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Lebenskrise

22. August um 21:25 Letzte Antwort: 23. August um 0:34

Hallo,
ich hatte lange überlegt, wie ich mit meiner Situation umgehen kann und brauche dringend Rat. Ich muss ein bisschen weiter ausholen und weiß nicht so recht, wie und wo ich anfangen soll. Ich hoffe der Beitrag wird nicht all zu chaotisch und ich kann meine Situation euch gut beschreiben. Ich habe letztes Jahr im Oktober meine Tochter zur Welt gebracht.

Schwangerschaft verlief ganz normal, außer das ich 700km von meiner Familie wegziehen musste, weil mein Mann eine neue Arbeit gefunden hatte und diese unbedingt annehme wollte. Wir sind nun 3,5 jahre zusammen und 1 Jahr verheiratet. Es ist nicht immer einfach mit ihm, er ist ein schwieriger Typ würde ich sagen. Er wollte immer unbedingt Kinder haben, da er auch etwas älter ist als ich. Als wir zusammen gezogen sind, hat er den Kinderwunsch immer weiter verdeutlicht und mich schon nahezu gedrängt. Nach einem halben Jahr zusammen wohnen, ließ ich mich überreden. Ich dachte, wir probieren es einmal ihm zu liebe. Ich habe mich einfach so sehr drängen lassen und dachte es wird hoffentlich nichts passieren,... doch es passierte. Ich war sofort schwanger und es brach die erste Zeit eine komplette Welt zusammen. Nach einiger Zeit fing ich mich und ich dachte mir, dass ich das auf jeden Fall schaffen werde! Also kam im Oktober kam meine wundervolle und gesunde Tochter zur Welt. Sie war schon immer etwas schwieriger. Sie weint sehr, sehr viel und ist immer unzufrieden, das macht meine Situation natürlich auch nicht einfach. Sie fordert uns sehr viel und Zeit für mich, habe ich dann dadurch kaum.

Das ist erstmal meine Vorgeschichte, nun komme ich aber zu meinem Hauptproblem. Ich fühle mich absolut nicht wohl im Muttersein, ich bin unglücklich. Versteht mich bitte, bitte nicht falsch, ich liebe meine Tochter sehr, aber es ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich würde am liebsten Die Zeit zurückdrehen und alles verhindern. Ich weine viel und bin am.rande der Verzweiflung. Ich denke so oft an "davor" und würde alles dafür geben es einzutauschen. Ich fühle mich einfach gefangen, wie in einem Käfig und versuche zu flüchten, meistens in Erinnerungen an mein Leben davor und fange an zu weinen und der Tag ist gelaufen. Ich lenke mich viel ab nd mache das, was mir Freude bringt. Mein Mann versteht mich Null. Für ihn müsste mir die Sonne aus del ar*** scheinen.... er meinte, es ist das beste was er mir schenken konnte. Die einzige mit der ich offen darüber sprechen kann, ist meine Mutter die 700km entfernt ist. Mit ihm.kann ich leider gar nicht darüber reden. Ich hatte mir schon Hilfe gesucht, war bei einer Familienberatung und einem Psychiater. Es ist aber eben etwas ganz persönliches, eine "persönliche entscheidung". Es ist einfach alles super kompliziert und ich würde am liebsten weglaufen vor allem. Ich weiß nur eins, ich möchte meiner Tochter auf jeden Fall eine so tolle Kindheit ermöglichen, wie ich sie hatte. Egal wie ich fühle oder denke, das hat sie alles nicht verdient. Darum möchte ich das alles gut wird. Das schlimme ist, es ist alles vorgegeben... ich müsste es nur zulassen. Mein Mann hat eine tolle Arbeit und verdient für zwei, wir können uns also alles das leisten was wir möchten, wir haben eine tolle Wohnung und sonst fehlt es auch an nichts... ich kann es aber einfach nicht zulassen und daher kommt es oft zu Streitereien.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen kann. Ich möchte einfach ankommen im Muttersein und die Situation nicht nur "aushalten". Alles was ich mir wünsche ist einen Weg zu finden.
Hat einer vlt Tipps oder geht es jemand ähnlich ? Ich wäre.um jede Antwort sehr, sehr dankbar!!!

Grüße

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22. August um 22:02

Jetzt stell dich net so an. Du kannst es ja ganztags in die Krippe geben, wenns ein Jahr alt ist.

Dann hast du Zeit für die schönen Dinge.

Oder du ziehst zurück und dein Mann kommt am WE zu euch und ihr wechselt euch ab. Also zwei Wohnungen z. B. 
 

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22. August um 23:14
In Antwort auf momoktober2019

Hallo,
ich hatte lange überlegt, wie ich mit meiner Situation umgehen kann und brauche dringend Rat. Ich muss ein bisschen weiter ausholen und weiß nicht so recht, wie und wo ich anfangen soll. Ich hoffe der Beitrag wird nicht all zu chaotisch und ich kann meine Situation euch gut beschreiben. Ich habe letztes Jahr im Oktober meine Tochter zur Welt gebracht.

