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Leute, das müßt ihr lesen!!!!

28. Februar 2006 um 20:52

www.psd-400.de/Offener_Brief.htm

Schade, dass ihr das nicht erleben durftet... Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Kinder von heute werden in Watte gepackt...

So beginnt ein Brief der im Internet kursiert. Ein Brief, der berührt, begeistert. Der Verfasser ist anonym.

Selten habe ich einen Brief sooo oft nacheinander gelesen. Nicht weil, ich ihn nicht kapiert habe, nein, weil er saugut ist. Nachdem ich den Brief gelesen habe, tun mir die heutigen Kids echt Leid. Der Verfasser hätte glatt ich sein können. Dieser Brief hat mir bewußt gemacht, das ich nicht eine schwere Kindheit hatte sondern eine wunderbare Kindheit!!

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28. Februar 2006 um 22:14

Hey
Also gehöre leider nicht zu den glücklichen wie in diesem Brief bin gerade mal 20 aber,wo ich mir den Brief gerade durchgelesen habe war es wie in einer Abenteuergeschichte.Ich wäre gerne dabei gewesn schade das es heutzutage bei jedem kratzer am Auto oder bei zu lauten kindergeschrei die polizei eingeschaltet wir.Wenn nicht viel aber,ein teil davon dürfte ich auch miterleben.


Gruss Cathi

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1. März 2006 um 10:18

Sooooo schön war es mal .............
Der Verfasser spricht mir aus der Seele!!!!
Das waren noch Zeiten, in denen man seine Kinder ohne Sorgen auf die Strasse lassen konnte. Ich durfte dazu gehören und bin mir erst seitdem ich selber Kinder habe darüber bewusst, wie toll wir es eigentlich hatten!!
Heute muss man sich doch alles genau überlegen, ausser man wohnt in einem kleínen Dörfle. Früher hatten die Kinder noch Freiheiten. Heute sind überall Verbote, Ermahnungen und Regeln. Ob das der richtige Weg ist?!

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1. März 2006 um 19:11

Ich
bin in dieser Zeit aufgewachsen und kann dem nicht zustimmen.Diese Kinder,die so aufgewachsen sind,sind die Gesellschaft von heute und wie ist diese Gesellschaft??? Dazu könnt ihr selber Gedanken machen.Ja ich war auch viel draussen mit Freunden ,dass streite ich nicht ab,aber ich musste bei Dämmerung zuhase sein und meine Eltern haben sich um mich gekümmert und mich auch kontrolliert und ich weiß dass ich keine Ausnahme bin.

Nee ,ich gehöre nicht dazu,sorry.

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3. März 2006 um 12:26

Heutzutage...
... haben es Kinder noch viel besser.
Früher hats für falsches Verhalten eine ordentliche Watschen gegeben.
Davor hat man sich noch gefürchtet.

Heute können die Kinder machen was sie wollen, den Eltern sind die Hände gebunden.
Sie dürfens nicht aufhalten vom weggehen, dürfens ned einsperren, usw. aber wenn die "lieben Kleinen" Mist bauen, dann kann man brav den Eltern die Schuld dafür geben.

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3. März 2006 um 16:34

1978...
war genau das Jahr, in dem ich geboren wurde. Betrifft mich der Brief jetzt oder nicht??? Nein, aber mal im Ernst. Auch heute spielen die Kindern ja wohl noch draussen - und auch Fussball!!!
Ausserdem kann ich levinsmama nur bei ihrer Meinung zustimmen, dass auch unsere Eltern uns gerne sichere Sachen gekauft haetten, waere es moeglich gewesen.
Ich finde auch, dass jede Zeit seine guten und schlechten Seiten hat. Man kann doch die Vergangenheit nicht so verherrlichen!

