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Kommunikationsstörung

28. November 2012 um 19:25

Hallo

könnt ihr mir mal helfen? und war gibt es ja immer viele kommunikationsstörungen zwischen einer mutter und einer Tochter wegen dem Thema Ordnung.
ich hab hier mal ein Beispiel:

Mutter: Tanja(Tocher 10 jahre), wie oft habe ich dir schon gesagt das du deine Sachen nicht immer rumliegen lassen sollst. Hier guck dir das an! Deine Jacke in der Küche, im Wohnzimmer deine Bücher, im Bad liegen deine Sachen auch mal wieder rum! Kannst du dir nicht endlich mal ein bisschen Ordnung angewöhnen?
Tanja: -
Mutter: Es ist wirklich ewig dasselbe mit dir! Ich kann dir immer nur hinterherräumen. Immer sieht die Wohnung unordentlich aus. Nur weil du nicht für 5 Pfennig ordentlich bist.
Tanja: So schlimm ist das doch gar nicht.
Mutter: Also das ist ja nun wirklich der Gipfel. Ich räum die ganze Zeit rum und das Fräulein Tochter meint, so schlimm ist das gar nicht. Sowas von Schlampigkeit- einmalig! Weißt du was, damit du dir das endlich mal merkst, dass du hinter dir Ordnung zu machen hast- heute Abend kein Fernsehen.
Tanja: Du bist gemein, ich wollte den Film so gern sehen!
Mutter: Kommt nicht in Frage. Das wollen wir doch mal sehen, ob dir Ordnung nicht beizubringen ist.

Tanja hat sich wütend in ihr Zimmer zurückgezogen.

Was für Kommunikationsstörungen treten hier auf? Hat die Mutter richtig gehandelt? Wie kann man das Verhalten analysieren?

Ich bitte um eure Hilfe!!!! und ich bedanke mich jetzt schon!

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9. Dezember 2012 um 12:55

Kommunikationsstörung - oder doch nur ein Defizit ?
Das Verhalten beider Seiten war keinesfalls richtig, das lässt sich ja ganz einfach am Ergebnis ablesen. Die Wohnung ist noch immer nicht aufgeräumt bzw die Sachen liegen herum und Tanja ist wütend.

Es ist aus der Ferne schwierig, einen Tip zu geben der den Anspruch hat auch 100% zu funktionieren. Dafür sind Menschen einfach zu unterschiedlich. Wenn es dann noch die Interaktion zwischen 2 Menschen betrifft wird es gleich nochmal so schwierig.

Wäre ich die Mutter bzw der Vater hätte ich wohl meiner Tochter zu verstehen gegeben dass mir Ordnung in meiner Wohnung wichtig ist. Im Gegenzug hätte ich versucht zu erfahren aus welchem Grund es der Tochter nicht wichtig ist.

Vielleicht muß sie erst einen Lernprozeß durchlaufen, dass Ordnung in vielen Situationen besser ist als "Chaos". Das muß sie aber selbst lernen. Die Erfahrung muß sie selbst machen. Erst wenn sie mal Dinge nicht mehr findet die sie ganz dringend braucht wird sie möglicherweise darüber nachdenken. Dann sollten die Eltern aber auch mit Rat (und Tat) zur Seite stehen, ohne das bisherige Verhalten der Tochter zu kritisieren.

Eine Möglichkeit wäre, alle jene Dinge (Kleidungsstücke, ...) die die Mutter stören, einfach auf das Bett oder den Schreibtisch im Zimmer der Tochter zu legen. Und der Tochter klar zu machen, dass es zwar mehr oder weniger egal ist, wie es in ihrem eigenen Zimmer aussieht, es aber dennoch Konsequenzen geben wird wenn wieder etwas in der restlichen Wohnung herum liegt. Das kann man ja durchaus mit Regeln bei einem Zusammenleben argumentieren.

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