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Kontaktabbruch zu den Eltern

1. Dezember 2005 um 20:03

Hallo an alle,

möchte den Kontakt zu meinen Eltern (möglichst für immer) abbrechen. Einfach nur verschwinden und sie aus meinem Leben verschwinden lassen.
Wer hat ähnliche Erfahrungen und wie ging es Euch danach?
Und was haltet Ihr davon im Allgemeinen,also auch diejenigen,die keine Probleme in der Elternfamilie haben?

mit lieben Grüßen

Mirella

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2. Dezember 2005 um 8:10

Lies mal
den Thread "KOntaktabbruch mit der Mutter". Da wird das sehr ausführlich besprochen. Auch ich habe den Kontakt abgebrochen. Generell sollte es die letzte Möglichkeit sein, wenn es gar nicht möglich ist, miteinander auszukommen. Bevor man sich ein Leben lang quält, sollte man sich zurückziehen und sein eigenes Leben leben. Ich weiß ja nicht, was bei dir vorgefallen ist, aber ich finde, auch Eltern muß man nicht alles verzeihen.

Viel Glück!

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2. Dezember 2005 um 13:39
In Antwort auf lally_11969332

Lies mal
den Thread "KOntaktabbruch mit der Mutter". Da wird das sehr ausführlich besprochen. Auch ich habe den Kontakt abgebrochen. Generell sollte es die letzte Möglichkeit sein, wenn es gar nicht möglich ist, miteinander auszukommen. Bevor man sich ein Leben lang quält, sollte man sich zurückziehen und sein eigenes Leben leben. Ich weiß ja nicht, was bei dir vorgefallen ist, aber ich finde, auch Eltern muß man nicht alles verzeihen.

Viel Glück!

Hab ich
schon gelesen.
Danke dir aber trotzdem für die Antwort.
Ja,das stimmt,auch Eltern muß man nicht alles verzeihen.Schon aus dem Grund nicht,weil es eben Sachen gibt,die kein normaler Mensch (der also noch nicht den letzten Hauch von so was wie Selbstwertgefühl oder ein Minimum an Achtung der eigenen Person verloren hat) zu verzeihen im Stande wäre.
Ich bin aufgewachsen,ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen,dass es wenigstens einen Menschen in dieser Welt gibt,der mich einfach nur so lieben und akzeptieren würde,wie ich bin (einer würde schon reichen!).Mag jetzt vielleicht zu selbsthaberisch klingen,ist in Wahrheit aber so: dass man so etwas einfach BRAUCHT,um zu einer Persönlichkeit heranzuwachsen,mit eigenen Stärken und Qualitäten.Es kann ja irgendwo doch nicht sein,dass ich von Grund aus schlecht bin,dass mein Dasein auf diesem Planeten irgendwie schlecht und chronisch nicht o.k. ist. Seit 2 Jahren (die ich aus dem Elternhaus weg bin) versuch ich nun vergeblich,etwas in sich zu finden,womit ich zurückzahlen könnte... Und ich finde nichts. Nichts außer Leere..,einem Vakuum an der Stelle. Man könnte ja an sich auch darüber glücklich sein,aus einem Kinderheim zu kommen,weil man doch mit einem Dach über Kopf und ohne zu hungern aufgewachsen ist.
Ich glaube immer noch,dass es Menschen in dieser Welt gibt,die mich schätzen und lieben könnten,und die auch selbst durchaus Achtung und Zuneigung "verdient hätten".
Und weiß bis jetzt nur,dass es nicht meine Eltern sind..

Ich wünsche dir auch alles Gute für die Zukunft und viel Glück.