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3. März 2006 um 22:14

Das ist ja toll
denn früher sind bestimmt mehr Kinder an Vergiftungen erkrankt oder gestorben, weil die Bleichmittel und die Arzneien so leicht zu öffnen waren.Ebenso verhält es sich mit Kopfverletzungen. Umsonst wird sicher nicht ständig empfohlen, den Kindern einen Helm aufzusetzen. Wenn nur ein Kind damit gerettet wird, hat sich der Aufwand schon gelohnt.
Über die Vorteile von sicheren Autos, die mit Sicherheitsgurt und Airbag ausgestattet sind, muss ich wohl nicht weiter reden.
Dass ungesunde Nahrung auch dann ungesund ist, wenn man nicht fett ist, ist wohl auch jedem klar. Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Kinder heute auch noch draußen spielen und sich die Knie aufschlagen und Fußball spielen und herumstreunern. Früher waren sie vielleicht jünger.
Vielleicht haben einige Eltern heute auch ihren Eriehungsauftrag einfach besser verstanden und kümmern sich mehr um ihre Kinder und unternehmen gemeinsam mit ihnen etwas anstatt sie einfach den ganzen Tag nach draußen zu schicken und nur mit Essen zu versorgen.
Diese Früher-war-alles-besser-Aussagen können einem echt den letzten Nerv rauben. Es ist nicht alles schlechter und auch nicht alles besser geworden. Also jeder Generation das was sie sich wünscht.

awjg

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4. März 2006 um 2:42
In Antwort auf puma_11887608

Das ist ja toll
denn früher sind bestimmt mehr Kinder an Vergiftungen erkrankt oder gestorben, weil die Bleichmittel und die Arzneien so leicht zu öffnen waren.Ebenso verhält es sich mit Kopfverletzungen. Umsonst wird sicher nicht ständig empfohlen, den Kindern einen Helm aufzusetzen. Wenn nur ein Kind damit gerettet wird, hat sich der Aufwand schon gelohnt.
Über die Vorteile von sicheren Autos, die mit Sicherheitsgurt und Airbag ausgestattet sind, muss ich wohl nicht weiter reden.
Dass ungesunde Nahrung auch dann ungesund ist, wenn man nicht fett ist, ist wohl auch jedem klar. Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Kinder heute auch noch draußen spielen und sich die Knie aufschlagen und Fußball spielen und herumstreunern. Früher waren sie vielleicht jünger.
Vielleicht haben einige Eltern heute auch ihren Eriehungsauftrag einfach besser verstanden und kümmern sich mehr um ihre Kinder und unternehmen gemeinsam mit ihnen etwas anstatt sie einfach den ganzen Tag nach draußen zu schicken und nur mit Essen zu versorgen.
Diese Früher-war-alles-besser-Aussagen können einem echt den letzten Nerv rauben. Es ist nicht alles schlechter und auch nicht alles besser geworden. Also jeder Generation das was sie sich wünscht.

awjg

Aber manches war wirklich besser
Klar Kindersitze sind gut, auch Helme beim Radfahren. Kein Kind wächst daran, dass es sich den Kopf einschlägt.

Aber als wir Kinder waren, mußten uns die Eltern mehr zutrauen und vertrauen. Und das war gut so und hat uns wachsen lassen.

In allen Familien, die ich kannte, nahm Papa das einzige Familenauto mit zur Arbeit. Also mußten wir radfahren lernen, sobald wir nicht mehr in Mamis Fahrradsitz passten. Und auch meine Mutter machte sich Sorgen als ich mit 7 auf der Schnellstraße radelte, aber es ging nicht anders. Und dann sah sie, dass ich das durchaus schaffe und traute mir beim nächsten mal mehr zu.
Unsere Eltern waren gezwungen uns mehr zu vertrauen und uns mehr zuzutrauen. Und das zwang sie, unsere Fähigkeiten zu sehen und
anzuerkennen.
Die heutigen Eltern kennen diesen Zwang weniger, aus verständlichem aber falschem Sicherheitsbedürfnis heraus werden die Kinder noch lange vor Gefahren beschützt, die sie schon längst bewältigen könnten. Dies tut weder den Kindern gut, noch der Beziehung zwischen Kind und Eltern.

Außerdem:
Der Artikel rückt doch vieles ins rechte Licht: Natürlich möchte niemand schädliche Chemikalien im Schlaf- oder Kinderzimmer haben. Aber vielleicht schießen wir doch über's Ziel hinaus, wenn wir auch noch Angst vor naturidentischen Aromastoffen und E-Nummern in Lebensmitteln haben?

Vielleicht achten wir heute doch zu sehr auf Sicherheit und nicht genug auf die Freiheit.

Wir konnten als Kinder vernünftig sein und auf und aufpassen. Die heutigen Kinder sind auch nicht dümmer als wir damals. Wenn wir sie allzu sehr in Watte packen, tun wir ihnen keinen Gefallen.

