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Kostenaufteilung Patchworkfamilie???

20. März 2012 um 12:21

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier im Forum. Habe mich hier angemeldet, um mal die Meinung von Außenstehenden über mein "Problem" zu erfahren.

Kurz mal ein paar Angaben zur Familienkonstellation:

Ich, w. (26) Studentin, kinderlos, ledig
Mein Partner, (32), 2 Kinder (4 und 7 Jahre) aus erster Ehe, geschieden
Wir sind seit 1,5 Jahren zusammen, leben davon 1 Jahr zusammen, seit 5 Monaten leben die Kinder im wöchentlichen Wechsel bei uns bzw. ihrer Mutter

Mein Partner hat eine Vollzeitstelle, ca. 1800 netto/Monat und einen Nebenjob, ca. 600/Monat
Er bekommt noch 184 EUR Kindergeld, muss keinen Unterhalt an die Ex zahlen, auch nicht für die Kinder, da wir sie ja zur Hälfte betreuen. Er muss anteilig ca. 100 EUR Betreuungskosten für Kindergarten und Schule, sowie 40 EUR Essensgeld für die Kinder bezahlen.

Ich habe einen Studentenkredit von 600/ Monat und bekomme BAföG von 400 EUR/ Monat, außerdem noch ein Nebenjob mit 150 EUR/ Monat, gelegentlich andere Nebenverdienste, aber keine regelmäßigen

Momentan ist es so, dass wir ca. 25 Minuten Fahrtzeit von der Mutter und somit auch Schule und Kindi wegwohnen. Sind gerade schon auf der Suche nach einer Wohnung in der Nähe, damit dieses Hin-und Her aufhört. Bis wir was passendes gefunden haben fahre ich die Kinder jeden Tag zur Schule/Kindi und hole sie auch wieder ab. Gelegentlich übernehmen es auch die Eltern von meinem Freund. Den Haushalt mache ich fast komplett alleine, da mein Freund ja so viel arbeitet, weil er Schulden von der Scheidung abbezahlen muss (Anwaltskosten usw.). D.h. ich koche meistens, mache immer die Wäsche, auch die der Kinder, fahre sie in meinem Auto rum, für das ich Versicherung und Steuer alleine bezahle (er zahlt die Spritkosten für die Kinder) und betreue die Kinder in den 2 Wochen im Monat zum Großteil, mache auch Hausaufgaben mit dem Sohn usw., Mein Leben ist also nach den Kindern gerichtet,

Das finde ich im Grunde auch nicht schlimm, da ich die Kinder sehr gerne habe und wir auch ein super Verhältnis haben. Mein Freund hat ja wie gesagt die Schulden und ich entlaste ihn auch wo ich kann, bis sich seine finanzielle Lage gebessert hat.

Ich möchte nun wissen, was aber unter unseren Gegebenheiten fair wäre bezüglich der Kostenaufteilung für Miete, Nebenkosten und Lebensmittel?

Wir bezahlen momentan 500 EUR Miete und 200 EUR Nebenkosten. Essen usw. ca. 300 EUR. Kleidung usw. für die Kinder zahlt natürlich er, obwohl ich ihnen schon sehr oft auch Sachen von meinem Geld kaufe, aber das mache ich ja freiwillig.

Es ist ja nunmal so, dass ich vorher, als wir zu Zweit waren, ca. 2 mal in der Woche Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner laufen lassen habe, wenn die Kinder da sind lafen diese Geräte eigentlich jeden Tag. Außerdem zahlt er ja keinen Kindesunterhalt mehr und die Betreuung der Kinder und die Arbeit im Haushalt sollte doch auch irgendwie berücksichtigt werden???

Was sagt ihr dazu?

Danke schonmal im Voraus für die Antworten!!

