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Kritik aus der Kita

3. Februar 2011 um 10:25 Letzte Antwort: 4. Februar 2011 um 11:18

Hallo,

ich muss mal meinen Frust loswerden.
Hatte das übliche Entwicklungsgespräch in der Kita. Ist auch alles ok mit meinem Sohn, gut entwickelt und so. Aber er fängt wohl wegen jedem Kleinkram an zu heulen und versucht so seinen Willen durchzusetzen. MAcht er zuhause auch oft. Aber in der Regel bleibe ich dann halt auch stur. Aber nicht immer. Es gibt schon Momente, in denen ich mich weichkochen lasse, weil ich ja auch mal genervt bin.
Jetzt haben die in der Kita mir nahegelegt, ich sollte doch mal strenger sein, ich würde ihm viel zu viel durchgehen lassen, sonst hätte ich in ein paar Jahren einen kleinen Tyrann.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich damit umgehen soll. Einerseits bin ich natürlich gekränkt. Es ist doch so, als Mutter gibt man immer sein bestes, überlegt ständig, ob man alles richtig macht. Aber Lob kriegt man nicht. Nie sagt einer "Mensch, das machst du wirklich gut mit deinem Kind". Es gibt immer nur Leute, die meinen einem sagen zu müssen wies besser geht.
Ich bin natürlich schon froh, dass die Kita mir Rückmeldung git uind ich auch eine Einschätzung von Außen übermein Kind bekomme. Das ist ja auch der Sinn solcher Gespräche.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich so lax bin wie die meinen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher finde ich, dass ich zwar nich die strengste bin, aber auch nicht alles durchgehen lasse.

Ich weiß im moment echt nicht, wie ich damit umgehen soll. Fühle mich grade wie ne unfähige Rabenmutter

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4. Februar 2011 um 11:18

Also...
ich hab gestern echt viel darüber nachgedacht und auch mit anderen Müttern darüber gesprochen. Ich bin zu der Überzeugun ggekommen, dass ich nicht inkonsequent bin! Zumindest nicht mehr als andere auch. Ich gebe natürlich NICHT nach, wenn er diese MAsche abzieht. Aber bei uns gibt es natürlich immer mal Ausnahmen, dass er mal was erlaubt kriegt, was er eigentlich nicht darf. Insbesondere bezüglich des Schnullers kommt das schonmal vor. Aber je mehr ich darüber nachdenke (und mit anderen spreche) finde ich es normal und auch gesund, nicht immer total streng und konsequent zu sein. Im großen und Ganzen werden bei uns die Regeln eingehalten.
Vielleicht kenne ich auch die falschen Kinder, aber ich kenne es fast nur so, dass wenn sie ihren Willen nicht kriegen eben Tränen fließen.
Ich will damit nicht sagen, dass ich immer alles richtig mache, aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass er eben in der Trotzphase ist und (vielleicht weil er eh ein Dickkopf ist, der zwei Dickköpfe als Eltern hat ) eben im Moment besonders stark trotzt. Andere Kinder schmeißen sich auf den Boden und brüllen, mein Sohn Weint und trampelt wild mit den Füßen.
Kennt ihr das nicht?

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