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5. Dezember 2005 um 8:37
In Antwort auf beat_12445844

Hab ich
schon gelesen.
Danke dir aber trotzdem für die Antwort.
Ja,das stimmt,auch Eltern muß man nicht alles verzeihen.Schon aus dem Grund nicht,weil es eben Sachen gibt,die kein normaler Mensch (der also noch nicht den letzten Hauch von so was wie Selbstwertgefühl oder ein Minimum an Achtung der eigenen Person verloren hat) zu verzeihen im Stande wäre.
Ich bin aufgewachsen,ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen,dass es wenigstens einen Menschen in dieser Welt gibt,der mich einfach nur so lieben und akzeptieren würde,wie ich bin (einer würde schon reichen!).Mag jetzt vielleicht zu selbsthaberisch klingen,ist in Wahrheit aber so: dass man so etwas einfach BRAUCHT,um zu einer Persönlichkeit heranzuwachsen,mit eigenen Stärken und Qualitäten.Es kann ja irgendwo doch nicht sein,dass ich von Grund aus schlecht bin,dass mein Dasein auf diesem Planeten irgendwie schlecht und chronisch nicht o.k. ist. Seit 2 Jahren (die ich aus dem Elternhaus weg bin) versuch ich nun vergeblich,etwas in sich zu finden,womit ich zurückzahlen könnte... Und ich finde nichts. Nichts außer Leere..,einem Vakuum an der Stelle. Man könnte ja an sich auch darüber glücklich sein,aus einem Kinderheim zu kommen,weil man doch mit einem Dach über Kopf und ohne zu hungern aufgewachsen ist.
Ich glaube immer noch,dass es Menschen in dieser Welt gibt,die mich schätzen und lieben könnten,und die auch selbst durchaus Achtung und Zuneigung "verdient hätten".
Und weiß bis jetzt nur,dass es nicht meine Eltern sind..

Ich wünsche dir auch alles Gute für die Zukunft und viel Glück.

Liebe Mirella
das klingt sehr traurig. Du bist also im Kinderheim aufgewachsen? Naja, glaub mir, bei Eltern aufzuwachsen di einen nicht lieben und immer nur kleinmachen und einreden, wie doof man eigentlich ist, ist auch nicht besser.

Aber ich hatte zum Glück IMMER Leute um mich, die mir geholfen haben. Freunde, die Familie meines damaligen Mannes usw. Es war immer jemand für mich da, sonst wäre ich jetzt nicht hier. Selbstverständlich verdienst du es, geachtet und geliebt zu werden. Wie alt bist du?
Ich habe auch sehr lange gebraucht um meinen Weg zu finden.

Ich wünsch dir alles Gute! Wenn du willst schick mir ne pn.

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7. Dezember 2005 um 12:47
In Antwort auf beat_12445844

Hab ich
schon gelesen.
Danke dir aber trotzdem für die Antwort.
Ja,das stimmt,auch Eltern muß man nicht alles verzeihen.Schon aus dem Grund nicht,weil es eben Sachen gibt,die kein normaler Mensch (der also noch nicht den letzten Hauch von so was wie Selbstwertgefühl oder ein Minimum an Achtung der eigenen Person verloren hat) zu verzeihen im Stande wäre.
Ich bin aufgewachsen,ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen,dass es wenigstens einen Menschen in dieser Welt gibt,der mich einfach nur so lieben und akzeptieren würde,wie ich bin (einer würde schon reichen!).Mag jetzt vielleicht zu selbsthaberisch klingen,ist in Wahrheit aber so: dass man so etwas einfach BRAUCHT,um zu einer Persönlichkeit heranzuwachsen,mit eigenen Stärken und Qualitäten.Es kann ja irgendwo doch nicht sein,dass ich von Grund aus schlecht bin,dass mein Dasein auf diesem Planeten irgendwie schlecht und chronisch nicht o.k. ist. Seit 2 Jahren (die ich aus dem Elternhaus weg bin) versuch ich nun vergeblich,etwas in sich zu finden,womit ich zurückzahlen könnte... Und ich finde nichts. Nichts außer Leere..,einem Vakuum an der Stelle. Man könnte ja an sich auch darüber glücklich sein,aus einem Kinderheim zu kommen,weil man doch mit einem Dach über Kopf und ohne zu hungern aufgewachsen ist.
Ich glaube immer noch,dass es Menschen in dieser Welt gibt,die mich schätzen und lieben könnten,und die auch selbst durchaus Achtung und Zuneigung "verdient hätten".
Und weiß bis jetzt nur,dass es nicht meine Eltern sind..

Ich wünsche dir auch alles Gute für die Zukunft und viel Glück.

