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Kontakt zur Mutter abgebrochen

8. März 2005 um 16:27

Ich habe den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen.Stelle fest das es ein grosses Tabuthema ist.Wem geht es ebenso?Näheres dann über E-Mail.
Petra

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10. März 2005 um 8:04

Alter
Guten Morgen Rosenroot.Hast recht,hätte ich besser dazu schreiben sollen.Bin 45 Jahre,verheiratet und einen grossen Sohn.Zu unserem Sohn besteht ein gutes Verhältniss.
Danke,Petra

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11. April 2005 um 14:57

Kontakt zu Schwiegereltern abgebrochen
Hallo Artepa!
Mein Mann und ich haben seit ca. 1,5 Jahren den Kontakt zu meinen Schwiegereltern, seinen Eltern abgebrochen. Wir sind seit 4 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder im Alter von 1,5 u. 4 Jahren.
Gründe waren ständige Stichelein, das Schlimmste war jedoch, als ich mit meiner Tochter(mein 2. Kind) schwanger wurden meinten sie, es "schläfe ihnen das Gsicht ein" und "Warum scho wieder a Kind?" !!!
Daraufhin hats uns gereicht. Wir versuchten zwar noch zu reden, doch mein Mann und ich wurden nur noch beschimpft!
Seit da an ist Funkstille!
Mich belastet leider trotzdem weiter die ganze Sache. Mein Sohn(4Jahre) fragt mich nun immer öfter, warum er nur noch einen Opa und eine Oma(meine Eltern)hat. Wenn ich sage, dass ein Streit da war, möchte er Details wissen. Wenn ich sage, dass sie mich ablehnen, meint er, aber ihn nicht, und er könne ja auch alleine hinfahren. Mich macht das Ganze ur fertig!!!!
Ich kann doch nicht meinen Sohn zu diesen Großeltern hinführen, die über meine Tochter schimpfen und die über mich sagen, dass ich das Letzte bin.
Ich würde gerne wissen, was du mir rätst, da es dir ja wahrscheinlich auch ähnlich geht!
Weiters was du mitgemacht hast, das du dich zu Kontaktabbruch entschieden hast!
Liebe Grüße, Sonnsy

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17. April 2005 um 2:16

Mir geht es ähnlich
Ich möchte seit einem Jahr endgültig keinen Kontakt mehr zu ihr!
Ist zwar irgendwo doch ein Verlust, denn sie ist nunmal meine Mutter, aber trotzdem fühle ich mich seitdem erleichtert.
Meine Mutter ist ein Egoist durch und durch, macht NIE Fehler und hat ihre eigenen Töchter sitzengelassen. Zu guter Letzt hat sie unser intimes Vertrauen gebrochen.
Diese Frau ist absolut unwillkommen in meinem Leben!

Ist eine lange Geschichte, zu lang für ein Forum, aber ein Tabuthema war es nie für mich.

Liebe Grüße,
marilena

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25. April 2005 um 13:08

Kontakt zu Mutter abgebrochen-für mich leider doch ein Tabuthema!
Hallo Artepa,
ich bin neu in diesem Forum-aber froh endlich zu sehen, dass es nicht völlig unnormal ist solche Probleme zu haben. Denn leider ist es auch in meinen Augen ein Tabuthema.
Ich habe eine sehr komplizierte Familie und besonders eine sehr egoistische und von sich überzeugte Mutter, sowie Großmutter. Inzwischen bin ich fast 30 und glücklich verheiratet, aber ich habe immer noch Probleme damit, dass ich den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen habe. Es begann mit dem endgültigen Bruch zu meiner Mutter, das war vor ca. 4Jahren, das hatte praktischerweise meinen Vater miteingeschlossen-denn meine Mutter ist unfehlbar... Somit hatte ich nur noch Kontakt zu meiner jüngsten Schwester (die ähnlich daran zu knabbern hat) und meinen Großeltern. Leider eskalierte an Ostern die Situation und ich musste meine Großmutter in die Schranken weisen. Mir fiel es an diesem Tag wie Schuppen von den Augen, wo meine Mutter diese Art mich zu demütigen herhatte. Seitdem bin ich unfähig meine Großeltern auch nur anzurufen. Hinzukommt, dass sie nun hintenherum schlecht über mich reden. Leider erhalte ich von jedem nur ein Stirnrunzeln. Familie kann man sich nicht aussuchen, man müsste sich arrangieren. Aber Kontakt abbrechen-wie kann man nur. Geschweige denn darüber zu reden. Komplizierte Mütter und Familien wären doch normal. Solche Aussagen sind verletzend und nicht gerade hilfreich. Denn wer so eine Entscheidung hinter sich hat, weiß wie weh es tut. Ich hätte es nie freiwillig entschieden, wenn ich eine Wahl gehabt hätte. Gerade jetzt wo ich eine eigene Familie gründen möchte, kommt die Angst hoch genauso zu versagen. Da wäre es so schön eine "gesunde" familie zu haben.
Vielleicht hast Du Lust auf einen Emailkontakt. Würde mich freuen. Liebe Grüße.

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26. April 2005 um 11:42

Aehnliche Situation
Hallo Artepa,

Ich bin 37 Jahre alt und meine Mutter hat wieder mal den Kontakt zu mir abgebrochen, letztes Jahr kurz vor Weihnachten.

Sie hat dann die Sache auch gleich "richtig" gemacht und den Kontakt zu ihren drei Enkeln auch abgebrochen...warum??? Ich bin vor Weihnachten umgezogen und sie konnte mir nicht verzeihen, dass mein Mann und ich sie nicht zu Weihnachten nach England holen konnten. Sie faehrt oder fliegt ja nicht. Wir haetten sie gerne nach Weihnachten geholt, aber zu diesem Vorschlag bin ich gar nicht mehr gekommen, weil sie mir einfach eingehangen hat...am Telefon. Meine Post schickt sie mir zurueck "Annahme verweigert". Das sie den Kontakt abgebrochen hat zu mir hat sie nun schon 2 mal gemacht in den letzten 5 Jahren. Mit knapp 17 Jahren hat sie mich daheim rausgeschmissen, ich war schwanger....sie hat mich oft geschlagen, heute habe ich Rueckenprobleme.

Ich liebe sie, ja noch immer, aber im Moment weiss ich nicht in wie weit ich ihr verzeihen kann und will. Sie ist die jenige, die kein Verstaendnis zeigt und diejenige die sich immer beschwert hat, dass sie alleine ist (mein Vati ist vor 6 Jahren gestorben).

Meine Soehne haben ihr nichts getan, aber auch mit denen hat sie offenbar abgeschlossen.

Es hat eine sehr lange Zeit wehgetan, ich denke an sie...sie ist die einzige noch existierende Person aus meiner Familie. Ich lerne damit zu leben.

Schade...


Sylvia

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27. April 2005 um 9:49

Wie hat sie reagiert?
Das möchte ich auch schon lange, weil es mir , wenn ich Kontakt zu ihr haben, sehr schlecht geht. Sie hat sich um uns als Kinder kaum gekümmert und uns bei der Oma abgeschoben. Es war ihr alles zu viel Arbeit. Jetzt will sie uns im sich haben, weil wir erwachsen sind um allen zu zeigen, welche super Kinder sie hat. Sie war früher auch sehr gewaltätig , bestreitet aber alles. Sie trinkt noch manchmal zu viel und dann wird sie streitsüchtig und aggressiv. Ich gehe zu ihr so selten wie möglich, es ist aber sehr belastend. Da sie ihre eignen Fehler nicht sieht, versteht sie nicht, warum wir auf sie sauer sind (alle 3).

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19. Juli 2005 um 14:57

Hallo Petra,
ich habe auch seit Jahren keinen Kontakt zu meiner Mutter, aber auch zu meinem Vater und Bruder.
Einen großen Teil meiner Geschichte habe ich im
Beitrag" Schwierige Mutter- Tochter-Beziehung" erzählt.

Ich empfinde es auch so, dass dies ein großes Tabuthema ist und viele Leute können sich dies einfach nicht vorstellen.

Mir geht jede Geschichte die ich diesbezüglich höre und auch hier im Forum lese, sehr unter die Haut. Ich weiß, wie weh das tun kann und wie schlimm das für einen ist.

Wollte auch sagen, dass ich mit euch allen mitfühle und ich irgendwie auch "froh" bin ( hört sich komisch an, mir fiel aber nichts geeigneters ein ), dass ich nicht die einzigste bin, der es so geht.

Vielleicht möchtest du ja deine Geschichte erzählen?

Alles Gute und liebe Grüße
monet9

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19. Juli 2005 um 19:48

Gut zu wissen
dass man nicht alleine da steht. Irgendwie wird einem als Tochter stets vermittelt, man müsse sich fügen - da man ja die "Kleine" ist.

Meine Eltern sind gerade dabei, den Kontakt abzubrechen, werfen mir aber dabei stets vor, ich würde ihnen ihr Enkelkind vorenthalten. Meine Eltern wohnen weiter weg (300 km) und so sehen wir uns recht selten. Letztes Wochenende wollten mein Mann und ich mit der Kleinen meine Eltern besuchen, kurz vorher kam eine ätzende Mail meiner Mutter, ich solle doch die Pflichtbesuche am besten gleich einstellen, und es herrsche ja nur Stress und Aggression mit uns. Leider hat sie ein recht verzerrtes Weltbild, sie ist diejenige, die stets recht hat, alle müssen sich nach ihr richten und auf sie Rücksicht nehmen, sie ist ja die Schwächste und alle hacken stets auf ihr herum (so ihre Worte...)

Nehmt es trotzdem leichter, Mädels, es ist ausgesprochen schade, denn ich denke, jeder wünscht sich eine "ganz normale" Familie, in der man sich frei entfalten kann und sich freut, wenn man sich sieht, aber in der auch akzeptiert wird, wie man ist und die eigenen Entscheidungen unterstützt oder zumindest angenommen werden ohne große Manipulation, Einmischung oder Gekränkt-Sein.

Aber Reden/Schreiben hilft, ich bin stets erleichtert, wenn ich es los geworden bin. Bin übrigens 34, meine Tochter ist knapp 1 Jahr. (Falls ihr euch näher mit mir austauschen möchtet).

Sonnige Grüße zu diesem traurigen Thema, Sophistox

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23. August 2005 um 15:18

...Familie sind auch nur Leute!
Bei mir ist es auch so, nach immer wieder hin und her, immer wieder Kontaktabbruch, stelle ich fest, das meine Familie einfach nicht mit mir zusammenpasst.
Wir haben einfach zu unterschiedliche Ansichten über die Dinge des Lebens, das war schon immer so. Ich habe mich aber über die Jahre immer wieder verpflichtet gefühlt den Kontakt doch aucrecht zu erhalten. Ich bin 37, meine Eltern so um die 60 meine Schwester ist 40. Mein Vater ist sowieso schon immer in Lethargie versunken, selbständige Kontakte von ihm gab es eh nie. Meine Schwester und meine Mutter haben eine sehr starke Bindung und wenn ich mit einer der beiden Meinungsverschiedenheiten habe, verdoppelt sich quasi das Gegenüber. Dementsprechend ist also ein Gemeinschaftsschweigen angesagt, weil ich wieder mal nicht so war, wie sie sich das vorstellen. Einen Fehler gemacht habe, oder einfach nur anderer Meinung war.
Familie sind einfach auch nur Personen und nicht immer die, mit denen man im Leben zurecht kommt. Also einfach akzeptieren,
denke ich mir

Grüße
cyrano

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2. September 2005 um 16:14

Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich sehe, dass ich nicht alleine bin
Schön, dass es diese Seite gibt. Da ich sehe, das ich mit diesem Problem nicht alleine bin, denn seit einem Jahr hat meine Mutter den Kontakt zu mir abgebrochen. Eine Familie ist für mich nun mal was ganz besonderes, sie sollte einen glücklich machen und da ich selber eine Tochter von 15 Jahren habe und glücklich verheiratet bin, verstehe ich nicht, warum ich so eine Mutter habe. Grund ist die Eifersucht. Hintergrund, ich bin als Kind bei meiner Oma groß geworden und mit 7 Jahren zu meiner Mutter gezogen. Meine Tante wohnte noch zu Hause und somit haben wir ein inniges Geschwisterverhältnis heute noch. Meine Mutter mag meinen Mann nicht und meine Tochter hat sie auch vergessen, wüßte nicht, wann sie ihr zum Geburtstag gratuliert hätte. Ich war die jenige die alles versucht hat, Blumen geschickt, Gedichte geschrieben, Geschenke gemacht, ihr zugehört hat und für sie da war wenn sie Probleme hatte. Seit dem ich sie nicht mehr anrufe, gibt es keinen Kontakt mehr. Angeblich weil ich mehr mit meiner Tante unternehme als mit ihr. Das ist nicht wahr. Und jetzt finde ich es leid und habe keine Lust mehr um ihre Liebe zu kämpfen. Ab und zu geht es mir schlecht, ich möchte meine Mutter dann in den Armen nehmen und mit ihr glücklich sein und es verstehen. Aber das ist ein Traum der sich nie verwirklichen wird.

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5. September 2005 um 12:39
In Antwort auf etta_12723932

Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich sehe, dass ich nicht alleine bin
Schön, dass es diese Seite gibt. Da ich sehe, das ich mit diesem Problem nicht alleine bin, denn seit einem Jahr hat meine Mutter den Kontakt zu mir abgebrochen. Eine Familie ist für mich nun mal was ganz besonderes, sie sollte einen glücklich machen und da ich selber eine Tochter von 15 Jahren habe und glücklich verheiratet bin, verstehe ich nicht, warum ich so eine Mutter habe. Grund ist die Eifersucht. Hintergrund, ich bin als Kind bei meiner Oma groß geworden und mit 7 Jahren zu meiner Mutter gezogen. Meine Tante wohnte noch zu Hause und somit haben wir ein inniges Geschwisterverhältnis heute noch. Meine Mutter mag meinen Mann nicht und meine Tochter hat sie auch vergessen, wüßte nicht, wann sie ihr zum Geburtstag gratuliert hätte. Ich war die jenige die alles versucht hat, Blumen geschickt, Gedichte geschrieben, Geschenke gemacht, ihr zugehört hat und für sie da war wenn sie Probleme hatte. Seit dem ich sie nicht mehr anrufe, gibt es keinen Kontakt mehr. Angeblich weil ich mehr mit meiner Tante unternehme als mit ihr. Das ist nicht wahr. Und jetzt finde ich es leid und habe keine Lust mehr um ihre Liebe zu kämpfen. Ab und zu geht es mir schlecht, ich möchte meine Mutter dann in den Armen nehmen und mit ihr glücklich sein und es verstehen. Aber das ist ein Traum der sich nie verwirklichen wird.

Hab grad ein Deja vu
wenn ich das lese. Bei mir war es fast genauso. Das Verhältnis zu meiner Mutter war schon immer krank und jetzt hab ich seit knapp 2 Jahren den Kontakt endgültig abgebrochen und fühle mich gut wie nie. Ich hab auch ne Therapie gemacht um alles zu verarbeiten und frei zu sein für die Zukunft. Manchmal werd ich auch noch traurig, wenn ich Freundinnen sehe, wie sie mit ihren Müttern umgehen. Aber das wird immer weniger und ich bin jetzt 33 und kann mein eigenes Leben führen. Ich kann dir nur einen guten Rat geben: Laß sie! Und wenn du dich noch so sehr zerreißt...du wirst es nicht schaffen sie zu ändern.

Viel Glück! Und sei froh, immerhin hast du ne eigene Familie, in der du glücklich bist. Trauere nicht Dingen hinterher, die du nicht hast sondern freue dich über die Sachen die du hast.

