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Lebensgefährte mit Kind

13. November um 15:45

Hallo zusammen,

Die Beziehung zu meinem Lebensgefährten und dessen Kind (ca. 1,5 J.) läuft einwandfrei und ich freue mich jedes Mal, wenn das Kinderwochenende bevorsteht (jedes 2. WE).
Als ich damals die Beziehung eingegangen bin, habe ich mir einiges an Zeit genommen, da ich mir sicher sein wollte auch länger an seiner sowie an der Seite seines Kindes zu sein.

Seine Ex-Frau stellte leider zunehmend ein Problem dar. Sie hat seit der Trennung nur gegen ihn geschossen, was uns beiden wirklich an die Substanz ging.

Nun gab es bzgl. des Kindes das erste konstruktive Gespräch zwischen den Beiden. Was mich persönlich einerseits freut und mir andrerseits einen Stich versetzt. Ich wusste von Anfang an, dass diese Frau stets eine Rolle in unserem Leben spielen wird. Ich vertraue meinem Lebensgefährten auch zu hundert Prozent. Dennoch kommt einem manchmal der Gedanke, dass er natürlich wieder zurückgehen kann.
Und umso mehr ich über unserere gemeinsame Zukunft nachdenke (z.B. Kinder kriegen etc.), umso stärker wird mir bewusst, dass er diese Kapitel bereits erlebt hat. Schwer zu beschreiben.. Aber seine Ex-Frau hat mir damit irgendwo etwas (vorweg) genommen und das Bewusstwerden darüber macht mich derzeit ziemlich fertig.

Dass sich die Gegebenheiten nicht ändern werden ist mir durchaus bewusst. Und ich freue mich für ihn, dass er nun, nach alle dem, einen Punkt erreicht hat, an dem er ein wenig stressfreier durchs Leben gehen kann.

Für mich nimmt der psychische Stress allerdings immer mehr zu und es ist mein eigener Kopf, der diese Gedanken spinnt. Habt ihr Erfahrung mit solchen Situationen oder Tipps, wie ich dies loswerden kann?

Wenn er zu ihr fährt, um Kindsangelegenheiten zu besprechen, habe ich einen riesen Kloß im Hals. Und wenn er etwas positives über sie sagt, sticht mir diese Aussage direkt ins Herz. Und zunemend verstärkt sich eben dieser eine Gedanke, dass er bei einer gemeinsamen Schwangerschaft nie so empfinden wird wie ich, da er das alles schon einmal erlebt hat.

Ich freue mich über all eure Ratschläge und Tipps!

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13. November um 17:52

dann würde ich dir raten bloß keine eigene Kinder mit ihm zu bekommen solange du solche Gefühle hast

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13. November um 19:02

Vielleicht kannst du diese Gedanken einfach mla bei ihm ansprechen?
Er kann es dir ja leicht oder schwer machen.
Er kann z.B. gewillt sein, bei der Planung eines gemeisamen Kindes das wirklich ernst zu nehmen, dich ernst zu nehmen, und sich vor allem jeden Kommentarin Richtung: Ach das kenn ich doch schon.... oder: Also bei der Steffi war das aber damals so.... zu verkneifen.

Schlußendlich solltest du aber tatsächlich auch so nochmal in dich gehen, wenn dich das in der Theorie schon so leiden lässt. Denn tatsächlich fängt so bei vielen Frauen der Hass auf das Stiefkind an.
Bemüh doch mal eine Suchmaschine mit "Ich hasse die Kinder meines Freundes".

LG

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14. November um 8:46
In Antwort auf theola

dann würde ich dir raten bloß keine eigene Kinder mit ihm zu bekommen solange du solche Gefühle hast

Ja ich denke, dass es dafür derzeit auch noch zu früh ist. Bzw. sind wir uns da beide einig. Dennoch hat man jetzt schon ab und zu solche Gedanken

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14. November um 8:56
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Vielleicht kannst du diese Gedanken einfach mla bei ihm ansprechen?
Er kann es dir ja leicht oder schwer machen.
Er kann z.B. gewillt sein, bei der Planung eines gemeisamen Kindes das wirklich ernst zu nehmen, dich ernst zu nehmen, und sich vor allem jeden Kommentarin Richtung: Ach das kenn ich doch schon.... oder: Also bei der Steffi war das aber damals so.... zu verkneifen.

Schlußendlich solltest du aber tatsächlich auch so nochmal in dich gehen, wenn dich das in der Theorie schon so leiden lässt. Denn tatsächlich fängt so bei vielen Frauen der Hass auf das Stiefkind an.
Bemüh doch mal eine Suchmaschine mit "Ich hasse die Kinder meines Freundes".

LG

Danke!
Das habe ich gestern gemacht. Er hat super reagiert, indem er sagte, dass meine Gedanken nachvollziehen kann. Dass er wahrscheinlich genauso fühlen würde, ich mir aber keine zu großen Gedanken darüber machen soll.

Und bzgl. einer späteren Schwangerschaft sagte er dann, dass jede Schwangerschaft anders verläuft und auf eigene Art und Weise schön ist. 
Ich versuche es auch irgendwo so zu sehen, dass es schön ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der erfahren ist und einem in gewissen Dingen die Angst oder ähnliches nehmen kann.
So sehr wie ich sein Kind jetzt schon in mein Herz geschlossen habe, glaube ich nicht, dass ich es jemals hassen werde. Sicherlich kommt irgendwann mal der Satz "Du bist nicht meine Mutter" und der wird mich auch echt treffen. Mein Lebensgefährte sagte dazu aber gestern, dass wir da auch einen Weg finden werden. Es gibt Regeln unter unserem Dach und sollte es sich dem auf diese Weise widersetzen wollen, dann wird er ein gemeinsames Gespräch suchen. Dafür ist es natürlich noch viel zu früh. Aber es ist schön zu wissen, dass er diese Ansicht teilt und mich dann auf diese Weise unterstützt.

