenen Freundeskreis pfelgen, alleine was unternehmen, Sport treiben oder was auch immer.

Wenn Du Dich dafür entscheidest richtig mit ihm zusammen leben zu wollen, dann sieht es schon anders aus. Aber auch da solltest Du Dich nicht verausgaben, sondern bei Dir bleiben.

Immerhin ist die Tochter ja fast erwachsen und man kann sie nicht mehr gängeln wie ein kleines Kind. Das würde nur Ärger geben, zumal Du eben nicht die Mutter bist.
Ich habe eine Freundin mit einer 16jährigen Tochter. Weil die nix macht, macht sie eben ALLES im Haushalt, weil sie es als die Hausfrau des Hauses auch als ihre Pflicht ansieht. Das ist ihre Lösung. Sie meint, dass wenn die Tochter dann irgendwann alleine lebt, sie es dann wohl erst selbst lernen muss.

Man muss das auch so sehen. Dieses Mädchen scheint ja nicht umsonst beim Vater zu leben. Sie scheint wohl massive Probleme mit der Mutter zu haben. Also lebt sie in einem Männerhaushalt und ist nun auch die letzten Jahre so geprägt worden. So ein Haushalt ist auch schon mal lax geführt und der Mann damit überfordert dem Mädchen alles beizubringen oder sie in alles einzubinden.
Eigentlich sind daher da die Strukturen daher verlottert.
Und dann kommst Du da hinein. Akkurat und mit guten Maßstäben. Da prallen Welten aufeinander.
Ich glaube Du kannst da nicht mehr viel umbiegen, erst recht nicht wenn Du nur halb da wohnst und es nun mal immer noch ein Männerhaushalt ist, der nun halt etwas weibliche Unterstützung erfährt durch Dich.

Das ist so mein Eindruck.

LG

Erst mal danke....
Hallo kleinermaulwurff!

Erst mal vielen lieben Dank für deine Antworten
Es tut sehr gut einfach alles raus zu lassen. Ohne zu überlegen, ob ich jetzt etwas falsches sage und wieder "Krieg" ausbricht.

Manchmal weiß ich nicht, ob ich mich anstelle oder ob manche Dinge wirklich scheiße sind. Steiger ich mich zuviel hinein oder trete ich manchen dingen offen entgegen und bemerke, das sie untragbar sind?
Zuviel nachkrübeln tut auch nicht gut

Aber mal zu deiner Aussage, dass klare Verhältnisse fehlen. Da hast du nicht ganz unrecht

Diese WE war die kleine wieder da und sie war extrem bockig, da hab ich gesagt, das ich Freitag Abend bei mir schlafe und ich gegen Mittag nächsten Tages bei ihm komme. Die kleine war darüber überhaupt nicht erfreut, aber ich wollte sie nicht sehen und nur weil Besuchswochende ist, muss ich ja nicht direkt da sein. Ich habe mich dann am Samstag auf sie gefreut.

So ganz "verloddert" ist es nicht, nur halt sehr sehr schwierig mit dem Haushalt und co.
Mein Partner hat noch mit seiner Ex länger zusammengewohnt und als sie sich dann letztendlich auch Häuslich trennten, trat ich ein wenig später in sein leben. Zuerst zog sie aus und als er später auf wohnungssuche war, um ein neuen Lebensabschnitt mit seiner Mittleren, die zu diesem Zeitpunkt immer noch bei der 1. Mutter lebte, anzufangen, kamen wir zusammen. Ich half sogar mit, die Wohnung einzurichten und die kleine war von Anfang an gewöhnt, neue Wohnung, neue umgebung und ich in dieser Wohnung. Da war ich eigentlich sehr froh darüber, wäre ich noch später gekommen, hätten die da noch mehr einen Rhytmus entwickelt, den ich überhaupt nicht "beieinflussen" könnte...
aber ich möchte es nciht super schön reden. Zuweilen könnte ich an die Decke gehen.

Ich bin noch jung und habe auch Kinderwünsche. Ich wäre mit ihm nicht zusammen gekommen, wenn er nicht zu mir gesagt hätte, das er nicht abgeneigt ist, noch Kinder zu bekommen, aber klar, Zeit, Zeit, Zeit... ob ich natürlich mit diesem Mann letztendlich Kinder bekomme, das steht in den sternen...man muss ja natürlich erst einmal schauen, wie das Leben weiter läuft...
Jedoch kommen bei mir diese Gefühle generell auf. Da ich mir immer mehr vorstellen kann, eigene Kinder zu haben.
Wenn wir generell über Kinder, ERziehung usw. reden, dann spüre ich immer einen Klos in mir. Er hat es ja schon 3 Mal gehabt! Ich weiß, das jedes weitere Kind etwas Neues und ein Segen ist, aber bei solchen Dingen, kommen ja keine rationalen Gedanken auf, das sind ja Gefühle...und die sagen mir dann so: Ja, für mich ist das etwas gaaaanz Neues, etwas Besonderes und er kommt da mit seiner Erfahrung daher.....Klingt komisch, gelle?
Ich hab dann manchmal so dieses Bild im Kopf von zwei menschen, die sich kennelernen und dann später sich wünschen ein Kind zu bekommen und für beide ist es das neueste und besonderste auf der Welt ...abgesehen von der finanziellen Belastung.
Ich weiß, soviel soll man nicht in Zukunft blicken, aber die Gedanken sind doch normal, wenn man das Gefühl hat, mit dem Menschen könnte es etwas sein, mit dem könnte ich was aufbauen, nur ist die Ausgangssituation so schwierig. Man fängt nicht bei Null an, sondern bei 3 und das ist manchmal für mich sehr hart...