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4. März 2006 um 11:53
In Antwort auf jette_12520888

Heutzutage...
... haben es Kinder noch viel besser.
Früher hats für falsches Verhalten eine ordentliche Watschen gegeben.
Davor hat man sich noch gefürchtet.

Heute können die Kinder machen was sie wollen, den Eltern sind die Hände gebunden.
Sie dürfens nicht aufhalten vom weggehen, dürfens ned einsperren, usw. aber wenn die "lieben Kleinen" Mist bauen, dann kann man brav den Eltern die Schuld dafür geben.

Meine Eltern
haben mich nie geschlagen und trotzdem habe ich eine strenge Erziehung genossen.Man kann Kinder auch ohne ordentlichen Watschen und ohne Einsperren erziehen .Und Kinder die geschlagen werden bauen mehr Mist ,als Kinder die konsiquent erzogen werden!Strenge ist nicht gleich Erziehung mit Gewalt.Und wie schon geschrieben ,ich bin zwar in dieser zeit aufgewachsen ,doch nicht ohne jeglicher Aufsicht,ich musste mich auch immer benehmen .Und püntklich bei Dämmerung zu Hause sein.

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5. März 2006 um 16:22
In Antwort auf lesedi_12667366

Aber manches war wirklich besser
Klar Kindersitze sind gut, auch Helme beim Radfahren. Kein Kind wächst daran, dass es sich den Kopf einschlägt.

Aber als wir Kinder waren, mußten uns die Eltern mehr zutrauen und vertrauen. Und das war gut so und hat uns wachsen lassen.

In allen Familien, die ich kannte, nahm Papa das einzige Familenauto mit zur Arbeit. Also mußten wir radfahren lernen, sobald wir nicht mehr in Mamis Fahrradsitz passten. Und auch meine Mutter machte sich Sorgen als ich mit 7 auf der Schnellstraße radelte, aber es ging nicht anders. Und dann sah sie, dass ich das durchaus schaffe und traute mir beim nächsten mal mehr zu.
Unsere Eltern waren gezwungen uns mehr zu vertrauen und uns mehr zuzutrauen. Und das zwang sie, unsere Fähigkeiten zu sehen und
anzuerkennen.
Die heutigen Eltern kennen diesen Zwang weniger, aus verständlichem aber falschem Sicherheitsbedürfnis heraus werden die Kinder noch lange vor Gefahren beschützt, die sie schon längst bewältigen könnten. Dies tut weder den Kindern gut, noch der Beziehung zwischen Kind und Eltern.

Außerdem:
Der Artikel rückt doch vieles ins rechte Licht: Natürlich möchte niemand schädliche Chemikalien im Schlaf- oder Kinderzimmer haben. Aber vielleicht schießen wir doch über's Ziel hinaus, wenn wir auch noch Angst vor naturidentischen Aromastoffen und E-Nummern in Lebensmitteln haben?

Vielleicht achten wir heute doch zu sehr auf Sicherheit und nicht genug auf die Freiheit.

Wir konnten als Kinder vernünftig sein und auf und aufpassen. Die heutigen Kinder sind auch nicht dümmer als wir damals. Wenn wir sie allzu sehr in Watte packen, tun wir ihnen keinen Gefallen.

