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Manchmal ist er einfach enrom anstregend und nervig

16. August 2011 um 10:01

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen! Meine Situation ist folgende:
Ich bin mit meinem Mann, der 11 Jahre älter ist als ich, seit 5 Jahren verheiratet. Er hat aus erster Ehe einen 10jährigen Sohn. Da der Sohn aber bei seiner Mutter in über 8000 km Entfernung lebt, hatte ich bisher kaum Kontakt zu ihm.
Schon als ich meinem Mann kennenlernte erfuhr ich von seinem Sohn. Ich war darüber zwar nicht glücklich - als 20jährige Studentin dachte ich mehr an Partys und Freiheit als an Kinder -

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16. August 2011 um 10:40

Versehentlich zu früh abgeschickt
auf Grund der Entfernung dachte ich aber nicht weiter darüber nach. Unsere Urlaube verbrachten mein Mann und ich immer in seinem Heimatland, wo ich auch Kontakt mit seinem Sohn hatte. Allerdings waren wir immer in der Schulzeit dort, so dass er nur nachmittags und abends bei uns war. Es gab zwar manchmal Diskussionen mit meinem Mann, da ich gerne entspannen wollte, Cocktails trinken, tanzen gehen, etc. und nicht auf ein Kind aufpassen, aber ich verstand auch, dass mein Mann so viel Zeit wie möglich mit seinem Sohn verbringen wollte.

Dieses Jahr ist die Situation eine andere. Wir waren in den Sommerferien ein Monat im Heimatland meines Mannes und sein Sohn war fast rund um die Uhr bei uns. Da ich nun auch schon älter bin, gelang es mir besser mit der Situation umzugehen und auch wenn es manchmal anstrengend für mich war. Doch nun verbringt der Sohn auch noch die restlichen Sommerferien bei uns in Österreich. Er ist nun schon seit fast drei Wochen hier und schön langsam nervt er mich richtig:
Ich habe Ferien, mein Mann muss arbeiten, d.h. ich verbringe viel Zeit mit ihm alleine und muss mich um ihn kümmern und versuche nebenbei noch meine Diss zu schreiben. Prinzipiell versteh ich mich ja gut mit ihm, er ist ein sehr fröhlicher und liebevoller Junge - umarmt mich, gibt mir Küsschen und sagt mir, dass er mich lieb hat. Daher kann ich nicht anders und muss ihn ja auch gern haben. Er ist nur manchmal so anstrengend - ein richtig verwöhntes Einzelkind, der gewohnt ist, dass alle machen, was er will. Ein "Nein" akzeptiert er nicht. Ich muss immer extra für ihn kochen, da er nur das ist, was er von seiner Mama kennt (das sind vier verschiedene Gerichte). Er ist kein Obst, kein Gemüse, probiert nichts, was er nicht kennt. Er ist auch sehr ängstlich, will nicht einmal eine halbe Stunde alleine sein. Nachts würde er am liebsten immer bei uns im Bett schlafen. Es sind so viele Dinge, die mich (und oft auch meinem Mann) stören. Mein Kind würde ich ganz anders erziehen. Da er kein Deutsch spricht, kann ich ihn auch nicht einmal alleine vor den Fernsehen setzen. Er braucht rund um die Uhr Aufmerksamkeit. Meine Sommerferien gehen schön langsam zu Ende und ich bin so ferienreif wie nie zu vor. Seit sieben Wochen konnte ich nie einen gemütlichen romantischen Abend mit meinem Mann alleine verbringen.

Nun bin ich schon sehr unglücklich und unzufrieden mit der Situation und freu mich ehrlich gesagt schon, wenn er wieder weg ist und ich etwas Freiheit habe.
Früher dachte ich über die Tatsache, dass mein Mann einen Sohn hat, nicht viel nach. Doch jetzt kann ich es nicht weiter ignorieren und es belastet mich doch sehr. Es fällt mir schwer, damit umzugehen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps für mich?

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17. August 2011 um 12:47
In Antwort auf hepsie_12505901

Versehentlich zu früh abgeschickt
auf Grund der Entfernung dachte ich aber nicht weiter darüber nach. Unsere Urlaube verbrachten mein Mann und ich immer in seinem Heimatland, wo ich auch Kontakt mit seinem Sohn hatte. Allerdings waren wir immer in der Schulzeit dort, so dass er nur nachmittags und abends bei uns war. Es gab zwar manchmal Diskussionen mit meinem Mann, da ich gerne entspannen wollte, Cocktails trinken, tanzen gehen, etc. und nicht auf ein Kind aufpassen, aber ich verstand auch, dass mein Mann so viel Zeit wie möglich mit seinem Sohn verbringen wollte.

Dieses Jahr ist die Situation eine andere. Wir waren in den Sommerferien ein Monat im Heimatland meines Mannes und sein Sohn war fast rund um die Uhr bei uns. Da ich nun auch schon älter bin, gelang es mir besser mit der Situation umzugehen und auch wenn es manchmal anstrengend für mich war. Doch nun verbringt der Sohn auch noch die restlichen Sommerferien bei uns in Österreich. Er ist nun schon seit fast drei Wochen hier und schön langsam nervt er mich richtig:
Ich habe Ferien, mein Mann muss arbeiten, d.h. ich verbringe viel Zeit mit ihm alleine und muss mich um ihn kümmern und versuche nebenbei noch meine Diss zu schreiben. Prinzipiell versteh ich mich ja gut mit ihm, er ist ein sehr fröhlicher und liebevoller Junge - umarmt mich, gibt mir Küsschen und sagt mir, dass er mich lieb hat. Daher kann ich nicht anders und muss ihn ja auch gern haben. Er ist nur manchmal so anstrengend - ein richtig verwöhntes Einzelkind, der gewohnt ist, dass alle machen, was er will. Ein "Nein" akzeptiert er nicht. Ich muss immer extra für ihn kochen, da er nur das ist, was er von seiner Mama kennt (das sind vier verschiedene Gerichte). Er ist kein Obst, kein Gemüse, probiert nichts, was er nicht kennt. Er ist auch sehr ängstlich, will nicht einmal eine halbe Stunde alleine sein. Nachts würde er am liebsten immer bei uns im Bett schlafen. Es sind so viele Dinge, die mich (und oft auch meinem Mann) stören. Mein Kind würde ich ganz anders erziehen. Da er kein Deutsch spricht, kann ich ihn auch nicht einmal alleine vor den Fernsehen setzen. Er braucht rund um die Uhr Aufmerksamkeit. Meine Sommerferien gehen schön langsam zu Ende und ich bin so ferienreif wie nie zu vor. Seit sieben Wochen konnte ich nie einen gemütlichen romantischen Abend mit meinem Mann alleine verbringen.

Nun bin ich schon sehr unglücklich und unzufrieden mit der Situation und freu mich ehrlich gesagt schon, wenn er wieder weg ist und ich etwas Freiheit habe.
Früher dachte ich über die Tatsache, dass mein Mann einen Sohn hat, nicht viel nach. Doch jetzt kann ich es nicht weiter ignorieren und es belastet mich doch sehr. Es fällt mir schwer, damit umzugehen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps für mich?

Ehrlich gesagt,
verstehe ich nicht ganz, warum du "sein Kind" hast, während er arbeiten geht. Du bist nicht der Babysitter.

Normalerweise ist es doch so, dass er für sein Kind da sein sollte, bzw. dass das Kind nur dann kommt, wenn der Vater selbst Urlaub hat, damit er sich voll und ganz um das Kind kümmern kann.

Warum habt ihr das Kind zu euch genommen, wenn der Vater keine Zeit für ihn hat??


Gruss Saraa

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