Zudem überstürzten wird dieser Mann erst mal nichts mehr und das ist mir auch klar und ich bin noch so "grün" hinter den Ohren was das angeht.
Ich versuche Momentan mich auf der einen seite zurück zu ziehen und auf der anderen Seite mich nicht ganz auszugliedern. Ich hoffe, das sich diese mischung auf Dauer positiv auf uns auswirkt...

LG
water82

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30. November 2009 um 15:18
In Antwort auf katina_11986284

Erst mal danke....
Hallo kleinermaulwurff!

Erst mal vielen lieben Dank für deine Antworten
Es tut sehr gut einfach alles raus zu lassen. Ohne zu überlegen, ob ich jetzt etwas falsches sage und wieder "Krieg" ausbricht.

Manchmal weiß ich nicht, ob ich mich anstelle oder ob manche Dinge wirklich scheiße sind. Steiger ich mich zuviel hinein oder trete ich manchen dingen offen entgegen und bemerke, das sie untragbar sind?
Zuviel nachkrübeln tut auch nicht gut

Aber mal zu deiner Aussage, dass klare Verhältnisse fehlen. Da hast du nicht ganz unrecht

Diese WE war die kleine wieder da und sie war extrem bockig, da hab ich gesagt, das ich Freitag Abend bei mir schlafe und ich gegen Mittag nächsten Tages bei ihm komme. Die kleine war darüber überhaupt nicht erfreut, aber ich wollte sie nicht sehen und nur weil Besuchswochende ist, muss ich ja nicht direkt da sein. Ich habe mich dann am Samstag auf sie gefreut.

So ganz "verloddert" ist es nicht, nur halt sehr sehr schwierig mit dem Haushalt und co.
Mein Partner hat noch mit seiner Ex länger zusammengewohnt und als sie sich dann letztendlich auch Häuslich trennten, trat ich ein wenig später in sein leben. Zuerst zog sie aus und als er später auf wohnungssuche war, um ein neuen Lebensabschnitt mit seiner Mittleren, die zu diesem Zeitpunkt immer noch bei der 1. Mutter lebte, anzufangen, kamen wir zusammen. Ich half sogar mit, die Wohnung einzurichten und die kleine war von Anfang an gewöhnt, neue Wohnung, neue umgebung und ich in dieser Wohnung. Da war ich eigentlich sehr froh darüber, wäre ich noch später gekommen, hätten die da noch mehr einen Rhytmus entwickelt, den ich überhaupt nicht "beieinflussen" könnte...
aber ich möchte es nciht super schön reden. Zuweilen könnte ich an die Decke gehen.

Ich bin noch jung und habe auch Kinderwünsche. Ich wäre mit ihm nicht zusammen gekommen, wenn er nicht zu mir gesagt hätte, das er nicht abgeneigt ist, noch Kinder zu bekommen, aber klar, Zeit, Zeit, Zeit... ob ich natürlich mit diesem Mann letztendlich Kinder bekomme, das steht in den sternen...man muss ja natürlich erst einmal schauen, wie das Leben weiter läuft...
Jedoch kommen bei mir diese Gefühle generell auf. Da ich mir immer mehr vorstellen kann, eigene Kinder zu haben.
Wenn wir generell über Kinder, ERziehung usw. reden, dann spüre ich immer einen Klos in mir. Er hat es ja schon 3 Mal gehabt! Ich weiß, das jedes weitere Kind etwas Neues und ein Segen ist, aber bei solchen Dingen, kommen ja keine rationalen Gedanken auf, das sind ja Gefühle...und die sagen mir dann so: Ja, für mich ist das etwas gaaaanz Neues, etwas Besonderes und er kommt da mit seiner Erfahrung daher.....Klingt komisch, gelle?
Ich hab dann manchmal so dieses Bild im Kopf von zwei menschen, die sich kennelernen und dann später sich wünschen ein Kind zu bekommen und für beide ist es das neueste und besonderste auf der Welt ...abgesehen von der finanziellen Belastung.
Ich weiß, soviel soll man nicht in Zukunft blicken, aber die Gedanken sind doch normal, wenn man das Gefühl hat, mit dem Menschen könnte es etwas sein, mit dem könnte ich was aufbauen, nur ist die Ausgangssituation so schwierig. Man fängt nicht bei Null an, sondern bei 3 und das ist manchmal für mich sehr hart...

Zudem überstürzten wird dieser Mann erst mal nichts mehr und das ist mir auch klar und ich bin noch so "grün" hinter den Ohren was das angeht.
Ich versuche Momentan mich auf der einen seite zurück zu ziehen und auf der anderen Seite mich nicht ganz auszugliedern. Ich hoffe, das sich diese mischung auf Dauer positiv auf uns auswirkt...

LG
water82

Nee
Deine Gefühle hinsichtlich eines gemeinsamen kindes sind ganz normal.