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21. März 2012 um 0:05

Leider ist alles nicht so einfach...
Danke für deine Antwort. Im Grunde stimme ich dir zu, dass ich nicht viel zahlen sollte. Am Wochenende und abends übernimmt er auch so oft er kann die Betreuung der Kinder. Momentan ist die Entfernung zu Schule und Kindi noch das Problem. Die Kinder sind von 8-16 Uhr in einer Ganztagesbetreuung. Das war allerdings auch schon so, als sie nur bei der Mutter waren. Diese arbeitet auch halbtags.
Wenn wir umgezogen sind, übernimmt mein Freund natürlich auch mehr Betreuungszeit. Er ist auch wirklich nicht faul, kocht auch gerne oder räumt auch auf usw. aber momentan geht er von 7-mindestens 16.30 Uhr arbeiten und noch 2-3 Mal pro Woche in seinem Nebenjob, abends, nachts-morgens.
Wir haben auch vor eine Wohnung zu kaufen und die Schulden da mit rein zu nehmen. Dann hat er auch mehr übrig im Monat und muss nicht mehr so viel arbeiten und kann sich mehr um die Kinder kümmern.
Die Kinder leben bei uns im Wechsel, da seine Mutter damals in eine psycuiatrische Klinik eingeliefert werden musste, da sie Alkoholprobleme, Bulemie hat/hatte und mehrmals mit Selbstmord gedroht hatte. Sie ist jedenfalls total überfordert mit den Kindern, kümmert sich aber lieber um ihre ständig wechselnden Beziehungen als um sie. Wir vermuten eine Persönlichkeitsstörung. Leider kann niemand zu einer Therapie gezwungen werden und sie selbst gesteht sich ihr Problem auch nicht ein...
Jetzt heiratet sie nach 3 Monaten Beziehung ihren 10 Jahre jüngeren, kinderlosen Freund....naja
Was soll ich sagen, es ist in Deutschland nicht leicht die Kinder von der Mutter weg zu holen. Wollten eigentlich das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen und das Verfahren läuft noch. 5 Wochen nach dem Klinikaufenthalt haben wir mit dem Wechselmodell angefangen, um den Kindern auch Umgang mit der Mutter zu gewähren und die Mutter zu entlasten. leider merken wir aber, dass es nicht wirklich viel bringt. Die Kinder wollen trotzdem zu uns und sie kümmert sich auch nicht wirklich um die Kinder (vorallem schulisch). Abgesprochenes wird nicht eingehalten, sie behauptet oft etwas Abgemachtes gar nicht gesagt zu haben, wird bei Kleinigkeiten agressiv usw. Die Kinder kommen jedenfalls nicht zur Ruhe und für uns ist die Situation auch nicht gerade leicht...es ist sogar sehr belastend. Ich versuche ihm zu helfen wo ich kann, schon alleine für die Kinder. Bald haben wir einen Jugendamttermin und danach den Gerichtstermin wo wir festlegen, ob es beim wWchselmodell bleibt oder es doch ums alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht geht. Wir wollen gerne mit der Kindsmutter einig sein, aber sie boykottiert das Wechselmodell derartig, dass wir nicht wissen, ob es so weiter gehn kann....

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21. März 2012 um 11:34

Unter euch....
Hallo,

Ich denke, das müsst ihr unter euch abmachen... Die regelung sollte so sein, dass keiner das gefühl hat auf die dauer drauf zu zahlen...
Und bevor der eine oder andere frustriert und genervt ist!!!

Was wurde denn besprochen, als die kinder zu euch gekommen sind? War damals schon klar, dass es nur mit deiner hilfe geht oder würde er das auch machen, wenn er alleine wäre?

Lg

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21. März 2012 um 14:48

Hallo Lilo20091 und alle anderen Zweitfrauen...
wir haben eigentlich gar nichts besprochen, da die Mutter ja in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde und wir die Kinder dann selbstverständlich zu uns genommen haben. Sie waren dann erstmal 5 Wochen ganz bei uns und danch haben wir das Wechselmodell gemacht.Leider hat sich das als ziemlich schwierig erwiesen, da die Mutter wirklich versucht das zu boykottieren. Es scheint wecht so, als will sie gar nicht wirklich, dass das funktioniert. Der Gerichtstermin ist in ca. 2 Monaten und bis dahin müssen wir wissen, ob wir weiterhin das Aufenthaltsbestimmungsrecht wollen oder weiterhin das Wechselmodell. Beim wechselmodell müssen wir auf jeden Fall umziehen, um näher bei Schule und Kindi zu sein. Dann habe ich es aber viel weiter zur Uni, mein Freund hat es viel weiter zur Arbeit und wir brauchen 2 Autos und natürlich auch eine größere Wohnung, Haben gerade nur 65 qm und 3 Zimmer.
Er hätte die Kinder trotzdem zu sich geholt, auch wenn ich nicht geholfen hätte. Seine Eltern und seine Schwester hätten ihn dann mehr unterstützt. Aber die Kinder wollen ja umbedint bei uns sein, nicht bei der Oma oder Tante schlafen. Die Mutter ist ja nicht in der Lage sich richtig zu kümmern, total überfordert. Obwohl sie Hilfe von ihren Eltern hat, nur halbtags arbeitet und die Kinder immer bis 16 Uhr in der Betreuung sind. Jetzt hat sie die Kinder ja nur alle 2 Wochen. Wir wissen auch nicht was richtig ist...