Du hast sicher recht
jedenfalls in manchen Punkten. Ich habe eine 6-jährige Tochter. Die hat auch mit 3 Jahren radfahren gelernt und fährt mit Inlinern rum und kann schon lange schwimmen usw. Allerdings ist das eine Frage der Erziehung. Ich halte gar nichts davon, wenn Kinder ihre Freizeit damit verbringen, Playstation zu spielen oder vorm Computer bzw. Fernseher zu sitzen. Das gibt es bei uns auch nicht so oft, wenn es auch teilweise heute einfach dazu gehört. Man muss halt nur darauf achten, dass es nicht zum "Babysitter" wird.
Jedenfalls bin ich der Ansicht, dass man dann, wenn man ohne jede Beeinträchtigung Sicherheit schaffen kann, dies nutzen sollte. Es ist halt in keiner Weise für ein Kind förderlich, wenn es mal einen Schluck vom Abflussreiniger nimmt. Wenn man Schadstoffarme Farben kaufen kann, die genau so schön sind wie die anderen, warum soll man es nicht tun.
Dass man seinem Kind etwas zutraut, hat damit nichts zu tun.
Außerdem leiden heute immer mehr Kinder an den verrücktesten Allergien und die stammen nun mal von solchen Nahrungszugaben wie Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und chemischen Zusätzen. Warum soll ich mein Kind damit füttern und ggf. krank machen. Wenn früher etwas auf jeden Fall besser war, dann die Tatsache, dass vernünftig gekocht wurde und nicht die ganzen Fertiggerichte auf den Tisch kamen, die halt diese Stoffe enthalten. Da muss man sich halt etwas mehr bemühen.
Ich sage gar nicht, dass heute alles besser ist, sondern dass man sich an die veränderte Zeit anpassen muss. Das hat nichts damit zu tun, sein Kind in Watte zu packen, sondern damit, sich verantwortungsvoll zu kümmern. Das bleibt heute leider allzu oft auf der Strecke.
Also ein gesundes Mittelmass ist mal wieder das Beste, denke ich.

Viele Grüße
awjg

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6. März 2006 um 7:37

"Leute, das müßt ihr lesen!!!!"
Ja, ich finde den Brief auch toll, ich kannte ihn aber schon.
Es trifft auch sehr vieles zu. Und auch ich durfte diese Zeit mit erleben und möchte sie verdammt noch mal nicht missen.
Und eines ist nunmal fakt. Unsere Kinder werden heute viel zu viel in Watte gepackt. Hierbei geht es nicht um aufgescheuerte Knie oder dergleichen, sondern, egal welches Problem auftaucht, kippen sie gleich um und Mami soll es richten. Kinder dürfen ihre Eltern anzeigen, wenn ihnen mal die Hand ausrutscht(was nicht heißen soll, das mein sein Kind schlagen soll), aber Leute irgendwo hörts auf.
Es gibt noch einige Dinge, woran man erkennt, das Kinder heute in Watte verpackt werden, oder glaubt ihr, sonst hätten wir soviel Chaos an den heutigen Schulen? oder wie eine Vorschreiberin schon sagte, das nicht umsonst soviel die Supernanny gerufen wird.
Alles mit Maß und Ziel, dann freut sich auch der Nachbar.Lach.

LG
Rosi

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6. März 2006 um 10:59

Erlebnis von gestern auf dem Rodelhügel....
Ich war gestern mit unserer großen (3,5) auf dem Rodelhügel. Obwohl ich mir vorher echt Gedanken gemacht habe, ob ich überhaupt hinfahre (die ganzen Rüpel, die dort wie die Behämmerten ohne Rücksicht auf Verluste runterbrettern) Aber versuchen kann man es ja mal. Ich war erstaunt, als ich ankam - nur die braven Kinderchen mit den mamas und Papas im schnieken Schneeanzügchen, mir rosa bommelchen und tütelchen - alle in reih und Glied am Runterfahren - schön warten, bis klein-Lieschen mit Ihrem schlitten wieder oben ist und ab und zu ein paar Rufe in die Stille: "oh Patrick mach deinen neuen Anzug nicht schmutzig - oh xxxx paß auf.... etc. ) ehrlich gesagt, da ist mir echt die Lust vergangen und ich habe an meine Kinderzeit zurückgedacht:
War man alt genug (ab 6 so in etwa) wurde man ja schon schief angeguckt, wenn die mama mitkam. War man kleiner, fuhren die mamas in wildem Durcheinander mit die Piste runter. Da fuhr alles durcheinander - Ski, Gleitschuhe, Schlitten, Reifen, Müllsäcke kreuz und quer in die Knochen der anderen - blaue flecke waren vorprogrammiert - wer den Kindern die guten Sachen anzog war selbst schuld. DAS fand ich, war wirklich genial!

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6. März 2006 um 12:40

Gerne...
... wo hab ich den Geschrieben das NUR Angst zu haben gut ist?

Aber mal im Klartext, warum machst du manche Fehler nicht?
Weil du ANGST hast? Warum stehst du morgens trotzdem auf, wenn du eigentlich keine Lust hast deinen Job zu machen? Weil du Angst hast ihn zu verlieren.
Warum beherrscht du deinen Zorn? Weil du Angst hast jemanden damit zu verletzen, oder?