Darüber hab ich mich hier schon mit "apfelzimt" auführlich ausgetauscht. Weil die in derselben lage ist wie Du und ein Kind plant mit einem Vater.
Ich hatte dieselben Gefühle.
Nachzulesen in meinem ersten Thread (der schon auf seite 2 gerutscht ist) und auch in der Diskussion mit apfelzimt im thread von Maus.

Glaub apfelzimt hat sogar hierfür extra einen thread aufgemacht. da haben sich nicht so viele gemeldet. du kannst den ja mal hoch holen.

lg

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4. Dezember 2009 um 19:15

Hi,
da kommt ja einiges bei dir zusammen.

Drei Kinder von zwei Frauen - ewig viel Koordination und wohl eher wenig Spontaneität.

Dann, dass er es schon drei Mal gehabt hat und du noch gar nicht. Bei einem kann man ja vielleicht noch sagen, man war unreif, vielleicht ein Ausrutscher, was auch immer, jetzt macht man es besser. Aber bei drei? Puh. Schon eine große Last, so ganz Unrecht haben deine Freunde und Verwandte da ja nicht. Da heißt nicht, dass das nicht machbar ist, aber du wirst wohl sehr oft zurückstecken müssen, vieles akzeptieren, was sich lange eingespielt hat. Nicht jeder kann das, da braucht es innere Stärke und Gleichmut.

Du scheinst nun aber ja fest entschlossen zu sein, was ich verstehe, wenn man einen Mann sehr liebt. Deine Gefühle der Situation und den Kindern gegenüber sind, so denke ich, normal. Es ist ja doch eine außergewöhnliche Situation. Und es herrscht ja kein Gleichgewicht. Der Partner hat Kinder, hatte schon mal eine Familie und man selbst wird das alles erst noch erleben und muss das Alte irgendwie integrieren.

Wenn dein Freund dir sagt, du sollst dir nicht so viel Verantwortung aufhalsen, dann ist das eine tolle Sache! Er sieht die Verantwortung für die Kinder als sein Ding, was sie ja sind. Er lädt das nicht bei dir ab. Und da sie offenbar ihre Mütter haben, gibt es ja gar keine Notwendigkeit, dich so reinzuhängen und dabei dann oft zu leiden.

Alle brauchen Zeit, du und die Kinder. Ein halbes Jahr ist nicht viel, aber du hast dich offenbar schon voll emotional reingehängt. Das macht verletzlich. Bei dem Wochenendkind, das noch jung genug ist, kannst du langsam eine liebevolle Bezugsperson werden bzw. bist es ja schon. Sie wird aber noch lange zwischen der Zuneigung dir gegenüber und dem Wunsch, dass die Eltern wieder zusammen kommen, hängen. Da störst du dann, die Mutter ist ihr natürlich immer näher und das ist auch normal so.

Du kannst für den Zustand ja nichts, in den sie ihre Eltern gebracht haben. Hängst du dich da aber voll emotional rein, leidest du natürlich, wenn sie dich mal wegstößt und sich wie ein ganz normales Scheidungskind verhält. Bleibst du mehr auf Abstand, kannst du das dann auch neutraler sehen. Dann läufst du auch nicht Gefahr, dass es bei dir irgendwann umschlägt und du sie nicht mehr magst oder Wut auf sie bekommst. Die Gefahr besteht, es ist ja nur menschlich.

Bei der Größerern, die bei deinem Freund wohnt, ist wohl nur eine Art Freundschaft möglich. Für anderes ist sie wohl schon zu alt. Da stehst du aber vor dem Problem, dass du, wenn ihr zusammen zieht, ihr ja auch mal was sagen musst, sie muss ja gerade in der Pubertät noch erzogen werden. Dass sie sich nichts sagen lässt, schon gar nicht von der Freundin des Vaters, ist ja auch logisch. Eine wirklich schwierige Situation, die mich etwas ratlos macht. Wichtig ist aber sicher, dass dein Freund da zu 100% hinter dir steht und ihr eine Einheit bildet.

Das mit dem Dreck in der Wohnung kann ich total verstehen. Das würde mich auch stören. Es ist schwierig, da du ja quasi als "Neuzugang" ihre Faulheit kritisiert, mit der sie offenbar schon eine Weile gut leben. Da wirst du für das Mädchen schnell zum Feindbild. Und hier sind dann auch noch zwei gegen eine. Willst du nicht die ständige Putzfrau für alle sein, musst du wohl wirklich mit dem Zusammenziehen warten, bis sie auszieht. Alternativ würde mir eine Haushaltshilfe einfallen, die halt putzt und deren Kosten ihr gemeinsam trägt.

Ich würde dir echt raten, dir Zeit zu lassen mit allem. Man sagt immer, Patchworkfamilien brauchen drei bis fünf Jahre, um eine Normalität zu erreichen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das tatsächlich so ist. Und selbst dann gibt es immer wieder heikle Situationen. Viele haben es geschafft, viele aber halt auch nicht. Überstürze lieber mal nichts und beobachte dich selbst immer wieder, wie du mit allem klar kommst.

Liebe Grüße,
apfelzimt

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14. Dezember 2009 um 1:01
In Antwort auf apfelzimt

Hi,
da kommt ja einiges bei dir zusammen.

Drei Kinder von zwei Frauen - ewig viel Koordination und wohl eher wenig Spontaneität.