Liebe Grüße

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5. September 2005 um 23:12

Kein Kontakt zur Mutter
Hallo, mir geht es ähnlich. Meine Mutter hat mich immer sehr schlecht behandelt schläge waren noch das kleinere Übel. Als ich im Krankenhaus lag, bekam eine NotOP rufte meine Freundin bei Ihr an sie meinte das Interessiere sie nicht dafür hätte sie keine Zeit. Lange bin ich hingelaufen und habe ihr geholfen mit der Hoffnung irgendwann liebt sie mich. Aber nachdem ich mich nach jedem Besuch schlecht fühlte und danach erst meinem EX seine Kinder später meine eigene Tochter schlecht behandelte ging ich nicht mehr hin. Aber es ist ihr nicht mal aufgefallen, nichts sie ruft nicht an nichts. Meine Tochter ist mittlerweile 9 Jahre alt und sagt selbst ich möchte nicht zu ihr ich habe Angst sie redet so böse und schaut böse. Meine Mutter muß einen großen Schaden haben anders kann ich es mir nicht vorstellen. Sie rennt jeden Sonntag in die KIrche und ist in ihrem Herzen eiskalt. Durch sie habe ich meinen Mann verloren, er sagt er könne nicht mehr 11 Jahre habe er alles probiert, aber ich kam nicht damit klar das seine Kinder hatten was ich nie bekamm Liebe und da war ich eifersüchtig. Ich wollte nur das einmal jemand fühlt was ich fühlte die ganzen Jahre, denn ich merkte das es keiner versteht, jeder sagte nur warum gehst du dann zu ihr. Ich hätte den Kontakt viel früher abbrechen sollen. Schon wegen meinen Kindern. Jeder sagte wenn sie so böse war wie du erzählst warum fährst du zu ihr.
Nina

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5. September 2005 um 23:23
In Antwort auf etta_12723932

Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich sehe, dass ich nicht alleine bin
Schön, dass es diese Seite gibt. Da ich sehe, das ich mit diesem Problem nicht alleine bin, denn seit einem Jahr hat meine Mutter den Kontakt zu mir abgebrochen. Eine Familie ist für mich nun mal was ganz besonderes, sie sollte einen glücklich machen und da ich selber eine Tochter von 15 Jahren habe und glücklich verheiratet bin, verstehe ich nicht, warum ich so eine Mutter habe. Grund ist die Eifersucht. Hintergrund, ich bin als Kind bei meiner Oma groß geworden und mit 7 Jahren zu meiner Mutter gezogen. Meine Tante wohnte noch zu Hause und somit haben wir ein inniges Geschwisterverhältnis heute noch. Meine Mutter mag meinen Mann nicht und meine Tochter hat sie auch vergessen, wüßte nicht, wann sie ihr zum Geburtstag gratuliert hätte. Ich war die jenige die alles versucht hat, Blumen geschickt, Gedichte geschrieben, Geschenke gemacht, ihr zugehört hat und für sie da war wenn sie Probleme hatte. Seit dem ich sie nicht mehr anrufe, gibt es keinen Kontakt mehr. Angeblich weil ich mehr mit meiner Tante unternehme als mit ihr. Das ist nicht wahr. Und jetzt finde ich es leid und habe keine Lust mehr um ihre Liebe zu kämpfen. Ab und zu geht es mir schlecht, ich möchte meine Mutter dann in den Armen nehmen und mit ihr glücklich sein und es verstehen. Aber das ist ein Traum der sich nie verwirklichen wird.

Hoffnung
Hallo,
das Problem ist das man die Hoffnung nie aufgibt, aber jedesmal wieder enttäuscht wird.Ich kann nun nicht mehr kämpfen, seither dachte ich meine Mutter ist schwer krank und ich sollte mich aussprechen mit ihr, aber sie redet keinWort mit mir, sie sagt selber das sie nichts mit mir zu tun haben möchte, einen Grund kann sie nicht nennen. Nur bei dem Kampf um meine Mutter ist meine Ehe auf der Strecke geblieben, eine Tochter möchte nichts mehr mit mir zu tun haben. Nur wir sollten anfangen unser leben zu leben, den die Frage ist trauern unsere Mütter wenn was mit uns wäre, wir hoffen es, aber??????

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5. September 2005 um 23:32
In Antwort auf lally_11969332

Hab grad ein Deja vu
wenn ich das lese. Bei mir war es fast genauso. Das Verhältnis zu meiner Mutter war schon immer krank und jetzt hab ich seit knapp 2 Jahren den Kontakt endgültig abgebrochen und fühle mich gut wie nie. Ich hab auch ne Therapie gemacht um alles zu verarbeiten und frei zu sein für die Zukunft. Manchmal werd ich auch noch traurig, wenn ich Freundinnen sehe, wie sie mit ihren Müttern umgehen. Aber das wird immer weniger und ich bin jetzt 33 und kann mein eigenes Leben führen. Ich kann dir nur einen guten Rat geben: Laß sie! Und wenn du dich noch so sehr zerreißt...du wirst es nicht schaffen sie zu ändern.

Viel Glück! Und sei froh, immerhin hast du ne eigene Familie, in der du glücklich bist. Trauere nicht Dingen hinterher, die du nicht hast sondern freue dich über die Sachen die du hast.

Liebe Grüße

Mutter
Hallo, finde ich gut das du es geschafft hast. Ich versuche es auch, aber immer wieder fahre ich hin und denke vielleicht. Mein Mann konmnte damit nicht umgehen ich war auch eifersüchtig auf das tolle Verhältniss zu seinen Eltern. Wurde von meinen Schwiegereltern überhaupt nciht akzeptiert, die wollten keine neue , den mein Mann hatte sich erst kurz vorher getrennt mit 3 Kindern und natürlich wurde genau geschaut wie komme ich mit denen klar. Als unsere gemeinsame Tochter auf die Welt kam , kein Anruf nichts. Nur die ersten 3 Enkel wurden beschenkt usw. Bekamm nie ein Anruf zum Geburtstag, da wurde ich auch meine Stiefkinder eifersüchtig. Die waren schon 17 ,16 und 11 als ich meinen Mann kennenlernte. Nun mache ich mir Vorwürfe aber ich konnte einfach nicht anders, mein Mann hat es auch nie verstanden.
Nina

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6. September 2005 um 7:52
In Antwort auf nina19611

Mutter
Hallo, finde ich gut das du es geschafft hast. Ich versuche es auch, aber immer wieder fahre ich hin und denke vielleicht. Mein Mann konmnte damit nicht umgehen ich war auch eifersüchtig auf das tolle Verhältniss zu seinen Eltern. Wurde von meinen Schwiegereltern überhaupt nciht akzeptiert, die wollten keine neue , den mein Mann hatte sich erst kurz vorher getrennt mit 3 Kindern und natürlich wurde genau geschaut wie komme ich mit denen klar. Als unsere gemeinsame Tochter auf die Welt kam , kein Anruf nichts. Nur die ersten 3 Enkel wurden beschenkt usw. Bekamm nie ein Anruf zum Geburtstag, da wurde ich auch meine Stiefkinder eifersüchtig. Die waren schon 17 ,16 und 11 als ich meinen Mann kennenlernte. Nun mache ich mir Vorwürfe aber ich konnte einfach nicht anders, mein Mann hat es auch nie verstanden.
Nina

Vergiß das Wort
Mutter! Und mach es selber besser. Was anderes gibts nicht. Abwer mir ging es genauso. Meine erste Ehe ging nicht zuletzt auch an den ständigen Einmischungen beider Eltern kaputt. Meine Schwiegereltern waren zwar nett zu mir, aber ich kam mir immer vor wie das fünfte Rad am Wagen und dachte ich werde bedauert weil ich keine eigene Familie habe. Irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten und bin 500 km nach Süden gezogen wo ich mit meinem jetzigen Mann lebe und sehr zufrieden bin. Meine Schwester lebt auch hier und hat ebenfalls keinen Kontakt mehr zu unseren Eltern. Es hat lange gedauert, aber irgendwann habe ich akzeptiert, daß ich sie nicht ändern kann und mich nur noch um mein eigenes Leben kümmern muß. Diese Erkenntnis, die ich übrigens in der Therapie gewonnen habe, hat mir nun endlich zu mehr Lebensqualität verholfen und auch zu mehr Selbstbewußtsein.

Ich wünsche es dir sehr daß du es auch schaffst! Mach dich los von Menschen die dir nichts zu geben haben!

Liebe Grüße
pk

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6. September 2005 um 11:45

Kein Kontakt zur Mutter
Hallo ich hatte dich unter Nina1961 angeschrieben, leider kann ich mich da nicht einloggen und bekomme auch mein Passwort nicht gesandt deshalb habe ich mich jetzt neu angemeldet. Wenn du mir schreiben möchtest Nina

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6. September 2005 um 12:05
In Antwort auf lally_11969332

Hab grad ein Deja vu
wenn ich das lese. Bei mir war es fast genauso. Das Verhältnis zu meiner Mutter war schon immer krank und jetzt hab ich seit knapp 2 Jahren den Kontakt endgültig abgebrochen und fühle mich gut wie nie. Ich hab auch ne Therapie gemacht um alles zu verarbeiten und frei zu sein für die Zukunft. Manchmal werd ich auch noch traurig, wenn ich Freundinnen sehe, wie sie mit ihren Müttern umgehen. Aber das wird immer weniger und ich bin jetzt 33 und kann mein eigenes Leben führen. Ich kann dir nur einen guten Rat geben: Laß sie! Und wenn du dich noch so sehr zerreißt...du wirst es nicht schaffen sie zu ändern.

Viel Glück! Und sei froh, immerhin hast du ne eigene Familie, in der du glücklich bist. Trauere nicht Dingen hinterher, die du nicht hast sondern freue dich über die Sachen die du hast.

Liebe Grüße

Mütter
Meine Eltern haben sich nie eingemischt, die suchen keinen Kontakt zu mir, wollen einfach nichts mit mir zu tun haben. Meine Schwestern sind nur im Konkurrenz Kampf, Sie freuen sich wenn es mir schlecht geht, als ich im Krankenhaus war, meinten sie nachher ich wollte doch nur faul rumliegen, da wurde mir das Leben gerettet. Da habe ich den Kontakt abgebrochen. Nur meine Schwiegereltern mischten sich ein, Sie waren es die bestimmten wenn seine Kinder zu uns kamen usw. Ich kam mir wie das 5 Rad am Wagen vor, nicht erwünscht, wollte die auch nicht besuchen die wohnten 600 km entfernt. Habe immer irgendwo gehoft das sie so eine Art Ersatzeltern werden. Freut mich das du es geschafft hast.
Nina

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6. September 2005 um 12:28
In Antwort auf nina19611

Mütter
Meine Eltern haben sich nie eingemischt, die suchen keinen Kontakt zu mir, wollen einfach nichts mit mir zu tun haben. Meine Schwestern sind nur im Konkurrenz Kampf, Sie freuen sich wenn es mir schlecht geht, als ich im Krankenhaus war, meinten sie nachher ich wollte doch nur faul rumliegen, da wurde mir das Leben gerettet. Da habe ich den Kontakt abgebrochen. Nur meine Schwiegereltern mischten sich ein, Sie waren es die bestimmten wenn seine Kinder zu uns kamen usw. Ich kam mir wie das 5 Rad am Wagen vor, nicht erwünscht, wollte die auch nicht besuchen die wohnten 600 km entfernt. Habe immer irgendwo gehoft das sie so eine Art Ersatzeltern werden. Freut mich das du es geschafft hast.
Nina

Danke
ich wünsch dir, daß du es auch schaffst!!

Manche Dinge muß man einfach akzeptieren. Leb dein Leben und hab Spaß mit Freunden. Die kann man sich nämlich aussuchen. Familie nicht.

In diesem Sinne

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18. September 2005 um 17:18

Kontakt zur Mutter abgebrochen
Derzeit befinde ich mich imselben Dilemma. Allerdings
bricht meine Mutter immer wieder den Kontakt zu mir ab, schon seit Kinderzeiten.
Immer, wenn ich etwas "Böses"
tat oder eben etwas, das ihr
nicht passte, kam dieser "Liebesentzug". Eine
Manipulation, die sie bis heute betreibt. Sie ist 81 Jahre alt und weiss, wie sehr ich mich davor fürchte, dass sie stirbt, und das in diesem Streitgefühl.

Immer war ich es, der "angekrochen" kam, aber jetzt will ich nicht mehr.
Diese Demütigungen am Telefon, einfach eingehängt,
Szenen zu Weihnachten, zu meiner Hochzeit, zu so vielen anderen Gelegenheiten, um dann "den
grossen Abgang zu haben".
Alle Herzen und Seelen um sie
herum liegen wie auf einem
Schlachtfeld am Boden. Nur sie hat ihren "Stolz", der
sie als "Gutmenschen" - zu gut für diese Welt - vor sich
selbst da stehen lässt.

Ich bin froh, dass ich hier im Forum von ähnlichen Schicksalen gelesen habe, das tröstet. Denn es tut ja
täglich weh. Es ist wie ein
lebenslanger Liebeskummer.

Kann jemand dazu etwas ergänzen?
Isadonna

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20. September 2005 um 15:31
In Antwort auf helen_12877703

Kontakt zur Mutter abgebrochen
Derzeit befinde ich mich imselben Dilemma. Allerdings
bricht meine Mutter immer wieder den Kontakt zu mir ab, schon seit Kinderzeiten.
Immer, wenn ich etwas "Böses"
tat oder eben etwas, das ihr
nicht passte, kam dieser "Liebesentzug". Eine
Manipulation, die sie bis heute betreibt. Sie ist 81 Jahre alt und weiss, wie sehr ich mich davor fürchte, dass sie stirbt, und das in diesem Streitgefühl.

Immer war ich es, der "angekrochen" kam, aber jetzt will ich nicht mehr.
Diese Demütigungen am Telefon, einfach eingehängt,
Szenen zu Weihnachten, zu meiner Hochzeit, zu so vielen anderen Gelegenheiten, um dann "den
grossen Abgang zu haben".
Alle Herzen und Seelen um sie
herum liegen wie auf einem
Schlachtfeld am Boden. Nur sie hat ihren "Stolz", der
sie als "Gutmenschen" - zu gut für diese Welt - vor sich
selbst da stehen lässt.

Ich bin froh, dass ich hier im Forum von ähnlichen Schicksalen gelesen habe, das tröstet. Denn es tut ja
täglich weh. Es ist wie ein
lebenslanger Liebeskummer.

Kann jemand dazu etwas ergänzen?
Isadonna

Kontakt ebenfalls abgebrochen
Hallo Isadonna,
so ähnlich geht es mir auch seit fast zwei Jahren. Szenen am Telefon, abgebrochene Gespräche, Ausladungen zu Weihnachten etc.
Jetzt wird meine Mutter 60 Jahre und ich weiß nicht ob ich nicht doch wieder den ersten Schritt machen soll. Auf der anderen Seite weiß ich dass wir nie und nimmer zueinander passen. Es lief in der Kindheit schon so viel schief, meine Mutter mischt sich auch heute noch in alles ein, steht nie auf meiner Seite, hat so ein "schlechtes" Leben und eine misratene Tochter... Das ist der Grundtenor...
Sie fühlt sich von allen schlecht behandelt, jeder will ihr etwas böses, sie streitet sich mit vielen Leuten, warf mir immer vor auszusehen wie mein Vater, zu dem sie seit 33 keinen Kontakt mehr hatte...
Bei ihr ist es auch so, dass sie erwartet, dass ich mich entschuldige, denn schließlich wäre ich ja die Tochter. Für was soll ich mich entschuldigen? Dass sie mir gegenüber meinen Großvater beschimpft und seinen Tod ersehnt? Nein, auch ich habe dazu keine Lust mehr.

Der Vergleich mit dem lebenslangen Liebeskummer ist sehr gut! Es nagt an einem, obwohl man eigentlich froh ist, den Launen nicht mehr ausgesetzt zu sein...