Hm
***Und weiß bis jetzt nur,dass es nicht meine Eltern sind..***

heißt das, daß sie dir dies nicht oder sehr spät gesagt haben? wenn ja, dann war das natürlich ein großer fehler.

leider ist es sehr oft so, daß ein paar ein kind nur deshalb annimmt um des habens willen. dazu kommt oft, daß eine unschwellige minderwertigkeit vermittelt wird und das das kind ihnen "gefälligst" dankbar zu sein hat. alles schäden, die kaum wieder gut zu machen gehen.

aber du hast ein recht darauf zu erfahren wer deine eltern sind und auch, daß du sie kennenlernen kannst. sollte man dir dieses recht ebenfalls nicht lassen, dann geh zum JA, die können dir weiterhelfen.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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7. Dezember 2005 um 14:35
In Antwort auf lilia_12629207

Hm
***Und weiß bis jetzt nur,dass es nicht meine Eltern sind..***

heißt das, daß sie dir dies nicht oder sehr spät gesagt haben? wenn ja, dann war das natürlich ein großer fehler.

leider ist es sehr oft so, daß ein paar ein kind nur deshalb annimmt um des habens willen. dazu kommt oft, daß eine unschwellige minderwertigkeit vermittelt wird und das das kind ihnen "gefälligst" dankbar zu sein hat. alles schäden, die kaum wieder gut zu machen gehen.

aber du hast ein recht darauf zu erfahren wer deine eltern sind und auch, daß du sie kennenlernen kannst. sollte man dir dieses recht ebenfalls nicht lassen, dann geh zum JA, die können dir weiterhelfen.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Falsch verstanden
Liebe nemesis, du hast das falsch verstanden.

Sie weiß schon wer ihre Eltern sind. Aber sie meinte es in dem Zusammenhang, dass es Menschen gibt die sie lieben und achten, dass es sich bei diesen Menschen aber NICHT um ihre Eltern handelt.

Kann ja mal passieren. Mirella, korrigier mich wenn ich falsch liege.

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7. Dezember 2005 um 22:00
In Antwort auf lilia_12629207

Hm
***Und weiß bis jetzt nur,dass es nicht meine Eltern sind..***

heißt das, daß sie dir dies nicht oder sehr spät gesagt haben? wenn ja, dann war das natürlich ein großer fehler.

leider ist es sehr oft so, daß ein paar ein kind nur deshalb annimmt um des habens willen. dazu kommt oft, daß eine unschwellige minderwertigkeit vermittelt wird und das das kind ihnen "gefälligst" dankbar zu sein hat. alles schäden, die kaum wieder gut zu machen gehen.

aber du hast ein recht darauf zu erfahren wer deine eltern sind und auch, daß du sie kennenlernen kannst. sollte man dir dieses recht ebenfalls nicht lassen, dann geh zum JA, die können dir weiterhelfen.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Hi,nemesis,

powerkatze hat recht!Du hast mich nicht ganz richtig verstanden,es war so etwas,wie ein.. parabolischer Vergleich..
Aber ich sollte vielleicht lieber doch einen anderen machen,damit keine Mißverständnisse entstehen.Fiel mir aber ein anderer nicht ein.

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8. Dezember 2005 um 10:11
In Antwort auf beat_12445844

Hi,nemesis,

powerkatze hat recht!Du hast mich nicht ganz richtig verstanden,es war so etwas,wie ein.. parabolischer Vergleich..
Aber ich sollte vielleicht lieber doch einen anderen machen,damit keine Mißverständnisse entstehen.Fiel mir aber ein anderer nicht ein.

Tja
...das ist das problem, wenn man nur das geschriebene wort hat.....

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4. Januar 2008 um 21:33
In Antwort auf lally_11969332

Liebe Mirella
das klingt sehr traurig. Du bist also im Kinderheim aufgewachsen? Naja, glaub mir, bei Eltern aufzuwachsen di einen nicht lieben und immer nur kleinmachen und einreden, wie doof man eigentlich ist, ist auch nicht besser.

Aber ich hatte zum Glück IMMER Leute um mich, die mir geholfen haben. Freunde, die Familie meines damaligen Mannes usw. Es war immer jemand für mich da, sonst wäre ich jetzt nicht hier. Selbstverständlich verdienst du es, geachtet und geliebt zu werden. Wie alt bist du?
Ich habe auch sehr lange gebraucht um meinen Weg zu finden.