Dann, dass er es schon drei Mal gehabt hat und du noch gar nicht. Bei einem kann man ja vielleicht noch sagen, man war unreif, vielleicht ein Ausrutscher, was auch immer, jetzt macht man es besser. Aber bei drei? Puh. Schon eine große Last, so ganz Unrecht haben deine Freunde und Verwandte da ja nicht. Da heißt nicht, dass das nicht machbar ist, aber du wirst wohl sehr oft zurückstecken müssen, vieles akzeptieren, was sich lange eingespielt hat. Nicht jeder kann das, da braucht es innere Stärke und Gleichmut.

Du scheinst nun aber ja fest entschlossen zu sein, was ich verstehe, wenn man einen Mann sehr liebt. Deine Gefühle der Situation und den Kindern gegenüber sind, so denke ich, normal. Es ist ja doch eine außergewöhnliche Situation. Und es herrscht ja kein Gleichgewicht. Der Partner hat Kinder, hatte schon mal eine Familie und man selbst wird das alles erst noch erleben und muss das Alte irgendwie integrieren.

Wenn dein Freund dir sagt, du sollst dir nicht so viel Verantwortung aufhalsen, dann ist das eine tolle Sache! Er sieht die Verantwortung für die Kinder als sein Ding, was sie ja sind. Er lädt das nicht bei dir ab. Und da sie offenbar ihre Mütter haben, gibt es ja gar keine Notwendigkeit, dich so reinzuhängen und dabei dann oft zu leiden.

Alle brauchen Zeit, du und die Kinder. Ein halbes Jahr ist nicht viel, aber du hast dich offenbar schon voll emotional reingehängt. Das macht verletzlich. Bei dem Wochenendkind, das noch jung genug ist, kannst du langsam eine liebevolle Bezugsperson werden bzw. bist es ja schon. Sie wird aber noch lange zwischen der Zuneigung dir gegenüber und dem Wunsch, dass die Eltern wieder zusammen kommen, hängen. Da störst du dann, die Mutter ist ihr natürlich immer näher und das ist auch normal so.

Du kannst für den Zustand ja nichts, in den sie ihre Eltern gebracht haben. Hängst du dich da aber voll emotional rein, leidest du natürlich, wenn sie dich mal wegstößt und sich wie ein ganz normales Scheidungskind verhält. Bleibst du mehr auf Abstand, kannst du das dann auch neutraler sehen. Dann läufst du auch nicht Gefahr, dass es bei dir irgendwann umschlägt und du sie nicht mehr magst oder Wut auf sie bekommst. Die Gefahr besteht, es ist ja nur menschlich.

Bei der Größerern, die bei deinem Freund wohnt, ist wohl nur eine Art Freundschaft möglich. Für anderes ist sie wohl schon zu alt. Da stehst du aber vor dem Problem, dass du, wenn ihr zusammen zieht, ihr ja auch mal was sagen musst, sie muss ja gerade in der Pubertät noch erzogen werden. Dass sie sich nichts sagen lässt, schon gar nicht von der Freundin des Vaters, ist ja auch logisch. Eine wirklich schwierige Situation, die mich etwas ratlos macht. Wichtig ist aber sicher, dass dein Freund da zu 100% hinter dir steht und ihr eine Einheit bildet.

Das mit dem Dreck in der Wohnung kann ich total verstehen. Das würde mich auch stören. Es ist schwierig, da du ja quasi als "Neuzugang" ihre Faulheit kritisiert, mit der sie offenbar schon eine Weile gut leben. Da wirst du für das Mädchen schnell zum Feindbild. Und hier sind dann auch noch zwei gegen eine. Willst du nicht die ständige Putzfrau für alle sein, musst du wohl wirklich mit dem Zusammenziehen warten, bis sie auszieht. Alternativ würde mir eine Haushaltshilfe einfallen, die halt putzt und deren Kosten ihr gemeinsam trägt.

Ich würde dir echt raten, dir Zeit zu lassen mit allem. Man sagt immer, Patchworkfamilien brauchen drei bis fünf Jahre, um eine Normalität zu erreichen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das tatsächlich so ist. Und selbst dann gibt es immer wieder heikle Situationen. Viele haben es geschafft, viele aber halt auch nicht. Überstürze lieber mal nichts und beobachte dich selbst immer wieder, wie du mit allem klar kommst.

Liebe Grüße,
apfelzimt

Danke dir
Hallo Apfelzimt!

Danke auch Dir für die lieben Worte!

Ja, es ist halt nicht leicht *schnief*, aber ich versuche momentan alles sehr positiv zu sehen und zu beobachten, wohin die Flut zieht. Soviele Kleinigkeiten, die Momentan waren. Soviele kleine gute Dinge und soviele kleine Rückschläge....Jetzt kommt erst einmal Weihnachten. Ein wenig Bangel hab ich ja schon...

Ja, ich habe noch vor kurzem mit meinem Partner übers zusammenziehen gesprochen und wir sind beide der Meinung: Zeit! Wir brauchen Zeit! Es gab viel klärende Gespräche, jetzt ist es an der Zeit vieles auch umzusetzten...

Ich werde weiter schreiben..über Hochs und Tiefs...
LG

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21. Februar 2010 um 15:49

Kinder meines Mannes
Hallo water82,

habe deine Geschichte gelesen und muss sagen, dass ich mich auch so fühle wie du. Ich weiß was in dir vorgeht.