Eigentlich ist es gar keine Geldfrage mehr, mir tun die Kinder so leid, andrerseits möchte man die Uni auch nicht vernachlässigen und die Zweisamkeit mit dem Partner genießen. Klar wusste ich schon vorher, dass er Kinder hat und habe auch kein Problem damit. Es ist ein Zwiespalt...es gibt irgendwie kein richtig oder falsch...oder wie seht ihr das?

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21. März 2012 um 17:57

Ja du hast Recht Caro....
ich habe Angst, dass mich die ganze Situation auf Dauer überfordert. Ich habe die Kinder wirklich sehr lieb und sie mich auch. Sie wollen ja unbedingt bei uns sein. Einerseits steht natürlich die Kostenfrage und dass ich in der Betreuungszeit natürlich auch nicht selbst arbeiten kann. Bin eben weniger flexibel und so kann ich meinen Nebenjob auch nicht mehr ohne weiteres ausüben. Aber okay das wäre ja nur bis wir ne Wohnung haben und die Schulden weg sind, dann kümmert er sich auch mehr. Andererseits möchte ich natürlich auch die Zweisamkeit noch genießen...aber was bleibt uns anderes übrig? Wir können doch nicht die armen Kinder bei der Frau lassen??? Also wird es wohl auf jeden Fall beim Wechselmodell bleiben.
Wir haben dann zwar einen weiteren Weg zu Uni und Arbeit, wohnen dann aber auch in der Nähe seiner Eltern und Schwester, die uns auch wirklich unterstützen. Es ist doch besser, wenigstens jede zweite Woche nur zu Zweit zu verbringen und die Mutter zu entlasten, oder nicht?
Ich kann es mir nicht vorstellen ,dass die Kinder komplett bei uns leben...jedenfalls jetzt noch nicht. Vielleicht in 2-3 Jahren. Klar bin ich nicht die Mutter und muss das alles nicht tun.
Mein Freund sagt ja auch, dass wenn die KM sich richtig kümmern würde/könnte, dann wäre es ja keine Frage, dass sie weiterhin bei ihr sind. Er konnte es ja auch nicht voraussehen, dass sie durchdreht. Er hat halt Angstum die Kinder. Wie war das be euch? Übernehmt ihr auch eine Art Mutterrolle? Gibt es hier im Forum andere Zweitfrauen, die das Wechselmodell praktizieren oder deren Partner will, dass die Kinder ganz zu ihnen ziehn?

Was das Finanzielle angeht machen wir es jetzt übrigens so, dass er bei allem 2/3 zahlt und ich 1/3. Benzin zahlt er komplett und ich Versicherung und Steuer vom Auto. Klamotten und alles was die Kinder alleine betrifft er. Damit bin ich einverstanden. Und meinen Nebenjob kann ich ja auch wieder normal ausüben, sobald wir eine Wohnung in der Nähe gefunden haben.

Danke euch für eure Ratschläge

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23. März 2012 um 11:57

Hallo Viola,
das mit der "Zweitfrau" habe ich wirklich nicht abwertend gemeint. Klar versteht man unter dem Begriff "Zweitfrau" eigentlich etwas anderes, es wird nur hier in den Foren oft so verwendet, wie es für meine Situation passt. War aber vielleicht nicht gerade glücklich gewählt

Wie gesagt habe ich die beiden sehr lieb und sie tun mir auch leid. Andrerseits würde ich noch gerne mit meinem Partner wenigstens 1-2 Jahre etwas mehr Zweisamkeit haben.

Wie lage warst du mit deinem Partner zusammen, bevor die Kinder zu euch kamen? Gab es dafür einen bestimmten Grund?