Ich wünsch dir alles Gute! Wenn du willst schick mir ne pn.


Naja, glaub mir, bei Eltern aufzuwachsen di einen nicht lieben und immer nur kleinmachen und einreden, wie doof man eigentlich ist, ist auch nicht besser.

***

das denk ich auch.

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25. Juli 2011 um 11:54

Habs hinter mir
hallo, habe vor 3 jahren einen riesen streit mit meinen eltern gehabt. und seitdem hatte ich zwar immer wieder versucht alles zu klären, ging aber nur mehr als eine woche gut. seit oktober 2010 hab ich nun alles abgebrochen. und im mai2011 den letzten brief geschrieben, in dem ich alles erkläre. was so in meinen augen falsch lief. bis heute keine reaktion darauf. aber es ist besser für mich und meine familie wenn ich den kontakt einfach abbreche und nich mehr aufnehme. manche leute lernen es einfach nie!
ich kann wieder lachen. gehe mit meinem sohn besser um und bin viel besser drauf, als ich es je war.

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22. August 2011 um 17:59
In Antwort auf zaynab_12826439

Habs hinter mir
hallo, habe vor 3 jahren einen riesen streit mit meinen eltern gehabt. und seitdem hatte ich zwar immer wieder versucht alles zu klären, ging aber nur mehr als eine woche gut. seit oktober 2010 hab ich nun alles abgebrochen. und im mai2011 den letzten brief geschrieben, in dem ich alles erkläre. was so in meinen augen falsch lief. bis heute keine reaktion darauf. aber es ist besser für mich und meine familie wenn ich den kontakt einfach abbreche und nich mehr aufnehme. manche leute lernen es einfach nie!
ich kann wieder lachen. gehe mit meinem sohn besser um und bin viel besser drauf, als ich es je war.

Mir gehts genauso
Hallo Sissi4576,

ich würde mich freuen, wenn Du Lust hast Dich mit mir auszutauschen.

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22. August 2011 um 18:41
In Antwort auf eidel_12186199

Mir gehts genauso
Hallo Sissi4576,

ich würde mich freuen, wenn Du Lust hast Dich mit mir auszutauschen.

Hallo heike402
ja gerne, gibt es etwas bestimmtes weswegen du mich jetzt anschreibst?
lg

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26. August 2011 um 18:06

Da wäre noch unser Sohn/Enkel
Hallo Engelchen,
das sagt sich so leicht... Meinem Alten (80) gehts echt nicht so gut, habe ich über mehrere Ecken gehört... Was tun ans
Sterbebett eilen um sich später nichts vorzuwerfen und dann
erst die Beerdigung.... Vielleicht darf ich ja gar nicht erscheinen ...? Selbst als ihr Enkel dolle krank war gabs nur ne Karte

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26. August 2011 um 21:50

Seelenverwandschaft
bei mir wars ganz genau so. daher renn ich auch nicht mehr ans telfeon und die smsen oder post mach ich nicht mehr auf. hab aber auch ne neue nummer. hatte vor einem jahr eine fehlgeburt und meine eltern wussten bescheid. keiner hat sich blicken lassen oder stand mir bei. stattdessen waren meine schwiegereltern da und haben mich in den arm genommen. naja manche lernen es nie! und ich finde es ist eine gute entscheidung. ich gratuliere dir engelchen525! =)

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27. August 2011 um 21:01
In Antwort auf eidel_12186199

Mir gehts genauso
Hallo Sissi4576,

ich würde mich freuen, wenn Du Lust hast Dich mit mir auszutauschen.