Ich bin 24, mein Mann ist 35 und hat 2 kinder aus seiner ersten Ehe.Sie wohnen aber bei der Mutter und er holt sie dan jedes zweite Wochenende ab.
Als wir uns getroffen haben, hat er mir gleich erzählt das er geschieden ist und zwei kinder hat. Zuerst wollte ich abwarten wie es sich mit uns entwickelt, bevor ich seine kinder kennen lerne, aber es ging sehr schnell.
nach ca. vier wochen habe ich seine kinder kennen gelernt. Seine tochter damals noch 9, sein Sohn 3. Am Anfang war es schön, der kleine war so anhängig zu mir, wollte immer kuscheln und spielen, hab ihr die Schuhe gebunden und beim essen geholfen. die tochter war immer ruhig.

So ging die zeit immer schneller, jedes zweite wochenende hatten wir die kinder, er wollte sie immer verwöhnen, kino, erlebnispark usw.. er hatte immer ein schlechtes gewissen, weil er die Familie verlassen hat, weil seine Ex ihn stendig betrog.
Irgendwann wollte ich es nicht mehr, ich wollte zeit mit meinen Freund verbringen und am Anfang besonders viel zeit und nicht nur jedes zweite wochenende. Auf einer seite hab ich ihn verstanden, er liebte seine kinder und wollte sie so oft wie es nur ging sehen, aber auf der anderen seine hat mir die zeit mit ihm auch immer gefehlt.

nach 6. Monaten kennenlernens bin ich zu ihm bezogen, weil ich dachte, es kann klappen, dieses leben, die kinder, seine ex, die ihr ständig anrief um ihn fertig zu machen.

nach einem jahr hatte ich keine nerven mehr. hab mich jeden tag im bad eingesperrt und geweint. ich war damals erst 21 wollte noch mein leben leben und nicht eine mami für zwei kinder sein. es war zu viel für mich.
irgendwann kam auch bei mir die eifersucht, der kleine war der ex wie aus dem gesicht geschnitten. ich konnte ihn nach jahren nicht mehr ertragen, er hatte ihre teuflischen augen, er wurde immer frecher und hat sich nichts mehr sagen lassen von mir.
mein freund konnte irgendwann auch nicht mehr, sich immer in zwei teilen zu müssen, immer für die kinder da sein und aber auch mich nicht zu vernachlässigen.wir stritten uns immer öfter, ich sagte: ich bin noch jung, ich will meine jugend nicht weg werfen, ich will noch weggehen und einfach nur zeit zu zweit verbringen, im park auf der wiese liegen und nicht ständig hinter ihm und den kindern hinterher laufen, ich wollte das er immer meine hand in seiner hält und nicht die von kindern.
seine ex hasste mich, weil ich so jung war, sie hat alles versucht uns außernander zu bringen.
was mir geholfen hab ist einfach, das ich gesagt habe, dass er mal was alleine mit den kindern unternehmen soll und ich hab mich dann mit freunden getroffen oder bin einfach schwimmen gegangen. einfach zeit für mich genommen. konnte diesen stress und geschrei von kindern nicht mehr ertragen.
jetzt mittlerweile sind wir 4 jahre zusammen, wir bekommen im juli unser erstes gemeinsames baby, was ich schon so lange wollte. und die kinder werden wir jetzt nicht mehr so oft sehen. zuerst mal werden wir uns auf unser baby konzentrieren, und bis dahin werden die sowieso älter und wollen nicht mehr so oft zu papa.
was ich dir raten wollte, ist einfach mit deinen partner über das reden was dich bedrückt, erzähl ihm alles vielleicht findet ihr eine lösung.
Was deine verwandten und erltern sagen und denken, ist egal. hör auf dein herz. Das alter spielt in der liebe keine rolle. wenn du ihn liebst, gib nicht auf.
Seine eltern habe auch gedacht, dass ich ihren sohn wieder verletzen würde und verlassen.
ihr findet schon eine lösung, nur eins darfst du auf keinen fall machen: alles in dich hineinfressen, du muss mit irgendjemanden reden, glaub mir, das bring wircklich viel.
Liebe Grüße

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22. Februar 2010 um 22:24

Sei vorsichtig !
Hallo water82,

habe mir das alles mal samt den ganzen Antworten durchgelesen und falls du eine zusatzliche Meinung hören willst:
da wäre ich aber ganz, gaaanz vorsichtig.

Habe auf dem Gebiet viel hinter mir, kannst du ja mal lesen wenn du willst, habe zwei eigene Töchter und die Tochter meines Mannes ziehe ich auch mit groß, mittlerweile seit acht Jahren.

Damals waren meine 1 und 8 Jahre alt, und seine 7 Jahre.
Heute sins sie mittlerweile 16,15 und 9.
Die letzten Jahre waren sehr hart und die Ex hat jetzt, wo das Kind groß ist ih Interesse wiederentdeckt.
Ich hätte ständig ein schlechtes Gewissen meine Kinder gegenüber, weil ich mich um meine Stieftochter intensiv kümmern musste, da sie viele Defizite in ihrer geasmten Entwicklung hatte.

Dann war da noch meine neue Schwieg.Mutter, welche natürlich hauptsächlich das Wohl ihres Enkelkindes im Sinn hatte und mich dementsprechend ständig geimpft hat z.B. durch tägl. Ermahnungen : " das arme Kind, wurde von seiner Mama verlassen, da musst du dich besonders drum kümmern ! "
Ich wollte blöderweise die Supermama sein die alles schafft und habe mich die ganzen Jahre abgerackert, die Kinder alle gut durch die Schule gebracht, Haus und Garten in Schuss gehalten, Haushalt sowieso, tägl.frisch und gesund gekocht und nebenbei auch noch gearbeitet.