Schwangerschaft verlief ganz normal, außer das ich 700km von meiner Familie wegziehen musste, weil mein Mann eine neue Arbeit gefunden hatte und diese unbedingt annehme wollte. Wir sind nun 3,5 jahre zusammen und 1 Jahr verheiratet. Es ist nicht immer einfach mit ihm, er ist ein schwieriger Typ würde ich sagen. Er wollte immer unbedingt Kinder haben, da er auch etwas älter ist als ich. Als wir zusammen gezogen sind, hat er den Kinderwunsch immer weiter verdeutlicht und mich schon nahezu gedrängt. Nach einem halben Jahr zusammen wohnen, ließ ich mich überreden. Ich dachte, wir probieren es einmal ihm zu liebe. Ich habe mich einfach so sehr drängen lassen und dachte es wird hoffentlich nichts passieren,... doch es passierte. Ich war sofort schwanger und es brach die erste Zeit eine komplette Welt zusammen. Nach einiger Zeit fing ich mich und ich dachte mir, dass ich das auf jeden Fall schaffen werde! Also kam im Oktober kam meine wundervolle und gesunde Tochter zur Welt. Sie war schon immer etwas schwieriger. Sie weint sehr, sehr viel und ist immer unzufrieden, das macht meine Situation natürlich auch nicht einfach. Sie fordert uns sehr viel und Zeit für mich, habe ich dann dadurch kaum.

Das ist erstmal meine Vorgeschichte, nun komme ich aber zu meinem Hauptproblem. Ich fühle mich absolut nicht wohl im Muttersein, ich bin unglücklich. Versteht mich bitte, bitte nicht falsch, ich liebe meine Tochter sehr, aber es ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich würde am liebsten Die Zeit zurückdrehen und alles verhindern. Ich weine viel und bin am.rande der Verzweiflung. Ich denke so oft an "davor" und würde alles dafür geben es einzutauschen. Ich fühle mich einfach gefangen, wie in einem Käfig und versuche zu flüchten, meistens in Erinnerungen an mein Leben davor und fange an zu weinen und der Tag ist gelaufen. Ich lenke mich viel ab nd mache das, was mir Freude bringt. Mein Mann versteht mich Null. Für ihn müsste mir die Sonne aus del ar*** scheinen.... er meinte, es ist das beste was er mir schenken konnte. Die einzige mit der ich offen darüber sprechen kann, ist meine Mutter die 700km entfernt ist. Mit ihm.kann ich leider gar nicht darüber reden. Ich hatte mir schon Hilfe gesucht, war bei einer Familienberatung und einem Psychiater. Es ist aber eben etwas ganz persönliches, eine "persönliche entscheidung". Es ist einfach alles super kompliziert und ich würde am liebsten weglaufen vor allem. Ich weiß nur eins, ich möchte meiner Tochter auf jeden Fall eine so tolle Kindheit ermöglichen, wie ich sie hatte. Egal wie ich fühle oder denke, das hat sie alles nicht verdient. Darum möchte ich das alles gut wird. Das schlimme ist, es ist alles vorgegeben... ich müsste es nur zulassen. Mein Mann hat eine tolle Arbeit und verdient für zwei, wir können uns also alles das leisten was wir möchten, wir haben eine tolle Wohnung und sonst fehlt es auch an nichts... ich kann es aber einfach nicht zulassen und daher kommt es oft zu Streitereien.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen kann. Ich möchte einfach ankommen im Muttersein und die Situation nicht nur "aushalten". Alles was ich mir wünsche ist einen Weg zu finden.
Hat einer vlt Tipps oder geht es jemand ähnlich ? Ich wäre.um jede Antwort sehr, sehr dankbar!!!

Grüße

Das hast du dir selber zuzuschreiben. Du bist unglücklich mit deinem Mann. Er wollte unbedingt Kinder. Du wolltest nicht. Hast gehofft nicht schwanger zu werden und bist es dann doch geworden . Du tust alles was du nicht willst. Kein Wunder dass du unglücklich bist. Du musst dir jetzt Hilfe holen. Sprich mit einem Therapeuten Psychiater. 

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23. August um 0:34
In Antwort auf momoktober2019

Hallo,
ich hatte lange überlegt, wie ich mit meiner Situation umgehen kann und brauche dringend Rat. Ich muss ein bisschen weiter ausholen und weiß nicht so recht, wie und wo ich anfangen soll. Ich hoffe der Beitrag wird nicht all zu chaotisch und ich kann meine Situation euch gut beschreiben. Ich habe letztes Jahr im Oktober meine Tochter zur Welt gebracht.