Im Grunde ist es mir auch egal was bei der KM passiert, wenn die Kids bei ihr sind. Es ist doch aber so, dass man bei einem Wechselmodell trotzdem kommunizieren muss, gerade wegen Schule und Erziehung usw. Außerdem müssen beide in Ergotherapie, bzw. Logopädie und der Junge auf die Förderschule. Da muss man einfach gewisse Dinge absprechen und gut auskommen. Die KM versucht uns aber dauernd Steine in den Weg zu legen. An einem Tag ist sagt sie es so, am andren so. Man vereinbart etwas und am nächsten Tag will sie davon nichts mehr wissen. Sie lügt ständig, das macht uns verrückt. Die Kinder leiden auch darunter. Seit wir zusammen sind versucht sie uns das Leben schwer zu machen. Am Anfang wollte sie ihn sogar wieder zurück haben und hat sich so manche Dinge erlaubt. Trotzdem haben wir immer versucht, zum Wohl der Kinder, mit ihr gut auszukommen. Wir wissen einfach nicht, ob das Wechselmodell so einen Sinn hat!?
Auf der anderen Seite stehen wir als Paar, die ihre Zweisamkeit genießen wollen. Und ich möchte natürlich auch mein Studium ohne weitere Störungen durchziehen. Die ganze Situation hat mich eh schon so fertig gemacht, dass ich die kompletten beiden letzten Semester in den Sand gesetzt habe.
Die KM ist einfach bösartig, sie gönnt uns nichts. Manchmal habe ich das Gefühl, sie sei schizophren...oder hat eine andere Persönlichkeitsstörung, z.B. Borderline. Aber ich will keine Ferndiagnose stellen.
Sie macht uns das Leben zur Hölle, wenns so weiter geht kann ich mich auch bald einliefern lassen...ehrlich. Mein Freund kaut sich auch schon die ganzen Fingernägel ab und kratzt sich immer im Gesicht blutig vor lauter Nervosität. Wir sind auch viel gereizter und streiten viel öfter. Manchmak denke ich, sie soll die Kinder einfach wieder nehmen und uns in Ruhe lassen...aber was ist mit den Kindern? Sie wollen unbedingt zu uns. Außerdem stimmt mit der KM echt was nicht, sie war ja schon in psychiatrischer Behandlung...was ist wenn sie dann wieder durchdreht und mit Selbstmord droht usw.? Landsam bringt sie uns aber durch ihr Verhalten soweit, dass wir psychiatrische Hilfe brauchen...ich kann das jetzt nicht alles erklären was sie gemacht hat, da müsste ich 20 Seiten schreiben, aber es war echt heftig und vorallem es nimmt nie ein Ende....

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26. März 2012 um 13:54

Danke dir...
Viola, dein Beitrag hat mir sehr geholfen. Das hat mir die Augen geöffnet. Mein Freund und ich sind nochmal alle Möglichkeiten durchgegangen und haben uns dazu entschlossen aufs Ganze zu gehen und das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu fordern. Wenn die Kinder dann trotzdem ihr zugesprochen werden, muss sie damit klar kommen. Sie tut ja schließlich alles dafür, dass das Wechselmodell nicht funktioniert. Aber dafür muss man sich einfach gut verstehen und auch super kommunizieren können.
Wir wollen auch endlich unsere Ruhe. Wollten ihr nur helfen und sie entlasten mit ihrer Überforderung, Bulemie, Alkoholabhängigkeit (ja, hat sie übrigens auch)...aber sie tut so, als wäre alles in Ordnung und sie sei ja ganz normal...
Wir lassen uns nicht mehr fertig machen.
Wenn wir das Wechselmodell weiter praktizieren würden, dann wäre es ein ständiges Hin und Her, was weder den Kindern noch uns gut tun würde. Wir ziehen nicht wegen dieser Frau in ihr Heimatkaff wo wir viel weitere Wege zur Arbeit und Uni in Kauf nehmen müssten. Wenn, dann sollen die Kinder bei uns im Ort zur Schule gehen. Wenn sie alles dafür tut unsere Hilfe auszuschlagen, nur weil sie scharf auf Unterhaltszahlungen ist, können wir ihr auch nicht helfen. Wr sind uns sicher, wenn die Kinder alt genug sind selbst zu entscheiden, spätestens dann kommem sie zu uns. Und wenn nicht, dann leben wir totzdem unser Leben. Ich möchte mein Studium nicht dafür aufgeben. Falls sie zu uns kommen würden (im selben Ort), kann mein Freund sie dann nach der Arbeit immer von der Betreuung abholen und morgens auch hinbringen. Dafür müsste er halt samstags bei seiner Vollzeitstelle arbeiten gehn oder evtl auch Teilzeit arbeiten. Auf jeden Fall gibt es Möglichkeiten.
Es ist ja sowieso zu erwaren, dass sie die Kinder wieder bekommt, da sich die leiblichen Mütter in Deutschland ja fast alles erlauben dürfen und die Kinder trotzdem wieder bekommen. Aber besser so, als dass sie uns und die Kinder weiter kaputt macht. Die bekommen die Streits ja auch ungewollt mit.
Egal was dabei herauskommt, wir werden mit der KM nur noch über E-Mail oder wenns sein muss über Anwalt kommunizieren. Danke für den Tipp!
Was mich interessieren würde, wie war das bei euch? Wurde euch sofort das Auenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen? War sie nachweislich Alkoholikerin? Hat sie selbst eingewilligt, dass die Kinder zu euch kommen oder wollte sie die Kinder später auch wieder haben?

Übrigens bewundere ich dich, dass du so stark bst. finde es toll wie du zu deinem Mann hältst. Drück dich auch mal ganz fest... und danke für deinen Beitrag!