Heute sieht es so aus:
Meine Töchter sind beide auf dem Gymnasium, gut in der Schule, zum Glück

Aber meine Stieftochter hat seit sie wieder Kontakt mit ihrer leibl. Mutter hat total abgebaut, lässt sich hängen, hat schlechten Umgang und ist inzwischen von der Realschule zur Hauptschule gewechselt, der totale Absturz.
Nachdem sie vor kurzem mal wieder unser Vertrauen missbraucht hat, hat sie nach der Standpauke krzerhand ihre Klamotten gepackt und zu ihrer "Mutter " abgehauen.

Ich war so blöd allen beweisen zu wollen daß die leibl. Mutter das Kind sowieso nicht verdient hat und habe alles getan was möglich ist und hätte diese Anstrengungen besser in meine eigenen Kinder investiert, denn auch wenn sie sich keine Stifmama gewünscht hat tut es doch weh, jetzt derart fallengelassen zu werden...

Du solltest bei deiner Entscheidung bedenken, daß du von seinen Kindern KEINEN Dank erwarten darfst, dann wirst du enttäuscht, denn die 1. Geige spilet immer die leibl. Mutter.Wenn sie ein noch so kleines Zückerchen wirft bist du sofort abgeschrieben. Und das tut verdammt weh !

Außerdem hat dein Freund bereits 3 Kinbder von 2 Frauen und ist nicht mehr der Jüngste...
Falls du auch noch eigene Kinder willst, hat er nochj die Nerven dafür und macht alles mit die gemeinsam ?
Du bist für ihn ein Superfang, weil ohne Altlasten, willst du dir seine aufhalsen ?
Das klappt nur wenn eure Liebe von beiden Seiten sehr, sehr stark ist !

Ganz liebe Grüße
Doris


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23. Februar 2010 um 11:24
In Antwort auf ines_12469378

Kinder meines Mannes
Hallo water82,

habe deine Geschichte gelesen und muss sagen, dass ich mich auch so fühle wie du. Ich weiß was in dir vorgeht.

Ich bin 24, mein Mann ist 35 und hat 2 kinder aus seiner ersten Ehe.Sie wohnen aber bei der Mutter und er holt sie dan jedes zweite Wochenende ab.
Als wir uns getroffen haben, hat er mir gleich erzählt das er geschieden ist und zwei kinder hat. Zuerst wollte ich abwarten wie es sich mit uns entwickelt, bevor ich seine kinder kennen lerne, aber es ging sehr schnell.
nach ca. vier wochen habe ich seine kinder kennen gelernt. Seine tochter damals noch 9, sein Sohn 3. Am Anfang war es schön, der kleine war so anhängig zu mir, wollte immer kuscheln und spielen, hab ihr die Schuhe gebunden und beim essen geholfen. die tochter war immer ruhig.

So ging die zeit immer schneller, jedes zweite wochenende hatten wir die kinder, er wollte sie immer verwöhnen, kino, erlebnispark usw.. er hatte immer ein schlechtes gewissen, weil er die Familie verlassen hat, weil seine Ex ihn stendig betrog.
Irgendwann wollte ich es nicht mehr, ich wollte zeit mit meinen Freund verbringen und am Anfang besonders viel zeit und nicht nur jedes zweite wochenende. Auf einer seite hab ich ihn verstanden, er liebte seine kinder und wollte sie so oft wie es nur ging sehen, aber auf der anderen seine hat mir die zeit mit ihm auch immer gefehlt.

nach 6. Monaten kennenlernens bin ich zu ihm bezogen, weil ich dachte, es kann klappen, dieses leben, die kinder, seine ex, die ihr ständig anrief um ihn fertig zu machen.

nach einem jahr hatte ich keine nerven mehr. hab mich jeden tag im bad eingesperrt und geweint. ich war damals erst 21 wollte noch mein leben leben und nicht eine mami für zwei kinder sein. es war zu viel für mich.
irgendwann kam auch bei mir die eifersucht, der kleine war der ex wie aus dem gesicht geschnitten. ich konnte ihn nach jahren nicht mehr ertragen, er hatte ihre teuflischen augen, er wurde immer frecher und hat sich nichts mehr sagen lassen von mir.
mein freund konnte irgendwann auch nicht mehr, sich immer in zwei teilen zu müssen, immer für die kinder da sein und aber auch mich nicht zu vernachlässigen.wir stritten uns immer öfter, ich sagte: ich bin noch jung, ich will meine jugend nicht weg werfen, ich will noch weggehen und einfach nur zeit zu zweit verbringen, im park auf der wiese liegen und nicht ständig hinter ihm und den kindern hinterher laufen, ich wollte das er immer meine hand in seiner hält und nicht die von kindern.
seine ex hasste mich, weil ich so jung war, sie hat alles versucht uns außernander zu bringen.
was mir geholfen hab ist einfach, das ich gesagt habe, dass er mal was alleine mit den kindern unternehmen soll und ich hab mich dann mit freunden getroffen oder bin einfach schwimmen gegangen. einfach zeit für mich genommen. konnte diesen stress und geschrei von kindern nicht mehr ertragen.
jetzt mittlerweile sind wir 4 jahre zusammen, wir bekommen im juli unser erstes gemeinsames baby, was ich schon so lange wollte. und die kinder werden wir jetzt nicht mehr so oft sehen. zuerst mal werden wir uns auf unser baby konzentrieren, und bis dahin werden die sowieso älter und wollen nicht mehr so oft zu papa.
was ich dir raten wollte, ist einfach mit deinen partner über das reden was dich bedrückt, erzähl ihm alles vielleicht findet ihr eine lösung.
Was deine verwandten und erltern sagen und denken, ist egal. hör auf dein herz. Das alter spielt in der liebe keine rolle. wenn du ihn liebst, gib nicht auf.
Seine eltern habe auch gedacht, dass ich ihren sohn wieder verletzen würde und verlassen.
ihr findet schon eine lösung, nur eins darfst du auf keinen fall machen: alles in dich hineinfressen, du muss mit irgendjemanden reden, glaub mir, das bring wircklich viel.
Liebe Grüße