Dass heißt, du hast gelernt das dein Handel (für dich negative) Konsequenzen haben könnte.

Ich rede nicht davon, sein Kind täglich zu prügeln. So wie du mich intepretierst. Ich bin überhaupt auch gegen das Schlagen eingestellt.

Nur viele vergessen, dass jeder Mensch individuell ist. Und so auch Kinder, und die ach so tollen Erziehungsmethoden die bei tausenden gefruchtet haben, klappen vielleicht bei Kind 1001 nicht mehr.
-----------------------------------

Aber du scheinst dir ja deines Wissens sehr gut bewusst zu sein, dann hätte ich gern von dir die Antwort auf die Frage, wie du einem Kind beibringst, dass es falsch gehandelt hat. Vorallem einen Teenager.

Bzw. was du machst, wenn ihm total egal ist, ob die Handlung falsch ist oder nicht? Ob anderen dadurch geschadet wird, oder nicht?

Du selbst schreibst die "lieben Kleinen" sind fast immer auf dem Weg, den die Eltern gezeigt haben, und wenn nicht?

-----------------------------------

Damit du vielleicht verstehst, warum ich etwas heftig geantwortet habe, ich darf gerade zusehen, wie ein Kind sich selbst das Leben versaut, keinen Rat, keine Hilfe oder sonst etwas annimmt. Und das macht mich traurig.

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6. März 2006 um 12:48
In Antwort auf roslyn_12102009

Meine Eltern
haben mich nie geschlagen und trotzdem habe ich eine strenge Erziehung genossen.Man kann Kinder auch ohne ordentlichen Watschen und ohne Einsperren erziehen .Und Kinder die geschlagen werden bauen mehr Mist ,als Kinder die konsiquent erzogen werden!Strenge ist nicht gleich Erziehung mit Gewalt.Und wie schon geschrieben ,ich bin zwar in dieser zeit aufgewachsen ,doch nicht ohne jeglicher Aufsicht,ich musste mich auch immer benehmen .Und püntklich bei Dämmerung zu Hause sein.

Ich denke...
... ich habe in dem Thread nicht wirklich das Schlagen befürwortet.

Mir geht es darum, dass du heut zu tage als Elternteil zwar brav deine Pflichten erfüllen musst, aber wehe du verletzt 1x das Recht deines Kindes....

Ich hatte einfach Respekt vor meinen Eltern, weil ich mir dachte sie wissen es besser als ich. Darauf habe ich vertraut.
Nur irgendwann beginnt man ja flügge zu werden und stellt die Entscheidungen der Eltern in Frage. Ist doch normal.

Trifft man dann selbst eine falsche Entscheidung, dann fällt man eben auf die Schnauze.

Nur heutzutage fallen die "lieben Kleinen" nicht mehr auf die Schnauze.
Ich geh mal Klauen, aha die Polizei lässt mich wieder frei, weil ich zu jung bin.
Ich sauf mich nieder und komm nicht heim, wie ausgemacht, ok der Polizei ist es schnuppe, die Eltern labbern nur.
Ich darf nicht weg. Pah, ich geh trotzdem, die dürfen mich eh nicht aufhalten....

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6. März 2006 um 12:57

Hallo
habe diesen Brief gerade gelesen!er ist wirklich wunderschön, aber leider tuht es mir auch weh ihn zu lesen und zu bemerken was wir alles verloren haben.Es wird nie wieder wie damals sein wenn wir nicht versuchen es zu ándern!Aber was sollen wir auch versuchen wenn wir von der geselschaft immer wieder in die änge gedrückt werden.
Ich bin aufjeden fall froh das Ich mit meiner Tochter in Lanzarote wohne und das Sie hier wenigstens so leben darf wie damals!!Keiner auf dieser Weld wird Ihr und mir das jemals nehmen können..
Danke an dich für diesen netten hinweis des Briefes und Ich hoffe das viele Eltern ein bischen mehr auf die Kinderwünsche eingehen und nicht auf die Geselschaftlichenwünsche!

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6. März 2006 um 18:34
In Antwort auf jette_12520888

Ich denke...
... ich habe in dem Thread nicht wirklich das Schlagen befürwortet.