LG

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27. März 2012 um 12:38

Wir werden es wenigstens versuchen...
...auch wenn die Chancen gering sind.

Hallo Viola,

wie alt warendie Kinder deines Mannes, als sie zu euch gekommen sind? Die Kleine ist inzwischen 5 geworden, der Junge wird dieses Jahr noch 8. Ab wann fließt die Entscheidung mit ein? Das Problem ist, dass die Kinder von der KM beeinflusst werden: "Wenn ihr ganz zum Papa geht, dann bin ich enttäuscht und sauer und muss immer weinen." Sie bringt die KInder dann in einen Loyalitätskonflikt. Die Kinder sagen (vorallem der Große): "Ich will ganz bei euch wohnen, aber die Mama ist dann enttäuscht und muss immer weinen. Ich will nicht, dass die Mama weint. Dann kann ich doch nicht ganz bei euch wohnen."
Sie weiß genau wie sie die Kinder manipulieren kann. Waren ja beim JA und dann hat die JA-Mitarbeiterin die Kinder befragt. Aber nur recht kurz. Fände es eigentlich besser, wenn die Kinder länger von einem Psychiologen beguachtet werden. Der könnte das sicher besser einschätzen. Wie war das bei euch? Wurden sie vom JA befragt, vom Richter oder gab es ein psych. Gutachten? Kann man das bei der Verhandlung verlangen?
Jedenfalls hat sie die Kinder vor dem Gespräch wieder manipuliert. Die Kleine hat gar nichts dazu gesagt, wohin sie will und der Große hat gemeint, er könne sich nicht entscheiden. Als er dann aber aus dem Zimmer gekommen ist, ist er total panisch zu mir gekommen: "Ich will nicht wieder zur Mama, ich will nicht!" und hat fast geweint.
Außerdem baut die KM sich gerade eine Heile-Welt (Scheinwelt) auf. Sie heiratet ihren 11 Jahre jüngeren Freund, den sie gerade mal 3 Monate kennt, ist in ne große schöne Wohnung gezogen und tut so, als ob mit ihr alles in Ordnung sei. Aber wir kennen die Frau. Kaum steht sie wieder unter Stress, dreht sie durch. Sie ist eine Schauspielerin. Versucht uns schlecht aussehen zu lassen. Klar wird sie niemals zugeben, dass sie ein Alkoholproblem hat oder Brechsucht, auch nicht, dass sie schon mehrmals mit Selbstmord gedroht hat.
Wir werden versuchen die Kinder zu uns zu holen. Und wenn es nicht funktioniert, dann muss die KM selbst klarkommen. Wir wollten ihr helfen. Sie wollte nicht, immer wenn sie nen neuen Typ hat fühlt sie sich wieder stark und lügt, versucht uns gegeneinander auszuspielen und uns auseinanderzubringen. Jeden Tag hat sie ein anderes Gesicht. Soll sie mit dem Geld glücklich werden. Wir haben es mehrmals im Guten versucht. Ihr Hass und ihre Eifersucht wird uns nicht zerstören...die Kinder kommen irgendwann von alleine zu uns.
Sie ist nicht glücklich, denn Geld macht nicht glücklich. Sie meint ja auch, ich sei ein rotes Tuch für sie, sie wisse zwar nicht warum, denn ich habe ihr ja nichts getan, aber es sei halt einfach so. Wenn ihr Verlobter nicht da ist, löstert sie bei meinem Freund über ihn. er sei ja eigentlich gar nicht ihr Typ, da er ja dreimal so breit ist wie mein Freund. Jetzt hat er nen Bandscheibenvorfall und hockt daheim und nervt sie schon usw. Aber kaum ist er da wenn sie telefonieren, behandelt sie meinen Freund als sei er das letzte A-Loch und ein Rabenvater. Und am Tag vorher entschuldigt sie sich noch bei ihm, er sei ja so ein toller Vater und es tue ihr ja soooo leid, was sie ihm alles angetan hat. Könnte endlos weiter erzählen. Sie hatte seit der Scheidung mindestens 15 Beziehungen, die von 2 Wochen bis 4 Monaten andauerten. Mit maximal 2 Wochen Pause zwischendrin. Bevor sie mit ihrem jetzigen Verlobten zusammen kam, hat sie 2 Wochen vorher noch ihren Ex angebettelt sie zurück zu nehmen. Und 3 Monate später heiratet sie den Neuen. Den Ex hat sie im Suff verprügelt und in die Genitalien getreten, worauf dieser sich getrennt hat und sie sich mal wieder umbringen wollte...und immer werden wir und die Kinder mit reingezogen in ihre kranke Welt...es reicht!!!