neuer Blickwinkel
da bin ich wieder...

Kleiner Satz, den ich im laufe der Zeit gemerkt habe:

Es muss sich irgendwie richtig oder falsch anfühlen und dann muss man danach handeln!

ich habe mal das Datum angeschaut, wann ich das alles geschrieben habe und revue passieren lassen, was bis dato so passiert ist.

Erst einmal vielen lieben Dank für eure Beträge und Erfahrungen. Die haben mir sehr geholfen. Auch von Dir ludi...das hat mich echt aufgebaut!
Als ich da im Nov. geschrieben habe, war ich wirklich nicht nur mit der Situation überfordert, sondern auch mit mir. Zuviel was alles aus meiner Vergangenheit mitgeschleppt wurde und dann einmal einen Anfang mit einem Mann zu haben, der nicht nur sich, sondern ein großes Paket mitschleppt, hat mich überrollt.

Naja, auf jedenfall habe ich mit meinem Freund geredet, geredet, geredet, diskutiert, gestritten, geredet und sind uns sehr nahe gekommen. Ich habe mir in den letzten Monaten immer eines vor Augen gehalten: Bleibe bei mir! Schaue auch auf Dich, achte auf deine Seele. Du bist jung, was willst Du, was ist Dir wichtig? Wie geht es Dir? und habe danach gehandelt. Ging oft einen Schritt zurück und mein Herz ging nach vorne. Im Moment habe ich einen Weg gefunden, viel zu geben, zurückzustecken, aber auch meine Ellbogen auszufahren und werde sehen wie sich das weiterentwickelt. In die Zukunft kann keiner schauen. Ich hoffe aber immer! das allerbeste für uns.

Klar die Gedanken, ob er sich noch mehr Kinder für seine Nerven zumuten will und ob das gut ist, kann ich und er noch gar nicht beantworten. Meine Angst begleitet mich aber ständig und ich bin mir dessen auch bewusst, das es einfach anders laufen wird, als mit einem Mann zusammen zu sein, der mit dir das 1. Mal Papa wird.
Wenn es dann nciht so gut läuft, werde ich traurig darüber, ganz klar, aber ich will mir nix schön reden, aber auch nicht die Flinten ins Korn werfen, wenn vieles darauf deutet, das es unterm Schnitt aber doch gut mit uns läuft.
Wißt ihr, wenn sich alles falsch anfühlen würde und es richtig mies und shclimm wäre, dann wäre die entscheidung klar, aber so geht sie definitiv in die Richtung für JA und dann geht man einfach weiter...Ihr wisst bestimmt was ich meine?

Ich habe in den laufenden Monaten gesehen, wieviel Kraft er in mich investiert und habe, als es mir so schlecht ging, dieser Beziehung eine Chance gegeben, weil ich ihn sehr liebe.

Das Verhältnis zu den Kids läuft momentan in einer "guten Bahn".
Nach Weihnachten hat die Kleine das 1. Mal von sich aus alles raus gelassen. Ich habe mich da bewusst zurückgehalten und die Ex und er haben viel mit dem Kind geredet und waren für sie da. Seitdem habe ich das Gefühl, ist sie nicht mehr so verkrampft. Sie kam dann danach zu mir und legte sich in mein Arm. Sie hat viel geweint, das Papa und Mama nicht mehr zusammen sind. Ganz klar, aber für mich war es okay, denn ich weiß, das hat ja nix mit mir zu tun. Ich habe ja schon lange vornedran gespürt, das sie mich als Person sehr mag und an der Seite von Papa akzeptiert und ich will gar kein Mamaersatz sein. Bin froh, das sie ne Mama hat, die sich um sie kümmert. Ich will eine Beziehung zu ihr aufbauen, die gut ist. So eine Beziehung, die sie halt nur mit mir hat und das soll ja auch keine Mamabeziehung sein.
Mit der Mittleren ist ein Knoten geplatzt. Aber positiv. Es ist gut und ich beobachte weiter
Ich möchte auch für sie da sein, stoße aber auch manchmal an meine Grenzen. Dann mach ich einen kleinen Riegel davor und sage zu mir: "Okay, bis hier hin und nicht weiter. Jetzt muss ich mal Luft holen und meine Reserven auftanken.
Ob ich das so weiterschaffe, weiß ich nicht, denn es ist einfach schwer. Das muss man einfach so sagen.

