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Manchmal ausgebrannt wegen Job, Kind und Mann

31. Dezember 2016 um 9:48

Hallo zusammen,
mein Leben ist eigentlich super: Ich hab ne bezaubernde Tochter (20 Monate), einen halbtags Job und einen lieben Mann. Aber: es gibt auch Schattenseiten. Meine Kleine habe ich bis 1 1/2 Jahre gestillt. Sie ließ sich auch nur von mir beruhigen und ins Bett bringen. Lange wollte ich auch, dass mein Mann sie mal ins Bett bringt. Aber da gab es ja immer die Ausrede dass ich sie ja stillen muss. Generell entzieht sich mein Mann von vielen Sachen...Wickeln, Baden, ins Bett bringen, mit ihr Essen usw. Ich habe oft darauf angesprochen aber es endet immer im Streit. Ich frag mich warum. Ich muss doch nicht immer Alles machen was Kind angeht . Es heisst dann oft dass ich ja nur halbtags arbeiten gehe und er ja voll. Da hab ich ja mittags wenn die Kleine Mittagsschlaf macht frei. Hahahaha klar. Da mach ich dann aber die Hausarbeit oder ich mach wirklich mal Pause. Auch stehe ich morgens immer mit der Kleinen auf, wenn sie mal ne Phase hat auch sogar um 4 Uhr
Ich weiss dass ich ihn einfach mal immer eine Arbeit aufzwingen sollte aber ich stoße immer auf Gegenwehr. Meist ist es entspannter wenn er frei hat. Aber wenn er arbeitet ist es megaätzend. Da komme ich mir sogar alleinerziehend mit Mann vor.
Dementsprechend komme ich mir gerade ausgebrannt vor. Ich kann nichts ohne die Kleine machen. Ich liebe sie ohne Ende. Aber ich brauche auch mal ne Pause.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder Tipps? Danke vorab.

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31. Dezember 2016 um 15:19

Es ist sicher auch anstrengend und man empfindet Belastung ja auch nicht immer gleich. Die Tagesform spielt eine Rolle aber auch, dass Frauen sich schnell mal überlastet fühlen.  Mir hilft es dann, kurz zu prüfen, ob wirklich alles auf meiner to do Liste zwingend  erforderlich ist. Und muss das  unbedingt  von MIR erledigt werden. So manchen Druck macht man sich selbst. ........übertriebene Putzerei,  falscher Ehrgeiz usw.
Kleine Inseln können Wunder wirken, mal Fünfe grade sein lassen und angebotene Entlastung annehmen. Oft wird man gefragt, ob  jemand helfen kann......und antwortet stolz ' nein Danke' Um anschließend  zu schimpfen, dass man alles selber machen muss.

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1. Januar 2017 um 15:48

Alleinerziehend mit Mann - genauso habe ich es damals auch formuliert. 
Irgendwie scheinen viele Männer die Tendenz zu haben, die Zeit, die die Mutter mit Kind verbringt, als Freizeit zu werten, die Zeit, die sie mit dem Kind verbringen jedoch als Arbeit...
Ich würde an Deiner Stelle einfach mal all Deine Arbeiten und Aufgaben mit Zeitangaben aufschreiben, auch die Kinderbetreuung, und er soll seine Zeiten gegenüberstellen. Vielleicht hilft das schon, damit ihm ein Licht aufgeht.

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1. Januar 2017 um 19:35
In Antwort auf ani19671

Es ist sicher auch anstrengend und man empfindet Belastung ja auch nicht immer gleich. Die Tagesform spielt eine Rolle aber auch, dass Frauen sich schnell mal überlastet fühlen.  Mir hilft es dann, kurz zu prüfen, ob wirklich alles auf meiner to do Liste zwingend  erforderlich ist. Und muss das  unbedingt  von MIR erledigt werden. So manchen Druck macht man sich selbst. ........übertriebene Putzerei,  falscher Ehrgeiz usw.
Kleine Inseln können Wunder wirken, mal Fünfe grade sein lassen und angebotene Entlastung annehmen. Oft wird man gefragt, ob  jemand helfen kann......und antwortet stolz ' nein Danke' Um anschließend  zu schimpfen, dass man alles selber machen muss.