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21. September 2005 um 8:15
In Antwort auf fiona_12179332

Kontakt ebenfalls abgebrochen
Hallo Isadonna,
so ähnlich geht es mir auch seit fast zwei Jahren. Szenen am Telefon, abgebrochene Gespräche, Ausladungen zu Weihnachten etc.
Jetzt wird meine Mutter 60 Jahre und ich weiß nicht ob ich nicht doch wieder den ersten Schritt machen soll. Auf der anderen Seite weiß ich dass wir nie und nimmer zueinander passen. Es lief in der Kindheit schon so viel schief, meine Mutter mischt sich auch heute noch in alles ein, steht nie auf meiner Seite, hat so ein "schlechtes" Leben und eine misratene Tochter... Das ist der Grundtenor...
Sie fühlt sich von allen schlecht behandelt, jeder will ihr etwas böses, sie streitet sich mit vielen Leuten, warf mir immer vor auszusehen wie mein Vater, zu dem sie seit 33 keinen Kontakt mehr hatte...
Bei ihr ist es auch so, dass sie erwartet, dass ich mich entschuldige, denn schließlich wäre ich ja die Tochter. Für was soll ich mich entschuldigen? Dass sie mir gegenüber meinen Großvater beschimpft und seinen Tod ersehnt? Nein, auch ich habe dazu keine Lust mehr.

Der Vergleich mit dem lebenslangen Liebeskummer ist sehr gut! Es nagt an einem, obwohl man eigentlich froh ist, den Launen nicht mehr ausgesetzt zu sein...

Könnte von mir sein!
Hallo Mädels,
ich hatte ja auch schonmal zu dem Thema geschrieben. Irgendwie ähneln sich die Geschichten. Ich kann nur sagen, es muß mal ein Ende haben! Man kann sich nicht ein ganzes Leben lang für seine Existenz entschuldigen. Ich wurde nicht gefragt, ob ich geboren werden wollte. Ich liebe das Leben, MEIN Leben und das hat absolute Priorität vor allem anderen.
Deshalb habe ich sowohl mit meiner Mutter als auch mit meiner Oma den Kontakt abgebrochen. Und ich werde ich - komme was wolle - nicht mehr aufnehmen. Blut ist nicht dicker als Wasser, das ist Quatsch. Es gibt genug andere Menschen, die unser Leben bereichern, anstatt es zu zerstören. Von Menschen die einem nicht guttun, sollte man sich trennen.

Natürlich kommt es immer wieder hoch, werden immer wieder Wunden aufgerissen, ein Leben lang! Aber man kann lernen damit zu leben und sich nicht mehr verletzen zu lassen. Ich finde, psychischer Mißbrauch sollte auch bestraft werden!

Ich wünsche allen, die das gleiche Problem haben, viel Kraft um weiter stark zu sein und sich das Leben nicht zur Hölle machen zu lassen von Menschen, die angeblich die wichtigsten sein sollen und die, die uns am meisten lieben.

LG
pk

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21. September 2005 um 13:47
In Antwort auf helen_12877703

Kontakt zur Mutter abgebrochen
Derzeit befinde ich mich imselben Dilemma. Allerdings
bricht meine Mutter immer wieder den Kontakt zu mir ab, schon seit Kinderzeiten.
Immer, wenn ich etwas "Böses"
tat oder eben etwas, das ihr
nicht passte, kam dieser "Liebesentzug". Eine
Manipulation, die sie bis heute betreibt. Sie ist 81 Jahre alt und weiss, wie sehr ich mich davor fürchte, dass sie stirbt, und das in diesem Streitgefühl.

Immer war ich es, der "angekrochen" kam, aber jetzt will ich nicht mehr.
Diese Demütigungen am Telefon, einfach eingehängt,
Szenen zu Weihnachten, zu meiner Hochzeit, zu so vielen anderen Gelegenheiten, um dann "den
grossen Abgang zu haben".
Alle Herzen und Seelen um sie
herum liegen wie auf einem
Schlachtfeld am Boden. Nur sie hat ihren "Stolz", der
sie als "Gutmenschen" - zu gut für diese Welt - vor sich
selbst da stehen lässt.

Ich bin froh, dass ich hier im Forum von ähnlichen Schicksalen gelesen habe, das tröstet. Denn es tut ja
täglich weh. Es ist wie ein
lebenslanger Liebeskummer.

Kann jemand dazu etwas ergänzen?
Isadonna

Kontakt zur Mutter abbrechen
Hallo Isadonna,
es ist bei mir wie ich ja auch schon beschrieben habe dasselbe.
Sie ruft nie bei mir an immer nur ich, Sie schimpft immer nur. Ich habe das schlechte Gewissen, sie wird jetzt 80 und ist sehr krank.
Aber Isadonna hast du dir mal überlegt ob sie auch ein schlechtes Gewissen hat, nein denke ich sonst wäre sie es die um Kontakt bemüht ist.
Auch wir können Morgen einen Unfall haben und Tod sein, kümmert es unsere Mutter. Nein.
Ich war mal schwerverletzt im Krankenhaus, das hat meine Mutter nicht interessiert, was sie meiner Freundin auch sagte. Sie kam mich nicht besuchen, nichts.
Sie fragt nie nach mir und meinen Kindern also warum sollte ich nach Ihr fragen. Langssam habe ich echt die Nase voll.
Sie schimpft über alle Leute im Ort jeder möchte Ihr was böses auch das nervt mich.
Ich denke unsere Mütter hatten eine schwerde Kindheit das sollte man Ihnen verzeihen, nur kann man auch den Versuch machen sich zu ändern und das möchten sie nicht tun.
Meine Mutter hat mich in den letzten 28 Jahren seit ich nicht mehr Zuhause lebe, nicht einmal bescuht, aber sie besucht fremde Leute.
Wir sollten an uns denken und damit abschließen, wir rennen unseren Müttern hinterher in der Hoffnung ein bißchen Liebe und Zuneigung zu bekommen. Bekommen wir aber nicht.
Später rannte ich meinem Mann hinterher um Liebe zu bekommen. Nein ich denke ich habbe es verdient um meiner Selbstwillen geliebt zu werden.

Und ihr auch.

NIna

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22. September 2005 um 10:13
In Antwort auf nina19611

Kontakt zur Mutter abbrechen
Hallo Isadonna,
es ist bei mir wie ich ja auch schon beschrieben habe dasselbe.
Sie ruft nie bei mir an immer nur ich, Sie schimpft immer nur. Ich habe das schlechte Gewissen, sie wird jetzt 80 und ist sehr krank.
Aber Isadonna hast du dir mal überlegt ob sie auch ein schlechtes Gewissen hat, nein denke ich sonst wäre sie es die um Kontakt bemüht ist.
Auch wir können Morgen einen Unfall haben und Tod sein, kümmert es unsere Mutter. Nein.
Ich war mal schwerverletzt im Krankenhaus, das hat meine Mutter nicht interessiert, was sie meiner Freundin auch sagte. Sie kam mich nicht besuchen, nichts.
Sie fragt nie nach mir und meinen Kindern also warum sollte ich nach Ihr fragen. Langssam habe ich echt die Nase voll.
Sie schimpft über alle Leute im Ort jeder möchte Ihr was böses auch das nervt mich.
Ich denke unsere Mütter hatten eine schwerde Kindheit das sollte man Ihnen verzeihen, nur kann man auch den Versuch machen sich zu ändern und das möchten sie nicht tun.
Meine Mutter hat mich in den letzten 28 Jahren seit ich nicht mehr Zuhause lebe, nicht einmal bescuht, aber sie besucht fremde Leute.
Wir sollten an uns denken und damit abschließen, wir rennen unseren Müttern hinterher in der Hoffnung ein bißchen Liebe und Zuneigung zu bekommen. Bekommen wir aber nicht.
Später rannte ich meinem Mann hinterher um Liebe zu bekommen. Nein ich denke ich habbe es verdient um meiner Selbstwillen geliebt zu werden.

Und ihr auch.

NIna

Liebeskummer mit der Mutter
Hallo Nina und die Anderen, die zu diesem Thema schreiben,

Ihr habt alle Recht, und ich bin ja auch schon so weit mit dem Verstand .... aber das Herz!???

Meine Mutter ist 81 Jahre, wohnt fast 1.000 km von mir
entfernt. Ich mache mir schon Sorgen/Gedanken, was
passiert, wenn sie stirbt. Und wir haben uns nicht ausgesöhnt. Die Nachricht, die Auflösung ihrer Wohnung, das Erbe, die
Erinnerungen und mein "Leben
danach" ...

Sie spielt natürlich mit meinen Gefühlen, sie setzt ihren Liebesentzug als Strafe
ganz gezielt ein, da ist ihr Verstand sehr klar, auch mit
81 Jahren.

Es gab auch gute Zeiten zwischen uns. Was bei einem
egoistischen Menschen ja nur
bedeutet: Solange Du Dich so
verhältst wie ich es mir vorstelle, bekommst Du auch
Streicheleinheiten. Wenn nicht, mach ich die Jalousien
zu.

Meine Mutter hatte zu ihrer Mutter auch ein furchtbares Verhältnis, sie ging noch nicht einmal zu ihrer Beerdigung. Das wollte und
will ich immer vermeiden. Und dennoch kann ich es nicht beeinflussen - es sei denn, ich werde immer mehr
"verhaltensgestört". Ich kann mich in ihrer Gegenwart nicht entspannen, lege jedes Wort vorher auf den Prüfstand, nur um keinen Ärger zu verursachen. Auf der einen Seite ist es mein
Selbstschutz, damit ich nicht
täglich traurig wäre, auf der anderen Seite ist es Hass, Vorwurf, Wut, dass sie nicht "normal" ist.

Mit dem Kopf will ich verzeihen, mit dem Herzen bin ich noch nicht soweit ....

Isadonna


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22. September 2005 um 13:02
In Antwort auf helen_12877703

Liebeskummer mit der Mutter
Hallo Nina und die Anderen, die zu diesem Thema schreiben,

Ihr habt alle Recht, und ich bin ja auch schon so weit mit dem Verstand .... aber das Herz!???

Meine Mutter ist 81 Jahre, wohnt fast 1.000 km von mir
entfernt. Ich mache mir schon Sorgen/Gedanken, was
passiert, wenn sie stirbt. Und wir haben uns nicht ausgesöhnt. Die Nachricht, die Auflösung ihrer Wohnung, das Erbe, die
Erinnerungen und mein "Leben
danach" ...

Sie spielt natürlich mit meinen Gefühlen, sie setzt ihren Liebesentzug als Strafe
ganz gezielt ein, da ist ihr Verstand sehr klar, auch mit
81 Jahren.

Es gab auch gute Zeiten zwischen uns. Was bei einem
egoistischen Menschen ja nur
bedeutet: Solange Du Dich so
verhältst wie ich es mir vorstelle, bekommst Du auch
Streicheleinheiten. Wenn nicht, mach ich die Jalousien
zu.

Meine Mutter hatte zu ihrer Mutter auch ein furchtbares Verhältnis, sie ging noch nicht einmal zu ihrer Beerdigung. Das wollte und
will ich immer vermeiden. Und dennoch kann ich es nicht beeinflussen - es sei denn, ich werde immer mehr
"verhaltensgestört". Ich kann mich in ihrer Gegenwart nicht entspannen, lege jedes Wort vorher auf den Prüfstand, nur um keinen Ärger zu verursachen. Auf der einen Seite ist es mein
Selbstschutz, damit ich nicht
täglich traurig wäre, auf der anderen Seite ist es Hass, Vorwurf, Wut, dass sie nicht "normal" ist.

Mit dem Kopf will ich verzeihen, mit dem Herzen bin ich noch nicht soweit ....

Isadonna


Liebe Isadonna!
Vielleicht tröstet es sich ein wenig, aber bei mir hat es auch viele viele schmerzhafte Jahre gedauert, bis ich begiffen habe, dass sie sich niemals ändern wird. Ich mußte es irgendwann akzeptieren. Wie alt bist du? Hast du schonmal an eine Gesprächstherapie gedacht? Mir hat das sehr geholfen. Ich habe alles vergangene verarbeitet und kann nun in die Zukunft schauen bzw. die Gegenwart leben. Natürlich tut es hin und wieder weh. Aber ich weiß, daß ich nichts erzwingen kann und daß es einfach Menschen gibt, die einem nicht guttun. Du kannst sie nicht änder sondern nur dich selber!

Ich habe meiner Mutter und meiner Oma verziehen, aber ich möchte mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Sie sind mir gleichgültig geworden, egal was passiert. Und an diesem Punkt bist du noch nicht. Nimm dir professionelle Hilfe. Das kann ich dir nur raten.

Viel Glück und ich weiß sehr gut wie du dich fühlst.

LG
pk

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22. September 2005 um 16:13
In Antwort auf lally_11969332

Liebe Isadonna!
Vielleicht tröstet es sich ein wenig, aber bei mir hat es auch viele viele schmerzhafte Jahre gedauert, bis ich begiffen habe, dass sie sich niemals ändern wird. Ich mußte es irgendwann akzeptieren. Wie alt bist du? Hast du schonmal an eine Gesprächstherapie gedacht? Mir hat das sehr geholfen. Ich habe alles vergangene verarbeitet und kann nun in die Zukunft schauen bzw. die Gegenwart leben. Natürlich tut es hin und wieder weh. Aber ich weiß, daß ich nichts erzwingen kann und daß es einfach Menschen gibt, die einem nicht guttun. Du kannst sie nicht änder sondern nur dich selber!

Ich habe meiner Mutter und meiner Oma verziehen, aber ich möchte mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Sie sind mir gleichgültig geworden, egal was passiert. Und an diesem Punkt bist du noch nicht. Nimm dir professionelle Hilfe. Das kann ich dir nur raten.

Viel Glück und ich weiß sehr gut wie du dich fühlst.

LG
pk

Liebeskummer mit der Mutter
Hi pk,

ich habe mir professionelle Betreuung besorgt, aber es geht mir nicht schnell genug, nicht
tief genug. Und ich zweifele, ob mich die "professionelle Hilfe"
richtig einschätzt; vielleicht bin ich ja wirklich Schuld ....


Isadonna

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22. September 2005 um 16:42
In Antwort auf helen_12877703

Liebeskummer mit der Mutter
Hi pk,

ich habe mir professionelle Betreuung besorgt, aber es geht mir nicht schnell genug, nicht
tief genug. Und ich zweifele, ob mich die "professionelle Hilfe"
richtig einschätzt; vielleicht bin ich ja wirklich Schuld ....


Isadonna

Schuld???
Nein!! Du bist sicher nicht schuld. Lass dir das nicht einreden. Mir wurde auch über Jahre hinweg ein schlechtes Gewissen eingeredet, auch weil ich weggezogen bin um ein neues Leben anzufangen. Du lebst nur für dich und niemanden sonst!
Bei mir hat sich die Therapie über zwei Jahre hingezogen und es war am Anfang sehr schwer. Erwarte keine Wunder, aber wenn du das Gefühl hast, der Therapeut ist nicht der richtige, dann geh zu einem anderen. Ich hab auch nicht gleich beim ersten Mal den richtigen erwischt. Habe Geduld mit dir selber! Das geht nicht von heute auf morgen.
Aber eines mußt du dir immer klarmachen: Du bist nicht schuld! Du hast es mehr als einmal versucht, du kannst dir nichts aber auch gar nichts vorwerfen.

Es ist ein schwerer Weg, aber es lohnt sich!

Viel Glück und wenn du noch mehr wissen willst, ich hab ein offenes Ohr für dich, weil ich das so gut verstehen kann.

LG
pk

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23. September 2005 um 13:58
In Antwort auf lally_11969332

Liebe Isadonna!
Vielleicht tröstet es sich ein wenig, aber bei mir hat es auch viele viele schmerzhafte Jahre gedauert, bis ich begiffen habe, dass sie sich niemals ändern wird. Ich mußte es irgendwann akzeptieren. Wie alt bist du? Hast du schonmal an eine Gesprächstherapie gedacht? Mir hat das sehr geholfen. Ich habe alles vergangene verarbeitet und kann nun in die Zukunft schauen bzw. die Gegenwart leben. Natürlich tut es hin und wieder weh. Aber ich weiß, daß ich nichts erzwingen kann und daß es einfach Menschen gibt, die einem nicht guttun. Du kannst sie nicht änder sondern nur dich selber!