Mir geht es darum, dass du heut zu tage als Elternteil zwar brav deine Pflichten erfüllen musst, aber wehe du verletzt 1x das Recht deines Kindes....

Ich hatte einfach Respekt vor meinen Eltern, weil ich mir dachte sie wissen es besser als ich. Darauf habe ich vertraut.
Nur irgendwann beginnt man ja flügge zu werden und stellt die Entscheidungen der Eltern in Frage. Ist doch normal.

Trifft man dann selbst eine falsche Entscheidung, dann fällt man eben auf die Schnauze.

Nur heutzutage fallen die "lieben Kleinen" nicht mehr auf die Schnauze.
Ich geh mal Klauen, aha die Polizei lässt mich wieder frei, weil ich zu jung bin.
Ich sauf mich nieder und komm nicht heim, wie ausgemacht, ok der Polizei ist es schnuppe, die Eltern labbern nur.
Ich darf nicht weg. Pah, ich geh trotzdem, die dürfen mich eh nicht aufhalten....

Das ist
alles Erziehungsache und nicht alle Kinder tun das.Warum hast du so ein schlechtes Bild über heutige Jugend.Mein Bruder ist 17 und gehört überhaupt nicht zu dieser Kategorie ,die du beschreibst.Ausserdem auch früher gab es andere Gesellschaft und Jugendliche ,die kriminel waren.

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7. März 2006 um 13:42
In Antwort auf roslyn_12102009

Das ist
alles Erziehungsache und nicht alle Kinder tun das.Warum hast du so ein schlechtes Bild über heutige Jugend.Mein Bruder ist 17 und gehört überhaupt nicht zu dieser Kategorie ,die du beschreibst.Ausserdem auch früher gab es andere Gesellschaft und Jugendliche ,die kriminel waren.

Falsch Ausgedrückt..
So meinte ich das doch gar nicht. Ich weiß, dass es genauso brave, liebe Kinder gibt. Sogar viel, viel mehr, als die die abrutschen.
Ich hab nur gerade in meiner Familie so einen Fall, dass ein Mädel abrutscht. Und niemand kann sie aufhalten. Nicht die Familie, nicht die Verwandten, nicht das Jugendamt, nicht die Polizei...

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7. März 2006 um 14:09

*rechtgeb*
Hi Heather!

Ich geb dir ja im großen und ganzen Recht.
Nur ich bin im Moment einfach nur frustriert, dass man auf manches einfach keinen Einfluss hat.

Vorallem kann man nicht auf alle Faktoren im Leben des Kindes Einfluss nehmen.
Wenn z.B. ein Elternteil oder beide sterben kann das ein Kind ganz schön aus der Bahn werfen. Darauf kannst du als Verwandter keinen Einfluss nehmen.

Das Problem ist dann, wenn Ohren und Augen zu gemacht werden, und das Kind nichts mehr an- und aufnimmt.
-)Die Eltern bieten sich an zum Zuhören, es wird nicht angenommen
-) Verwandte versucheh zuzu hören und Ratschläge zu geben, es wird nicht angenommen
-) Das Jugendamt versucht zu helfen, es wird nicht angenommen
-) Psychologen bieten sich an, es wird nicht angenommen
usw.

Angenommen du möchtest am Mond leben, was wirst du tun?
- Fakten prüfen, ob es möglich ist. --> Nein, ist es noch nicht.
- Überprüfen ob es möglichkeiten gibt dorthin zu gelangen, wenn ja, dann wirst du daran arbeiten.

Sie aber würde keine Fakten prüfen, sondern blindlings auf die nächste Sternwarte (oder anderes hohe Ding) klettern und schauen, ob sie von dort zum Mond kommt. Da das nicht klappen kann, kommt sie wieder nach Hause, um dann beim nächsten hohen Baum den gleichen versuch zu starten.

Ja ich kann mich noch gut an die Pubertät erinnern. Ist noch nicht solange her. Aber ich habe dabei eben Respekt gehabt vor anderen und hatte noch einen Funken Vernunft und vorallem Anstand. Außerdem wäre ich nicht auf die Idee gekommen, andere nach meinen Ideen zu manipulieren.

