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Langsam verzweifelt mit Sohn

17. Juli 2014 um 20:43

Hallo,

ich bin neu hier im Forum.
Ich brauche einfach Rat von anderen Müttern.

Mein Sohn ist 7 Jahre alt. Ich habe noch eine Tochter sie ist 8.
Ich habe ihn letztes Jahr von der Schule zurückstellen lassen. er war noch nicht so weit zu unruhig usw.....er ist im Moment in einer Vorschulklasse.
Mein Sohn war schon immer sehr lebhaft. Spielt vor den Kindern immer den Kaspar ist sehr wild und macht auch viel Blödsinn. Das gab schon Probleme im Kiga. Ende vom Lied war das er ein ziemlicher Aussenseiter wurde u immer an allem Schuld war. Ich dachte in der Vorschulklasse mit 10 Kindern wäre es besser. Pustekuchen ;-(
Er hält sich an keine Regeln stört ständig den Unterrricht. Die Lehrerin sagte mir kurz vor Weihnachten er sei für die Gruppe nicht mehr Tragbar. Aus genannten Gründen.

Das hat mich natürlich sehr verzweifelt. Ich habe mit der Rektorin gesprochen und auch angesprochen das Ende 2012 der Vater plötzlich verstorben ist u ein halbes Jahr später ein Gehirntumor bei meiner Tochter diagnostiziert wurde. Davon wusste sie gar nichts! Tolle Kommunikation denn die Lehrerin wusste bescheid. Sie hat gut reagiert u meinte ich solle erst mal rausfinden was bei ihm los ist.

Ich war dann im kinderzentrum München.
Er ist normal entwickelt kein ADHS nur ein defizit bei der Konzentration. Wir haben davor schon Heilpädagogik gemacht u führen das im ersten Schuljahr weiter.

Wie schon gelesen bei uns ist viel passiert.
Er kommt im September in die Schule u ich habe absolute Panik das es dei Hölle für uns wird.
Es ist zu Hause auch oft ein kampf. Er hält sich nicht an absprachen. Ansagen gehen ins eine Ohr rein ins andere raus. Wenn Besuch da ist spielt er den Kaspar u ist kaum zu bremsen.

Habe mich die Tage mit logischen/natürlichen Konsequenzen beschäftigt. Denn verbote schipmfen u das alles bringt nix u bringt mich an den Rand des verzweifelns.
Nur bin ich sehr unsicher beim Umsetzten.

Beispiel heute er war bei der Tagesmutter u bedient sich ständig im Kühlschrank/Vorratskammer. Das tut er zu Hause auch ständig. Bedient sich ohne zu fragen. Das was ich bis jetzt "gemacht" habe schimpfen verbote waren nicht von dauer.

Es ist denke ich auch schon ziemlich zugespitz bei uns zu Hause. Meine Nerven liegen blank u er lügt um sich aus der Situation zu retten.
Irgendwie nachvollziehbar.....

Ach ich weiss einfach nicht mehr weiter.

Vielen Dank schon mal fürs lesen.

Liebe Grüße Hibiskus

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18. Juli 2014 um 7:16

Naja
evtl. solltet ihr aufgrund der dramatischen Vorgeschichte versuchen psychologische Hilfe dahingehend zu bekommen? Weiterhin Ergo-Therapie verschreiben lassen. Und klar die Regeln durchsetzen. Was ich überhaupt nicht schlimm finde, wenn Kinder zu Hause an den Vorratschrank/Kühlschrank gehen. Bei uns sind dort keine "verbotenen Dinge" drinnen. Schlimm finde ich, wenn Kinder bei fremden Leuten an die Schränke gehen. DAS würde ich unterbinden, wenn ich dabei bin. Ansonsten ist man darauf angwiesen, dass die Tagesmutter dies tut.
Wie gesagt, Schimpfen und Verbote sind auch Quatsch. Wenn er den Joghurt bspw. wegmampft, ja dann gibt es erst nächste Woche wieder welchen. Ja, Pech gehabt, dann muss man lernen einzuteilen. DAS wäre eine logische Konsequenz. Wo genau hast Du Probleme, beim Umsetzen? Wie hast Du Dich damit beschäftigt? Man muss da keine Wissenschaft draus machen, eigentlich sollte man als normal denkender Mensch IMMER logische Konsequenzen ziehen.