Ich habe meiner Mutter und meiner Oma verziehen, aber ich möchte mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Sie sind mir gleichgültig geworden, egal was passiert. Und an diesem Punkt bist du noch nicht. Nimm dir professionelle Hilfe. Das kann ich dir nur raten.

Viel Glück und ich weiß sehr gut wie du dich fühlst.

LG
pk

Kontakt zur Mutter abgebrochen Schuld
Also Isadonna,
schuld sind wir nicht. Wir müssen unser ganzes Leben damit kämpfen. Sie haben auch keine Schuld da auch unsere Mütter es so gelernt haben.
Nur einer muß das Schema mal durchbrechen.
Ich war in Therapie hat mir aber nciht viel gebracht.
Wollte mir das von meinem Partner und seinen Eltern holen was meine Mutter mir verwerte, aber das geht nicht.
Er hat mich verlassen, da er meinte ich reagiere auf seine Kinder so eifersüchtig.
Ich denke das ist ein Punkt der bleibt, immer das Gefühl zu haben nicht genug zu bekommen. Was aber würde deine Mutter machen.

Meine ist auch schwer krnak die Ärzte geben ihr nicht mehr lange zu leben, aber müßte sie da nciht den Kontakt suchen.
Bei uns herrscht auch unter den Geschwister Krieg wer mehr abbekommt, ich bin da nicht so mag mich nicht streiten, meine Schwester reden mit mir kein Wort, schon als ich ein kleines Kind war.
Ich bin viel jünger als meine Schwestern. Über 12 Jahre.
Oft bin ich verzweifelt da ich niemanden habe der mich liebt.
Weiß aber das meine Mutter es nie zeigen wird oder kann.

Nina

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26. September 2005 um 7:31
In Antwort auf nina19611

Kontakt zur Mutter abgebrochen Schuld
Also Isadonna,
schuld sind wir nicht. Wir müssen unser ganzes Leben damit kämpfen. Sie haben auch keine Schuld da auch unsere Mütter es so gelernt haben.
Nur einer muß das Schema mal durchbrechen.
Ich war in Therapie hat mir aber nciht viel gebracht.
Wollte mir das von meinem Partner und seinen Eltern holen was meine Mutter mir verwerte, aber das geht nicht.
Er hat mich verlassen, da er meinte ich reagiere auf seine Kinder so eifersüchtig.
Ich denke das ist ein Punkt der bleibt, immer das Gefühl zu haben nicht genug zu bekommen. Was aber würde deine Mutter machen.

Meine ist auch schwer krnak die Ärzte geben ihr nicht mehr lange zu leben, aber müßte sie da nciht den Kontakt suchen.
Bei uns herrscht auch unter den Geschwister Krieg wer mehr abbekommt, ich bin da nicht so mag mich nicht streiten, meine Schwester reden mit mir kein Wort, schon als ich ein kleines Kind war.
Ich bin viel jünger als meine Schwestern. Über 12 Jahre.
Oft bin ich verzweifelt da ich niemanden habe der mich liebt.
Weiß aber das meine Mutter es nie zeigen wird oder kann.

Nina

Liebe Nina
du hast es auf den Punkt gebracht. Einer muß das Schema durchbrechen. Meine Schwester und ich haben es geschafft und wir sind sehr stolz auf uns.

Es gibt immer jemanden, der einen liebt. Aber es muß nicht immer die Mutter sein. Ihr müßt euch von dem Gedanken verabschieden, daß sie die einzige Person in eurem Leben ist, die eurer Liebe würdig ist. Nein, denn sie ist es eben gerade nicht!

Mit der Therapie, das ist so eine Sache. Man muß es nämlich auch wollen. Und man braucht den richtigen oder die richtige Therapeut(in).

Ich wünsch auch dir viel Glück Nina!

Wir alt seid ihr eigentlich? Ich bin 33.

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29. September 2005 um 7:54

Kontakt zur Mutter abgebrochen
Hi Petra,

dein Eintrag ist ja schon eine Weile her.
Auch ich habe den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen. Sie hat dies von sich aus immer wieder seit ich auf der Welt bin getan ( ich werde jetzt 39 ). Von klein auf war ich meißt bei meiner Großmutter - ihrer Mutter - die auch unter ihr litt. Wahrscheinlich litten sie aneinander. Als ich vor 7 Jahren mit meinem 2.ten Kind schwanger war, wurde mir klar, dass meine Mutter früher oder später meine Ehe zerstören würde; meine Kinder hatten auch nichts von ihrer Oma und ich war jedesmal wenn wir zusammen kamen am Ende. Da habe ich sie in einem Brief gebeten aus meinem Leben zu verschwinden. Es ist wie eine notwendige Amputation; das Körperteil fehlt und manchmal tut es auch weh, aber es mußte ab um den Körper zu retten.
Es tut gut dass es so viele gibt denen es ähnlich geht.
Täschchen

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19. Oktober 2005 um 23:47
In Antwort auf lally_11969332

Liebe Isadonna!
Vielleicht tröstet es sich ein wenig, aber bei mir hat es auch viele viele schmerzhafte Jahre gedauert, bis ich begiffen habe, dass sie sich niemals ändern wird. Ich mußte es irgendwann akzeptieren. Wie alt bist du? Hast du schonmal an eine Gesprächstherapie gedacht? Mir hat das sehr geholfen. Ich habe alles vergangene verarbeitet und kann nun in die Zukunft schauen bzw. die Gegenwart leben. Natürlich tut es hin und wieder weh. Aber ich weiß, daß ich nichts erzwingen kann und daß es einfach Menschen gibt, die einem nicht guttun. Du kannst sie nicht änder sondern nur dich selber!

Ich habe meiner Mutter und meiner Oma verziehen, aber ich möchte mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Sie sind mir gleichgültig geworden, egal was passiert. Und an diesem Punkt bist du noch nicht. Nimm dir professionelle Hilfe. Das kann ich dir nur raten.

Viel Glück und ich weiß sehr gut wie du dich fühlst.

LG
pk

Hut ab...
Hallo Powerkatze,
ich ziehe den Hut vor Dir.
Ich bin gerade mitten in diesem Prozeß. Meine Mutter ist ein egoistischer Tyrann, der alles kontrollieren muss, dessen Wohlergehen das Einzige ist, was zählt.
Sie stiftet Unfrieden, wann immer sie Gelegenheit dazu hat. Ich habe noch einen Bruder und eine Schwester und ständig gibt es Zoff, weil meine Mutter bei jedem über den anderen ablästert. Das Schlimme daran ist, dass mein Bruder sich immernoch manipulieren lässt (und damit seine Ehe auf`s Spiel setzt) und meine Schwester ist der gleiche Typ Mensch wie meine Mutter.
Mein Vater (den ich sehr liebe) ist ein absolutes Weichei. Sind wir alleine, beschwert er sich darüber, wie sehr er unter meiner Mutter leidet. Kommt sie dazu, fällt er mir in den Rücken.
Ich bin jetzt 34 Jahre alt und psychisch (dank meiner Mutter) ein Wrack. Daher beschloss ich, den Kontakt abzubrechen. Blöd nur, dass keiner das akzeptiert. Ich habe eine 6-jährige Tochter, die häufig bei meinen Eltern war (da ich alleinerziehend bin, stellenweise vollzeit berufstätig war, etc.). Auch sie wird permanent manipuliert und gegen mich aufgehetzt. Dennoch habe ich eine sehr innige und liebevolle Beziehung zu meinem Kind. Sie jedoch vergöttert meinen Vater (sieht in ihm wohl den Vaterersatz) und dreht jetzt am Rad, nachdem ich ihr klarmachte, dass wir zu Oma und Opa keinen Kontakt mehr haben werden. Und meine Eltern lassen sich "von mir nicht den Kontakt zu ihrem Enkelkind nehmen"!!! Sie rufen nach wie vor an (ich ignoriere das Telefon), stehen plötzlich vor der Tür (obwohl uns 120km trennen). Ich öffne dann nicht, doch meine Tochter bekommt fast einen Nervenzusammenbruch, weil sie Opa nicht sehen darf. Jetzt drohen meine Eltern damit, für die Kleine ein Besuchsrecht zu erwirken. Und laut Jugendamt haben sie auch noch gute Karten.
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich will einfach meine Ruhe haben. Aber meine Tochter fängt an mich zu hassen, weil ich ihr die Großeltern nehme. Meine Eltern machen mir ununterbrochen ein schlechtes Gewissen (mein Vater hatte vor zwei Tagen einen Autounfall - natürlich nur deshalb, weil er so sehr unter meinem Verhalten leidet). Und ich drehe durch bei dem Gedanken, dass meine Eltern wirklich ein Besuchsrecht für die Kleine bekommen könnten. Dann schaffen sie es wirklich irgendwann, einen Keil zwischen mich und meine Tochter zu treiben.
Ich habe versucht, professionelle Hilfe zu bekommen. Für mich und auch für die Kleine. Doch Therapeuten und vor allem Kinderpsychologen haben eine Mindestwartezeit von wenigstens 6 Monaten. Super! Was soll ich jetzt tun?
Ich habe oft das Gefühl, ich stehe das nicht durch und fühle mich total mies. Andererseits kann ich dieses ewige Theater mit meinen Eltern nicht länger ertragen.

Vielleicht hast Du einige aufmunternde Worte für mich.

LG
irino

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20. Oktober 2005 um 16:17
In Antwort auf irino

Hut ab...
Hallo Powerkatze,
ich ziehe den Hut vor Dir.
Ich bin gerade mitten in diesem Prozeß. Meine Mutter ist ein egoistischer Tyrann, der alles kontrollieren muss, dessen Wohlergehen das Einzige ist, was zählt.
Sie stiftet Unfrieden, wann immer sie Gelegenheit dazu hat. Ich habe noch einen Bruder und eine Schwester und ständig gibt es Zoff, weil meine Mutter bei jedem über den anderen ablästert. Das Schlimme daran ist, dass mein Bruder sich immernoch manipulieren lässt (und damit seine Ehe auf`s Spiel setzt) und meine Schwester ist der gleiche Typ Mensch wie meine Mutter.
Mein Vater (den ich sehr liebe) ist ein absolutes Weichei. Sind wir alleine, beschwert er sich darüber, wie sehr er unter meiner Mutter leidet. Kommt sie dazu, fällt er mir in den Rücken.
Ich bin jetzt 34 Jahre alt und psychisch (dank meiner Mutter) ein Wrack. Daher beschloss ich, den Kontakt abzubrechen. Blöd nur, dass keiner das akzeptiert. Ich habe eine 6-jährige Tochter, die häufig bei meinen Eltern war (da ich alleinerziehend bin, stellenweise vollzeit berufstätig war, etc.). Auch sie wird permanent manipuliert und gegen mich aufgehetzt. Dennoch habe ich eine sehr innige und liebevolle Beziehung zu meinem Kind. Sie jedoch vergöttert meinen Vater (sieht in ihm wohl den Vaterersatz) und dreht jetzt am Rad, nachdem ich ihr klarmachte, dass wir zu Oma und Opa keinen Kontakt mehr haben werden. Und meine Eltern lassen sich "von mir nicht den Kontakt zu ihrem Enkelkind nehmen"!!! Sie rufen nach wie vor an (ich ignoriere das Telefon), stehen plötzlich vor der Tür (obwohl uns 120km trennen). Ich öffne dann nicht, doch meine Tochter bekommt fast einen Nervenzusammenbruch, weil sie Opa nicht sehen darf. Jetzt drohen meine Eltern damit, für die Kleine ein Besuchsrecht zu erwirken. Und laut Jugendamt haben sie auch noch gute Karten.
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich will einfach meine Ruhe haben. Aber meine Tochter fängt an mich zu hassen, weil ich ihr die Großeltern nehme. Meine Eltern machen mir ununterbrochen ein schlechtes Gewissen (mein Vater hatte vor zwei Tagen einen Autounfall - natürlich nur deshalb, weil er so sehr unter meinem Verhalten leidet). Und ich drehe durch bei dem Gedanken, dass meine Eltern wirklich ein Besuchsrecht für die Kleine bekommen könnten. Dann schaffen sie es wirklich irgendwann, einen Keil zwischen mich und meine Tochter zu treiben.
Ich habe versucht, professionelle Hilfe zu bekommen. Für mich und auch für die Kleine. Doch Therapeuten und vor allem Kinderpsychologen haben eine Mindestwartezeit von wenigstens 6 Monaten. Super! Was soll ich jetzt tun?
Ich habe oft das Gefühl, ich stehe das nicht durch und fühle mich total mies. Andererseits kann ich dieses ewige Theater mit meinen Eltern nicht länger ertragen.

Vielleicht hast Du einige aufmunternde Worte für mich.

LG
irino

Irino,
stehe es durch, den Kontakt "einfrieren" zu lassen zu deinen Eltern.

Es ist schlimm, wenn deine Tochter darunter leidet, denn sie möchte ja auf alle Fälle noch Kontakt haben zu den Großeltern, oder zumindest zum Großvater. Vielleicht findest du dafür eine Lösung, dass ihr euch z.B. auf einmal monatlich oder alle 2 Monate einigt, wo deine Tochter bei ihren Großeltern übernachtet?

Ich kann es sehr gut verstehen, dass du keinen Kontakt mehr haben möchtest, geht mir seit Monaten genau so. Es ist so mühsam, nervenaufreibend, und eigentlich lohnt es sich nicht, sich immer wieder zu den gleichen Dingen zu streiten. Vor allem, wenn keine Akzeptanz da ist. Auch ich will nur meine Ruhe haben. Aber wenigstens einmal im Monat kommt irgendeine Nachricht von meinen Eltern, auch sehr manipulativ, auch immer auf ihr Enkelkind bezogen (allerdings ist meine Tochter erst 14 Monate und bekommt das Theater noch nicht mit, zum Glück!)

Sprich doch einfach mal mit deiner Tochter, sei ehrlich und sage ihr, warum du traurig bist und dass du dich nicht so gut verstehst mit deinen Eltern. Frage sie, welche Lösungsvorschläge sie hat (wirklich mal offen fragen, ohne Lösungsmöglichkeiten). Vielleicht wäre es auch eine Option, dass sie einen Teil ihrer Ferien bei deinen Eltern verbringt (ohne monatliches Treffen)?

Ich selbst hatte zwar Großeltern, habe diese aber eigentlich nicht kennen gelernt, weil sich meine Eltern zerstritten hatten und finde dies bis heute sehr schade. Aber letztlich ist es deine Entscheidung! Trotzdem, wenn du keinen Kontakt für deine Tochter willst, erkläre ihr den Grund, auch mit 6 Jahren ist sie schon alt genug, einiges zu verstehen. Dass es z.B. nicht um sie geht (obwohl deine Mutter sie ja anscheinend gegen dich aufhetzt, was ich das allerletzte finde!), sonst hat sie vielleicht Schuldgefühle. Sondern dass du dich wohler fühlst, wenn ihr beide alleine seid.

Rufe trotzdem noch mal bei einem Kinderpsychologen an und sage, es sei sehr dringend, deine Tochter würde sehr leiden, ob vielleicht jemand einen Termin absagen musste. Hartnäckig bleiben.

Und deine Eltern würde ich ernsthaft fragen, ob sie auch am Wohl des Kindes interessiert sind, oder nur einen "Sinn" für ihr Leben in deiner Tochter suchen. Verbitte dir, dass sie in Gegenwart der Tochter schlecht über dich sprechen. Es gibt genug Themen, die man mit Kindern bereden kann, die Spaß machen.

Ganz ehrlich, du bist stark genug, dein Geld selbst zu verdienen, du erziehst eine Tochter, du lebst für dich - da kann dir das Gerede deiner Eltern egal sein. Du verdienst Respekt, sage dir das immer wieder!

