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Leseschwäche bei 8-jähriger - bin verzweifelt

25. Februar 2008 um 15:53 Letzte Antwort: 17. März 2008 um 22:26

Meine Tochter (8 Jahre, 2. Klasse) und ich sind so langsam am verzweifeln....

Bei ihr wurde eine Leseschwäche diagnostiziert, was die schlechten Leistungen betrifft. Ihr IQ liegt im mittleren Bereich.

Sie bringt eine fünf nach der nächsten nach Hause.

Wir haben mehrere Möglichkeiten:

1. Wir lassen sie in ihrer "normalen" zweiten Klasse das Jahr zuende machen. Sie hat ja einen sog. Nachteilsausgleich erhalten, der evtl. ein paar bessere Noten bringt, wobei es momentan nicht danach aussieht....

2. Wir lassen sie in ihrer gewohnten Schule nur in eine andere Klasse, eine sog. Kooperationsklasse versetzen. Der Vorteil: nur 15 (statt 25) Kinder. Habe allerdings von zwei Müttern, deren Töchter dort in die Klasse gegangen sind, sehr viel schlechtes über die Lehrerin (keine ausgebildete Kooperationsklassen-Lehrerin) gehört.

3. Wir wechseln komplett die Schule. Sie geht nämlich noch als Gastschülerin in eine Schule am Wohnort meiner Mutter, weil sie zu meiner Berufstätigkeit mittags immer zur Oma ging. Jetzt hat sie einen kleinen Bruder bekommen und könnte rein theoretisch an die Grundschule hier am Ort (wesentlich ländlicher als dort wo sie jetzt geht und kleinere Klassen).

Was soll ich nur tun????

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26. Februar 2008 um 17:53

Oh oh oh
also wenn euer kind so eine schwäche hat wird euch auch keine andere schule weiter helfen da es eine sache vom gehirn ist ... wenn ihr gute eltern seid setzt euch jeden tag mit euern kind hin und lasst es fünf minuten selber lesen , mein sohn hatte auch ein paa start schwierigkeiten und wenn er lass raufte ich mir innerlich die haare ... ich wa aber geduldig habe mich jeden tag mit ihm hingesetzt ... er sollte sich jedes einzelnde wort dann erst im kopf durch lesen bevor er es ausgesprochen hat und voila,er liest schon fast so gut wie ich geduld geduld und fördern und loben.. evt mit anschliessender belohnung?


viel glück dabei !

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17. März 2008 um 22:26

Hallo
Als Lese-Rechtschreibtherapeutin bin ich immer dafür den Druck schulischerseits vom Kind abzuwenden, es fördern zu lassen, entweder finanziert über SGB 35 oder privat.

Wenn eine auditive Störung: Störung der lautlichen Unterscheidungsfähigkeit und Merkspanne voliegt, gibt es bestimmt gewillte Ärzte Ihres Vertrauens, die Ihr Kind eine Sprachtherapie verschreiben. Auch ich bin Sprachtherapeutin mit Zusatzbildung LRS mit eigener Praxis in Bonn,
viel Erfolg und freundliche Grüße, Anja Bartels

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