Hi heike402
hi, würde gern mehr über dich erfahren. kann dir leider nicht die freundschaft anbieten. wie gehts dir?
gglg
sissi

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26. Februar 2012 um 17:33

Interessanter Artikel zum Thema
Hallo zusammen,

der Reutlinger General-Anzeiger aht zu diesem Thema einen interessanten Artikel veröffentlich. Ihr findet den Artikel unter http://www.gea.de/magazin/heimat+und+welt/kontaktabbruch+wenn+kinder+auf +distanz+gehen.1468201.htm

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31. März 2012 um 10:42

Manchmal geht es nicht anders
Ja leider kenn ich dieses problem selber zur genüge da meine eltern vermeintliche horroreltern sind waren wie solche von denen öfter mal was in den Nachriten erschienen ist und ich schon mehr seit 10 jahren verschiedene terapien mache um es irgendwie mein leben nach den vielen traumas auf die reihe zu bekommen trotz allem konnte ich erst seit einigen monaten den kontakt zu ihnen ganz und für immer beeenden weil sie mich mit vielen dingen erpresst haben damit ich nicht ganz gehen kann. Schweren herzens habe ich mich dann von den erpressungen gelösst und bin dass Risiko alle meine tanten onkels cousinen und cousengs eigentlich alle bis auf meinen Sohn hinter mir zu lassen weil mir eh keiner glaubt. Weil meine Eltern nach aussen die perfekten eltern gemiemt haben damit es keiner rausbekommt. Und einige haben mich bereits auch aufgrund meiner beichte über die letzten 20 jahre verstoßen da sie mir nicht glauben und mein Vater allen erzählt hat wie krank und bösartig ich wäre .
Es ist verdammt hart und manchmal wünschte ich sie wären tot oder ich wärs aber dass geht nicht weil ich meinen Sohn liebe und er mich brauch er ist der letzte aus der familie wo Bedingungslos zu mir steht und weiß wie ich wirklich bin und mich vor allen Verwannten beschützen möchte. Manchmal lache ich darüber wenn er sich wütend vormich stellt wenn ich traurig bin wegen meinen Eltern und er in seiner kindlichen art sagt mama ich gehe zu oma und opa und mache sie tod.
Daraud hin sage ich nein Schatz brauchst du nicht.
Weil ihnen dass mehr wehtut weil sie dich und mich nie wieder sehen dürfen. Und dann nimmt er mich in den arm und sagt ja wir werden da nie wieder hingehen.
Manchmal muss man erkennen dass man sich die eltern nicht aussuchen kann und einfach nur pech hatte in die falsche falmilie reingeboren worden zu sein dann ist es besser zu gehen bevor man selber zerstört ist

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6. August 2012 um 19:41

Versöhnung mit den Eltern
Hallo zusammen,

mit großem Interesse habe ich die Diskussion über den Streit mit den Eltern noch im Erwachsenen-Alter gelesen. Ich recherchiere gerade für die WDR Sendung Tag7 genau zu diesem Thema. Zum Beispiel gibt es in Bonn die Möglichkeit, dass Mutter und Tochter gemeinsam an einem Seminar teilnehmen und so eine langsame Annäherung möglich wird. Oft versetzt sich die Mutter dort zum ersten Mal in die Gefühle der Tochter und umgekehrt. Ich suche nun erwachsene Kinder, die Lust hätten, dass wir sie bei diesem vorsichtigen Versuch der Versöhnung begleiten. Sehr zurückhaltend, kein Krawall-Fernsehen!!!

Ich würde mich sehr über Interesse freuen. Und selbstverstädnclih könnt ihr mir erstmal Löcher in den Bauch fragen und mich kennenlernen, bevor wir überhaupt zu drehen beginnen.

Herzlichen Dank,
Christina

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21. Mai 2013 um 21:02

Kontaktabbruch
hallo mirella
dein diskussionsstart ist ja schon ne weile her...hast du es denn geschafft, dich von deinen eltern zu lösen?

es ist ein riesiger schritt, das zu tun, aber manchmal ist es die einzige lösung...