Lg Mystic

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12. März 2006 um 0:00
In Antwort auf flyingkat

Erlebnis von gestern auf dem Rodelhügel....
Ich war gestern mit unserer großen (3,5) auf dem Rodelhügel. Obwohl ich mir vorher echt Gedanken gemacht habe, ob ich überhaupt hinfahre (die ganzen Rüpel, die dort wie die Behämmerten ohne Rücksicht auf Verluste runterbrettern) Aber versuchen kann man es ja mal. Ich war erstaunt, als ich ankam - nur die braven Kinderchen mit den mamas und Papas im schnieken Schneeanzügchen, mir rosa bommelchen und tütelchen - alle in reih und Glied am Runterfahren - schön warten, bis klein-Lieschen mit Ihrem schlitten wieder oben ist und ab und zu ein paar Rufe in die Stille: "oh Patrick mach deinen neuen Anzug nicht schmutzig - oh xxxx paß auf.... etc. ) ehrlich gesagt, da ist mir echt die Lust vergangen und ich habe an meine Kinderzeit zurückgedacht:
War man alt genug (ab 6 so in etwa) wurde man ja schon schief angeguckt, wenn die mama mitkam. War man kleiner, fuhren die mamas in wildem Durcheinander mit die Piste runter. Da fuhr alles durcheinander - Ski, Gleitschuhe, Schlitten, Reifen, Müllsäcke kreuz und quer in die Knochen der anderen - blaue flecke waren vorprogrammiert - wer den Kindern die guten Sachen anzog war selbst schuld. DAS fand ich, war wirklich genial!

Also ich war kürzlich
mit meiner Tochter auch Schlittenfahren. Da waren ganz normale Menschen mit ganz normalen Kindern. Vielleicht kann man sich auch was einbilden...

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6. April 2006 um 16:26
In Antwort auf roslyn_12102009

Ich
bin in dieser Zeit aufgewachsen und kann dem nicht zustimmen.Diese Kinder,die so aufgewachsen sind,sind die Gesellschaft von heute und wie ist diese Gesellschaft??? Dazu könnt ihr selber Gedanken machen.Ja ich war auch viel draussen mit Freunden ,dass streite ich nicht ab,aber ich musste bei Dämmerung zuhase sein und meine Eltern haben sich um mich gekümmert und mich auch kontrolliert und ich weiß dass ich keine Ausnahme bin.

Nee ,ich gehöre nicht dazu,sorry.

Ich glaube
du hast den brief nicht so ganz verstanden, bzw was er uns damit sagen will. Nur ein Beispiel: Wenn mein Sohn Dreck gegesen hat, bin ich der letzte der ein Notarzt verständigt. Verstehste?
Er will uns doch nur damit sagen, das wir uns nicht so anstellen sollen!
Und wenn jede Generation sagt: Meine Kinder werden es mal besser haben wie ich als Kind, ist es doch kein Wunder das denen heute alles in Hintern geschoben wird. Ich werde meine Jungs die Erziehung geben die ich damals genossen habe, soweit möglich!

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28. April 2006 um 20:39

Dazu...
kann ich nur sagen:ein einmaliger artikel.so und nicht anders denke ich zu häufig und bedauer das es heute nicht mehr so sein KANN. nichts mehr mit freiheit in dem sinne-nicht wirklich. TRAURIG (mache das beste draus (-; )...gelungener artikel-hut ab!!!

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31. Juli 2013 um 19:43
In Antwort auf asaki_12511217

Sooooo schön war es mal .............
Der Verfasser spricht mir aus der Seele!!!!
Das waren noch Zeiten, in denen man seine Kinder ohne Sorgen auf die Strasse lassen konnte. Ich durfte dazu gehören und bin mir erst seitdem ich selber Kinder habe darüber bewusst, wie toll wir es eigentlich hatten!!
Heute muss man sich doch alles genau überlegen, ausser man wohnt in einem kleínen Dörfle. Früher hatten die Kinder noch Freiheiten. Heute sind überall Verbote, Ermahnungen und Regeln. Ob das der richtige Weg ist?!

So ist (war) es..
auch ich sehe wehmütig auf diese schöne Zeit zurück. Leider wird der Lebensraum immer enger, vor allem in der Stadt und was mir noch auffällt, ist, daß auch die Bevormundung bei den Erwachsenen nicht halt macht. Verbote, Warnungen, Hinweise -
wir sind alle in Watte verpackt.

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