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Mache mir Sorgen um meine Omi

18. Juni um 12:19

Hallo ihr Lieben,
ich wende mich mit einer sehr belastenden Frage an euch, die nicht so leicht zu beantworten ist. Ich bin in Dresden aufgewachsen, wohne jetzt aber in Berlin. Meine Mutter (Vater hatte ich nie), wohnt in Schleswig Holstein inzwischen. Nun, meine Omi ist in Dresden geblieben, ich besuche sie auch regelmäßig dort.

Nun ist es aber leider so, dass sie mit jedem Besuch tüdeliger auf mich wirkt - das s schon lange so, aber so langsam bin ich der Meinung, dass es gefährlicher wird. So Sachen wie die Milch auf dem Ofen vergessen und in den Park gehen, und wenn sie wiederkommt ist die Wohnung zugeräuchert und sie hat Glück, dass nichts brennt!

Ständig vergisst sie ihren Schlüssel in er Wohnung und ich bin sehr froh, dass ihre Nachbarin meistens da ist und den Zweitschlüssel von ihr hat.

Außerdem merke ich, dass sie immer einsamer wird. Ich würde sie gerne öfter besuchen, aber ich habe auch eine Familie in Berlin, und einen Job. Ich würde gerne meine Mutter mehr in die Verantwortung nehmen, aber aus SH ist es auch einfach super weit.
Und naja, ihr Zustand wird doch auch nicht besser. Was, wenn sie mal fällt und nicht ans Telefon kommt?

Ich stelle mit inzwischen die Frage, ob ein Pflegeheim nicht vielleicht eine gute und sichere Lösung für sie wäre. aber ich bringe es nicht über's Herz! Diese Frau hat mich praktisch großgezogen, und alles für mich getan, da kann ich sie doch nicht einfach in ein Heim abschieben... Aber dennoch weiß ich einfach nicht wie es werden soll...

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18. Juni um 20:29

Für Sturz Notfälle gibt es diese Ketten oder Armbänder mit Knopf. 

Den Ofen vom Strom nehmen. 
Essen auf Räder bestellen.

Für warme Milch soll die die Mikrowelle nehmen.  Für Tee den Wasserkocher.

Mit Demenz sollte man so lange wie möglich im gewohnten Umfeld bleiben.

Für Tablettengabe kannst du den Pflegedienst bestellen. 

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19. Juni um 7:48
In Antwort auf femmefatalerror

Hallo ihr Lieben,
ich wende mich mit einer sehr belastenden Frage an euch, die nicht so leicht zu beantworten ist. Ich bin in Dresden aufgewachsen, wohne jetzt aber in Berlin. Meine Mutter (Vater hatte ich nie), wohnt in Schleswig Holstein inzwischen. Nun, meine Omi ist in Dresden geblieben, ich besuche sie auch regelmäßig dort.

Nun ist es aber leider so, dass sie mit jedem Besuch tüdeliger auf mich wirkt - das s schon lange so, aber so langsam bin ich der Meinung, dass es gefährlicher wird. So Sachen wie die Milch auf dem Ofen vergessen und in den Park gehen, und wenn sie wiederkommt ist die Wohnung zugeräuchert und sie hat Glück, dass nichts brennt!

Ständig vergisst sie ihren Schlüssel in er Wohnung und ich bin sehr froh, dass ihre Nachbarin meistens da ist und den Zweitschlüssel von ihr hat.

Außerdem merke ich, dass sie immer einsamer wird. Ich würde sie gerne öfter besuchen, aber ich habe auch eine Familie in Berlin, und einen Job. Ich würde gerne meine Mutter mehr in die Verantwortung nehmen, aber aus SH ist es auch einfach super weit.
Und naja, ihr Zustand wird doch auch nicht besser. Was, wenn sie mal fällt und nicht ans Telefon kommt?

Ich stelle mit inzwischen die Frage, ob ein Pflegeheim nicht vielleicht eine gute und sichere Lösung für sie wäre. aber ich bringe es nicht über's Herz! Diese Frau hat mich praktisch großgezogen, und alles für mich getan, da kann ich sie doch nicht einfach in ein Heim abschieben... Aber dennoch weiß ich einfach nicht wie es werden soll...

Ich wuerde auch erst einmal sehen, ob ein Pflegedienst reicht. 

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19. Juni um 18:51

Hallo,
ich muss aus eigener Erfahrung sagen, dass es sicherlich ein schmerzlicher Prozess ist, aber irgendwann kann man halt nicht mehr alleine wohnen. Das wird sicherlich auch deine Oma bereits überlegt haben.
Noch als Kommentar zu Nadu2.0: diese Notfallarmbänder sind super! Auch die Idee, den Ofen einfach weg zu nehmen ist sicherlich gut, aber wird nur als Übergangslösung geeignet sein bis sie eben einen Heimplatz hat!

Hat sie denn schon eine Pflegestufe? Das müsstest du sofort beantragen, denn dann kann auch erstmal die ambulante Pflege jeden Tag vorbei schauen. Gibt einfach ein gutes Gefühl und die sehen auch, wenn was schief läuft und melden sich dann bei die oder deiner Mutter!

Wie wäre es denn mit Betreutem Wohnen?
Laut: https://www.michaelbethke.com/seniorengerechtes-wohnen-wgs.html gibt es in Dresden auch eine Einrichtung, die auch Stellen in Berlin hätte. Also falls du dich doch entschließt sie mal näher an dich ran zu holen...

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19. Juni um 22:49
In Antwort auf nadu2.0

Für Sturz Notfälle gibt es diese Ketten oder Armbänder mit Knopf. 

Den Ofen vom Strom nehmen. 
Essen auf Räder bestellen.

Für warme Milch soll die die Mikrowelle nehmen.  Für Tee den Wasserkocher.

Mit Demenz sollte man so lange wie möglich im gewohnten Umfeld bleiben.

Für Tablettengabe kannst du den Pflegedienst bestellen. 

Das und/nach einem Betreuten Wohnen Zimmerchen in Berlin gucken

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25. Juni um 12:22

Ich würde mit Deiner Mama und Deiner Oma sprechen. Das ganze kannst du nämlich nicht einfach ohne sie entscheiden. Nicht das sie vor vollendete Tatsachen gestellt wird und das eigentlich so gar nicht möchte!

Meiner Meinung nach ist das betreute Wohnen für Deine Oma das beste.
Da hat sie noch ihr eigenes Reich, aber bekommt so viel Unterstützung wie nötig.

Das sollte natürlich entweder bei Dir oder Deiner Mutter in der Nähe sein und nicht in Dresden.

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