ich habe seit nunmehr 3 1/2 jahren keinen kontakt mehr zu meiner kompletten familie. meine damalige therapeutin hatte das mit mir zusammen entschieden (also sie gab mir damals den rat erstmal ruhe in die ganze situation zu bringen). anfangs war es schwer, denn meine mutter hat es irgendwie nicht richtig verstanden...sie schrieb mir karten und rief ab und zu noch an, obwohl ich klar und deutlich zu ihr und meinem vater sagte, dass ich keinerlei kontakt haben möchte. ich hatte auch versucht mich zu erklären, aber das ging bei dem letzten gespräch gewaltig in die hose. sie haben es nicht verstanden, aber das war wohl vorhersehbar. ich habe ebenfalls keinen kontakt mehr zu meiner einzig noch lebenden oma...sie ist die mutter meiner mutter und die beiden hingen immer zusammen. den kontakt zu meiner schwester hab ich auch abgebrochen, denn wir hatten immer stress miteinander.
das ich keinen kontakt mehr habe, ist für mich mittlerweile nicht mehr so schwer. ich bin nur ab und zu traurig, wenn ich an meine nichte denke, die jetzt etwas über drei jahre alt ist. ich habe sie nur einmal gesehen...
ich bin zufällig mal auf eine internetseite gestoßen, die nur ihr gewidmet ist...da sind zuckersüße fotos bei. ich hoffe dann immer wieder, dass meine schwester die internetseite weiterführt mit neuen infos, aber bis jetzt sind nur babyfotos drauf...
wer von euch kennt diesen zwiespalt? habt ihr ähnliche erfahrungen gemacht?
einerseits will man seine ruhe, aber andererseits...

alles liebe von der lieblingsheike

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25. April 2015 um 11:54

Kenne das!
Hallo also ich habe den kontakt zu meinen. Eltern. Vor wenigen monaten abgebrochen
Und ich muss sagen mir geht es seit dem richtig gut.
Und bereuen tue ich es nicht. Man sollte natürlich nicht nach einem streit der überall mal vorkommt direkt alles abbrechen.
Aber sobald es zu heftig und schon alltag wird sollte man es lassen.denn man kann diese menschen nicht ändern. Und wenn es die phyche schon angreift sowieso denn man muss auch an sich selber denken.
Ich habe das z.b 28 jahre alles mitgemacht immer wieder gesagt bekommen wie doof ich doch sei und das ich nix erreichen werde im leben usw.das sind keine eltern sowas brauch man nicht und sollte man nicht dulden.
An alle da drausen tut euch das nicht an.und ihr werdet sehen das es euch nach Abbruch besser gehen wird.zeit heilt alle wunden.

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26. April 2015 um 6:44
In Antwort auf gizi_12964671

Kenne das!
Hallo also ich habe den kontakt zu meinen. Eltern. Vor wenigen monaten abgebrochen
Und ich muss sagen mir geht es seit dem richtig gut.
Und bereuen tue ich es nicht. Man sollte natürlich nicht nach einem streit der überall mal vorkommt direkt alles abbrechen.
Aber sobald es zu heftig und schon alltag wird sollte man es lassen.denn man kann diese menschen nicht ändern. Und wenn es die phyche schon angreift sowieso denn man muss auch an sich selber denken.
Ich habe das z.b 28 jahre alles mitgemacht immer wieder gesagt bekommen wie doof ich doch sei und das ich nix erreichen werde im leben usw.das sind keine eltern sowas brauch man nicht und sollte man nicht dulden.
An alle da drausen tut euch das nicht an.und ihr werdet sehen das es euch nach Abbruch besser gehen wird.zeit heilt alle wunden.