Schreib mal wieder, wie es dir geht,
alles Liebe für dein Mädchen und dich,
Sophistox

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21. Oktober 2005 um 1:10
In Antwort auf selina_12089507

Irino,
stehe es durch, den Kontakt "einfrieren" zu lassen zu deinen Eltern.

Es ist schlimm, wenn deine Tochter darunter leidet, denn sie möchte ja auf alle Fälle noch Kontakt haben zu den Großeltern, oder zumindest zum Großvater. Vielleicht findest du dafür eine Lösung, dass ihr euch z.B. auf einmal monatlich oder alle 2 Monate einigt, wo deine Tochter bei ihren Großeltern übernachtet?

Ich kann es sehr gut verstehen, dass du keinen Kontakt mehr haben möchtest, geht mir seit Monaten genau so. Es ist so mühsam, nervenaufreibend, und eigentlich lohnt es sich nicht, sich immer wieder zu den gleichen Dingen zu streiten. Vor allem, wenn keine Akzeptanz da ist. Auch ich will nur meine Ruhe haben. Aber wenigstens einmal im Monat kommt irgendeine Nachricht von meinen Eltern, auch sehr manipulativ, auch immer auf ihr Enkelkind bezogen (allerdings ist meine Tochter erst 14 Monate und bekommt das Theater noch nicht mit, zum Glück!)

Sprich doch einfach mal mit deiner Tochter, sei ehrlich und sage ihr, warum du traurig bist und dass du dich nicht so gut verstehst mit deinen Eltern. Frage sie, welche Lösungsvorschläge sie hat (wirklich mal offen fragen, ohne Lösungsmöglichkeiten). Vielleicht wäre es auch eine Option, dass sie einen Teil ihrer Ferien bei deinen Eltern verbringt (ohne monatliches Treffen)?

Ich selbst hatte zwar Großeltern, habe diese aber eigentlich nicht kennen gelernt, weil sich meine Eltern zerstritten hatten und finde dies bis heute sehr schade. Aber letztlich ist es deine Entscheidung! Trotzdem, wenn du keinen Kontakt für deine Tochter willst, erkläre ihr den Grund, auch mit 6 Jahren ist sie schon alt genug, einiges zu verstehen. Dass es z.B. nicht um sie geht (obwohl deine Mutter sie ja anscheinend gegen dich aufhetzt, was ich das allerletzte finde!), sonst hat sie vielleicht Schuldgefühle. Sondern dass du dich wohler fühlst, wenn ihr beide alleine seid.

Rufe trotzdem noch mal bei einem Kinderpsychologen an und sage, es sei sehr dringend, deine Tochter würde sehr leiden, ob vielleicht jemand einen Termin absagen musste. Hartnäckig bleiben.

Und deine Eltern würde ich ernsthaft fragen, ob sie auch am Wohl des Kindes interessiert sind, oder nur einen "Sinn" für ihr Leben in deiner Tochter suchen. Verbitte dir, dass sie in Gegenwart der Tochter schlecht über dich sprechen. Es gibt genug Themen, die man mit Kindern bereden kann, die Spaß machen.

Ganz ehrlich, du bist stark genug, dein Geld selbst zu verdienen, du erziehst eine Tochter, du lebst für dich - da kann dir das Gerede deiner Eltern egal sein. Du verdienst Respekt, sage dir das immer wieder!

Schreib mal wieder, wie es dir geht,
alles Liebe für dein Mädchen und dich,
Sophistox

Sophistox
Hallo Sophistox,

leider ist das Ganze nicht so einfach.
Ich habe versucht mit meinen Eltern bezüglich meiner Tochter zu reden. Habe versucht, ihnen klar zu machen, dass sie mit ihrem Gerede die Beziehung und das Vertrauen zwischen mir und meinem Kind erheblich schädigen. Aber glaub mir, Du kannst genauso gut gegen eine Wand reden. Sie streiten es sogar ab, schlecht über mich zu reden. Bloß dass meine Kleine jedesmal total verstört zu mir zurückkommt und weint, weil wieder Äußerungen gefallen sind (willst Du nicht lieber bei Oma und Opa wohnen? Die Mama taugt doch nix, die kann Dir nichtmal nen Papa bieten, etc.).
Ich glaube, sie leben in ihrer eigenen Welt und kriegen von der Realität absolut nichts mehr mit.
Ich habe ihnen klipp und klar gesagt, dass ich ihr Verhalten nicht länger tolerieren und die Konsequenzen daraus ziehen werde - sie haben mich ausgelacht.
Du siehst, meine Eltern nehmen mich (eigentlich niemanden außer sich selbst) nicht sehr ernst.
Das nächste Problem ist, dass meine Großmutter bei meinen Eltern liebt. Ich liebe diese Frau über alles, letztlich hat sie uns großgezogen. Doch mit ihren 92 Jahren gibt es einige Probleme mit ihr (altersbedingt z.B. Inkontinez). Meine Eltern gehen beide sehr aggressiv mit meiner Großmutter um und beschimpfen sie auf`s Übelste. Es herrscht 24 Stunden am Tag Schreierei und Beschimpfungen. Die Kleine kommt dann zurück und erzählt mir, dass meine Großmutter "eine alte Drecksau ist, die sich ständig bepisst". Ich bin fast vom Hocker gefallen und habe sie gefragt, woher sie solche Ausdrücke kennt. Ihre Antwort: Das sagt die Oma!
Du siehst, Besuche haben keinen Sinn - auch wenn sie auf einmal im Monat begrenzt sind.
Dann ist da noch die Sache, dass meine Mutter jedesmal wenn ihr was nicht in den Kram passt, mit der Aussage kommt: dann bring ich mich halt um.
Netterweise auch vor dem Kind. Und rate, was ich neuerdings von meiner Tochter höre wenn ich ihr was verbiete oder sie ihren Willen nicht kriegt???
Ich rede viel mit der Kleinen und sie versteht auch, dass diese Streitereien und das ganze drumherum mich fertig macht. Aber dann kommen wieder die Momente, in denen sie einfach Sehnsucht nach meinem Vater hat. Und dann schaltet sie auf stur und zickt oder weint. Das bricht mir jedes Mal das Herz.
Ich habe meinem Vater vorgeschlagen, die Kleine alleine zu besuchen. Daraufhin ist er völlig ausgeflippt(das müsste er ja meiner Mutter irgendwie erklären und die würde ihm den Hals umdrehen - da kannst Du sicher sein).
Weißt Du, der Vater meiner Tochter hat vor drei Jahren den Kontakt zu uns abgebrochen nachdem ihm klar wurde, dass es mit uns nichts mehr gibt. Meine Süße ging damals durch die Hölle - obwohl sie erst drei war. Es hat Monate gedauert bis geringe Besserung in Sicht kam. Sie hatte totale Verlustängste, klammerte sich morgens an mein Bein wenn ich zur Arbeit musste und hatte die totale Panik, ich käme auch nicht mehr zu ihr zurück. Die arme Maus hat schon soviel mitgemacht. Und da der Kontaktabbruch zu meinen Eltern eine Kettenreaktion zur Folge hatte (meine Geschwister wandten sich von mir ab nachdem meine werte Mutter sie in die Mangel genommen hatte), verliert die Kleine nicht nur die Großeltern sondern auch die Tanten, Onkels und Cousins. Und jetzt hat sie außer mir niemanden mehr. Und ich habe deshalb ein schrecklich schlechtes Gewissen.
Ich hab sogar so ein schlechtes Gewissen, dass ich überlege, den Kontakt wieder aufzunehmen. Aber dann wird sich nie etwas ändern.
Und ich ertrage meine Mutter nicht mehr. Wenn ich mir überlege, wie sie meine Kindheit versaut hat (ich bin nach einem Selbstmordversuch mit 16 zuhause ausgezogen und lebte zwei Jahre in einem Kinderheim).
Das kann und will ich meinem Kind nicht zumuten - dafür liebe ich sie viel zu sehr. Und auch ich stehe das nicht länger durch.

Weißt Du, ich habe im Moment eh so ne Scheißzeit (Job verloren, da die Firma dicht gemacht hat. Finanzielle Sorgen, etc.) und dann noch dieses Gefühlschaos, was richtig und was falsch ist.
Es tut richtig gut, hier mit Menschen zu reden, die dasselbe durchgemacht haben. Ich habe zwar super liebe Freunde, aber die können das alles gar nicht nachvollziehen.

Danke jedenfalls für deine aufmunternden Worte.

Vielleicht bis bald?

LG irino

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23. Oktober 2005 um 13:33
In Antwort auf irino

Sophistox
Hallo Sophistox,

leider ist das Ganze nicht so einfach.
Ich habe versucht mit meinen Eltern bezüglich meiner Tochter zu reden. Habe versucht, ihnen klar zu machen, dass sie mit ihrem Gerede die Beziehung und das Vertrauen zwischen mir und meinem Kind erheblich schädigen. Aber glaub mir, Du kannst genauso gut gegen eine Wand reden. Sie streiten es sogar ab, schlecht über mich zu reden. Bloß dass meine Kleine jedesmal total verstört zu mir zurückkommt und weint, weil wieder Äußerungen gefallen sind (willst Du nicht lieber bei Oma und Opa wohnen? Die Mama taugt doch nix, die kann Dir nichtmal nen Papa bieten, etc.).
Ich glaube, sie leben in ihrer eigenen Welt und kriegen von der Realität absolut nichts mehr mit.
Ich habe ihnen klipp und klar gesagt, dass ich ihr Verhalten nicht länger tolerieren und die Konsequenzen daraus ziehen werde - sie haben mich ausgelacht.
Du siehst, meine Eltern nehmen mich (eigentlich niemanden außer sich selbst) nicht sehr ernst.
Das nächste Problem ist, dass meine Großmutter bei meinen Eltern liebt. Ich liebe diese Frau über alles, letztlich hat sie uns großgezogen. Doch mit ihren 92 Jahren gibt es einige Probleme mit ihr (altersbedingt z.B. Inkontinez). Meine Eltern gehen beide sehr aggressiv mit meiner Großmutter um und beschimpfen sie auf`s Übelste. Es herrscht 24 Stunden am Tag Schreierei und Beschimpfungen. Die Kleine kommt dann zurück und erzählt mir, dass meine Großmutter "eine alte Drecksau ist, die sich ständig bepisst". Ich bin fast vom Hocker gefallen und habe sie gefragt, woher sie solche Ausdrücke kennt. Ihre Antwort: Das sagt die Oma!
Du siehst, Besuche haben keinen Sinn - auch wenn sie auf einmal im Monat begrenzt sind.
Dann ist da noch die Sache, dass meine Mutter jedesmal wenn ihr was nicht in den Kram passt, mit der Aussage kommt: dann bring ich mich halt um.
Netterweise auch vor dem Kind. Und rate, was ich neuerdings von meiner Tochter höre wenn ich ihr was verbiete oder sie ihren Willen nicht kriegt???
Ich rede viel mit der Kleinen und sie versteht auch, dass diese Streitereien und das ganze drumherum mich fertig macht. Aber dann kommen wieder die Momente, in denen sie einfach Sehnsucht nach meinem Vater hat. Und dann schaltet sie auf stur und zickt oder weint. Das bricht mir jedes Mal das Herz.
Ich habe meinem Vater vorgeschlagen, die Kleine alleine zu besuchen. Daraufhin ist er völlig ausgeflippt(das müsste er ja meiner Mutter irgendwie erklären und die würde ihm den Hals umdrehen - da kannst Du sicher sein).
Weißt Du, der Vater meiner Tochter hat vor drei Jahren den Kontakt zu uns abgebrochen nachdem ihm klar wurde, dass es mit uns nichts mehr gibt. Meine Süße ging damals durch die Hölle - obwohl sie erst drei war. Es hat Monate gedauert bis geringe Besserung in Sicht kam. Sie hatte totale Verlustängste, klammerte sich morgens an mein Bein wenn ich zur Arbeit musste und hatte die totale Panik, ich käme auch nicht mehr zu ihr zurück. Die arme Maus hat schon soviel mitgemacht. Und da der Kontaktabbruch zu meinen Eltern eine Kettenreaktion zur Folge hatte (meine Geschwister wandten sich von mir ab nachdem meine werte Mutter sie in die Mangel genommen hatte), verliert die Kleine nicht nur die Großeltern sondern auch die Tanten, Onkels und Cousins. Und jetzt hat sie außer mir niemanden mehr. Und ich habe deshalb ein schrecklich schlechtes Gewissen.
Ich hab sogar so ein schlechtes Gewissen, dass ich überlege, den Kontakt wieder aufzunehmen. Aber dann wird sich nie etwas ändern.
Und ich ertrage meine Mutter nicht mehr. Wenn ich mir überlege, wie sie meine Kindheit versaut hat (ich bin nach einem Selbstmordversuch mit 16 zuhause ausgezogen und lebte zwei Jahre in einem Kinderheim).
Das kann und will ich meinem Kind nicht zumuten - dafür liebe ich sie viel zu sehr. Und auch ich stehe das nicht länger durch.

Weißt Du, ich habe im Moment eh so ne Scheißzeit (Job verloren, da die Firma dicht gemacht hat. Finanzielle Sorgen, etc.) und dann noch dieses Gefühlschaos, was richtig und was falsch ist.
Es tut richtig gut, hier mit Menschen zu reden, die dasselbe durchgemacht haben. Ich habe zwar super liebe Freunde, aber die können das alles gar nicht nachvollziehen.

Danke jedenfalls für deine aufmunternden Worte.

Vielleicht bis bald?

LG irino

Hallo Irino,
gerade habe ich dir ganz viel geschrieben, und auf einmal war alles weg, grrrr.

Auf ein neues, aber du kannst mir auch gerne an meine email schreiben: sophistox@yahoo.de
Ich bin übrigens auch 34 Jahre alt.

So, von vorne:
So wie du schreibst, hat der Kontakt zu deinen Eltern wenig Sinn. Es ist unverantwortlich, was deine Eltern in Beisein deiner Tochter von sich geben und auch, wie sie versuchen, deine Tochter zu manipulieren. Was soll sie denn machen, deine Tochter liebt dich, du liebst sie, sie liebt auch vermutlich beide Großeltern (zumindest wird sie dies als Kind denken, es wird in unserer Gesellschaft auch vorausgesetzt), und dann kommen so harte Worte von ihrer Oma über die eigene Mutter. Damit kann ein Kind noch nicht umgehen.

Gehe auf alle Fälle möglichst bald zu einem Kinderpsychologen, das wird die Krankenkasse auch sicherlich zahlen (vorher anfragen, ggf. begründen).

Und sage deiner Tochter klipp und klar, dass sie sich solche Drohungen "dann bringe ich mich um" schenken soll. Dies ist kein Spaß, sie verletzt dich damit und so etwas sagt man nicht, um seinen Willen als "kleiner Egoist" durchzusetzen. Gehe die Sache selbstbewußt an, du bist diejenige, die für deine Tochter da ist, die nachts aufsteht, sie zum Lachen bringt und Freizeit mit ihr verbringt. Kinder versuchen stets auf alle Arten, ihren Willen durchzusetzen. Deine Tochter muss wissen, dass sie mit solchen Aussagen keine Chance bei dir hat.

Habe kein schlechtes Gewissen, dass sie ohne Vater aufwächst - das schlechte Gewissen sollte er haben. Sage dies deiner Mutter und auch deiner Tochter. Du bist für dein Kind da! Du bist es.

Ich denke, deine Eltern können sich die Drohungen schenken, dass sie das Sorgerecht für deine Tochter bekämen. Warum denn? Du müsstest deine Tochter misshandeln oder komplett im Drogenrausch sein, damit dies geht. Kontere mal damit, dass es wohl eher so ist, dass ggf. deine Eltern Unterhalt zahlen müssten für dich und dein Kind (ich weiß nicht, ob dies tatsächlich so ist, aber vielleicht schreckt es sie erst einmal ab, wenn du ihnen genauso "frech" und entschlossen entgegen treten wirst). Und außerdem - du hattest einen Selbstmordversuch mit 16, warst danach in einem Kinderheim. Da war man vermutlich der Meinung, dass du in einem Heim besser aufgehoben bist als bei deinen Eltern. Wieso sollten sie also nun ein Sorgerecht für ein Kind bekommen, welches noch nicht mal ihr Kind ist?