Schwangerschaft verlief ganz normal, außer das ich 700km von meiner Familie wegziehen musste, weil mein Mann eine neue Arbeit gefunden hatte und diese unbedingt annehme wollte. Wir sind nun 3,5 jahre zusammen und 1 Jahr verheiratet. Es ist nicht immer einfach mit ihm, er ist ein schwieriger Typ würde ich sagen. Er wollte immer unbedingt Kinder haben, da er auch etwas älter ist als ich. Als wir zusammen gezogen sind, hat er den Kinderwunsch immer weiter verdeutlicht und mich schon nahezu gedrängt. Nach einem halben Jahr zusammen wohnen, ließ ich mich überreden. Ich dachte, wir probieren es einmal ihm zu liebe. Ich habe mich einfach so sehr drängen lassen und dachte es wird hoffentlich nichts passieren,... doch es passierte. Ich war sofort schwanger und es brach die erste Zeit eine komplette Welt zusammen. Nach einiger Zeit fing ich mich und ich dachte mir, dass ich das auf jeden Fall schaffen werde! Also kam im Oktober kam meine wundervolle und gesunde Tochter zur Welt. Sie war schon immer etwas schwieriger. Sie weint sehr, sehr viel und ist immer unzufrieden, das macht meine Situation natürlich auch nicht einfach. Sie fordert uns sehr viel und Zeit für mich, habe ich dann dadurch kaum.

Das ist erstmal meine Vorgeschichte, nun komme ich aber zu meinem Hauptproblem. Ich fühle mich absolut nicht wohl im Muttersein, ich bin unglücklich. Versteht mich bitte, bitte nicht falsch, ich liebe meine Tochter sehr, aber es ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich würde am liebsten Die Zeit zurückdrehen und alles verhindern. Ich weine viel und bin am.rande der Verzweiflung. Ich denke so oft an "davor" und würde alles dafür geben es einzutauschen. Ich fühle mich einfach gefangen, wie in einem Käfig und versuche zu flüchten, meistens in Erinnerungen an mein Leben davor und fange an zu weinen und der Tag ist gelaufen. Ich lenke mich viel ab nd mache das, was mir Freude bringt. Mein Mann versteht mich Null. Für ihn müsste mir die Sonne aus del ar*** scheinen.... er meinte, es ist das beste was er mir schenken konnte. Die einzige mit der ich offen darüber sprechen kann, ist meine Mutter die 700km entfernt ist. Mit ihm.kann ich leider gar nicht darüber reden. Ich hatte mir schon Hilfe gesucht, war bei einer Familienberatung und einem Psychiater. Es ist aber eben etwas ganz persönliches, eine "persönliche entscheidung". Es ist einfach alles super kompliziert und ich würde am liebsten weglaufen vor allem. Ich weiß nur eins, ich möchte meiner Tochter auf jeden Fall eine so tolle Kindheit ermöglichen, wie ich sie hatte. Egal wie ich fühle oder denke, das hat sie alles nicht verdient. Darum möchte ich das alles gut wird. Das schlimme ist, es ist alles vorgegeben... ich müsste es nur zulassen. Mein Mann hat eine tolle Arbeit und verdient für zwei, wir können uns also alles das leisten was wir möchten, wir haben eine tolle Wohnung und sonst fehlt es auch an nichts... ich kann es aber einfach nicht zulassen und daher kommt es oft zu Streitereien.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen kann. Ich möchte einfach ankommen im Muttersein und die Situation nicht nur "aushalten". Alles was ich mir wünsche ist einen Weg zu finden.
Hat einer vlt Tipps oder geht es jemand ähnlich ? Ich wäre.um jede Antwort sehr, sehr dankbar!!!

Grüße

Oh je, das klingt wirklich nicht so toll, was Du da schreibst. Tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht.
Ich habe keine Kinder, kann Dir also keinen direkten Ratschlag zu Deiner Kleinen geben.

Mich würde aber interessieren, was bei der Familienberatung und dem Therapeuten herausgekommen ist. Was haben die gesagt, welche Unterstützung haben die geben können? Die müssten Dir doch Wege und Ansätze aufgezeigt haben, wie Du mit der Situation am besten umgehen kannst. Hat das denn gar nicht geholfen? Den Weg mit einem Therapeuten vielleicht einfach mal etwas länger gehen?

Hast Du auch mal an eine Wochenbett-/Postnatale Depression gedacht? Ich weiß nicht genau, wie die sich äußert, aber die kann durchaus auch etwas länger nach der Geburt auftreten bzw. länger anhalten.
Vielleicht läßt Du das mal abklären, falls das noch nicht geschehen ist?

Wichtig wäre wohl auch, dass Du Dir Freiräume, nur für Dich alleine schaffst: Eine Art Auszeit, einfach regelmäßig mal eine Stunde für Dich, in der Du Kraft tanken kannst, mal rauskommst.
Was Du schreibst klingt für mich, als setzt Du Dich selbst viel zu sehr unter Druck. So als denkst Du, Du müsstest alles besonders toll machen die perfekte Mutter sein - klingt irgendwie nach Hamsterrad, was Du schreibst...
Hast Du denn, was die Kleine angeht, Hilfe und Unterstützung? Gäbe es die Möglichkeit, sie ab und an mal bei Deinem Mann zu lassen, oder bei einem Babysitter?

Vielleicht wäre auch der Ratschlag, dass Du mal für eine Weile zu Deiner Mutter ziehst, zu erwägen. Vorrangig stünde natürlich die Überlegung, ob sie nicht vielleicht eine Zeitlang zu Dir/Euch ziehen kann. Was sagt Deine Mutter denn überhaupt zu dem Ganzen?
 

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