Ich glaube, da sind wir uns auch alle einig!

Ich bin einfach nur mal froh, einen Weg gefunden zu haben, der mir ein wenig Licht in dieses Familienkonstrukt "Patwork" gibt.

Lieber Gruß an euch
bis demnächst

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23. Februar 2010 um 11:30
In Antwort auf katina_11986284

neuer Blickwinkel
da bin ich wieder...

Kleiner Satz, den ich im laufe der Zeit gemerkt habe:

Es muss sich irgendwie richtig oder falsch anfühlen und dann muss man danach handeln!

ich habe mal das Datum angeschaut, wann ich das alles geschrieben habe und revue passieren lassen, was bis dato so passiert ist.

Erst einmal vielen lieben Dank für eure Beträge und Erfahrungen. Die haben mir sehr geholfen. Auch von Dir ludi...das hat mich echt aufgebaut!
Als ich da im Nov. geschrieben habe, war ich wirklich nicht nur mit der Situation überfordert, sondern auch mit mir. Zuviel was alles aus meiner Vergangenheit mitgeschleppt wurde und dann einmal einen Anfang mit einem Mann zu haben, der nicht nur sich, sondern ein großes Paket mitschleppt, hat mich überrollt.

Naja, auf jedenfall habe ich mit meinem Freund geredet, geredet, geredet, diskutiert, gestritten, geredet und sind uns sehr nahe gekommen. Ich habe mir in den letzten Monaten immer eines vor Augen gehalten: Bleibe bei mir! Schaue auch auf Dich, achte auf deine Seele. Du bist jung, was willst Du, was ist Dir wichtig? Wie geht es Dir? und habe danach gehandelt. Ging oft einen Schritt zurück und mein Herz ging nach vorne. Im Moment habe ich einen Weg gefunden, viel zu geben, zurückzustecken, aber auch meine Ellbogen auszufahren und werde sehen wie sich das weiterentwickelt. In die Zukunft kann keiner schauen. Ich hoffe aber immer! das allerbeste für uns.

Klar die Gedanken, ob er sich noch mehr Kinder für seine Nerven zumuten will und ob das gut ist, kann ich und er noch gar nicht beantworten. Meine Angst begleitet mich aber ständig und ich bin mir dessen auch bewusst, das es einfach anders laufen wird, als mit einem Mann zusammen zu sein, der mit dir das 1. Mal Papa wird.
Wenn es dann nciht so gut läuft, werde ich traurig darüber, ganz klar, aber ich will mir nix schön reden, aber auch nicht die Flinten ins Korn werfen, wenn vieles darauf deutet, das es unterm Schnitt aber doch gut mit uns läuft.
Wißt ihr, wenn sich alles falsch anfühlen würde und es richtig mies und shclimm wäre, dann wäre die entscheidung klar, aber so geht sie definitiv in die Richtung für JA und dann geht man einfach weiter...Ihr wisst bestimmt was ich meine?

Ich habe in den laufenden Monaten gesehen, wieviel Kraft er in mich investiert und habe, als es mir so schlecht ging, dieser Beziehung eine Chance gegeben, weil ich ihn sehr liebe.

Das Verhältnis zu den Kids läuft momentan in einer "guten Bahn".
Nach Weihnachten hat die Kleine das 1. Mal von sich aus alles raus gelassen. Ich habe mich da bewusst zurückgehalten und die Ex und er haben viel mit dem Kind geredet und waren für sie da. Seitdem habe ich das Gefühl, ist sie nicht mehr so verkrampft. Sie kam dann danach zu mir und legte sich in mein Arm. Sie hat viel geweint, das Papa und Mama nicht mehr zusammen sind. Ganz klar, aber für mich war es okay, denn ich weiß, das hat ja nix mit mir zu tun. Ich habe ja schon lange vornedran gespürt, das sie mich als Person sehr mag und an der Seite von Papa akzeptiert und ich will gar kein Mamaersatz sein. Bin froh, das sie ne Mama hat, die sich um sie kümmert. Ich will eine Beziehung zu ihr aufbauen, die gut ist. So eine Beziehung, die sie halt nur mit mir hat und das soll ja auch keine Mamabeziehung sein.
Mit der Mittleren ist ein Knoten geplatzt. Aber positiv. Es ist gut und ich beobachte weiter
Ich möchte auch für sie da sein, stoße aber auch manchmal an meine Grenzen. Dann mach ich einen kleinen Riegel davor und sage zu mir: "Okay, bis hier hin und nicht weiter. Jetzt muss ich mal Luft holen und meine Reserven auftanken.
Ob ich das so weiterschaffe, weiß ich nicht, denn es ist einfach schwer. Das muss man einfach so sagen.

Ich glaube, da sind wir uns auch alle einig!

Ich bin einfach nur mal froh, einen Weg gefunden zu haben, der mir ein wenig Licht in dieses Familienkonstrukt "Patwork" gibt.

Lieber Gruß an euch
bis demnächst


Was ich scheiße finde..

da schreibt man emotional drauf los und merkt immer am Schluss, wieviel Fehler man drin hat. Als ob man keinen Satz richtig schreiben könnte.
Das ist mir jetzt mal so an mir aufgefallen und wollte es loswerden....

bis dann dann

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