Du musst auf alle Fälle entschlossen sein, dann wirkst du auch so und deine Worte sind auch entschlossen, wenn du ihnen sagst, dass du den Kontakt unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr wünscht. Es ist hart, aber alles bisher war sicherlich noch härter. Großeltern sind für Kinder ein Luxus, aber sie kommen auch ohne klar. In der Übergangsphase ist es sicherlich wichtig, dass du viel mit deiner Tochter unternimmst, vielleicht auch mit Freunden von dir/von ihr, mit Nachbarn, oder geht in eine Sportgruppe. Sport ist überhaupt toll, bestimmte Dinge zu verarbeiten. Lass doch deine Tochter sich etwas aussuchen, es muss ihr Spaß machen, wenn es sie fordert, kann sie sich auch ein wenig "abreagieren". Vielleicht gefällt ihr irgend ein Mannschaftssport?

Übrigens, wenn dein Vater nicht alleine kommen möchte, hat er eine Entscheidung getroffen. Wenn du ihm sagst, er kann alleine kommen oder gar nicht, muss er dies genauso akzeptieren. Wenn nicht, pech gehabt. Der Entschlossenere gewinnt.

Alles Liebe für dich,
Sophistox


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26. Oktober 2005 um 13:47

Aufruf: Interviewpartner für Thema Kontaktabbruch zu Mutter/Vater
Hallo zusammen,

ich bin freie Journalistin und arbeite zur Zeit an einem Text zum Thema Kontaktabbruch zu den Eltern/der Mutter/dem Vater. Darf man sich von seinen Eltern trennen? Ja, darf man, sagen Psychologen immer häufiger. Immer mehr Menschen brechen im Laufe ihres Lebens den Kontakt zu ihren Eltern zeitweise oder für immer ab. Was es bedeutet, die Verbindung zum eigenen Vater oder zur eigenen Mutter zu unterbrechen, und die Frage, ob diese Trennung eher Belastung oder Befreiung ist, möchte ich mit meinem Beitrag, der voraussichtlich in der januarausgabe der Allegra erscheinen wird, klären. Oder mich dem zumindest annähern.

Hierzu soll es auch 3-5 Erfahrungsberichte von jungen Menschen (mit Fotos) geben, die sich von ihren Eltern oder einem Elternteil getrennt haben. Ihre Beweggründe, ihr Entscheidungsprozess, ihre Zweifel, Selbstvorwürfe und ihre Gründe für diesen Schritt möchte ich gerne beleuchten und such hierfür noch Menschen, die bereits dazu wären, davon zu erzählen.

Gerne können die Aussagen auch anonym behandelt werden. Wer sich vorstellen kann, an einem solchen Projekt mitzuarbeiten, kann sich gerne bei mir melden unter den unten angebenen Daten. Ich bin dankbar für Eure Erfahrungsberichte und Euren Input.

Vielen Dank schon jetzt und herzliche Grüße


Nicole Klemp, Freie Autorin
Palanterstraße 5a, D 50937 Köln, Deutschland

mobil 0163-878 60 45 | mail@nicoleklemp.de

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27. Oktober 2005 um 12:37
In Antwort auf irino

Sophistox
Hallo Sophistox,

leider ist das Ganze nicht so einfach.
Ich habe versucht mit meinen Eltern bezüglich meiner Tochter zu reden. Habe versucht, ihnen klar zu machen, dass sie mit ihrem Gerede die Beziehung und das Vertrauen zwischen mir und meinem Kind erheblich schädigen. Aber glaub mir, Du kannst genauso gut gegen eine Wand reden. Sie streiten es sogar ab, schlecht über mich zu reden. Bloß dass meine Kleine jedesmal total verstört zu mir zurückkommt und weint, weil wieder Äußerungen gefallen sind (willst Du nicht lieber bei Oma und Opa wohnen? Die Mama taugt doch nix, die kann Dir nichtmal nen Papa bieten, etc.).
Ich glaube, sie leben in ihrer eigenen Welt und kriegen von der Realität absolut nichts mehr mit.
Ich habe ihnen klipp und klar gesagt, dass ich ihr Verhalten nicht länger tolerieren und die Konsequenzen daraus ziehen werde - sie haben mich ausgelacht.
Du siehst, meine Eltern nehmen mich (eigentlich niemanden außer sich selbst) nicht sehr ernst.
Das nächste Problem ist, dass meine Großmutter bei meinen Eltern liebt. Ich liebe diese Frau über alles, letztlich hat sie uns großgezogen. Doch mit ihren 92 Jahren gibt es einige Probleme mit ihr (altersbedingt z.B. Inkontinez). Meine Eltern gehen beide sehr aggressiv mit meiner Großmutter um und beschimpfen sie auf`s Übelste. Es herrscht 24 Stunden am Tag Schreierei und Beschimpfungen. Die Kleine kommt dann zurück und erzählt mir, dass meine Großmutter "eine alte Drecksau ist, die sich ständig bepisst". Ich bin fast vom Hocker gefallen und habe sie gefragt, woher sie solche Ausdrücke kennt. Ihre Antwort: Das sagt die Oma!
Du siehst, Besuche haben keinen Sinn - auch wenn sie auf einmal im Monat begrenzt sind.
Dann ist da noch die Sache, dass meine Mutter jedesmal wenn ihr was nicht in den Kram passt, mit der Aussage kommt: dann bring ich mich halt um.
Netterweise auch vor dem Kind. Und rate, was ich neuerdings von meiner Tochter höre wenn ich ihr was verbiete oder sie ihren Willen nicht kriegt???
Ich rede viel mit der Kleinen und sie versteht auch, dass diese Streitereien und das ganze drumherum mich fertig macht. Aber dann kommen wieder die Momente, in denen sie einfach Sehnsucht nach meinem Vater hat. Und dann schaltet sie auf stur und zickt oder weint. Das bricht mir jedes Mal das Herz.
Ich habe meinem Vater vorgeschlagen, die Kleine alleine zu besuchen. Daraufhin ist er völlig ausgeflippt(das müsste er ja meiner Mutter irgendwie erklären und die würde ihm den Hals umdrehen - da kannst Du sicher sein).
Weißt Du, der Vater meiner Tochter hat vor drei Jahren den Kontakt zu uns abgebrochen nachdem ihm klar wurde, dass es mit uns nichts mehr gibt. Meine Süße ging damals durch die Hölle - obwohl sie erst drei war. Es hat Monate gedauert bis geringe Besserung in Sicht kam. Sie hatte totale Verlustängste, klammerte sich morgens an mein Bein wenn ich zur Arbeit musste und hatte die totale Panik, ich käme auch nicht mehr zu ihr zurück. Die arme Maus hat schon soviel mitgemacht. Und da der Kontaktabbruch zu meinen Eltern eine Kettenreaktion zur Folge hatte (meine Geschwister wandten sich von mir ab nachdem meine werte Mutter sie in die Mangel genommen hatte), verliert die Kleine nicht nur die Großeltern sondern auch die Tanten, Onkels und Cousins. Und jetzt hat sie außer mir niemanden mehr. Und ich habe deshalb ein schrecklich schlechtes Gewissen.
Ich hab sogar so ein schlechtes Gewissen, dass ich überlege, den Kontakt wieder aufzunehmen. Aber dann wird sich nie etwas ändern.
Und ich ertrage meine Mutter nicht mehr. Wenn ich mir überlege, wie sie meine Kindheit versaut hat (ich bin nach einem Selbstmordversuch mit 16 zuhause ausgezogen und lebte zwei Jahre in einem Kinderheim).
Das kann und will ich meinem Kind nicht zumuten - dafür liebe ich sie viel zu sehr. Und auch ich stehe das nicht länger durch.

Weißt Du, ich habe im Moment eh so ne Scheißzeit (Job verloren, da die Firma dicht gemacht hat. Finanzielle Sorgen, etc.) und dann noch dieses Gefühlschaos, was richtig und was falsch ist.
Es tut richtig gut, hier mit Menschen zu reden, die dasselbe durchgemacht haben. Ich habe zwar super liebe Freunde, aber die können das alles gar nicht nachvollziehen.

Danke jedenfalls für deine aufmunternden Worte.

Vielleicht bis bald?

LG irino

Hallo
Hallo irino!

War im Urlaub, konnte daher nicht früher schreiben. Mir kommt so vieles bekannt vor von dem was du schreibst. Das was deine Tochter jetzt erlebt, habe ich auch durchgemacht. Jahrelang wurde ich zwischen Eltern und Großeltern hin- und hergezerrt. Für ein Kind ist das furchtbar. Ich mache dir überhaupt keine Vorwürfe, nicht das du das denkst. Mit einer 6jährigen zu reden ist auch nicht ganz einfach. Sie versteht ja vieles noch nicht.
Aber du solltest dich auf jeden Fall nicht erpressen lassen. Deine Tochter bockt jetzt sicher erstmal, aber sie kommt drüber weg. Wenn sie aber ständig dem unguten Einfluss deiner Mutter ausgesetzt wird, kann sie so aufgehetzt werden, dass du keine Freude mehr mit ihr hast.

Also lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Unsere Mütter werden sich NIEMALS ändern und wenn wir normal leben wollen, müssen wir uns endgültig und für immer von ihnen trennen.
Ich bin den harten Weg gegangen aber ich hab es nicht bereut.

Ich wünsche dir ganz viel Glück und Durchhaltevermögen auch für deine Tochter!
Und bitte hab kein schlechtes Gewissen! Das ist das letzte was du haben solltest.

Liebe Grüße

powerkatze

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31. Oktober 2005 um 0:07
In Antwort auf selina_12089507

Hallo Irino,
gerade habe ich dir ganz viel geschrieben, und auf einmal war alles weg, grrrr.

Auf ein neues, aber du kannst mir auch gerne an meine email schreiben: sophistox@yahoo.de
Ich bin übrigens auch 34 Jahre alt.

So, von vorne:
So wie du schreibst, hat der Kontakt zu deinen Eltern wenig Sinn. Es ist unverantwortlich, was deine Eltern in Beisein deiner Tochter von sich geben und auch, wie sie versuchen, deine Tochter zu manipulieren. Was soll sie denn machen, deine Tochter liebt dich, du liebst sie, sie liebt auch vermutlich beide Großeltern (zumindest wird sie dies als Kind denken, es wird in unserer Gesellschaft auch vorausgesetzt), und dann kommen so harte Worte von ihrer Oma über die eigene Mutter. Damit kann ein Kind noch nicht umgehen.

Gehe auf alle Fälle möglichst bald zu einem Kinderpsychologen, das wird die Krankenkasse auch sicherlich zahlen (vorher anfragen, ggf. begründen).

Und sage deiner Tochter klipp und klar, dass sie sich solche Drohungen "dann bringe ich mich um" schenken soll. Dies ist kein Spaß, sie verletzt dich damit und so etwas sagt man nicht, um seinen Willen als "kleiner Egoist" durchzusetzen. Gehe die Sache selbstbewußt an, du bist diejenige, die für deine Tochter da ist, die nachts aufsteht, sie zum Lachen bringt und Freizeit mit ihr verbringt. Kinder versuchen stets auf alle Arten, ihren Willen durchzusetzen. Deine Tochter muss wissen, dass sie mit solchen Aussagen keine Chance bei dir hat.

Habe kein schlechtes Gewissen, dass sie ohne Vater aufwächst - das schlechte Gewissen sollte er haben. Sage dies deiner Mutter und auch deiner Tochter. Du bist für dein Kind da! Du bist es.

Ich denke, deine Eltern können sich die Drohungen schenken, dass sie das Sorgerecht für deine Tochter bekämen. Warum denn? Du müsstest deine Tochter misshandeln oder komplett im Drogenrausch sein, damit dies geht. Kontere mal damit, dass es wohl eher so ist, dass ggf. deine Eltern Unterhalt zahlen müssten für dich und dein Kind (ich weiß nicht, ob dies tatsächlich so ist, aber vielleicht schreckt es sie erst einmal ab, wenn du ihnen genauso "frech" und entschlossen entgegen treten wirst). Und außerdem - du hattest einen Selbstmordversuch mit 16, warst danach in einem Kinderheim. Da war man vermutlich der Meinung, dass du in einem Heim besser aufgehoben bist als bei deinen Eltern. Wieso sollten sie also nun ein Sorgerecht für ein Kind bekommen, welches noch nicht mal ihr Kind ist?

Du musst auf alle Fälle entschlossen sein, dann wirkst du auch so und deine Worte sind auch entschlossen, wenn du ihnen sagst, dass du den Kontakt unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr wünscht. Es ist hart, aber alles bisher war sicherlich noch härter. Großeltern sind für Kinder ein Luxus, aber sie kommen auch ohne klar. In der Übergangsphase ist es sicherlich wichtig, dass du viel mit deiner Tochter unternimmst, vielleicht auch mit Freunden von dir/von ihr, mit Nachbarn, oder geht in eine Sportgruppe. Sport ist überhaupt toll, bestimmte Dinge zu verarbeiten. Lass doch deine Tochter sich etwas aussuchen, es muss ihr Spaß machen, wenn es sie fordert, kann sie sich auch ein wenig "abreagieren". Vielleicht gefällt ihr irgend ein Mannschaftssport?

Übrigens, wenn dein Vater nicht alleine kommen möchte, hat er eine Entscheidung getroffen. Wenn du ihm sagst, er kann alleine kommen oder gar nicht, muss er dies genauso akzeptieren. Wenn nicht, pech gehabt. Der Entschlossenere gewinnt.

Alles Liebe für dich,
Sophistox


Ihr Lieben
sorry... bin zur Zeit im MEGA-STRESS.
Hier geht`s heiß her... meine Geschwister werden total manipuliert... die Kleine dreht gerade völlig am Rad (von Wut- und Heulattacken über Albträume und schlimmste Verlustängste).
Ich hab euch nicht vergessen und ich bin euch (Sophistox und Powerkatze) super dankbar für eure Zusprache und euer Verständnis.
Ich melde mich, sobald sich die Lage entspannt hat.

Allerliebste Grüße
irino

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4. November 2005 um 14:24
In Antwort auf fern_12633464

Aufruf: Interviewpartner für Thema Kontaktabbruch zu Mutter/Vater
Hallo zusammen,

ich bin freie Journalistin und arbeite zur Zeit an einem Text zum Thema Kontaktabbruch zu den Eltern/der Mutter/dem Vater. Darf man sich von seinen Eltern trennen? Ja, darf man, sagen Psychologen immer häufiger. Immer mehr Menschen brechen im Laufe ihres Lebens den Kontakt zu ihren Eltern zeitweise oder für immer ab. Was es bedeutet, die Verbindung zum eigenen Vater oder zur eigenen Mutter zu unterbrechen, und die Frage, ob diese Trennung eher Belastung oder Befreiung ist, möchte ich mit meinem Beitrag, der voraussichtlich in der januarausgabe der Allegra erscheinen wird, klären. Oder mich dem zumindest annähern.

Hierzu soll es auch 3-5 Erfahrungsberichte von jungen Menschen (mit Fotos) geben, die sich von ihren Eltern oder einem Elternteil getrennt haben. Ihre Beweggründe, ihr Entscheidungsprozess, ihre Zweifel, Selbstvorwürfe und ihre Gründe für diesen Schritt möchte ich gerne beleuchten und such hierfür noch Menschen, die bereits dazu wären, davon zu erzählen.

Gerne können die Aussagen auch anonym behandelt werden. Wer sich vorstellen kann, an einem solchen Projekt mitzuarbeiten, kann sich gerne bei mir melden unter den unten angebenen Daten. Ich bin dankbar für Eure Erfahrungsberichte und Euren Input.