Leider habe ich niemanden der mir helfen kann. Also Opa oder Oma wohnen weiter weg . Ich lasse schon oft fünf grade sein. Ich habe mit der Zeit gelernt jede Hilfe anzunehmen. Egal welche. Mitlerweile habe ich meine Nachbarin wirklich lieb gewonnen die ab und an die Kleine belustigt. Ich werde meinem Mann die Kleine jetzt öfter in die Hand drücken und alleine einkaufen oder so. 

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4. Januar 2017 um 10:39
In Antwort auf sonnenglanz79

Hallo zusammen,
mein Leben ist eigentlich super: Ich hab ne bezaubernde Tochter (20 Monate), einen halbtags Job und einen lieben Mann. Aber: es gibt auch Schattenseiten. Meine Kleine habe ich bis 1 1/2 Jahre gestillt. Sie ließ sich auch nur von mir beruhigen und ins Bett bringen. Lange wollte ich auch, dass mein Mann sie mal ins Bett bringt. Aber da gab es ja immer die Ausrede dass ich sie ja stillen muss. Generell entzieht sich mein Mann von vielen Sachen...Wickeln, Baden, ins Bett bringen, mit ihr Essen usw. Ich habe oft darauf angesprochen aber es endet immer im Streit. Ich frag mich warum. Ich muss doch nicht immer Alles machen was Kind angeht . Es heisst dann oft dass ich ja nur halbtags arbeiten gehe und er ja voll. Da hab ich ja mittags wenn die Kleine Mittagsschlaf macht frei. Hahahaha klar. Da mach ich dann aber die Hausarbeit oder ich mach wirklich mal Pause. Auch stehe ich morgens immer mit der Kleinen auf, wenn sie mal ne Phase hat auch sogar um 4 Uhr  
Ich weiss dass ich ihn einfach mal immer eine Arbeit aufzwingen sollte aber ich stoße immer auf Gegenwehr. Meist ist es entspannter wenn er frei hat. Aber wenn er arbeitet ist es megaätzend. Da komme ich mir sogar alleinerziehend mit Mann vor. 
Dementsprechend komme ich mir gerade ausgebrannt vor. Ich kann nichts ohne die Kleine machen. Ich liebe sie ohne Ende. Aber ich brauche auch mal ne Pause. 
Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder Tipps? Danke vorab.

Es kann sein, dass ihr beide überlastet seid und dann denkt jeder, da man ja selbst überlastet ist, geht es dem anderen bestimmt besser.

Das mit dem Entziehen kenne ich auch gut. Bei uns läuft es schon etwas besser, ich muss immer alles sagen, von alleine macht er - fast - nichts, aber wenn ich was sage, läuft es meistens. Ich würde auch vorschlagen, das Baden dem Papa zu überlassen. Das hat meiner nämlich irgendwann mit grosser Begeisterung gemacht und ich hatte ein bisschen Zeit, das Abendbrot fertig zu machen.

Ihr solltet aber darauf achten, dass er eine halbe Stunde zum Runterkommen hat, wenn er nach Hause kommt. Das habe ich jetzt schon öfter hier gelesen von Seiten des arbeitenden Elternteils (egal ob Mutter oder Vater), dass es sehr belastend sein kann, wenn man sofort die Kinder in den Arm gedrückt bekommt, sobald man zu Hause über die Schwelle tritt.

Vielleicht ist dein Mann auch ein bisschen eifersüchtig, auf dich oder auf eurer Kind, wegen des Stillens? Hast du denn jetzt endgültig abgestillt? Ich konnte das überhaupt nicht ohne den Papa. Und wenn ihr das nächste Mal  über dieses Thema redet, solltest du ihm erklären, dass es extrem wichtig ist für die Beziehung zu seinem Kind, dass er sich einbringt.   

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