Das tröstet mich
Nun habe ich nach diesem Thema gesucht, weil ich nach vielen und anhaltenden Abwertungen nach einem erneuten Streit vor 2 Wochen erstmals vorhabe, mich nie wieder bei meiner alleinstehenden Mutter zu melden. Ich habe die kurze Zeit ohne Kontakt zu ihr ehrlich gesagt mehr genossen, als dass ich Skrupel hatte. Es ist erleichternd, sich nicht mehr die immer wiederkehrenden Spitzen anzuhören und sich nicht mehr - mal subtil, mal direkt und heftig- entwerten zu lassen.
Das einzige, was mich gerade beschäftigt ist die Tatsache, dass ich das einzige Kind meiner Mutter bin. Sie ist zwar noch fit Mitte 70, aber falls nicht mehr???
Die letzten Jahre hatte ich täglich angerufen, um mitzubekommen, wenn gesundheitlich was nicht in Ordnung wäre. Würde sie nun ne Weile hilflos in der Wohnung liegen, hätte ich schon ein Problem damit.
Vielleicht kurz der subjektive Werdegang unserer missglückten Beziehung:
Ich war Anfang der 60-er Jahre ein höchst peinlicher "Unfall", da mein Vater meine Mutter nicht heiratete. Er wurde von ihr verteufelt und aus Solidarität mit ihr wagte ich es erst einige Jahre, nachdem ich mit 37 selber Mutter geworden war, den Kontakt zu ihm herzustellen. Endlich hatten meine bis dato bekämpften Persönlichkeitsanteile einen Platz und einen Zusammenhang und das tat mir richtig gut. Leider verstarb er dann wenige Jahre später plötzlich und unerwartet.
Meine Mutter trimmte mich auf Leistung. Mit erzogen wurde ich von ihrer Mutter, mit der ich mich viel besser verstand, die aber auch stark auf Leistung und Konvention setzte. Dass Kinder es leistungsunabhängig erwarten dürfen, schlicht wegen ihres puren Daseins geliebt zu werden wie sie sind, ging mir erst auf, als ich selber ein Kind hatte. Erfahren hatte ich das bei meiner Mutter nie.
Eher aus Abneigung gegen die Eltern meines ersten langjährigen Freunds stellte sie damals ohne Grund in Aussicht, dass sie nicht auf meine Hochzeit (die gar nicht geplant war) würde.
Als ich nach Zerbrechen dieser Beziehung einen Ausländer kennenlernte, stellte sie mich vor die Wahl: Er oder sie als Mutter. Ich heiratete ihn, sie kam nicht zur Hochzeit und hatte schon seit Zusammentun mit meinem Mann den Kontakt abgebrochen. Lediglich mit meiner Oma hatte ich Kontakt in den Jahren zwischen 1992 und 2000. Ich weiß nicht, was mich geritten hatte, immer wieder Anläufe zu unternehmen, Kontakt herzustellen. Wahrscheinlich die Sehnsucht nach unterstützender familiärer Geborgenheit. Dies wurde leider nie erreicht. Sie blieb kritisch und vorwurfsvoll in Bezug auf mich. In einer letzten mail an mich gibt sie auch zu erkennen, dass es ihr beim familiären Kontakt eher um das Mithalten können in der Nachbarschaft geht als um eine wirklich geliebte Gesellschaft von mir und meiner Tochter.
Ich bin in ihrer Vorsorgevollmacht eingetragen und überlege, ob ich da eine Änderung (aber auf wen?) erbitte?
Ich erlebe es einerseits als Bankrotterklärung, mich so mit meiner Mutter überworfen zu haben, andererseits tut es so gut, sich nicht ihren versteckt ausgedrückten Forderungen und chronischen Vorwürfen aussetzen zu müssen. Ich habe immer wieder versucht, meine Dankbarkeit in den Fokus zu rücken und mit ihr in Frieden Kontakt zu haben. Dann machte ich längere Zeit gute Mine zu immer derberen Unverschämtheiten, bis es halt wieder mal so weit war und ich reagierte.
So, das ist jetzt lang geworden. Danke für's Lesen. Und noch ein dickeres Danke für Tipps von Leuten, die in einer ähnlichen Situation waren und einen guten Umgang mit der Situation gefunden haben.

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26. April 2015 um 6:46
In Antwort auf gizi_12964671

Kenne das!
Hallo also ich habe den kontakt zu meinen. Eltern. Vor wenigen monaten abgebrochen
Und ich muss sagen mir geht es seit dem richtig gut.
Und bereuen tue ich es nicht. Man sollte natürlich nicht nach einem streit der überall mal vorkommt direkt alles abbrechen.
Aber sobald es zu heftig und schon alltag wird sollte man es lassen.denn man kann diese menschen nicht ändern. Und wenn es die phyche schon angreift sowieso denn man muss auch an sich selber denken.
Ich habe das z.b 28 jahre alles mitgemacht immer wieder gesagt bekommen wie doof ich doch sei und das ich nix erreichen werde im leben usw.das sind keine eltern sowas brauch man nicht und sollte man nicht dulden.
An alle da drausen tut euch das nicht an.und ihr werdet sehen das es euch nach Abbruch besser gehen wird.zeit heilt alle wunden.