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14. November um 10:52
In Antwort auf emma2018

Hallo zusammen,

Die Beziehung zu meinem Lebensgefährten und dessen Kind (ca. 1,5 J.) läuft einwandfrei und ich freue mich jedes Mal, wenn das Kinderwochenende bevorsteht (jedes 2. WE).
Als ich damals die Beziehung eingegangen bin, habe ich mir einiges an Zeit genommen, da ich mir sicher sein wollte auch länger an seiner sowie an der Seite seines Kindes zu sein.

Seine Ex-Frau stellte leider zunehmend ein Problem dar. Sie hat seit der Trennung nur gegen ihn geschossen, was uns beiden wirklich an die Substanz ging.

Nun gab es bzgl. des Kindes das erste konstruktive Gespräch zwischen den Beiden. Was mich persönlich einerseits freut und mir andrerseits einen Stich versetzt. Ich wusste von Anfang an, dass diese Frau stets eine Rolle in unserem Leben spielen wird. Ich vertraue meinem Lebensgefährten auch zu hundert Prozent. Dennoch kommt einem manchmal der Gedanke, dass er natürlich wieder zurückgehen kann.
Und umso mehr ich über unserere gemeinsame Zukunft nachdenke (z.B. Kinder kriegen etc.), umso stärker wird mir bewusst, dass er diese Kapitel bereits erlebt hat. Schwer zu beschreiben.. Aber seine Ex-Frau hat mir damit irgendwo etwas (vorweg) genommen und das Bewusstwerden darüber macht mich derzeit ziemlich fertig.

Dass sich die Gegebenheiten nicht ändern werden ist mir durchaus bewusst. Und ich freue mich für ihn, dass er nun, nach alle dem, einen Punkt erreicht hat, an dem er ein wenig stressfreier durchs Leben gehen kann.

Für mich nimmt der psychische Stress allerdings immer mehr zu und es ist mein eigener Kopf, der diese Gedanken spinnt. Habt ihr Erfahrung mit solchen Situationen oder Tipps, wie ich dies loswerden kann?

Wenn er zu ihr fährt, um Kindsangelegenheiten zu besprechen, habe ich einen riesen Kloß im Hals. Und wenn er etwas positives über sie sagt, sticht mir diese Aussage direkt ins Herz. Und zunemend verstärkt sich eben dieser eine Gedanke, dass er bei einer gemeinsamen Schwangerschaft nie so empfinden wird wie ich, da er das alles schon einmal erlebt hat.

Ich freue mich über all eure Ratschläge und Tipps!  

Gratuliere !!! Ihr redet miteinander und das sogar ehrlich. Das habt ihr vielen Beziehungen voraus. Und ja.... eure Ausgangsituation ist schwieriger als für andere Paare. Eure grosse Chance ist die Offenheit. Er sagt dir, wo er hinfährt und was zu besprechen ist und er erzählt dir vom Ergebnis. Und du nimmst sein Kind an den Wochenenden liebevoll an. Er ist also ganz bei dir ! Und hält sich kein Hintertürchen offen. Deine Gedanken sind trotzdem nachvollziehbar. Mit der steigenden Festigkeit und Intensität eurer Beziehung, möchtest du diese Beziehung auch schützen und nicht bedroht wissen. Aber stell dir vor, er würde seine Exfamilie fallen lassen, wie eine heisse Kartoffel um dir den Stich zu ersparen.... wäre er dann noch der Mann, den du liebst ? Liebst du ihn nicht auch dafür... für sein Verantwortungsgefühl ? Ihr seid auf einem guten Weg und ich wünsche euch viel Glück

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14. November um 11:42
In Antwort auf user14131

Gratuliere !!! Ihr redet miteinander und das sogar ehrlich. Das habt ihr vielen Beziehungen voraus. Und ja.... eure Ausgangsituation ist schwieriger als für andere Paare. Eure grosse Chance ist die Offenheit. Er sagt dir, wo er hinfährt und was zu besprechen ist und er erzählt dir vom Ergebnis. Und du nimmst sein Kind an den Wochenenden liebevoll an. Er ist also ganz bei dir ! Und hält sich kein Hintertürchen offen. Deine Gedanken sind trotzdem nachvollziehbar. Mit der steigenden Festigkeit und Intensität eurer Beziehung, möchtest du diese Beziehung auch schützen und nicht bedroht wissen. Aber stell dir vor, er würde seine Exfamilie fallen lassen, wie eine heisse Kartoffel um dir den Stich zu ersparen.... wäre er dann noch der Mann, den du liebst ? Liebst du ihn nicht auch dafür... für sein Verantwortungsgefühl ? Ihr seid auf einem guten Weg und ich wünsche euch viel Glück

Danke für die lieben Worte!
Da hast du vollkommen Recht. Ich erwarte auch genauso ein Verantwortungsbewusstsein von meinem Partner, wie er es mir und seiner Exfamilie bisher zeigt. Wahrscheinlich ist es wirklich allein die Offenheit und Ehrlichkeit zwischen uns, die mir dieses Gefühl irgendwann nehmen wird.

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