Vielen Dank schon jetzt und herzliche Grüße


Nicole Klemp, Freie Autorin
Palanterstraße 5a, D 50937 Köln, Deutschland

mobil 0163-878 60 45 | mail@nicoleklemp.de

Kontaktabbruch
Hallo Frau Klemp,

habe vor fast genau 1 Jahr den Kontakt zu meiner Mutter und teilweise zu meinem Vater abgebrochen.
Jeder der sagt,das man sich nicht von seinen Eltern trennen darf, der kann sich mit Sicherheit nicht im geringsten Vorstellen, wie sehr man unter einer gestörten Beziehung,mit den Eltern leiden kann. Bei mir und meiner Familie war es so schlimm gewesen, das wir durch die Beeinträchtigung durch meine Mutter nicht mehr in der Lage waren "normal" zu leben. Gott sei dank hat die Beziehung, die ich zu meinem Mann und meinen Kindern habe trotz des Wirkens meiner Mutter keinen Schaden genommen. Jetzt wo wir uns gänzlich von dem Einfluß meiner Mutter befreit haben, sind wir eine richtig glückliche Familie mit einem, was wir bis dahin gar nicht richtig kannten normalem Familienleben mit allem drum und dran. Probleme auch außerhalb unseres Privatleben ließen sich plötzlich lösen. Wir gehen nicht mehr passiv und depressiv durchs Leben, sondern suchen nach Möglichkeiten, die uns durch einen begrenzt aufgedrückten Horizont einer angeblich allwissenden Mutter vorher verborgen waren. Mittlerweile haben wir uns sogar Selbstständig gemacht, das wäre durch den Bedenkenträger Mutter gar nicht möglich gewesen. Auch die Kinder sind aufgeblüht und bekommen überall auch in der Schule Komplimente gemacht, wie aufgeschlossen sie geworden wären, was sich auch auf die Noten ausgewirkt hat. Ich habe mich kurzzeitig in psychologische Behandlung begeben, da ich aufgrund der häuslichen Probleme(wir wohnten leider auch noch bei meinen Eltern im Haus)auch im Beruf den Stress(Aldi)nicht mehr ausgehalten habe und sogar körperliche Probleme aufgrund der seelischen Belastung bekommen habe. Heute nach einem Jahr bin ich nicht mehr widerzuerkennen, wie der Rest meiner Familie auch im positiven Sinne. Dies war allerdings nur möglich, weil ich endlich meine Augen geöffnet habe und mich für das Richtige entschieden habe, nämlich für mein Glück und das meiner Familie.
Gerne bin ich bereit für Ihren Beitrag meine Erfahrungen mit Ihnen auszutauschen.
Gruß Stefanie

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10. November 2005 um 13:54
In Antwort auf selina_12089507

Hallo Irino,
gerade habe ich dir ganz viel geschrieben, und auf einmal war alles weg, grrrr.

Auf ein neues, aber du kannst mir auch gerne an meine email schreiben: sophistox@yahoo.de
Ich bin übrigens auch 34 Jahre alt.

So, von vorne:
So wie du schreibst, hat der Kontakt zu deinen Eltern wenig Sinn. Es ist unverantwortlich, was deine Eltern in Beisein deiner Tochter von sich geben und auch, wie sie versuchen, deine Tochter zu manipulieren. Was soll sie denn machen, deine Tochter liebt dich, du liebst sie, sie liebt auch vermutlich beide Großeltern (zumindest wird sie dies als Kind denken, es wird in unserer Gesellschaft auch vorausgesetzt), und dann kommen so harte Worte von ihrer Oma über die eigene Mutter. Damit kann ein Kind noch nicht umgehen.

Gehe auf alle Fälle möglichst bald zu einem Kinderpsychologen, das wird die Krankenkasse auch sicherlich zahlen (vorher anfragen, ggf. begründen).

Und sage deiner Tochter klipp und klar, dass sie sich solche Drohungen "dann bringe ich mich um" schenken soll. Dies ist kein Spaß, sie verletzt dich damit und so etwas sagt man nicht, um seinen Willen als "kleiner Egoist" durchzusetzen. Gehe die Sache selbstbewußt an, du bist diejenige, die für deine Tochter da ist, die nachts aufsteht, sie zum Lachen bringt und Freizeit mit ihr verbringt. Kinder versuchen stets auf alle Arten, ihren Willen durchzusetzen. Deine Tochter muss wissen, dass sie mit solchen Aussagen keine Chance bei dir hat.

Habe kein schlechtes Gewissen, dass sie ohne Vater aufwächst - das schlechte Gewissen sollte er haben. Sage dies deiner Mutter und auch deiner Tochter. Du bist für dein Kind da! Du bist es.

Ich denke, deine Eltern können sich die Drohungen schenken, dass sie das Sorgerecht für deine Tochter bekämen. Warum denn? Du müsstest deine Tochter misshandeln oder komplett im Drogenrausch sein, damit dies geht. Kontere mal damit, dass es wohl eher so ist, dass ggf. deine Eltern Unterhalt zahlen müssten für dich und dein Kind (ich weiß nicht, ob dies tatsächlich so ist, aber vielleicht schreckt es sie erst einmal ab, wenn du ihnen genauso "frech" und entschlossen entgegen treten wirst). Und außerdem - du hattest einen Selbstmordversuch mit 16, warst danach in einem Kinderheim. Da war man vermutlich der Meinung, dass du in einem Heim besser aufgehoben bist als bei deinen Eltern. Wieso sollten sie also nun ein Sorgerecht für ein Kind bekommen, welches noch nicht mal ihr Kind ist?

Du musst auf alle Fälle entschlossen sein, dann wirkst du auch so und deine Worte sind auch entschlossen, wenn du ihnen sagst, dass du den Kontakt unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr wünscht. Es ist hart, aber alles bisher war sicherlich noch härter. Großeltern sind für Kinder ein Luxus, aber sie kommen auch ohne klar. In der Übergangsphase ist es sicherlich wichtig, dass du viel mit deiner Tochter unternimmst, vielleicht auch mit Freunden von dir/von ihr, mit Nachbarn, oder geht in eine Sportgruppe. Sport ist überhaupt toll, bestimmte Dinge zu verarbeiten. Lass doch deine Tochter sich etwas aussuchen, es muss ihr Spaß machen, wenn es sie fordert, kann sie sich auch ein wenig "abreagieren". Vielleicht gefällt ihr irgend ein Mannschaftssport?

Übrigens, wenn dein Vater nicht alleine kommen möchte, hat er eine Entscheidung getroffen. Wenn du ihm sagst, er kann alleine kommen oder gar nicht, muss er dies genauso akzeptieren. Wenn nicht, pech gehabt. Der Entschlossenere gewinnt.

Alles Liebe für dich,
Sophistox


Kontakt zur Mutter abgebrochen
Hallo Irino,
das mit dem ich bringe mich um oder so ist das schlimmste was man sagen kann.
Meine Mutter sagte immer zu mir ich bin Schuld wenn sie stirbst usw.
Irgendwo habe ich immer di eLIebe gesucht die ich von meinem Elternhaus nie bekamm, meistens bei Männern, aber keine meine 2 Ehen hielt.
Nun bin ich Mitte 40 und habe eine 23 jährige und eine 9 jährige Tochter, die keinen Kontakt zur meiner Mutter haben und auch nicht möchten.
Sie merkt garnicht wie sie ist, immer liegt es dann an den anderen, wenn cih ihr mal sagte warum wir nicht auf eine weiterführende Schule und eine Ausbildung machen durften das war halt so da hätten die Nachbarn gelästert kam dann, ich habe alles nachgeholt und auch eine Ausbildung gemacht.Meine Mutter wollte es immer unterbinden, dann bin ich mit 16 ausgezogen, da hat sich kein Jugendamt niemand darum gekümmert.
Nach ihrer Meinung hätten wir noch viel früher von der Schule sollen und umsonst bei fremden Leuten helfen. Sie hat das auch meinem Lehrer erzählt und auf dem Arbeitsamt, aber kein hat ein AMt eingeschaltet oder sowas, obwohl die merkten die ist wahnsinnig.
Laß dir dein Kind nicht nehmen, brich den Kontakt ab es ist besser für euch alle.
Ich habe es leider erst jetzt geschafft, da wegen ihr auch meine 2 Ehe in die Brüche ging.

Nina

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11. November 2005 um 12:38
In Antwort auf nina19611

Kontakt zur Mutter abgebrochen
Hallo Irino,
das mit dem ich bringe mich um oder so ist das schlimmste was man sagen kann.
Meine Mutter sagte immer zu mir ich bin Schuld wenn sie stirbst usw.
Irgendwo habe ich immer di eLIebe gesucht die ich von meinem Elternhaus nie bekamm, meistens bei Männern, aber keine meine 2 Ehen hielt.
Nun bin ich Mitte 40 und habe eine 23 jährige und eine 9 jährige Tochter, die keinen Kontakt zur meiner Mutter haben und auch nicht möchten.
Sie merkt garnicht wie sie ist, immer liegt es dann an den anderen, wenn cih ihr mal sagte warum wir nicht auf eine weiterführende Schule und eine Ausbildung machen durften das war halt so da hätten die Nachbarn gelästert kam dann, ich habe alles nachgeholt und auch eine Ausbildung gemacht.Meine Mutter wollte es immer unterbinden, dann bin ich mit 16 ausgezogen, da hat sich kein Jugendamt niemand darum gekümmert.
Nach ihrer Meinung hätten wir noch viel früher von der Schule sollen und umsonst bei fremden Leuten helfen. Sie hat das auch meinem Lehrer erzählt und auf dem Arbeitsamt, aber kein hat ein AMt eingeschaltet oder sowas, obwohl die merkten die ist wahnsinnig.
Laß dir dein Kind nicht nehmen, brich den Kontakt ab es ist besser für euch alle.
Ich habe es leider erst jetzt geschafft, da wegen ihr auch meine 2 Ehe in die Brüche ging.

Nina

Kommt mir bekannt vor
Ich war auch immer an allem schuld und die Doofe, die nichts auf die Reihe kriegte. Wenn man soviele Jahre immer wieder gesagt kriegt, was für ein Loser man ist, dauerts ganz schön lange, bis man wieder an sich glaubt. Meine Mutter wollte, dass ich Frisöse werde, mit einem Abschlußzeugnis von "1". Nix gegen Frisösen, aber...
Studieren sollte ich sowieso nicht, also hab ich wenigstens eine kaufmännische Ausbildung "erkämpft". Im Nachhinein gesehen gar nicht so schlecht.

Meine Mutter sagte mal zu mir, ich würde sowieso in der Gosse landen. Nun, ich habe ihr das Gegenteil bewiesen. Und bin sehr glücklich ohne sie.

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6. März 2007 um 8:57

Hey...
Ich hab fast dasselbe problem meine mutter macht mich fertig

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21. Mai 2007 um 22:54
In Antwort auf jody_12561072

Aehnliche Situation
Hallo Artepa,

Ich bin 37 Jahre alt und meine Mutter hat wieder mal den Kontakt zu mir abgebrochen, letztes Jahr kurz vor Weihnachten.

Sie hat dann die Sache auch gleich "richtig" gemacht und den Kontakt zu ihren drei Enkeln auch abgebrochen...warum??? Ich bin vor Weihnachten umgezogen und sie konnte mir nicht verzeihen, dass mein Mann und ich sie nicht zu Weihnachten nach England holen konnten. Sie faehrt oder fliegt ja nicht. Wir haetten sie gerne nach Weihnachten geholt, aber zu diesem Vorschlag bin ich gar nicht mehr gekommen, weil sie mir einfach eingehangen hat...am Telefon. Meine Post schickt sie mir zurueck "Annahme verweigert". Das sie den Kontakt abgebrochen hat zu mir hat sie nun schon 2 mal gemacht in den letzten 5 Jahren. Mit knapp 17 Jahren hat sie mich daheim rausgeschmissen, ich war schwanger....sie hat mich oft geschlagen, heute habe ich Rueckenprobleme.

Ich liebe sie, ja noch immer, aber im Moment weiss ich nicht in wie weit ich ihr verzeihen kann und will. Sie ist die jenige, die kein Verstaendnis zeigt und diejenige die sich immer beschwert hat, dass sie alleine ist (mein Vati ist vor 6 Jahren gestorben).

Meine Soehne haben ihr nichts getan, aber auch mit denen hat sie offenbar abgeschlossen.

Es hat eine sehr lange Zeit wehgetan, ich denke an sie...sie ist die einzige noch existierende Person aus meiner Familie. Ich lerne damit zu leben.

Schade...


Sylvia

Wie lernt man damit zu leben? Und wann weiß man, dass es richtig ist?
Meine Mutter hat seit Anfang des Jahres jeglichen Kontakt zu mir eingestellt. Und das auch nicht zum ersten Mal. Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich sehr klein war, es war die reinste Schlammschlacht. Ich musste immer tun, was mein Mutter wollte; andernfalls wurde ich sogar als sehr kleines Kind - vollkommen ignoriert, später beschimpft, hatte mich zu entschuldigen und dann da mein Vergehen erst einmal wieder heilen musste abzuwarten, bis mir verziehen wurde. Ihrer Ansicht nach habe ich alles, was ich bin und habe, ihr zu verdanken. Sie stichelt ständig, ist in absolut belanglosen Situationen von einer Sekunde zur anderen extrem aggressiv; in Auseinandersetzungen überzieht sich mich ohne ein einziges sachliches Argument mit Vorwürfen, da ich ihr keinen Grund für einen Grund gebe bzw. schon wüsste warum, oder ignoriert mich, wenn wir aufeinander treffen. Fahre ich mit meinem kleinen Sohn nachts ins Krankenhaus, weil er vier Stunden lang nur erbricht und vollkommen apathisch ist, führt sie sich auf wie eine Furie, weil ich nicht zuerst sie angerufen und um Rat gefragt habe. Abgesehen von dieser Situation, rufe ich sie an, sie ruft mich allerdings nicht zurück. Frage ich warum, sagte sie mir, ich solle mal daran denken, dass sie sich 29 Jahre lang um mich gekümmert hat. Als mein Mann daraufhin meinte, wie sie als meine Mutter so etwas sagen könne und was sie denn eigentlich wolle, fühlte sie sich derartig gekränkt und schlecht behandelt, dass sie von ihm eine ehrliche und ernstgemeinte Entschuldigung verlangt, ihn seitdem nicht mehr sehen will und im verbot, ihre Wohnung zu betreten. Mein Angebot, meinen Sohn und mich zu besuchen, wenn er nicht da ist, weiß sie nicht, ob sie annehmen kann. Meinem Sohn fehlt seine Oma. Er fragt immer wieder nach ihr. Meine Mutter schlägt jeglichen Lösungsvorschlag aus. Bei unserem Muttertagsstrauß von Fleurop verweigerte sie die Annahme.
Wenn ich nicht will, dass sie meinen Mann und meinen Sohn genauso behandelt wie mich, muss ich akzeptieren, keinen Kontakt zu ihr zu haben. Ich frage mich allerdings ständig, ob ich das richtige tue? Warum behandelt sie mich überhaupt so? Werde ich es eines Tages bereuen? Und was mache ich, wenn sie alt ist, meine Hilfe braucht, und die Fronten derartig verhärtet sind, dass ich ihr nicht helfen kann. Wie lernt man damit zu leben?
inches

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29. Dezember 2007 um 16:26

Kontakt zur Mutter abegebrochen
Ich denke es sollte kein Tabuthema sein.
Ich habe auch den Kontakt abgebrochen dies war sogar der Rat eines Psychologen!!! Und dann habe ich doch wieder Kontakt aufgenommen da ich zwei Kinder habe und die Oma ihnen nicht vorenthalten wollte. Aber jetzt hat sie mich wieder so enttäuscht, das es für mich wieder das beste sein wird den Kontakt wieder abzubrechen. Wer kann mir auch seine Geschichte erzählen und Sorgen usw.? Melanie