LG und danke fürs Zuhören

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29. März 2012 um 14:51

Es ist wirklich erschreckend...
hey Viola,

gruselig wie sich die KM gleichen...seltsam, dass sie alle fast nach demselben Schema vorgehen.
Bin mir auch sicher, dass sie das alles nur aus Eifersucht, Missgunst und Besitzdenken macht. Für sie war es die ganzen letzten 3 Jahre nach der Scheidung klar, auch wenn sie dauernd neue Männer hat, mein Freund hockt irgendwo im Hintergrund und will zurück zu ihr. Sie hat ihn sich sozusagen als Notnagel aufgehoben....ja ja falls sie nix besseres findet...aber WEHE ER findet was besseres...dann ist natürlich die Hölle los und sie denkt "ihr Revier" verteidigen zu müssen. Schrecklich, wie man einen Menschen als seinen Besitz ansehen kann. Und dann wird natürlich versucht mit allen Mitteln die neue Beziehung zu zerstören...da hat sie die Rechnung aber ohne mich gemacht. Und dass ich mich auch noch so gut mit seiner Familie und "IHREN" Kindern verstehe, das passt ihr wahrscheinlich gar nicht. Es nervt einfach nur noch und ja du hast Recht, wir müssen uns abgrenzen. So wenig Kontakt wie möglich und am besten so weit es geht wegziehen.

Der JA-Termin ist jetzt auf den 13.04. verschoben worden. Der Gerichtstermin wird dann kurze Zeit später sein. Und egal wie es ausgeht...wir leben unser Leben. Entweder zu ihr oder zu uns. Werden natürlich versuchen den Kindern die Angst zu nehmen, dass sie auch sagen was sie wirklich denken...

Wenn sie meint sich jetzt so eine Scheinwelt aufbauen zu müssen und unsere Hilfe mit Füßen zu treten, dann muss sie halt auch mit den Konsequenzen leben.

Ist echt heftig mit eurer Großen, ich hoffe nicht, dass sie unsere auch in so einen Abgrund zieht. Aber mal wirklich, wir haben dann alles versucht...es ist nicht egoistisch auch mal an sich selbst zu denken...vorallem bei so einem "Rechtsstaat", bei dem schlechte Mütter trotzdem lieber einem guten Vater vorgezogen werden. Echt traurig. Wo ist da bitteschön die Gerechtigkeit?


Liebe Grüße

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16. April 2012 um 7:06

Hallo Zusammen,
wollte mal wieder eine Zwischenmeldung abgeben. Also der Jugendamttermin ist ja jetzt zwei Mal verschoben worden. Er findet heute statt...mein Freund wälzt sich schon die ganze Nacht hin und her und hat Alpträume. Ich kann gar nicht schlafen.

Letzte Woche beim Wechsel der Kinder hat die KM ja schon wieder was gebracht: Sollten die Kinder am Freitag holen um 14 Uhr. Haben ihr dann aber geschrieben, dass wir sie um 15 Uhr holen. In der SMS haben wir noch geschrieben, dass mein Freund Einsicht in die Sparbücher der Kinder haben möchte. Das ist ja das Geld der Kinder, das seine Familie ihnen zu Geburt und Taufe geschenkt hat. Sie rief dann an und ist total ausgerastet: "Ihr könnt mich mal am A... lecken, ich hab die Schnauze voll von euren SMS. Ich geb die Kinder nicht mehr her. Wenn ihr sie haben wollt, müsst ihr schon mit der Polizei kommen."

Das wollten wir den Kindern natürlich nicht antun. Außerdem denke ich, dass sie irgendwas mit dem Geld gemacht hat. Sie ist sicher deshalb ausgerastet und nicht weil wir sie ne Stunde später holen wollten. Die Frau denkt echt mein Freund hat gar keine Rechte. Genauso wie sie ja auch verweigert hat, dass wir die Kinder bei uns anmelden dürfen.

So gehts jedenfalls nicht weiter. Wollten am Ostermontag eigentlich mit den Kindern 2 Tage ins Disneyland Paris. mussten dann Samstag die Reise absagen. Am Sonntag hat sie die Kinder dann rausgegeben und uns noch Schokoosterhasen usw. geschenkt. Das ist doch echt krank wie sich diese Frau von einem Tag auf den anderen wandelt.

Wir werden morgen sagen, dass wir weiterhin das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht fordern.

Was haltet ihr von der Situation?

LG

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16. April 2012 um 16:14

Termin beim Jugendamt: Psychologisches Gutachten
Hallole,

sind jetzt vom Jugendamttermin zurück.