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18. Juli 2014 um 11:03
In Antwort auf flyingkat

Naja
evtl. solltet ihr aufgrund der dramatischen Vorgeschichte versuchen psychologische Hilfe dahingehend zu bekommen? Weiterhin Ergo-Therapie verschreiben lassen. Und klar die Regeln durchsetzen. Was ich überhaupt nicht schlimm finde, wenn Kinder zu Hause an den Vorratschrank/Kühlschrank gehen. Bei uns sind dort keine "verbotenen Dinge" drinnen. Schlimm finde ich, wenn Kinder bei fremden Leuten an die Schränke gehen. DAS würde ich unterbinden, wenn ich dabei bin. Ansonsten ist man darauf angwiesen, dass die Tagesmutter dies tut.
Wie gesagt, Schimpfen und Verbote sind auch Quatsch. Wenn er den Joghurt bspw. wegmampft, ja dann gibt es erst nächste Woche wieder welchen. Ja, Pech gehabt, dann muss man lernen einzuteilen. DAS wäre eine logische Konsequenz. Wo genau hast Du Probleme, beim Umsetzen? Wie hast Du Dich damit beschäftigt? Man muss da keine Wissenschaft draus machen, eigentlich sollte man als normal denkender Mensch IMMER logische Konsequenzen ziehen.

...
Ja da hast du recht keine wissenschaff. Bin auch eig keiner der sich so verrückt machen lässt oder 100 bücher liest.
Wir sind wohl schon so im entnervten mecker modus kenn es von meiner kundheit zu hause leider auch nicht anders. Obwohl i immer versuchen wollte es anders zu machen. Vielleicht bin ich auch schon so verbohrt das ich nicht mehr an die logik denke


Wenn er zb nicht sein zimmer aufräumt. Was wäre die logische konsequenz? Alles ausräumen? Nein!

Wenn er sich aufführt u wie ein wilder benimmt u auf ein hör auf nicht reagiert.
Ich bin schon so angespannt wenn jemand kommt.
Er eckt einfach überall an u bekommt von allen seiten nur ärger!

Glg

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18. Juli 2014 um 11:28
In Antwort auf jamila_11974208

...
Ja da hast du recht keine wissenschaff. Bin auch eig keiner der sich so verrückt machen lässt oder 100 bücher liest.
Wir sind wohl schon so im entnervten mecker modus kenn es von meiner kundheit zu hause leider auch nicht anders. Obwohl i immer versuchen wollte es anders zu machen. Vielleicht bin ich auch schon so verbohrt das ich nicht mehr an die logik denke


Wenn er zb nicht sein zimmer aufräumt. Was wäre die logische konsequenz? Alles ausräumen? Nein!

Wenn er sich aufführt u wie ein wilder benimmt u auf ein hör auf nicht reagiert.
Ich bin schon so angespannt wenn jemand kommt.
Er eckt einfach überall an u bekommt von allen seiten nur ärger!

Glg

Sei gelassener
Und ja, auch bei uns gab es das "aufräum-Disaster" aber gut, soll er sein Zimmer vollmüllen, es ist SEIN Zimmer. Wen es zu arg ist, muss er alleine ins Bett, ich räume seine Wäsche nicht mehr in den Schrank, ich helfe nicht mehr beim Suchen etc. und natürlioch gibt es auch keinen Übernachtungsbesuch. Tja, leider keine Platz zum Treten. DANN plötzlich fällt auf, dass man aufräumen muss. (Dann helfe ich ihm auch). Es reicht, wenn die erkenntnis von alleine kommt.
Aber bitte, sei gelassener. Diese Unruhe deinerseits überträgt sich auch auf dein Kind. Das macht die Sache umso schlimmer.

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18. Juli 2014 um 13:26
In Antwort auf flyingkat

Sei gelassener
Und ja, auch bei uns gab es das "aufräum-Disaster" aber gut, soll er sein Zimmer vollmüllen, es ist SEIN Zimmer. Wen es zu arg ist, muss er alleine ins Bett, ich räume seine Wäsche nicht mehr in den Schrank, ich helfe nicht mehr beim Suchen etc. und natürlioch gibt es auch keinen Übernachtungsbesuch. Tja, leider keine Platz zum Treten. DANN plötzlich fällt auf, dass man aufräumen muss. (Dann helfe ich ihm auch). Es reicht, wenn die erkenntnis von alleine kommt.
Aber bitte, sei gelassener. Diese Unruhe deinerseits überträgt sich auch auf dein Kind. Das macht die Sache umso schlimmer.

Ja die unruhe...
Es fällt mir oft schwer gelassen zu bleiben u keinen druck auszuüben. U danach denk ich mir so oft: oh man das hat jetz echt nix gebracht ausser stress.
Es beruhigt mich das es anderen auch so geht.
In unserem umfeld tun die ektern immer so als hätten die die perfekten kinder. Das stimmt natürlich nicht u ich sollte mich davon nicht beirren lassen. Aber das ist schwer.

Ich finde eigentlich schon das wir diese ganze sache gut hinbekommen. Aber ab u zu fällt man in do ein tief u man fühlt sich komplett überfordert u denkt man macht alles falsch.

Glg

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