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1. Januar 2008 um 16:18

Mir geht es umgekehrt
Ich bin Mutter von einer fast 20 jährigen Tochter, die eine eigene Wohnung hat (ganz in meiner Nähe) und seit September studiert. Bei jedem Streit, bei dem sie zwar gerne austeilt, aber nicht einstecken kann, schmollt sie und meldet sich tage- oder wochenlang gar nicht. Immer wieder habe ich den Anfang gemacht und eingelenkt...aber dazu habe ich auch keine Luste mehr. Grund für unsere Diskussionen sind immer wieder ihr Freund, der bei ihr inoffiziel wohnt, aber nicht im Haushalt hilft, kaum Geld dazu steuert und bei Problemen mit ausstehender Mieten, Strom- und Telefonsperrungen mit allem nichts zu tun hat. Der Haushalt wird vernachlässigt, der Müll stapelt sich, sie rennt nur noch in dreckigen, ungewaschenen Sachen rum, vernachlässigt die Körperpflege, weil man mit dem Freund lieber vor dem PC sitzt oder Zeichentrickfilme sieht.Die Mietrückstände durfte ich bezahlen, die Strommahnungen die Großeltern, Handyrechnungen wieder Mama, obwohl sie ca. 1200 Euro im Monat mit Bäfog und Studienkredit zur Verfügung hat. Geht es ihr gut und sie hat Geld, kennt sie keine Mutter und Großeltern. Ist Mitte des Monats kein Geld mehr da, fällt ihr ein...da war doch noch eine Mutter..und die kann jetzt erstmal meinen Kühlschrank auffüllen. Jetzt will sie ihr Studium hinschmeißen um Tätowiererin zu werden. Das war der Anlaß unseres letzten Streits am vorigen Samstag. Seit dem wieder mal Funkstille....
Muß ich als Mutter alles einstecken und alles ertragen und dürfen Kinder grundsätzlich egoistisch sein? Ich fühle mich ausgenutzt und geparkt, bis ich mal wieder gebraucht werde. Übrigens bin ich keine Mutter, die ihre Kinder nicht loslassen kann, da ich selber Beruf, Partner, Hobbys habe. Ich wollte, daß meine Kinder selbständige Menschen mit klaren Vorstellungen und Zielen werden, aber da habe ich wohl versagt. Vielleicht meinen wir Mütter immer, wir müssen unsere Vorstellungen an die Kinder weitergeben und diese müssen auch so übernommen werden. Das ist sicherlich nicht richtig. Aber wie viele Kinder halten Ratschläge der Eltern grundsätzlich für falsch und für eine Bevormundung und laufen dann ins offene Messer. Ich glaube nicht, daß Eltern grundsätzlich etwas schlechtes für ihre Kinder wollen..vielleicht ist der Weg den sie einschlagen nicht immer der Richtige. Aber sind die Kinder so frei von Fehlern? Ich für mich, habe mir vorgenommen, meine Tochter machen zu lassen und mein Leben zu leben - mit oder ohne Kontakt, auch wenn es mir in der Seele weh tut.
Gruß
arius

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2. April 2008 um 0:20
In Antwort auf helen_12877703

Kontakt zur Mutter abgebrochen
Derzeit befinde ich mich imselben Dilemma. Allerdings
bricht meine Mutter immer wieder den Kontakt zu mir ab, schon seit Kinderzeiten.
Immer, wenn ich etwas "Böses"
tat oder eben etwas, das ihr
nicht passte, kam dieser "Liebesentzug". Eine
Manipulation, die sie bis heute betreibt. Sie ist 81 Jahre alt und weiss, wie sehr ich mich davor fürchte, dass sie stirbt, und das in diesem Streitgefühl.

Immer war ich es, der "angekrochen" kam, aber jetzt will ich nicht mehr.
Diese Demütigungen am Telefon, einfach eingehängt,
Szenen zu Weihnachten, zu meiner Hochzeit, zu so vielen anderen Gelegenheiten, um dann "den
grossen Abgang zu haben".
Alle Herzen und Seelen um sie
herum liegen wie auf einem
Schlachtfeld am Boden. Nur sie hat ihren "Stolz", der
sie als "Gutmenschen" - zu gut für diese Welt - vor sich
selbst da stehen lässt.

Ich bin froh, dass ich hier im Forum von ähnlichen Schicksalen gelesen habe, das tröstet. Denn es tut ja
täglich weh. Es ist wie ein
lebenslanger Liebeskummer.

Kann jemand dazu etwas ergänzen?
Isadonna

Meine Mutter: mein lebenslanger Liebeskummer...
Liebe Isadonna !

Ich heisse Sonia und ich lebe in Paris. Meine Mutter ist deutsche und mein Vater chinese, ich bin in Frankreich aufgewachsen. Daher meine Deutschfehler.

Deine Nachricht und die Art wie du über deine Mutter geschrieben hast, haben mich schon vor langer langer Zeit sehr beeindruckt. Es war so wahr. Und es entsprach so sehr meinen eigenen Gefühlen.

Warum ?
Warum diese Gleichgültigkeit einer Mutter. Das kann ich seitdem ich selber Kinder haben nicht verstehen.
Ich möchte so sehr verstehen. Akzeptieren. Aber so sehr ich das will, es bleibt beharrlich in mir stecken.
Das hat mich so krank gemacht, das eine Ärtztin damals zu mir sagte, ich sei gerade noch glücklich davon gekommen. Dabei habe ich zwei süsse Kinder. Und vom Temperament her eher ein Optimist. Nun bin ich schon 39 und fühle mich heute noch wie ein kleines Mädchen.
Die Zeit vergeht, und die Traurigkeit will nicht vergehen.

Wie du sagst, es ist ein "lebenslanger Liebeskummer". Wie kann man nur davonkommen ? Ich möchte es für meine Kinder...

Ich möchte auch wissen, wie es dir geht. Und wenn du willst können wir in Kontakt bleiben.

Also hoffentlich: bis bald !

Sonia

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2. April 2008 um 10:43

Mir geht es genauso
ich habe den Kontakt zu meinen Erzeugern vor 5 Jahren abgebrochen. Und ich muß sagen, seitdem lebe ich ruhiger und habe meinen Frieden. Es gab etliche Leute,die meinten,man solle seinen Eltern eine Chance geben. Doch wieviele Chancen den noch ? Ein Kind kehrt den Eltern nicht ohne Grund den Rücken. Da muß schon was schlimmeres vorgefallen sein.

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16. April 2008 um 17:03

Mit der Mutter und auch dem den Rest der Familie gebrochen
Hallo,
ich bin neu hier.Ich habe viele eurer Beiträge gelesen und bin wirklich berührt, weil ich nicht alleine bin.
Oft wird man nur als "trotzige Tochter" betitelt und belächelt wenn irgend jemand erfährt, dass ich keinen Kontakt zu meiner Mutter habe. Bei euch ist das nicht so.

ich bin 24 jahre alt und habe mein ganzes Leben schon Probleme mit meiner Mutter, bzw. Familie.

Meine Mutter hatte selbst eine schwere Kindheit (Mutter gestorben als sie 16 war, Schwester beging Selbstmord, Vater gewalttätig) und ist früh davor geflohen. Sie hat mit 18 meinen Vater kennen gelernt, der allerdings auch gewalttätig war und wollte Geld sparen um von ihm abzuhauen ( sie war dort direkt eingezogen ), nur leider ist sie dann schwanger geworden - mit mir - und hat ihn dann geheiratet um versorgt zu sein.
Das hat natürlich nicht hingehauen, nach dem meine Schwester kam ( 4 Jahre jünger ) kam auch die Scheidung.

So, meine Mutter hat uns eingepackt und ist zu unserem Stiefvater gezogen ( meine Sis war 6 Monate ) und somit waren wir dann in unserer "neuen Familie". Da ich schon als Baby misshandelt worden bin ( leiblicher Vater )wurde ich mit dem Zusatz "die hat eh schon nen Knacks" nicht mehr beachtet oder ins Familienleben eingebunden.

meine Schwester war das "liebe Kind" und ich nichts, also so der Pickel am A... wie ich das gerne nenne. meine Mutter hat mir immer vorgeworfen, dass sie nur durch mich in diese Lage gekommen sei, keine gute Ausblidung machen konnte und und und, weil sie ja mit mir schwanger geworden sei.
Sie hat mich immer wie eine Bedienstete behandelt "mach dies, mach das " aber nie als Tochter. Keine Umarmung, keine Liebe, nichts.

ich habe immer den Fehler bei mir gesucht, war eine super Schülerin, nur Einser, weil ich einfach so sehr ein Lob wollte. Aber nichts dergleichen passierte. ich durfte nicht auf Klassenfahrten "Quatsch, brauchst du nicht" und musste stattdessen putzen, waschen, einkaufen.

Ok, alles ein bißchen Aschenputtel, aber dazu kam noch die Agression die zu hause herrschte. Meine Mutter und mein Stiefvater sind streitsüchtig und cholerisch, es war immer dicke Luft, und selbst ein "ist ja schlechtes Wetter heute" konnte einen so heftigen Streit auslösen, dass er mit Gewalt endete.
Meine Mutter hat mir oft gesagt sie wollte mich ja eh nicht und sie wird mich ins Heim geben.

Mit 13 bin ich magersüchtig geworden um Aufmerksamkeit zu bekommen und durch die Therapeutin habe ich erst erkannt, dass ich nichts schuld bin, dass ich immer auf Liebe meiner Mutter warten werde, bis ich schwarz werde.

Mit 18 bin ich ausgezogen und seitdem geht es mir besser.
Seit 1,5 Jahren haben wir keinen Kontakt mehr, es ist vor meiner Hochzeit nochmal ordentlich eskaliert. Meine Mutter hatte sich mit den Worten "ich habe nichts falsch gemacht, ich habe mir nichts vorzuwerfen, das Problem warst immer du" verabschiedet und wollte nichts mehr mit mir zu tun haben, hat meine komplette Verwandschaft von der Hochzeit ( 4 Monate später ) ausgeladen und somit habe ich jetzt nur noch Kontakt zu meiner Schwester ( sehr guten ) und bei ihr fängt es jetzt auch an mit den Problemen.

ich bin froh, dass es so gekommen ist, denn ich hatte nie den Mut den letzten endgültigen Schritt zu wagen. Sie hat mir die Entscheidung abgenommen und ich fange endlich wieder an zu leben ! ich habe einen wunderbaren Ehemann, tolle Schwiegereltern und hoffe wir werden irgendwann gesunde und glückliche Kinder haben.

Dass man sein Kind nicht lieben kann, dass kann und werde ich nie verstehen, auch wenn ich selbst noch keine Mutter bin.


Die Hochzeit war übrigens traumhaft, ohne meine Familie, aber dafür mit unseren Freunden und eben denen, denen wir wichtig sind.

Grüße euch alle )

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17. Mai 2008 um 23:04
In Antwort auf lally_11969332

Kommt mir bekannt vor
Ich war auch immer an allem schuld und die Doofe, die nichts auf die Reihe kriegte. Wenn man soviele Jahre immer wieder gesagt kriegt, was für ein Loser man ist, dauerts ganz schön lange, bis man wieder an sich glaubt. Meine Mutter wollte, dass ich Frisöse werde, mit einem Abschlußzeugnis von "1". Nix gegen Frisösen, aber...
Studieren sollte ich sowieso nicht, also hab ich wenigstens eine kaufmännische Ausbildung "erkämpft". Im Nachhinein gesehen gar nicht so schlecht.

Meine Mutter sagte mal zu mir, ich würde sowieso in der Gosse landen. Nun, ich habe ihr das Gegenteil bewiesen. Und bin sehr glücklich ohne sie.

Du auch?
Hallo Powerkatze,
meine Mutter wollte auch, dass ich Frisöse werde, weil ich ihr dann ihre Haare kostenlos herrichten könnte.

Ich hab mir mein Studium erkämpft, überwiegend selbst finanziert und anschließend lange Jahre als Bauleiterin gearbeitet. Besser als Frisöse.

Meine Mutter hatte einen Lieblingsspruch: "Du bist nichts, du hast nichts, du taugst nichts." Ihre Mutter und meine Großmutter hat ergänzt, als drei ihrer vier Enkeltöchter nicht berufstätige Mütter wurden: "Nicht mal zum Kinderkriegen taugst du."

Heute bin ich die einzige, die sich selbst ernähren kann.
Was habe ich aus meiniem Leben (52 Jahre) gelernt? Ohne Verwandte bin ich glücklicher. So viel zum Thema "Loser".

Viele Grüße

Mörtelmaus

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29. Mai 2008 um 13:30

Exestiert dieses forum noch?
hallo alle
ich habe eine frage
exestiert das forum noch aktuell?
lg sternchen

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3. September 2008 um 11:13

Mache das selbe durch....
hallo bin ganz neu hier und auch wenn dieser Beitrag sehr alt ist möchte ich trotzdem was dazu schreiben.



Meine Mutter hatte eine Affäre mit einen Mann,nach einiger Zeit starb mein leibicher Vater aufgrund einer Krankheit. Es vergingen keine zwei wochen und schon zog er zu uns ein. Zu dieser Zeit war ich ein Teene. Ich fand es aber damals bisschen ok weil ich einfach Zeit haben wollte zum trauern.


Kurz darauf beschloss Sie das wir in einer anderen Stadt ziehen,ok wurde auch gemacht.

Die zwei haben sich Selbständig gemacht und seit dem das ist jetzt 10 Jahre her lebt meine Mutter wie eine Sklavin für Ihn.
Meine Mutter und ich hatten früher einen sehr engen und schönen Kontakt, ich habe Jahrelang ab und zu meine Meinung gesagt aber ich habe immer alles akzeptiert.

Dieser Typ ist geschieden hat seine Familie sitzen gelassen und keiner von denen möchte Kontakt zu Ihm haben.
Er kann nicht mit Geld umgehen ist dauer verschuldet und trotzdem gibt er im großen Styl Geld aus.
Meine Mutter bekommt kein Cent von Ihm,Sie ist nicht mal richtig für die Zukunft abgesichert und hat so gut wie Ihr ganzes Geld Ihm gegeben.

Mittlerweile bin ich verheiratet und lebe nicht mehr bei denen. Habe meine Mutter wie oben schon erwähnt ihr immer wieder gesagt das der Typ nichts taugt sie soll Ihn mit vorsicht genießen.

Jetzt ist es eskaliert, ich kann Ihn einfach nicht austehen er nimmt meine Mutter und mein Bruder wie ne Weihnachtsgans auseinander und er hat mich füher genauso ausgenutzt. Er ist unfreundlich, egoistisch, Grüßt dich kaum und hat es sogar geschafft das meine Mutter soweit zu bekommen das Sie kaum Ihre eltern schwestern usw. sieht.Immer mit der Begründung :Wir haben kein Geld!Können nicht usw. wenn es aber um seine Familie geht fließt das Ged auf einmal.


Ich habe Ihr einfach meinen Meinung nochmals gesagt und Ihr mitgeteilt das Sie gerne mit Ihm zusammen kann, aber ich will Ihn nicht mehr sehen.

Fazit ist das sie mich jetzt damit bestraft:

-Wir sehen uns so gut wie granicht mehr
-sie erzählt lügen über Ihn um Ihn gut zu machen obwohl er diese Wohltaten nie erbracht hat wo Sie erzählt
-erzählt aber dafür Märchen über mich und meinen Mann
-Sie ruft seltenst an
-wenn ich Sie sehen möchte muss ich hochschwanger zu Ihr fahren( hin und zurück 180km) um sie eine Stunde zu sehen( mehr Zeit nimmt sie sich nicht)
-wenn ich Sie frage hat Sie immer was vor, arbeiten, garten und weiß der Teufel was


Ich werde bald selbst mutter und kann mir bei aller liebe nicht vorstellen wie sich eine Mutter für einen nichts taugenden Mann und sich gegen Ihre Tochter und Enkel entscheiden kann.

Ich habe mich entschieden Ihre Spiele nicht mehr mit zu machen und langsam den Konakt zu Ihr abzubrechen.

Was sagt Ihr dazu?

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