Die KM wollte das Wechselmodell auch nicht mehr. Kein Wunder, denn jetzt hat sie ja kostenlose Babysitter in den Eltern ihres neuen Mannes gefunden. Jetzt braucht sie ja unsere Hilfe nicht mehr. Genauso hat sie sich auch benommen die ganzen letzten Monate seit sie ihren Neuen hat.

Mein Freund hat dann die verschiedenen Gründe genannt, warum das Wechselmodell so nicht funktioniert und dass die Kinder lieber bei uns leben sollen. Natürlich hat sie das alles bestritten.

Da die Kinder schon seit Monaten drängen, dass sie zu uns wollen, sich aber nicht rauen es vor der JA Mitarbeiterin zu sagen, hat mein Freund ein Psychologisches Gutachten verlangt. Die KM hat die Kinder ja immer beeinflusst, dass sie sauer auf die Kinder ist und immer weinen würde wenn die beiden sagen, dass sie beim Papa wohnen wollen....


Hat jemand Erfahrungen mit dem pschologischen Gutachten? Was genau wird da gemacht und wie lange dauert sowas? Die JA Mitarbeiterin hat auch gesagt, dass die Eltern "durchleuchtet" werden dabei. Wie darf ich mir das vorstellen? Einfach befragt oder wird da die Wohnung angeschaut oder wie läuft sowas ab?

Danke schonmal für die Antworten.

LG

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18. April 2012 um 10:21

Guten Morgen Viola,
danke dir. Leider bleibt uns keine andere Wahl als diesen Weg zu gehen. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn alles mit der KM funktioniert hätte aber sie will ja ums Verrecken nicht.
Da kann man nichts mehr machen.

Habe gestern mit der Lehrerin der Grundschule telefoniert und mit der Lehrerin der Förderschule, in der der Größe ja jetzt ist. Beide haben betont, dass sie uns helfen werden. Also eine positive Stellungnahme für uns beim JA oder sogar Richter abgeben werden. Sie haben ja auch das TReiben der KM mitbekommen. Außerdem wird das JA sich auch mit dem Kindi in Verbindung setzen und da habe ich schon so Aussagen gehört, dass die Kinder viel gepflegter seinen in der Woche wo sie bei uns sind.

Ich hoffe solche Aussagen bringen was. Eine Lehrerin ist auch bei der Frühförderung für Vorschuler beteiligt und sie kennt auch unsere Kleine. Sie kann auch aussagen, dass die KM sich z.B. monatelang nicht drum gekümmert hat mal einen neuen Termin für Ergotherapie usw. zu machen.

Denkst du nicht die Punkte sind alle hilfreich?

Meinst du es kommt cshlecht an, dass wir gerade noch 20 Minuten Autofahrt von der Schule und Kindi wegwohen? Aber wir haben auch betont, dass wir sofort bereit wären umzuziehen. Das hatten wir ja auch schon für das Wechselmodell vor.

Oder wäre es gar nicht so schlimm wenn wir auch woanders hinziehen würden? Bis wieviel km darf man einfach so wegziehen? Weil sie halt so argumentiert hat, dass die Kinder bei ihr im Ort ja ihr gewohntes Umfeld haben bla bla bla

Die KM kann die Kinder natürlich sehen so oft sie will, wenn wir keine anderen Termine haben.

LG

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20. April 2012 um 20:48

Wir werden es sehen...
Hallo Viola,

wenn die Kinder bei uns sind haben wir auch feste Rituale. Diese noch zu festigen bis zum Gutachten ist auf jeden Fall ein guter Tip. Ich denke auch wir sollten uns nicht verstellen.

Ist es okay dann zum Gutachter zu sagen, z. B. wenn wir dann in der Nähe des Kindis/Schule wohnen und eine neue Wohnung haben, dass wir dann auch jedem Kind ein eigenes Zimmer geben wollen? Gerade das ist ja nur eine Übergangslösung. Sind schnell umgezogen weil unter uns eine alte Frau gewohnt hat, die dauernd rumgemeckert hat wegen dem Lärm der Kinder. Haben das Nächstbeste genommen wo sie auch laut sein dürfen. Nur ist diese Wohnung ziemlich alt und auch nicht so schön und groß. Die KM hat sich ja jetzt eine 4,5 ZWohnung gemietet mit 100 qm. Könnte das ausschlaggebend sein? Oder sollen wir auch erwähnen, dass das dann geändert wird? Oder dass wir die Kinder auch dann bei Bedarf früher abholen wollen von der Ganztagesbetreuung wenn ich zB früher Uni aus habe als 16 Uhr??

Hier in unserem Ort haben die Kinder halt gar keine Freunde aber am WE sind wir mit den Kindern immer bei ihren Cousins/Cousinen oder auch bei meinem Neffen (aber in andren Orten).