Das tröstet mich
Nun habe ich nach diesem Thema gesucht, weil ich nach vielen und anhaltenden Abwertungen nach einem erneuten Streit vor 2 Wochen erstmals vorhabe, mich nie wieder bei meiner alleinstehenden Mutter zu melden. Ich habe die kurze Zeit ohne Kontakt zu ihr ehrlich gesagt mehr genossen, als dass ich Skrupel hatte. Es ist erleichternd, sich nicht mehr die immer wiederkehrenden Spitzen anzuhören und sich nicht mehr - mal subtil, mal direkt und heftig- entwerten zu lassen.
Das einzige, was mich gerade beschäftigt ist die Tatsache, dass ich das einzige Kind meiner Mutter bin. Sie ist zwar noch fit Mitte 70, aber falls nicht mehr???
Die letzten Jahre hatte ich täglich angerufen, um mitzubekommen, wenn gesundheitlich was nicht in Ordnung wäre. Würde sie nun ne Weile hilflos in der Wohnung liegen, hätte ich schon ein Problem damit.
Vielleicht kurz der subjektive Werdegang unserer missglückten Beziehung:
Ich war Anfang der 60-er Jahre ein höchst peinlicher "Unfall", da mein Vater meine Mutter nicht heiratete. Er wurde von ihr verteufelt und aus Solidarität mit ihr wagte ich es erst einige Jahre, nachdem ich mit 37 selber Mutter geworden war, den Kontakt zu ihm herzustellen. Endlich hatten meine bis dato bekämpften Persönlichkeitsanteile einen Platz und einen Zusammenhang und das tat mir richtig gut. Leider verstarb er dann wenige Jahre später plötzlich und unerwartet.
Meine Mutter trimmte mich auf Leistung. Mit erzogen wurde ich von ihrer Mutter, mit der ich mich viel besser verstand, die aber auch stark auf Leistung und Konvention setzte. Dass Kinder es leistungsunabhängig erwarten dürfen, schlicht wegen ihres puren Daseins geliebt zu werden wie sie sind, ging mir erst auf, als ich selber ein Kind hatte. Erfahren hatte ich das bei meiner Mutter nie.
Eher aus Abneigung gegen die Eltern meines ersten langjährigen Freunds stellte sie damals ohne Grund in Aussicht, dass sie nicht auf meine Hochzeit (die gar nicht geplant war) würde.
Als ich nach Zerbrechen dieser Beziehung einen Ausländer kennenlernte, stellte sie mich vor die Wahl: Er oder sie als Mutter. Ich heiratete ihn, sie kam nicht zur Hochzeit und hatte schon seit Zusammentun mit meinem Mann den Kontakt abgebrochen. Lediglich mit meiner Oma hatte ich Kontakt in den Jahren zwischen 1992 und 2000. Ich weiß nicht, was mich geritten hatte, immer wieder Anläufe zu unternehmen, Kontakt herzustellen. Wahrscheinlich die Sehnsucht nach unterstützender familiärer Geborgenheit. Dies wurde leider nie erreicht. Sie blieb kritisch und vorwurfsvoll in Bezug auf mich. In einer letzten mail an mich gibt sie auch zu erkennen, dass es ihr beim familiären Kontakt eher um das Mithalten können in der Nachbarschaft geht als um eine wirklich geliebte Gesellschaft von mir und meiner Tochter.
Ich bin in ihrer Vorsorgevollmacht eingetragen und überlege, ob ich da eine Änderung (aber auf wen?) erbitte?
Ich erlebe es einerseits als Bankrotterklärung, mich so mit meiner Mutter überworfen zu haben, andererseits tut es so gut, sich nicht ihren versteckt ausgedrückten Forderungen und chronischen Vorwürfen aussetzen zu müssen. Ich habe immer wieder versucht, meine Dankbarkeit in den Fokus zu rücken und mit ihr in Frieden Kontakt zu haben. Dann machte ich längere Zeit gute Mine zu immer derberen Unverschämtheiten, bis es halt wieder mal so weit war und ich reagierte.
So, das ist jetzt lang geworden. Danke für's Lesen. Und noch ein dickeres Danke für Tipps von Leuten, die in einer ähnlichen Situation waren und einen guten Umgang mit dem Kontaktabbruch gefunden haben.
Muttertag naht und ihr halbrunder Geburtstag. ...

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