Also unter der Woche haben die Kinder nach der Betreeung bis 16 Uhr keinen Kontakt zu anderen Kindern ist das schlimm?

Das wäre ja auch etwas, dass sich alles beim Umzug ändern würde. Soll man sowas generell sagen? Auch vor Gericht?

Die KM kommt ja auf die Tour, dass bei ihr im Ort alles vorhanden sei: Freunde, Kindi ein Ort weiter die Schule...Opas Omas usw.

LG

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24. April 2012 um 0:33

Huhu
Hey Viola,

wir suchen ja schon seit längerem aber wie soll ich beweisen, dass wir suchen? Expose usw. aufheben? Unterschrift vom Makler holen?

Wir versuchen schon so weit es geht neutral über die KM zu reden, doch ist es nicht so einfach. Können wir nicht sagen, dass das Wechselmodell leider gescheitert ist aufgrund ihrer Aktionen: zB wegen Meinungsverschiedenheit Kinder einfach vr der Türe abstellen wollen oder dass sie androht sie ganz behalten zu wollen und wir sie mit der Polizei bei ihr abholen sollen da sie sie nicht mehr rausgibt. Sowas kann man doch nicht einfach so stehen lassen? Oder einfach nur sagen es hat nicht geklappt-fertig. Aber was ist wenn sie fragen warum?

Ich hoffe wirklich die Kinder sagen sie wollen bei uns leben. Die KM hat laut Aussage der Kinder jetzt ein Punktesystem eingeführt wo die Kinder für schleches Verhalten rote und für gutes Verhalten grüne Punkte bekommen. Ab einer gewissen Anzahl gibt es dann eine Belohnung bzw. Strafe wie Fernsehverbot öä. Ist es sinnvoll sowas einzuführen? Kommt das beim Gutachter gut an? Oder einfach natürlich sein wie immer?

Bis Ende des Monats hat die JA Mitarbeiterin ihren Bericht fertig und schickt diesen ans Gericht. Dann kommt es drauf an. Ist das psychologische Gutachten vorher oder kommt erst die Verhandlung?
Ansonsten denke ich, dass wir Mitte oder Ende Mai einen Termin bekommen werden.

LG

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24. April 2012 um 14:22

Halloooo mal wieder
also dann kann mein Freund das psychologische Gutachten gar nicht verlangen?

Wir wollen ja auch keinen Rachefeldzug gegen die KM führen, wir schildern es schon aus der Sicht der Kinder. Denn wenn sie das immer alles mitbekommen sind sie danach ja total durch den Wind und sind auch traurig weil die Mama sie einfach behalten hat obwohl sie eigentlich bei uns sein sollten. Leider ist ihr das alles egal und trägt die Streits trotzdem auf Kosten der Kinder aus.

Wir suchen uns jetzt eine Wohnung einen Ort weiter als die Schule des Großen und 3 Orte vom Kindi entfernt. Denke die Entfernung ist okay, da die Kleine nächstes Jahr dann auch auf die Schule einen Ort weiter kommt.

Klar, wenn sie Freunde im Heimatort haben, können sie diese auch nach der Schule besuchen. Die KM kommt halt immer wieder mit dem Argument, dass sie es halt so gewohnt seien und in ihrem Heimatdorf alles ist. Als ob seine Eltern usw. nix zählen, denn die wohnen im Schulort des Großen und seine Schwester inklusive Cousins und Cousine genau zwischen den beiden Orten. Und wir würden ja dann auch in der Nähe wohnen.

Übrigens hast du Recht, werden uns nicht verstellen, das bringt wahrscheinlich eh nichts und wir haben die Kinder mit unseren Methoden gut im Griff.

Übrigens haben wir letzten Samstag einen Brief von ihrer Anwältin bekommen, sie verlangt jetzt seit das Wechselmodell begonnen hat eine monatliche Unterhaltszahlung nachträglich von 500 EUR/Monat von meinem Freund. Die spinnt wohl. Hätte jetzt ein halbes Jahr Zeit gehabt sich nen Nebenjob zu suchen. Was kann mein Freund dafür wenn sie nicht arbeitet. Sie hat ja auch eine Unterhaltsverpflichtung. Vorher hat er ca. 600 EUR Unterhalt bezahlt inkl. Mehrbedarf.

Wie soll denn das gehen, dann hätte er ja mehr Kosten als vorher!??? Damit kommt die nie durch.

LG

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9. August 2012 um 23:55

Endlich Gerichtstermin
Info: Gerichtstermin endlich Ende des Monats, mal sehn wies ausgeht!

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